DE270045C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B20/00—Purification of sugar juices
- C13B20/02—Purification of sugar juices using alkaline earth metal compounds
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Non-Alcoholic Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
u 270045 KLASSE 89 c. GRUPPE
in WOLFENBÜTTEL.
von Kalk mit Zuckersaft oder Wasser.
Zusatz zum Patent 268442.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1912 ab. Längste Dauer: 9. April 1927.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung nach Patent 268442.
Bei Versuchen mit der Vorrichtung nach dem genannten Patent hat sich gezeigt, daß
die Flüssigkeit durch die in der Mitte der Vorrichtung stehende Kalksäule nur langsam
hindurchgedrückt wird, so daß der Löschprozeß verhältnismäßig lange Zeit erfordert
und auch eine Überhitzung eintreten kann.
Da nun jedoch der Zuckersaft gegen hohe Temperaturen sehr empfindlich ist und eine
gute Scheidung des Saftes hierdurch stark gefährdet wird, so ist ein kontinuierliches Arbeiten
mit der Vorrichtung nach dem Hauptpatent nur bei sehr guter Überwachung möglich.
Weiter hat sich im Betriebe noch die Unzuträglichkeit gezeigt, daß bei der Einführung
der festen, harten Teile in den umlaufenden Zylinderrost dadurch Schwierigkeiten entstanden,
daß der Rost oder aber sein Antrieb beschädigt wurde.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung in der Weise behoben, daß bei der neuen Anordnung
der Zylinderrost nicht mehr in der Mitte, sondern am Umfang angeordnet ist. Er steht
ferner fest, und ein besonderes Rührwerk ist vorgesehen, das die Flüssigkeit durch die
Kalksäule hindurchtreibt. Das Hindurchtreiben der Flüssigkeit durch die Säule erfolgt derart,
daß sie entgegen ihrer Hauptströmungsrichtung, also nach oben hin gedrückt wird, und
zwar wird der Flüssigkeit hierbei eine drehende Bewegung erteilt, die schräg nach oben gerichtet
ist. Die schräge Richtung entsteht dadurch, daß die Zentrifugalkräfte, die in der
sich drehenden Flüssigkeitssäule auftreten, diese nach außen zu drängen suchen, während
gleichzeitig die Arme des Rührwerks die Flüssigkeit nach oben drängen. Bei ihrer
Umdrehung stößt die sich drehende Flüssigkeitssäule gegen die exzentrisch zu ihrer Drehachse
gelagerte durchbrochene Trommel und dringt teilweise in diese ein. Nachdem sie sich mit einem Teil der in der Trommel enthaltenen
Stoffe gesättigt hat, gelangt sie nach unten zu dem Sieb, durch dessen Maschen sie ausströmt und dann abgeleitet werden
kann. Die noch nicht genügend gesättigten Teile der Flüssigkeit, die also spezifisch leicht
sind, werden von dem Rührwerk wieder nach oben getrieben, und zwar geschieht dies so
lange, bis auch sie genügend gesättigt sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 einen wagerechten Querschnitt.
Im Behälter α ist außerhalb seiner Mitte der rostartig durchbrochene Zylinder d hängend
angeordnet. In den Zylinder d mündet ein schräger Einwurfschacht b1 L dem das aufzulösende
Material, das in den Trichter b eingeschüttet wird, durch die wagerechte Schnecke δ2
zugeführt wird. Im Zylinder d läuft die Schnecke e um, die das durch b1 in den
Zylinder gelangende Material nach unten fördert.
In der Achse des Behälters α dreht sich die Welle I, die Rührarme g, Abstreifer m und
an ihrem unteren Ende eine Spirale η trägt. Der Zulauf der Flüssigkeit erfolgt bei f, der
Ablauf durch das im unteren Teil des Behälters α peripherisch angeordnete Sieb i, das
bei k einen Auslauf hat.
An das Gehäuse der Spirale η schließt sich die schräg nach oben fördernde Schnecke -p,
die die Aufgabe hat, das ausgeräumte bzw.
nicht gelöste Material weiterzufördern, ohne
daß dabei durch den Ausfall wertvoller Saft mit abfließen kann. Erforderlichenfalls können
selbstverständlich auch mehrere der rostartig ausgebildeten Zylinder d im Behälter a ange- 25
ordnet werden.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Abänderung der Vorrichtung nach Patent 268442, dadurch gekennzeichnet, daß der die zu lösenden Stoffe aufnehmende rostartig ausgebildete, mit sich drehender Schnecke versehene Zylinder (d) exzentrisch und fest im Behälter (a) angeordnet ist, während sich unterhalb dieses Zylinders (d), aber oberhalb der Abstreicher (m) ein Rührwerk (g) befindet, welches derartig ausgebildet ist, daß die Flüssigkeit nach oben und seitlich durch den Zylinder (d) hindurchgetrieben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270045C true DE270045C (de) |
Family
ID=526836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270045D Active DE270045C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270045C (de) |
-
0
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