DE270082C - - Google Patents
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- DE270082C DE270082C DENDAT270082D DE270082DA DE270082C DE 270082 C DE270082 C DE 270082C DE NDAT270082 D DENDAT270082 D DE NDAT270082D DE 270082D A DE270082D A DE 270082DA DE 270082 C DE270082 C DE 270082C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G25/00—Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
- A47G25/76—Necktie-stretching devices
Landscapes
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 270082 KLASSE 34/. GRUPPE
RICHARD HÜBNER und GUSTAV HENKEL in BERLIN.
Glättvorrichtung für Selbstbinder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1913 ab.
Zum Glätten von Selbstbindern sind Drahtbügel bekannt geworden, die in die offenen
Schlauchenden der Selbstbinder eingeführt und deren Schenkel dann auseinandergespreizt
werden. Eine gleichmäßige Glättung der ganzen Oberfläche des Selbstbinders ließ sich mit
diesen Drahtbügeln jedoch vornehmlich bei nach den Enden stark bogenförmig verlaufenden
Bindern nicht erreichen, da die aus einem
ίο Stück gebogenen Bügelschenkel sich nicht genügend
der Binderform anpaßten. Da die verhältnismäßig starken Bügelschenkel ferner bei der Streckung des Binders die notwendigen
scharfen Kniffe beseitigten, so war auch keine dauerhafte Glättung mit diesen Drahtbügeln
zu erreichen.
Durch die vorliegende Erfindung sollen nun diese den bekannten Krawattenspannern anhaftenden
Ubelstände dadurch vermieden werden, daß an einem in den Selbstbinder einzuführenden
Haltemittel ein oder mehrere dünne Schnüre, Drähte o. dgl. spannbar befestigt werden, wobei die oberen und unteren
Enden der Spannschnüre gegeneinander verstellbar sind. Diese dünnen Schnüre o. dgl.
schmiegen sich beim Anspannen der Form des Binders in allen Teilen genau an und erzeugen
nicht nur eine gleichmäßige Streckung und Spannung der gesamten Oberfläche des
Binders, sondern auch auf ihrer ganzen Länge feine und scharfe Kniffe, wie solche sonst
nur beim Aufplätten der Binder zu erzielen sind.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind an dem Kopfteil α einer senkrechten Strebe b zwei dünne Schnüre oder Drähte c befestigt. Die unteren Enden dieser Schnüre sind an einem Quersteg d befestigt, der durch Vermittlung eines auf der Strebe δ aufgeschraubten Handgriffes e, auf dessen Buchsenteil f der Quersteg d aufgeschoben ist, verstellt wird. Wird durch Drehung des Handgriffes der Quersteg d aus der punktierten in die ausgezogene Stellung bewegt, so werden, wie ersichtlich, die Schnüre c voneinander fortbewegt und angespannt. Die Schnüre legen sich hierbei in die Seitenfalten des Binders ein und spannen diesen auseinander, wobei sie auf ihrer ganzen Länge einen scharfen Kniff erzeugen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind an dem Kopfteil α einer senkrechten Strebe b zwei dünne Schnüre oder Drähte c befestigt. Die unteren Enden dieser Schnüre sind an einem Quersteg d befestigt, der durch Vermittlung eines auf der Strebe δ aufgeschraubten Handgriffes e, auf dessen Buchsenteil f der Quersteg d aufgeschoben ist, verstellt wird. Wird durch Drehung des Handgriffes der Quersteg d aus der punktierten in die ausgezogene Stellung bewegt, so werden, wie ersichtlich, die Schnüre c voneinander fortbewegt und angespannt. Die Schnüre legen sich hierbei in die Seitenfalten des Binders ein und spannen diesen auseinander, wobei sie auf ihrer ganzen Länge einen scharfen Kniff erzeugen.
Beide Spannschnüre können gegebenenfalls, wie Fig. 2 zeigt, auch zu einer Schnur c vereinigt
werden, in welchem Falle dann am Kopfteil α eine entsprechende, zur Führung
der Schnur dienende Rille vorgesehen wird. Statt beide am Quersteg festgelegte Schnurenden
gleichzeitig zu spannen, kann man auch jedes Schnurende gesondert durch eine
beliebige Spannvorrichtung, beispielsweise wie dargestellt mittels eines Wirbels h, spannen.
Der Quersteg d braucht bei Einzelspannung der Schnurenden nicht verstellbar zu sein,
derselbe kann vielmehr mit der Strebe α und dem Griff β aus einem Stück bestehen.
Um die Spannschnüre schmalen und breiten Bindern leicht anpassen zu können, werden
nun nach der Erfindung die oberen und unteren Teile der Spannschnüre zweckmäßig gegeneinander
verstellbar eingerichtet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind zwecks Ver-
Stellung der unteren Schnurenden im Quersteg mehrere Schlitze i vorgesehen, in die die
Schnurenden nach Belieben eingehängt bzw. befestigt werden können. Die Verstellung
der oberen Schnurteile kann, wie Fig. 4 zeigt, durch am Kopfteil α angebrachte Arme k erfolgen,
die durch eine rechts- und linksgängige Spannschraube I oder, wie Fig. 5 zeigt, durch
Verschiebung eines Kegels I1 gegeneinander verstellt werden. Die gegenseitige Verstellung
der oberen und unteren Schnurteile kann natürlich auch durch beliebige andere mechanische
Mittel, beispielsweise mittels quer beweglicher Schieber, Exzenter ο. dgl. erreicht
werden. Gegebenenfalls kann die Verstellung der oberen und unteren Schnurteile und ihre
Anpassung an die Binderform auch selbsttätig durch entsprechend angeordnete Federn bewirkt
werden, oder es kann, wie Fig. 7 zeigt, die Verstellung dadurch selbsttätig erreicht
werden, daß durch Anspannung der Seile die beiden Hebel k auseinanderbewegt werden,
und zwar bis sich dieselben an das Innere der Krawatte anlegen. Es kann dies beispielsweise,
wie Fig. 6 zeigt, dadurch bewirkt werden, daß der Quersteg zur Befestigung der unteren Schnurenden aus mehreren aneinander
geführten und durch Federwirkung auseinanderspreizbaren Teilen d, d1, d2 gebildet wird. Der
Kopfteil wird in diesem Fall ebenfalls federnd gestaltet und zweckmäßig, wie dargestellt,
aus einer entsprechend gebogenen Flachfeder 0 gebildet.
Um die Binder am Halteteil noch besonders zu sichern und in ihrer Lage festzuhalten,
wird das untere Ende des Binders, wie in Fig. ι und 3 punktiert angedeutet, um den
Quersteg d herumgeschlungen und dann durch eine Nadel, eine Klammer o. dgl. festgelegt.
Die Seitenteile des Binders können ebenfalls durch Klammern festgehalten werden. Zur
leichteren Festlegung des Binders werden zweckmäßig unmittelbar an der Glättvorrichtung
geeignete Klemmvorrichtungen befestigt, um diese stets bereit zu haben. Die Klemmvorrichtungen
können z. B. durch aus einem Stück gebogene Federn m gebildet werden, die am Quersteg d drehbar angebracht sind
und die einen oder mehrere schraubenförmig gewundene Teile η aufweisen. Die letzteren,
die in Fig. 3 a in einem in größerem Maßstab gehaltenen Schnitt nach Linie a-b der Fig. 3
dargestellt sind, werden unter Zusammenpressung ihrer Außenteile auf den Binder aufgeschoben,
worauf diese den Binder samt der im Binder liegenden Spannschnur zwischen ihren Windungen festklemmen.
Die Schnüre zur Spannung des Binders j können aus beliebigem Material, beispielsweise
Seide, Hanf, Darmsaiten, besponnenen Drähten, Bindfaden o. dgl. bestehen. Die Ausbildung
des Halteorganes sowie die Art und Mittel zur Spannung der Schnüre können mannigfach verändert werden, ohne vom Wesen
der Erfindung abzuweichen.
Claims (7)
1. Glättvorrichtung für Selbstbinder, bestehend aus einer in den Selbstbinder einzuführenden
Haltevorrichtung mit einer oder mehreren dünnen Schnüren, Drähten
o. dgl., die sich beim Anspannen der Form des Binders anschmiegen und scharfe Seitenkniffe
erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Enden der Spannschnüre (c) gegeneinander verstellbar
sind.
2. Glättvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Haltevorrichtung
(α, b, d) Spannmittel, beispielsweise Wirbel (h) vorgesehen sind, durch
die jede Schnur (c) bzw. jedes Schnurende gesondert gespannt werden kann.
3. Glättvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschnur
oder Schnüre durch Vermittlung entsprechend angeordneter Federn (0, d1, d*j
selbsttätig gespannt werden.
4. Glättvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Befestigung
der Spannschnüre dienende verstellbare Quersteg (d) mit mehreren Schlitzen
(i) zur beliebigen Festlegung der unteren Enden der Spannschnüre versehen
ist,
5. Glättvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfteil
(α) der senkrechten Strebe (b) Arme (k) drehbar angebracht sind, die zwecks Einstellung
der oberen Enden oder Teile der Spannschnüre durch Vermittlung einer
rechts- und linksgängigen Spannschraube
(I) oder eines Kegels gegeneinander verstellt
werden.
6. Glättvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an derselben
Klemmvorrichtungen (n, m) zur Festlegung des Binders befestigt sind.
7. Glättvorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Selbstbinder durch an der Haltevorrichtung drehbar angebrachte, aus einem Stück gebogene
Federn (m), die einen oder mehrere schraubenförmig gewundene Klemmteile (n) "5
aufweisen, festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270082C true DE270082C (de) |
Family
ID=526867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270082D Active DE270082C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270082C (de) |
-
0
- DE DENDAT270082D patent/DE270082C/de active Active
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