DE270251C - - Google Patents
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 28
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
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- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein insbesondere für Preßgas- oder Preßluftlampen bestimmter
Fernschalter, durch welchen vermittels einer den normalen, zum Betrieb der
Lampen erforderlichen Preßgasdruck übersteigenden Druckwelle die angeschlossenen Flammen
gezündet oder gelöscht werden können.
Die Steuerung der die Gaskanäle öffnenden oder schließenden Ventile geschieht mit einer
ίο einzigen Membran dadurch, daß an einer von der Membran mittelbar oder unmittelbar beeinflußten
Stange ein Mitnehmer so angeordnet ist, daß bei der Bewegung der Stange ein Ventil beeinflußt, es bei weiterer Bewegung
in derselben Richtung abschaltet und bei der Zurückbewegung unbeeinflußt' läßt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen
veranschaulicht.
Fig. ι bis 4 stellt einen Gasfernschalter für Preßgaslampen dar, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht auf den Fernschalter
in der Lage, wie er an der Lampe benutzt wird.
Fig. 2 bis 4 sind Schnitte durch denselben mit den verschiedenen Stellungen der Membran
und der Steuerungsglieder.
Das Gas tritt in den Fernschalter durch den
Anschlußstutzen 1 ein und wird durch die beiden Ausgangsstutzen 2 und 3 zu den Flammen
geführt. Der Ausgangsstutzen 3 ist mit der Flamme verbunden, welche dauernd betrieben
werden soll, solange Preßgasdruck im Leitungsnetz sich vorfindet. Der Stutzen 2 führt zu derjenigen Flamme, welche bei Eintritt
der den normalen Preßgasdruck übersteigenden Druckwelle oder ' Druckerhöhung
gelöscht werden soll.
Fig. 2 zeigt die Steuerungsglieder in der Ruhestellung.
Fig. 3 zeigt die Steuerungsglieder nach Eintritt des normalen Preßgasdruckes.
Fig. 4 zeigt die Lage der Steuerungsglieder bei Eintritt der den normalen Preßgasdruck
übersteigenden Druckwelle.
Die Membran 4 ist mit der Stange 5 verbunden und auf der der Gaskammer 30 abgekehrten
Seite durch eine Feder .6 belastet. Solange im Leitungsnetz niederer Gasdruck herrscht, sind
die Ventile 7 und 8 geschlossen, so daß das Gas zu den beiden Ausgangsstutzen 2 und 3 nicht
gelangen kann. Nur durch die Ausfräsung 9 an der Stange 5 und durch den Kanal 10 tritt
das Niederdruckgas zur Zündflamme (Fig. 2).
Wird in das Leitungsnetz Preßgasdruck gesandt, so gelangt er durch den Stutzen 1 in
die Membrankammer 30 und bewegt, wie Fig. 3 zeigt, die Membran 4 so weit, bis die Spannung
der Feder 6 dem auf der Membran lastenden Gasdruck das Gleichgewicht hält und die rückseitige
Verlängerung der Stange 5 gegen die Feder 15 stößt. Durch die Bewegung der
Membran ist der an der Stange 5 befestigte
Mitnehmer 11 gegen die freien Schenkel der
Winkelhebel 12 und 13 gedrückt worden, so daß die Ventile 7 und 8 angehoben wurden
und das Gas durch die Ausgangsstutzen 2
• 5 und 3 zu den an diese angeschlossenen Brennern
gelangen und sich an der vom Kanal 10 gespeisten Dauerflamme entzünden kann, bevor
die Ausfräsung 9 der Stange 5 so verschoben worden ist, daß der Zündflammenkanal 10 ab-
gesperrt wird. ,
Wird nun eine Druckwelle in die Leitung gesandt, so wird die Membran 4 so lange weiterbewegt,
bis die Spannung der Federn 6 und 15 dem erhöhten Preßgasdruck das Gleichgewicht
hält (vgl. Fig. 4). Dabei ist der linksseitige Teil des Mitnehmers 11 von dem freien Schenkel
des mit dem Ventil 8 verbundenen Winkelhebels 12 abgeglitten, und es ist infolgedessen
das Ventil 8 unter der Einwirkung der Feder 14
ao geschlossen worden, während das Ventil 7 geöffnet geblieben ist, weil der rechtsseitige Teil
des Mitnehmers 11 so geformt ist, daß er von dem freien Schenkel des Winkelhebels 13 nicht
abgleiten kann.
Bei Verschwinden der Druckwelle geht die Membran 4 wieder zurück, das Ventil 8 bleibt,
da der freie Schenkel des Winkelhebels nicht mit dem Mitnehmer in Eingriff kommen kann,
geschlossen, das Ventil hingegen bleibt geöffnet, und es brennt daher nur die an den Ausgangsstutzen
3 angeschlossene Flamme.
Sinkt der Preßgasdruck in der Leitung völlig auf den gewöhnlichen Gasdruck herab, so wird
auch das Ventil 7 geschlossen, und die Membran 4 sowie alle übrigen Teile nehmen wieder
die in Fig. 2 dargestellte Anfangsstellung ein.
Fig. 5 bis 9 stellt eine Ausführungsform des
Gasfernschalters für Preßluftlampen dar, d. h.
für Lampen, denen das Gas unter normalem Druck, dagegen ein Teil der zur Verbrennung
notwendigen Luft unter Druck zugeführt wird. Fig. 5 zeigt eine Ansicht auf den Fernschalter
in der Lage, wie er an der Lampe hängt;
Fig. 6 eine Ansicht von oben.
Fig. 6 eine Ansicht von oben.
Fig. 7 bis 9 sind Schnitte durch den Fernschalter mit verschiedenen Stellungen der
Steuerungsglieder.
Das Gas wird durch den Anschlußstutzen 1 in die Membrankammer 30 und aus dieser
durch die beiden Ausgangsstutzen 2 und 3 zu den Flammen geführt. Der Ausgangsstutzen 3
ist mit der Flamme verbunden, welche dauernd betrieben werden soll, solange Luftdruck im
Leitungsnetz sich vorfindet. Der Stutzen .2 führt zu der Flamme, welche mit Hilfe einer
Druckwelle gelöscht werden soll.
Durch den Stutzen 16 steht der Fernschalter mit dem Luftleitungsnetz in Verbindung. An
diesen Stutzen 16 ist ein Abzweig 18 angebracht, welcher mit dem an den Gasausgangsstutzen
3 angeschlossenen Brenner verbunden ist und die Flamme speist, die dauernd brennen
bleiben soll. Von den Luftanschlußstutzen 1.6 führt ein Kanal 19 in die Membrankammer 20,
und ein zweiter Kanal 21 führt die Luft zur Ventilkammer 22.
Die Fig. 7 zeigt die Steuerungsglieder in der Ruhestellung.
Fig. 8 zeigt die Steuerungsglieder nach Eintritt des normalen Preßluftdruckes.
Fig. 9 zeigt die Lage der Steuerungsglieder bei Eintritt der Preßluftwelle.
Die Membran 4 wird durch die Feder 6 in der in Fig. 7 gezeichneten Stellung gehalten,
solange im Leitungsnetz und demnach in der Kammer 20 gewöhnlicher Luftdruck herrscht.
Wird das Leitungsnetz mit Preßluftdruck gespeist, so gelangt der Preßluftdruck durch
den Anschlußstutzen 16 und den Kanal 19 in die Kammer 20 und drückt die Membran 4 in
die in Fig. 8 veranschaulichte Lage. Durch die Membran 4 wird die Stange 5 und der an
ihr befestigte Mitnehmer 11 gegen die Winkelhebel 12 und 13 gedrückt, so daß die Ventile 7
/und 8 angehoben werden und das Gas durch die Ausgangsstutzen 2 und 3 zu den an diese angeschlossenen
Brennern gelangen und sich an der von Kanal 10 gespeisten Dauerflamme entzünden
kann, bevor die Ausfräsung 9 der Stange 5 so verschoben worden ist, daß der "Zündflammenkanal 10 abgesperrt wird. Der
Winkelhebel 12 hatte bei seiner Bewegung die Stange 23 und das mit ihr verbundene Ventil 24
bewegt, so daß aus der Kammer 22 auch Luft zum Stutzen 17 und zu der an den Gasstutzen 2
angeschlossenen Flamme gelangen kann. Der vom Gasausgangsstutzen 3 gespeiste Brenner
ist an den Abzweig 18 des Luftzuführungsstutzens 16 angeschlossen.
Wird in das Luftleitungsnetz eine Druckwelle gesandt, so bewegt sich die Membran 4 und die
mit ihr gekuppelte Stange 5 in die in Fig. 9 dargestellte Lage, und es ist der linksseitige
Teil des Mitnehmers 11 vom freien Schenkel des Winkelhebels 12 abgeglitten, so daß unter
Einwirkung der Federn 14 und 25 die Ventile 8 und 24 in die Schließstellung gelangen und sowohl
der Gasausgang durch den Stutzen 2 wie der Luftausgang durch den Stutzen 17 abgesperrt
worden ist, Der rechtsseitige Teil des Mitnehmers 11 ist so gestaltet, daß der freie
Schenkel des Winkelhebels 13 von ihm nicht abgleiten kann und das Ventil auch dann geöffnet
bleibt, wenn durch die Druckwelle die Membran in ihre äußerste Lage gebracht worden
ist.
Nach Verschwinden der Druckwelle und nach Wiederherstellung des normalen Preßluftdruckes
kehrt die Membran 4 in die in Fig. 8 dargestellte Lage zurück, das Ventil 7 jedoch bleibt
geöffnet, und die Ventile 8 und 24 bleiben trotz Rückgang der Druckwelle geschlossen, so
daß auch nach Verschwinden der Druckwelle und Wiederherstellung des Preßluftbetriebsdruckes
nur die an den Gasausgangsstutzen 3 und den Luftausgangsstutzen 18 angeschlossene
Flamme brennen bleibt.
Erst nach Verschwinden des Preßluftdruckes kann die Membran durch . Einwirkung der
Feder 6 in die in Fig. 7 gezeichnete Ruhestellung zurückkehren und dadurch das Ventil 7 in die
Schließstellung gelangen.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung mußte behufs Löschens
der zweiten Flamme der Preßluftdruck oder der Preßgasdruck im Leitungsnetz vollständig
beseitigt werden. Dies bringt den Übelstand mit sich, daß andere gewerbliche Anlagen zu
einer Zeit, wo die Lampen nicht gebraucht werden, also am Tage, an das Leitungsnetz
nicht angeschlossen werden. können. Diese"
ao Nachteile werden durch die nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung
beseitigt; diese Ausführungsformen unterscheiden sich von den schon beschriebenen im wesentlichen
nur dadurch, daß das Steuerungsgestänge nicht unmittelbar mit der Membran verbunden ist, sondern durch Vermittlung eines
Schaltrades von der Membran bewegt wird.
In Fig. 10 bis 14 ist ein Gasfernschalter
für Preßluftlampen dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. 10 den Fernschalter in der
Lage, wie er an der Lampe hängt,
Fig. 11 eine Ansicht von oben.
Fig. 12 bis 14 sind Schnitte durch den Fernschalter mit den verschiedenen Stellungen der Steuerungsglieder.
Fig. 11 eine Ansicht von oben.
Fig. 12 bis 14 sind Schnitte durch den Fernschalter mit den verschiedenen Stellungen der Steuerungsglieder.
Das Gas gelangt durch den Stutzen 1 in die Kammer 30 und von dort durch die Ventile 7
und 8 zu den Ausgangsstutzen 2 und 3. Die Luft gelangt durch den Anschlußstutzen 16
und den Kanal 19 in die Luftkammer 20. Die Membran 4 ist durch die Feder 6 so stark belastet,
daß der normale Luftdruck sie nicht bewegen kann und mithin trotz Eintretens des
normalen Preßluftdruckes in die Membrankammer 20 sämtliche Ventile in der in Fig. 12
dargestellten Schließstellung verbleiben.
Wird in der Preßluftleitung eine Druckwelle erzeugt, so pflanzt sich diese durch den Stutzen
16 und den Kanal 19 in die Membrankammer 20 fort, und die Membran 4 gelangt in die in Fig. 13
punktiert dargestellte Stellung. Durch diese Bewegung wird mit Hilfe der Klinke 31 das
Sperrad 32 um einen Zahn vorwärts bewegt. Da auf der Welle 33 des Sperrades 32 gleichzeitig
das Schaltrad 34 sitzt, so wird auch dieses um einen entsprechenden Winkel gedreht und
dadurch die Stange 5 mit dem Mitnehmer 11 vorwärts geschoben. Der Mitnehmer 11 legt
sich gegen die freien Schenkel der Winkelhebel 12 und 13 und öffnet auf diese Weise den Gasdurchgang
der Ventile 7 und 8, so daß das Gas durch die Stutzen 2 und 3 zu den Flammen gelangen
und sich an der vom Kanal 10 gespeisten Dauerflamme entzünden kann. Gleichzeitig
ist durch die am Stutzen 16 befindliche Abzweigung 18 Luft zu der an den Stutzen 3
angeschlossenen Flamme gelangt. Ferner ist durch "den Winkelhebel 12 die Stange 23 und
mit ihr das Ventil 24 in die Offenstellung bewegt worden, so daß die vom Stutzen 16 durch
den Kanal 21 in die Kammer 22 gelangte Druckluft durch das geöffnete Ventil 24 zum
Luftausgangsstutzen 17 und von diesem zu der an den Gasausgangsstutzen 2 angeschlossenen
Flamme gelangen kann.
Bei Verschwinden der Druckwelle geht die Membran 4 in die in Fig. 13 stark ausgezogene
Lage zurück, die Ventile bleiben aber, da das Sperrad 32 und das Schaltrad 34 durch den
Rückgang der Membran 4 nicht bewegt wird, in der geöffneten Stellung stehen. Wird eine
neue Druckwelle gegeben, so wird das Sperrrad 32 um einen Zahn weiterbewegt und das
Schaltrad 34 um einen entsprechenden Winkel gedreht. Hierdurch wird die Stange 5 und der
Mitnehmer 11 so weit vorwärts geschoben, daß der freie Schenkel des Winkelhebels 12
von dem linksseitigen Teil des Mitnehmers 11 abgeleitet und infolgedessen die Ventile 8
und 24 unter Einwirkung der Federn 14 und 25 in die Schließstellung gelangen. Auf diese Weise
wird mit Hilfe der Druckwelle der Gasausgang nach dem Stutzen 2 und der Luftausgang nach
Stutzen 17 geschlossen und die an diese beiden Stutzen angeschlossene Flamme zum Verlöschen
gebracht, während die an den Gasstutzen 3 angeschlossene Flamme brennen bleibt, weil das Ventil 7 trotz Verschiebens des
Mitnehmers 11 nicht geschlossen wurde. Verschwindet nun die Druckwelle, so geht zwar
die Membran 4 in die Anfangslage zurück, das Sperrad 32 und das Schaltrad 34 bleibt indessen
in der fortgeschalteten Stellung stehen, und es wird daher trotz Verschwindens der Druckwelle
das Ventil 7 durch den Mitnehmer 11 in der Offenstellung gehalten.
Wird nun eine dritte Druckwelle gegeben, so wird das Schaltrad 34 in eine derartige Lage
gebracht, daß die Stange 5 und der Mitnehmer 11 in die tiefste Lage kommen und auch no
das Ventil 7 in die Schließstellung gelangt, so daß nunmehr der Gasdurchgang nach dem
Stutzen 3 unterbrochen und die hieran angeschlossene Flamme zum Verlöschen gebracht
wird. Es strömt dann nur noch durch den Anschlußstutzen 18 Luft nach dem betreffenden
Brennerrohr, was aber für den Betrieb der Flamme bedeutungslos ist. Soll dieses Strömen
der Luft vermieden werden, so kann, wie ohne weiteres ersichtlich ist, der rechtsseitig liegende
Winkelhebel 13 mit einer gleichen oder ähnlichen Ventileinrichtung wie der linksseitige
Winkelhebel gekuppelt werden, wodurch der Luftausgang auch für die zweite Flamme ebenso
geschlossen wird wie für die erste Flamme.
Verschwindet auch die dritte Druckwelle, so gelangt die Membran 4 wieder in die Ruhestellung,
und es befinden sich sämtliche Steuerungsglieder wiederum in der in Fig. 12 dargestellten
Anfangslage, so daß, wenn wiederum eine Druckwelle gegeben wird, das Spiel von neuem beginnt.
In Fig. 15 ist ein Fernschalter für Preßgaslampen dargestellt, welcher dem in Fig. 10
bis 14 beschriebenen ähnlich ist. Die Membran 4 ist durch die Feder 6 so belastet, daß sie durch
das unter Druck in die Gaskammer 40 eintretende Preßgas nicht bewegt werden kann. Erst
wenn eine Druckwelle im Leitungsnetz erzeugt wird, tritt eine Bewegung der Membran 4 in
dem Sinne ein, daß das Sperrad 32 um einen Zahn in der in Fig. 15 gezeichneten Pfeilrichtung
gedreht und das Schaltrad 34 um einen entsprechenden Winkel vorwärts bewegt wird.
Die Stange 5 und der Mitnehmer 11 erhalten eine der Fasson des Schaltrades 34 entsprechende
Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung und öffnen und schließen die Ventile 7 und 8 in der bei
den zuvor beschriebenen Ausführungsformen geschilderten Weise. Auch hierbei kann der
freie Schenkel des Winkelhebels 12 von dem linksseitigen Teil des Mitnehmers 11 in der
äußersten Lage abgleiten, so daß das Ventil 8 geschlossen wird, während das Ventil 7 durch
den rechtsseitigen1 Teil des Mitnehmers 11
offen gehalten wird.
In ihren Einzelheiten ist die Erfindung nicht an die dargestellte Ausführungsform gebunden.
Es können beispielsweise statt der gezeichneten Tellerventile auch andere geeignete Ventile verwendet
werden. Die Abstellung der Zündflammen kann auch in anderer Weise geschehen als wie dargestellt, und es kann statt der Ausfräsung
in der Stange 5'ein besonderes Ventil angeordnet sein, welches durch die Steuerungsglieder entsprechend betätigt wird.
Wesentlich ist nur, daß das eine der beiden Ventile von der durch die Membran beeinflußten
Stange abgeschaltet wird, sobald diese Stange bei Eintritt der den normalen Preßgasdruck
übersteigenden Druckwelle in derselben Richtung bewegt wird.
Soll der Gasfernschalter nur für einflammige Lampen benutzt werden und soll jede zweite
dieser einflammigen Lampen mit Hilfe der Druckwelle zürn Verlöschen gebracht werden,
so kann für diese Lampen das Ventil 7 in Wegfall kommen und der Stutzen 3 blindgemacht
werden. . .
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Gasdruckfernschalter, insbesondere für Preßgas- oder Preßluftlampen, durch welchen bei Eintritt einer den normalen Preßgas- oder Preßluftdruck übersteigenden Druckwelle eine Flamme gelöscht wird, dadurch gekennzeichnet, daß an einer von einem bewegten Organ mittelbar oder unmittelbar beeinflußten Stange ein Mitnehmer so angeordnet ist, daß er bei der Bewegung der Stange ein Ventil beeinflußt, es bei weiterer Bewegung in ein und derselben Richtung aber abschaltet und bei der Zurückbewegung unbeeinflußt läßt.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270251C true DE270251C (de) |
Family
ID=527018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270251D Active DE270251C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270251C (de) |
-
0
- DE DENDAT270251D patent/DE270251C/de active Active
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