DE27048C - Neuerung beim Einschmelzen der Poldrähte in Glas bei Herstellung elektrischer Glühlampen - Google Patents

Neuerung beim Einschmelzen der Poldrähte in Glas bei Herstellung elektrischer Glühlampen

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DE27048C
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A. SWAN in Gateshead, Grafschaft Durham, England
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegenden Neuerungen beziehen sich auf die Herstellung von elektrischen Incandescenzlampen und haben den Zweck, eine bessere Verbindung zwischen dem Glase und den Poldrähten, welche zum Kohlenfaden führen, herzustellen und vor allem die Bildung von Luftblasen längs diesen Drähten im Glase zu verhüten.
Zu dem Zwecke führe ich einen elektrischen Strom durch die Drähte während der Zeit, in welcher das Glas um die Drähte geprefst wird. Ich isolire demnach einzelne Theile des Metalles der Formen, in welchen der Glasstöpsel hergestellt wird, und lege hier die einzuschmelzenden Drähte ein, durch welche der Strom geführt wird.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι die Form in geöffnetem Zustande,
Fig. 2 einen zugehörigen Horizontalschnitt nach Linie 1-2.
Der mit α bezeichnete Theil (in welchem die Vertiefungen, in denen das Glas gegossen wird, sich befinden) besteht aus nicht leitendem oder verhältnifsmäfsig schlecht leitendem Material. b sind Stifte oder Zapfen in der einen Formhälfte, über welche die Augen oder Schleifen der noch ein Ganzes bildenden Drähte geschoben werden. Aufserdem ist noch ein Stift c vorgesehen, welcher dem unteren Ende der Drähte Halt gewährt und einer Platte c2 angehört, welche an dem Form theil α befestigt ist. Die Stifte b führen, durch das Material a isolirt, nach der Aufsenseite der Form, Fig. 2, und endigen hier in Contactplatten b%. Wenn nun das Drähtepaar in der in Fig. 1 angegebenen Position placirt ist, so werden die Stifte b mit einer Batterie oder anderen Elektricitätsquelle in Verbindung gesetzt. Diese Verbindung läfst sich automatisch herstellen, indem man die Einrichtung trifft, dafs die Contactplatten b2 mit anderen Contactplatten in der Presse oder dem die Form während des Gusses aufnehmenden Apparate in Berührung treten und den Strom schliefsen. Es wird sonach, wenn die Form an ihren Platz gestellt ist, zu derselben Zeit, wo das Glas seine Gestalt erhält, ein elektrischer Strom die Drähte passiren, wodurch eine sehr vollkommene Adhäsion des Glases an den Drähten erzielt wird, d sind Stifte, welche den Drähten eine seitliche Führung geben.
Fig. 3 veranschaulicht eine etwas modificirte Form in geöffnetem Zustande und
Fig. 4 einen zugehörigen Schnitt nach 3-4. Hier sind die Stifte, b in der einen Formhälfte und die Löcher P in der anderen, in welche diese Stifte bei Schliefsung der Form eintreten, mit isolirendem Material «2 umgeben. Die Stifte b gehen wieder nach aufsen, um in der vorbeschriebenen Weise oder sonstwie mit der Elektricitätsquelle in Verbindung gebracht werden zu können.
Die Gestalt der Formen und deren innere Contouren bilden nicht Gegenstand der Erfindung und können beliebig variirt werden. Andererseits läfst sich zur Herstellung der Formen jedes beliebige Material verwenden, vorausgesetzt, dafs die Isolirung gesichert bleibt, um
einen elektrischen Strom durch die Drähte zu leiten, während dieselben in die zu ihrer Aufnahme bestimmte Glas- oder andere Masse eingebettet werden. ,
Ob die Drähte noch zusammenhängend oder sontswie elektrisch verbunden in der Form placirt werden, ist für die Verwirklichung der Erfindung ohne Belang.

Claims (1)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Bei elektrischen Incandescenzlampen die Neuerung, einen elektrischen Strom durch die Poldrähte zu führen, während dieselben in die zu ihrer Aufnahme bestimmte Glasoder andere Masse eingebettet werden.
    Bei der Herstellung von elektrischen Incandescenzlampen die Anwendung von Formen zur Erzeugung der die Poldrähte aufnehmenden Glastheile, welche Formen mit isolirendem Material versehen sind, um die Durchführung eines elektrischen Stromes durch die einzuformenden Drähte zu gestatten, während das Glas um dieselben geformt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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