DE2706385C2 - - Google Patents

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DE2706385C2
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Pierre Pont-De-Cheruy Fr Seguin
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Chavanoz Sa Pont-De-Cheruy Fr
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Chavanoz Sa Pont-De-Cheruy Fr
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/04Flexible cables, conductors, or cords, e.g. trailing cables
    • H01B7/043Flexible cables, conductors, or cords, e.g. trailing cables attached to flying objects, e.g. aircraft towline, cables connecting an aerodyne to the ground
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/16Insulating conductors or cables by passing through or dipping in a liquid bath; by spraying

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Organic Insulating Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Fernsteuerkabel mit einer Kabelseele aus zwei durch ein mittleres durchgehendes Halteelement voneinander getrennten Adern, deren jede in einer sich in Längsrichtung des Halteelements erstreckenden Ausnehmung angeordnet ist und bei der die Ausnehmungen in dem Halteelement symmetrisch zur Mittelachse gebildet sind, mit parallel zum Halteelement verlaufenden Verstärkungsfäden, mit mindestens einer die Kabelseele und die Verstärkungsfäden umgebenden Umspinnungsschicht und mit mindestens einem äußeren Überzug.
Fernsteuerkabel der genannten Art können zum Lenken oder Steuern eines sich bewegenden Körpers, beispielsweise eines Flugkörpers, mit Hilfe von Befehlen, die in Form von elektrischen Rechtecksignalen vorliegen, verwendet werden, wobei eine bestimmte Länge des Kabels am hinteren Teil des sich bewegenden Körpers gelagert ist und sich im Laufe seiner Fortbewegung abspult.
Bei einem bekannten Fernsteuerkabel der einleitende genannten Art (DE-AS 16 65 101) sind die beiden Adern an das zuvor erhitzte mittlere Halteelement angeklebt, wobei sie insbesondere als Folge der vorhergehenden Erwärmung des Halteelementes geringfügig in das Trenn- und Halteelement eingedrückt werden.
Eine solche Verbindung ist nicht nur schwierig durchzuführen, sondern sie führt auch dazu, daß die Adern sich bei der Herstellung des Kabels und/oder beim Gebrauch des Kabels leicht verschieben können, was für korrekte Übertragung der Befehlssignale nachteilig ist. Außerdem besteht das mittlere Halteelement aus Glasfasern, das heißt aus einem zwar sehr zugfesten, jedoch auch vergleichsweise schweren Material. Hierdurch wird das Gewicht des Kabels beträchtlich erhöht und der Reißkoeffizient des Kabels wird verringert, der durch das Verhältnis der Reißfestigkeit des Kabels zum Gewicht des Kabels bestimmt wird.
Es ist auch bekannt (FR-PS 20 05 693) bei einem Kabel der hier interessierenden Art die Adern dadurch festzulegen und zu trennen, daß man sie parallel durch Verkleben mit dem gleichen Lack verbindet, der zur Isolierung jeder der Adern verwendet wird. Eine solche Lösung ist in der Praxis schwer zu verwirklichen und sie weist eine Reihe von Nachteilen auf. Es ist nämlich praktisch unmöglich, nach diesem Verfahren eine richtige Verbindung zwischen den beiden Adern über ihre ganze Länge herzustellen, da das Verkleben nur auf einem sehr kleinen Teil der Oberfläche jeder Ader stattfindet. Außerdem ist die Verklebung ziemlich schwach, und die Adern können beim Gebrauch dazu neigen, sich voneinander zu entfernen. Hinzu kommt, daß der Abstand zwischen den beiden Adern von der Dicke der jede Ader umgebenden Isolierschicht abhängt, was dazu führt, daß man die Ader mit einer verhältnismäßig dicken Isolierung umgibt, wenn man einen ausreichenden Abstand zwischen ihnen herstellen will.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fernsteuerkabel der einleitend genannten Art derart auszuführen, daß bei Beibehaltung guter Zugfestigkeit und Erzielung geringen Gewichtes die Adern bequem und sicher festgelegt sind.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß das Halteelement aus einem homogenen, wärmeschmelzbaren Kunststoff mit niedriger Dielektrizitätskonstante besteht, jede Ausnehmung eine Ader auf mehr als der Hälfte ihres Umfanges umschließt, die Außenfläche des Halteelementes zusammen mit den freiliegenden Oberflächen der Adern einen elliptischen Querschnitt bildet und daß die Verstärkungsfäden aus aromatischem Polyamid bestehen.
Durch die Erfindung ist ein Fernsteuerkabel geringen Gewichtes und hoher Zugfestigkeit geschaffen, wobei die Leiter gegen Verschiebung sicher festgelegt sind, so daß die Befehlssignale korrekt übertragen werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines Fernsteuerkabels gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß jede Ausnehmung eine Ader auf zwei Dritteln ihres Umfanges umschließt und der Abstand zwischen den beiden Adern 0,03 bis 0,06 mm beträgt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Fernsteuerkabel in Perspektive.
Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht des Kabels.
Fig. 3 und 4 sind eine Seitenansicht bzw. Draufsicht einer Vorrichtung für die Herstellung der Seele des Kabels.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, umfaßt das Fernsteuerkabel zwei Leiter bzw. Adern 1 und 2, die durch ein mittleres Halteelement 3 voneinander getrennt sind, parallele Verstärkungsfäden 4, eine lose Umspinnung 5, die mit zwei entgegengesetzt zueinander hergestellten und vorzugsweise aus drehungslosen Multifilamenten bestehenden Umspinnungslagen 6 und 7 bedeckt ist, sowie mindestens einen äußeren Überzug 8.
Wie aus Fig. 2 besser hervorgeht, liegt das mittelre Trenn- und Halteelement 3 für die Adern 1 und 2 in Form eines durchgehenden Elementes mit zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Ausnehmungen 9 und 10 vor, die symmetrisch in einem vollen mittleren ren Teil 11 gebildet sind, wobei jede der Ausnehmungen 9 und 10 einen der Adern 1 oder 2 auf mehr als der Hälfte seines Umfanges, vorzugsweise auf zwei Dritteln seines Umfanges, umschließt und die Adern 1, 2 zusammen mit dem mittleren Trenn- und Halteelement ein Gebilde darstellen, das eine kontinuierliche Oberfläche aufweist und im Querschnitt allgemein elliptische Gestalt aufweist. Der Abstand der Adern beträgt vorzugsweise 0,03 bis 0,06 mm.
Zufolge dieser besonderen Gestalt wird erreicht, daß einerseits die Adern 1, 2 bei minimalem Platzbedarf im Kabel mit konstantem Abstand voneinander festgelegt sind, und daß andererseits die Kapazität zwischen den Adern 1, 2 aufgrund des verwendeten wärmeschmelzbaren Materials auf ein Minimum reduziert ist.
Die Herstellung des Kabels ist durch die Fig. 3 und 4 veranschaulicht.
Wie aus diesen Figuren hervorgeht, werden die beiden Adern 1 und 2 in ein Gefäß 12 geführt, das ein geschmolzenes Material 20 auf Basis eines Isoliermittels enthält. Führungsorgane 13, 14 und 15 ermöglichen es, die Adern 1, 2 im Bad getrennt zu halten und sie einer horizontalen Kalibrierdüse 16 in der Weise zuzuführen, daß sie auf dem Weg zur Düse 16 konvergieren, wobei sie in einer die Düsenachse enthaltenden Horizontalebene liegen und sich an den Seitenwänden 17 und 18 der Düse 16 reiben.
Als Beispiel wird ein der Darstellung in den Fig. 1 und 2 entsprechendes Kabel hergestellt. Dieses Kabel hat folgende Zusammensetzung:
Eine Seele, die aus zwei emaillierten Kupferdrähten 1 und 2 mit je 0,07 mm Durchmesser und aus einem Trenn- und Halteelement 3 besteht, wobei das Ganze elliptische Gestalt von 0,22 mm Länge und 0,15 mm Breite hat. Vorteilhaft besteht das mittlere Trenn- und Halteelement aus einem homogenen Material mit niedriger Dielektrizitätskonstante, beispielsweise aus einer Mischung von Wachsen, Parafinen und Polyäthylen mit niedrigem Molekulargewicht. Als Materialien, die zu guten Ergebnissen führen, können synthetische Harze oder Wachse auf der Basis von linearen Kohlenwasserstoffen genannt werden.
Eine Verstärkung 4 mit vier Garnen auf der Basis von aromatischem Polyamid von 220 dtex f 134.
Eine lose Umspinnung 5 aus einem Polyestergarn von 50 dtex f 22.
Zwei Umspinnungen 6 und 7 mit lückenlosen Windungen entgegengesetzt gewickelt aus Polyestergarn von 72 dtex f 33.
Ein abschließender, warmklebender Überzug.
Im vorliegenden Fall wird nach Bildung der losen Umspinnung 5 ein Überzug mit einem Acrylharz gebildet, um den Verstärkungsfäden 4 Zusammenhalt zu geben. Der abschließende, warmklebende Überzug wird mit einem Chlorid- und Vinylpropionat-Copolymer in Lösung in Äthylazetat gebildet und durch Kalibrierung mit einer Düse gesteuert. Die Umspinnungsschichten werden in herkömmlicher Weise auf geeigneten Vorrichtungen hergestellt. Das nach diesem Verfahren erhaltene Kabel weist folgende Merkmale auf:
  • - Fertigdurchmesser: 0,46 mm
    - Gewicht: 260 g/km
    - Zugreißfestigkeit 18 daN, d. h. ein Reißkoeffizient von
Die elektrischen Eigenschaften sind:
  • - Widerstand pro Leiter: 4,7 Ohm/m
    - Kapazität: 60 pF/m.
Mit einem solche Kabel ist es möglich, z. B. einen Flugkörper, der sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 330 m/sec bewegt, über eine Entfernung von mehr als 4000 m zu steuern.

Claims (2)

1. Fernsteuerkabel mit einer Kabelseele aus zwei durch ein mittleres durchgehendes Halteelement voneinander getrennten Adern, deren jede in einer sich in Längsrichtung des Halteelementes erstreckenden Ausnehmung angeordnet ist und bei der die Ausnehmungen in dem Halteelement symetrisch zur Mittelachse gebildet sind, mit parallel zum Halteelement verlaufenden Verstärkungsfäden, mit mindestens einer die Kabelseele und die Verstärkungsfäden umgebenden Umspinnungsschicht und mit mindestens einem äußeren Überzug, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (3) aus einem homogenen, wärmeschmelzbaren Kunststoff mit niedriger Dielektrizitätskonstante besteht, jede Ausnehmung (9, 10) eine Ader (1, 2) auf mehr als der Hälfte ihres Umfanges umschließt, die Außenfläche des Halteelementes zusammen mit den freiliegenden Oberflächen der Adern einen elliptischen Querschnitt bildet und daß die Verstärkungsfäden (4) aus aromatischem Polyamid bestehen.
2. Fernsteuerkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ausnehmung (9, 10) eine Ader (1, 2) auf zwei Dritteln ihres Umfanges umschließt und der Abstand zwischen den beiden Adern 0,03 bis 0,06 mm beträgt.
DE19772706385 1976-02-16 1977-02-15 Fernsteuerkabel Granted DE2706385A1 (de)

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