DE2706559C2 - Plasmaflammspritzpistole - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Plasmaflammspritzpistole zum Verarbeiten pulverförmiger Werkstoffe
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches I.
Das bekannte Plasmaflammspritzverfahren gewinnt zunehmend an Bedeutung auf breiter industrieller Ebene
insbesondere auf dem Gebiet des Aufiragsschwei-Uons
zur Erzielung gewünschter Obcrfliichcncigenschaften. wie /.. B. einer hohen Verschleißfestigkeit. Das
Spritzverfahren wird beispielsweise ferner zur Herstellung von festen Teilen aus pulverförmigen Werkstoffen
verwendet.
Neue Anwendungsmöglichkeiten und neue Auftragsmaierialien
erfordern Plasmaflammspritzpistolen mit sehr hoher elektrischer Belastbarkeit zur Erzielung
noch höherer Arbcitsiemperalurcn und höherer Spritxgcschwindigkcitcn
als bisher. Derzeit gebräuchliche Plasmabrcnncrpistolcn sind in ihrer Leistungsaufnahme
durch ihr relativ schlechtes Kühlvermögen, begrenzt Es wurde versucht, die Kühlleistung durch ErhChung des
Wasserdruckes und Herabsetzung der Wasserlemperatür am Eingang zu steigern, doch erfordern solche Lösungen
kostspielige Speisegeräte und führen auch zu Nachteilen wie Dichtungsproblemen und Problemen im
Arbeitsablauf. Zudem sind die üblichen Spritzpistolen von sehr kompliziertem Aufbau, wodurch das Ersetzen
der Verschleißteile ein sehr zeitraubender und umständlicher Vorgang wird.
Aus der US-PS 31 06 631 ist eine Plasmaflpmmspritzpistolc
bekannt, die eine Kathodeneinheit und eine trennbar damit verbundene Anodeneinheit aufweist, die
je einen getrennten Kühlwasserkreis besitzen, wobei jedoch die gegenseitige axiale Lage dieser Teile, die
funktionell eminent wichtig ist, nicht durch Passungsflächen definiert ist, so daß eine solche Montage problematisch,
zeitraubend und im praktischen Einsatz unmöglich ist. Auch erfolgt bei dieser bekannten Flammspritzpisto-Ic
die Kühlung der Anode nicht indirekt, d. h. im Düsenaufnahmekörper,
sondern derart, daß zum Auswechseln des Düscntcils ein öffnen und damit ein Unterbrechen
des Anodcnkfihlwasserkreislaufcs notwendig ist, so daß
ίο bei jeder Unterbrechung des Kühlkreislaufes der Anodenkreis
naß wird.
Aus der US-PS 31 06 632 ist eine Plasmaflammspritzpistole
mit einer Kathodeneinheit und einer trennbar damit verbundenen Anodeneinheit bekannt, die je einen
getrennten Kühlwasserkreislauf besitzen, wobei die Anodeneinheit einen die Anode bildenden auswechselbaren
länglichen Düsenteil sowie einen aus mindestens zwei koaxialen Teilen bestehend,-?!, den Düsenteil seitlich
umgebenden Düsenaufnahmekörper aufweist. Auch bei dieser bekannten Flammspritzpistole strömt das
Anodenkühlwasser zwangsläufig in Längsrichtung des Düsenteils, so daß es direkt kühlt und beim eventuell
erforderlichen Auswechseln des Düsenteils eine Unterbrechung des Anodenkühlwasserkreislaufes erforder-
v> lieh ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Plasmaflammspritzpistolc von besonders einfachem und funktionstüchtigem
Aufbau zu schaffen, bei der der Zeitaufwand /um Ersetzen der Verschleißteile wesentlich verringert
V) ist, da die Verschleißteile leicht zugänglich sind und bei
der ein Unterbrechen der Kühlwasserkreise bei gleichzeitiger Verbesserung der Kühlleistung und gleichzeitigem
Zentrieren der eingesetzten Teile vermieden wird. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den im kennzeichnenden
Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen; vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Mit der erfindungsgemäßen Plasmaflammspritzpistole wird also der Vorteil erzielt, daß die Verschleißteile
leicht zugänglich sind und ein Unterbrechen der Kühlwasserkreise sowie ein Zentrieren der Ersatzteile bei
einem Zerlegen und nachfolgenden Zusammensetzen nicht mehr erfolgt. Durch die verbesserte Kühlung der
verschiedenen Brcnncrlcilc wird der Vorteil erzielt, daß
bi insbesondere die Kühlung der Anodcndiise und des HaI-tclcilcs
der Pulverzufuhrröhrchen verbessert wird. Durch Verbesserung der Kühlung wird aber die Lebensdauer
der Verschleißteile bei gegebener Leistung
verlängert bzw. wird bei gegebener Lebensdauer der
Verschleißteile die zulässige Leistungsaufnahme erhöht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert, in der ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel dargestellt ist
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch eine Plasmaflammspritzpistole gemäß der
Erfindung.
Die in der Zeichnung dargestellte PlasmaFlammspritzpistole besteht aus zwei Hauptteilen und zwar aus
einer Kathodeneinheit 1 und einer Anodeneinheit 2, die miteinander durch vier Schrauben 3 oder andere geeignete
Mittel verbunden sind. Die AuBenform dieser Einheiten ist beispielsweise die eines rechteckigen Parallelepipeds,
sie kann jedoch auch zylindrisch oder in anderer geeigneter Weise gestaltet sein.
Die Kathodeneinheit 1 weist einen Grundkörper 4 aus Isoliermaterial auf, in den ein Kathodenträgerteil 5
aus Kupfer eingebettet ist Der Kathodenträgerteil 5 ist beispielsweise zylindrisch und besitzt zwei Anschlußrohre
5', 5", die seitlich durch den Grundkörper 4 hindurchtreten. Im Innern des Kalhodcnträgertcils 5 befindet
sich eine Kühlkammer 6, die durch eine in Längsrichtung
angeordnete Trennwand 5'" geteilt ist, wobei die Trennwand nahe einer relativ dünnen Stirnwand 5""
des Teils 5 endet Die gezeigte Anordnung bewirkt einen zwangsläufigen Kühlwasserstrom vom Eingangsrohr 5' entlang der Stirnwand 5"" und schließlich zum
Ausgangsrohr 5". Eines der Rohre 5', 5" oder beide Rohre dienen auch zum elektrischen Anschluß des Kathodenträgerteils
5 an den negativen Pol eines Stromgenerators 7, wie in der Zeichnung schematisch dargestellt
Der Kathodenträgerteil 5 ist fast zur Gänze in den Grundkörper 4 eingebettet, wobei lediglich ein die
Stirnfläche 5""umgebendes Stück in Längsrichtung heraustritt und mit einem Außengewinde versehen ist Auf
dieses Außengewinde ist eine Überwurfmutter 8 aufgeschraubt, die zur Befestigung eines Kathodenteils 9 auf
dem Kathoden träger dient Die Kontaktfläche zwischen der Stirnwand 5"" und dem Kathodenteil 9 ist vorzugsweise
eine ebene Fläche, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist.
Der Kathodenteil 9 besitzt eine konische Form und ist als Verbundteil ausgebildet, welches aus einem äußeren
Elektrodentril 9' aus Wolfram und aus einem inneren Kernteil 9" aus Kupfer besteht Die Überwurfmutter 8
weist eine konische Innenfläche 8' auf, die mit einer entsprechenden konischen Fläche an der Basis des Kathodenteils
9 zusammenwirkt, um den Kathodenteil in einer genau zentrischen Lage gegenüber dem Kathodenträger
und daher auch gegenüber der ganzen Kathodeneinheit 1 zu halten.
Ein Gaszufuhranschluß 51 ist im Grundkörper 4 der Kathodeneinheit angeordnet und steht mit einer ringförmigen
im Inneren des Grundkörpers gebildeten Kammer 52 in Verbindung. Mehrere Kanäle 53 treten
durch den Stirnteil des Grundkörpers 4 in der Nähe des Kathodenteils hindurch und verbinden die ringförmige
Kammer 52 mit dem die Kathode umgebenden Raum zur Einführung eines Plasma bildenden Gases in diesen
Raum.
Die Anodeneinheit 2 weist einen Mantelteil 10 aus Isoliermaterial auf, dessen äußere Form praktisch derjenigen
der KiUhodencinheit 1 entspricht. Ein Mclalllcil
11, beispielsweise aus Kupfer, von zylindrischer Außenform ist in den1 Mantcltc'l eingebettet, wobei zwei Verbindungsrohr<;
11', 11" durch diesen Manlclicil hincliirchlrctcn.
Pas Rohr 1Γ stellt einen Kühlwasscrzufuhr-Anschluß
dar und steht mit einer Kühlkammer 12 in Verbindung, die im Stirntcil von 11 angeordnet ist
Dieser Siirntcil weist einen in Längsrichtung vorstehenden ringförmigen Teil 11'" auf, der mehrere radial ge-
s richtete Einschnitte als Halterung für Pulverzuführröhrchen 13 besitzt
Mehrere Röhrchen 13 können in gewünschten Winkelstellungen im Teil 11'" befestigt werden und werden
darin durch einen Haltering 14 festgehalten, der auf dem
ίο Teil 11 beispielsweise durch in der Zeichnung nicht dargestellte
Schrauben angebracht ist
Die ringförmige Kühlkammer 21 reicht bis nahe an den Boden der Befestigungsschlitze heran und besitzt
eine Austrittsöffnung 12' an der Innenfläche des Teils.
11. Diese Innenfläche ist konisch ausgebildet und ihr Durchmesser nimmt gegen das Innere des Brenners zu.
Ein Düsenaufnahmeteil 15 mit einer der Innenfläche von 11 entsprechenden konischen Außenfläche ist in den
Teil 11 eingeschoben. Eine spiralförmige Ringnut 16 ist
entlang der konischen Außenfläche d»·. Teils 15 gebildet,
wobei das eine Ende dieser Nut gegenüber der Austritisöffnung 12' der Kühlkammer 12 und das andere
Kndc dieser Nut gegenüber einer Öffnung im Teil 11 liegt, welche mit dem Anschlußrohr 11" in Verbindung
steht. Die spiralförmige Nut 16 bildet zusammen mit der Innenfläche des Teils 11 einen Kühiwasserkanal, in dem
das Kühlwasser-von der Mündungsseite des Düsenaufnahmeteils
in Richtung des inneren Teils desselben fließt, wobei das AnschluSrohr 11" den Ausgang dieses
Kühlkreises bildet. Eines der Rohre II', 11" oder beide
Rohre dienen ferner zum elektrischen Anschluß der Anode an den positiven Pol des Generators 7.
Die Anode hat die Form eines Düsenteiis 17, welcher als Verbundkörper ausgebildet ist und einen Mantelteil
18 aus Kupfer und einen inneren Düsenteil 19 aus Wolfram aufweist. Der ganze Düsenteil 17 ist im inneren des
Düsenaufnahmekörpers angeordnet, wobei seine konische Außenfläche an einer entsprechenden konischen
Innenfläche des Teils 15 anliegt. Der Durchmesser dieser Flächen nimmt gegen den Mündungsteil der Pistole
hin ab. Die Innenfläche der Düse kann jede beliebige Form annehmen und insbesondere, wie in der Zeichnung
dargestellt, einen zylindrischen Teil und einen daran
anschließenden konischen Teil aufweisen. Eine koni-
Vi sehe Hülse 20 ist an den Düsenteil anschließend in einer
entsprechenden konischen Erweiterung des Düsenaufnahmekörpers angeordnet um die Düse in ihrer axialen
Lage festzuhalten. Ein Ende der Hülse 20 ist vorzugsweise als Flansch ausgebildet, der am Rand des Düsenaufnahmeteils
15 aufüegt, wobei ein Dichtungsring 21 zwischen beiden Teilen angeordnet ist.
Die Kathodeneinheit 1 und die Anodeneinheit 2 besitzen
einander entsprechende konische Paßflächen, die mit Γ bzw. 2' bezeichnet sind und genau koaxial zu dem
Kathodenteil 9 bzw. dem Düsenteil 17 liegen. Die Paßflächen sind so angeordnet, daß sie beim Verbinden der
Kathodeneinheit mit der Anodeneinheit eine genaue Ausrichtung derselben bewirken. Ferner ist ein Stirnteil
der Kathodeneinheit 1 so ausgebildet, daß er an der Außenfläche des erwähnten Flansches der Hülse 20 im
zusammengefügten Zustand der Pistole anliegt wobei ein Dichtungsring 22 zwischen diesen beiden Teilen
liegt.
Die vorliegende nlasmaflammspritzpistole besteht
hr· demnach aus nur zwei Hauptieilcn, nämlich der Kathoden-
und der Anodcncinhcit, welche lediglich gasdicht gegenüber dem Aiißcnraum abgedichtet sein müssen,
was durch die Dichtungsringe 21 und 22 bewirkt wird.
Da jede der beiden Einheiten einen getrennten Kühlwasserkreis besitzt, kann die Spritzpistole zum Austausch
der Anoden- und Kathodenverschleißteile (17,9) geöffnet werden, ohne den Kühlwasserkreislauf zu unterbrechen,
was dazu beiträgt, den Austauschvorgang stark zu vereinfachen. Eine andere wichtige Eigenschaft
bezüglich dieses Vorgangs ist die einfache selbstzentrierende Befestigung des Kathodenteils auf dem Kathodenträger
mit Hilfe der Überwurfmutter 8 und deren konischer Paßflächc 8', sowie die Verbindung der Kathoden-
und Anodcncinhcit über die Paßflächen Γ, 2'.
Es ist ferner zu bemerken, daß die Verbindungsflächc der Anodeneinheil mit der Kalhodeneinhcit in einem
Querschniltsbereich der Spritzpistole liegt, in dem der
Kathodenteil auf dem Kathodcntriigcr befestigt ist. so daß diese Befestigungsstcllc äußerst leicht zugänglich
ist. Dies bewirkt zusammen mit der einfachen Austauschbarkeit
der indirekt gekühlten AnodenHiKr l7
und den oben angeführten Maßnahmen eine sehr wesentliche Verringerung des Zeitaufwandes für das Austauschen
der Kathoden- und Anodenteile 9, 17. Die benötigte Zeit kann in der Praxis von mehr als einer Stunde
bei üblichen Brertnerpistolen auf etwa eine Minute bei der %'orliegenden Pistole herabgesetzt werden.
Wie bereits erwähnt, wird durch den Aufbau der erfindungsgemäßen Plasmaflammspritzpistole die Notwendigkeit
eines öffnens der Kühlwasserkreise beim Austausch der Verschleißteile beseitigt. Dadurch fallen
die bisher üblichen O-Ring-Dichtungen weg und zugleich mit der Vereinfachung des Kühlkreises, kann dessen
Wirksamkeit stark erhöht werden. Wie aus der Beschreibung hervorgeht, wird der Kathodenteil äußerst
wirksam über seine ebene Konlaktflächc zwischen dem Kernteil 9" und der dünnen Stirnfläche 5"" des Kathodenträgers
gekühlt, wobei der Kathodcnträgcr selbst durch einen zwangsläufigen Kiihlwasscrfluß gekühlt
wird. Was den Anodenkühlkreis betrifft, so besitzt dieser eine Reihe von wichtigen Vorteilen. Zunächst wird
das eintretende Kühlwasser dem Stirnteil des Brenners zugeführt, welcher am meisten wärmebeansprucht ist,
wobei eine sehr wirksame Kühlung durch die Ringkammer 12 in unmittelbarer Nähe der Pulverzuführröhrchen
bewirkt wird. Dies verlängert die Lebensdauer dieser Röhrchen, schützt deren Zufuhrschläuche und verhindert
ein Anbacken des Pulvers. Der Düsenteil selbst wird durch einen zwangsläufigen Kühlwasserfluß durch
den spiralförmigen Kanal 16 gekühlt wobei eine große Oberfläche für den Wärmeaustausch zur Verfügung
steht. Es kommen selbstverständlich auch andere Formen eines WasiMührungs-Gebildes von großer Oberfläche
in Betracht, beispielsweise eine längsgerichtete Kammer mit Kühlrippen. Die gezeigte Anordnung ist
jedoch von großer Einfachheit und Wirksamkeit Die konischen Kontaktflächen bewirken eine ausreichende
Dichtung zwischen den Teilen 11 und 15, so daß lediglich
die Enden dieser Teile durch Lötung nach außen abgedichtet werden müssen.
Es ist festzustellen, daß die langgestreckte Form des
Kühlraumes ein optimales Verhältnis zwischen der Größe der Kühlfläche und dem äußeren Durchmesser des
Düsenaufnahmekörpers herzustellen erlaubt Ferner geht aus der Zeichnung hervor, daß in der vorliegenden
Pistole die Kühlung bis in die Umgebung der Basis des Kathodenteils erstreckt werden kann, um den ganzen,
die Kathode umgebenden Anodenteil zu schützen. Dies ergibt sich aus der Anordnung der Gaszufuhr und der
Gasverteilerkammer im Grundkörper 4, das heißt hinter der Kathode.
Die Verschleißteile von Kathode und Anode besitzen dank der erwähnten wirksamen Kühlung eine stark erhöhte
Lebensdauer und sind elektrisch wesentlich höher belastbar. Ihre Ausbildung mit äußeren Wolframteilen
trägt ferner zur Erhöhung ihrer Lebensdauer bei. während die Kontaktteile aus Kupfer einen sehr guten thermischen
und elektrischen Kontakt ergeben.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß die erfindungsgemäße Plasmaflammspritzpistole die wesentlichstcn
Eigenschaften besitzt, die ihr eine breite industrielle Anwendbarkeit bei einerseits extrem hohen Leistungen
und Spritzgcschwindigkcitcn und andererseits zeitsparender und unproblematischer Wartung sichern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Plasmaflamrnspritzpistolc, die eine Kalhodcneinheil
und eine trennbar damit verbundene Anodeneinheil aufweist, wobei diese Einheiten je einen
getrennten Kühlwasserkreislauf besitzen, ferner die Kathodeneinheit einen Grundkörper aus Isoliermaterial,
einen in diesen Grundkörper eingebetteten, den Kathodenkühl wasserkreis enthaltenden Kathodenträger
und einen auf dem Kathodenträger auswechselbar befestigten Kathodenteil aufweist, während
die Anodeneinheit einen die Anode bildenden, auswechselbaren, länglichen Düsenteil sowie einen
aus mindestens zwei koaxialen Teilen bestehenden, den Düsenteil seitlich umgebenden Düsenaufnahmekörperaufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenaufnahmekörper (11, 15) so ausgebildet
ist, da ti das Anodenkühlwasser in diesem Düsenaufnahinekörper
und damit indirekt kühlend läuft.
2. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Düsenteil (17) einen inneren Teil (19) aus Wolfram und einen seitlichen Mantelteil (18)
aus Kupfer aufweist.
3. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenaufnahmekörper (11,15) einen
um den Düsenteil (17) herumgeführten Wasserkanal (16) aufweist, dessen Eingang (H') am mündungsseitigen
Ende des Düscnlcils (17) liegt.
4. Spritzpistole nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlwasserkanal (16) spiralförmig um den Düsenteil (IV) herumgeführt ist
5. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei koaxialen Teile (11, 15) des
Düsenaufnahmekörpers zwischen sich einen Kühlwasserkanal (16) bilden.
6. Spritzpistole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche zwischen den beiden
Teilen (11,15) des Düsenaufnahmekörpers eine konische Fläche ist.
7. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenaufnahmekörper (11) einen
vorspringenden Stirnteil (H'") zum Festhalten von Pulverzuführungsröhrchen (13) aufweist, wobei dieser
Halteteil das mündungsseiügc Ende des Düscnteils
ringförmig umgibt und einen Kühlwasscrkanal (12) enthält.
8. Spritzpistole nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang des Wasserkanals (12) des
vorspringenden Hailctcils mil dem Zufuhranschlud
(1Γ) des Anoden-Kühlkrcises verbunden ist, während
der Ausgang (12') des genannten Wasscrkanals des Halteteils mit dem um den Düsenteil (17) herumgeführten
Kühlwasserkanal (16) in Verbindung steht.
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