DE2707257C2 - Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von Schiffskollisionen - Google Patents
Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von SchiffskollisionenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung als Navigationshilfe
zur Vermeidung von Schiffskollisionen in Verbindung mit einem Radargerät, das mit einem
Peillineal zur Feststellung einer stehenden Seitenpeilung, Gradkranz und Abstandsringen oder variablem
Aistandsring ausgerüstet ist, unter Verwendung wenigstens eines Informationsträgers und einer relativ dazu
einstellbaren Sichtmarkierung.
Es ist allgemein bekannt, durch Echoanzeige auf dem Bildschirm eines Radargerätes Peilung und Abstand
eines Objektes vom eigenen Schiff aus zu messen. Dabei ist auch bezüglich einer wechselseitigen Peilung
zwischen verschiedenen Schiffen das Problem bekannt Maßnahmen zur Vermeidung einer Kollision zu treffen
d. h. in der Auswertung festzustellen, ob Oberhaupt eine Kollisionsgefahr besteht und gegebenenfalls danr
Rückschlüsse zu gewinnen, ob eine Fahrt- odei Kursänderung zweckmäßig ist
Dabei mußte die Auswertung zeichnerisch durchgeführt werden. Für eine solche zeichnerische Lösung gibi
es Hilfsmittel, wie Polarkoordinatennetze,bei denen da« eigene Schiff im Mittelpunkt der Zeichnung liegt Diese
Maßnahmen sind aber außerordentlich umständlich zumal sie auch \ on Überlegungen ausgehen, die nur eir
erfahrener Beobachter des Radarbildes hat Jedenfalls
ist für eine solche Auswertung ausgebildetes Persona erforderlich. Das Ergebnis einer soicr.en Auswertung
stellt dann den Schiffsführer noch vor Problerm hinsichtlich der Auswahl der zweckmäßigsten Möglich
keiten. Dabei köiif.en sich nun schon Fehler einschlei
chen, einerseits im Verlauf der zeichnerischen Auswer timg, andererseits bei der Übertragung des Ergebnisse
an den Schiffsführer und ferner hinsichtlich der Entscheidung des Schiffsführers. Selbst wenn vorgedruckte
sogenannte Radarspinnen verwendet werden, wird in Verbindung mit einem durchsichtigen Radarbildschirmaufsatz
kein optimales Ergebnis erreicht, zumal auch die zeichnerische Auswertung immer Zeit
beansprucht.
Eine gewisse automatisierte Hilfe ist aus der GB-PS 8 25 228 bekannt. Dabei werden zwei zueinander
einstellbare Teile mit Skalen innerhalb eines Sichtfensters eines Gehäuses zueinander eingestellt. Diese
Einstellung erfolgt von Hand. Als Ergebnis wird aber nur bei von Hand eingestellten Werten festgestellt, ob
überhaupt eine gefährliche Annäherung erfolgt. Die bekannte Ausführung arbeitet als Rechenschieber mit
Reziprokskalen zur Auswertung zweier Peilungen mit Abstandsmessung und Differenzbildung. Dabei ist als
ein bewegbarer Teil eine Trommel mit spiralartig aufgetragenen Linien in einem Gehäuse zu dem
Sichtfenstc eingestellt und innerhalb dieses Sichtfensters ist voi dieser Trommel ein endloses Band
einstellbar, auf dem sich eine reziproke Skala befindet.
Bei einem Zeichenaufsatz auf einem Radargerät nach der US-PS 25 48 202 wird ein endloses Papier mit einer
mit der Schiffsgeschwindigkeit synchronen Geschwindigkeit über das Radargerät gezogen. Dieses hat
lediglich den Zweck, ein durchsichtiges endloses Papier über eine fixierte sogenannte Radarspinnc entsprechend
der eingestellten eigenen Geschwindigkeit durch einen Elektromotor zu ziehen, damit das eigene Schiff
im Bildmittelpunkt bleibt. Nach Eintragung mindestens zweier Peilungen und Abstände sind die wahren
Fahrtvektoren zeichnerisch zu erstellen. Dabei hat der Einsatz des Elektromotors den Zweck, die wahren
Fahrtrichtungen der Radarziele zu erlangen.
Durch diese bekannte Ausführung sollen die Kurse und Geschwindigkeiten eines oder mehrerer Objekte
durch Radarbeobachtung in erleichterter Weise berechnet werden können, um den Schiffsführer in die Lage zu
versetzen, sein Scniff richtig zu manövrieren. Damit
wird aber keine Anweisung erteilt, sondern der Schiffsführer muß nach wie vor von sich aus schnell und
genau Kurse und Geschwindigkeiten eines pnderen Objektes oder Schiffes berechnen, um dann eine
Entscheidung treffen zu können. Dabei ergeben sich, insbesondere beim Übertragen von Abständen und
Peilungen, die bekannten Zeitverluste und Möglichkeiten von Fehlern, zumal eben Ausweichentscheidungen
in herkömmlicher Weise mittels Anwendung der Vektorenlehre zeichnerisch erbracht werden müssen.
Es ist auch bereits bekannt, zur Erleichterung von Entscheidungen der Schiffsführung einen Computer zu
Hilfe zu nehmen. Dessen Anwendung in der Schiffahrt ist jedoch aufgrund der Kosten verhältnismäßig selten.
Auch die bekannten Computerereebnisse geben keine zwingenden Befehle, die mit Sicherheit Kollisionen
ausschließen, sondern sie geben nur Anhaltspunkte für die Entscheidung, die ein Schiffsführer oder ein
Nautiker aufgrund seiner Erfahrungen treffen muß.
Insofern haben die bekannten Verfahren und Einrichtungen, insbesondere bei Verkehr in stark
befahrenen Gewässern oder unter Nebe!, Mangel, weil einerseits eine Zeitverzögerung in der Entscheidungsvorbereitung vorliegt und andererseits eine Entscheidung
aus Erfahrung getroffen werden muß, wobei letztere nicht immer zutreffend ist. Es ist daher auch
üblich, sofem die Zeit ausreicht, verschiedene Möglichkeiten
rechnerisch durchzuspielen, bevor ein Ergebnis erreicht ist. Diese Methode ist aber deshalb unsicher,
weil sich auch die Voraussetzungen ändern können, wenn nämlich ein auf Kollisionskurs oder ein überhaupt
beobachtetes anderes Schiff Geschwindigkeit und/oder Kurs ändert.
Alle bekannten Ausführungen beruhen noch darauf, daß nach »Gefühl« gefahren wird, d. h. es werden mehr
oder weniger günstige Reaktionen oder Steuerungen vorgenommen, wenn ein anderes Objekt, insbesondere
ίο ein anderes Schiff, sich nähert. In diesem Zusammenhang
ist es erklärlich, daß plötzliche Fahrt- oder Kursänderungen ; 'hebliche Nachteile hinsichtlich einer
Gesamtreisezeit haben können, weil die Manövrierung von Schiffen erheblichen Zeitkonstanten unterliegt. Es
i'. kann vorteilhaft sein, anstelle von abrupten Kurs- oder Fahrtänderungen bereits vorausschauend im Hinblick
auf mögliche Kollisionen eine optimale Steuerung möglichst in Verbindung mit einer Kursänderung
durchzuführen, wobei zürn rechte" Zeitpunkt ausgeführte
Kursänderungen Geschwindigkeitsänderungen vermeiden können.
Die Erfindung geht von der Tatsache aus, daß im Augenblick einer Messung der Abstand zu einem
möglichen Kollisionspunkt von der Fahrt und dem Kurs des eigenen sowie von der Fahrgeschwindigkeit und
dem Kurs des anderen Schiffes abhängt. Durch die stehende Seitenpeilung und abnehmende Distanz zum
andere.i Objekt wird am Radarbildschirm die Kollisionsgefahr ermittelt, so daß dann eine Änderung der
eigenen Fahrgeschwindigkeit oder des eigenen Kurses notwendig wird, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Der Erfindung liegt daher dit Aufgabe zugrunde, die eingangs angegebene Vorrichtung dahingehend zu
verbessern, daß einem Schiffsführer ohne Zwischenschaltung zusätzlicher, insbesondere nautisch ausgebildeter.
Personen bei Auftreten von den Kurs berührenden anderen Objekten, insbesondere Schiffen, in
Abhängigkeit von seiner Fahrgeschwindigkeit, dem Abstand des Objektes oder anderen Schiffes, Angaben
zur Verfügung gestellt werden, die eine optimale Fortsetzung der Fahrt bei Vermeidung einer Kollision
gewährleisten. Hierbei ist beabsichtigt, dem Schiffsführer eine vorausschauende Steuerung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der wenigstens eine Informationsträger mit
Angaben über ideale Kurs- und Fahrtänderungsdaten, ausgedrückt entweder in Winkelgraden oder als
Ausweichabstand in sm-Entfernung zum gegnerischen Objekt, je nach Seitenpeilung, in vorgegebener Abstufung
bei vorgegebenem Mindest-Passierabstand in Abhängigkeit von einer Betätigung von Surt- und
Stoptasten einstellbar ist und daß die zugeordnete Sichtmarkierung als bewegbare Leseeinrichtung ausgeführt
ist und die Start- und Stoptasten für die Einspeisung einer am Radarschirm abzulaufenden,
vorbestimmten Meßstrecke in die Einstellung des Informationsträgers mit Meßbeginn bei einer praktisch
stehenden Seitenpeiiung nach Erkennen eines Radarechos und, nachdem das gegnerische Objekt eine
bestimmte Meßstrecke (z. B. 1 sm) durchlaufen hat,
betätigbar sind, wobei die Einstellung des Informationsträgers durch die Start- und Stoptasten an der durch die
Leseeinrichtung gegebenen Abhängigkeit von der Fahrstufe bzw. Annäherungsrichtung (Seitenpeiiung)
einstellbare Kurs- oder Fahrtänderungsangaben darstellt
Durch die Erfindung wird aufgrund einer mechanischen
Betätigung unter Einbeziehung von bekannten
Größen, wie der eigenen Fahrgeschwindigkeit, eine Information geschaffen, die alle möglichen Bedingungen
für Ausweichmanöver-Entscheidungen unter Zugrundelegung eines vorgewählten Mindest-Sicherheitspassierabstandes
liefert. Die Seitenpeilung wird, unter Einbeziehung der eigenen Fahrgeschwindigkeit zur
Bewegung des gegnerischen Objektes, einbezogen, und durch die Betätigung der Start- und Stoptasten
(Plo\-Tasten) wird der zeitabhängig angetriebene Informationsträger so eingestellt, daß der Schiffsführer
direkt Angaben erhält, die eine optimale Fortsetzung der Fahrt unter Vermeidung einer Kollision gewährleisten.
Das ermöglicht eine vorausschauende Steuerung, indem Ausweichmanöverentscheidungen, vorzugsweise
in Form von Kursänderungen, abgestuft nach verschiedenen Winkeln oder auch in Form einer Geschwindigkeitsänderung
ausgegeben werden und zugleich feststellbar ist, wann die vorgesehenen Maßnahmen unter
einem bestimmten Winkel oder in bestimmter Fahrtänderung stattfinden soiien. Dänin werden mit irriüiiiem
behaftete Dispositionen vermieden. Praktisch erhält der Schiffsführer Informationen, die ihm in Abhängigkeit
von der eigenen Geschwindigkeit, dem Ergebnis der Ploteinrichtung. d. h. dem Kurs, und der Geschwindigkeit
eines anderen Objektes, insbesondere eines anderen Schiffes, Anweisungen erteilt, wie in Abhängigkeit
von dem Abstand und anderen Bedingungen die Steuerung optimal vorzunehmen ist. um Kollisionen zu
vermeiden.
Wenn einbezogen wird, daß eine eigene zurückgelegte Distanz eines Schiffes während einer Meß- oder
Plotzeit mit d bezeichnet wird, dann liegt unter
Bezugnahme auf eine Walze jeder Informationsreihe in Umfangsrichtung in der Ausrechnung der Informationen
ein anderer Faktor d entsprechend der Fahrgeschwindigkeit zugrunde. Die ablesbaren Informationen
liefern für eine weitere Auswertung Angaben zur Ermittlung eines theoretischen Kollisionspunktes und
außerdem Gradzahlen der relativen Bewegungsrichnmgsänderung des gegnerischen Objektes bei einer
oder mehreren vorgegebenen eigenen Kurs- oder F ahrtänderungen. In diesem Zusammenhang sei bemerkt,
daß für eine jeweilige Messung eines Objektes auf dem Radarbildschirm eine Meßstrecke auf einer
bestimmten Basis, z. B. eine Seemeile, herangezogen wird. Aus dem Ergebnis dieser Messung läßt sich auch
die eigene zurückgelegte Distanz in der Meßzeit entsprechend der Meßstrecke feststellen, und diese
eigene zurückgelegte Distanz sei gemäß obiger Darlegung mit c/bezeichnet.
Die Erfindung bezieht unter obigen Gesichtspunkten ein, daß für den wenigstens einen Informationsträger
motorische Antriebsmittel vorgesehen sind und zu dem
Informationsträger die Leseeinrichtung relativ einstellbar ist, wobei in einer zweckmäßigen Ausführung die
Antriebsmittel als stabilisiertes Uhrwerk ausgeführt sind. In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform
sind die Antriebsmittel in an sich bekannter Weise als Elektromotoren ausgeführt.
In letzterem Zusammenhang wird im Hinblick auf obige Ausführungen eine Einspeisung der eigenen
Fahrgeschwindigkeit als bekannt vorausgesetzt. Wenn auch an sich gemäß obigen Ausführungen ein Sichtfenster
bekannt ist, sieht im Zusammenhang mit der Erfindung vorteilhaft die Leseeinrichtung Sichteinrichlungen
vor, die vor einem Informationsträger bewegbar sind, wobei eine Bewegung in Abhängigkeit von der
Fahrstufe des eigenen Schiffes durch Hand oder Log vorgesehen ist. Im Zusammenhang mit dem Log liegt
eine Automatisierung vor.
Selbst wenn, wie oben dargelegt ist, als Informationsträger eine Walze angeordnet ist, ergibt sich durch die
Erfindung eine Verbesserung dadurch, daß wenigstens eine Walze mit den Antriebsmitteln verbunden ist und
eine Relativbewegung zwischen der wenigstens einen Walz: und einer zugeordneten Leseeinrichtung vorgesehen
ist, die in an sich bekannter Weise in axialer
ίο Richtung zur wenigstens einen Walze vorgesehen ist,
wobei aber die Angaben auf der Walze in axialer Richtung Informationsreihen aufweisen, die Informationen
in verschiedenen Fahrtstufen der gegnerischen Geschwindigkeit für verschiedene Lagen enthalten, und
in Umfangsrichtung jeweils Informationsfv-'ider vorgesehen
sind, zu denen die Leseeinrichtung entsprechend einer eigenen Fahrlstufe einstellbar ist.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist als Informationsträger wenigstens ein Band vorgesehen,
das /wischen Auwiekeiiulicn äfi der Sichtcinrichfurig
hin- und herbewegbar ist und senkrecht zur Bewegungsrichtung die von der eigenen Fahrtstufe abhängigen
Informationsreihen und in Bewegungsrichtung Informationsfelder aufweist.
Dabei wird zweckmäßig einbezogen, daß auf dem bandförmigen Informationsträger elektromagnetische
Informationen gespeichert sind und zur Ablesung ein Lesekopf als Sichteinrichtung vorgesehen ist. Ferner ist
in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung als Informationsträger eine Tafel vorgesehen, die zu einer
Sichtmarkierung relativ bewegbar ist und in einer Richtung Informationsreihen und in der anderen
Richtung diese Reihen unterteilende Informationsfelder aufweist.
Insbesondere kann auch zweckmäßig die Leseeinrichtung als Sichtmarkierung eine Lichtquelle aufweisen, die
ein bestimmtes Informationsfeld auf dem Informationsträger hervorhebt.
Insofern wird einbezogen, daß am Informationsträger jeder axialen Zeile ein bestimmter Faktor d zugrunde
gelegt ist und die Sichtmarkierung in Abhängigkeit von der Seitenpeilung, die am Radarschirm abgenommen
werden kann, eingestellt wird. In diesem Falle liefert die ablesbare Information sofort Lage und Verhalten des
gegnerischen Fahrzeuges und auch die Anweisungen für ideale Kursänderungs- oder Geschwindigkeitsänderungswerte
für einen festgelegten Sicherheitspassierabstand, so daß eine zusätzliche Hilfsauswertung mittels
des Peillineales am Radargerät entfällt.
Dazu wird bemerkt, daß ein besonderer Radar-Meßbereichsschalter in die Spannungszuführung zu den
jeweiligen Auswertanordnungen einbezogen werden kann, und ferner sind jeweils für alle Auswertanordnungen
Entfernungseinstellregler vorgesehen, die den Abstand des jeweiligen gegnerischen Objektes einführen.
Dadurch ist es möglich, aus für verschiedene Objekte ermittelten Werten jeweils einen Vergleich zur
Ermittlung des gefährlichsten Objektes zu ziehen.
Bei der obenerwähnten Ausführungsform des Informationsträgers als Band ergibt sich, im Gegensatz zum bemessenen Umfang einer Walze, die Speicherungsmöglichkeit für längere Informationsfelder, so daß praktisch der Informationsbereich hinsichtlich der Lage des anderen Objektes erweitert wird.
Bei der obenerwähnten Ausführungsform des Informationsträgers als Band ergibt sich, im Gegensatz zum bemessenen Umfang einer Walze, die Speicherungsmöglichkeit für längere Informationsfelder, so daß praktisch der Informationsbereich hinsichtlich der Lage des anderen Objektes erweitert wird.
Das bereits erwähnte stabilisierte Uhrwerk in Verbindung mit der Start- und Stoptaste hat den Vorteil
einer Zeitkonstante hinsichtlich des Zeitablaufes, so daß es zugleich als Zeitmesser wirkt Ein solcher könnte
jedoch zumindest zur Überwachung auch eine getrennte Uhr sein. Unter gleichem Gesichtspunkt ist in einer
anderen Ausführungsform als Antriebseinrichtung der Elektromotor vorgesehen, der durch eine Start- und
Stoptaste steuerbar ist. Es versteht sich, daß es sich dabei auch um einen in seiner Geschwindigkeit
überwachten Elektromotor handelt, wobei entweder die Energiequelle konstant gehalten ist oder bei einem
frequenzstabilisierten Anschluß ein Synchronmotor verwendet wird. Jeweils wird einbezogen, daß mit den
Antriebsmitteln eine Geschwindigkeitsregeleinrichtung in Form eines einstellbaren Vorgeleges und/oder in
Form einer regelbaren Spannungsquelle verbunden ist. wobei verschiedene Geschwindigkeitsstufen entsprechend
verschiedenen Entfernungsbereichen und/oder Entfernungsmeßbereichen bzw. eigenen Fahrgeschwindigkeitsstufen
einstellbar sind. Dadurch können auch Anpassungen an verschiedene Entfernungsmeßbereiche
Grundsätzlich wird bei einer einfachen mechanischen Ausführung einbezogen, daß wenigstens zwei Informationsträger
neben- oder übereinander mit jeweils eigenen Antriebsmitteln und insbesondere getrennten
Start-Stop-Tasten und einstellbaren Getrieben vorgesehen sind. Das hat den Zweck, daß gleichzeitig
wenigstens zwei Objekte überwacht werden können.
In einer einfachen Ausführungsform ist mit besonderem Vorteil ein die Leseeinrichtung bildender Sichtrahmen
mittels einer Schiebetaste auf einer Schiene an einem Sichtfenster vorbeibewegbar und den Informationsreihen
entsprechend Fahrstufengeschwindigkeitsabschnitten einstellbar. Die Ausführung als Schiebetaste
an einer Schiene stellt eine besonders einfache Lösung dar. Diese wird ausdrücklich einbezogen, um eine
Anwendung auch für einfache Schiffe, wie Kümos, Yachten oder Fischkutter, zu schaffen.
Bei Anordnung von zwei oder mehreren Informationsträgern sind diesen jeweils getrennte Betriebseinrichtungen,
insbesondere getrennte Start-ZStop-Schalter und einstellbare Getriebe, zugeordnet.
Darüber hinaus ist mindestens die eine Antriebseinrichtung derart schaltbar angeordnet, daß eine Schnellplottung
durchgeführt werden kann, die besonders im Gefahrenfalle, also bei nahen Distanzen, schnellere
Messungen zuläßt.
Eine verbesserte Ausführung liegt in der Verbindung der Schiebetaste mit einem die Schiffsgeschwindigkeit
messenden Log, vorzugsweise einem EM-Log, zur automatischen Einstellung der Sichtmarkierung entsprechend
der Fahrtstufe. Hierbei könnte die Schiebetaste an einer Spindelmutter angeordnet sein, wobei die
Spindel mit dem Log in Funktionsverbindung steht, welches Änderungen in der Schiffsgeschwindigkeit in
Drehungen der Spindel umsetzt.
Zur allgemeinen Erläuterung wird ausgeführt, daß die Erfindung in einem Prinzip darin besteht, daß sie
Ausweichmanöverentscheidungen, vorzugsweise in Form von Kursänderungen, abgestuft nach verschiedenen
Winkeln, oder in Form von Geschwindigkeitsänderungen vorausgibt und anhand der Messungen zum
anderen Fahrzeug feststellt, wann die vorgegebenen Maßnahmen in welchem Winkel oder in welcher
Fahrtänderung stattfinden sollen. Grenzbedingung ist dabei ein Sicherheitsabstand, vom eigenen Fahrzeug.
Dieser ändert sich mit einer Kursänderung oder auch mit einer Geschwindigkeitsänderung. Beide stehen im
Zusammenhang.
Für die jeweilige Messung des Objektes auf dem Radarbildschirm wird vorteilhaft eine Meßstrecke mit
einer bestimmter, Basis, z. B. 1 Seemeile, herangezogen. Aus dem Ergebnis dieser Messung läßt sich auch die
eigene zurückgelegte Distanz in der Meßzeit in bezug zur Meßstrecke feststellen, und diese Distanz wird als
Faktor ^bezeichnet. Ferner lassen sich die Lage und die wahre Fahrt sowie der theoretische Kollisionspunkt
errechnen. Auf dieser Grundlage lassen sich für praktisch alle möglichen Bedingungen Ausweichmanöverentscheidungen
vorausberechnen unter Zugrundelegung eines vorgewählten Mindestsicherheitspassierabstandes,
der gewählt werden kann. Diese Informationen sind auf dem Informationsträger enthalten, und zwar in
einer einfachen Ausführungsform, aufgegliedert nach verschiedenen eigenen Fahnstufen unter Einbeziehung
der jeweiligen Faktoren d wobei Informationsfelder für jede Fahrtstufe geschaffen werden, die von den
verschiedenen eigenen Faktorer, d bestimmt sind. Aul einer anderen Grundlage geht die eigene Fahrgeschwindigkeit
bereits in die Angaben der Informationen ein, so daß Felder in Abhängigkeit von der Seitenpeilung
eines Objektes auswählbar sind.
Bei einer eigenen Fahrtänderung muß im letzteren Falle die Geschwindigkeit von Informationsträgern,
z. B. der Walzen, proportional geändert werden. Wenn beispielsweise eine Normalgeschwindigkeit von 10 kn
vorgesehen ist, läuft die Walze halb so schnell um, als wenn 20 kn Geschwindigkeit vorliegen.
Vorausgesetzte Winkel für die Seitenpeilung, z. B.
zwischen 330° bis 70°, bezogen auf die Vorausrichtung, vorzugsweise unterteilt in Abschnitte von jeweils 10°,
bieten eine erhebliche Erleichterung für die Datenauswahl für Ausweichmanöverentscheidungen. Das Peillineal
ist entsprechend einstellbar. Ein Ausweichmanöver erfolgt, wenn das andere Objekt das Peillineal erreicht.
Das Peillineal kennzeichnet den neuen relativen Kurs des anderen Objektes bzw. Fahrzeugs nach einer
Kursänderung.
Eine Lageerkennung wird durch die Möglichkeit geboten, daß mit der Peillinealeinstellung eine Verbindungslinie
zwischen Objekt und theoretischem Kollisionspunkt hergestellt ist. Die wahre Fahrtrichtung des
anderen Objektes oder Fahrzeuges läßt sich mittels des Peillineals am Gradkranz ablesen.
Bezüglich der Peillinealeinstellung und dem Parallelversatz
des Peillineals sowie seinem Winkel ergibt sich der gewählte Passierabstand jeweils für die eigene
Kursänderung von z.B. 30°. 60° oder 90° oder für bestimmte Fahrtreduzierung.
Bezüglich des erwähnten Passierabstandes wird bemerkt, daß dieser sich mit der Kursänderung ändert.
Sicherheitsabstand und Kursänderung stehen im Zusammenhang.
Eine technisch verbesserte und in der Ausgestaltung besonders vorteilhafte Ausführung sieht vor, daß
mindestens sin Informationsträger durch ein an seiner Spannungsquelle entweder durch einen Regelwiderstand
oder Transistorsteuerung regelbares motorisches Antriebsmittel als Gleichstrommotor, vorzugsweise
Doppelschlußmotor, antreibbar ist und mindestens ein vorgebautes Schaltgetriebe mit einem ;~ch,id;gang zu:
Rückstellung vorgesehen ist. Diese Auslegung hat den erheblichen Vorteil, daß die eigene Fahrgeschwindigkeit
entweder manuell oder durch Loganschluß genau
K für den Informationsträger einreguliert werden kann
und somit eine besonders hohe Genauigkeit der Plottung, & h. Information, erlangt wird. Ein weiterer
Vorteil der Ausgestaltung mit einem Gleichstrommotor,
voi /.ng.·,weise Doppelschlußmotor. liegt darin, daß diese
Ausführung netzunabhängig mit Batterien angetrieben werden kann. Ein elektrischer Außenanschluß wird aber
ausdrücklich mit einbezogen. Durch die stufenlose Regelung der Drehzahlgeschwindigkeit ist die Bewegung
des Informationsträgers relativ zur jev,eiligen Schiffsgeschwindigkeit und gleichzeitig relativ zur
Größe der Meßstrecke in den verschiedenen Radarmeßbereichen einstellbar. Bei dieser Ausführungsform
kann also auf ein Schiebegetriebe für die verschiedenen Übersetzungen zur stufenweisen Regulierung des
Informationsträgerantriebes verzichtet werden; ebenso auf eine separate Stufenübersetzung, die für eine
Schnellplottung vorgesehen wäre. Ein dem Gleichstrom-Motor vorgebautes ein- und ausschaltbares
Schaltgetriebe iiat vornehmlich die Aufgabe, den Informationsträger nach Ende der Plottung blitzschnell
wieder in die Startposition zurückzubringen (Schnellgang).
Vorteile1 liegen deshnih in Her Verwendung rlp<;
Srhiffslogs. ui.d zwar vorzugsweise eines EM-Logs
(ι lektromagr tischen Logs), weil das laufenri die eigene
Fahrgeschwindigkeit überwachende Log strom- oder elektromagnetische Impulse zu einem Regelwiderstand
bzw. einer Transistorsteuerung weiterleitet und damit die Drehzahl eines Elektromotors an sich, insbesondere
eines Gleichstrom-Motors relativ proportional zur eigenen Fahrtgröße gesteuert werden kann. Anstelle
eines Gleichstrom-Motors kann auch ein Wechselstrom- oder Drehstrom-Motor verwendet werden,
wenn durch entsprechende Schaltungsauslegung die Proportionalität gewährleistet ist.
Diese in der Technik erheblich verbesserte Ausführungsform weist trotz einfacher elektrischer Mittel den
außerordentlichen Vorteil einer sicherheitserhöhenden halbautomatischen Plottung und Steuerung des Informationsträgers
auf und ist darüber hinaus für eine Anzahl gleichzeitig zu verfolgender Objekte besonders
geeignet, weil dabei eine automatische Einstellung zum gefährlichsten zu verfolgenden Objekt erfolgt. Dies ist
ein besonderer Vorzug insbesondere einer automatischen Selektion des eventuell gefährlichsten Objektes
unter verschiedenen mitgeplotteten Fahrzeugen, da nach dem Plotvorgang automatisch die geplotteten
Fahrzeuge bis zum eventuellen Kollirionspunkt verfolgt sowie der Informationsträger gesteuert werden.
Die verbesserte Ausführung beruht auf dem Prinzip, daß mehrere Start- und Stoptasten als Plot-Tasten und
entsprechend mehrere Auswertkreise sowie eine Vergleichssteuerung vorgesehen sind, in Abhängigkeit
νυΐι welcher der Informationsträger in Verbindung mit
seiner Sichteinrichtung nach Maßgabe der Überwachung des gefährlichsten Objektes steuerbar ist. Die
Plot-Tasten können paarweise ausgeführt sein, um die Ein- und Aus-Funkti&r. auf verschiedene Tasten zu
legen, oder einfach, wobei ein erstes Drücken die Ein-Funktion und eine zweites Drücken die Aus-Funktion
bestimmt.
Mit besonderem Vorteil ist dabei vorgesehen, daß der Informationsträger in Abhängigkeit von der Fahrtgröße
des eigenen Schiffes durch das Schiffslog, insbesondere ein EM-Log, in Verbindung rr.-Λ ρλ·.νι·γι Regier, welcher
rmttei1; Handbedienung der Entfernung des zu plattenden Echos entsprechend einstellbar ist, antreibbar ist Es
wird nicht ausgeschlossen, daß auch eine manuelle Eingabe an einem von der Schiffsgeschwindigkeit
einstellbaren Regekv j.iciiiT :.r,d in Verbindung mit einem
Regler einbezogen wird, weicher ir-iv.ck Hnndbedkrnung
der Entfernung des zu plottenden Echo"-entsprechend einstellbar ist. Dabei ist vorteilhaft
wenigstens ein Kollisionspunkt-Zälilwerk angeordnet,
das in Abhängigkeil "on r^cr Schiffsgeschwindigkeit
durch ?inen Elektromotor antreibbar ist. Dadurch läuft der duhir.tergeschaltete "Elektromotor für ein Kollisionspunkt-Zählwerk
in entsprechender Drehzahl. Dieses Zählwerk beruht auf der Auswertung der Werte »d« ■ »r«, wobei »d« gemäß obigen Darlegungen ein
Faktor der eigenen Fahrgeschwindigkeit ist, während »r« die Distanz vom eigenen Fahrzeug zum gegnerischen
Objekt darstellt. Das Kollisionspunkt-Zählwerk ist zugleich ein Einstellmittel für eine dem Zählwert
entsprechende Spannung. Beispielsweise ist der Abgriff »ines Spannungsteilers durch das Kollisionspunkt-Zählwerk
verstellbar, jedoch im umgekehrt proportionalen Sinne, daß nämlich die Spannung um so größer ist, je
kleiner die festgestellte Distanz ist. Sollte diese festgestellte Distanz, vom eigenen Schiff bis zum
in K rtihcinncniinl/t rlii» llpinclp υηη rlpn Sichpr t*ncif*vt*iotr*r\
Plottungen sein, liefert das Kollisionspunkt-Zählwerk aufgrund eiaes angekoppelten Spannungsteilers die
höchste Spannung, welche entsprechend dem parallel im Plotvorgang festgestellten Basisfaktor »d« und im
/5 Verhältnis proportional der Größe dieses Basisfaktors
als Erregung für einen Antrieb des Informationsträgers vorgesehen ist und diesen so bewegt, daß eine
Informationsreihe für diesen bestimmten Basisfaktor eingestellt wird. Zu diesem Zweck sind als Antriebsmittel
beispielsweise Drehstrom-Induktionsmotoren oder Generatoren, gegebenenfalls in Form einer elektrischen
Welle, vorgesehen. Darüber hinaus wird durch das Drücken der Stop-Taste oder das zweite Drücken einer
Auslösetaste bei Plotende der vorgeschaltete Gleichstrom-Motor, insbesondere Doppelschlußmotor, umgepolt,
und er dreht dann entgegengesetzt mit der Geschwindigkeit, die die Impulse bzw. Spannung des
Schiffslogs, vorzugsweise EM-Logs, bzw. die manuell einregulierte Spannung konform der eigenen Fahrgeschwindigkeit
vorschreibt i'nd von der das Kollisionspunkt-Zählwerk kontinuierlich die zurückgelegte eigene
Distanz subtrahiert, so daß jederzeit am Kollisionspunkt-Zählwerk die noch zurückzulegende eigene
Distanz bis zum eventuellen Kollisionspunkt 'iufend angezeigt wird.
Diese noch zurückzulegende Distanz bis zum Kollisionspunkt muß jederzeit vergleichbar mit den
anderen Anzeigen der Plotter entsprechend den Einsätzen von Start-Stop-Tasten oder Start-Stop-Tasten-Funktionen
zur Verfügung stehen; sollte sie durch eine andere durchgeführte Plottung in der Zahlengröße
verdrängt werden, d. h. die andere Plottung zeigt eine noch kleinere Distanz bis zum Kollisionspunkt an, so
wird automatisch ein bisher eingesetzter Basisfaktorzähler annulliert, und ein anderer, der neuen, kleineren
Plottung zugehörige Basisfaktorzähler wird durch das einkommende Signal des ihm zugeordneten Kollisionspunkt-Zählwerks
ausgelöst und steuert jetzt den Informationsträger entsprechend neu ein. Die Aufhebung
des bisherigen Basisfaktors ist bedingt durch die jetzt höhere Spannung am Spannungsteiler des
Koüisionspuiikt-Zählwerkes des anderen Plotters, welche
die vorherige Spannung übersteuert und über eine Diode zum Basisfaktorzähler fließt und ansteuert. Die
dem BasisfaktorzähSer vorgeerdneten Dioden verhindern
ein mögliches Zurückwirken dor Spannung und
eventuelle Bee ■·· "ussuug ant'::rer Spannungen. Die vom
Plotter einer Il the'i mit ei.iem KollisionsDunkt-Zähl-
werk, kommende Spannung schaltet den dazugehörigen
Basisfaktorzähler so lange ein, wie dieser die größte Spannung empfängt
Der Basisfaktorzähler, Basisfaktor = d gemäß obiger Definition, kann mil einem Dreiphasengeber gekoppelt
werden, welcher gemäß dem angezeigten Zahlgrößenwert den Dreiphasenempfänger, der den Informationsträger steuert, dreht 1st z. B. der Basisfaktorwert 0,75, so
wird die Informationsreihe, codiert 0,75, in das Sichtfenster gesteuert Vorteilhaft besitzt eine solche
Ausführung einen Entfernungsbereichsschalter, der entsprechend den Meßbereichen eines Radargerätes
stufenweise schaltbar ist, und der dem Elektromotor vorschaltbar ist Das ermöglicht eine Angleichung an
den jeweiligen Meßbereich. Die vom Schiffslog, insbesondere EM-Log, oder von einer Handschaltung
einregulierte Spannung wird je nach Meßbereich, z. B. beim 12-Seemeilenbereich, in der Verstärkerstufe auf
das 12fache verstärkt und eventuell in einem Gleichrichter (beim EM-Log) gleichgerichtet Von dort geht der
Gleichstrom über die Starttaste zu einem Entfernungs-Einstellknopf/Regler, welcher als Regelwiderstand
ausgebildet ist und proportional zur Entfernung die Spannung reduziert
Mit besonderem Vorteil im Zusammenhang mit einem Kollisionspunki-Zählwerk ist unter vorstehenden
Gesichtspunkten der dem Zählwerk vorgeschaltete Gl<;ichstrom-Motor bei Meßzeit-Ende aufgrund eines
Tastendruckes in der Drehricbtung umsteuerbar, gegebenenfalls umpolbar, und der Rücklauf ist mit einer
Geschwindigkeit entsprechend Signalen des Schiffslogs oder einer manuell einregulierten Spannung vorgesehen. Dabei können zweckmäßig mehrere Plotanordnungen in bezug zu einem Informationsträger angeordnet
seia und den Kollisionspunkt-Zählwerken ist ein Spannungsteiler zugeordnet, der in Abhängigkeit von
dem Abstand des Kollisionspunktes eine vom Abstand umgekehrt proportionale Spannung liefert, in deren
Abhängigkeit das gefährlichste gegnerische Objekt abtesbar und der Informationsträger steuerbar ist
Einbezogen wird dabei gemäß der bevorzugten Ausgestaltung ein Hauptschalter, dem von ihm zentral
gesteuerte und dezentralisiert angeordnete Einrichtungen an den Motoren der Plotanordnungen und an den
Basisfaktorzählern zugeordnet sind, welche Einrichtungen eine Nullrückstellung und Ausschaltfunktion durchführen. Zweckmäßig ist in Abhängigkeit von einem
zweiten Tastendruck einer Start- und Stoptaste (Plottaste) bei Beendigung eines Plotvorganges eine
Umpolungseinrichlung eines zugeordneten Motors für ein Zählwerk und eine entsprechende Anschaltung Ober
eine Schallbrücke eines Signales vom EM-Log oder einem entsprechend einstellbaren Widerstand und eine
entsprechende Rückstellung des Zählwerkes entspre* chend der eigenen Fahrgeschwindigkeit in bezug zum
Kollisionspunkt vorgesehen. Das schafft eine in sich geschlossene, besonders günstige Ausführungsform.
Grundsätzlich wird bei dieser Ausführungsform mit einbezogen, daß Mikro-Filme/Fiche oder die in der
Industrie üblichen Filme anstatt der bisher genannten
Informationsträger vorgesehen sind und unter Steuerung auf einen Bildschirm oder eine Leinwand projiziert
werden können.
Schließlich wird grundsätzlich die Möglichkeit in die Erfindung mit einbezogen, daß die beschriebenen
Vorrichtungen eventuell als Bausatz im Radargerät integrierbar sind. z. B. die halbautomatische Vorrichtung, welche besonders vorteilhaft mit dem sogenann
ten InterScan gekoppelt werden kann. ,
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in den Zeichnungen
dargestellt sind. In diesen zeigt
F i g. 1 eine schematische Vorderansicht einer einfachen mechanischen Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 eine Stirnansicht von F i g. 1 von links gesehen, Fig.3 eine der Fig. 1 entsprechende schematische
Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,;
ίο F i g. 4 eine Prinzipdarstellung für die Ausführungsformen nach den F i g. 1 und 2,
Fig.5 eine SeitenteilansicJit einer anderen Ausführungsform,
Fig.6 eine schematische Vorderansicht einer Aus
führungsform mit elektrischem Antrieb,
Fig.7 schematische Vorderansicht einer halbautomatischen Ausführungsform mit einem Informationsträger und mehreren Plottern,
führungsform.
Die Ausführung nach den F i g. 1 bis 3 eignet sich
insbesondere auch für kleine Schiffe. Hierbei ist allerdings Voraussetzung, daß ein Radargerät vorhanden ist Der zur Plottung benötigte Zeitmesser kann bei
der einfachen Ausführungsform nach Fig. 1 ein Uhrwerk sein, welches eine Zeitspanne mißt, die von der
Auslösung des Gerätes beginnt und einen Meßwert aufnimmt welcher in einem Zusammenhang für die
Auswertungen in der Information steht Wenn eine
Zeitspanne entsprechend dem Durchgang eines gegnerischen Fahrzeugs durch eine gewählte Meßstrecke am
Radarschirm abgelaufen ist, wird die Vorrichtung nach F i g. 1 wiederum betätigt In Abhängigkeit davon
werden an dem Gerät nach Fig. 1 am Beginn eine
Starttaste 1 und am Ende des Bereiches eine Stoptaste 2
betätigt Dieses Gerät weist beispielsweise eine Walze 3 auf, die auf einer Hohlwelle 116 gelagert ist Diese ist auf
einer Achse 4 verdrehbar angeordnet und durch Axialanschläge 117, 118 auf der Achse 4 in ihrer
AxialrichtUPe definiert Die Achse 4 ist in seitlichen
Montagewänden 5, 6 gelagert und steht mit Antriebs' mitteln in Verbindung. Die Walze 3 ist an ihrem Umfang
in axialer Richtung mit Informationsreihen 7, 8 versehen, die jeweils in Umfangsrichiung in Informa
tionsfelder 9,10 unterteilt sind. Die Felder selbst bilden
wiederum Reihen, die Bereichen 11, 12, 13, 14 ... zugeordnet sind, die Fahrtstufen des eigenen Fahrzeugs
zugeordnet sind. Beispielsweise handelt es sich hierbei um 4 bis 18 sm, jeweils in der Abstufung von 2 sm. Das
so Gehäuse 15, in dem die Walze 3 gelagert ist, und in dem auch andere Einrichtungen untergebracht sind, hat ein
Sichtfenster 16, durch welches mehrere Informationsreihen 7, ft sichtbar sind. Dieses Fenster erstreckt sich Über
die Länge der Walze 3 bzw. der Informationsreihen 7,8.
5$ Vor dem Fenster ist eine Sichtmarkierung 17 beweglich angeordnet. Diese Sichtmarkierung 17 stellt einen
Rahmen dar, der bestimmte Inforrnationsfelder in
Umfangsrichtung hervorhebt, soweit sie einer eigenen Fahrtstufe zugeordnet sind. In der einfachen Ausfüh
rungsform ist die Sichtmarkierung 17 beispielsweise als
Kunststoffrahmen ausgeführt, der auf einer Schiebetaste 18 angeordnet ist. Diese ist auf einer am Gehäuse 15
angeordneten Schlitzschiene 19 geführt und von Hand einstellbar. Es versteht sich, daß dabei auch eine
automatische Einstellung nach Art eines Logs möglich ist.
Die Achse 4 ist rechts aus dem Gehäuse herausgeführt und trägt in der dargestellten einfachen Ausfüh-
27Ό7 257
rungsform einen Griff 115, Durch dessen Drehung ist ein
innerhalb des Gehäuses am anderen Ende der Achse 4 angeordnetes Uhrwerk 20 aufziehbar. Dieses Uhrwerk
ist vermittels einer Kupplung mit einer Bremseinrichtung 21 verbunden, die ein Rad 22 aufweist, an das ein
Bremshebel 23 andrückbar ist Dieser sitzt an einem um einen Drehzapfen 24 verschwenkbaren Hebel 25, der
über ein Quergestänge 26 durch einen zweiarmigen Hebel 27 verschwenkbar ist, der selbst in einem
Schwenklager 28 verschwenkbar gelagert ist Beiderseits des Schwenklagers 28 sind Betätigungsarme 29,30
angeordnet, auf denen die nach außen, d.h. aus dem
Gehäuse 15 herausgeführten Start- und Stoptasten 1, 2 angeordnet sind.
Beispielsweise ist in der Ausführungsform nach Fig. 1 rechts erkennbar, daß die Achse 4 nicht
unmittelbar mit der Walze 3 in Verbindung steht, sondern daß die Walze 3 am rechten Ende innen eine
Innenverzahnung 31 aufweist Mit dieser Innenverzahnung kämmt ein Zahnrad 32, welches im Gehäuse
gelagert und über ein Schiebegetriebe 33 mit der Achse 4 verbunden ist Dadurch läßt sich die Geschwindigkeit
der Walze stufenweise einschalten und eine Anpassung an den jeweiligen Entfernungsmeßbereich des Radargerätsherstellen.
Tn der einfachen Ausführungsform ist das Schiebegetriebe
nur für zwei verschiedene Obersetzungen ausgelegt Dabei ist davon auszugehen, daß eine
normale Plottung, z. B. im Bereich einer Seemeile eines gegnerischen Fahrzeugs unter Zugrundelegung einer
bestimmten Meßstrecke, z. B. 1 sm, auf dem Radarbildschirm
durch Beobachtung der relativen Annäherung erfolgt während bei einer besonders gefährlichen
Annäherung eine kürzere MeBstrecke, z. B. V3 sm, und
eine entsprechend höhere Geschwindigkeit des Informationsträgers
(d. h. der Walze z. B.) vorgesehen sind.
Auch dazu kann eine Einstellung des Schiebegetriebes verwendet werden. Einbezogen wird allerdings auch,
daß mehrere Stufen vorgesehen sind.
Die eine bestimmte Meßstrecke geht davon aus, daß anhand des Radargerätes eine Messung in einer
bestimmten Distanz, z. B. 10 sm oder 12 sm, beginnt bei
der die Plottung ausgelöst wird, so daß dann immer gleiche Verhältnisse vorliegen. Wenn mehrere Messungen
des anderen Fahrzeuges auf unterschiedlichen Meßstrecken durchgeführt werden, müssen entsprechend
verschiedene Geschwindrgkeitsstufen eingeschaltet werden. Da eine solche bisher beschriebene
Anordnung für verschiedene eigene Fahrtstufen, aber lediglich zur Überwachung eines einzelnen anderen
Fahrzeuges ausreicht versteht sich, daß die Erfindung mindestens eine Verdoppelung einer solchen Anordnung
einbezieht
Es wird bemerkt daß das Gehäuse IS auch eine
Batterie 35 aufnimmt, um Lichtquellen 36,37 zu speisen, v
die eine Ablesung ermöglichen. Wahlweise kann ein Bordnetz angeschlossen werden.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß die Sichtmarkierung fest angeordnet ist und die Walze 3 hin· und
herbeweglich sein kann. In diesem Zusammenhang besteht die Möglichkeit, daß anstelle der Walze auch
eine Tafel vorgesehen sein kann, welche statt der Drehung der Walze bezüglich Fig. I in senkrechter
Richtung bewegbar ist und hinsichtlich der Auswahl einer eigenen Fahrtstufe in horizontaler Richtung hin-
und herbewegbar ist.
F i g. 3 zeigt eine mit F i g. I vergleichbare Lösung mit zwei Walzen 38, 39, die hinter einem Sichtfenster 16
jeweils durch eigenen Antrieb 40, 41 mit ihnen zugeordneten Steuerungen bewegbar sind, Auch bei
dieser Ausführungsform sind die Walzen 38, 39 durch Hohlwellen 119,120 gegen Axialverlagerung, beispielsweise
durch die Axialanschläge 121,122, gesichert auf der Achse 4 verdrehbar gelagert Die Achse 4 ist außer
in den Gehäuseseitenwänden beispielsweise durch ein mittleres Lager 123 abgestützt Den Antrieben 40, 41
sind jeweils Starttasten 42, 43 und Stoptasten 44, 45
in zugeordnet die mit den Antrieben 40,41 zusammenarbeiten.
Diese Antriebe 40, 41 sind gemäß Fig.3 als
Elektromotore ausgeführt Im gezeichneten Ausführungsbeispiel, das von äußeren Spannungsquellen
unabhängig ist werden diese Elektromotore von einer
η Batterieanordnung aus vier Batterien 46, 47, 48, 49
gespeist Einbezogen wird jedoch auch ein Fremdanschhiß, beispielsweise durch eine Steckdose 50, wobei
jedoch beim Netzanschluß als Elektromotore ·ίθ, 41
Synchronmotore verwendet werden, um die Drehzahl-
2» genauigkeit aufrechtzuerhalten.
Wenn Batterien 46 bis 49 verwendet werden, ist eine Spannungsüberwachungsvorrichtung vorgesehen, um
eine genaue Drehzahl der Elektromotore zu gewährleisten.
Auch in der Ausführung nach F i g. 3 sind zwischen den Elektromotoren und den Antriebsteilen der Walzen
38, 39 (entsprechend Fig. 1) Schaltgetriebe 51, 52
angeordnet um eine Schnellüberwachung gegnerischer Fahrzeuge auf unterschiedlichen Meßstrecken durch-
Hi führen zu können.
Wenn Elektromotore 40,41 verwendet werden, wird mit besonderem Vorteil einbezogen, daß solche
Elektromotore in ihrer Drehzahl einstellbar sind, sei es aufgrund einer Ausführung als polumschaltbar Moto-
r, ren, sei es durch Einschaltung eines Vorwiderstandes
mit bestimmt bemessenen Abstufungen oder durch eine Reihenparallelschaltung der Batterieanordnung mitden
Batterien 46 bis 49. Diese sind im Ausführungsbeispiel in Reihe geschaltet Die Spannung kann auf ein Viertel
w vermindert werden, wenn alle Batterien parallel
geschaltet werden. Es ergibt sich eine Spannungsverminderung auf die Hälfte, wenn jeweils zwei in Reihe
geschaltete Batterien parallel geschaltet werden.
Wenn aber gemäß den Tasten 53, 54, 55, 56 vier
Wenn aber gemäß den Tasten 53, 54, 55, 56 vier
■r. Meßbereiche, beispielsweise entsprechend 6, 12, 18,
24 sm, für verschiedene Meßstrecken des gegnerischen Objektes oder anderen Schiffes einschaltbar sind, dann
sind bei der Anwendung von vier Batterien 46 bis 49 auch Lösungen einbezogen, wo praktisch eine Batterie,
>n zwei Batterien, drei Batterien oder wr Batterien
hintereinander eingeschaltet werden.
In der Technik sind verschiedene Schaltungsmöglichkeiten
bekannt bei welchen im übrigen immer eine Verdoppelung der Spannung möglich ist In diesem
"·' Zusammenhang wird auch einbezogen, daß mt'ir als
vier Batterien vorgesehen sind.
Aus F i g. 3 ist erkennbar, daß jeder Walze 38,39 eine
Sichtmarkierung 57, 58 zugeordnet ist die längs einer Schiene 59« 60 mittels einer Schiebetaste 57a, 58a,
wi gegebenenfalls auf einer entsprechenden Spindel
transportierbar ist, die an ein Log angeschlossen sein kann (Fig. 4). Es ist erkennbar, daß den Sichtmarkierungen
entsprechend der Ausführung nach Fi g. 1 Informationsfelder
auf den Walzen 38,39 zugeordnet sind.
i>"> Fig. 4 zeigt eine prinzipielle Ausbildung mit einem
Informationsträger 61, einer Antriebseinrichtung 62 für diesen, einer Kupplungseinrichtung 63 zwischen Antriebseinrichtung
62 und Informationsträger und einem
Schaltgetriebe 64 zwischen Kupplungseinrichtung!^^ Informationsträger 6t. Die Antriebseinrichtung 62 ist
enupTechend dem Pfeil 65 einstellbar, «e Kupplungseinrichtung
63 wird durch die Start-Stop-Tasten-Kombination
66 über ein Gestänge 67 geschalte* und das ,
Schaltgetriebe ist über einen eigenen Stellhebel 68
einstellbar Dabei versteht sich, daß die Welle 69 fur die
Walze 61 auch als Spindel ausgeführt sein kann die die
Hohlwalze 61, die im Inneren eine Spindelmutter aufweisen würde, in Richtung des Pfeils 70 hin- und »o
herbewegt je nachdem, wie die Spindel 69 gedreht wird.
Die Hin-und Herbewegung der Walze erfolgt hinter
einer Informationsfelder auswählenden Sichtmarkierung 71. die in diesem Falle stationär sein kann. Wenn
dagegen die Walze 61 verdrehbar, aber axial unver- i»
schiebbar gelagert ist ist beispielsweise die Sichtmarkierung 71 mittels einer Trag- oder Stellmutter 72 auf
einer Spindel 73 gelagert die in Abhängigkeit von einem Log 74 angegeben wird, so daß die Spindel in
Abhängigkeit **>n der eigenen Geschwindigkeit des -■"
Fahrzeuges verstellt wird.
Wenn bisher immer von einer Walze gesprochen wird, so zeigt Fig.5 einen Informationsträger 75 als
Band, das mit seinen Enden von zwei Walzen 76, 77
aufgewickelt wird, die jeweils mit einer Antnebseinnch- -^
tune 78,79 in Verbindung stehen. Die Antnebsemnchtungen
können wechselweise eingeschaltet werden, um je nach Bewegungsrichtung ein Auf- oder Abholen zu
ermöglichen. Die Ausführungsform nach F ι g. 5 hat den Vorteil daß ein größeres Informationsmatenal darge- so
boten werden kann. Hierbei sind in der Antriebseinrichtung für den Informationsträiir 75 Steuerungen
vorgesehen, welche immer oine gleiche Bandgeschwmdigkeit
unabhängig vom jeweilhen Spulenumfang,
bewirken. Dabei wird einbezogen, daß parallel zu den ι. Walzen 76, 77 auf den Wellen der Antriebseinnchtungen
78, 79 mehrere entsprechende Walzen mit Informationsträgern 75a, 756. 75c angeordnet sind und
eine Verschiebeeinrichtung vorgesehen ist durch welche entsprechend dem Doppelpfeil 160 ein Abtast- *o
kopf 161 durch einen Träger 162 auf einer Spindel 163 einem bestimmten Informationsträger zugeordnet werden
kann, der elektromagnetisch gespeicherte Informationen trägt. Entsprechend könnte auch die Baugruppe
mit den Informationsträgern 75a bis 75c seitlich <■>
verschiebbar angeordnet sein.
Es versteht sich, daß die Erfindung mindestens eine Verdoppelung einer solchen Informationsträgeranordnung
vorsieht.
Weiterhin kann als Informationsträger ein Endlos- Ό
band, welches ütwr zwei Walzen läuft, fungieren. Gegenüber der Walzenausführung als Informationsträger
ergibt sich bei dieser Ausführungsart eine beträchtlich erweiterte Flächenvergrößerung.
F i g 6 zeigt eine mit F i g. 3 vergleichbare Lösung mit «
zwei Walzen 89, 90 als Informationsträger. Bei dieser Ausführung sind das Gehäuse 80, die Starttasten 81,82,
Stoplasten 83, 84 und die Schiebetasten 91, 92 für Sichtmarkierungen 91a, 92a zur Selektierung der
Informationen entsprechend der Seilenpeilung im «*>
Bcrcirh der Sichtfenster 93, 94 sowie die elektromotorischen
Antriebe 85, 86 mit den vorgelagerten Schaltgetrieben 87, 88 vorgesehen. Ebenso ist die
Batterieanordnung. bestehend,aus vier Batterien 95,96,
97,98, beibehalten worden. h1
Die Ausführungsform hat aber erhebliche Vorteile durch die vorgesehenen Regelwiderstände 99, 100. und
zwar zur Einregulierung bestimmter Walzendrehgeschwindigkeiten entsprechend der jeweiligen Fahrtstufe
des eigenen Fahrzeuges, Die Regelwiderstände sind durch die Schiebetasten 99β, 100a einstellbar. Anstelle
der Regelwiderstände sind auch Transistorsteuerungen
möglich. ,
Die variable Regulierung der Walzenumdrehungsgeschwindigkeit
ist gewählt um die Informationsreihen auf den Informationsträgern wegabhängig einzustellen,
d.h. die während der Meßzeit über eine bestimmte Meßstrecke zurückgelegte Distanz des eigenen Fahrzeugs
wird simultan eingedreht, so daß bei Plotende immer der dem gemessenen Fahrzeug zugehörige
Basisfaktor im jeweiligen Sichtfenster 93, 94 erscheint und die für den Basisfaktor zugehörigen Informationen
ablesbar sind.
Diese Art der Ausgestaltung bietet den Vorteil, dab die Informationen für den gemessenen Plotvorgang
extrem genau sind; die Genauigkeit von 'Aw Seemeile
kann leicht erreicht werden, was sich natürlich ι sicherheitserhöhend bei der Auswertung auswirkt Die
Interpolation zwischen den Fahrtstufen entfällt
Weiterhin hat die Möglichkeit der Regulierung der Drehgeschwindigkeit des Informationsträgers Walze
den Vorzug, daß die Rotation ebenfalls entsprechend des am Radargerät eingestellten Meßbereiches sowie
zusätzlich hinsichtlich einer eventuellen Schnellplottung eingestellt werden kwin am Schiebewiderstand.
Es sei bemerkt daß die Ausführungsform mit zwei Walzen im allgemeinen ausreicht um die Übersicht über
den anzutreffenden Schiffsverkehr zu behalten.
Die F i g. 7 und 8 zeigen Ansichten einer halbautomatischen Anordnung dieser Vorrichtung, wobei Fig.7
eine Vorderansicht mit den einzelnen Betätigungsteilen und F i g. 8 ein Prinzipschaubild darstellt
In dem Gehäuse gemäß Fig.7 ist hinter einem
Sichtfenster, beispielsweise in einer schon beschriebenen Weise, ein Informationsträger 153, beispielsweise
eine Walze, verdrehbar gelagert Auf dieser Walze sind Informationsreihen angeordnet (wif· in F i g. 6 beschrieben).
Vor dem Sichtfenster ist eine Sichtmarkierung 154, entsprechend den Sichtmarkierungen 91a, 92a in F i g. 6,
beweglich angeordnet und wird eingestellt, um im Bereich des Sichtfensters 155 an der Walze 153 eine
bestimmte Gruppe von in Umfangsrichtung aufgetragenen Informationsfeldern hervorzuheben. Zu einer
Profilierung 156 wird dann in noch zu beschreibender Weise innerhalb der ausgewählten Felder eine Informationsreihe hervorgehoben.
Die Einstellung der Sichtmarkierung 154 erfolgt beispielsweise durch eine Schiebetaste 157 längs einer
Schiene 158. Die Einstellung erfolgt in Abhängigkeit von der Seitenpeilung.
Die übrigen, auch aus Fig.7 hervorgehenden
Anordnungen und Einstellmittel werden anhand der F i g. 8 mit beschrieben. .
In die Vorrichtung wird eine Größe eingespeist, die s.ich aus dem Schiffslog, vorzugsweise in der Ausführung
als EM-Log 103, ergibt. Wahlweise kann auch ein Schiebewiderstand 104 vorgesehen sein, an welchem
durch andere Übertragungsglieder vom Schiffslog her eine der Fahrtgröße entsprechende Spannungsgröße
erzeugt wird. Diese Spannungsgröße wird in eine Verstärkerstufe 105 eingespeist. Der Verstärker ist
einstellbar, und zwar durch einen Meßbereichsknopf 106, der entsprechend dem eingestellten Bereich des
Radargerätes eingestellt wird, so daß in der Verstärkerstufe 105 eine entsprechend vervielfachte Verstärkung
erfolgt Unter der Voraussetzung, daß vom EM-Log
Wechselstromsignale geliefert werden, wird die verstärkte Spannung im Gleichrichter t07 gleichgerichtet.
Die Ausführung nach Fig,7 und 8 gibt die
Möglichkeit, vier andere Fahrzeuge gleichzeitig zu Oberwachen, wobei jedoch in der noch zu beschreibenden Weise jeweils das in der Annäherung gefährlichste
Fahrzeug zur Einstellung des Informationsträgers 153
ausgewählt wird bzw. automatisch wirksam wird.
Die Anzahl von vier Fahrzeugen ist beliebig ausgewählt; e.z könnten entsprechend noch mehrere
Anordnungen in gleicher Weise eingeschaltet werden. Für die Praxis sind bis zu sechs Anordnungen
vollkommen ausreichend.
Die vom Gleichrichter 107 kommende Spannung wird über eine Sammelleitung 159 zu verschiedenen
Schaltern geführt, von denen einer mit 112 bezeichnet
ist und die durch eine Taste, für den Schalter 112 die
Taste 108, betätigbar sind. Die Tasten für die anderen
Anordnungen sind mit 109,110 und 111 bezeichnet. Die
Tasten- und Schalteranordnungen sind so ausgeführt, daß bei einem ersten Tastendruck, beispielsweise auf die
Taste 108, der Schalter it2 schließt und dann
geschlossen bleibt, bis die Taste ein zweitesmal gedrückt wird, wobei der Schalter 112 öffnet Den Schaltern 112
... sind jeweils Einstellwiderstände 160, 161, 162, 163 nachgeordnet, die durch Entfernungseinstellknöpfe 126
bis 129 bezüglich eines Anschlusses 164 bis 167 einer nachgeordneten Einrichtung einstellbar sind, damit
dieser nachgeordneten Einrichtung die bestimmte vervielfachte Spannung des EM-Logs entsprechend der
Entfernung des zu plottenden Objektes bei Plotende reduziert zugeführt wird. Diese Entfernung ergibt sich,
weil jeweils mit einem bestimmten Radarmeßbereich gearbeitet wird, bereits bei Plotanfang. Die nachgeordnete Einrichtung besitzt jeweils einen Elektromotor 134,
der nicht sichtbar im Gehäuse angeordnet ist, und ein Zählwerk 138, wobei in Fig.8 die vier Zählwerke 138
bis 141 der vier dargestellten Anordnungen hervorgehoben sind, da diese gemäß F i g. 7 durch Sichtfenster an
der Vorderseite des Gehäuses ablesbar sind.
Das Zählwerk 138 bis 141 der ausgewählten Anordnung bzw. bei Beobachtung von vier Fahrzeugen
im Beispiel aller Zählwerke, werden nach Drücken der zugeordneten Taste angetrieben und zeigen am Ende
der Plotzeit, d. h. wenn die jeweiligen Tasten 108 bis 111
das zweitemal gedrückt werden, die Entfernung zum theoretischen Kollisionspunkt des überwachten Fahrzeugs an. Dazu wird bemerkt, daß gleichzeitig mit dem
Drücken der jeweiligen Tasten 108 bis 111 noch zu beschreibende Basisfaktorzähler ausgelöst werden, daß
aber sowohl diese wie auch die Zählwerke 138 bis 141 beim jeweils ersten Drücken der Taste in der
Nullstellung stehen, so daß sie von diesem Wert aus zählen. Auch die Basisfaktorzähler 146 bis 149 werden
durch Leitungen 190,1%, 197,198 und durch von diesen
betätigte Schalter 181 bis 184 in Betrieb gesetzt, und zwar erfolgt der Betrieb jeweils über die Leitung 191
unter Einbeziehung des EM-Logs 103 durch Impulse von diesem bzw. des Regelwiderstandes 104 unter
Einbeziehung der Zeitkonstanten der Einschaltung.
Dem eigentlichen Zählwerk 138 bis 141 ist ein Spannungsteiler 168 zugeordnet, dessen Regelglied
zusammen mit dem Zählwerk angetrieben wird und eine Anschlußanordnung 142 derart aufweist, daß die in 142
erzeugte Spannungsgröße umso größer ist, je kleiner der Zählwert im entsprechenden Zählwerk 138 bis 141
ist. Diese verschiedenen Spannungen werden über Leitungen 169, 170, 171, 172 jeweils auf Zuführungslei
κι
-'π
tungen 173,174,175,176 gegeben, welche über Dioden
an die Basisfaktorzähler 146 bis 149 angeschlossen sind.
Diese Basisfaktorzihler sind Zählwerke, die von den Spannungen oder Impulsen vom EM-Log 103 durch die
Leitung 191 und einen zugeordneten Schalter 181 bis 184 in Betrieb gesetzt werden können. An dem Gerät
gemäß F i g. 7 sind besondere Sichtfenster 193 für diese Basisfaktorzähler angeordnet Die Sichtfenstergruppe
für die Zählwerke 138 bis 141 ist mit 194 bezeichnet
Einer der Basisfaktorzähler wird durch eine Vergleichsschaltung 185, die in allen Basisfaktorzählern die
Spannungsgrößen an den ankommenden Zuführungsleitungen 173 bis 176 überwacht, im Augenblick eines
Plotvorgangabschlusses durch die von 138 bis 141 eingehende bzw. auf den Zuführungsleitungen 173 bis
176 herrschende höchste Spannung aktiviert Beispielsweise können in den jeweiligen Zählwerken Lampen
177,178,179,180 angeordnet sein, öie in Abhängigkeit
von der Vergleichsschaltung 185 betätigbar sind, um auch hinrichtlich einer optischen Kontrolle bzw.
Selektion die Lampe in dem Zählv -ifk aufleuchten zu
lassen, in welcher die höchste Spannung auftritt Parallel zu diesen Lampen 177 bis 180 sind jeweils an den
zugeordneten Zählwerken 138 bis 141 weitere Lampen 218 bis 221 geschaltet, um das Zählwerk 138 bis Ί41 für
das Obiekt mit größter Kollisionsgefahr hervorzuheben.
An allen Basisfaktorzählern 146 bis 149 ist über Schalter 201, 202, 203, 204 ein Dreiphasengeber 150,
beispielsweise als Teil einer elektrischen Welle, angeschaltet oder unmittelbar als Drehantrieb für den
Informationsträger 153 in Fig.7 vorgesehen, in
Abhängigkeit von der Vergleichsschaltung 185 wird aber nur derjenige Schalter 201 bis 204 geschlossen, für
dessen Basisfaktorzähler die höchste Spannung auf der zugeordneten Zuführungsleitung 173 bis 176 vorhanden
ist so daß in Abhängigkeit von dieser Spannung, die proportional der Entfernung zum theoretischen Kollisionspunkt des gefährlichsten Schiffes ist, der zugeordnete und vom EM-Log 103 in der Plotzeit eingestellte
Basisfaktorzähler die Größe zur Einstellung des Informationsträgers liefert. Im Beispiel wird somit
geraäß Basisfaktorzähler die entprechende Informationsreihe im Sichtfenster an der Profilierung 156 der
Sichtmarkierung 154 eingedreht. Bei Beendigung des Plotvorganges, beispielsweise durch Drücken der Taste
108, öffnet der Schalter 112. Dadurch ergibt sich durch eine dem Motor bzw. allen Motoren 134 jeweils
vorgeschaltete Umpolungseinrichtung 186 eine Umpolung des Motors. Dadurch wird über die Leitung 187 mit
Gleichrichter 188 eine der eigene Fahrgeschwindigkeit entsprechende Spannung vom EM-Log 103 oder
Widerstand 104 zugeführt sowie die Schaltbrücke 151 durch eine Funktionsverbindung 213 bei der zweiten
Betä'rgang der Taste 108 geschlossen. Gleiches gilt für
alle nebeneinander dargestellten Anordnungen. Der Anschluß dieser jnngepolten Spannung ist durch die
Schaltbrücke 189 symbolisiert, die nach einem Meßvorgang während des zweiten Drückens der Taste 108
geschlossen wird
Dieses hat den besonderen Vorteil der automatischen Kontrolle über die noch zu laufende Distanz des eigenen
Fahrzeuges bis zum theoretischen Kollisionsp-mkt mit
dem geplotteten Fahrzeug. Das Zählwerk 138 läuff entsprechend der eigenen zurückgelegten Distanz
rückwär*·;, so daß sich der Zählwert kontinuierlich
verkleinert. Das kann zur Überwachung ausgenutzt werden.
Obwohl der Plotvorgang schon beendet ist, bleibt die
Überwachung des geplotteten Fahrzeugs unter der Voraussetzung erhalten, daß sich die Bedingungen nicht
ändern. Die Einstellung des Informationsträgers kann aber jederzeit dadurch annuliert werden, daß eine
andere Plottung mit einer Taste 109,110, oder 111 einen
noch kleineren Zählwert aufweist, d. h. eine andere, noch gefährlichere Annäherung stattfindet. Dementsprechend
würde sich auf der zugeordneten Zuführungsleitung 174 bis 176 eine entsprechend höhere Spannung
ergeben.
Der Informationsträger, hier Walze, wird also nur von dem als gefährlichsten in der Annäherung selektierten
Fahrzeug (höchste Spannung aus Spannungsteiler) gemäß Basisfaktorgröße gesteuert.
Somit stehen im Beispiel Schaubild Fig.8 jederzeit
noch drei weitere Ploteinrichtungen zur Verfugung, um den umgebenden Schiffsverkehr analysieren zu können.
Fig. 7 zeigt die auf der Vorderseite des Gerätes
zugänglichen Teile, zusätzlich aber auch noch einen Schalter 195, der in an sich bekannter Weise als
Hauptschalter ausgeführt ist, und der es ermöglicht, bei Betätigung alle Zählwerke zu annullieren. Ein solcher
Schalter ist betätigbar, nachdem eine Fahrt- oder Kursänderung durchgeführt worden ist, weil danach neu
geplottet werden muß, so daß möglichst schnell der Nullbereich für alle Zählwerke erreichbar sein muß.
Dieser Schalter löst daher zugleich eine Nullrückstellung aller Zählwerke aus.
Diesem Schalter 195 sind von ihm zentral gesteuerte dezentralisiert angeordnete Einrichtungen 205 bis 208
ίο an den Motoren 134 der parallelen Plotanordnungen
und Einrichtungen 209 bis 212 an den Basisfaktorzählern 146 bis 149 zugeordnet, die die Nullrückstellung und
Ausschaltfunktion durchführen. Die Einrichtungen 205 bis 208 machen auch die zugeordneten Funktionsverbindüngen,
von denen eine 213 zwischen der Taste 108 und der Schaltbrücke 189 gezeigt ist, über eine jeweils
vorgesehene Leitung 214 bis 217 wirkungslos, so daß beim nächsten Drücken einer Taste 108 bis IH zu
Begum enicf Piuiiung die Fiinktionsvcrbindung 2!3
nicht anspricht.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (25)
- Patentansprüche:U Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von SchiffskoUisionen in Verbindung mit einem Radargerät, das mit einem Peillmeal zur Feststellung einer stehenden Seitenpeilung, Gradkranz und Abstandsringen oder variablem Abstandsring ausgerüstet ist, unter Verwendung wenigstens eines Informationsträgers und einer relativ dazu einstellbaren Sichtmarkierung, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Informationsträger (3, 38, 39, 61, 75, 75a-75c, 89, 90, 153) mit Angaben über ideale Kurs- und Fahrtänderungsdaten, ausgedrückt entweder in Winkelgraden oder als Ausweichabstand in sm-Entfernung zum gegnerischen Objekt, je nach Seitenpeilung, in vorgegebener Abstufung bei vorgegebenem Mindest-Passierabstand in Abhängigkeit von einer Betätigung von Stan- und Stoptasten (1,2,42,43 bzw. 44,45, G6,81, 82 bzw. Si, 84, 108, 111) einstellbar ist und daß die zugeordnete Sichtmarkierung als bewegbare Leseeinrichtung (17, 57, 58, 71, 91a, 92a, 154, 161, 223) ausgeführt ist und die Start- und Stoptasten (1,2,42, 43 bzw. 44,45,66,81,82 bzw. 83,84,108,111) für die Einspeisung einer am Radarschirm abzulaufenden, vorbestimmten Meßstrecke in die Einstellung des Informationsträgers mit Meßbeginn bei einer praktisch stehenden Seitenpeilung nach Erkennen eines Radarechos und, nachdem das gegnerische Objekt eine bestimmte Meßstrecke (z. B. 1 sm) durchlaufer, hat, betätigbar sind, wobei die Einstellung des Informationsträgers durch die Start- und Stoptasten an der durch die Leseeinrichtung gegebenen Abhängigkeit von der Fahrstufe bzw. Annäherungsrichtung (Seiten^eilung) einstellbare Kurs- oder Fahrtänderungsangaben darstellt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit motorischen Antriebsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß motorische Antriebsmittel (20, 40, 41, 78, 79, 85, 86,150), insbesondere als stabilisiertes Uhrwerk (20) ausgeführt sind oder als Elektromotoren (40,41,78,79,85, 86,150) für den wenigstens einen Informationsträger (3, 38, 39, 61, 75, 75a-75c. 89, 90, 153) vorgesehen sind, zu denen die Leseeinrichtung (17, 57, 58; 71; 91a, 92a: 154,223) relativ einstellbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit Einspeisung der eigenen Fahrgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (85, 86, 150) mit Steuereinrichtungen (99, 100, 103) zur Einspeisung der eigenen Fahrgeschwindigkeit verbunden sind.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, in welcher eine Bewegungssteuerung in Abhängigkeit von der Fahrstufe des eigenen Schiffes vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung Sichteinrichtungen (17, 57, 58, 71, 161, 91a, 92a, 154, 223) aufweist, die vor einem Informationsträger (3, 38, 39; 61; 75, 75a-75c; 153) in Abhängigkeit von der Fahrtstufe des eigenen Schiffes durch Hand oder Log (74) bewegbar sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, wobei als Informationsträger eine Walze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Walze (3; .18, 39; 61; 153) mit den Antriebsmitteln (20, 40, 41; 85, 86; 150) .verbunden ist und eine Relativbewegung zwischen der wenigstens einen Walze und einer zugeordneten Leseeinrichtung (17; 57,58; 71; 91a. 92a, 154) vorgesehen ist. die in axialer Richtung zur wenigstens einen Walze bewegbar vorgesehen ist, wobei die Angaben auf der Walze in axialer Richtung Informationsreihen (7,8) aufweisen, die Informationen in verschiedenen Fahrtstufen der gegnerischen Geschwindigkeit für verschiedene Lagen enthalten, und in Umfangsrichtung jeweils Informationsfelder (9,10) vorgesehen sind, zu denen die Leseeinrichtung (17; 57, 58; 71; 91a, 92a; 154) entsprechend einer eigenen Fahrtstufe einstellbar ist.ίο
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,bei welcher als Informationsträger wenigstens ein Band vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Informationsträger (75, 75a—75c) zwischen Abwickelrollen (76,77) an der Sichteinrichtung (122) hin- und herbewegbar ist und senkrecht zur Bewegungsrichtung die von der eigenen Fahrtstufe abhängigen Informationsreihen und in Bewegungsrichtung Informationsfelder aufweist
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem bandförmigen Informationsträger (75. 75a—75c) elektromagnetische Informationen gespeichert sind und zur Ablesung ein Lesekopf als Sichteinrichtung (122) vorgesehen ist.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, :5 dadurch gekennzeichnet, daß als Informationsträgereine Tafel vorgesehen ist, die zu einer Sichtmarkierung relativ bewegbar ist und in einer Richtung Informationsreihen und in der anderen Richtung diese Reihen unterteilende Informationsfelder auf- ;o weist
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung als Sichtmarkierung eine Lichtquelle aufweist, die ein bestimmtes Informationsfeld auf dem Informationsträger hervor-j hebt.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Antriebsmitteln (20; 40,41; 85, 86) eine Geschwindigkeitsregeleinrichtung in Form eines einsehbaren Vorgeleges,0 (33; 51, 52; 87, 88) und/oder in Form einer regelbaren Spannungsquelle (46—49; 95—98) verbunden ist, wobei verschiedene Geschwindigkeitsstufen entsprechend verschiedenen Entfernungsbereichen und/oder Entfernungsmeßbereichen bzw. eigenen Fahrgeschwindigkeitsstufen einstellbar sind.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis10, mit wenigstens zwei Informationsträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens zwei Informationsträger (38, 39; 75, 75a-75c; 89, 90) neben- oder übereinander mit jeweils eigenen Antriebsmitteln (40, 41; 78, 79; 85, 86) und insbesondere getrennten Start-Stop-Tasten (42, 44; 43, 45; 81, 83; 82, 84) und einstellbaren Getrieben (51,52j 87,88) vorgesehen sind.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis11, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Leseeinrichtung (17; 57, 58; 71) bildender Sichtrahmen mittels einer Schiebetaste (18; 57a, 58a, 72) auf einer Schiene an einem Sichtfenster (16) vorbeibewegbar und den Informationsreihen entsprechend Fahrstufengeschwindigkeitsabschnitten einstellbar ist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11. dadurch gekennzeichnet, daß die .Sichteinrichtungen (91/1. 92a: 154, 223) in der Ausführung alsι,-, Sichtrahmen oder als Lesekopf auf einer Schiene an einem Sichtfenster (93,94; 154) bewegbar und entsprechend Scitenpeüungsabschnitten einer Information einstellbar sind.
- 14. Vorrichtung nach Ansprach 12, gekennzeichnet durch eine Verbindung einer Schiebetaste (72) mit einem die Schiffsgeschwindigkeit messenden Log (74), vorzugsweise einem EM-Log, zur automatischen Einstellung der Sichtmarkierung entsprechend der Fahrtstufe.
- 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Informationsträger (38, 39; 89, 90) durch ein an seiner S^annungsquelle entweder durch einen Regel widerstand (99,100) oder Transistorsteuerung regelbares motorisches Antriebsmittel (85, 86) als Gleichstrommotor, vorzugsweise Doppelschlußmotor, antreibbar ist und mindestens ein vorgebautes Schaltgetriebe (87, 88) mit einem Schnellgang zur is Rückstellung vorgesehen ist
- 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Start- und Stoptasten (108, 111) und entsprechend mehrere Auswertkreise sowie eine Vergleichssteuerung (185) vorgesehen sind, in Abhängigkeit von welcher der Informationsträger (153) in Verbindung mit seiner Sichteinrichtung (154) nach Maßgabe d;r Überwachung des gefährlichsten Objektes steuerbar ist
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger (153) in Abhängigkeit von der Fahrtgröße des eigenen Schiffes durch das Schiffslog (103), insbesondere ein EM-Log, in Verbindung mit einem Regler (126— 129), welcher mittels Handbedienung der Entfernung des zu plottenden Echos entsprechend einstellbar ist, antreibbar ist
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch wenigstens ein Kollisionspunkt-Zählwerk (138—141), das in Abhängigkeit von der Schiffsgeschwindigkeit durch einen Elektromotor (134) antreibbar ist.
- 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch einen Entfernungsbereichsschalter (106), der entsprechend den Meßbereichen eines Radargerates stufenweise schaltbar ist, und der dem Elektromotor (134) vorschaltbar ist
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Zählwerk (138) vorgeschaltete Gleichstrom-Motor (134) bei Meßzeit-Ende aufgrund eines Tastendruckes in der Drehi'ichtung umsteuerbar, gegebenenfalls umpolbar, ist und der Rücklauf mit einer Geschwindigkeit entsprechend Signalen des Schiffslogs (103) oder einer manuell einregulierten Spannung vorgesehen ist.
- 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Plotanordnungen in bezug zu einem Informationsträger (153) angeordnet sind und den Kollisionspunkt-Zählwerken (138—141) ein Spannungsteiler (168) zugeordnet ist, der in Abhängigkeit von dem Abstand des Kollisionspunktes eine vom Abstand umgekehrt proportionale Spannung liefert, in deren Abhängigkeit das gefährlichste gegnerische Objekt ablesbar und der Informationsträger steuerbar ist.
- 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Plotanordnung ein Basisfaktorzähler (146— 149) zugeordnet ist und die Spannungssignale von den Kollisionspunkt-Zählwerken (138— 141) durch eine Vergleichseinrichtung (185) vergleichbar sind, welche in Abhängigkeit vor. dem größten Span,*jngssignal einen Basisfaktorzähler (146—149) an das Antriebsmittel (150) für einen Informationsträger (153) anschaltet,
- 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von e'mem Tastendruck einer Start- und Stoptaste (108,111) zu Beginn einer Plotzetfein einer Start- und Stoptaste (PIot-Taste) zugeordneter Basisfaktorzähler (146— 149) an das Log (103) oder einen entsprechend de, Geschwindigkeit einstellbaren Signalgeber (104) anschließbar ist
- 24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptschalter (195) vorgesehen ist, dem von ihm zentral gesteuerte unddezentralisiert angeordnete Einrichtungen(205 — 208) an den Motoren (134) der Plotanordnungen und (209—212) an den Basisfaktorzählern (146—149) zugeordnet sind, welche Einrichtungen (205—212) eine Nullrückstellung und Aus^chaltfunktion durchführen.
- 25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, diß in Abhängigkeit von einem zweiten Tastendrock einer Start- und Stoptaste (108—111) (PIot-Taste) bei Beendigung eines Plotvorganges eine Umpolungseinrichtung eines zugeordneten Motors (134) für ein Zählwerk (138—141) und eine entsprechende Anschaltung über eine Schaltbrücke (189) eines Signales vom EM-Log (103) oder einem entsprechend einstellbaren Widerstand (104) und eine entsprechende Rückstellung des Zählwerkes (138—141) entsprechend der eigenen Fahrgeschwindigkeit in bezug zum Kollisionspunkt vorgesehen ist
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2707257A DE2707257C2 (de) | 1977-02-19 | 1977-02-19 | Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von Schiffskollisionen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2707257A DE2707257C2 (de) | 1977-02-19 | 1977-02-19 | Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von Schiffskollisionen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2707257A1 DE2707257A1 (de) | 1978-08-24 |
| DE2707257C2 true DE2707257C2 (de) | 1983-01-27 |
Family
ID=6001688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2707257A Expired DE2707257C2 (de) | 1977-02-19 | 1977-02-19 | Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von Schiffskollisionen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2707257C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4441096A1 (de) * | 1994-11-18 | 1996-05-23 | Prengel Ralf | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Kurssektors eines vorschriftsmäßig beleuchteten Wasserfahrzeugs |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2548202A (en) * | 1949-11-18 | 1951-04-10 | Theron P Davenport | Maneuvering machine |
| GB825228A (en) * | 1956-09-07 | 1959-12-09 | Nat Res Dev | Improvements in and relating to navigational calculating instruments |
-
1977
- 1977-02-19 DE DE2707257A patent/DE2707257C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4441096A1 (de) * | 1994-11-18 | 1996-05-23 | Prengel Ralf | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Kurssektors eines vorschriftsmäßig beleuchteten Wasserfahrzeugs |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2707257A1 (de) | 1978-08-24 |
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