DE2707257C2 - Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von Schiffskollisionen - Google Patents

Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von Schiffskollisionen

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DE2707257C2 DE2707257A DE2707257A DE2707257C2 DE 2707257 C2 DE2707257 C2 DE 2707257C2 DE 2707257 A DE2707257 A DE 2707257A DE 2707257 A DE2707257 A DE 2707257A DE 2707257 C2 DE2707257 C2 DE 2707257C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von Schiffskollisionen in Verbindung mit einem Radargerät, das mit einem Peillineal zur Feststellung einer stehenden Seitenpeilung, Gradkranz und Abstandsringen oder variablem Aistandsring ausgerüstet ist, unter Verwendung wenigstens eines Informationsträgers und einer relativ dazu einstellbaren Sichtmarkierung.
Es ist allgemein bekannt, durch Echoanzeige auf dem Bildschirm eines Radargerätes Peilung und Abstand eines Objektes vom eigenen Schiff aus zu messen. Dabei ist auch bezüglich einer wechselseitigen Peilung zwischen verschiedenen Schiffen das Problem bekannt Maßnahmen zur Vermeidung einer Kollision zu treffen d. h. in der Auswertung festzustellen, ob Oberhaupt eine Kollisionsgefahr besteht und gegebenenfalls danr Rückschlüsse zu gewinnen, ob eine Fahrt- odei Kursänderung zweckmäßig ist
Dabei mußte die Auswertung zeichnerisch durchgeführt werden. Für eine solche zeichnerische Lösung gibi es Hilfsmittel, wie Polarkoordinatennetze,bei denen da« eigene Schiff im Mittelpunkt der Zeichnung liegt Diese Maßnahmen sind aber außerordentlich umständlich zumal sie auch \ on Überlegungen ausgehen, die nur eir erfahrener Beobachter des Radarbildes hat Jedenfalls ist für eine solche Auswertung ausgebildetes Persona erforderlich. Das Ergebnis einer soicr.en Auswertung stellt dann den Schiffsführer noch vor Problerm hinsichtlich der Auswahl der zweckmäßigsten Möglich keiten. Dabei köiif.en sich nun schon Fehler einschlei chen, einerseits im Verlauf der zeichnerischen Auswer timg, andererseits bei der Übertragung des Ergebnisse
an den Schiffsführer und ferner hinsichtlich der Entscheidung des Schiffsführers. Selbst wenn vorgedruckte sogenannte Radarspinnen verwendet werden, wird in Verbindung mit einem durchsichtigen Radarbildschirmaufsatz kein optimales Ergebnis erreicht, zumal auch die zeichnerische Auswertung immer Zeit beansprucht.
Eine gewisse automatisierte Hilfe ist aus der GB-PS 8 25 228 bekannt. Dabei werden zwei zueinander einstellbare Teile mit Skalen innerhalb eines Sichtfensters eines Gehäuses zueinander eingestellt. Diese Einstellung erfolgt von Hand. Als Ergebnis wird aber nur bei von Hand eingestellten Werten festgestellt, ob überhaupt eine gefährliche Annäherung erfolgt. Die bekannte Ausführung arbeitet als Rechenschieber mit Reziprokskalen zur Auswertung zweier Peilungen mit Abstandsmessung und Differenzbildung. Dabei ist als ein bewegbarer Teil eine Trommel mit spiralartig aufgetragenen Linien in einem Gehäuse zu dem Sichtfenstc eingestellt und innerhalb dieses Sichtfensters ist voi dieser Trommel ein endloses Band einstellbar, auf dem sich eine reziproke Skala befindet.
Bei einem Zeichenaufsatz auf einem Radargerät nach der US-PS 25 48 202 wird ein endloses Papier mit einer mit der Schiffsgeschwindigkeit synchronen Geschwindigkeit über das Radargerät gezogen. Dieses hat lediglich den Zweck, ein durchsichtiges endloses Papier über eine fixierte sogenannte Radarspinnc entsprechend der eingestellten eigenen Geschwindigkeit durch einen Elektromotor zu ziehen, damit das eigene Schiff im Bildmittelpunkt bleibt. Nach Eintragung mindestens zweier Peilungen und Abstände sind die wahren Fahrtvektoren zeichnerisch zu erstellen. Dabei hat der Einsatz des Elektromotors den Zweck, die wahren Fahrtrichtungen der Radarziele zu erlangen.
Durch diese bekannte Ausführung sollen die Kurse und Geschwindigkeiten eines oder mehrerer Objekte durch Radarbeobachtung in erleichterter Weise berechnet werden können, um den Schiffsführer in die Lage zu versetzen, sein Scniff richtig zu manövrieren. Damit wird aber keine Anweisung erteilt, sondern der Schiffsführer muß nach wie vor von sich aus schnell und genau Kurse und Geschwindigkeiten eines pnderen Objektes oder Schiffes berechnen, um dann eine Entscheidung treffen zu können. Dabei ergeben sich, insbesondere beim Übertragen von Abständen und Peilungen, die bekannten Zeitverluste und Möglichkeiten von Fehlern, zumal eben Ausweichentscheidungen in herkömmlicher Weise mittels Anwendung der Vektorenlehre zeichnerisch erbracht werden müssen.
Es ist auch bereits bekannt, zur Erleichterung von Entscheidungen der Schiffsführung einen Computer zu Hilfe zu nehmen. Dessen Anwendung in der Schiffahrt ist jedoch aufgrund der Kosten verhältnismäßig selten. Auch die bekannten Computerereebnisse geben keine zwingenden Befehle, die mit Sicherheit Kollisionen ausschließen, sondern sie geben nur Anhaltspunkte für die Entscheidung, die ein Schiffsführer oder ein Nautiker aufgrund seiner Erfahrungen treffen muß.
Insofern haben die bekannten Verfahren und Einrichtungen, insbesondere bei Verkehr in stark befahrenen Gewässern oder unter Nebe!, Mangel, weil einerseits eine Zeitverzögerung in der Entscheidungsvorbereitung vorliegt und andererseits eine Entscheidung aus Erfahrung getroffen werden muß, wobei letztere nicht immer zutreffend ist. Es ist daher auch üblich, sofem die Zeit ausreicht, verschiedene Möglichkeiten rechnerisch durchzuspielen, bevor ein Ergebnis erreicht ist. Diese Methode ist aber deshalb unsicher, weil sich auch die Voraussetzungen ändern können, wenn nämlich ein auf Kollisionskurs oder ein überhaupt beobachtetes anderes Schiff Geschwindigkeit und/oder Kurs ändert.
Alle bekannten Ausführungen beruhen noch darauf, daß nach »Gefühl« gefahren wird, d. h. es werden mehr oder weniger günstige Reaktionen oder Steuerungen vorgenommen, wenn ein anderes Objekt, insbesondere ίο ein anderes Schiff, sich nähert. In diesem Zusammenhang ist es erklärlich, daß plötzliche Fahrt- oder Kursänderungen ; 'hebliche Nachteile hinsichtlich einer Gesamtreisezeit haben können, weil die Manövrierung von Schiffen erheblichen Zeitkonstanten unterliegt. Es i'. kann vorteilhaft sein, anstelle von abrupten Kurs- oder Fahrtänderungen bereits vorausschauend im Hinblick auf mögliche Kollisionen eine optimale Steuerung möglichst in Verbindung mit einer Kursänderung durchzuführen, wobei zürn rechte" Zeitpunkt ausgeführte Kursänderungen Geschwindigkeitsänderungen vermeiden können.
Die Erfindung geht von der Tatsache aus, daß im Augenblick einer Messung der Abstand zu einem möglichen Kollisionspunkt von der Fahrt und dem Kurs des eigenen sowie von der Fahrgeschwindigkeit und dem Kurs des anderen Schiffes abhängt. Durch die stehende Seitenpeilung und abnehmende Distanz zum andere.i Objekt wird am Radarbildschirm die Kollisionsgefahr ermittelt, so daß dann eine Änderung der eigenen Fahrgeschwindigkeit oder des eigenen Kurses notwendig wird, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Erfindung liegt daher dit Aufgabe zugrunde, die eingangs angegebene Vorrichtung dahingehend zu verbessern, daß einem Schiffsführer ohne Zwischenschaltung zusätzlicher, insbesondere nautisch ausgebildeter. Personen bei Auftreten von den Kurs berührenden anderen Objekten, insbesondere Schiffen, in Abhängigkeit von seiner Fahrgeschwindigkeit, dem Abstand des Objektes oder anderen Schiffes, Angaben zur Verfügung gestellt werden, die eine optimale Fortsetzung der Fahrt bei Vermeidung einer Kollision gewährleisten. Hierbei ist beabsichtigt, dem Schiffsführer eine vorausschauende Steuerung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der wenigstens eine Informationsträger mit Angaben über ideale Kurs- und Fahrtänderungsdaten, ausgedrückt entweder in Winkelgraden oder als Ausweichabstand in sm-Entfernung zum gegnerischen Objekt, je nach Seitenpeilung, in vorgegebener Abstufung bei vorgegebenem Mindest-Passierabstand in Abhängigkeit von einer Betätigung von Surt- und Stoptasten einstellbar ist und daß die zugeordnete Sichtmarkierung als bewegbare Leseeinrichtung ausgeführt ist und die Start- und Stoptasten für die Einspeisung einer am Radarschirm abzulaufenden, vorbestimmten Meßstrecke in die Einstellung des Informationsträgers mit Meßbeginn bei einer praktisch stehenden Seitenpeiiung nach Erkennen eines Radarechos und, nachdem das gegnerische Objekt eine bestimmte Meßstrecke (z. B. 1 sm) durchlaufen hat, betätigbar sind, wobei die Einstellung des Informationsträgers durch die Start- und Stoptasten an der durch die Leseeinrichtung gegebenen Abhängigkeit von der Fahrstufe bzw. Annäherungsrichtung (Seitenpeiiung) einstellbare Kurs- oder Fahrtänderungsangaben darstellt
Durch die Erfindung wird aufgrund einer mechanischen Betätigung unter Einbeziehung von bekannten
Größen, wie der eigenen Fahrgeschwindigkeit, eine Information geschaffen, die alle möglichen Bedingungen für Ausweichmanöver-Entscheidungen unter Zugrundelegung eines vorgewählten Mindest-Sicherheitspassierabstandes liefert. Die Seitenpeilung wird, unter Einbeziehung der eigenen Fahrgeschwindigkeit zur Bewegung des gegnerischen Objektes, einbezogen, und durch die Betätigung der Start- und Stoptasten (Plo\-Tasten) wird der zeitabhängig angetriebene Informationsträger so eingestellt, daß der Schiffsführer direkt Angaben erhält, die eine optimale Fortsetzung der Fahrt unter Vermeidung einer Kollision gewährleisten. Das ermöglicht eine vorausschauende Steuerung, indem Ausweichmanöverentscheidungen, vorzugsweise in Form von Kursänderungen, abgestuft nach verschiedenen Winkeln oder auch in Form einer Geschwindigkeitsänderung ausgegeben werden und zugleich feststellbar ist, wann die vorgesehenen Maßnahmen unter einem bestimmten Winkel oder in bestimmter Fahrtänderung stattfinden soiien. Dänin werden mit irriüiiiem behaftete Dispositionen vermieden. Praktisch erhält der Schiffsführer Informationen, die ihm in Abhängigkeit von der eigenen Geschwindigkeit, dem Ergebnis der Ploteinrichtung. d. h. dem Kurs, und der Geschwindigkeit eines anderen Objektes, insbesondere eines anderen Schiffes, Anweisungen erteilt, wie in Abhängigkeit von dem Abstand und anderen Bedingungen die Steuerung optimal vorzunehmen ist. um Kollisionen zu vermeiden.
Wenn einbezogen wird, daß eine eigene zurückgelegte Distanz eines Schiffes während einer Meß- oder Plotzeit mit d bezeichnet wird, dann liegt unter Bezugnahme auf eine Walze jeder Informationsreihe in Umfangsrichtung in der Ausrechnung der Informationen ein anderer Faktor d entsprechend der Fahrgeschwindigkeit zugrunde. Die ablesbaren Informationen liefern für eine weitere Auswertung Angaben zur Ermittlung eines theoretischen Kollisionspunktes und außerdem Gradzahlen der relativen Bewegungsrichnmgsänderung des gegnerischen Objektes bei einer oder mehreren vorgegebenen eigenen Kurs- oder F ahrtänderungen. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß für eine jeweilige Messung eines Objektes auf dem Radarbildschirm eine Meßstrecke auf einer bestimmten Basis, z. B. eine Seemeile, herangezogen wird. Aus dem Ergebnis dieser Messung läßt sich auch die eigene zurückgelegte Distanz in der Meßzeit entsprechend der Meßstrecke feststellen, und diese eigene zurückgelegte Distanz sei gemäß obiger Darlegung mit c/bezeichnet.
Die Erfindung bezieht unter obigen Gesichtspunkten ein, daß für den wenigstens einen Informationsträger motorische Antriebsmittel vorgesehen sind und zu dem Informationsträger die Leseeinrichtung relativ einstellbar ist, wobei in einer zweckmäßigen Ausführung die Antriebsmittel als stabilisiertes Uhrwerk ausgeführt sind. In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform sind die Antriebsmittel in an sich bekannter Weise als Elektromotoren ausgeführt.
In letzterem Zusammenhang wird im Hinblick auf obige Ausführungen eine Einspeisung der eigenen Fahrgeschwindigkeit als bekannt vorausgesetzt. Wenn auch an sich gemäß obigen Ausführungen ein Sichtfenster bekannt ist, sieht im Zusammenhang mit der Erfindung vorteilhaft die Leseeinrichtung Sichteinrichlungen vor, die vor einem Informationsträger bewegbar sind, wobei eine Bewegung in Abhängigkeit von der Fahrstufe des eigenen Schiffes durch Hand oder Log vorgesehen ist. Im Zusammenhang mit dem Log liegt eine Automatisierung vor.
Selbst wenn, wie oben dargelegt ist, als Informationsträger eine Walze angeordnet ist, ergibt sich durch die Erfindung eine Verbesserung dadurch, daß wenigstens eine Walze mit den Antriebsmitteln verbunden ist und eine Relativbewegung zwischen der wenigstens einen Walz: und einer zugeordneten Leseeinrichtung vorgesehen ist, die in an sich bekannter Weise in axialer
ίο Richtung zur wenigstens einen Walze vorgesehen ist, wobei aber die Angaben auf der Walze in axialer Richtung Informationsreihen aufweisen, die Informationen in verschiedenen Fahrtstufen der gegnerischen Geschwindigkeit für verschiedene Lagen enthalten, und in Umfangsrichtung jeweils Informationsfv-'ider vorgesehen sind, zu denen die Leseeinrichtung entsprechend einer eigenen Fahrlstufe einstellbar ist.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist als Informationsträger wenigstens ein Band vorgesehen, das /wischen Auwiekeiiulicn äfi der Sichtcinrichfurig hin- und herbewegbar ist und senkrecht zur Bewegungsrichtung die von der eigenen Fahrtstufe abhängigen Informationsreihen und in Bewegungsrichtung Informationsfelder aufweist.
Dabei wird zweckmäßig einbezogen, daß auf dem bandförmigen Informationsträger elektromagnetische Informationen gespeichert sind und zur Ablesung ein Lesekopf als Sichteinrichtung vorgesehen ist. Ferner ist in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung als Informationsträger eine Tafel vorgesehen, die zu einer Sichtmarkierung relativ bewegbar ist und in einer Richtung Informationsreihen und in der anderen Richtung diese Reihen unterteilende Informationsfelder aufweist.
Insbesondere kann auch zweckmäßig die Leseeinrichtung als Sichtmarkierung eine Lichtquelle aufweisen, die ein bestimmtes Informationsfeld auf dem Informationsträger hervorhebt.
Insofern wird einbezogen, daß am Informationsträger jeder axialen Zeile ein bestimmter Faktor d zugrunde gelegt ist und die Sichtmarkierung in Abhängigkeit von der Seitenpeilung, die am Radarschirm abgenommen werden kann, eingestellt wird. In diesem Falle liefert die ablesbare Information sofort Lage und Verhalten des gegnerischen Fahrzeuges und auch die Anweisungen für ideale Kursänderungs- oder Geschwindigkeitsänderungswerte für einen festgelegten Sicherheitspassierabstand, so daß eine zusätzliche Hilfsauswertung mittels des Peillineales am Radargerät entfällt.
Dazu wird bemerkt, daß ein besonderer Radar-Meßbereichsschalter in die Spannungszuführung zu den jeweiligen Auswertanordnungen einbezogen werden kann, und ferner sind jeweils für alle Auswertanordnungen Entfernungseinstellregler vorgesehen, die den Abstand des jeweiligen gegnerischen Objektes einführen. Dadurch ist es möglich, aus für verschiedene Objekte ermittelten Werten jeweils einen Vergleich zur Ermittlung des gefährlichsten Objektes zu ziehen.
Bei der obenerwähnten Ausführungsform des Informationsträgers als Band ergibt sich, im Gegensatz zum bemessenen Umfang einer Walze, die Speicherungsmöglichkeit für längere Informationsfelder, so daß praktisch der Informationsbereich hinsichtlich der Lage des anderen Objektes erweitert wird.
Das bereits erwähnte stabilisierte Uhrwerk in Verbindung mit der Start- und Stoptaste hat den Vorteil einer Zeitkonstante hinsichtlich des Zeitablaufes, so daß es zugleich als Zeitmesser wirkt Ein solcher könnte
jedoch zumindest zur Überwachung auch eine getrennte Uhr sein. Unter gleichem Gesichtspunkt ist in einer anderen Ausführungsform als Antriebseinrichtung der Elektromotor vorgesehen, der durch eine Start- und Stoptaste steuerbar ist. Es versteht sich, daß es sich dabei auch um einen in seiner Geschwindigkeit überwachten Elektromotor handelt, wobei entweder die Energiequelle konstant gehalten ist oder bei einem frequenzstabilisierten Anschluß ein Synchronmotor verwendet wird. Jeweils wird einbezogen, daß mit den Antriebsmitteln eine Geschwindigkeitsregeleinrichtung in Form eines einstellbaren Vorgeleges und/oder in Form einer regelbaren Spannungsquelle verbunden ist. wobei verschiedene Geschwindigkeitsstufen entsprechend verschiedenen Entfernungsbereichen und/oder Entfernungsmeßbereichen bzw. eigenen Fahrgeschwindigkeitsstufen einstellbar sind. Dadurch können auch Anpassungen an verschiedene Entfernungsmeßbereiche
Cltlgl-tUtii ι ntiukii,
Grundsätzlich wird bei einer einfachen mechanischen Ausführung einbezogen, daß wenigstens zwei Informationsträger neben- oder übereinander mit jeweils eigenen Antriebsmitteln und insbesondere getrennten Start-Stop-Tasten und einstellbaren Getrieben vorgesehen sind. Das hat den Zweck, daß gleichzeitig wenigstens zwei Objekte überwacht werden können.
In einer einfachen Ausführungsform ist mit besonderem Vorteil ein die Leseeinrichtung bildender Sichtrahmen mittels einer Schiebetaste auf einer Schiene an einem Sichtfenster vorbeibewegbar und den Informationsreihen entsprechend Fahrstufengeschwindigkeitsabschnitten einstellbar. Die Ausführung als Schiebetaste an einer Schiene stellt eine besonders einfache Lösung dar. Diese wird ausdrücklich einbezogen, um eine Anwendung auch für einfache Schiffe, wie Kümos, Yachten oder Fischkutter, zu schaffen.
Bei Anordnung von zwei oder mehreren Informationsträgern sind diesen jeweils getrennte Betriebseinrichtungen, insbesondere getrennte Start-ZStop-Schalter und einstellbare Getriebe, zugeordnet.
Darüber hinaus ist mindestens die eine Antriebseinrichtung derart schaltbar angeordnet, daß eine Schnellplottung durchgeführt werden kann, die besonders im Gefahrenfalle, also bei nahen Distanzen, schnellere Messungen zuläßt.
Eine verbesserte Ausführung liegt in der Verbindung der Schiebetaste mit einem die Schiffsgeschwindigkeit messenden Log, vorzugsweise einem EM-Log, zur automatischen Einstellung der Sichtmarkierung entsprechend der Fahrtstufe. Hierbei könnte die Schiebetaste an einer Spindelmutter angeordnet sein, wobei die Spindel mit dem Log in Funktionsverbindung steht, welches Änderungen in der Schiffsgeschwindigkeit in Drehungen der Spindel umsetzt.
Zur allgemeinen Erläuterung wird ausgeführt, daß die Erfindung in einem Prinzip darin besteht, daß sie Ausweichmanöverentscheidungen, vorzugsweise in Form von Kursänderungen, abgestuft nach verschiedenen Winkeln, oder in Form von Geschwindigkeitsänderungen vorausgibt und anhand der Messungen zum anderen Fahrzeug feststellt, wann die vorgegebenen Maßnahmen in welchem Winkel oder in welcher Fahrtänderung stattfinden sollen. Grenzbedingung ist dabei ein Sicherheitsabstand, vom eigenen Fahrzeug. Dieser ändert sich mit einer Kursänderung oder auch mit einer Geschwindigkeitsänderung. Beide stehen im Zusammenhang.
Für die jeweilige Messung des Objektes auf dem Radarbildschirm wird vorteilhaft eine Meßstrecke mit einer bestimmter, Basis, z. B. 1 Seemeile, herangezogen. Aus dem Ergebnis dieser Messung läßt sich auch die eigene zurückgelegte Distanz in der Meßzeit in bezug zur Meßstrecke feststellen, und diese Distanz wird als Faktor ^bezeichnet. Ferner lassen sich die Lage und die wahre Fahrt sowie der theoretische Kollisionspunkt errechnen. Auf dieser Grundlage lassen sich für praktisch alle möglichen Bedingungen Ausweichmanöverentscheidungen vorausberechnen unter Zugrundelegung eines vorgewählten Mindestsicherheitspassierabstandes, der gewählt werden kann. Diese Informationen sind auf dem Informationsträger enthalten, und zwar in einer einfachen Ausführungsform, aufgegliedert nach verschiedenen eigenen Fahnstufen unter Einbeziehung der jeweiligen Faktoren d wobei Informationsfelder für jede Fahrtstufe geschaffen werden, die von den verschiedenen eigenen Faktorer, d bestimmt sind. Aul einer anderen Grundlage geht die eigene Fahrgeschwindigkeit bereits in die Angaben der Informationen ein, so daß Felder in Abhängigkeit von der Seitenpeilung eines Objektes auswählbar sind.
Bei einer eigenen Fahrtänderung muß im letzteren Falle die Geschwindigkeit von Informationsträgern,
z. B. der Walzen, proportional geändert werden. Wenn beispielsweise eine Normalgeschwindigkeit von 10 kn
vorgesehen ist, läuft die Walze halb so schnell um, als wenn 20 kn Geschwindigkeit vorliegen.
Vorausgesetzte Winkel für die Seitenpeilung, z. B.
zwischen 330° bis 70°, bezogen auf die Vorausrichtung, vorzugsweise unterteilt in Abschnitte von jeweils 10°, bieten eine erhebliche Erleichterung für die Datenauswahl für Ausweichmanöverentscheidungen. Das Peillineal ist entsprechend einstellbar. Ein Ausweichmanöver erfolgt, wenn das andere Objekt das Peillineal erreicht. Das Peillineal kennzeichnet den neuen relativen Kurs des anderen Objektes bzw. Fahrzeugs nach einer Kursänderung.
Eine Lageerkennung wird durch die Möglichkeit geboten, daß mit der Peillinealeinstellung eine Verbindungslinie zwischen Objekt und theoretischem Kollisionspunkt hergestellt ist. Die wahre Fahrtrichtung des anderen Objektes oder Fahrzeuges läßt sich mittels des Peillineals am Gradkranz ablesen.
Bezüglich der Peillinealeinstellung und dem Parallelversatz des Peillineals sowie seinem Winkel ergibt sich der gewählte Passierabstand jeweils für die eigene Kursänderung von z.B. 30°. 60° oder 90° oder für bestimmte Fahrtreduzierung.
Bezüglich des erwähnten Passierabstandes wird bemerkt, daß dieser sich mit der Kursänderung ändert. Sicherheitsabstand und Kursänderung stehen im Zusammenhang.
Eine technisch verbesserte und in der Ausgestaltung besonders vorteilhafte Ausführung sieht vor, daß mindestens sin Informationsträger durch ein an seiner Spannungsquelle entweder durch einen Regelwiderstand oder Transistorsteuerung regelbares motorisches Antriebsmittel als Gleichstrommotor, vorzugsweise Doppelschlußmotor, antreibbar ist und mindestens ein vorgebautes Schaltgetriebe mit einem ;~ch,id;gang zu: Rückstellung vorgesehen ist. Diese Auslegung hat den erheblichen Vorteil, daß die eigene Fahrgeschwindigkeit entweder manuell oder durch Loganschluß genau
K für den Informationsträger einreguliert werden kann und somit eine besonders hohe Genauigkeit der Plottung, & h. Information, erlangt wird. Ein weiterer Vorteil der Ausgestaltung mit einem Gleichstrommotor,
voi /.ng.·,weise Doppelschlußmotor. liegt darin, daß diese Ausführung netzunabhängig mit Batterien angetrieben werden kann. Ein elektrischer Außenanschluß wird aber ausdrücklich mit einbezogen. Durch die stufenlose Regelung der Drehzahlgeschwindigkeit ist die Bewegung des Informationsträgers relativ zur jev,eiligen Schiffsgeschwindigkeit und gleichzeitig relativ zur Größe der Meßstrecke in den verschiedenen Radarmeßbereichen einstellbar. Bei dieser Ausführungsform kann also auf ein Schiebegetriebe für die verschiedenen Übersetzungen zur stufenweisen Regulierung des Informationsträgerantriebes verzichtet werden; ebenso auf eine separate Stufenübersetzung, die für eine Schnellplottung vorgesehen wäre. Ein dem Gleichstrom-Motor vorgebautes ein- und ausschaltbares Schaltgetriebe iiat vornehmlich die Aufgabe, den Informationsträger nach Ende der Plottung blitzschnell wieder in die Startposition zurückzubringen (Schnellgang).
Vorteile1 liegen deshnih in Her Verwendung rlp<; Srhiffslogs. ui.d zwar vorzugsweise eines EM-Logs (ι lektromagr tischen Logs), weil das laufenri die eigene Fahrgeschwindigkeit überwachende Log strom- oder elektromagnetische Impulse zu einem Regelwiderstand bzw. einer Transistorsteuerung weiterleitet und damit die Drehzahl eines Elektromotors an sich, insbesondere eines Gleichstrom-Motors relativ proportional zur eigenen Fahrtgröße gesteuert werden kann. Anstelle eines Gleichstrom-Motors kann auch ein Wechselstrom- oder Drehstrom-Motor verwendet werden, wenn durch entsprechende Schaltungsauslegung die Proportionalität gewährleistet ist.
Diese in der Technik erheblich verbesserte Ausführungsform weist trotz einfacher elektrischer Mittel den außerordentlichen Vorteil einer sicherheitserhöhenden halbautomatischen Plottung und Steuerung des Informationsträgers auf und ist darüber hinaus für eine Anzahl gleichzeitig zu verfolgender Objekte besonders geeignet, weil dabei eine automatische Einstellung zum gefährlichsten zu verfolgenden Objekt erfolgt. Dies ist ein besonderer Vorzug insbesondere einer automatischen Selektion des eventuell gefährlichsten Objektes unter verschiedenen mitgeplotteten Fahrzeugen, da nach dem Plotvorgang automatisch die geplotteten Fahrzeuge bis zum eventuellen Kollirionspunkt verfolgt sowie der Informationsträger gesteuert werden.
Die verbesserte Ausführung beruht auf dem Prinzip, daß mehrere Start- und Stoptasten als Plot-Tasten und entsprechend mehrere Auswertkreise sowie eine Vergleichssteuerung vorgesehen sind, in Abhängigkeit νυΐι welcher der Informationsträger in Verbindung mit seiner Sichteinrichtung nach Maßgabe der Überwachung des gefährlichsten Objektes steuerbar ist. Die Plot-Tasten können paarweise ausgeführt sein, um die Ein- und Aus-Funkti&r. auf verschiedene Tasten zu legen, oder einfach, wobei ein erstes Drücken die Ein-Funktion und eine zweites Drücken die Aus-Funktion bestimmt.
Mit besonderem Vorteil ist dabei vorgesehen, daß der Informationsträger in Abhängigkeit von der Fahrtgröße des eigenen Schiffes durch das Schiffslog, insbesondere ein EM-Log, in Verbindung rr.-Λ ρλ·.νι·γι Regier, welcher rmttei1; Handbedienung der Entfernung des zu plattenden Echos entsprechend einstellbar ist, antreibbar ist Es wird nicht ausgeschlossen, daß auch eine manuelle Eingabe an einem von der Schiffsgeschwindigkeit einstellbaren Regekv j.iciiiT :.r,d in Verbindung mit einem Regler einbezogen wird, weicher ir-iv.ck Hnndbedkrnung der Entfernung des zu plottenden Echo"-entsprechend einstellbar ist. Dabei ist vorteilhaft wenigstens ein Kollisionspunkt-Zälilwerk angeordnet, das in Abhängigkeil "on r^cr Schiffsgeschwindigkeit durch ?inen Elektromotor antreibbar ist. Dadurch läuft der duhir.tergeschaltete "Elektromotor für ein Kollisionspunkt-Zählwerk in entsprechender Drehzahl. Dieses Zählwerk beruht auf der Auswertung der Werte »d« ■ »r«, wobei »d« gemäß obigen Darlegungen ein Faktor der eigenen Fahrgeschwindigkeit ist, während »r« die Distanz vom eigenen Fahrzeug zum gegnerischen Objekt darstellt. Das Kollisionspunkt-Zählwerk ist zugleich ein Einstellmittel für eine dem Zählwert entsprechende Spannung. Beispielsweise ist der Abgriff »ines Spannungsteilers durch das Kollisionspunkt-Zählwerk verstellbar, jedoch im umgekehrt proportionalen Sinne, daß nämlich die Spannung um so größer ist, je kleiner die festgestellte Distanz ist. Sollte diese festgestellte Distanz, vom eigenen Schiff bis zum
in K rtihcinncniinl/t rlii» llpinclp υηη rlpn Sichpr t*ncif*vt*iotr*r\
Plottungen sein, liefert das Kollisionspunkt-Zählwerk aufgrund eiaes angekoppelten Spannungsteilers die höchste Spannung, welche entsprechend dem parallel im Plotvorgang festgestellten Basisfaktor »d« und im
/5 Verhältnis proportional der Größe dieses Basisfaktors als Erregung für einen Antrieb des Informationsträgers vorgesehen ist und diesen so bewegt, daß eine Informationsreihe für diesen bestimmten Basisfaktor eingestellt wird. Zu diesem Zweck sind als Antriebsmittel beispielsweise Drehstrom-Induktionsmotoren oder Generatoren, gegebenenfalls in Form einer elektrischen Welle, vorgesehen. Darüber hinaus wird durch das Drücken der Stop-Taste oder das zweite Drücken einer Auslösetaste bei Plotende der vorgeschaltete Gleichstrom-Motor, insbesondere Doppelschlußmotor, umgepolt, und er dreht dann entgegengesetzt mit der Geschwindigkeit, die die Impulse bzw. Spannung des Schiffslogs, vorzugsweise EM-Logs, bzw. die manuell einregulierte Spannung konform der eigenen Fahrgeschwindigkeit vorschreibt i'nd von der das Kollisionspunkt-Zählwerk kontinuierlich die zurückgelegte eigene Distanz subtrahiert, so daß jederzeit am Kollisionspunkt-Zählwerk die noch zurückzulegende eigene Distanz bis zum eventuellen Kollisionspunkt 'iufend angezeigt wird.
Diese noch zurückzulegende Distanz bis zum Kollisionspunkt muß jederzeit vergleichbar mit den anderen Anzeigen der Plotter entsprechend den Einsätzen von Start-Stop-Tasten oder Start-Stop-Tasten-Funktionen zur Verfügung stehen; sollte sie durch eine andere durchgeführte Plottung in der Zahlengröße verdrängt werden, d. h. die andere Plottung zeigt eine noch kleinere Distanz bis zum Kollisionspunkt an, so wird automatisch ein bisher eingesetzter Basisfaktorzähler annulliert, und ein anderer, der neuen, kleineren Plottung zugehörige Basisfaktorzähler wird durch das einkommende Signal des ihm zugeordneten Kollisionspunkt-Zählwerks ausgelöst und steuert jetzt den Informationsträger entsprechend neu ein. Die Aufhebung des bisherigen Basisfaktors ist bedingt durch die jetzt höhere Spannung am Spannungsteiler des Koüisionspuiikt-Zählwerkes des anderen Plotters, welche die vorherige Spannung übersteuert und über eine Diode zum Basisfaktorzähler fließt und ansteuert. Die dem BasisfaktorzähSer vorgeerdneten Dioden verhindern ein mögliches Zurückwirken dor Spannung und eventuelle Bee ■·· "ussuug ant'::rer Spannungen. Die vom Plotter einer Il the'i mit ei.iem KollisionsDunkt-Zähl-
werk, kommende Spannung schaltet den dazugehörigen Basisfaktorzähler so lange ein, wie dieser die größte Spannung empfängt
Der Basisfaktorzähler, Basisfaktor = d gemäß obiger Definition, kann mil einem Dreiphasengeber gekoppelt werden, welcher gemäß dem angezeigten Zahlgrößenwert den Dreiphasenempfänger, der den Informationsträger steuert, dreht 1st z. B. der Basisfaktorwert 0,75, so wird die Informationsreihe, codiert 0,75, in das Sichtfenster gesteuert Vorteilhaft besitzt eine solche Ausführung einen Entfernungsbereichsschalter, der entsprechend den Meßbereichen eines Radargerätes stufenweise schaltbar ist, und der dem Elektromotor vorschaltbar ist Das ermöglicht eine Angleichung an den jeweiligen Meßbereich. Die vom Schiffslog, insbesondere EM-Log, oder von einer Handschaltung einregulierte Spannung wird je nach Meßbereich, z. B. beim 12-Seemeilenbereich, in der Verstärkerstufe auf das 12fache verstärkt und eventuell in einem Gleichrichter (beim EM-Log) gleichgerichtet Von dort geht der Gleichstrom über die Starttaste zu einem Entfernungs-Einstellknopf/Regler, welcher als Regelwiderstand ausgebildet ist und proportional zur Entfernung die Spannung reduziert
Mit besonderem Vorteil im Zusammenhang mit einem Kollisionspunki-Zählwerk ist unter vorstehenden Gesichtspunkten der dem Zählwerk vorgeschaltete Gl<;ichstrom-Motor bei Meßzeit-Ende aufgrund eines Tastendruckes in der Drehricbtung umsteuerbar, gegebenenfalls umpolbar, und der Rücklauf ist mit einer Geschwindigkeit entsprechend Signalen des Schiffslogs oder einer manuell einregulierten Spannung vorgesehen. Dabei können zweckmäßig mehrere Plotanordnungen in bezug zu einem Informationsträger angeordnet seia und den Kollisionspunkt-Zählwerken ist ein Spannungsteiler zugeordnet, der in Abhängigkeit von dem Abstand des Kollisionspunktes eine vom Abstand umgekehrt proportionale Spannung liefert, in deren Abhängigkeit das gefährlichste gegnerische Objekt abtesbar und der Informationsträger steuerbar ist
Einbezogen wird dabei gemäß der bevorzugten Ausgestaltung ein Hauptschalter, dem von ihm zentral gesteuerte und dezentralisiert angeordnete Einrichtungen an den Motoren der Plotanordnungen und an den Basisfaktorzählern zugeordnet sind, welche Einrichtungen eine Nullrückstellung und Ausschaltfunktion durchführen. Zweckmäßig ist in Abhängigkeit von einem zweiten Tastendruck einer Start- und Stoptaste (Plottaste) bei Beendigung eines Plotvorganges eine Umpolungseinrichlung eines zugeordneten Motors für ein Zählwerk und eine entsprechende Anschaltung Ober eine Schallbrücke eines Signales vom EM-Log oder einem entsprechend einstellbaren Widerstand und eine entsprechende Rückstellung des Zählwerkes entspre* chend der eigenen Fahrgeschwindigkeit in bezug zum Kollisionspunkt vorgesehen. Das schafft eine in sich geschlossene, besonders günstige Ausführungsform.
Grundsätzlich wird bei dieser Ausführungsform mit einbezogen, daß Mikro-Filme/Fiche oder die in der Industrie üblichen Filme anstatt der bisher genannten Informationsträger vorgesehen sind und unter Steuerung auf einen Bildschirm oder eine Leinwand projiziert werden können.
Schließlich wird grundsätzlich die Möglichkeit in die Erfindung mit einbezogen, daß die beschriebenen Vorrichtungen eventuell als Bausatz im Radargerät integrierbar sind. z. B. die halbautomatische Vorrichtung, welche besonders vorteilhaft mit dem sogenann ten InterScan gekoppelt werden kann. ,
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind. In diesen zeigt
F i g. 1 eine schematische Vorderansicht einer einfachen mechanischen Ausführungsform der Erfindung, F i g. 2 eine Stirnansicht von F i g. 1 von links gesehen, Fig.3 eine der Fig. 1 entsprechende schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,;
ίο F i g. 4 eine Prinzipdarstellung für die Ausführungsformen nach den F i g. 1 und 2,
Fig.5 eine SeitenteilansicJit einer anderen Ausführungsform, Fig.6 eine schematische Vorderansicht einer Aus führungsform mit elektrischem Antrieb,
Fig.7 schematische Vorderansicht einer halbautomatischen Ausführungsform mit einem Informationsträger und mehreren Plottern,
Fig. 8 Blockschaubild einer halbautomatischen Aus-
führungsform.
Die Ausführung nach den F i g. 1 bis 3 eignet sich insbesondere auch für kleine Schiffe. Hierbei ist allerdings Voraussetzung, daß ein Radargerät vorhanden ist Der zur Plottung benötigte Zeitmesser kann bei der einfachen Ausführungsform nach Fig. 1 ein Uhrwerk sein, welches eine Zeitspanne mißt, die von der Auslösung des Gerätes beginnt und einen Meßwert aufnimmt welcher in einem Zusammenhang für die Auswertungen in der Information steht Wenn eine Zeitspanne entsprechend dem Durchgang eines gegnerischen Fahrzeugs durch eine gewählte Meßstrecke am Radarschirm abgelaufen ist, wird die Vorrichtung nach F i g. 1 wiederum betätigt In Abhängigkeit davon werden an dem Gerät nach Fig. 1 am Beginn eine Starttaste 1 und am Ende des Bereiches eine Stoptaste 2 betätigt Dieses Gerät weist beispielsweise eine Walze 3 auf, die auf einer Hohlwelle 116 gelagert ist Diese ist auf einer Achse 4 verdrehbar angeordnet und durch Axialanschläge 117, 118 auf der Achse 4 in ihrer AxialrichtUPe definiert Die Achse 4 ist in seitlichen Montagewänden 5, 6 gelagert und steht mit Antriebs' mitteln in Verbindung. Die Walze 3 ist an ihrem Umfang in axialer Richtung mit Informationsreihen 7, 8 versehen, die jeweils in Umfangsrichiung in Informa tionsfelder 9,10 unterteilt sind. Die Felder selbst bilden wiederum Reihen, die Bereichen 11, 12, 13, 14 ... zugeordnet sind, die Fahrtstufen des eigenen Fahrzeugs zugeordnet sind. Beispielsweise handelt es sich hierbei um 4 bis 18 sm, jeweils in der Abstufung von 2 sm. Das
so Gehäuse 15, in dem die Walze 3 gelagert ist, und in dem auch andere Einrichtungen untergebracht sind, hat ein Sichtfenster 16, durch welches mehrere Informationsreihen 7, ft sichtbar sind. Dieses Fenster erstreckt sich Über die Länge der Walze 3 bzw. der Informationsreihen 7,8.
5$ Vor dem Fenster ist eine Sichtmarkierung 17 beweglich angeordnet. Diese Sichtmarkierung 17 stellt einen Rahmen dar, der bestimmte Inforrnationsfelder in Umfangsrichtung hervorhebt, soweit sie einer eigenen Fahrtstufe zugeordnet sind. In der einfachen Ausfüh rungsform ist die Sichtmarkierung 17 beispielsweise als Kunststoffrahmen ausgeführt, der auf einer Schiebetaste 18 angeordnet ist. Diese ist auf einer am Gehäuse 15 angeordneten Schlitzschiene 19 geführt und von Hand einstellbar. Es versteht sich, daß dabei auch eine automatische Einstellung nach Art eines Logs möglich ist.
Die Achse 4 ist rechts aus dem Gehäuse herausgeführt und trägt in der dargestellten einfachen Ausfüh-
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rungsform einen Griff 115, Durch dessen Drehung ist ein innerhalb des Gehäuses am anderen Ende der Achse 4 angeordnetes Uhrwerk 20 aufziehbar. Dieses Uhrwerk ist vermittels einer Kupplung mit einer Bremseinrichtung 21 verbunden, die ein Rad 22 aufweist, an das ein Bremshebel 23 andrückbar ist Dieser sitzt an einem um einen Drehzapfen 24 verschwenkbaren Hebel 25, der über ein Quergestänge 26 durch einen zweiarmigen Hebel 27 verschwenkbar ist, der selbst in einem Schwenklager 28 verschwenkbar gelagert ist Beiderseits des Schwenklagers 28 sind Betätigungsarme 29,30 angeordnet, auf denen die nach außen, d.h. aus dem Gehäuse 15 herausgeführten Start- und Stoptasten 1, 2 angeordnet sind.
Beispielsweise ist in der Ausführungsform nach Fig. 1 rechts erkennbar, daß die Achse 4 nicht unmittelbar mit der Walze 3 in Verbindung steht, sondern daß die Walze 3 am rechten Ende innen eine Innenverzahnung 31 aufweist Mit dieser Innenverzahnung kämmt ein Zahnrad 32, welches im Gehäuse gelagert und über ein Schiebegetriebe 33 mit der Achse 4 verbunden ist Dadurch läßt sich die Geschwindigkeit der Walze stufenweise einschalten und eine Anpassung an den jeweiligen Entfernungsmeßbereich des Radargerätsherstellen.
Tn der einfachen Ausführungsform ist das Schiebegetriebe nur für zwei verschiedene Obersetzungen ausgelegt Dabei ist davon auszugehen, daß eine normale Plottung, z. B. im Bereich einer Seemeile eines gegnerischen Fahrzeugs unter Zugrundelegung einer bestimmten Meßstrecke, z. B. 1 sm, auf dem Radarbildschirm durch Beobachtung der relativen Annäherung erfolgt während bei einer besonders gefährlichen Annäherung eine kürzere MeBstrecke, z. B. V3 sm, und eine entsprechend höhere Geschwindigkeit des Informationsträgers (d. h. der Walze z. B.) vorgesehen sind. Auch dazu kann eine Einstellung des Schiebegetriebes verwendet werden. Einbezogen wird allerdings auch, daß mehrere Stufen vorgesehen sind.
Die eine bestimmte Meßstrecke geht davon aus, daß anhand des Radargerätes eine Messung in einer bestimmten Distanz, z. B. 10 sm oder 12 sm, beginnt bei der die Plottung ausgelöst wird, so daß dann immer gleiche Verhältnisse vorliegen. Wenn mehrere Messungen des anderen Fahrzeuges auf unterschiedlichen Meßstrecken durchgeführt werden, müssen entsprechend verschiedene Geschwindrgkeitsstufen eingeschaltet werden. Da eine solche bisher beschriebene Anordnung für verschiedene eigene Fahrtstufen, aber lediglich zur Überwachung eines einzelnen anderen Fahrzeuges ausreicht versteht sich, daß die Erfindung mindestens eine Verdoppelung einer solchen Anordnung einbezieht
Es wird bemerkt daß das Gehäuse IS auch eine Batterie 35 aufnimmt, um Lichtquellen 36,37 zu speisen, v die eine Ablesung ermöglichen. Wahlweise kann ein Bordnetz angeschlossen werden.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß die Sichtmarkierung fest angeordnet ist und die Walze 3 hin· und herbeweglich sein kann. In diesem Zusammenhang besteht die Möglichkeit, daß anstelle der Walze auch eine Tafel vorgesehen sein kann, welche statt der Drehung der Walze bezüglich Fig. I in senkrechter Richtung bewegbar ist und hinsichtlich der Auswahl einer eigenen Fahrtstufe in horizontaler Richtung hin- und herbewegbar ist.
F i g. 3 zeigt eine mit F i g. I vergleichbare Lösung mit zwei Walzen 38, 39, die hinter einem Sichtfenster 16 jeweils durch eigenen Antrieb 40, 41 mit ihnen zugeordneten Steuerungen bewegbar sind, Auch bei dieser Ausführungsform sind die Walzen 38, 39 durch Hohlwellen 119,120 gegen Axialverlagerung, beispielsweise durch die Axialanschläge 121,122, gesichert auf der Achse 4 verdrehbar gelagert Die Achse 4 ist außer in den Gehäuseseitenwänden beispielsweise durch ein mittleres Lager 123 abgestützt Den Antrieben 40, 41 sind jeweils Starttasten 42, 43 und Stoptasten 44, 45
in zugeordnet die mit den Antrieben 40,41 zusammenarbeiten. Diese Antriebe 40, 41 sind gemäß Fig.3 als Elektromotore ausgeführt Im gezeichneten Ausführungsbeispiel, das von äußeren Spannungsquellen unabhängig ist werden diese Elektromotore von einer
η Batterieanordnung aus vier Batterien 46, 47, 48, 49 gespeist Einbezogen wird jedoch auch ein Fremdanschhiß, beispielsweise durch eine Steckdose 50, wobei jedoch beim Netzanschluß als Elektromotore ·ίθ, 41 Synchronmotore verwendet werden, um die Drehzahl-
2» genauigkeit aufrechtzuerhalten.
Wenn Batterien 46 bis 49 verwendet werden, ist eine Spannungsüberwachungsvorrichtung vorgesehen, um eine genaue Drehzahl der Elektromotore zu gewährleisten.
Auch in der Ausführung nach F i g. 3 sind zwischen den Elektromotoren und den Antriebsteilen der Walzen 38, 39 (entsprechend Fig. 1) Schaltgetriebe 51, 52 angeordnet um eine Schnellüberwachung gegnerischer Fahrzeuge auf unterschiedlichen Meßstrecken durch-
Hi führen zu können.
Wenn Elektromotore 40,41 verwendet werden, wird mit besonderem Vorteil einbezogen, daß solche Elektromotore in ihrer Drehzahl einstellbar sind, sei es aufgrund einer Ausführung als polumschaltbar Moto-
r, ren, sei es durch Einschaltung eines Vorwiderstandes mit bestimmt bemessenen Abstufungen oder durch eine Reihenparallelschaltung der Batterieanordnung mitden Batterien 46 bis 49. Diese sind im Ausführungsbeispiel in Reihe geschaltet Die Spannung kann auf ein Viertel
w vermindert werden, wenn alle Batterien parallel geschaltet werden. Es ergibt sich eine Spannungsverminderung auf die Hälfte, wenn jeweils zwei in Reihe geschaltete Batterien parallel geschaltet werden.
Wenn aber gemäß den Tasten 53, 54, 55, 56 vier
■r. Meßbereiche, beispielsweise entsprechend 6, 12, 18, 24 sm, für verschiedene Meßstrecken des gegnerischen Objektes oder anderen Schiffes einschaltbar sind, dann sind bei der Anwendung von vier Batterien 46 bis 49 auch Lösungen einbezogen, wo praktisch eine Batterie,
>n zwei Batterien, drei Batterien oder wr Batterien hintereinander eingeschaltet werden.
In der Technik sind verschiedene Schaltungsmöglichkeiten bekannt bei welchen im übrigen immer eine Verdoppelung der Spannung möglich ist In diesem
"·' Zusammenhang wird auch einbezogen, daß mt'ir als vier Batterien vorgesehen sind.
Aus F i g. 3 ist erkennbar, daß jeder Walze 38,39 eine Sichtmarkierung 57, 58 zugeordnet ist die längs einer Schiene 59« 60 mittels einer Schiebetaste 57a, 58a,
wi gegebenenfalls auf einer entsprechenden Spindel transportierbar ist, die an ein Log angeschlossen sein kann (Fig. 4). Es ist erkennbar, daß den Sichtmarkierungen entsprechend der Ausführung nach Fi g. 1 Informationsfelder auf den Walzen 38,39 zugeordnet sind.
i>"> Fig. 4 zeigt eine prinzipielle Ausbildung mit einem Informationsträger 61, einer Antriebseinrichtung 62 für diesen, einer Kupplungseinrichtung 63 zwischen Antriebseinrichtung 62 und Informationsträger und einem
Schaltgetriebe 64 zwischen Kupplungseinrichtung!^^ Informationsträger 6t. Die Antriebseinrichtung 62 ist enupTechend dem Pfeil 65 einstellbar, «e Kupplungseinrichtung 63 wird durch die Start-Stop-Tasten-Kombination 66 über ein Gestänge 67 geschalte* und das , Schaltgetriebe ist über einen eigenen Stellhebel 68 einstellbar Dabei versteht sich, daß die Welle 69 fur die Walze 61 auch als Spindel ausgeführt sein kann die die Hohlwalze 61, die im Inneren eine Spindelmutter aufweisen würde, in Richtung des Pfeils 70 hin- und »o herbewegt je nachdem, wie die Spindel 69 gedreht wird. Die Hin-und Herbewegung der Walze erfolgt hinter einer Informationsfelder auswählenden Sichtmarkierung 71. die in diesem Falle stationär sein kann. Wenn dagegen die Walze 61 verdrehbar, aber axial unver- i» schiebbar gelagert ist ist beispielsweise die Sichtmarkierung 71 mittels einer Trag- oder Stellmutter 72 auf einer Spindel 73 gelagert die in Abhängigkeit von einem Log 74 angegeben wird, so daß die Spindel in Abhängigkeit **>n der eigenen Geschwindigkeit des -■" Fahrzeuges verstellt wird.
Wenn bisher immer von einer Walze gesprochen wird, so zeigt Fig.5 einen Informationsträger 75 als Band, das mit seinen Enden von zwei Walzen 76, 77 aufgewickelt wird, die jeweils mit einer Antnebseinnch- -^ tune 78,79 in Verbindung stehen. Die Antnebsemnchtungen können wechselweise eingeschaltet werden, um je nach Bewegungsrichtung ein Auf- oder Abholen zu ermöglichen. Die Ausführungsform nach F ι g. 5 hat den Vorteil daß ein größeres Informationsmatenal darge- so boten werden kann. Hierbei sind in der Antriebseinrichtung für den Informationsträiir 75 Steuerungen vorgesehen, welche immer oine gleiche Bandgeschwmdigkeit unabhängig vom jeweilhen Spulenumfang, bewirken. Dabei wird einbezogen, daß parallel zu den ι. Walzen 76, 77 auf den Wellen der Antriebseinnchtungen 78, 79 mehrere entsprechende Walzen mit Informationsträgern 75a, 756. 75c angeordnet sind und eine Verschiebeeinrichtung vorgesehen ist durch welche entsprechend dem Doppelpfeil 160 ein Abtast- *o kopf 161 durch einen Träger 162 auf einer Spindel 163 einem bestimmten Informationsträger zugeordnet werden kann, der elektromagnetisch gespeicherte Informationen trägt. Entsprechend könnte auch die Baugruppe mit den Informationsträgern 75a bis 75c seitlich <■> verschiebbar angeordnet sein.
Es versteht sich, daß die Erfindung mindestens eine Verdoppelung einer solchen Informationsträgeranordnung vorsieht.
Weiterhin kann als Informationsträger ein Endlos- Ό band, welches ütwr zwei Walzen läuft, fungieren. Gegenüber der Walzenausführung als Informationsträger ergibt sich bei dieser Ausführungsart eine beträchtlich erweiterte Flächenvergrößerung.
F i g 6 zeigt eine mit F i g. 3 vergleichbare Lösung mit « zwei Walzen 89, 90 als Informationsträger. Bei dieser Ausführung sind das Gehäuse 80, die Starttasten 81,82, Stoplasten 83, 84 und die Schiebetasten 91, 92 für Sichtmarkierungen 91a, 92a zur Selektierung der Informationen entsprechend der Seilenpeilung im «*> Bcrcirh der Sichtfenster 93, 94 sowie die elektromotorischen Antriebe 85, 86 mit den vorgelagerten Schaltgetrieben 87, 88 vorgesehen. Ebenso ist die Batterieanordnung. bestehend,aus vier Batterien 95,96, 97,98, beibehalten worden. h1
Die Ausführungsform hat aber erhebliche Vorteile durch die vorgesehenen Regelwiderstände 99, 100. und zwar zur Einregulierung bestimmter Walzendrehgeschwindigkeiten entsprechend der jeweiligen Fahrtstufe des eigenen Fahrzeuges, Die Regelwiderstände sind durch die Schiebetasten 99β, 100a einstellbar. Anstelle der Regelwiderstände sind auch Transistorsteuerungen
möglich. ,
Die variable Regulierung der Walzenumdrehungsgeschwindigkeit ist gewählt um die Informationsreihen auf den Informationsträgern wegabhängig einzustellen, d.h. die während der Meßzeit über eine bestimmte Meßstrecke zurückgelegte Distanz des eigenen Fahrzeugs wird simultan eingedreht, so daß bei Plotende immer der dem gemessenen Fahrzeug zugehörige Basisfaktor im jeweiligen Sichtfenster 93, 94 erscheint und die für den Basisfaktor zugehörigen Informationen ablesbar sind.
Diese Art der Ausgestaltung bietet den Vorteil, dab die Informationen für den gemessenen Plotvorgang extrem genau sind; die Genauigkeit von 'Aw Seemeile kann leicht erreicht werden, was sich natürlich ι sicherheitserhöhend bei der Auswertung auswirkt Die Interpolation zwischen den Fahrtstufen entfällt
Weiterhin hat die Möglichkeit der Regulierung der Drehgeschwindigkeit des Informationsträgers Walze den Vorzug, daß die Rotation ebenfalls entsprechend des am Radargerät eingestellten Meßbereiches sowie zusätzlich hinsichtlich einer eventuellen Schnellplottung eingestellt werden kwin am Schiebewiderstand.
Es sei bemerkt daß die Ausführungsform mit zwei Walzen im allgemeinen ausreicht um die Übersicht über den anzutreffenden Schiffsverkehr zu behalten.
Die F i g. 7 und 8 zeigen Ansichten einer halbautomatischen Anordnung dieser Vorrichtung, wobei Fig.7 eine Vorderansicht mit den einzelnen Betätigungsteilen und F i g. 8 ein Prinzipschaubild darstellt
In dem Gehäuse gemäß Fig.7 ist hinter einem Sichtfenster, beispielsweise in einer schon beschriebenen Weise, ein Informationsträger 153, beispielsweise eine Walze, verdrehbar gelagert Auf dieser Walze sind Informationsreihen angeordnet (wif· in F i g. 6 beschrieben). Vor dem Sichtfenster ist eine Sichtmarkierung 154, entsprechend den Sichtmarkierungen 91a, 92a in F i g. 6, beweglich angeordnet und wird eingestellt, um im Bereich des Sichtfensters 155 an der Walze 153 eine bestimmte Gruppe von in Umfangsrichtung aufgetragenen Informationsfeldern hervorzuheben. Zu einer Profilierung 156 wird dann in noch zu beschreibender Weise innerhalb der ausgewählten Felder eine Informationsreihe hervorgehoben.
Die Einstellung der Sichtmarkierung 154 erfolgt beispielsweise durch eine Schiebetaste 157 längs einer Schiene 158. Die Einstellung erfolgt in Abhängigkeit von der Seitenpeilung.
Die übrigen, auch aus Fig.7 hervorgehenden Anordnungen und Einstellmittel werden anhand der F i g. 8 mit beschrieben. .
In die Vorrichtung wird eine Größe eingespeist, die s.ich aus dem Schiffslog, vorzugsweise in der Ausführung als EM-Log 103, ergibt. Wahlweise kann auch ein Schiebewiderstand 104 vorgesehen sein, an welchem durch andere Übertragungsglieder vom Schiffslog her eine der Fahrtgröße entsprechende Spannungsgröße erzeugt wird. Diese Spannungsgröße wird in eine Verstärkerstufe 105 eingespeist. Der Verstärker ist einstellbar, und zwar durch einen Meßbereichsknopf 106, der entsprechend dem eingestellten Bereich des Radargerätes eingestellt wird, so daß in der Verstärkerstufe 105 eine entsprechend vervielfachte Verstärkung erfolgt Unter der Voraussetzung, daß vom EM-Log
Wechselstromsignale geliefert werden, wird die verstärkte Spannung im Gleichrichter t07 gleichgerichtet.
Die Ausführung nach Fig,7 und 8 gibt die Möglichkeit, vier andere Fahrzeuge gleichzeitig zu Oberwachen, wobei jedoch in der noch zu beschreibenden Weise jeweils das in der Annäherung gefährlichste Fahrzeug zur Einstellung des Informationsträgers 153 ausgewählt wird bzw. automatisch wirksam wird.
Die Anzahl von vier Fahrzeugen ist beliebig ausgewählt; e.z könnten entsprechend noch mehrere Anordnungen in gleicher Weise eingeschaltet werden. Für die Praxis sind bis zu sechs Anordnungen vollkommen ausreichend.
Die vom Gleichrichter 107 kommende Spannung wird über eine Sammelleitung 159 zu verschiedenen Schaltern geführt, von denen einer mit 112 bezeichnet ist und die durch eine Taste, für den Schalter 112 die Taste 108, betätigbar sind. Die Tasten für die anderen Anordnungen sind mit 109,110 und 111 bezeichnet. Die Tasten- und Schalteranordnungen sind so ausgeführt, daß bei einem ersten Tastendruck, beispielsweise auf die Taste 108, der Schalter it2 schließt und dann geschlossen bleibt, bis die Taste ein zweitesmal gedrückt wird, wobei der Schalter 112 öffnet Den Schaltern 112 ... sind jeweils Einstellwiderstände 160, 161, 162, 163 nachgeordnet, die durch Entfernungseinstellknöpfe 126 bis 129 bezüglich eines Anschlusses 164 bis 167 einer nachgeordneten Einrichtung einstellbar sind, damit dieser nachgeordneten Einrichtung die bestimmte vervielfachte Spannung des EM-Logs entsprechend der Entfernung des zu plottenden Objektes bei Plotende reduziert zugeführt wird. Diese Entfernung ergibt sich, weil jeweils mit einem bestimmten Radarmeßbereich gearbeitet wird, bereits bei Plotanfang. Die nachgeordnete Einrichtung besitzt jeweils einen Elektromotor 134, der nicht sichtbar im Gehäuse angeordnet ist, und ein Zählwerk 138, wobei in Fig.8 die vier Zählwerke 138 bis 141 der vier dargestellten Anordnungen hervorgehoben sind, da diese gemäß F i g. 7 durch Sichtfenster an der Vorderseite des Gehäuses ablesbar sind.
Das Zählwerk 138 bis 141 der ausgewählten Anordnung bzw. bei Beobachtung von vier Fahrzeugen im Beispiel aller Zählwerke, werden nach Drücken der zugeordneten Taste angetrieben und zeigen am Ende der Plotzeit, d. h. wenn die jeweiligen Tasten 108 bis 111 das zweitemal gedrückt werden, die Entfernung zum theoretischen Kollisionspunkt des überwachten Fahrzeugs an. Dazu wird bemerkt, daß gleichzeitig mit dem Drücken der jeweiligen Tasten 108 bis 111 noch zu beschreibende Basisfaktorzähler ausgelöst werden, daß aber sowohl diese wie auch die Zählwerke 138 bis 141 beim jeweils ersten Drücken der Taste in der Nullstellung stehen, so daß sie von diesem Wert aus zählen. Auch die Basisfaktorzähler 146 bis 149 werden durch Leitungen 190,1%, 197,198 und durch von diesen betätigte Schalter 181 bis 184 in Betrieb gesetzt, und zwar erfolgt der Betrieb jeweils über die Leitung 191 unter Einbeziehung des EM-Logs 103 durch Impulse von diesem bzw. des Regelwiderstandes 104 unter Einbeziehung der Zeitkonstanten der Einschaltung.
Dem eigentlichen Zählwerk 138 bis 141 ist ein Spannungsteiler 168 zugeordnet, dessen Regelglied zusammen mit dem Zählwerk angetrieben wird und eine Anschlußanordnung 142 derart aufweist, daß die in 142 erzeugte Spannungsgröße umso größer ist, je kleiner der Zählwert im entsprechenden Zählwerk 138 bis 141 ist. Diese verschiedenen Spannungen werden über Leitungen 169, 170, 171, 172 jeweils auf Zuführungslei
κι
-'π
tungen 173,174,175,176 gegeben, welche über Dioden an die Basisfaktorzähler 146 bis 149 angeschlossen sind. Diese Basisfaktorzihler sind Zählwerke, die von den Spannungen oder Impulsen vom EM-Log 103 durch die Leitung 191 und einen zugeordneten Schalter 181 bis 184 in Betrieb gesetzt werden können. An dem Gerät gemäß F i g. 7 sind besondere Sichtfenster 193 für diese Basisfaktorzähler angeordnet Die Sichtfenstergruppe für die Zählwerke 138 bis 141 ist mit 194 bezeichnet
Einer der Basisfaktorzähler wird durch eine Vergleichsschaltung 185, die in allen Basisfaktorzählern die Spannungsgrößen an den ankommenden Zuführungsleitungen 173 bis 176 überwacht, im Augenblick eines Plotvorgangabschlusses durch die von 138 bis 141 eingehende bzw. auf den Zuführungsleitungen 173 bis 176 herrschende höchste Spannung aktiviert Beispielsweise können in den jeweiligen Zählwerken Lampen 177,178,179,180 angeordnet sein, öie in Abhängigkeit von der Vergleichsschaltung 185 betätigbar sind, um auch hinrichtlich einer optischen Kontrolle bzw. Selektion die Lampe in dem Zählv -ifk aufleuchten zu lassen, in welcher die höchste Spannung auftritt Parallel zu diesen Lampen 177 bis 180 sind jeweils an den zugeordneten Zählwerken 138 bis 141 weitere Lampen 218 bis 221 geschaltet, um das Zählwerk 138 bis Ί41 für das Obiekt mit größter Kollisionsgefahr hervorzuheben. An allen Basisfaktorzählern 146 bis 149 ist über Schalter 201, 202, 203, 204 ein Dreiphasengeber 150, beispielsweise als Teil einer elektrischen Welle, angeschaltet oder unmittelbar als Drehantrieb für den Informationsträger 153 in Fig.7 vorgesehen, in Abhängigkeit von der Vergleichsschaltung 185 wird aber nur derjenige Schalter 201 bis 204 geschlossen, für dessen Basisfaktorzähler die höchste Spannung auf der zugeordneten Zuführungsleitung 173 bis 176 vorhanden ist so daß in Abhängigkeit von dieser Spannung, die proportional der Entfernung zum theoretischen Kollisionspunkt des gefährlichsten Schiffes ist, der zugeordnete und vom EM-Log 103 in der Plotzeit eingestellte Basisfaktorzähler die Größe zur Einstellung des Informationsträgers liefert. Im Beispiel wird somit geraäß Basisfaktorzähler die entprechende Informationsreihe im Sichtfenster an der Profilierung 156 der Sichtmarkierung 154 eingedreht. Bei Beendigung des Plotvorganges, beispielsweise durch Drücken der Taste 108, öffnet der Schalter 112. Dadurch ergibt sich durch eine dem Motor bzw. allen Motoren 134 jeweils vorgeschaltete Umpolungseinrichtung 186 eine Umpolung des Motors. Dadurch wird über die Leitung 187 mit Gleichrichter 188 eine der eigene Fahrgeschwindigkeit entsprechende Spannung vom EM-Log 103 oder Widerstand 104 zugeführt sowie die Schaltbrücke 151 durch eine Funktionsverbindung 213 bei der zweiten Betä'rgang der Taste 108 geschlossen. Gleiches gilt für alle nebeneinander dargestellten Anordnungen. Der Anschluß dieser jnngepolten Spannung ist durch die Schaltbrücke 189 symbolisiert, die nach einem Meßvorgang während des zweiten Drückens der Taste 108 geschlossen wird
Dieses hat den besonderen Vorteil der automatischen Kontrolle über die noch zu laufende Distanz des eigenen Fahrzeuges bis zum theoretischen Kollisionsp-mkt mit dem geplotteten Fahrzeug. Das Zählwerk 138 läuff entsprechend der eigenen zurückgelegten Distanz rückwär*·;, so daß sich der Zählwert kontinuierlich verkleinert. Das kann zur Überwachung ausgenutzt werden. Obwohl der Plotvorgang schon beendet ist, bleibt die
Überwachung des geplotteten Fahrzeugs unter der Voraussetzung erhalten, daß sich die Bedingungen nicht ändern. Die Einstellung des Informationsträgers kann aber jederzeit dadurch annuliert werden, daß eine andere Plottung mit einer Taste 109,110, oder 111 einen noch kleineren Zählwert aufweist, d. h. eine andere, noch gefährlichere Annäherung stattfindet. Dementsprechend würde sich auf der zugeordneten Zuführungsleitung 174 bis 176 eine entsprechend höhere Spannung ergeben.
Der Informationsträger, hier Walze, wird also nur von dem als gefährlichsten in der Annäherung selektierten Fahrzeug (höchste Spannung aus Spannungsteiler) gemäß Basisfaktorgröße gesteuert.
Somit stehen im Beispiel Schaubild Fig.8 jederzeit noch drei weitere Ploteinrichtungen zur Verfugung, um den umgebenden Schiffsverkehr analysieren zu können.
Fig. 7 zeigt die auf der Vorderseite des Gerätes zugänglichen Teile, zusätzlich aber auch noch einen Schalter 195, der in an sich bekannter Weise als Hauptschalter ausgeführt ist, und der es ermöglicht, bei Betätigung alle Zählwerke zu annullieren. Ein solcher Schalter ist betätigbar, nachdem eine Fahrt- oder Kursänderung durchgeführt worden ist, weil danach neu geplottet werden muß, so daß möglichst schnell der Nullbereich für alle Zählwerke erreichbar sein muß. Dieser Schalter löst daher zugleich eine Nullrückstellung aller Zählwerke aus.
Diesem Schalter 195 sind von ihm zentral gesteuerte dezentralisiert angeordnete Einrichtungen 205 bis 208
ίο an den Motoren 134 der parallelen Plotanordnungen und Einrichtungen 209 bis 212 an den Basisfaktorzählern 146 bis 149 zugeordnet, die die Nullrückstellung und Ausschaltfunktion durchführen. Die Einrichtungen 205 bis 208 machen auch die zugeordneten Funktionsverbindüngen, von denen eine 213 zwischen der Taste 108 und der Schaltbrücke 189 gezeigt ist, über eine jeweils vorgesehene Leitung 214 bis 217 wirkungslos, so daß beim nächsten Drücken einer Taste 108 bis IH zu Begum enicf Piuiiung die Fiinktionsvcrbindung 2!3 nicht anspricht.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (25)

  1. Patentansprüche:
    U Vorrichtung als Navigationshilfe zur Vermeidung von SchiffskoUisionen in Verbindung mit einem Radargerät, das mit einem Peillmeal zur Feststellung einer stehenden Seitenpeilung, Gradkranz und Abstandsringen oder variablem Abstandsring ausgerüstet ist, unter Verwendung wenigstens eines Informationsträgers und einer relativ dazu einstellbaren Sichtmarkierung, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Informationsträger (3, 38, 39, 61, 75, 75a-75c, 89, 90, 153) mit Angaben über ideale Kurs- und Fahrtänderungsdaten, ausgedrückt entweder in Winkelgraden oder als Ausweichabstand in sm-Entfernung zum gegnerischen Objekt, je nach Seitenpeilung, in vorgegebener Abstufung bei vorgegebenem Mindest-Passierabstand in Abhängigkeit von einer Betätigung von Stan- und Stoptasten (1,2,42,43 bzw. 44,45, G6,81, 82 bzw. Si, 84, 108, 111) einstellbar ist und daß die zugeordnete Sichtmarkierung als bewegbare Leseeinrichtung (17, 57, 58, 71, 91a, 92a, 154, 161, 223) ausgeführt ist und die Start- und Stoptasten (1,2,42, 43 bzw. 44,45,66,81,82 bzw. 83,84,108,111) für die Einspeisung einer am Radarschirm abzulaufenden, vorbestimmten Meßstrecke in die Einstellung des Informationsträgers mit Meßbeginn bei einer praktisch stehenden Seitenpeilung nach Erkennen eines Radarechos und, nachdem das gegnerische Objekt eine bestimmte Meßstrecke (z. B. 1 sm) durchlaufer, hat, betätigbar sind, wobei die Einstellung des Informationsträgers durch die Start- und Stoptasten an der durch die Leseeinrichtung gegebenen Abhängigkeit von der Fahrstufe bzw. Annäherungsrichtung (Seiten^eilung) einstellbare Kurs- oder Fahrtänderungsangaben darstellt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit motorischen Antriebsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß motorische Antriebsmittel (20, 40, 41, 78, 79, 85, 86,150), insbesondere als stabilisiertes Uhrwerk (20) ausgeführt sind oder als Elektromotoren (40,41,78,79,85, 86,150) für den wenigstens einen Informationsträger (3, 38, 39, 61, 75, 75a-75c. 89, 90, 153) vorgesehen sind, zu denen die Leseeinrichtung (17, 57, 58; 71; 91a, 92a: 154,223) relativ einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit Einspeisung der eigenen Fahrgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (85, 86, 150) mit Steuereinrichtungen (99, 100, 103) zur Einspeisung der eigenen Fahrgeschwindigkeit verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, in welcher eine Bewegungssteuerung in Abhängigkeit von der Fahrstufe des eigenen Schiffes vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung Sichteinrichtungen (17, 57, 58, 71, 161, 91a, 92a, 154, 223) aufweist, die vor einem Informationsträger (3, 38, 39; 61; 75, 75a-75c; 153) in Abhängigkeit von der Fahrtstufe des eigenen Schiffes durch Hand oder Log (74) bewegbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, wobei als Informationsträger eine Walze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Walze (3; .18, 39; 61; 153) mit den Antriebsmitteln (20, 40, 41; 85, 86; 150) .verbunden ist und eine Relativbewegung zwischen der wenigstens einen Walze und einer zugeordneten Leseeinrichtung (17; 57,58; 71; 91a. 92a, 154) vorgesehen ist. die in axialer Richtung zur wenigstens einen Walze bewegbar vorgesehen ist, wobei die Angaben auf der Walze in axialer Richtung Informationsreihen (7,8) aufweisen, die Informationen in verschiedenen Fahrtstufen der gegnerischen Geschwindigkeit für verschiedene Lagen enthalten, und in Umfangsrichtung jeweils Informationsfelder (9,10) vorgesehen sind, zu denen die Leseeinrichtung (17; 57, 58; 71; 91a, 92a; 154) entsprechend einer eigenen Fahrtstufe einstellbar ist.
    ίο
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    bei welcher als Informationsträger wenigstens ein Band vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Informationsträger (75, 75a—75c) zwischen Abwickelrollen (76,77) an der Sichteinrichtung (122) hin- und herbewegbar ist und senkrecht zur Bewegungsrichtung die von der eigenen Fahrtstufe abhängigen Informationsreihen und in Bewegungsrichtung Informationsfelder aufweist
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem bandförmigen Informationsträger (75. 75a—75c) elektromagnetische Informationen gespeichert sind und zur Ablesung ein Lesekopf als Sichteinrichtung (122) vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, :5 dadurch gekennzeichnet, daß als Informationsträger
    eine Tafel vorgesehen ist, die zu einer Sichtmarkierung relativ bewegbar ist und in einer Richtung Informationsreihen und in der anderen Richtung diese Reihen unterteilende Informationsfelder auf- ;o weist
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung als Sichtmarkierung eine Lichtquelle aufweist, die ein bestimmtes Informationsfeld auf dem Informationsträger hervor-
    j hebt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Antriebsmitteln (20; 40,41; 85, 86) eine Geschwindigkeitsregeleinrichtung in Form eines einsehbaren Vorgeleges
    ,0 (33; 51, 52; 87, 88) und/oder in Form einer regelbaren Spannungsquelle (46—49; 95—98) verbunden ist, wobei verschiedene Geschwindigkeitsstufen entsprechend verschiedenen Entfernungsbereichen und/oder Entfernungsmeßbereichen bzw. eigenen Fahrgeschwindigkeitsstufen einstellbar sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
    10, mit wenigstens zwei Informationsträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens zwei Informationsträger (38, 39; 75, 75a-75c; 89, 90) neben- oder übereinander mit jeweils eigenen Antriebsmitteln (40, 41; 78, 79; 85, 86) und insbesondere getrennten Start-Stop-Tasten (42, 44; 43, 45; 81, 83; 82, 84) und einstellbaren Getrieben (51,52j 87,88) vorgesehen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis
    11, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Leseeinrichtung (17; 57, 58; 71) bildender Sichtrahmen mittels einer Schiebetaste (18; 57a, 58a, 72) auf einer Schiene an einem Sichtfenster (16) vorbeibewegbar und den Informationsreihen entsprechend Fahrstufengeschwindigkeitsabschnitten einstellbar ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11. dadurch gekennzeichnet, daß die .Sichteinrichtungen (91/1. 92a: 154, 223) in der Ausführung als
    ι,-, Sichtrahmen oder als Lesekopf auf einer Schiene an einem Sichtfenster (93,94; 154) bewegbar und entsprechend Scitenpeüungsabschnitten einer Information einstellbar sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Ansprach 12, gekennzeichnet durch eine Verbindung einer Schiebetaste (72) mit einem die Schiffsgeschwindigkeit messenden Log (74), vorzugsweise einem EM-Log, zur automatischen Einstellung der Sichtmarkierung entsprechend der Fahrtstufe.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Informationsträger (38, 39; 89, 90) durch ein an seiner S^annungsquelle entweder durch einen Regel widerstand (99,100) oder Transistorsteuerung regelbares motorisches Antriebsmittel (85, 86) als Gleichstrommotor, vorzugsweise Doppelschlußmotor, antreibbar ist und mindestens ein vorgebautes Schaltgetriebe (87, 88) mit einem Schnellgang zur is Rückstellung vorgesehen ist
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Start- und Stoptasten (108, 111) und entsprechend mehrere Auswertkreise sowie eine Vergleichssteuerung (185) vorgesehen sind, in Abhängigkeit von welcher der Informationsträger (153) in Verbindung mit seiner Sichteinrichtung (154) nach Maßgabe d;r Überwachung des gefährlichsten Objektes steuerbar ist
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger (153) in Abhängigkeit von der Fahrtgröße des eigenen Schiffes durch das Schiffslog (103), insbesondere ein EM-Log, in Verbindung mit einem Regler (126— 129), welcher mittels Handbedienung der Entfernung des zu plottenden Echos entsprechend einstellbar ist, antreibbar ist
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch wenigstens ein Kollisionspunkt-Zählwerk (138—141), das in Abhängigkeit von der Schiffsgeschwindigkeit durch einen Elektromotor (134) antreibbar ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch einen Entfernungsbereichsschalter (106), der entsprechend den Meßbereichen eines Radargerates stufenweise schaltbar ist, und der dem Elektromotor (134) vorschaltbar ist
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Zählwerk (138) vorgeschaltete Gleichstrom-Motor (134) bei Meßzeit-Ende aufgrund eines Tastendruckes in der Drehi'ichtung umsteuerbar, gegebenenfalls umpolbar, ist und der Rücklauf mit einer Geschwindigkeit entsprechend Signalen des Schiffslogs (103) oder einer manuell einregulierten Spannung vorgesehen ist.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Plotanordnungen in bezug zu einem Informationsträger (153) angeordnet sind und den Kollisionspunkt-Zählwerken (138—141) ein Spannungsteiler (168) zugeordnet ist, der in Abhängigkeit von dem Abstand des Kollisionspunktes eine vom Abstand umgekehrt proportionale Spannung liefert, in deren Abhängigkeit das gefährlichste gegnerische Objekt ablesbar und der Informationsträger steuerbar ist.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Plotanordnung ein Basisfaktorzähler (146— 149) zugeordnet ist und die Spannungssignale von den Kollisionspunkt-Zählwerken (138— 141) durch eine Vergleichseinrichtung (185) vergleichbar sind, welche in Abhängigkeit vor. dem größten Span,*jngssignal einen Basisfaktorzähler (146—149) an das Antriebsmittel (150) für einen Informationsträger (153) anschaltet,
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von e'mem Tastendruck einer Start- und Stoptaste (108,111) zu Beginn einer Plotzetfein einer Start- und Stoptaste (PIot-Taste) zugeordneter Basisfaktorzähler (146— 149) an das Log (103) oder einen entsprechend de, Geschwindigkeit einstellbaren Signalgeber (104) anschließbar ist
  24. 24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptschalter (195) vorgesehen ist, dem von ihm zentral gesteuerte unddezentralisiert angeordnete Einrichtungen(205 — 208) an den Motoren (134) der Plotanordnungen und (209—212) an den Basisfaktorzählern (146—149) zugeordnet sind, welche Einrichtungen (205—212) eine Nullrückstellung und Aus^chaltfunktion durchführen.
  25. 25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, diß in Abhängigkeit von einem zweiten Tastendrock einer Start- und Stoptaste (108—111) (PIot-Taste) bei Beendigung eines Plotvorganges eine Umpolungseinrichtung eines zugeordneten Motors (134) für ein Zählwerk (138—141) und eine entsprechende Anschaltung über eine Schaltbrücke (189) eines Signales vom EM-Log (103) oder einem entsprechend einstellbaren Widerstand (104) und eine entsprechende Rückstellung des Zählwerkes (138—141) entsprechend der eigenen Fahrgeschwindigkeit in bezug zum Kollisionspunkt vorgesehen ist
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