DE2707856A1 - Verfahren zum vereinzelnen von verhaengenden oder aneinander haften bleibenden teilen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents

Verfahren zum vereinzelnen von verhaengenden oder aneinander haften bleibenden teilen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens

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Description

Walter Sticht, Attnang-Puchheim (Österreich)
Verfahren zum Vereinzelnen von verhängenden oder aneinander haften bleibenden Teilen und Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vereinzelnen von verhängenden oder aneinander haften bleibenden Teilen, insbesondere Montageteilen, bei dem eine ungeordnete Menge der Teile Über Antriebseinrichtungen relativ zu einer Auflage verstellt und dabei von der Menge losgelöste Teile über Auslässe ausgetragen werden.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens, bei der eine ungeordnete Menge der Teile über eine Antriebs- bzw. Rühreinrichtung relativ zu einer Auflage verstellbar ist und Auslässe zur Ableitung der von der Menge losgelösten Teile sowie gegebenenfalls im Sinne einer weiteren Vereinzelung oder Ausrichtung der Teile wirkende Förder- und Leiteinrichtungen vorgesehen sind.
Bekannte Verfahren und zu ihrer Durchführung gebaute Vorrichtungen der genannten Art sind grundsätzlich nur für die Vereinzelung bestimmter, wenig verhängender und einfach geformter Teile verwendbar. Vorzugsweise werden die Teile, wie Federn, Drahtklammern, Haken, Stifte, Kontaktstücke, Röhrchen, Scheiben, Ringe, elektronische Bausteine, wie Widerstände, Kondensatoren oder Transistoren, als ungeordnete
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Menge in einen Behälter eingebracht und dann in diesem Behälter durch eigene RUhrwerkzeuge bzw. durch strömende Medien, wie eingeblasene Luft oder eingespritzte Flüssigkeiten, in Bewegung gesetzt und durch Auslässe, die in den Abmessungen so ausgelegt sind, daß sie jeweils nur den Durchtritt eines einzigen Montageteiles zulassen, ausgetragen. Mit bekannten Vorrichtungen läßt sich nur ein schlechter Wirkungsgrad erzielen, was bedeutet, daß pro vereinzeltem Teil im Durchschnitt sehr viele Bewegungen der übrigen Teile erforderlich werden, was in weiterer Folge bei empfindlichen Teilen auch zum Abrieb oder zu sonstigen Beschädigungen führen kann. Mit den bekannten Vorrichtungen kann es bei komplizierter geformten Teilen,z.B. mehrfach abgewinkelten Drahtklammern, dazu kommen, daß der Verhängungsgrad dieser Teile erhöht wird und statt einer Vereinzelung eine Klumpenbildung auftritt bzw. vorhandene Klumpen aus solchen Teilen nicht aufgelöst werden, sondern sogar in die Klumpen weitere Teile aufgenommen werden. Bei stärker verhängenden Teilen wird es vor allen Dingen dann zur Klumpenbildung kommen, wenn die Klumpen immer an den gleichen Stellen aufliegen, was bei den meisten bisher verwendeten Vereinzelungsvorrichtungen der Fall ist. Selbst wenn eine teilweise Vereinzelung möglich ist, unterliegt die in der Zeiteinheit anfallende Menge an vereinzelten Teilen großen Schwankungen, weshalb der Vereinzelungsvorrichtung Ausgleichsspeicher für geordnete bzw. vereinzelte Teile nachgeordnet werden müssen, um den Teilnchschub an den Entnahmestellen mit einiger Sicherheit zu gewährleisten.
Bei einer bekannten Vorrichtung ist ein Vibratortopf vorgesehen, an dessen Mantel im Schraubengang eine Förderspur nach oben zu einem Auslaß für vereinzelte Teile führt. Auf den Topfboden werden hier Teile aufgelegt, und der Topf vibriert in Drehschwingungen, so daß vereinzelte Teile auf der Forderspur nach oben wandern können. Man kann auch Abweiser und Schikanen vorsehen, die von dieser Förderspur von einer bestimmten Sollage abweichende oder noch verhängende Teile in den Topf zurückwerfen. Eine Auflösung stärker ver-
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hängter Teilklumpen ist unmöglich, da durch die Vibration allein, z.B. bei ineinandergedrehten Teilen, keine mehrfache Änderung der relativen Lage der Teile bewirkt werden kann, sondern die praktisch immer auf einer Seite liegen bleibenden Klumpen nur geschüttelt werden. Auf diese weise lassen sich z.B. verhängte, einfache Schraubenfedern, nicht aber mehrfach abgewinkelte Klammern voneinander lösen. Man hat solche Vibratortöpfe zur Verbesserung des Wirkungsgrades schon mit im Boden mündenden ülasdüsen, nachgeordneten Wirbelkammern und Fallschächten mit verschieden vorspringenden Prallflächen kombiniert, doch wird dadurch die Auflösung von Klumpen ebenfalls nur bei niedrigem Verhängungsgrad beschleunigt, wogegen stärker verhängende Teile trotz dieser Behandlung verhängt bleiben.
Für stärker verhängende Teile wurde es schon vorgeschlagen, Wirbelkammern vorzusehen, in denen die Teile durchwirbelt und dann über einen Auslaß gruppenweise ausgeworfen werden. Hier ergibt sich allerdings das Problem, daß die Wirbelkammer mit bereits vorvereinzelten Teilen, also mit jeweils kleineren Teilgruppen beschickt werden muß. Es wird also notwendig, bei stark verhängten Teilklumpen der Wirbelkammer eine Vorvereinzelungskammer vorzuschalten. Hier wurde schon ein Bürstenförderer verwendet, der am Auslaß eines trichterförmigen Behälters angeordnet ist und die Teile herausfördert. Für verschiedene Federn und auch komplizierter geformte Teile hat sich der Bürstenförderer bewährt, doch kommt es in anderen Fällen besonders bei mehrfach abgewinkelten Teilen und bei anderen Teilen, die zunächst lockere Klumpen mit viel freien Hohlräumen im Innenraum bilden, beim Eingriff mit dem Bürstenförderer dazu, daß dieser Förderer die Klumpen verdichtet und dabei sogar frische Teile in die Hohlräume der Klumpen einschiebt, so daß sich die Gesamtmasse des Klumpens vergrößert und eine Auflösung mit den angegebenen Mitteln nicht bzw. kaum mehr möglich wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, das eingangs genannte Verfahren und eine dafür geeignete Vorrichtung so zu verbessern,
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daß auch komplizierter geformte, zur Klumpenbildung neigende Teile bei gutem Wirkungsgrad möglichst gleichmäßig vereinzelt werden können. Die verwendete Vorrichtung soll dabei für die meisten vorkommenden Teile als ausschließliche Vereinzelungsvorrichtung und lediglich im Sonderfall bei besonders komplizierten Teilen als Vorvereinzelungsvorrichtung zum Auflösen von Klumpen verwendbar sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird in der Weise durchgeführt, daß zur Auflösung von aus den Teilen gebildeten Klumpen diese Klumpen gegenüber der Auflage hin- und herverstellt bzw. angehoben und wieder abgesetzt werden, wobei bei aufeinanderfolgenden Verstellvorgängen die Angriffsstellen am Klumpen und die Auflagestellen des Klumpens auf der Auflage gewechselt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf der Erkenntnis, daß man zur Auflösung eines Klumpens aus kompliziert geformten Teilen bzw. Teilen, die durch Verspannung verhältnismäßig dauerhafte Klumpen bilden, zunächst einmal trachten muß, den Klumpen so weit als möglich locker zu halten bzw. aufzulockern. Diese Auflockerung wird durch vorsichtiges Hin- und Herverstellen bzw. Anheben und Absetzen dann erzielt, wenn man verhindert, daß immer die gleiche Seite des Klumpens unterstützt wird. Dadurch, daß der Klumpen verstellt, also bewegt und auch die Angriffsstellen und Auflagestellen gewechselt werden, können sich nach und nach Einzelteile vom Klumpen lockern und relativ zum Klumpen verstellen. Bei diesen Lageänderungen gegenüber dem Klumpen und damit auch gegenüber den sie festhaltenden Teilen des Klumpens lösen sich schließlich diese Teile vom Klumpen ab und werden nun abgeschieden, ao daß ein neuerliches Verhängen verhindert wird. Sieht man Auslässe vor, die nur voll-vereinzelte Teile durchlassen, dann kann das erfindungsgemäße Verfahren bis zur Endvereinzelung eingesetzt werden. In manchen Fällen kann man auch Auslässe verwenden, die noch Gruppen aus zwei oder drei verhängten Teilen durchlassen und die Endvereinzelung in einer anderen, z.B. mit einer Wirbelkammer ausge-
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statteten Vorrichttang, vornehmen. Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Auflage selbst über die Antriebseinrichtung umlaufend oder hin- und hergehend antreibbar und mit dem Schlupfquerschnitt von Einzelteilen angepaßten Durchlässen oder Mitnehmern für Einzelteile sowie gegebenenfalls von diesen Mitnehmern selbst gebildeten, beim Antrieb nacheinander mit unterschiedlichen Bereichen von aus den Teilen gebildeten Klumpen in Eingriff kommenden Stützstegen, Stiften, Rührarmen od.dgl. versehen 1st. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden beim Betrieb aus den Teilen gebildete Klumpen bewegt, wobei die Angriffsstellen der Auflage, Stützstege, Rührarme usw. am Klumpen immer wieder wechseln, und der Klumpen auch laufend seine Auflagestelle ändert. Ferner treten Erschütterungen des Klumpens auf, die zu einer Auflockerung und Lageveränderung der einzelnen ihn bildenden Teile zueinander führen, so daß sich Teile vom Klumpen lösen. Durch Abtransport dieser Teile aus dem Stütz- und Bewegungsbereich der Klumpen wird verhindert, daß sich die Teile neuerlich untereinander und mit dem Klumpen verhängen. Durch Änderung der Bewegungsgeschwindigkeit bei der Verstellung und auch durch Änderung der Bewegungsamplitude kann man sowohl die Vereinzelungsgeschwindigkeit entsprechend den Bedürfnissen nachgeordneter Einrichtungen variieren als auch den Vereinzelungsvorgang selbst auf die verschiedenen Teile abstimmen. Es lassen sich z.B. empirisch für verschiedene verhängende Teile die jeweils günstigsten Behandlungsbedingungen ermitteln. Die Größen der Vorrichtungen richten sich nach den benötigten Mengen und auch nach der jeweiligen Größe der Einzelteile. Mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Vereinzelung mehrfach abgewinkelter Federklammern und verschiedenster anderer auch kompliziert geformter und stark verhängender Teile möglich. Ein neues Anwendungsgebiet einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. eine neue Einsatzmöglichkeit für das erfindungsgemäße Verfahren liegt im Auflösen von Bündeln und Klumpen aus Stahlstiften und anderen Stahlteilen, die bei Stahlfaserbeton be-
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nötigt werden. Bei der Herstellung von Stahlfaserbeton wird bekanntlich Spritzbeton im Spritzverfahren aufgetragen,wobei in den Beton in einem vorbestimmten Mengenverhältnis Stahlfasern einzubetten sind, die über Gebläse od.dgl. zugeführt werden. Hier wird also die Armierung gleichzeitig mit dem Beton angebracht und muß nicht vorgefertigt werden. Die verwendeten Stifte, WandelstUcke usw. bilden gut haftende Klumpen, die noch dazu wegen der Federwirkung des Stahles in sich verspannt sind. Auch diese Klumpen können nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aufgelöst werden, so daß man die Stahlfasern in einem gleichmäßigen Strom, z.B. über einen Rinnen- oder Linearförderer, der mit dem Gebläse od.dgl. ausgestatteten Schleudervorrichtung zuführen kann. Unter dem im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erwähnten Schlufquerschnitt ist jene Form und Größe einer Öffnung zu verstehen, die gerade noch den Durchtritt eines Teiles zuläßt. Dieser Schlupfquerschnitt kann kleiner als die kleinstmögliche Projektionsfläche eines mehrfach abgewinkelten oder gebogenen Teiles sein. Als einfaches Beispiel sei ein Haken erwähnt, für den der Schlupfquerschnitt nur um jenes Ausmaß größer als der Schenkelquerschnitt sein muß, das noch nach dem Durchschlupfen des einen Schenkels ein Umlegen und Durchschlüpfen der Abkantstelle ermöglicht.
Nach einer Weiterbildung ist die Auflage als Trammel ausgebildet und über die Antriebseinrichtung um ihre liegende geometrische Achse drehend antreibbar. Um die Beschickung zu erleichtern, kann die Trommel eine geschlossene und eine zumindest teilweise offene Stirnseite aufweisen, wobei ihre geometrische Drehachse nach der offenen Seite ansteigend vorgesehen ist. Bei dieser Ausführung wird die Trommel nur so weit gefüllt, daß beim Umlauf ein Herausfallen von Teilen aus der öffnung verhindert wird. Die Trommel kann ähnlich wie jene eines Betonmischers beschickt werden. Es ist aber auch möglich, einebeldseits geschlossene Trommel vorzusehen. Für die Beschickung der Trommel und auch in manchen Fällen für einen Austausch bei Verwendung der gleichen Grundvorrich-
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tung für verschiedene zu vereinzelnde Teile ist es günstig, wenn die Trommel mit einer Antriebseinrichtung abnehmbar gekugelt ist. Zu diesem Zweck kann entweder eine Steckkupplung vorgesehen oder die Trommel abnehmbar auf Rollen abgestützt sein, von denen wenigstens die eine als angetriebene Reibrolle ausgebildet ist. Die Drehzahl der Trommel kann, wie schon erwähnt,einstellbar sein. In manchen Fällen erhöht sich der Auflösungsgrad, wenn die Trommel schrittweise drehend angetrieben wird, wobei man die Schrittgröße der Drehschritte zur Anpassung an verschiedene Teile einsieLlbar machen kann bzw. sogar nacheinander verschieden große Drehschritte einstellt. Eine andere Möglichkeit der Beschickung ist dann gegeben, wenn ein Teilstück des Trommelmantels als abnehmbare oder aufschwenkbare Beschickungsklappe ausgebildet ist. Sowohl zur Erleichterung der Beschickung der Trommel als auch zur Einstellung eines wechselnden Arbeitsverhaltens bei verschiedenen zu vereinzelnden Teilen kann die Trommel um eine quer zu ihrer Drehachse verlaufende Achse aufschwenkbar und gegebenenfalls in verschiedenen SchwenkStellungen feststellbar gelagert sein.
Der Trommelmantel kann aus mehreren, vorzugsweise einen gleichmäßigen vieleckigen Umriß der Trommel bestimmenden Segmenten bestehen. In der Trommel können mit ihr umlaufende oder am durch die Trommelöffnung einragenden Trägern gehaltene, feststehende Mitnehmer bzw. Rührleisten od.dgl. vorgesehen sein. Die in der Drehrichtung vorne liegenden Seiten der mit der Trommel umlaufenden Mitnehmerleisten od.dgl. können dabei jeweils eine Auflage für nur einen oder nur einige wenige zu vereinzelnde Teile bilden. Beim Betrieb einer so ausgestalteten Trommel werden die Leisten im unteren Bereich ihrer Umlaufbahn auch größere Klumpen aus zu vereinzelnden Teilen in Bewegung setzen, diese Klumpen aber nur ein kurzes Stück mitnehmen können, je weniger Teile eine verhängende Gruppe hat, desto weiter kann sie von den Mitnehmerleisten mitgenommen und damit aus dem Bereich der größeren Klumpen entfernt werden.
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Nach einer bevorzugten Ausführung ist die Trommel als Sieb mit dem Schlupfquerschnitt der zu vereinzelnden Teile angepaßten, vorzugsweise in ihrer Größe einstellbaren Öffnungen ausgebildet. Vorzugsweise bildet die Trommel ein Lamellensieb. Bei einem aus mehreren Segmenten bestehenden Trommelmantel können die Abstände benachbarter Segmente unter Änderung der Schlitzbreite zwischen ihnen einstellbar sein, wodurch der jeweilige Schlupfquerschnitt gewählt wird. Im einfachsten Fall ist die Trommel zylindrisch. Es können allerdings aufeinanderfolgende Lamellen bzw. Stäbe des Siebmantels zumindBt in der durch sie gehenden Radialebene des gedachten, das Sieb umhüllenden, geometrischen Zylinders verschieden geneigt sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Lamellen bzw. Stäbe mit leichter Wölbung nach innen oder außen anzubringen und auch hier verschieden gewölbte Stäbe abwechseln zu lassen. Die Trommel kann in ihrer Grundform auch kegelstumpfförmig mit geneigter Achse angeordnet sein. Alle diese Maßnahmen unterstützen die Formgestalts- und Lageänderung der Klumpen während des Siebbetriebes und damit die Ablösung einzelner Teile von Klumpen. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Rührarmen, Stegen usw. in der Siebtrommel können auch von außen durch die Schlitze des Siebes auf die Teile einwirkende Vereinzelungseinrichtungen vorgesehen werden. So kann man mit ihrem Besatz von außen zwischen die Stäbe eingreifende Bürstenförderer, deren Achse die jeweilige Stabachse kreuzt, oder in bestimmten Bereichen außerhalb des Trommelumfanges Blasdüsen vorsehen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die Auflage von der Innenseite eines endlosen, über Umlenkrollen geführten und einen vorzugsweise in seiner Höhe größer als in seiner Breite gehaltenen Raum umschließenden Bandes gebildet ist, das Durchlässe bzw. Mitnehmer für die Einzelteile aufweist. Hier kann das Band aus flexiblem Material bestehen oder zur Erzielung der notwendigen Flexibilität als Plattenband ausgeführt werden, wobei auch mehrfache Umlenkungen des Bandes möglich sind.
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Neben der Ausbildung der Vorrichtung als Sieb ist auch eine andere Konstruktion möglich, bei der die Mitnehmer durch gegenüber der Trommelwand bzw. dem Förderband od.dgl. in Umlaufrichtung vorspringende Ausbildung und bzw. oder die Anbringung eigener Rückhaltestifte, Rasten u.dgl. als Rückhalter für vereinzelte Teile ausgebildet sind, so daß sie beim Umlauf im unteren Bereich ihrer Umlaufbahn, wo sie vom Förderband bzw. der Trommel nach oben weisen, zunächst die größeren, dann die kleineren Klumpen verhängender Teile freigeben und die vereinzelten Teile im oberen Teil ihrer Bewegungsbahn auf eine vorzugsweise von einem Querförderer gebildete, in die Trommel bzw. den vom Band umschlossenen Raum einragende Fangfläche abwerfen. Die Fangfläche kann wieder mit Abscheidern für noch verhängende Teile bzw. von einer bestimmten Sollage abweichende Teile versehen werden, die zweckmäßig gleich wieder in Richtung auf den unteren Teil der Trommel bzw. des Bandes abwerfen, so daß diese abgeschiedenen Teile Im Vereinzelungszyklus weitergetihrt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. 1 schematisiert eine Vorrichtung von vorne gesehen, Fig. 2 die gleiche Vorrichtung von der Seite gesehen bei
aufgeschnittenem Gehäuse,
Fig. 3 eine andere, bei der Vorrichtung nach den Fig.1 und 2
verwendbare Siebtrommel,
Fig. 4 eine weitere Vorrichtung im Teilschnitt von vorne gesehen,
Fig. 5 die Vorrichtung nach Fig. 4 im Teilquerschnitt, Fig. 6 eine Ausführungsvariante der Vorrichtung mit schräger
Trommel,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsvariante mit klappbarer
Trommel,wobei in den Fig. 6 und 7 jeweils nur Gehäuse und Trommellagerung veranschaulicht wurden, Fig. 8 eine Vorrichtung mit geschlossener Trommel und Querförderer und
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Fig. 9 ebenfalls im Schema eine Vorrichtung mit einem einen Querförderer umschließenden Förderband.
Bei den Ausführungen nach den Fig;1,2,4 und 5 besitzt die Vorrichtung ein Maschinengestell 1, in dem zwischen einer Vorderwand 2 und einer Rückwand 3 eine Siebtrommel 4,5 oder drehbar gelagert ist.
Nach den Fig. 1 bis 3 besitzt diese Siebtrommel 4 bzw. 5 scheibenförmige Stirnwände 7 und die Scheiben verbindende plattenförmige MantelSegmente 8 bzw. 9. Die Trommel wird von oben in das Maschinengestell eingesetzt und stützt sich mit den scheibenförmigen Stirnwänden 7 auf Rollen 1Of ;11 ab, von denen die eine frei mitläuft und die andere entweder von einem nicht dargestellten Motor mit regelbarer Drehzahl oder über ein nur angedeutetes Schrittschaltwerk 12 antreibbar ist. Der Drehschritt ist vorzugsweise einstellbar. Jeweils ein Teil der Trommel 4 bzw. 6 ist als aufschwenkbare und verriegelbare Beschickungsklappe 13 bzw. 14 ausgebildet. Wie Fig. 4 zeigt, kann die eine Seitenwand 15 des Gehäuses im oberen Bereich als aufschwenkbare Klappe 16 ausgebildet sein, über die die Trommel 6 entnommen und gegen eine gefüllte Trommel 6 ersetzt werden kann. Eine ähnliche Konstruktion ist auch bei den Ausführungen nach Fig. 1 und 2 möglich.
Unterhalb der Trommel 4,5 oder 6 sind Prallstäbe 17 und Leitbleche 18 oder entsprechende Leitflächen vorgesehen. Die Trommel nach den Fig. 4 und 5 ist als Lamellensieb mit zwischen den Stirnwänden 7 angeordneten Stablamellen 19 ausgebildet. Nach den Fig. 1 und 2 werden zwischen benachbarten Segmentplatten 8 dadurch Sieböffnungen 20 erhalten, daß man zwischen den einzelnen Platten Abstände vorsieht. Gegebenenfalls sind die Platten radial verstellbar oder schwenkbar, so daß die Größe dieser Spalte 20 an den Jeweiligen Schlupfquerschnitt der zu vereinzelnden Teile angepaßt werden kann.
Bei der Trommel nach Fig. 3 stoßen die einzelnen Platten 9 und sind dafür mit Schlupföffnungen 21 versehen. Die Platten 8,9 tragen Rührleisten 22, wobei nach Fig. 3 an diesen Rührleisten noch Rückhaltestifte 23 für schon verein-
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zelte Teile angebracht sind. Der zwischen den Stiften 23 der Leiste 22 und der zugehörigen Platte eingeschlossene Raum 24 reicht jeweils für die Aufnahme eines vereinzelten Teiles aus, der bei der Drehung der Trommel in Richtung des eingezeichneten Pfeiles über Kopf mitgenommen und dann abgeworfen wird, wobei voll vereinzelte Teile durcu die Öffnungen 21 aus der Trommel herausfallen.
Beim Betrieb der vorrichtungen nach dei. Fig.1,2,4 und 5 fallen bei angetriebener Trommel vom Vorrat losgelöste Einzelteile über die Schlitze 20 heraus und gelangen auf einen Linearförderer 25, der mit einem Vibrator 26 gekuppelt ist. Der Linearförderer 25 besitzt mehrere Förderspuren, die vorbei an Schikanen und über Bailancierstege führen,so daß noch zusammenhängende oder von einer Sollage abweichende Teile ausgeschieden und gegebenenfalls einem Sammelbehälter zugeführt werden. In Fig. 4 wurde strichpunktiert angedeutet, daß die Teile auch über das untere Leitblech 18 auf eine Gxsiftasse 27 fallen können. Nach Fig. 4 und 5 kann der Schrittschaltantrieb 12 oder ein Antriebsmotor auch unmittelbar auf eine Welle 28 dor Trommel 6 wirken. Es ist auch möglich, der dargestellten Vereinzelungsvorrichtung eine Endvereinzelungseinrichtung mit Wirbelkammer, Bürstenförderer u.dgl. sowie mehrere Sortier- und Richtstationen nachzuordnen. In Fig. 5 ist strichpunktiert angedeutet, daß die Seitenwände 7a der Trommel gegen den Mantel konisch zusammenlaufen können, so daß sich der Auswurfbereich der Trommel verkleinert bzw. auf den Mittelbereich der Trommel beschränkt.
Bei den bisher beschriebenen Einrichtungen ergibt sich dadurch ein diskontinuierlicher Betrieb, daß die Trommeln 4,5,6 von Zeit zu Zeit gefüllt werden müssen. Bei der Ausführung nach Fig. 6 kann man auch eine Trommel 29 im Gehäuse schräg lagern. Diese Trommel besitzt eine geschlossene Stirnwand 30, von der ein Wellenstummel 31 ausgeht, an dem eine Steckkupplung 32 sitzt, welche mit einer Gegenkupplung 33 auf der Welle 34 eines regelbaren Motors 35 zusammenwirkt. Hier kann die gesamte Trommel 29 abgenommen werden. Der Mantel 36
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der Trommel kann ähnlich wie bei einer der Trommeln 4,5 oder 6 aufgebaut sein. Die Mantelsegmente oder -stäbe können im Endbereich eingezogen sein. Nach einer anderen Ausführung ist, wie dargestellt, an der zweiten Trommelseite ein konischer Ring 37 vorgesehen. Die Trommel kann über ihre Öffnung 38 auch während des Betriebes,z.B. über eine Rutsche 39, beschickt werden.
Nach Fig. 7 ist eine Seitenwand 3a des Maschinengestells 1 durch ein Scharnier 40 unterteilt. Die Trommel 41 besitzt gegen ihre Antriebswelle 42 zu eine geschlossene Stirnwand 43 und ist an der anderen Stirnseite mit einer durch einen Einsatzdeckel verschließbaren Öffnung 44 versehen. In der dargestellten aufgekippten Lage ist die Seitenwand 3b durch eine Schere 45 abgestützt. In dieser Lage kann die Trommel über ihre Öffnung 44 beschickt werden.
Nach Fig. 8 ist eine verhältnismäßig große Trommel 46 vorgesehen, die einen geschlossenen Mantel aufweist und beim Ausführungsbefspiel über Reibrollen 47 in Pfeilrichtung drehend antreibbar ist. Am Trommelmantel sitzen Mitnehmerleisten 48, die in Ihrer Grundform den Leisten 22 entsprechen können und gegebenenfalls auch mit Stiften 23 versehen sind. Man kann die Leisten auch, wie dargestellt, in Antriebsrichtung geneigt anordnen. Die Drehachse der Trommel 46 kann horizontal oder auch zu einer vorderseitigen Trommelöffnung ansteigend vorgesehen sein. Der untere Bereich der Trommel kann durch Stirnwände vorne und hinten abgeschlossen werden und nimmt wieder eine ungeordnete Menge an zu vereinzelnden, gegebenenfalls zu Klumpen zusammengesetzten Teilen auf. Der radiale Überstand der Leisten 48 über den Trommelmantel wird entsprechend dem kleineren Stützhauptmaß zu vereinzelnder Teile gewählt. Die Leisten 48 nehmen dann, wenn sie den unteren Teil ihrer Bahn durchlaufen, auch größere Klumpen der zu vereinzelnden Teile ein Stück auf ihrem Drehweg mit. Je größer der Klumpen ist, umso früher wird er freigegeben und rutscht bzw. fällt entgegen der Drehrichtung zurück, wo er in einer anderen Stützlage mit einer der folgenden Leisten
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in Eingriff kommt und von dieser wieder mitgenommen wird. Die Klumpen werden dadurch aufgelockert und geben Einzelteile oder kleinere zusammenhängende Teilgruppen ab. Kleinere Teilgruppen werden in der Drehrichtung weiter mitgenommen. Vollkommen vereinzelte Teile werden bis in den Bereich der Leiste 48a und sogar darüber angehoben und auf die Fangfläche 49 eines mehrere Förderspuren aufweisenden Linearförderers 50, der mit einem vibrator 51 ausgestattet ist, abgeworfen. Der Vibrator fördert senkrecht zur Zeichenebene. Um eine gleichmäßige Verteilung der abgeworfenen Teile zu erzielen, können die B'örderspuren verschieden weit ins Innere der Trommel reichen, wobei man auch die Fangfläche 49 von rechts nach links geneigt anordnen wird und die im rechten Randbereich des Förderers befindlichen Förderspuren im wesentlichen Über die ganze Trommeltiefe die im linken Randbereich befindlichen Förderspuren aber nur ein kurzes, in Öffnungsnähe liegendes Stück der Trommeltiefe reichen lassen wird. Die Förderspuren können mit Schikanen, Abweisern usw. ausgestattet sein, damit verhängende oder von einer bestimmten Sollage abweichende Teile abgeworfen werden und wieder in den unteren Bereich der Trommel 46 fallen.
Eine analoge Funktion ergibt sich bei der Vorrichtung nach Fig. 9. Hier ist der Förderer 49 bis 51 in einem von einem Förderband 52 umschlossenen Hohlraum 53 angeordnet. Das Förderband 52 ist über nur in seinem Randbereich angreifende Umlenkrollen 54 geführt. Auch die dargestellte Umrißform des Hohlraumes 53 ist nur beispielsweise gegeben. Am Förderband sitzen die Mitnehmerleisten 48; die Funktion ist analog der Vorrichtung nach Fig. 8. Man kann das Förderband 52 im unteren Bereich seiner Umlaufbahn auch etwas auf und ab führen und dadurch weitere Vereinzelungseffekte erzielen. Zusätzlich zu den Leisten 48 können Rührarme, Stacheln usw. am Förderband angebracht sein, die besonders bei der Umleitung um die unteren Umlenkrollen 54a Schwingbewegungen vollführen und daher dann, wenn sie während der Vollführung dieser Schwingbewegung mit einem Klumpen in Ein-
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griff stehen, diesen wenden oder wenn gerade zwei Stacheln aus verschiedenen Bandtrumen in einen Klumpen einstechen, von innen her auflockern.
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Claims (18)

Patentansprüche :
1.J Verfahren zum Vereinzelnen von verhängenden oder aneinander haften bleibenden Teilen, insbesondere Montageteilen, bei dem eine ungeordnete Menge der Teile über Antriebseinrichtungen relativ zu einer Auflage verstellt und dabei von der Menge losgelöste Teile über Auslässe ausgetragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auflösung von aus den Teilen gebildeten Klumpen diese Klumpen gegenüber der Auflage hin- und herverstellt bzw. angehoben und wieder abgesetzt werden, wobei bei aufeinanderfolgenden Verstellvorgängen die Angriffsstellen am Klumpen und die Auflagestellen des Klumpens auf der Auflage gewechselt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der eine ungeordnete Menge der Teile über eine Antriebs- bzw. Rühreinrichtung relativ zu einer Auflage verstellbar ist und Auslässe zur Ableitung der von der Menge losgelösten Teile sowie gegebenenfalls diesen Auslässen nachgeordnete, im Sinne einer weiteren Vereinzelung oder Ausrichtung der Teile wirkende Förder- und Leiteinrichtungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die' Auflage (8,9,19,36,41,46,52) selbst über die Antriebseinrichtung (12, 35,47) umlaufend oder hin- und hergehend antreibbar und mit dem Schlupfquerschnitt von Einzelteilen angepaßten Durchlässen (20,21) oder Mitnehmern (48) für Einzelteile sowie mit gegebenenfalls von diesen Mitnehmern gebildeten, beim Antrieb nacheinander mit unterschiedlichen Bereichen von aus den Teilen gebildeten Klumpen in Eingriff kommenden Stützstegen (22) Stiften (23), Rührarmen od.dgl. versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage als Trommel (4,5,6,29,41) ausgebildet und über die Antriebseinrichtung (12,35) um ihre liegende geometrische Achse drehend antreibbar ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (29) eine geschlossene und eine zumindest teilweise offene Stirnseite (37,38) aufweist und
ihre geometrische Drehachse nach der offenen Seite ansteigend vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (4,5,6,29,41) mit einer Antriebseinrichtung (12,35,47) abnehmbar gekuppelt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (4,5,6,41) abnehmbar auf Rollen (10,11,47} abgestutzt ist, von denen wenigstens die eine als angetriebene Reibrolle ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der Trommel einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (4,5,6,29,41) schrittweise, gegebenenfalls hin- und herdrehend antreibbar und die Schrittgröße der Drehschritte einstellbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilstück (13,14) des Trommelmantels als abnehmbare oder aufschwenkbare Beschickungsklappe ausgebildet 1st.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (41) um eine quer zu ihrer Drehachse verlaufende Achse (40) aufschwenkbar und gegebenenfalls in verschiedenen Schwenkstellungen feststellbar gelagert ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelmantel aus mehreren, vorzugsweise einen gleichmäßigen vieleckigen Umriß der Trommel bestimmenden Segmenten (8,9) besteht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trommel (4,5,46) mit ihr umlaufende oder an durch die Trommelöffnung einragenden Trägern gehaltene feststehende Mitnehmer (22,23,48) bzw. Rührleisten, -arme od.dgl. vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch ^kennzeichnet, daß die in der Drehrichtung vorne liegenden Seiten der mit
Ö09815/0S07
der Trommel umlaufenden Mitnehmerleisten od.dgl. (22,48) jeweils eine Auflage für nur einen oder einige wenige zu vereinzelnde Teile bilden.
14. Vonichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (4,5,6) als Sieb mit dem Schlupfquerschnitt der zu vereinzelnden Teile angepaßten, vorzugsweise in ihrer Größe einstellbaren öffnungen (20,21) ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (6) ein Lamellensieb bildet.
16. Vorrichtung nach Anspruch 11,14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände (20) benachbarter Segmente (8) unter Änderung der Schlitzbreite zwischen ihnen einstellbar sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage von der Innenseite eines endlosen, über Umlenkrollen (5*0 geführten und einen vorzugsweise in seiner Höhe größer als in seiner Breite gehaltenen Raum (53) umschließenden Bandes (52) gebildet ist, das Durchlässe bzw. Mitnehmer (48) für die Einzelteile aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (48) durch gegenüber der Trommelwand (46) bzw. den Förderband od.dgl. (52) in Umlaufrichtung vorspringende Ausbildung und bzw. oder die Anbringung eigener Rückhaltestifte, Rasten od.dgl. als Rückhalter für vereinzelte Teile ausgebildet sind, so daß sie beim Umlauf im unteren Bereich ihrer Umlaufbahn zunächst die größeren, dann die kleineren Klumpen verhängender Teile freigeben und die vereinzelten Teile im oberen Teil ihrer Bewegungsbahn auf eine vorzugsweise von einem Querförderer (50) gebildete in die Trommel (46) bzw. den vom Band (52) umschlossenen Raum (53) einragende Fangfläche (49) abwerfen.
Ö09816/0S07
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