DE2710568C3 - Befestigungsflansch für Maschinenteile, insbesondere für Drehschwingungstilger - Google Patents

Befestigungsflansch für Maschinenteile, insbesondere für Drehschwingungstilger

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Peter Dipl.-Ing. Dr. 5093 Burscheid Barsch
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/14Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers
    • F16F15/1407Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers the rotation being limited with respect to the driving means
    • F16F15/1414Masses driven by elastic elements
    • F16F15/1435Elastomeric springs, i.e. made of plastic or rubber
    • F16F15/1442Elastomeric springs, i.e. made of plastic or rubber with a single mass

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Description

Die Erfindung geht aus von einem Befestigungsflansch der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen und von der Anmelderin als bekannt vorausgesetzten Art.
Zur Einsparung von Gewicht, Material- und Fertigungskosten werden vielfach Maschinenteile verschiedenster Bauart aus Blechbändern oder Blechplatten meist durch spanlose Formgebung hergestellt. Die jeweils erforderliche Blechstärke ist von den jeweiligen Beanspruchungsbedingun^en abhängig. Es ist allgemein bekannt, die Formsteifigkeit aus relativ dünnen Blechen bestehenden Teilen durch Einprägen von sickenartigen Vertiefungen zu erhöhen. Dies geschieht einerseits bei frei tragenden Blechwänden, wobei hier primär die Durchbiegung der Blechplatte verhindert werden soll, andererseits aber auch Befestigungsflansche auf diese Weise versteift.
Anzahl und Größe solcher Versteifungssicken sind jedoch vielfach begrenzt, so daß eine optimale
Reduzierung der Blechstärke nicht immer möglich ist. Insbesondere stellt sich dieses Problem bei Befestigungsflanschen von Drehschwingungstilgern, bei welchen eine Schwungmasse über eine Gummizwischenschicht mit dem Befestigungsflansch drehelastisch verbunden ist. Derartige Drehschwingungstilger werden vielfach zusätzlich an Keilriemenscheiben bei Brennkraftmaschinen angeflanscht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Formstabilität als Versteifungssicken eingeprägter Vertiefungen von aus Blech geformten Maschinenteilen, insbesondere der Befestigungsflansche von Drehschwingungstilgem, weiter zu erhöhen, um gleichfalls die erforderliche Blechstärke herabsetzen zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vertiefungen sich von der Gegenflanschfläche weg erstrecken und mit einem inkompressiblen Werkstoff gefüllt sind.
In den Unteransprüchen 2 bis 8 werden für die Aufgabenlösung vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen beansprucht, die teilweise Überschneidungen mit dem Stand der Technik aufweisen.
Für das bei der Erfindung vorliegende Gestaltungsprinzip bestehend aus der von dem zu verbessernden Stand der Technik gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ausgehenden und auf diesen Stand der Technik spezifizierten Aufgabe und den im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Lösungsmittel, .ilso für das Gestaltungsprinzip bei der Erfindung, sind beim Stand der Technik keine ausreichenden technischen Hinweise zu erkenne, die dieses Gestaltungsprinzip ohne weiteres und ohne erfinderische Überlegungen entwickeln ließen.
Als Füllwerkstoff eignet sich im besonderen Gummi, zumal dann, wenn es sich bei dem Maschinenteil ohnehin um ein Gummi-Metallteil handelt. Die Füllung der als Versteifungssicken dienenden Vertiefungen mit einem inkompressiblen Werkstoff wie Gummi hat den Vorteil, daß das Widerstandsmoment des Sickenquer-Schnitts im Einbauzustand — nämlich bei verschlossenem Sickenraum — wesentlich erhöht wird, so daß Anzahl und Form der Sicken sowie auch die Blechplattenstärke bei gleicher Belastbarkeit verringert werden können.
Vorzugsweise wird die Gummi-Füllung mit dem Blechkörper durch Vulkanisation verbunden, um eine einteilige Montageeinheit zu erhalten.
Denkbar ist es weiterhin, daß die Vertiefungen einen etwa rechteckigen Querschnitt aufweisen, so daß deren seitliche Begrenzungsstege des Blechkörpers etwa rechtwinklig zur Flanschebene verlaufen und somit den größten Biegewiderstand aufweisen.
Durch die Füllung der Vertiefungen mit inkompressiblem Werkstoff ist es möglich, die Durchgänge für die Befestigungsschrauben im Bereich der Vertiefungen vorzusehen. Die gefüllten und im Einbauzustand vorzugsweise allseitig geschlossenen Vertiefungen sind aufgrund ihrer besonderen Formstabilität bestens geeignet, die Spannkräfte der Befestigungsschrauben aufzunehmen, zumal der Füllwerkstoff in keine Richtung wegfließen kann.
Da normalerweise der Durchmesser der Schraubendurchgangslöcher größer als der eigentliche Schraubendurchmesser gewählt wird, um ein leichtes Durchstekken der Schraube zu gewährleisten, wird weiterhin vorgeschlagen, daß vor dem Einbau die Gummifüllung der Vertiefungen in Richtung auf die Gegenflanschfläche geringfügig vorsteht, so daß beim Verspannen der
Gummi seitlich weggedrückt wird und sich voll um den Gewindeschaft der Befestigungsschrauben anlegt Damit wird gleichzeitig eine Sicherung der Schrauben gegen unbeabsichtigtes Lösen erreicht Sine entsprechende Schraubensicherung kann aber auch dadurch bewerkstelligt werden, daß der Durchmesser des Schraubendurchgangsloches im Bereicn der Gummifüllung geringfügig kleiner ausgeführt ist
Die Merkmale der Erfindung und deren technischen Vorteile ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung
F i g. 1 und 2 zeigen eine Teilansicht und einen Teilquerschnitt eines Drehschwingungstilgers
Fig.3 und 4 zeigen eine Teilansicht und einen Teilquerschnitt eines anderen Befestigungsflansches
Fig.5 und 6 zeigen Teilquerschnitte eines Befestigungsflansches mit Befestigungsschrauben.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Orehschwingungstilger besteht aus einem aus Blech geformten Tragteil 1 mit einem über eine anvulkanisierte Gummischicht 2 elastisch gelagerten, ebenfalls anvulkanisierten Schwungring 3. Der radial innere Teil des Blechkörpers dient als Befestigungsflansch 4. Letzterer weist eine umlaufende Vertiefung 5 auf, die mit ebenfalls anvulkanisiertem Gummi 6 gefüllt ist. Im Bereich der
ringförmigen Vertiefung 5 liegen die Durchgangslöcher 7 für die nicht weiter dargestellten Befestigungsschrauben.
Bei dem Befestigungsflansch nach den F i g. 3 und 4 verlaufen die Vertiefungen 9 etwa radial und sind bis auf die zur Gegenflanschfläche hin offene Seite ringsherum geschlossen. Die Gummifüllung 10 schließt mit der übrigen Flanschfläche 11 ab. Die Schrarbendurchgänge 12 liegen außerhalb der Vertiefungen 9.
Die Variante nach den F i g. 5 und 6 geht von einem Befestigungsflansch 8' gemäß der F i g. 3 und 4 aus und unterscheidet sich im wesentlichen dadurch, daß die Schraubendurchgänge 13 im Bereich der Vertiefungen 14 liegen. Die Gummifüllung 15 ragt erhaben aus der Flanschfläche 16 hervor um im Einbauzustand, wie in Fig.6 gezeigt, den Schraubenschaft 17 eng zu umschließen.
Bei einem anderen, nicht weiter dargestellten Ausführungsbeispiel sind sowohl die Vertiefungen 5, vergleiche Fig. 1, als auch die korrespondierenden, zur gegenüberliegenden Flanschseite hin offenen Vertiefungen 18 mit inkompressiblem Werkstoff ausgefüllt, wie durch die strichpunktierte Linie angedeutet. Die Variante ist dann vorteilhaft, wenn der Befestigungsflansch zwischen zwei ebenen Flanschflächen angrenzender Maschinenteile axial verspannt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Befestigungsflansch oder dergleichen für Maschinenteile, insbesondere für Drehschwingungstilger, bestehend aus einem im wesentlichen ebenen Blechkörper mit eingeprägten, die Formsteifigkeit des Blechkörpers erhöhenden, partiellen Vertiefungen in Form von Sicken oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (5, 9, 14) sich von der Gegenflanschfläche weg erstrecken und mit einem inkompressiblen Werkstoff (6,10,15) gefüllt sind.
2. Befestigungsflansch oder dergleichen für Maschinenteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (5, 9,14) mit Gummi gefüllt sind.
3. Befestigungsflansch oder dergleichen für Maschinenteile nach den Anbrüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummi mit dem Blechkörper (4, 8) durch Vulkanisation verbunden ist.
4. Befestigungsflansch oder dergleichen für Maschinenteile nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (5,9, 14) einen etwa rechteckigen Querschnitt aufweisen.
5. Befestigungsflansch oder dergleichen für Maschinenteile nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Vertiefungen (5,14) Schraubendurchgangslöcher (7,
13) vorgesehen sind.
6. Befestigungsflansch oder dergleichen für Maschinenteile nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (5,9,
14) im Einbauzustand allseitig geschlossen sind.
7. Befcstigungsflansch oder dergleichen für Maschinenteile nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummifüllung (15) der Vertiefungen (14) in Richtung auf die Gegenflanschfläche geringfügig aus der Flanschfläche (16) des Blechkörpers (8') herverstehen.
8. Befestigungsflansch oder dergleichen für Maschinenteile nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubendurchgangsloch einen gegenüber den Schraubenbolzen geringfügig kleineren Durchmesser aufweist.
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