DE271285C - - Google Patents
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- DE271285C DE271285C DENDAT271285D DE271285DA DE271285C DE 271285 C DE271285 C DE 271285C DE NDAT271285 D DENDAT271285 D DE NDAT271285D DE 271285D A DE271285D A DE 271285DA DE 271285 C DE271285 C DE 271285C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G7/00—Forming thread by means of tools similar both in form and in manner of use to thread-cutting tools, but without removing any material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 271285 KLASSE 49 c. GRUPPE
WALTER WELP in REMSCHEID.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anschneiden des Gewindes
an die konische Zentrierspitze von Bohrern.
Die Erfindung besteht darin, daß Schneidmesser mit in der Gangrichtung des Gewindes liegenden Schneiden gegen die Bohrerspitze
gedrückt werden. Fängt' man am dicken Ende der Spitze mit dem Schneiden
an, so führen sich die Messer in dem von
ίο ihnen erzeugten. Gewinde, und der Bohrer verschiebt sich hierbei achsial von selbst.
Nach der Erfindung ist es nicht mehr erforderlich, besondere Vorrichtungen in die
Maschine einzubauen, die das Werkstück bzw. die Werkzeuge entsprechend der Steigung des
zu schneidenden Gewindes in Achsenrichtung vorschieben.
Die, beiliegende Zeichnung stellt die neue Vorrichtung beispielsweise in einer Ausführungsförm
dar, und zwar
Fig. ι eine Ansicht, und
Fig. 2 eine Aufsicht von Fig. i.
In einem Spindelstock α ist eine Spindel b,
die mit einer vierkantigen Längshöhlung c versehen ist, gelagert und trägt an einem
Ende das Handrad d und am anderen Ende den Spindelkopf e. In die vierkantige Spindelhöhlung
c ist ein Haken f sowie ein Halteeisen g lose eingesteckt. Diese Einrichtung
dient dem zu bearbeitenden Bohrer, falls er nicht selbst'einen Vierkantschaft hat, sondern
ein Auge besitzt, als Lagerung und Mitnehmer (wie aus den Figuren ersichtlich ist, wo
der Bohrer in verschiedenen Stellungen durch punktierte Linien angedeutet ist). Die in
dem Spindelstock bei h festsitzenden Stangen i tragen den Werkzeughalter k, der sich
auf den Stangen verstellen läßt, jedoch nicht während des Arbeitsganges, sondern nur zum
Zwecke, sämtliche Längen von Bohrern bearbeiten zu können.
Gegen die verschiebbaren Backen dieses Werkzeughalters sind zwei Schneidmesser I geschraubt,
die zum Schneiden des Gewindeganges dienen. Ihre Schneiden liegen in der Gangrichtung. Die Backen können durch eine
Spindel und das Handrad m genähert bzw. voneinander entfernt werden. Es ist auch
eine Verbindung mit dem Handrad d durch das Zahnrad n, das Gestänge 0 und die
Schnecke, die in das Schneckenrad m eingreift,
möglich, falls es auf eine größere Genauigkeit ankommt.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Die Spitze des im Spindelkopf gelagerten Bohrers wird zwischen die Messer I vorgeschoben, so daß das dicke Ende der Spitze mit' den Werkzeugen in Berührung tritt. Bei Drehung des Bohrers zwischen den Messern werden die Werkzeuge kontinuierlich, entsprechend der kegelförmigen Spitze, näher zur Achse vorgebracht. Durch den seitlichen Druck der Messer auf die schiefe Ebene der kegelförmigen Spitze in Verbindung mit der Drehung des Bohrers und seiner Längsverschieblichkeit hat der Bohrer das Bestreben, in achsialer Richtung nach dem Spindelstock zu sich zu bewegen. Die Lagerung des Bohrers im Haken f und Halteeisen g läßt in achsialer Richtung diese Bewegung zu und gibt in rotierender Richtung eine feste Lagerung. Sollen Bohrer mit Vierkantschaft
Die Spitze des im Spindelkopf gelagerten Bohrers wird zwischen die Messer I vorgeschoben, so daß das dicke Ende der Spitze mit' den Werkzeugen in Berührung tritt. Bei Drehung des Bohrers zwischen den Messern werden die Werkzeuge kontinuierlich, entsprechend der kegelförmigen Spitze, näher zur Achse vorgebracht. Durch den seitlichen Druck der Messer auf die schiefe Ebene der kegelförmigen Spitze in Verbindung mit der Drehung des Bohrers und seiner Längsverschieblichkeit hat der Bohrer das Bestreben, in achsialer Richtung nach dem Spindelstock zu sich zu bewegen. Die Lagerung des Bohrers im Haken f und Halteeisen g läßt in achsialer Richtung diese Bewegung zu und gibt in rotierender Richtung eine feste Lagerung. Sollen Bohrer mit Vierkantschaft
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bearbeitet werden, so werden sie ohne besondere Halteeisen in die entsprechende Bohrung
der Spindel lose eingeführi.
Die Vorrichtung eignet sich sowohl zur Herstellung von mehrgängigen wie eingängigen
Zentrierspitzen. Letztere sowie die verschieden herzustellenden Steigungen des Gewindes
werden bedingt einesteils durch die Ausbildung der Messer, anderriteils durch die
Stellung der Messer zueinander.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Anschneiden des Gewindes an die Zentrierspitze von Bohrern, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die Spitze des in einem drehbaren, längsverschieblichen Halter sitzenden Bohrers mit Gewindeschneidzähnen versehene Messer (I), am dicken Ende der Spitze beginnend, gedrückt werden. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE271285C true DE271285C (de) |
Family
ID=527949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT271285D Active DE271285C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE271285C (de) |
-
0
- DE DENDAT271285D patent/DE271285C/de active Active
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