DE2716263C2 - Einrichtung an einer Preßform aus mehreren, eine Trennfuge bildenden Bestandteilen zur Formgebung von Preßlingen aus thermoplastischem Material - Google Patents

Einrichtung an einer Preßform aus mehreren, eine Trennfuge bildenden Bestandteilen zur Formgebung von Preßlingen aus thermoplastischem Material

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DE2716263C2
DE2716263C2 DE19772716263 DE2716263A DE2716263C2 DE 2716263 C2 DE2716263 C2 DE 2716263C2 DE 19772716263 DE19772716263 DE 19772716263 DE 2716263 A DE2716263 A DE 2716263A DE 2716263 C2 DE2716263 C2 DE 2716263C2
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Klaus 3180 Wolfsburg Lübnitz
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WIENAEBER-SCHWEISSTECHNIK OHG 3176 MEINERSEN DE
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C37/00Component parts, details, accessories or auxiliary operations, not covered by group B29C33/00 or B29C35/00
    • B29C37/02Deburring or deflashing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F3/00Severing by means other than cutting; Apparatus therefor
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Description

Das Hauptpatent 26 30 700 betrifft eine Einrichtung der im Oberbegriff des Hauptanspruchs genannten Art. Der besondere Vorteil einer derartigen Einrichtung ist darin zu sehen, daß der nach dem Verpressen von vliesartigem Mattenmaterial aus der Trennfuge der Preßform herausragende Randbereich nicht in Handarbeit entfernt werden muß, sondern daß dies automatisch am Schluß des Preßvorgangs bzw. nach demselben geschieht.
Nach dem Hauptpatent sind ebene Messer vorgesehen, die untereinander stromleitend über Leitungen verbunden sind, die in üblicher Weise, d. h. durch Löten, an den Messern befestigt sind. Diese Messer lassen sich schlecht durch die angelöteten Leitungen ausrichten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Messer und ihre Halterung so auszubilden, daß die individuelle Lagejustierung der einzelnen Messer verbessert wird.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht in den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs.
Insbesondere dann, wenn gemäß Anspruch 2 die Löcher sich zumindest ungefähr parallel zur Arbeitsrichtung der Messer erstreckende Langlöcher sind, ist nach Lösen der Schraubverbindungen zwischen einander benachbarten Messern eine individuelle Verschiebung und damit Lagejustierung der einzelnen Messer möglich, ohne d?ß hierzu eine Zerstörung der Leitungen zwischen benachbarten Messern vorgenommen werden muß.
Die weiteren Unteransprüche haben Maßnahmen zum Gegenstand, die ebenfalls der individuellen Lagejustierung der einzelnen Messer und der sicheren Arretierung derselben in der justierten Lage dienen.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß unter dem gemeinsamen Messerträger entweder ein Bestandteil der Preßform bzw. ein mit dieser bewegungsfest verbundenes Teil oder ein von der Preßform getrenntes Teil zu verstehen ist, das auf die Bewegungen der Preßform abgestimmte Bewegungen ausführt, um die Messer in ihre Arbeitsstellung zu bringen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert, deren
F i g. 1 perspektivisch einen Ausschnitt aus der Einrichtung im Bereich eines der Messer wiedergibt, während
Fig.2 ebenfalls perspektivisch das Messer für sich zeigt
Auf dem Messerträger 1 liegen nebeneinander über eine wärme- und stromisolierende Zwischenlage 2 elektrisch beheizte Messer auf, von denen nur die mit 3 und 4 bezeichneten dargestellt sind. Sie besitzen jeweils einen Schneidenbereich 5, dessen in Richtung der Arbeitsbewegung des Messers vordere Kante als Schneide 6 ausgebildet ist Längs den Seitenkanten des Schneidenbereichs 5 sind Seitenwangen 7 und 8 senkrecht zur Ebene des Schneidenbereichs 5 hochgebogen, die, wie nur bei der Seitenwange 8 in F i g. 1 dargestellt, mit der Seitenwange 9 des benachbarten Messers über eine Schraubverbindung 10 elektrisch leitend und mechanisch fest verbunden sind. Die Schraubverbindungen durchsetzen Langlöcher 11 und 12 in den Seitenwangen, die sich zumindest ungefähr parallel zur Bewegungsrichtung der Messer erstrecken. Durch Lösen der zugeordneten Schraubverbindungen ist es also möglich, die einzelnen Messer unabhängig voneinander zu justieren, sofern die Halterung des betreffenden Messers an dem gemeinsamen Messerträger 1 gelockert wird.
Die Halterung enthält als wesentlichen Bestandteil den in Seitenansicht L-förmigen Niederhalter 13, der mit seinem langen Schenkel 14 über die Schraube 15, das Zwischenstück 16 und die wärme- und stromisolierende Zwischenlage 17 auf den Schneidenbereich 5 drückt, während die freie Kante des kurzen Schenkels 18 sich unter der Wirkung der Schraube 19 auf dem Messerträger 1 abstützt. Die Schraube 19 durchsetzt das Langloch 20 im Messerträger 1, das ebenfalls zumindest ungefähr parallel zur Richtung der Arbeitsbewegung des Schneidenbereichs 5 ausgerichtet ist.
Wie insbesondere aus Fig.2 ersichtlich, ist der Schneidenbereich 5 zur Erzwingung eines Stromflusses möglichst nahe seiner Schneide 6 mit Einschnitten 21 versehen. Weiterhin ist seine der Schneide 6 gegenüberliegende Kante zu einem Anschlagflansch 22 hochgebogen, der sich gegen die durch das Isolierteil gebildete Stützschulter 23 an dem Niederhalter 13 legt. Das Isolierteil wird seinerseits gehalten durch die Madenschraube 24 in dem Niederhalter 13.
Zur zusätzlichen Arretierung des Niederhalters 13 und damit auch des Messers 3 dient die wiederum individuell einem bestimmten Messer zugeordnete Stützschraube 25, die ein Gewindeloch in dem Messerträger
1 durchsetzt
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Messer mit den Seitenwangen ermöglicht nicht nur auf einfache Weise eine individuelle Lagejustierung der Messer, sondern erhöht auch die Wärmekapazität derselben, wodurch einer die Arbeitsweise verschlechternden Abkühlung der Messer im Bereich ihrer Schneiden entgegengewirkt wird.
Bei der Werkstoffwahl für die Schraubverbindungen und die anderen Teile der Einrichtung ist darauf zu achten, daß die Teile bei den auftretenden Temperaturen nicht verzundern dürfen.
Zur Bildung einer Dehnungsfuge 26 werden die zusammengeschraubten Messer etwas auseinandergezogen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
20
fft
30
35
40
45
50

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung an einer Preßform aus mehreren, eine Trennfuge bildenden Bestandteilen zur Formgebung von Preßlingen aus thermoplastischem Material mit Schneidkanten zum Entfernen der Randbereiche der Preßlinge, wobei die Schneidkanten durch elektrisch beheizte Messer gebildet sind, nach Patent2630700, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (3) an den Seitenkanten aus der Schneidebene hochgebogene Seitenwangen (7, 8) aufweisen, die mit Löchern (11,12) für Schraubverbindungan (10) zwischen den benachbarten Messern versehen sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (11,12) als Langlöchsr ausgebildet sind, die sich zumindest ungefähr parallel zur Arbeitsrichtung des Messers (3) erstrecken.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (3) an einem gemeinsamen Messerträger (1) durch ihnen zugeordnete Niederhalter (13) befestigt sind, die eine das Messer (3) hintergreifende Stützschulter (23) aufweisen und an dem Messerträger (1) über eine ein Langloch (20) durchsetzende Schraube (19) gehalten sind, wobei sich das Langloch (20) im wesentlichen parallel zur Arbeitsrichtung des zugeordneten Messers (3) erstreckt
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schneiden (6) gegenüberliegenden Kanten der Messer (3) zur Bildung eines Anschlagflanschs (22) für die Stützschulter (23) hochgebogen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhalter (13) in der Seitenansicht die Form eines L besitzen und sich mit ihrem langen Schenkel (14) — gegebenenfalls über Zwischenlagen (16,17) — auf dem Schneidenbereich (5) der Messer (3) und mit ihrem kurzen Schenkel (18) auf dem Messerträger (1) abstützen.
DE19772716263 1977-04-13 1977-04-13 Einrichtung an einer Preßform aus mehreren, eine Trennfuge bildenden Bestandteilen zur Formgebung von Preßlingen aus thermoplastischem Material Expired DE2716263C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3615419A1 (de) * 1986-05-07 1987-11-12 Wienaeber Schweisstechnik Ohg Verfahren und vorrichtung zum stanzen von thermoplastischem material oder dergl.

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DE3615419A1 (de) * 1986-05-07 1987-11-12 Wienaeber Schweisstechnik Ohg Verfahren und vorrichtung zum stanzen von thermoplastischem material oder dergl.

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