DE271776C - - Google Patents

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DE271776C
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Germany
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piston
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explosion
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/06Means for driving the impulse member
    • B25D9/10Means for driving the impulse member comprising a built-in internal-combustion engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ£ 271776 KLASSE 87b. GRUPPE
Explosions-Schlag- oder -Stoßwerkzeug. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1911 ab.
Die bisher vorgeschlagenen, nach Art von Preßluftwerkzeugen wirksamen Explosionswerkzeuge haben eine ungünstige, einerseits die Explosionskraft für den Schlag oder Stoß ungünstig ausnutzende, andererseits zu Rückstößen auf den Handgriff des Werkzeuges führende und große Hitze verursachende Arbeitsweise und eignen sich daher nicht für den praktischen Gebrauch.
Die Erfindung hat den Zweck, bei solchen Explosionshandgeräten unter Vermeidung der vorstehend genannten Nachteile einen gleichmäßigen und wirtschaftlichen sowie rückstoßfreien Arbeitsgang zu erzielen, und sie besteht darin, daß von den durch den stufenförmigen Arbeitskolben eines bei Schwungradkraftmaschinen bekannten Viertaktmotors gebildeten Flächen die um einen halben Takt versetzt arbeitenden beiden Explosionsflächen für den Schlaghub und die im Zweitakt arbeitende Expansionsfläche für den Rückhub des Arbeitskolbens dienstbar gemacht werden. Der Arbeitskolben wird vermöge dieser Arbeitsweise bei jedem Hingang mit voller Kraft gegen das Werkzeug geschleudert, dagegen beim Rückgang durch den Kompressionswiderstand gegenüber dem Arbeitszylinder ausgiebig abgefedert, so daß einerseits Rückstöße am Handgriff des Werkzeuges in merklichem Grade nicht auftreten können und andererseits die gesamte bei der Explosion frei werdende Energie restlos und mit zunehmender Stärke auf das Werkzeug übertragen wird, ohne daß eine starke Erhitzung des Werkzeuges eintreten muß, wie dies bei gewöhnlichen Zweitakt- oder Viertaktmotoren ohne Verbundwirkung der Fall wäre.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Beispielen schematisch dargestellt. Es ist a der Kolben mit den beiden kleinen Stirnflächen b und c sowie der großen Stirnfläche d. e und f sind Kanäle, die die kleinen Stufen h und i mit der nicht dargestellten Steuerung verbinden, und g ist ein Kanal, der eine Verbindung zwischen dieser Steuerung und der großen Stufe k herstellt. ,
Die Wirkungsweise ist folgende: Bewegt sich der Kolben α in der Pfeilrichtung, so hat an einer der kleinen Stufen Explosion stattgefunden. Nehme man an, an der kleinen Stufe h habe diese Explosion stattgefunden, dann findet an der Stufe i Ansaugen des Gemisches statt. Nach Beendigung dieses Hubes findet Umsteuerung statt, so daß die vorher auf der kleinen Fläche b wirksam gewesenen Gase jetzt expandierend auf die große Kolbenfläche d zur Wirkung kommen, wodurch der Kolben α rückwärts bewegt wird. Während dieses Hubes findet an der kleinen Stufe i Kompression des vorher angesaugten Gasgemisches statt. Nach Beendigung dieses Hubes findet an der kleinen Stufe i Explosion statt, so daß sich der Kolben α wieder in der Pfeilrichtung vorwärts bewegt. Während dieser Bewegung findet an der kleinen Stufe ä Ansaugen des Gasgemisches statt. Sobald nach Beendigung die Umsteuerung stattgefunden hat, strömen die auf der kleinen Fläche c wirksam gewesenen Gase zu der großen Stufe k über und kommen auf der
großen Kolbenfläche d zur Wirkung, wodurch Kolben α wieder rückwärts bewegt wird. Während dieser Rückwärtsbewegung findet an der kleinen Stufe h Kompression statt. Hiernach findet an dieser Stufe wieder Explosion statt, und das Spiel beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ίο Explosions-Schlag- oder -Stoßwerkzeug,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagoder Stoßkolben von dem stufenförmigen Arbeitskolben (a) eines bei Schwungradkraftmaschinen bekannten Viertaktmotors gebildet wird, und daß von den Arbeitsflächen dieses Kolbens die um einen halben Takt versetzt arbeitenden beiden Explosionsflächen (b, c) für den Schlaghub und die im Zweitakt arbeitende Expansionsfläche (d) für den Rückhub des Arbeits- kolbens wirksam sind, so daß der Arbeitskolben bei jedem Hingang kräftig gegen das Werkzeug geschleiidert, dagegen bei jedem Rückgang durch den Kompressionswiderstand gegenüber dem Arbeitszylinder ausgiebig abgefedert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT271776D Active DE271776C (de)

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DE (1) DE271776C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4226287A (en) * 1977-07-15 1980-10-07 Hollandsche Beton Groep N.V. Apparatus for pile driver cushion recoil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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