DE314144C - - Google Patents

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DE314144C
DE314144C DENDAT314144D DE314144DA DE314144C DE 314144 C DE314144 C DE 314144C DE NDAT314144 D DENDAT314144 D DE NDAT314144D DE 314144D A DE314144D A DE 314144DA DE 314144 C DE314144 C DE 314144C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C33/00Ornithopters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Es ist bekannt, bei unverwundbaren Schlagflügeln die Abwärtsbewegung durch Motorkraft und die Aufwärtsbewegung durch den unter den Flügeln befindlichen Luftdruck zu bewirken, ■ ferner, bei Anwendung eines mit Drehbewegung und Schwungrad arbeitenden Hauptmotors dessen Wirkung beim Abwärtsgang der Flügel durch einen Hilfsmotor zu verstärken, dessen Laden oder Spannen beim Rückgang der Flügel durch den während des Flügelrückganges nur schwach belasteten Hauptmotor erfolgt und dabei auf seinen Gang bremsend wirkt.
NeU hingegen ist es, diese Maßnahmen ζμΐή
*5 Antrieb von verwindbaren Schlagflügeln an-, zuwenden und das Laden oder Spannen des Hilfsmotors beim Rückgang der Flügel ausschließlich durch den unter ,den Flügeln befindlichen Luftdruck ohne besonderen motorischen Energieaufwand zu bewirken. Ferner ist neu der Antrieb von verwindbaren Schlag-• flügeln durch ein eigenartiges Hand- und Fußhebeltriebwerk zur Nachahmung der beim Sportrudern üblichen Körperbewegung und die Kombination desselben mit dem Hilfsmotor zur Unterstützung der menschlichen Muskel-. arbeit.
Die eigenartige, neue Arbeitsweise des Schlagflügelantriebs ist durch den geringen*^ Kraft bedarf für Flugzeuge besonders vorteilhaft und wird der Erfindung gemäß durch nachstehend beschriebene Vorrichtung, welche Gegenstand dieser Erfindung ist, ermöglicht.
Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht in der Kombination eines einfach wirkenden und in bekannter Weise als Hubmotor ohne Drehbewegung arbeitenden Verbrennungsmotors mit einem Hilfsmotor, dessen einfachwirkende Kolben wärend des Fluges dauernd durch komprimierte Luft ο. dgl. belastet sind und gemeinsam mit den Kolben des Verbrennungsmotors auf ihrem Vorgang den kräftigen Flügelniederschlag bewirken, worauf der Rückschub aller Kolben nach Auspuff der expandierten Verbrennungsmotorgase bei gleichzeitigem Laden oder Spannen des Hilfsmotors ohne motorischen Arbeitsaufwand durch die unter dem Fahrtwind emporschwingenden Flügel bewirkt wird, wobei die dauernd belasteten Kolben des Hilfsmotors bremsend auf die Flügelbewegung wirken.
Ein weiteres Hauptmerkmal der Erfindung für eine zweite Ausführungsform ist ein aus Hand- und Fußhebeln bestehendes Triebwerk, kombiniert mit vorerwähntem Hilfsmotor, wobei der Flügelniederschlag durch die Kolbenkraft des Hilfsmotors und durch menschliche Arbeitsleistung am Triebwerk in einer, dem Rudern ähnlichen Streckbewegung bewirkt wird, worauf der Kolben- und Hebelrückschub bei gleichzeitigem Laden oder Spannen des Hilfsmotors ohne Aufwand menschlicher Arbeit ebenfalls durch die unter dem Fahrtwind empor- ·' schwingenden Flügel erfolgt.
Fig. ι stellt eine Ausführungsform mit Verbrennungsmotorantrieb im Querschnitt schema-

Claims (1)

  1. tisch dar.' Hierbei greifen die Schubstangen a, a1, b und b1 direkt an den um die Achsen c, c1 schwingbaren Flügeln d, d1 an, jedoch kann der Angriff auch indirekt durch Übersetzungsorgane erfolgen. Der in seinen Einzelheiten
    • als bekannt vorausgesetzte, durch Zylinder e, Kolben f und Schubstangen a, a1 dargestellte Verbrennungsmotor arbeitet in bekannter Weise . als Hubmotor ohne Drehbewegung, und zwar, ίο als Einzylindermotor im Zweitakt, als^mehrzylindriger Motor im Zwei- oder Viertakt. Ein besonderer, hier nicht dargestellter Kompressor versorgt den Motor mit Spül- und Verbrennungsluft. Die Zylinder.g, g1 des Hilfsmotors stehen während des Fluges durch Rohre h, h1 dauernd mit dem, Preßluft ο. dgl. enthaltenden Behälter k in Verbindung, so daß die Kolben I, P ununterbrochen einen Druck auf die Flügel d, d1 ausüben, der nur beim Anfahren durch im Rohr h, h1 befindliche Steuerprgane m. ausgeschaltet wird. Nach Zündung des im Zylinder e befindlichen Brennstoffluftgemisches wird der Kolben f gemeinsam mit den Kolben I, P hochgetrieben, wodurch die Flügel d, d1 kräftig niedergeschlagen werden und durch die starke Flächenbelastung eine außer Auftrieb I auch Vortrieb erzeugende Verwindung annehmen. Nach Expansion der Gase öffnet sich in bekannter Weise das Auslaßventil η des Verbrennungsmotors. Durch den hier durch eintretenden Druckabfall wird die Flügelverwindung so verändert, daß die Flügel ,d, d1 sich dem Fahrtwind unter einem entsprechenden Einfallwinkel entgegenstellen und hierdurch unter Beibehaltung des Auftriebes und Überwindung des durch die Kolben I, P erzeugten Druckes emporschwingen. Durch diese Bewegung werden alle Kolben f, I1 P' in ihre Anfangslage gebracht • und die Preßluft ο. dgl. aus den Zylindern g, g1 wieder in den Behälter k zurückgedrückt. Am Ende des Kolbenrückschubes wird der Zylinder e in üblicher Weise für den nächsten Flügelniederschlag mit Brennstoffluftgemisch geladen.
    45. Eine andere durch Menschenkraft zu betätigende Ausführungsform' des Schlagflügelantriebs wird durch Fig. 2 und 3 in Längs-■ und Querschnitt, durch Fig. 4 und 5 in Anfang-, und Endstellung des Krafthubes schematisch dargestellt. Hierbei tritt an Stelle des · Ver-. brennungsmotors vorheriger Ausführungsform das aus den eigenartig kombinierten Hand- und Fußhebeln 0, o1 und p, p1 bestehende Triebwerk, an dem die Menschenkraft in einer dem Sportrudern ähnlichen Wirkungsweise ausgeübt wird, .wogegen sich an der Wirkungsweise des die Menschenkraft verstärkenden, mit einem Bewegungsorgan des Triebwerks beliebig gekuppelten Hilfsmotors vorhergehender Ausführungsform nichts ändert. Die um die Achse q schwingenden Fußhebel ft, ft1 sind durch Zugorgane r, r1 mit den um die Achse s schwingenden Handhebeln 0, o1 gekuppelt.'. Die Treibstangen u, u1 der Hilfsmotorkolben I, P sind beispielsweise mit den Handhebeln 0, o1 gekuppelt dargestellt. Der Kraftschluß zwischen dem Hebeltriebwerk', dem Hilfsmotor und den dadurch anzutreibenden, um die Achsen C1C1 schwingenden Schlagflügel dfd1 kann auf beliebige Art hergestellt werden und ist hier beispielsweise durch'die auf der Achse s sitzenden Hebel v, v1 und durch die Treibstangen w, w1 dargestellt. Der Sitz χ dient zum Tragender ·■ nach ,Fig. 4 und 5 an den Handhebeln 0, o1 ziehend, an den Fußhebeln p, ^!.drückend arbeitenden und dadurch gemeinsam mit dem Hilfsmotorkolbendruck den kräftigen Flügelniederschlag bewirkenden Person. Nach Beendigung der menschlichen Kraftleistung am Hubende erfolgt bei gleicher Wirkungsweise des Hilfsmotors, wie vorbeschrieben und ohne menschliche Kraft das Emporschwingen der Flügel. Ergänzend sei noch bemerkt, daß der mit dem Triebwerk gekuppelte Kompressor y vor dem-Fluge den im Behälter k erforderlichen Luftdruck erzeugt und während des Fluges nur die durch Undichtigkeit entweichende Luft ο. dgl. ergänzt.
    Es können Flugzeuge mit vorbeschriebenem , Flügelantrieb auch für mehrere Personen ausgerüstet werden.
    P Λ T. E N T - A N S P R Ü C Ii E :
    I. Antrieb von verwindbaren Flugzeugschlagflügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel außer durch einfachwirkende Kolben (f) eines in bekannter Weise als Hubmotor ohne Drehbewegung arbeitenden Verbrennungsmotors bekannter Bauart auch durch unter dauerndem Druck von komprimierter Luft ο. dgl. stehende einfachwirkende Kolben (I, I1) eines Hilfsmotors abwärts geschlagen werden, worauf bei Auspuff der expandierten Verbrennungsmotorgase durch- das nur unter dem Fahrtwind stattfindende Emporschwingen der Flügel zwecks Bremsung dieser Bewegung die in die Hilfsmotorzylinder (g, g1) eingetretene Preßluft ο. dgl. unter gleichzeitigem Rückschub aller Kolben (f, I, P-), in den zugehörigen Behälter {k) zurückgedrückt wird.
    - 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch . gekennzeichnet, daß an Stelle des Verbrennungsmotors ein oder mehrere, durch Men sehen kraft bewegte, zur Nachahmung der beim. Sportrudern üblichen Körperbewegung geeignete Hand- und Fußhebeltriebwerke (0, o1, p, p1) mit horizontalen,
    quer zur Flugrichtung liegenden, unter einander und mit den Schlagflügeln gekuppelten Achsen (q, s) treten, womit durch Armzug und Beindruck von entgegengesetzter Bewegungsrichtung und unterstützt durch den nach Anspruch ι gekennzeichneten Hilfsmotor der kräftige Flügelniederschlag bewirkt wird, worauf der" Rückgang der Hebel und der stets belasteten Hilfsmotorkolben durch die unter dem Fahrtwind emporschwingenden Schlagflügel, ohne Motor- und Menschenkraft erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911808C (de) * 1952-07-22 1954-05-20 Hans Mueller Segelflugzeug mit einer festen Tragflaeche und oberhalb vor dieser angeordneten Schlagfluegeln fuer Muskelkraftantrieb
DE102010051685A1 (de) * 2010-11-17 2012-05-24 Gerd Mohr Muskelkraftbetriebenes Schlagflügelflugzeug

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911808C (de) * 1952-07-22 1954-05-20 Hans Mueller Segelflugzeug mit einer festen Tragflaeche und oberhalb vor dieser angeordneten Schlagfluegeln fuer Muskelkraftantrieb
DE102010051685A1 (de) * 2010-11-17 2012-05-24 Gerd Mohr Muskelkraftbetriebenes Schlagflügelflugzeug
DE102010051685B4 (de) * 2010-11-17 2013-01-31 Gerd Mohr Muskelkraftbetriebenes Schlagflügelflugzeug

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