DE2719099C2 - Lüfterrad - Google Patents
LüfterradInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D29/00—Details, component parts, or accessories
- F04D29/26—Rotors specially for elastic fluids
- F04D29/32—Rotors specially for elastic fluids for axial flow pumps
- F04D29/34—Blade mountings
- F04D29/36—Blade mountings adjustable
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft ein Lüfterrad gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs ).
Bei einem aus der US-PS 33 24 953 bekannten Lüfterrad dieser Gattung weist die Nabe zwei im
axialen Abstand angeordnete radiale Scheiben auf, die an ihrem Außenumfang durch einen Mantel miteinander
verbunden sind, an welchem die Lüfterflügel befestigt sind. Die Lüfterflüge! weisen Endstummel mit einem
Umfangsbund auf, der zur Befestigung verwendet wird.
In einer Ausführungsform dieses bekannten Lüfterrades ist der Mantel an den Scheiben der Nabe angeschweißt.
Der Bund der Lüfterflügel ist mit einem scheibenförmigen Stellring verschraubt, der seinerseits wieder mit
dem Mantel verschraubt ist. Die Befestigung ist damit in Bezug auf Herstellung und Montage aufwendig. Da der
Bund mit der Stellscheibe und diese wiederum mit dem Mantel verschraubt sind, ist eine Änderung des
Anstellwinkels der Lüfterflügel nur durch Auswechseln der Stellscheiben möglich. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
(Fig. 7 und 9 der US-PS 33 24 953) ist der Mantel ebenfalls mit den Scheiben der Nabe verschweißt.
Der scheibenförmige Stellring ist mit dem Mantel durch Stifte verzapft und der Bund der
Lüfterflügel ist mit dem Stellring verschraubt. Auch diese Ausführungsform ist in Konstruktion und Montage
aufwendig. Der Stellring ist durch die Stifte in bezug auf den Mantel und der Bund durch die Verschraubung
in bezug auf den Stellring festgelegt, so daß eine Änderung des Anstellwinkels der Lüfterflügel ebenfalls
nur durch Auswechseln des Stellringes möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lüfterrad zu schaffen, dessen Herstellung und Montage
wenig aufwendig ist und bei dem der Anstellwinkel der Flügel beliebig verändert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Lüfterrad der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß gelöst durch die
Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Dabei ist aus der US-PS 29 55 250 für ein Verdichterlaufrad
eine Nabe an sich bekannt, die zwei Scheiben mit axial abgebogenem Umfangsrand aufweist. Bei diesem
Rad werden die Scheiben jedoch durch an ihrer Innenfläche angeschweißte Winkelprofile sowie einen
aufgeschrumpften Ring zusammengehalten.
Das erfindungsgemäße Lüfterrad ist in Herstellung und Montage sehr günstig. Eine einzige Schraubverbindung
übernimmt nämlich die Funktion von drei Befestigungen. Die Schraubverbindung ersetzt erstens
das aufwendige Anschweißen des Mantels an den Scheiben, zweitens die Befestigung des Stellrings an den
Mantel und drittens die Befestigung des Bundes der Endstummel der Flügel an dem Stellring. Da die Flügel
durch die Stellringe festgeklemmt und nicht mit diesen fest verschraubt sind, kann außerdem ihr Anstellwinkel
beliebig verändert werden.
Zweckmäßigerweise wird die Schraubverbindung durch den Umfangsrand der Scheiben durchsetzende
Schraubbolzen bewirkt, die in Mehrkantmuttern eingedreht sind, welche mit einer Flachseite an der jeweiligen
Scheibe anliegen. S>ie Muttern werden auf diese Weise
auf der Innenseite des Nabenumfangs drehfest gehalten,
so daß ein Lösen und Festziehen der Schrauben von der Außenseite des Umfangs möglich ist. Dadurch können
die Flügel auch in eingebautem Zustand des Lüfterrades, wenn die Nabe axial ζ. B. durch den Antriebsmotor
abgedeckt ist von der Außenumfangsseite bequem verstellt werden.
Die Verwendung von zwei Scheiben, die sich in einem axialen Abstand voneinander befinden, gibt dem
Lüfterrad auch bei Verwendung dünner Blechscheiben eine sehr hohe Steifigkeit. Die Verwendung dünner
Blechscheiben verringert das Geyr-sbt der Nabe und des
gesamten Lüfterrades. Die geringe erforderliche Blechstärke wirkt sich außer durch die Materialeinsparung
auch dadurch vorteilhaft auf die Herstellungskosten aus, daß die Scheiben im Tiefziehverfahren geformt werden
können. Dabei können in demselben Tiefziehvorgang zusätzlich radial verlaufende Versteifungssicken ausgeformt
werden, die eine weitere Versteifung bei gleichbleibender Materialstärke der Scheiben ermöglichen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Radialschnitt durch ein Lüfterrad gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Lüfterrad der F i g. 2, und
F i g. 3 eine Seitenansicht auf dieses Lüfterrad.
Der Einfachheit halber ist in der Zeichnung jeweils nur der einem Flügel des Lüfterrades entsprechende
Kreissektor dargestellt.
Die Nabe des Lüfterrades besteht aus einem Nabenkern 10 aus Gußeisen, der mit einer zentralen
Bohrung 12 auf der Antriebswelle sitzt. Der Nabenkern 10 weist an seinem Außenumfang einen Bund 14 auf, der
zwei parallele Stirnflächen mit axialem Abstand bildet.
Auf den Stirnflächen des Bundes 14 sind zwei kreisringförmige Stahlblechscheiben 16 befestigt. Die
Scheiben 16 sind tiefgezogen und weisen an ihrem Außenumfang einen axial rechtwinklig abgebogenen
Rand 18 auf.
Die Scheiben 16 sind an dem Bund 14 des Nabenkerns 10 mit Hilfe von Schraubbolzen 20 befestigt Die
Schraubbolzen 20 durchsetzen jeweils den Bund 14 sowie beide Scheiben 16, so daß ein einziger Satz von
Schraubbolzen 20 mit Muttern zur Befestigung beider Scheiben 16 an dem Nabenkern 10 ausreicht
Am Außenumfang der Scheiben 16 ist ein Mantel 22 angebracht, der aus einem dem Umfang der Scheiben 16
entsprechend gebogenen Stahlband besteht Der von dem Mantel 22 gebildete Außenumfang der Nabe weist
in gleichen Winkelabständen ebene Flächen auf, an welchen Stellringe 24 angebracht sind. Die Stellnnge 24
übergreifen jeweils den Umfangsbund eines Endstummels eines Lüfterflügels 26. Durch Anpressen der
Stellringe 24 gegen den Mantel 22 werden auf diese Weise die Flügel 26 an der Nabe festgeklemmt Ein
Lösen des Stellrings 24 erlaubt ein Verdrehen der Flügel 26 um deren Längsachse und somit eine Einstellung des
Anstellwinkels der Flügel 26.
Die Befestigung und das Festklemmen der Stellringe 24 an dem Mantel 22 erfolgt durch Schraubbolzen 28
die die Stellringe 24, den Mantel 22 und die Ränder 18 der Scheiben 16 durchsetzen. Innerhalb der Ränder 18
sitzen Mehrkantmuttern 30 auf den Schraubbolzen 28. Die Muttern 30 sind so angeordnet daß sie mit einer
Flachseite ihres Umfangs an der Fläche der Scheiben 16 anliegen, so daß sie drehfest gegenüber einem
Verdrehen der Schraubbolzen 28 gehalten werden.
Wie Fig.3 zeigt sind pro Stellring 24 vier Schraubbolzen 28 vorgesehen, von denen jeweils zwei
den Rand 18 jeder Scheibe 16 durchsetzen. Die Schraubbolzen 28 mit den Muttern 30 dienen somit
gleichzeitig zur Befestigung des Mantels 22 an den beiden Scheiben 16, zur Befestigung des Stellrings 24 an
dem Mantel 22 und zum Festklemmen des Stellrings 24 bzw. des Flügels 26. Da die Muttern 3Ci drehfest gehalten
werden, ist ein Lösen bzw. Anziehen der Schraubbolzen 28 zum Verstellen der Flügel 26 von der Außenumfangsseite
der Nabe möglich.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Lflfterrad mit einer Nabe, die aus einem Nabenkern, zwei in einem axialen Abstand voneinander
an Stirnflächen des Nabe:ikerns befestigten Scheiben und einem am Außenumfang der Scheiben
befestigten Mantel besteht, und mit radial abstehenden Flügeln, deren Endstummel jeweils einen Bund
aufweisen, der mittels eines mit dem Mantel verschraubten Stellrings befestigbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mantel (22) aus einem mit einem axial abgebogenen Umfangsrand
(18) der Scheiben (16) verschraubten Stahlband besteht, daß die Stellringe (24) den Bund des
Endstummels übergreifen und gegen den Mantel festklemmen, und daß dieselben Schrauben (28) die
Schraubverbindung zwischen dem Mantel (22) und dem Umfangsrand (18) der Scheiben (16) und
zwischen dem Mantel (22) und den Stellringen (24) bewirket
2. Lüfterrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß die Schrauben (28) den Umfangsrand (18) der Scheiben (16) durchsetzende Schraubbolzen
sind, die in Mehrkantmuttern (30) eingedreht sind, welche mit einer Flachseite an der jeweiligen
Scheibe (16) anliegen.
3. Lüfterrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (16) tiefgezogene
Blechscheiben sind.
30
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19772719099 DE2719099C2 (de) | 1977-04-29 | 1977-04-29 | Lüfterrad |
Publications (2)
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| DE2719099A1 DE2719099A1 (de) | 1978-11-02 |
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Family
ID=6007590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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- 1977-04-29 DE DE19772719099 patent/DE2719099C2/de not_active Expired
Also Published As
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| D2 | Grant after examination | ||
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