DE272106C - - Google Patents
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- DE272106C DE272106C DENDAT272106D DE272106DA DE272106C DE 272106 C DE272106 C DE 272106C DE NDAT272106 D DENDAT272106 D DE NDAT272106D DE 272106D A DE272106D A DE 272106DA DE 272106 C DE272106 C DE 272106C
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- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C29/00—Combinations of computing machines with other machines, e.g. with typewriter, with money-changing apparatus
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 272106 KLASSE 42 m. GRUPPE
in NEWYORK.
Rechen-Schreibmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Rechen-Schreibmaschine, mittels deren die Ausstellung von
Rechnungen und die Buchführung dadurch vervollkommnet werden soll, daß ein Blatt
eines aus losen Blättern bestehenden Geschäftsbuches oder ein anderes Blankett in die
Schreibmaschine eingelegt werden kann und auf demselben Beträge in verschiedenen Kolumnen
geschrieben und je.nach Bedarf selbsttätig addiert oder subtrahiert werden können,
so daß eine genaue Rechnung und die Herstellung eines Duplikates oder mehrerer Kopien
ohne die Gefahr eines Kopierfehlers möglich wird. Die Maschine gibt, wenn sie zur
Führung von Kundenkonti einer Bank verwendet wird, zu jeder beliebigen Zeit die Rohbilanz
sowie die täglichen Gesamteinlagen und -rückzahlungen an. Zur Durchführung dieser
Rechnungen ist eine Reihe von Zählwerken mit einer gemeinsamen Antriebswelle derart
verbunden, daß jedes beliebige Zählwerk während der Umdrehung der Antriebswelle unabhängig
von den anderen Zählwerken addieren oder subtrahieren oder ganz ausgeschaltet werden kann.
Rechen - Schreibmaschinen wie die vorstehend gezeichnete sind bereits bekannt. Neu
ist an der vorliegenden Maschine im wesentlichen die Verbindung folgender Merkmale:
a) es'sind mehrere einander gleiche Zählwerke A, B, C, Dj E senkrecht untereinander
angeordnet;
b) die einzelnen Zählwerke können unab35
40
45
hängig voneinander auf Addition, Subtraktion oder Ruhe gestellt werden ;
c) die Verschiebung zwischen den Hauptantriebrädern 59, 60 und den Zählwerken wird
durch einen allen Zählwerken gemeinsamen Hauptradwagen 155 hervorgerufen, mittels
dessen die beweglichen Teile der Zählwerke alle gleichzeitig mit dem Papierwagen der
Schreibmaschine verbunden oder von ihm gelöst werden können.
Durch diese Kombination wird der Vorzug erreicht, daß die einzelnen Spalten der Rechnung
beliebige Breite erhalten können, ohne daß an den Zählwerken irgend etwas geändert
wird.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer Schreib - Rechenmaschine an
einer vorn aufschlagenden Underwood-Schreibmaschine in Fig. 1 in Seitenansicht
und in Fig. 2 in teilweise geschnittener Vorderansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt die Hauptteile
des Schreib- und Rechenmechanismus in Draufsicht und Fig. 4 einen Teil der Verbindungen
zwischen den Zifferntasten und dem Rechenmechanismus in teilweise geschnittener Draufsicht. Fig. 4a ist eine schematisch dargestellte
Seitenansicht, die dem linken oberen Teil der Fig. 1 entspricht, jedoch eine Anordnung
mit fünf Zählwerken statt der in Fig. 1 gezeigten vier Zählwerke veranschaulicht.
Fig. 5 ist eine Rückansicht der Maschine, Fig. 6 eine Seitenansicht des in den Fig. 1
55
65
und 2 ersichtlichen Zählwerkgehäuses, das zum
Teil \veggebrochen ist, um die Räder des oberen Zählwerkes zu zeigen, sowie eine Seitenansicht
des Hauptradwagens. Fig. 7 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht desHauptrades
der Triebwelle, auf die es aufgekeilt ist, und des Rohres, mittels dessen es längs des
Zählwerkes bewegt wird. Fig. 8 zeigt den Mechanismus im oberen Zählwerk im Schnitt,
Fig. 9 denselben in teilweise geschnittener Vorderansicht. Fig. 10 zeigt ein Hauptrad
mit Treibwelle und Hohlwelle in teilweise ge-"schnittener schaubildlicher Darstellung, Fig. 11
den Hauptradwagen, verbunden mit dem Papierwagen, um von ihm mitgenommen zu
werden, in Vorderansicht. Fig. 12 zeigt in schaubildlicher Darstellung eine Klinke zum
Niederdrücken und Abwärtshalten eines beweglichen Hakens oder Kupplungsteiles, der
den Triebradwagen mit dem Papierwagen der Schreibmaschine lösbar verbindet. Fig. 13
entspricht der Fig. 11, zeigt jedoch diesen Haken oder Kupplungsteil ausgelöst. Fig. 13 a
zeigt das eine Ende dieses Hakens in teilweise geschnittener Draufsicht, die Klinke, mittels
deren er niedergehalten wird, im Schnitt und einen Teil der Zwinge und den Zahn, mit dem
der Haken in Eingriff steht, ebenfalls im Schnitt. Fig. 14 zeigt einen Teil der in Fig. 11
dargestellten Einrichtung in schaubildlicher Darstellung. Fig. 15 ist eine schaubildliche
Rückansicht einer der in Fig. 11 ersichtlichen Zwingen. Die Fig. 16 bis 19a zeigen einen
Satz von fünf rotierenden Daumenscheiben, die alle an einer lotrechten AVelle befestigt
sind und dazu dienen, entweder auszuschalten oder die Richtung, in der die Rechnung auf
den fünf in Fig. 4a ersichtlichen Zählwerken jeweils durchgeführt wird, zu beeinflussen.
Die Fig. 20 bis 23 zeigen die in den Fig. 16 bis 19 ersichtlichen Einrichtungen in Seitenansicht.
Fig. 24 ist eine schaubildliche Ansicht der in Fig. 19 dargestellten Daumenscheibe
in größerem Maßstabe. Fig. 25 ist. eine Seitenansicht einer der in Fig. 1 ersichtliehen
lotrechten Antriebswellen in Verbindung mit den Kupplungsbetätigungshebeln für
die Zählwerke und jenen Mitteln, die in eine Stellung verschoben werden können, in der
diese Hebel nach Bedarf von Hand einstellbar werden. Fig. 26 zeigt einen der Hebel und
dessen in Fig. 25 ersichtliches Sperrmittel in der Draufsicht. Fig. 27 ist eine Ansicht des
unteren Teiles der in Fig. 25 ersichtlichen lotrechten Sperrstange in Verbindung mit der
Schwingwelle, die diese Sperrstange in die wirksame Stellung und aus derselben bewegt
und gleichzeitig die in den Fig. 16 bis 23 ersichtlichen Daumenscheiben entweder unwirksam
oder wirksam macht. Fig. 28 zeigt in schaubildlicher Darstellung eine der in Fig. 25
ersichtlichen Vorrichtungen zum Sperren eines ausgeschalteten Zählwerkes gegen zufällige
Betätigung. Fig. 29 ist eine Seitenansicht der in Fig. 25 ersichtlichen Hebel und der Sperrstange,
die in vollen Linien in der unwirk-· samen Stellung und in gestrichelten Linien in
der wirksamen Stellung gezeichnet ist. Fig. 30 zeigt eine Daumenscheibe zum automatischen
Betätigen der BandumschaltungSn vorrichtung. Fig. 31 ist eine schaubildliche
Rückansicht der Bandumschaltung und des j verschiebbaren Mechanismus, mittels dessen
ein oder das andere Farbband beim Typenanschlag an die Druckstelle gebracht wird.
Fig. 31 a zeigt die in Fig. 30 ersichtliche Vor-. richtung in teilweise geschnittener Seitenansicht.
Fig. 32 zeigt eine Stellung und Fig. 33 eine andere Stellung eines in Fig. 31
ersichtlichen Handgriffes, mittels dessen das Band gewünschtenfalls von Hand aus umgeschaltet
wird, wenn eine andere Farbe gedruckt werden soll. Fig. 34 zeigt einen Mittelschnitt
von vorn nach hinten durch die Maschine. Fig. 35 zeigt ein Kundenblatt aus einem aus losen Blättern bestehenden Hauptbuch
o. dgl. und veranschaulicht die Art und Weise, wie mittels der beschriebenen Einrichtungen
das Konto eines Kunden geführt werden kann.
Schreibmaschinenmechanismus.
Niederdrückbare Buchstabentasten 1 und Zifferntasten 2 (Fig. 2 und 3) sind an Hebeln
3 angebracht, die mittels Winkelhebel 4 (Fig. 34) mit Typenstangen 5 verbunden sind, um diese aufwärts und rückwärts gegen
eine Papierwalze 6 zu schwingen, die an einem Papierwagen 7 angebracht ist, der zum Teil
auf einer hinteren Schiene 8 aufruht.
Verbindungen zwischen den
Zifferntasten und dem Hemmungsrad des Rechenmechan i s m u s.
Zifferntasten und dem Hemmungsrad des Rechenmechan i s m u s.
Jeder der Hebel 3, welche Zifferntasten 2 tragen, ist mittels~ eines lotrechten Lenkers 9
mit einem Winkelhebel 10 verbunden. Von jedem Winkelhebel reicht ein wagerechter
Lenker 11 (Fig. 2) nach rechts, der an seinem rechten Ende an einem Arm 12 angelenkt ist.
Die lotrechten Lenker 9 können mittels einer Stange ga nach Belieben mit den Tastenhebeln
j außer Verbindung gebracht werden. Die j Arme 12 sind radial um einen gemeinsamen
Mittelpunkt gruppiert (Fig. 4) und drehen sich um Drehpunkte 13 in einer fixen Scheibe
1301; zusammen mit Armen 14 bilden sie Hebel
zur Betätigung von Schubstangen 15, die bei 16 an die Arme 14 angelenkt. sind. Die
Wirkung dieser Schubstangen besteht darin. einen von im Kreise angeordneten Hemmungszähnen 17, die auf einem motorisch angetrie-
benen Haupthemmungsrad angebracht sind, einzustellen oder vorzudrücken (Fig. ι und 4).
Das Niederdrücken einer Zifferntaste 2 bewirkt, daß mittels des Lenkers 9 der Winkelhebel
10 verschwenkt wird und den korrespondierenden Lenker 11 nach links zieht (Fig. 2),
dadurch den Hebel 12, 14 verschwenkt und die Schubstange 15 verschiebt, so daß der Zahn
17 aus der unwirksamen in die wirksame Stellung vorgedruckt wird.
Das Hemmungsrad 18 (Fig. 4), das unter beständigem Rotationsdruck steht, wie dies im
folgenden erklärt werden wird, wird normal dadurch an der Umdrehung gehindert, daß der
vorgedrückte Zahn 17 in ein Zahnrad 19
(Fig. 1) eingreift, das auf einer wagerechten Welle 20 befestigt ist. Auf dieser Welle ist
auch ein Nebenhemmungsrad 21 mit vier Zähnen befestigt, das dem Zahnrad 19 ähnlich
ist. Das Haupthemmungsrad trachtet, mittels seiner vorstehenden Zähne 17 das Zahnrad 19
und infolgedessen das Nebenhemmungsrad 21 zu drehen, das normal mittels einer an einer
Schwingwelle 23 angeordneten Sperrscheibe 22 zurückgehalten wird.
Die niedergedrückte Taste bewirkt außer dem Vordrücken des Hemmungszahnes 17
auch das Schwingen der Schwingwelle 23. Dieses Schwingen wird durch eine Universalplatte
oder -scheibe 24 (Fig. 4) bewirkt, die mittels eines der Arme 12 gegen die Wirkung
einer Feder 25 nach links (in Fig. 2) bewegbar ist. Zwischen der Platte 24 und dem
Kopf 28 einer die Platte tragenden wagerechten Stange 29 wirkt ein Ende eines bei 27
drehbaren Hebels 26, dessen anderes Ende '■■ mittels eines Lenkers 30 mit einem an der
Schwingwelle 23 befestigten Arm 31 verbunden ist. Die durch die niedergedrückte Taste
bewirkte Be\vegung der Schwingwelle 23 und der Sperrscheibe 22 bringt das Hemmungsrad
21 mit der Sperrscheibe 22 außer Eingriff und mit einer Sperrscheibe 32 (an 23) in Eingriff,
welche sie so lange zurückhält, als die Taste niedergedrückt bleibt.
Nach Freigabe der Zifferntaste 2 kehrt die Schwingwelle 23 unter der Wirkung der Feder
25 wieder in ihre Normalstellung zurück, das zweite Hemmungsrad 21 kommt mit der
Sperrscheibe 32 außer Eingriff, und infolgedessen dreht sich das erste Hemmungsrad 18,
bis es mittels jenes Zahnes 17 festgestellt wird, der eben durch die niedergedrückte
Taste vorgeschoben wird. Dies bestimmt die Größe der Drehung der Rechenräder, wie dies
im folgenden beschrieben wird.
Motor und Verbindungen mit
dem Hemmungsrad usw.
dem Hemmungsrad usw.
Die Welle 33 eines beständig rotierenden Motors 34 trägt eine Reibungskupplung 35,
die in einer mit dem Haupthemmungsrad 18 verbundenen Trommel 36 schleift (Fig. 4),
um dieses Rad 18 und die damit verbundenen Rechenräder anzutreiben. Die Verbindung
zwischen dieser Reibungstrommel 36 und dem Hemmungsrad. 18 besteht aus einem Winkelrad
37, einem in dasselbe eingreifenden Winkelrad 38, einem durch eine Welle 40 mit dem
Winkelrad 38 verbundenen Zahnrad 39, einem in dieses eingreifenden Zwischenrad 41 und
einem in dieses eingreifenden Zahnrad 42, das auf . der ,. Welle 43 befestigt ist, welche das
Haupthemnmngsrad 18 trägt.
Verbindungen zwischen dem
H e m m u η g s r a d u η d d e η R e c h e n-
rädern.
Mit einem auf der Welle 43 des Haupthemmungsrades 18 befestigten Winkelrad 44
ist ein Winkelrad 45 an einem Ende einer wagerechten Welle 46 in Eingriff, die an ihrem
vorderen Ende ein Winkelrad 47 trägt, das in ein auf einer lotrechten Welle 49 befestigtes
Winkelrad 48 eingreift. Diese lotrechte Welle treibt die Räder von vier übereinander angeordneten
Zählwerken, wie dies im rechten Teil der Fig. 2 ersichtlich ist. Jedes Zählwerk hat
eine wagerechte Welle 50 (Fig. 6 bis 10), die an ihrem Außenende je ein Winkelrad, von
oben nach unten mit 51, 52, 53, 54 bezeichnet, trägt, mittels deren die Rechenräder betätigt
werden. Während der Umdrehung der gemeinsamen Antriebswelle 49 kann jedes dieser
Winkelräder 51 bis 54 mittels der Antriebswelle vorwärts oder rückwärts gedreht werden
oder bewegungslos bleiben; gleichzeitig können die übrigen Winkelräder 51 bis 54 vorwärts
oder rückwärts gedreht werden, wodurch an einem oder an mehreren Zählwerken addiert oder subtrahiert wird, während an
einem oder mehreren der übrigen Zählwerke ein ähnlicher Betrag addiert oder subtrahiert
wird.
Zu diesem Zwecke kann eine geeignete Umsteuerung oder Kupplung jedes Winkelrad 51
bis 54 mit der Antriebswelle 49 verbinden, wobei diese Umsteuerungen unabhängig voneinander
in neutrale Stellungen umgestellt werden können, so daß, während das eine Zählrad addiert, ein anderes subtrahieren und
ein drittes in Ruhe verbleiben kann usw.
Jede Umsteuerung (Fig. 1) kann aus einem oberen Winkelrad 55 und einem unteren Winkelrad
56 bestehen, die beide mit dem Hauptgetriebe (z.B. 51) des Zählwerkes beständig
in Eingriff stehen und beide auf der lotrechten Welle 49 lose angeordnet sind. Jede Umsteuerung
besitzt überdies eine Doppelkupplung 57, die bei 58 (Fig. 16 bis 19) auf der
Welle 49 aufgekeilt ist und aufwärts bewegt , werden kann, um das Winkelrad 55 mit der
Antriebswelle 49 zu verbinden, während sie zur Verbindung des Winkelrades 56 mit der
Welle 49 abwärts bewegt wird. Schließlich kann diese Kupplung auch in einer Mittel-Stellung
gehalten werden, in der sie mit beiden Winkelrädern außer Eingriff bleibt, so
daß den Zählwerken keine Bewegung übertragen werden kann.
Die Welle 50 (Fig. 6 bis 10) hat viereckigen
Querschnitt, um durch eine Bohrung im Hauptrad 59 zu passen, das längs der Welle gleiten soll. Das Hauptrad kann einander
gegenüberliegende Zähne 60 haben, mittels deren es in Ausschnitte 61 eingreift,
die im Innern eines Rechenrades 62 vorgesehen sind, das in einen Zahnkranz 63 eingreift,
der an einem mit Ziffern versehenen Rad 64 angeordnet ist. Das Hauptrad 59 bewegt
sich bei jeder Betätigung einer Zifferntaste 2 von einem Rechenrad 62 zu dem nächsten.
Die Rechnung wird erst auf einem Rad von hohem Stellenwert, dann auf einem von
nächstniederem Stellenwert usw. durchgeführt, und die Ziffern werden in üblicher Weise auf
der Schreibmaschine geschrieben.
Die Ze Im erstell vorrichtung.
Bei jeder Umdrehung jedes Rechenrades 62 in einem oder dem anderen Sinne wird das
nächste Rechenrad zur Linken um ein Zehntel Umdrehung gedreht, um die Zehner zu verstellen.
Dies geschieht mittels eines besonderen Zahnes 65 am Rechenrad 62 (Fig. 9), der mit einem von fünf gleich weit voneinander
entfernten Zähnen 66 eines auf einer Welle 68 lose angebrachten Rades 61J in Eingriff steht.
Dieses Zehnerstellrad 67 hat an der den Zähnen 66 gegenüberliegenden Seite ebenfalls ein
Zahnrad 69, das mit einem am Rechenrad 62 des nächsthöheren Stellenwertes angeordneten
Zahnkranz 70 in Eingriff steht. Das Verhältnis des Zahnrades 69 zum Zahnkranz 70 beträgt
1:2, so daß eine Fünftelumdrehung des Zahnrades 69 eine Zehntelumdrehung des
Zahnkranzes 70 samt dem höheren Rechenrad 62 und daher auch des Ziffernrades 64 bewirkt.
Das Zehnerstellrad 67 ist auch mit einem mittleren Scheibenteil 71 zwischen dem
Zahnrad 69 und dem Satz von Zähnen 66 versehen, welche Scheibe fünf Ausschnitte 71"
hat. Einer dieser Ausschnitte wird durch eine beständig rotierende Reibungsrolle 72
ausgefüllt, die dazu dient, die Bewegung des Zehnerstellrades 67 zu unterstützen oder zu
vervollständigen. Der erste Teil der Bewegung des letzteren wird durch den besonderen
Zahn 65 auf jenem Rechenrad 62 bewirkt, das betätigt wird. Dies bringt den Umfang der
Scheibe 71 (das ist der Teil zwischen je zwei Ausschnitten Jia)- in Eingriff mit der rotierenden
Reibungsrolle 72, welche die Scheibe mitnimmt und sie veranlaßt, sich rasch zu drehen, bis die Rolle J2 in den nächsten Ausschnitt
der Scheibe eintritt, el. h. bis das Rad 69 eine Fünftelumdrehung gemacht und dem
nächsthöheren Rechenrad eine Zehntelumdrehung mitgeteilt hat. Jeder Ausschnitt yia ist
genügend weit, um die Rolle unter normalen Verhältnissen aufzunehmen. Ein unter dem
Druck einer Feder 76 stehender drehbarer Anhaltearm 75 drückt eine Rolle yy in Eingriff
mit einem der Ausschnitte in der Scheibe 71, um diese in der Normalstellung zu halten.
Die Nabe jedes dritten Stellrades ist so lang, daß sie durch eine im Zählwerkgehäuse
vorgesehene Zwischenwand 78 hindurchreicht, und jedes dritte Rechenrad 62 und Ziffernrad
64 kann korrespondierend ausgebildet sein, so daß die Räder gewöhnlich in Gruppen zu
dreien eingeteilt sind.
Für jedes der vier Zählwerke ist je eine der beständig rotierenden Reibungsrollen 72 vorgesehen,
die mittels bezüglicher Kegelräder 80,81,82,83 (Fig. 1) in beständiger Umdrehung
erhalten werden. Diese Kegelräder werden mittels einer lotrechten Welle 84 betätigt,
die ungefähr in ihrer Höhenmitte mit einem Winkelrad 85 versehen ist, das in ein Winkelrad
86 eingreift. Dieses ist auf dem Vorderende einer wagerechten Welle 87 befestigt, die
an ihrem Hinterende ein Zahnrad 88 trägt, das mit einem auf der beständig rotierenden
Antriebswelle 33 des Motors 34 befestigten Zahnrad 89 in Eingriff steht.. Jedes Kegelrad
80 bis 83 ist in beständigem Eingriff mit zwei Kegelrädern 90, 91, die alle auf ■ der lotrechten
Welle 84 lose angeordnet sind; ein auf dieser Welle aufgekeilter Kupplungsteil 92 kann aufwärts
und abwärts bewegt werden, um entweder eines der Kegelräder 90 oder 91 mit der
Welle 84 zu verbinden oder um die Verbindung zwischen den beiden Kegelrädern und
der Welle zu lösen.
Addier-, Subtrahier- und
Ausschalthebel.
Ausschalthebel.
Die Kupplungen an der Welle 84 sind mit jenen an der Welle 49 verbunden, so daß die
Umdrehung der Reibungsrolle jederzeit vorwärts oder rückwärts bewirkt oder aufgehoben
wird, je nachdem ob die Kupplung an der lotrechten Treibwelle 49 zum Addieren oder Subtrahieren oder in einer mittleren
Zwischenlage eingestellt ist.
Zur Betätigung der Kupplungen sind vier Hebel 93,94, 95 und 96 vorgesehen (Fig. 1
und 25), deren jeder ein Paar von Kupplungen beeinflußt, von denen sich eine an der Antriebswelle
49 und die andere an der Antriebswelle 84 befindet. Jeder Hebel ist bei 97 drehbar
und trägt an seinem Hinterende einen
Stift 98, der in eine Umfangsnut 99 einer Kupplung 92 eingreift, um diese aufwärts und
abwärts zu verschieben. Vor seinem Drehpunkt ist der Hebel bei 101 zur Aufnahme
eines Stiftes 102 geschlitzt, der in eine Nut der Kupplung 57 (Fig. 2) an der Welle 49
reicht; diese Kupplung senkt sich, während sich die Kupplung 92 hebt. Jeder Hebel 93
kann mit einem nachgiebigen Stift 104 versehen sein, der ihn in der gewählten Stellung
festhält. In Fig. 1 ist der oberste Hebel in der Ausschaltestellung, der nächsttiefere Hebel
in der Subtrahierstellung, der nächste in der Ausschaltestellung und der nächste in der
Addierstellung eingestellt, so daß mit dem obersten Zählwerk nichts geschieht, während
das nächste subtrahiert, das dritte ausgeschaltet ist und das vierte Zählwerk addiert.
. Jeder Stift 102 reicht durch einen lotrechten Sperrschieber 105 hindurch oder ist an dessen beiden Seiten angeordnet (Fig. 1, 25 und 28). Dieser Sperrschieber hat obere und untere Zähne 106, 107, die mit Sperrädern 108, 109 in Eingriff kommen, welche auf den Winkelrädern 55, 56 befestigt sind, und deren jedes mit zehn Zähnen versehen ist. Jeder Sperrschieber hat eine Führungsgabel 110, um in eine fixe Führung in einzugreifen, die ihn in lotrechter Lage hält. Bewegt sich der Sperrschieber aufwärts oder abwärts, so gibt er beide Getriebe frei, befindet er sich in Mittelstellung, so sind beide gesperrt. Dies verhindert eine zufällige Umdrehung eines der Winkelräder, wenn ein Addierwerk ausgeschaltet ist. Eines der Sperräder 108, 109 kann in jedem Paar wegbleiben.
. Jeder Stift 102 reicht durch einen lotrechten Sperrschieber 105 hindurch oder ist an dessen beiden Seiten angeordnet (Fig. 1, 25 und 28). Dieser Sperrschieber hat obere und untere Zähne 106, 107, die mit Sperrädern 108, 109 in Eingriff kommen, welche auf den Winkelrädern 55, 56 befestigt sind, und deren jedes mit zehn Zähnen versehen ist. Jeder Sperrschieber hat eine Führungsgabel 110, um in eine fixe Führung in einzugreifen, die ihn in lotrechter Lage hält. Bewegt sich der Sperrschieber aufwärts oder abwärts, so gibt er beide Getriebe frei, befindet er sich in Mittelstellung, so sind beide gesperrt. Dies verhindert eine zufällige Umdrehung eines der Winkelräder, wenn ein Addierwerk ausgeschaltet ist. Eines der Sperräder 108, 109 kann in jedem Paar wegbleiben.
Selbsttätig bewirkte Addition.
Subtraktion und Ausschaltung
der Zählwerke.
40
40
Jedes der beschriebenen Kupplungspaare an den Wellen 49 und 84 kann in jeder Schreibzeile
entweder allein oder mit anderen Kupplungspaaren zusammen zeitweise selbsttätig verschoben werden. Dies geschieht mittels
vier Daumenscheiben 115, 116, 117, 118, die
übereinander an einer rotierenden lotrechten AVdIe. 119 befestigt sind (Fig. 1 und 16
bis 24) ; diese ist mit dem Wagen 7 der Schreibmaschine so verbunden, daß sie sich
umdreht, sobald der letztere sich fortbewegt, wobei sie sich in dem einen Sinne dreht, während
der Wagen in der Richtung, in der das Papier beim Schreiben vorgerückt wird, vorgeht,
und im entgegengesetzten Sinne, während der Wagen zurückgeht, um eine neue Schreibzeile zu beginnen; während eines vollständigen
Hin- oder Rückganges des Wagens führt diese Welle 119'vorteilhaft eine vollständige
Umdrehung aus. Am Gestell der Maschine bei 120 sind vier Tasthebel 121 drehbar
angeordnet, von denen je einer für eine der Daumenscheiben 115 bis 118 dient; diese
zweiarmigen Hebel sind an einem Ende mit einem Schlitz 122 versehen, in den zur Betätigung
der Hebel 93 an deren hinteren Enden angeordnete Zapfen 123 eingreifen. Jeder
Tasthebel wird mittels einer Feder 124 mit der bezüglichen Daumenscheibe in Anlage erhalten.
Die lotrechte Welle 119, welche die Daumenscheiben 115 bis 118 trägt, ist mit dem
AVagen 7 mittels eines Räderwerkes verbunden ; dasselbe besteht aus einem Zahnrad 125,
das mit einem Zahnrad 126 in Eingriff steht, einem an 126 befestigten Kegelrad 127, einem
in dasselbe eingreifenden Kegelrad 128, einer wagerechten Welle 129 (Fig. 3), an deren
einem Ende das Kegelrad 128 und an deren anderem Ende ein Kegelrad 130 befestigt ist,
einem Kegelrad 131, das mit letzterem in.Eingriff
steht und an dem vorderen Ende einer langen, nach hinten reichenden wagerechten Welle 132 befestigt ist, einem am hinteren
Ende dieser Welle befestigten Kegelrad 133 und einem in dasselbe eingreifenden Kegelrad
134, einer wagerechten Ouerwelle 135, an
deren rechtem Ende das Kegelrad 134 befestigt ist, während sich am linken Ende ein Kegelrad
136 befindet, mit dem ein auf einer lotrechten Welle 138 (Fig. 3 und 5) befestigtes Kegelrad
137 in Eingriff steht, wobei am oberen Ende der Welle 138 ein Zahnrad 139 angeordnet
ist, das in eine am Wagen 7 angebrachte Zahnstange 140 eingreift.
Die Getriebe dieses Räderwerkes stehen in einem solchen Verhältnis zueinander, daß die
Welle 119 eine vollständigeUmdrehung macht,
während sich der Wagen von einem Ende seines Weges bis zum anderen bewegt.
Die Oberfläche jeder Daumenscheibe, z. B. 150 (Fig. 24), auf welcher der Tasthebel 121
aufruht, ist in Daumenflächen geteilt, die in verschiedenen Niveaus angeordnet sind, wobei
jede Niveaufläche zur nächsten schräg ver- ios
läuft, so daß sich der Tasthebel 121 während ·
der Vorbewegung des Wagens heben oder senken muß und dadurch den Kupplungshebel 93
betätigt, der seinerseits bewirkt, daß die vereinigten Zählwerke addieren oder subtrahieren
oder in Ruhe verbleiben. In Fig. 24 ist eine Form einer solchen Daumenscheibe schaubildlich
dargestellt, und es ist begreiflich, daß die einzelnen Scheiben verschieden geformt sein
können, um zu bewirken, daß die einzelnen Zählwerke addieren oder subtrahieren oder
gegebenenfalls unwirksam bleiben; es ist klar, daß diese Scheiben nach Belieben so gestaltet
und angeordnet werden können, daß die vier j Zählwerke gemeinsam subtrahieren oder gej
meinsam addieren oder so, daß eines oder ■ mehrere derselben addieren, während irgend-
eines oder mehrere der übrigen Zählwerke subtrahieren oder einige untätig bleiben. Jedes
Zählwerk oder alle können in jedem Sinne wirken oder untätig bleiben, ohne Rücksicht
darauf, was eines der übrigen Zählwerke tut.
Die Ausgestaltung der Daumenflächen an
den einzelnen Scheiben hängt von der Art der zu leistenden Arbeit ab. Ein bestimmter, mit
145 bezeichneter Teil der in Fig. 24 da.rgestellten Scheibe bewirkt mit der höchsten Erhebung
das Anheben des Tasthebels 121, wo-, durch das oberste Zählwerk veranlaßt wird,
zu addieren. An derselben Scheibe befinden sich tiefere Daumenflächen 146, 146°·, auf
denen ruhend der Tasthebel 121 die Ausschaltung des obersten Zählwerkes bewirkt. Ebenso
besitzt diese Scheibe zwei tiefe Flächen 147, und wenn der Tasthebel 121 auf diesem aufliegt,
ist der Hebel 93 auf Subtrahieren ein-
gestellt.
Als Illustration der Wirkung der automatischen Vorrichtung zur Beeinflussung der
Stillsetzung der Zählwerke ist in Fig. 35 ein Blatt einer mit der Schreibmaschine geschriebenen
Rechnung veranschaulicht.
Das oberste Zählwerk A (Fig. 2), das durch die Daumenscheibe 115 (Fig. 1 und 16)
betätigt \vird, zeigt stets die Rohbilanz, welche die Bank in Händen hat. Für jeden Kunden
wird ein loses Hauptbuchblatt oder ein anderes Blankett 148 (Fig. 35) verwendet. Das
Kundenblatt wird täglich in die kombinierte Schreib- und Rechenmaschine eingelegt, und
es werden darauf das Datum, die letzte Bilanz des Kunden, die an diesem Tage von ihm eingelegten
Gesamtdepositen, die ihn an dem Tage belastenden Schecks (wobei die Beträge
dieser Schecks gesondert geschrieben werden), die Summe dieser Schecks und die verbleibende
Bilanz nach Abzug der Schecksumme eingeschrieben. Dieses Kundenblatt wird sodann aus der Maschine entfernt, und
die Blätter der übrigen Kunden werden dann in derselben Weise beschrieben. Am nächsten
Tag werden die Blätter wieder eines nach dem anderen in die Maschine eingelegt und die mit
der Maschine geschriebenen Rechnungen durchgeführt usw. Die auf allen Blättern durchgeführten Rechnungen wirken auf das
. oberste Zählwerk ein, und sobald alle Kundenblätter geschrieben sind, zeigt dieses oberste
Zählwerk die an diesem Tage sich ergebende Rohbilanz der Bank.
Das zweite Zählwerk B, das mittels der Daumenscheibe 116 (Fig. 1 und 17) betätigt
wird, zeigt die täglichen Gesamteinlagen. Sobald jedes Kundenblatt geschrieben ist, wird
der Betrag ihrer Einlagen auf dem zweiten Zählwerk addiert, da diese Beträge zweifellos
einen Zuwachs zeigen, wenn die Kundenblätter geschrieben sind.
Das dritte Zählwerk C, das durch die Dau-, menscheibe 117 (Fig. 1 und 18) betätigt wird,
zeigt die Gesamtsummen der mittels der Schecks der Kunden bewirkten Rückzahlungen.
Die an diesem Zählwerk ersichtliche Summe muß gleichfalls während des Schreibens
der Kundenblätter ein Anwachsen zeigen'
Das vierte Zählwerk D, das mittels der Daumenscheibe 118 (Fig. ι und 19) betätigt-wird,
wird bloß für zeitweise Rechnung benutzt, um die Rechnung jedes Kunden, so wie sie geschrieben
ist, aufzustellen. Die Ziffernräder daran werden dann wieder auf Null eingestellt,
um für das Aufstellen der Rechnung des nächsten Kunden bereit zu sein.
Das fünfte Zählwerk E, das in Fig. 4 a, welche die vorzugsweise Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht, unten schematisch gezeigt ist, wird nur zur Erzielung der
Totalsumme der einen Kunden belastenden Schecks verwendet. Dieses Zählwerk wird automatisch auf Null zurückgestellt, während
der letzte Teil jeder vollständigen Zeile der Eintragungen in dem Blatt (Fig. 35)' gemacht
wird, und ist alsdann zum Zusammenzählen der Summe der Schecks des nächsten Kunden
bereit.
Dieses Zählwerk E ist selbstverständlich in dem Gehäuse 163 (das für diesen Zweck verlängert
ist) unterhalb der anderen Zählwerke angebracht und kann in gleicher Weise angeordnet
und betätigt werden. Dementsprechend wird auch der Wagen 155 nach unten verlängert
und mit einem fünften Ansatz 169 versehen, der mit einer fünften Stange 168 verbunden
ist, um das Hauptrad 59 dieses fünften Zählwerkes zu betätigen. Dieses Hauptrad 59 wird mittels eines Winkelrades 54" betätigt,
ähnlich dem Winkelrad 54, das in Win: kelräder, ähnlich den Winkelrädern 55, 56 am
unteren Ende der lotrechten Antriebswelle 49, eingreift, die demzufolge für diesen Zweck
entsprechend nach abwärts verlängert ist. Addition oder Subtraktion oder Ausschaltung
des Zählwerkes E werden mittels einer auf der Welle 49 aufgekeilten Kupplung, ähnlich
der Kupplung 57, bewirkt, und ein Hebel 96", ähnlich dem Hebel 96, betätigt diese Kupplung
zusammen mit der Nebenkupplung 92 an der Welle 84; dieser Hebel wird von einem Tasthebel 121 beeinflußt, der auf einer Daur
menscheibe n8a ruht, die am unteren Ende der Daumenscheibenwelle 119 befestigt ist,
welche ebenso entsprechend verlängert ist, um die Scheibe Ii8a zu tragen. Mit anderen
AVorten: Fig. 4a zeigt einen Satz von' fünf Zählwerken, die in bezug auf Konstruktion
und Wirkung und in jeder Weise mit den in den anderen Figuren der. Zeichnungen dargestellten Zählwerken übereinstimmen,
nur daß eben fünf Zählwerke verwendet werden.
Betätigung der automatischen
Addier-, Subtrahier- und Ausschaltein richtungen für die
Zählwerke.
Addier-, Subtrahier- und Ausschaltein richtungen für die
Zählwerke.
Wenn das Blatt des Kunden in die Schreibmaschine eingelegt wird, befinden sich die
ίο fünf Daumenscheiben (Fig. 4a) in den in den
Fig. 16 bis 19 a gezeigten Stellungen, wobei
alle Tasthebel 121 auf den mittleren oder neutralen Flächen' 146 dieser Scheiben ruhen, so
daß während der Eintragung des Datums in die erste Kolumne (Fig. 35) keine Rechnung
durchgeführt wird. Das zweite, dritte, vierte und fünfte Zählwerk stehen auf Null. Das
erste Zählwerk A zeigt die Bilanz der Bank nach dem Abschluß der vortätigen Gescliäfte.
Der erste Betrag, der eingeschrieben wird, ist jener der letzten Bilanz des Kunden, d. h.
seine Bilanz bei Abschluß des vortägigen Geschäftes, welcher Betrag daher leicht aus den
Büchern der Bank bestimmt werden kann. Dieser Betrag wird in die zweite Kolumne (Fig. 35) eingetragen, und während er geschrieben
wird, wird er als ein vorläufiger Schritt vorwärts zur Bestimmung der gegenwärtigen
Bilanz des Kunden auf dem vierten Zählwerk D addiert. Gleichzeitig wird dieser
Betrag von dem Betrag auf dem ersten Zählwerk A subtrahiert. Mit anderen Worten :·
Der Betrag der Bilanz des Kunden wird von der Generalbilanz der Bank in der Absicht
entlehnt, ihn nach Revision oder Verbesserung, wie sie nach Rechnung der Geschäfte
des laufenden Tages dieses Kunden vorgenommen werden kann, wieder rückzustellen.
Demgemäß folgt auf die neutrale Fläche 146 an der rotierenden Daumenscheibe 115 eine
tiefere Fläche 147, so daß, sobald das Datum eingetragen ist, die neutrale Fläche 146 der
rotierenden Scheibe über die Stelle, wo sich der Tasthebel 121 befindet, hinausgeführt und
der letztere mittels seiner Feder 124 in die Subtraktionsfläche 147 gedrückt wird und auf
dieser Fläche verbleibt, während die Zahl in die zweite Kolumne nach Fig. 35 eingetragen
wird, so daß am ersten Zählwerk A eine Subtraktion durchgeführt wird.
Während dies geschieht, wird die Nase des Tasthebels 121 (Fig. 19) mittels der Daumenfläche
I45ffi an der rotierenden Daumenscheibe
118 angehoben und ruht hierauf auf der oberen Fläche 145 an dieser Scheibe, indem er
auf die bereits beschriebene Art die Kupplung verschiebt, um das vierte Zählwerk zu veranlassen,
daß es den Betrag, der in der zweiten Kolumne in Fig. 35 eingeschrieben ist, addiert.
Während dieser Betätigung des ersten und vierten Zählwerkes bleiben das zweite, dritte
und fünfte Zählwerk B, C, E in Ruhe, wobei die Tasthebel 121 beständig auf den neutralen
Flächen 146 an den rotierenden Scheiben 116,
117, Ii8ffl ruhen (Fig. 17/18 und 19a).
Bei Vollendung der Einschreibung des Betrages der alten Bilanz in dieser zweiten Kolumne
wird das vierte Zählwerk D den Betrag, der eingeschrieben worden ist, zeigen, während
das erste Zählwerk die Rohbilanz der Bank, einstweilen um den gleichen Betrag
vermindert, zeigen wird.
■ Nun wird in die dritte Kolumne (Fig. 35) die Summe der am gegebenen Tage durch den Kunden geleisteten Einzahlungen eingeschrieben. Dieser Betrag wird am vierten Zählwerk D zum Betrage der letzten Bilanz des Kunden addiert, wobei der Tasthebel 121 (Fig. 19) beständig auf der erhabenen Fläche 145 der rotierenden Scheibe 118 ruht.
■ Nun wird in die dritte Kolumne (Fig. 35) die Summe der am gegebenen Tage durch den Kunden geleisteten Einzahlungen eingeschrieben. Dieser Betrag wird am vierten Zählwerk D zum Betrage der letzten Bilanz des Kunden addiert, wobei der Tasthebel 121 (Fig. 19) beständig auf der erhabenen Fläche 145 der rotierenden Scheibe 118 ruht.
Gleichzeitig ruht derTasthebel 121 (Fig. 17),
der eben durch die Daumenfläche 145^ angehoben
worden ist, auf der oberen Fläche 145 und hält die beiden Kupplungen 57, 92 in einer
Stellung, in welcher sie das zweite Zählwerk B (Fig. 2 und 4a) veranlassen, den in die dritte
oder Depositenkolumne (Fig. 35) eingeschriebenen Betrag zu addieren.
Gleichzeitig senkt sich der Tasthebel 121
(Fig. 16) auf die lange Mittelfläche 146 der Daumenscheibe 115, so daß das oberste Zählwerk
A untätig bleibt, bis die letzte Kolumne des Blattes 148 erreicht ist.
Die Tasthebel 121 (Fig. 18 und 19a) bleiben
ruhig auf den neutralen Daumenflächen 146. Auf diese Weise ist bei Vollendung der
Einschreibung des Betrages in der dritten Kolumne (Fig. 35) dieser Betrag auf dem vier-'
ten Zählwerk!) und ebenso auf dem zweiten 1°°
Zählwerk B, das die täglichen Gesamteinlagen anzeigen soll, bereits zugezählt.
Es werden sodann die Beträge der einzelnen den Kunden belastenden Schecks vorzugsweise
auf derselben Zeile in die Kolumnen 4, 5, 6, 7 und 8 des Blattes 148 eingeschrieben.
Während des Eintragens dieser Schecks werden ihre Beträge auf dem vierten oder temporären
Zählwerk D subtrahiert, indem der Tasthebel 121 sich auf die untere Daumenfläche
147 der Scheibe 118 (Fig. 19) gesenkt hat, so
daß der Betrag jedes Schecks, sobald er niedergeschrieben ist, von der auf dem vierten
Zählwerk D ersichtlichen Summe abgezogen wird. Während die Beträge dieser Schecks
eingetragen werden, wird der Tasthebel 121 der Scheibe 117 (Fig. 18) mittels einer
Schrägfläche 145° auf die obere Daumenfläche 145 dieser rotierenden Scheibe gehoben, so
daß die Beträge aller Schecks auf dem dritten Zählwerk C addiert werden, das die täglichen
Gesamtrückzahlungen, d. h. die Totalsummen
aller die verschiedenen Kunden der Bank belastenden Schecks anzeigen soll.
Gleichzeitig wird der Tasthebel 121 der
Scheibe 119 (Fig. 19a) durch eine Schrägfläche 145"' der rotierenden Daumenscheibe
wja (Fig. 19a) angehoben und veranlaßt, auf
der oberen Daumenfläche 145 dieser Scheibe aufzuruhen, um die Scheckbeträge auf dem
fünften Zählwerk E zusammenzuzählen, so daß die Gesamtsumme der Schecks ermittelt
werden kann. Während dieser Scheckeintragung ruhen die Tasthebel 121 der Scheiben
115 und 116 (Fig. 16 und 17) auf den mittleren
oder neutralen Daumenflächen 146 der rotierenden Daumenscheiben 115 und 116, so
daß das erste und zweite Zählwerk A und B untätig bleiben.
Bei Vollendung dieses Teiles der Operation bleiben diese beiden Zählwerke A und B unverändert,
das dritte Zähhverk C wird die Totalsumme der Schecks, das vierte Zählwerk
D den Betrag des Kredites des Kunden nach Abrechnung der Schecks von den Einlagen
und der früheren Bilanz und das fünfte Zählwerk die Totalsumme der Schecks dieses
Kunden anzeigen.
Es wird nun in die neunte Kolumne (Fig. 35) die Totalsumme der Schecks eingetragen,
die vom fünften Zählwerk E abgelesen wird.
Indes hat sich der Tasthebel 121 (Fig. 19a)
unter dem Einfluß seiner Feder auf die tiefste Daumenfläche 147 der Daumenscheibe ΐΐ8σ
gesenkt, so daß der Betrag vom fünften Zählwerk E abgezogen wird, welcher Vorgang dieses
Zählwerk auf Null läßt, bereit zum Rechnen der Totalsumme der Schecks für den nächsten Kunden.
Gleichzeitig bleiben alle übrigen Zählwerke untätig, jeder der ersten vier Tasthebel 121
ruht auf der mittleren oder neutralen ■Daumenfläche 146 seiner rotierenden Daumenscheibe, und beim Abschluß dieses Teiles der
Operation bleiben die vier ersten Zählwerke unverändert, während das fünfte Zählwerk
Null zeigt.
Nun wird in die letzte Kolumne der Betrag, den das vierte Zählwerk D zeigt, d. h. die
Bilanz des Kunden, eingetragen. Während dies geschieht, wird der Betrag vom vierten
Zählwerk abgezogen, so daß dieses wieder auf Null zurückkehrt und zum Zusammenzählen
der Rechnung des nächsten Kunden bereit ist; der Tasthebel 121 in Fig. 19 ruht zu diesem
Zweck auf der Daumenfläche 147 der rotierenden Scheibe 118 auf.
Gleichzeitig, während dieser Betrag in die letzte Kolumne eingetragen wird, wird er am
ersten Zähhverk A addiert, so daß dieses Zählwerk am Schluß der Operation die Rohbilanz,
welche die Bank in Händen hat, anzeigt, wobei der Tasthebel 121 in Fig. 16 mittels einer
Daumenfläche 145"· der rotierenden Scheibe 115 angehoben wird und auf der oberen Fläche
145 aufruht. Während dieses Vorganges bleiben das zweite, dritte und vierte Zählwerk untätig,
indem ihre Tasthebel 121 auf den mittleren oder neutralen Daumenflächen 146 ihrer
bezüglichen Scheiben ruhen.
Nach Vollendung der ganzen Operation wird das erste Zählwerk A die Rohbilanz, das
zweite Zählwerk B die Gesamteinlagen und das dritte Zählwerk C die Gesamtrückzahlungen
zeigen, während das vierte und fünfte Zählwerk D und E auf Null stehen werden.
Nun wird das Blatt aus der Maschine herausgenommen und ein anderes eingelegt, um
die Rechnung eines anderen Kunden vorzunehmen ; der Vorgang ist der gleiche \vie der
eben beschriebene, und am Schluß desselben zeigt das erste Zählwerk A die Rohgeneralbilanz der Bank, das zweite Zählwerk B die
Gesamtsumme aller Depositen beider Kunden und das dritte Zähhverk C die Summe aller
Schecks beider Kunden, während das vierte und fünfte Zählwerk D und E auf Null stehen.
Dieser Vorgang wird mit allen Blättern 148 wiederholt. Am folgenden Datum wird der
Vorgang mit den korrespondierenden Ergebnissen wiederholt, wobei jedes Blatt zu diesem
Zwecke wieder in die Maschine eingelegt wird. Auf diese Art werden die Verrechnungen
der Bank mit ihren Kunden in einfacher, wohlfeiler und genauer Weise geführt.
Es ist selbstverständlich, daß in der Schreibmaschine ein Hauptregistrierblatt verwendet
werden kann, mittels dessen Kohlenkopien von den einzelnen Rechnungen gemacht werden
können, während diese auf der Maschine geschrieben werden. Dieses Hauptregistrierblatt
verbleibt in der Maschine, während die einzelnen Blätter der Reihe nach eingelegt und
herausgenommen werden. Dieses Hauptregistrierblatt kann gegebenenfalls in Form einer Rolle angebracht sein, die genug lang
sein kann, um die gesamten Tagestransaktionen zu zeigen und als Nachweisung oder
für andere Zwecke zu dienen.
Werden bloß vier Zählwerke und ihr Zubehör verwendet (Fig. 1, 2 und 16 bis 19), so
kann die neunteKolumne desBlattes (Fig. 35), welche die Gesamtsumme der Schecks des
Kunden zeigt, weggelassen werden. Selbstverständlich können die Zählwerke in anderer
Weise oder für andere Verwendung, für verschiedene Buchführungssysteme und andere
Zwecke benutzt werden, wobei die zugehörigen Daumenscheiben in jedem Falle so ausgestaltet
sind, daß sie den Erfordernissen entsprechen. Beispielsweise kann das erste Zählwerk
A, statt für die Hauptbilanz der Bank verwendet zu werden, zum Zusammenzählen
der Schecks jedes Kunden benutzt werden, so daß die neunte Kolumne in Fig. 35 ausgefüllt
werden kann.
Soll die Verwendung der Daumenscheiben 115 bis n8a erspart werden, so wird ein Hebel
150 (Fig. ι und 25 bis 29) gedreht, um eine Welle 151 zu verschwenken, wodurch eine
Daumenscheibe 152 nach abwärts verdreht wird. Diese dient als Stufe, auf welcher die
lotrechte, die Daumenscheiben tragende Welle 119 auf ruht, so daß sich diese lotrechte Welle
abwärts senken kann, bis sich die fünf (bzw. vier) Daumenscheiben an derselben außerhalb
der Bewegungsebene der Tasthebel 121 befinden.
Die verschiedenen Zählwerke können dann mittels der Hebel 93 bis g6a (die, wie
aus der Zeichnung ersichtlich, mit Handgriffen versehen sind) eingestellt werden, um je nach
Bedarf zu addieren, zu subtrahieren oder untätig zu bleiben, so daß die Maschine nicht
bloß für die Arbeitsweise nach Fig. 35, sondern ebenso für beliebige andere Arbeitsweisen
eingerichtet ist.
In den Fig. 25 bis 29 sind die Hebelstifte 104 so dargestellt, daß sie mit Ausnehmungen
I53a einer lotrechten Stange 153 in Eingriff
kommen können. Letztere ist mit dem UmschaltutJgshebel
150 verbunden, um aus der unwirksamen, in vollen Linien gezeichneten
Stellung (Fig. 29) in die wirksame, in gestrichelten Linien gezeichnete bewegt zu werden,
wenn die Daumenscheibenwelle 119 gesenkt
ist. Die Hebel 93 bis φα (Fig. 4a) können
dann unabhängig voneinander eingestellt werden, um zu bewirken, daß das bezügliche
Zählwerk addiert, subtrahiert oder in Ruhe bleibt, wobei "der Stift 104 jedes Hebels mittels
eines von einer Feder 153° beeinflußten Handgriffes 153^ ausgelöst wird (Fig. 26
und 29). Die Stange 153 ist an ihrem oberen und unteren Ende an je einem Lenker 154 angelenkt
und wird mittels Federn 154° zurückgehalten. Ein mit dem unteren Lenker 154
verbundener Arm 154* stützt sich gegen eine
auf der Welle 151.. befestigte Daumenscheibe . 154". Aus Fig. 29 ist ersichtlich, daß die Bewegung
des Hebels 150 in der Richtung des Pfeiles bewirken wird, daß der vorstehende
Teil I54!i! der Daumenscheibe 154° den Arm
Ι54δ nach rechts drückt. Gleichzeitig schwingt
der Lenker 154 nach rechts, und mittels eines Armes 154*, eines Lenkers 154® und eines Armes
154^ am oberen Lenker 154 wird dieser
veranlaßt, die gleiche Schwingbewegung wie der untere Lenker 154 auszuführen, so daß die
Stange 153 nach rechts verschoben wird. Wird der Hebel 150 wieder aufwärts verschwenkt,
so wird die Stange 153 wieder nach links verschoben, und die Kupplungshebel
können mittels der Daumenscheiben (Fig. 1 und 16 bis 24) ohne Störung infolge Eingriffes
der Stifte 104 in die Ausnehmungen i54a der Stange 153 automatisch betätigt werden.
Befinden sich die Teile in der in Fig. 29 in vollen Linien gezeichneten Stellung, so ist
es begreiflich, daß die Tasthebel 121 und die Hebel 93 usw. in einer Richtung mittels der
Daumenscheiben und in der anderen mittels der Federn 127 frei betätigt werden können.
H a u ρ t r a d w a g e n.
Alle Haupträder 59, die durch den oben beschriebenen Mechanismus in Umdrehung versetzt
werden, müssen sich gleichzeitig von den Rechenrädern von höherem Stellenwert zu jenen von niederem Stellenwert mittels
eines Wagens 155 ruckweise nach rechts bewegen. Derselbe ist mit oberen Rollen 156
versehen, um sich auf einer Schiene 157 fortzubewegen, und mit unteren Rollen 158, mittels
deren er an einer Schiene 159 gleitet. Diese Schienen sind an ihren inneren Enden
mit dem Schreibmaschinenrahmen 160 und an ihren äußeren Enden mittels einer lotrechten
Platte 161 verbunden, welche die Hauptteile des Getriebes trägt (Fig. 2) und ebenso einen
Teil eines Gehäuses bildet, das die Zählwerke enthält; dieses Gehäuse besitzt ferner eine
Rückwand 162, eine Vorderwand 163 und eine Seitenwand 164. Jedes Hauptrad hat einen
Kopf 165 (Fig. 7 bis 10) mit einer umlaufenden Nut 166 zur Aufnahme eines Kupplungsboizens
167, der von einem Rohr 168 einwärts ragt, innerhalb dessen sich die Welle des
Hauptrades der Länge nach verschiebt. Jedes dieser Rohre 168 reicht durch die rechte Seitenwand
164 des Gehäuses, und an seinem äußeren Ende ist einAuglager 169 angebracht;
diese vier Auglager sind übereinander auf dem Wagen 155 befestigt (Fig. 2, 7 und 11).
Selbstverständlich sind bei der in Fig. 4a dargestellten Ausführungsform fünf Auglager
und fünf Rohre 168 auf dem Wagen 155 angeordnet, mittels dessen fünf Haupträder verschoben
werden sollen. Bewegt sich der Wagen nach links oder rechts, so bewirken die Rohre 168 mittels ihrer Kupplungsbolzen 167,
daß sich die Haupträder längs der Wellen 50 fortbewegen, mittels deren sie in Umdrehung
versetzt und auf die Art veranlaßt werden, die Zählräder 62 zu drehen.
Verbindung zwischen dem
Hauptradwagen und dem
Schreibmaschinenwagen.
Der Hauptradwagen 155 ist mit dem Schreibmaschinenwagen 7 derart verbunden,
daß während des Vorrückens des Schreibmaschinenwagens in der Richtung, in der das
Papier während des Schreibens bewegt wird, also von rechts nach links, das Hauptrad sich
in der Richtung von links nach rechts oder
vom höheren zum niederen Stellenwert der Zahlen fortbewegt, so daß die zu schreibenden
und zu rechnenden Ziffern auf normale Weise mit der Ziffer von höchstem Stellenwert und
fortschreitend zu jener von niederem Stellenwert geschrieben werden können.
Die Verbindung des Hauptradwagens 155 mit dem Schreibmaschinenwagen 7 besteht
aus einem Arm 170 am ersteren (Fig. 2 und 11), einem mit diesem Arm bei 172 lose
verbundenen Hebel 171, einem Schlitten 173,
mit dem dieser Hebel bei 174 lose verbunden ist, einem am Schlitten bei 176 drehbaren
Haken 175 und einer Zwinge 177, die an einer Stange 178 angebracht ist, welche ihrerseits
von zwei vom Wagen 7 nach vorn reichenden Armen 179 gehalten wird (Fig. 3). Der Hebel
171 ist zwischen seinen Enden bei 180 auf
einer Stütze 181 drehbar, die mit dem Maschinengestell
verbunden ist, und bewirkt, daß sich der Wagen 155 in entgegengesetzter
Richtung wie der Wagen 7 bewegt.
Der Schlitten 173 gleitet längs einer Schiene 182, die an einer am Gestell 160 der Schreibmaschine
an deren A^orderseite angebrachten Stange 183 befestigt ist; die Schiene 182 hat
T-förmigen Querschnitt, und der Schlitten umklammert sie, wie dies in den Fig. 12
und 14 ersichtlich ist. Jede der Zwingen 177 trägt einen Zahn, A^orsprung oder Ansatz 184
(Fig. 15), während der Haken 175 mit einem Ausschnitt 185 (Fig. 13) versehen ist, um mit
demselben in Eingriff zu kommen; normal wird der Haken mittels einer Druckfeder 186
im Eingriff mit diesem Ansatz gehalten.
Selbsttätig aussetzende Verbindung zwischen Hauptradwagen
und Sch reib maschinenwagen.
Wie aus der bisherigen Beschreibung hervorgeht, ist es zuweilen erwünscht, eine Rechnung
auf demselben Zählwerk an verschiedenen Teilen jeder Schreibzeüe durchzuführen,
welche Zeile alle Kolumnen des Arbeitsblattes einnehmen kann. Es kann beispielsweise erwünscht
sein, die in der vierten, fünften, sechsten, siebenten und achten Kolumne eingeschriebenen
Beträge von der in der zweiten ■5° und dritten Kolumne eingetragenen Summe
der Beträge zu subtrahieren, wobei der in eine Kolumne geschriebene und subtrahierte Betrag
vielleicht gleichzeitig an einem anderen Zählwerk addiert wird usw. Demgemäß kann
zur Eintragung jeder Zahl in ihre entsprechende Kolumne die Verbindung zwischen dem Hauptradwagen und dem Schreibmaschinenwagen
selbsttätig gelöst werden, um wieder selbsttätig hergestellt zu werden und für die Addition einer anderen Zahl, während
diese in einer folgenden Kolumne geschrieben wird, \vieder in die ursprüngliche Stellung zurückzukehren.
Eine derartige Lösung und Wiederherstellung der Verbindung kann manchmal beim Schreiben jeder Zeile vorkommen.
Zur Bewirkung einer solchen Lösung der genannten Verbindung reicht ein Unterbrecher
187 von der Stange 183 in die Bahn einer am freien Ende des Hakens 175 .vorgesehenen
Schrägfläche 188, so daß der Haken, λνεηη die Haupträder in ihre äußersten rechten
Stellungen kommen, abwärts gedrückt und mit dem Zahn 184 selbsttätig außer Eingriff
gebracht wird, während der Hauptradwagen 155 durch Mittel, die nachfolgend beschrieben werden
sollen, sofort nach links zurückbewegtwird.
Schnecke zum Antrieb des
Hauptradwagens. go
An dem freien Ende des Hakens ist bei 189 ein (von der Feder 186 umgebener) Zahn 190
angebracht, der an seinem unteren Ende eine oder mehrere Spitzen 191 . besitzt, mittels
deren er in die Gewinde einer mit mehrfachem Gewinde versehenen Schnecke 192 eingreift,
die sich in beständiger rascher Umdrehung in einer Richtung befindet, um den Zahn 190 nach
rechts zu führen (Fig. 13). Da, wie ersichtlich, die Spitze 191 wie eine Halbmutter wirkt,
kann unter Umständen eine solche verwendet werden, um den ineinandergreifenden Teilen
mehr Angriffsfläche zu bieten.
Um den Zahn 190 entgegen der Spannung der Feder 186 unten und in Eingriff mit der
Schnecke 192 zu halten, ist eine federnde Klinke 193 (Fig. 12) vorgesehen, die sich
über einen Ansatz 194 am freien Ende des Hakens 175 einhakt. Solange die Klinke mit
dem Ansatz 194 in Eingriff steht, führt die Schnecke 192 den Schlitten 173 rasch nach
rechts und unter Umständen so lange, bis der Zahn 190 vom Ende der Schnecke abgleitet.
Der Eingriff dieser Klinke mit dem Ansatz 194 wird mittels eines Daumens 195 gelöst.
der von der folgenden Zwinge 177 nach links vorragt. Bewegt sich der Schlitten 173 nach
rechts, so bewirkt er, daß die Klinke 193 gegen den Daumen oder Unterbrecher 195 anstößt,
so daß der letztere die Klinke vom Ansatz 194 löst, und die Feder 186 schnellt den
Haken 175 aufwärts, so daß er mit dem Ausatz 184 an dieser Zwinge 177 in Eingriff
kommt und der Zahn 191 infolgedessen angehoben
und mit der rotierenden Schnecke 192 außer Eingriff kommt. Der Schreibmaschinenwagen
7 ist nun wieder mit dem Hauptradwagen 155 verbunden, so daß eine Zahl in
die nächste Kolumne eingetragen und ebenso an einem oder an mehreren Zählwerken addiert oder subtrahiert werden kann.
Die Rückführschnecke 192 hat eine Spindel
196, die mit dem Motor 34 mittels eines Triebwerkes verbunden ist. Dasselbe besteht aus
einem Zahnrad 197, einem in dasselbe eingreifenden, auf einem Ende einer wagerechten
Welle 199 (Fig. 11) befestigten Zahnrad 198
und einem am rechten Ende der Welle 199 angebrachten Winkelrad 200, das mit einem auf
dem Obereride der lotrechten Welle 84 befestigten Winkelrad 201 in Eingriff steht. Die
lotrechte Welle 84 ist mittels der Welle 87 und Getriebe 88, 89 mit der Motorwelle 33 verbunden.
Um die Hebelachse 180 kann eine Feder 202 (Fig. 11) gewunden sein, um den Schlitten
173 nach rechts zu drücken, so daß, wenn der Zahn 191 außer Eingriff kommt, bevor der
Ausschnitt 185 im Haken 175 mit dem Ansatz 184 der Zwinge 177 in Eingriff kommt, der
Schlitten 173 nicht stehen bleibt, sondern mit-· tels dieser Feder 202 genug weit längsbewegt
wird, so daß der Haken 175 in den Ansatz 184 einschnappen kann. Der Teil des Hakens, der
den Ausschnitt 185 an seiner rechten Seite begrenzt, kann beispielsweise bei 203 weggeschnitten
sein, so daß dessen Eingriff mit der Unterseite des Ansatzes 184 die Nase 204
des Hakens nicht hindert, mit dem Ansatz 184 ■■in Eingriff zu kommen. Infolge des Gewichtes
des Wagens 155 und der damit verbündenen Teile ist die motorisch angetriebene
Schraube 192 zum Zurückführen dieses Wagens ein Vorteil, da die Feder, wenn sie allein
das Bewegen des Wagens 155 mit der gewünschten Geschwindigkeit besorgen müßte,
eine Stärke haben müßte, die unter Umständen auf die Bewegung des Schreibmaschinenwagens
7 in der Richtung nach links eine unerwünschte Bremswirkung ausüben würde. Überdies würde eine so starke Feder dem
schweren Wagen 155 unter Umständen einen zu starken Antrieb geben. Die Feder 202
kann verhältnismäßig schwach sein, da die Bewegung des Wagens 155 vorzugsweise von
der motorisch angetriebenen Schraube 192 übernommen und der Wagen mittels derselben
mit wesentlich gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt wird.
Angenommen, daß sich der Papierwagen 7 in der Richtung nach links bewegt, so ist es
begreiflich, daß der Ansatz 184 der dritten Zwinge 177 an der Stange 178, der mit dem
Ausschnitt 185 des Hakens 175 in Eingriff
steht, diesen Haken samt dem Wagen 173 nach links schieben wird, während der Hebel
171 den Hauptradwagen 155 nach rechts verschiebt.
Dies dauert so lange, bis die Schrägflache 188 am Haken 173 mit dem Unterbrecher
187 in Anlage kommt, worauf dieses Ende des Hakens herabgedrückt und der
Haken gegen die Spannung der Feder 186 mit dem Ansatz 184 außer Eingriff gebracht wird.
Es ist selbstverständlich, daß das Lösen des Eingriffes zwischen dem Haken 175 und dem
Ansatz 184 erfolgt, bevor der Zahn 191 in die rotierende Schraube 192 eingreift. Doch
senkt sich der Haken 175 genug stark, damit die Nase der Klinke 195 über den Ansatz 194
des Hakens 175 einschnappen kann, und es ist aus Fig. 12 ersichtlich, daß das Oberende dieses
Ansatzes 194 bei I94ffi abgeschrägt ist, so
daß die federnde Klinke 193, wenn sie nach hinten drückt, auf diese Schrägfläche 194"
wirkt, um sie herabzudrücken und den Haken 175 immer weiter abwärts zu schwingen, bis
der Zahn oder die Spitze 191 mit der Schraube 192 in Eingriff kommt, welche (unterstützt
von der Feder 202) den Schlitten 173 und den Hauptradwagen 155 sogleich nach rechts zurückführt,
bis die Daumenfläche 195 am folgenden Daumen 177 die Klinke 193 auslöst
und den Haken 175 freigibt, so daß er von der Feder 186 angehoben werden kann, um mit
dem nächsten Ansatz 184 in Eingriff zu kommen. Das Auslösen des Hakens 193 vom Ansatz
194 wird infolge der Bewegung des Schlittens 173 nach rechts bewirkt, wobei
diese Bewegung infolge des Antriebes des Schlittens 173 und des Wagens 155, unterstützt
von der Feder 202, ein bischen nach Freigabe der Spitze 191 von der Schraube 192
fortgesetzt wird, so daß die Lösung der Verbindung zwischen der Klinke 193 vom Ansatz
194 gewährleistet ist.
Nachdem der Haken 175 von der letzten Zwinge 177 an der Stange 178 abgeglitten ist,
kann die Schraube 192 den Schlitten 173 nach rechts führen, bis die Spitze 191 außer Eingriff
mit der Schraube kommt. Der Haken 175 bleibt durch die Klinke 193 unten gehalten;
wird jedoch der Wagen 7 zurückgeführt, um eine neue Zeile zu beginnen, so kommt
eine Daumenfläche 195^ an der ersten Zwinge
177 mit der Klinke 193 in Eingriff und zwingt dieselbe, den Haken 175 freizugeben, wie dies
durch Fig. 13 a verständlich wird, da die Fläche 195" mit dem Daumen 195 einen Winkel bildet und die Seite der Klinke bei 195"
ausgenommen ist, um mit der Fläche 195^ in Anlage zu kommen. Die Feder 186 drückt
dann den Haken 175 aufwärts, bis er durch den Stift 195" festgestellt wird, der in einem
Schlitz i95fZ eines Fortsatzes gleitet, der vom
Schlitten 173 aufwärts ragt.
Sollte der Wagen 7 so langsam zum Anfang einer neuen Zeile zuriickbewegt werden, daß
die Feder 186 ein Einschnappen des Hakens 175 in den Ansatz 184 bewirken würde, so
wird der Haken samt dem Schlitten 173 nach
rechts bewegt, bis ein Bolzen 204" am Haken 175 (Fig. 11) mit einem fixen Haken 204^ in
Anlage kommt, wodurch der bewegliche Haken 175 abwärts gedrückt und vom Ansatz
184 ausgelöst wird. Das letztbeschriebene
Ausrücken tritt ein, nachdem eine Blattfeder 204° am rechten Ende des Schlittens 173 mit
einem auf dem Ende der Schlittenschiene 182 befestigten Stift 204'' in Anlage gekommen
ist, und nach diesem Auslösen des Hakens 175 treibt die Gegenwirkung der Feder 204° den
Schlitten nach links, bis der Bolzen 204° mit dem fixen Haken 204^ außer Eingriff kommt.
Es ist selbstverständlich, daß jede der die Daumenscheiben 115 bis ii8a betätigenden
Kupplungen unter Umständen in mehrere Abschnitte oder Daumen geteilt sein kann, um zu
bewirken, daß die mit ihnen verbundenen Zählwerke addieren, subtrahieren oder in
Ruhe verbleiben, während der Hauptradwagen 155 mittels der Zwingen 177 betätigt
wird, oder es kann jede Daumenscheibe mit zwei Daumen versehen sein usw. Mit anderen
Worten, die Daumenscheiben können so gebildet und die Zwingen 177 derart angebracht
sein, daß ihr Zusammenwirken die Durchführung zahlreicher Variationen von Rechnungen bei großer Mannigfaltigkeit der
Kolumnenanordnung am Arbeitsblatt ermöglicht. Auch ist es begreiflich, daß jedes Zählwerk
sowohl mit einer oder mit mehreren Zwingen 177 ausgeschaltet als auch mit allen
betätigt werden und in Verbindung mit einzelnen Zwingen subtrahieren und mit anderen
addieren kann, was von der Art der durchzuführenden Rechnung abhängt.
Alle Daumenscheiben können durch Abwärtsdrehen des Handgriffes 150 ausgeschaltet
und die Zählwerke darauf mittels der Hebel 93 betätigt werden, während die Zwingen
177 an jeder beliebigen Stelle der Stange 178 eingestellt werden können, zu welchem Zwecke
die letztere in gleichen Abständen mit zahlreichen Durchbohrungen 205 versehen ist, die
zur Aufnahme von Klemmschrauben 206 der Zwingen .177 dienen.
Letztere können so angeordnet sein, daß sie die auf den Zählwerken durchzuführende Ad-'
dition oder Subtraktion in Abständen bewirken, wie sie in Fig. 35 ersichtlich sind; mit
anderen Worten, die Zwingen 177 sollen in Abständen voneinander angeordnet sein, die
den Stellungen der Daumenflächen auf den einzelnen Scheiben 115 bis n8a (Fig. 4a) entsprechen.
Gegebenenfalls kann der Hauptradwagen 155 mittels einer Feder betätigt
werden. Dieser Wagen 155 soll mit dem Schreibmaschinenwagen 7 z. B. zum Rechnen
in den einzelnen Kolumnen in Fig. 35 verbunden sein, aber ob eine Addition oder eine Subtraktion
auf einem oder auf mehreren der Zählwerke durchgeführt werden soll, oder ob eines oder mehrere Zählwerke in jeder Kohimne
untätig bleiben sollen, dies hängt von den rotierenden Daumenscheiben 115 bis 118"
ab. Es ist klar, daß der Schreibmaschinenwagen beim Beschreiben des in Fig. 35 gezeigten
Blattes beispielsweise ganz über die erste Zeile laufen kann, während der Hauptradwagen
155 in Abständen, die durch die Anordnung der Zwingen 177 bestimmt sind, hin und
her geht, um es zu ermöglichen, daß die gewünschte Rechnungsart in der 'gewünschten
Kolumne durch das gewünschte Zählwerk durchgeführt wird.
Zweifarbenband umschalter.
Da es geAvöhnlich verlangt wird, daß die Kolumnen für Guthaben in anderer Farbe geschrieben
werden als die Kolumnen für Belastungen, so sind an der Schreibmaschine Mittel zum selbsttätigen Umschalten eines
Zweifarbenbandes vorgesehen, um in jede Kolumne mit der einen oder der anderen Farbe
zu schreiben. Jede Typenstange der Schreibmaschine hat eine Nase 208, die an einer
Universalstange 209 anliegt. Diese befindet sich auf einem Rahmen 210 (Fig. 31), der an
seinem Vorderende in einem Schlitz 211 (Fig. 34) eines Typensegmentes 212 und an
seinem Hinterende auf einem Lenker 213 aufruht. Dieser Rahmen hat einen Ansatz 214,
um eine bei 215 drehbare Schaltschwinge zu verschwenken, die einen Sperrzahn 216 und
einen Schaltzahn 217 besitzt. Letzterer greift normal in ein Hemmungsrad 218 ein, das mit
einem Zahnrad 219 verbunden ist, welches wieder mit einer am Wagen 7 angebrachten
Zahnstange 220 in Eingriff steht. (Diese Zahnstange kann angehoben werden, um den
Wagen außer Bereich des beschriebenen Typenmechanismus zu bringen.)
Auf dem Univcrsalstangenrahmen 210 ist ein Rahmen 221 angeordnet, auf dem sich ein
verschiebbarer Bügel 222 befindet, der mit einem Hebel 223 in Eingriff kommen kann.
Dieser ist bei 224 auf einem Träger 225 drehbar, der wie üblich auf der Papierwalzenverschubschiene
226 befestigt ist; dieser Hebel ist an seinem Vorderende mit einem Schwinghebel 227 verbunden, auf dessen oberem Ende
ein Zweifarbenband 228 angebracht ist (Fig. 3), das auf Spulen 229 aufgewickelt ist.
Auf dem bei 224 drehbaren Hebel 223 sind Stifte 230 und 231 angeordnet, die an entgegengesetzten
Seiten desselben verschieden hoch über seinem Drehpunkt vorragen. Der Bügel 222, der in Fig. 3 mit dem oberen Stift
231 in Eingriff gezeigt ist, kann nach rechts verschöben werden, um diesen Stift freizugeben
und mit dem unteren Stift 230 an der anderen Seite des Hebels in Eingriff zu kommen
(Fig. 3). Steht der obere Stift mit dem geschlitzten Bügel 222 in Eingriff, so wird
dem Hebel ein verhältnismäßig kurzer Hub ermöglicht und infolgedessen der obere Rand
des Bandes, das normal unterhalb der Druckstelle steht, aufwärts gebracht, um von den
Typen angeschlagen zu werden. Wird der Bügel 222 in Fig. 3 nach rechts verschoben,
um den Stift 231 freizugeben und mit dem entgegengesetzten Stift 230 in Eingriff zu
kommen, der sich näher am Drehpunkt des Hebels befindet, so wird dem letzteren eine
Maximalschwingung ermöglicht und infolgedessen der untere Rand des Bandes an die
Stelle des Typenaufschlages gebracht, welcher Rand einen Streifen von anderer Farbe trägt
als der obere Rand.
Bei der gezeichneten Ausführungsform wird der Bügel 222 mittels eines Triebwerkes verschoben
; dieses besteht aus einem Lenker 232, einem an diesem bei 234 mit seinem oberen
Ende angelenkten Arm 233, der an seinem unteren Ende an einer wagerechten Schwingwelle
235 befestigt ist, die nach vorn reicht und näher ihrem vorderen Ende einen abstehenden
Arm 236 trägt, mittels dessen die Welle selbsttätig geschwungen wird, wobei dieser Arm mittels eines Lenkers 237 (Fig. 5
und 31) mit einem Arm 238 verbunden ist, der auf einer lotrechten Schwingwelle 239 befestigt
ist, deren Arm mit einem Fühler 240 auf einer auf der rotierenden lotrechten Welle
119 angeordneten Daumenscheibe 241 auf ruht.
Eine um einen Stift 243 am Lenker 237 gewundene Feder 242 bewirkt, daß der Fühler
24.0 gegen die Daumenscheibe 241 drückt.
Die rotierende Daumenscheibe 241 kann beliebige Form haben und kann bewirken, daß
der Fühler 240 so oft schwingt, als sich Kolumnen auf dem Arbeitsblatt befinden, oder
sie kann nur eine einzige Schwingung nach Vollendung jeder Schreibzeile bewirken oder
anderweitig je nach den Erfordernissen der durchzuführenden Arbeit wirken. Ruht der
Fühler 240 auf jenem Umfangsteil der Daumenscheibe auf, der am weitesten von der
Welle 119 vorsteht, wie in Fig. 31, so wird der verschiebbare Bügel 222 nach links gezogen,
wodurch der Hebelstift 230 mit ihm in Eingriff kommt und der Hebel 223 einen Maxi-,
malhub erhält, so daß der untere Farbstreifen
244 auf die Druckstelle zu liegen kommt. Ruht jedoch der Fühler 240 auf jenem Umfangsteil
der Daumenscheibe, der der Welle 119 zunächst liegt, so hält die Feder 242 die
Teile 236 usw. einschließlich des Bügels 222 in einer Lage, um den Hebel 223 mittels des oberen
Stiftes 231 zu betätigen, so daß der Hub des Hebels 223 auf ein Mindestmaß gebracht
wird und infolgedessen der obere Farbstreifen
245 des Farbbandes an die Stelle des Typenanschlages gelangt.
Das beschriebene Triebwerk des Zweifarbenbandumschalters wird mittels der Daumenscheibe
241 in der einen Richtung und mittels der Feder 242 in der anderen Richtung
betätigt.
Wird die Welle 119 gesenkt, um alle an ihr befindlichen rotierenden Daumenscheiben auszuschalten,
so gleitet der Fühler 240 von der Daumenscheibe 241 ab und ruht untätig auf
einer Zylinderumflache 246 von gleichem Durchmesser, wie er dem tiefer liegenden Teil
der Daumenscheibe 241 entspricht, so daß die Feder 242 (Fig. 31) den Bandumschalter in
einer Lage hält, in der auf dem oberen Streifen 245 geschrieben wird, der gewöhnlich
schwarz ist.
Ein am Vorderende der Schwingwelle 235 befestigter Handgriff 247 kann jederzeit verwendet
werden, um diese Welle zu drehen, so daß der Bandumschaltungsmechanismus in die Lage verschoben wird, in welcher mit dem unteren,
gewöhnlich roten Streifen 244 geschrie-t ben werden kann. Dieser Handgriff hat eine
nachgiebige Sperre 247", die mit einer entsprechenden Ausnehmung im Gestell der Maschine
in Eingriff kommen kann. Der Handgriff 247 hat eine Nabe 248, die lose auf einer Hülse
249 aufgeschoben ist, welche an der Schwingwelle 235 mittels einer Schraube 249s befestigt
ist, deren Kopf in einen Umfangsschlitz 248" in der Nabe 248 reicht. Der
Schlitz 248"* ermöglicht es, daß die Bewegung des Schraubenkopfes 249* mittels der Daumenscheibe
241 bewirkt wird, ohne den Handgriff 247 in Unordnung zu bringen, und dieser
kann nach Bedarf gedreht werden, um die Schwingwelle 235 mittels des Schraubenkopfes
oder Ansatzes 249® zu betätigen.
Wird die Welle 119 wieder angehoben, um die an ihr angeordneten Daumenscheiben wieder
in ihre wirksame Stellung zu bringen, so kann der Fühler 240 mittels einer zwischen
der Zylinderfläche 246 und der Daumenfläche 241 gebildeten Schrägfläche 246"· auswärts gedrückt
werden, bis er an der Daumenfläche. 241 anliegt.
In Fig. 35 sind die vierte bis achte Kolumne in Rot geschrieben, was durch Unterstreichungen
angedeutet und die übliche Farbe für Belastungen oder Rückzahlungen ist. In der ersten und letzten Kolumne der Fig. 35 sind
bestimmte Zahlen, die Belastungen oder über den Belauf des Saldo trassierte Beträge angeben,
rot angezeigt, was dadurch bewirkt wurde, daß der Handgriff 247 zeitweise umgeschaltet
wurde, um zu ermöglichen, daß diese Zahlen mittels des roten Farbstreifens
244 geschrieben werden.
Claims (11)
- Patent-Ansprüche:ι . Rechen - Schreibmaschine, gekennzeichnet durch die Verbindung folgender M erkmale:a) es sind mehrere einander gleiche Zählwerke (A1 B1 C1 D1 E) senkrecht untereinander angeordnet;b) die einzelnen Zählwerke können unabhängig voneinander auf Addition,Subtraktion oder Ruhe gestellt werden;c) die Verschiebung zwischen denHauptantriebrädern (59, 60) und den Zähl· werken wird durch einen allen Zählwerken gemeinsamen Hauptradwagen (155) hervorgerufen, mittels dessen die beweglichen Teile der Zählwerke alle gleichzeitig mit dem Papierwagen der Schreibmaschine verbunden odervon ihm gelöst werden können.
- 2. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Zählwerken eine senkrechte.Welle (119) mit Kurvenscheiben (115 bis 118) zur selbsttätigen Ein- und Ausrückung der Kupplungshülsen (57) angeordnet ist, die in bekannter Weise die Zählwerke auf Addition, Subtraktion oder Ruhe schalten, wobei die Welle (119) mit dem Papierwagen durch Übersetzungsgetriebe so verbunden ist, daß sie bei Verschiebung des Papierwagens um die größte Zeilenlänge eine ganze Umdrehung macht.
- 3. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Kupplungshülsen (57) Riegel (105) verbunden sind, die in der Mittellage der Hülsen (57) die Zahnräder (55, 56) des Wendegetriebes sperren.
- 4. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (119) zwecks Ein- und Ausschaltung der Kurvenscheiben (115 bis 118) gehoben und gesenkt werden kann.
- 5. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (119) von einer auf einer Scbwingwelle (151) sitzenden Kurvenscheibe (152) getragen wird und auf der Welle (151) eine zweite Kurvenscheibe (154Ό sitzt, die eine parallel zu sich selbst geführte Stange (153) mit Schlitzen zum Feststellen der Schalthebel (93 bis 96) für die Wendegetriebe diesen nähert, wenn die Kurvenscheiben (115 bis 118) ausgeschaltet werden, während die Stange (153) beim Einschalten der Kurvenscheiben unter Federzug zurückgeht.
- 6. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derHauptradwagen (155) nach dem Rechnen durch eine beständig rotierende Schnecke(192) zurückgeführt wird, die von dem ständig laufenden Motor (34) in Umdrehung versetzt wird.
- 7. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kupplungshaken (175) ein Stift (186) angelenkt ist, der, wenn der Haken (175) niedergedrückt wird, mit seiner Spitze (191) in die Schnecke (192) eingreift und durch eine federnde Sperrklinke(193) so lange im Eingriff gehalten wird, bis ein Ansatz (195J, wie er an jedem Mitnehmer (177) vorgesehen ist, die Klinke (193) auslöst, worauf der Haken (175) mit dem Stift (186) unter Federkraft in die Höhe schnellt.
- 8. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Hebel (171) eine Feder (202) wirkt, um das Einschnappen des Hakens (175) zu sichern.
- 9. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlitten (173) eine Feder (204") vorgesehen ist, die den Schlitten, wenn er durch die Kurve (204*) und den Stift (204") entkuppelt worden ist, etwas nach links schiebt, damit sich der Haken (175) so weit heben kann, daß er von einem der Mitnehmer (177) erfaßt wird.
- 10. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (119) eine Kurvenscheibe (241) angebracht ist, die, wenn die Welle (119) eingeschaltet ist, einen Hebel (240) verschwenkt, der durch ein Gestänge (239, 238, 237, 236, 235, 233, 232) mit der Umschaltvorrichtung für ein Doppelfarbband (244, 245) verbunden ist, so daß die Maschine selbsttätig auf schwarze oder rote Schrift schaltet, während sich bei ausgeschalteter Welle (119) der Hebel (240) gegen eine zylinderische Rast (246) legt, die mit der Kurvenscheibe (241) durch eine schräge Zwischenfläche (24ο*1) verbunden ist. ·
- 11. Rechen-Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Schwingwelle (235) ein Handhebel (247) aufgesetzt ist, der zum willkürlichen Umschalten des Farbbandes dient und mittels eines Stiftes (249°) und eines Schlitzes (248") mit der Welle (235) so verbunden ist, daß er die selbsttätige Umschaltung nicht behindert.Hierzu 6 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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