DE272193C - - Google Patents

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DE272193C
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DENDAT272193D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- M 272193 KLASSE 27b, GRUPPE
GUSTAV SUIDA in WIEN.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätigen, hydraulischen Luftkompressor, bei welchem mittels eines Strahlapparates das Druckwasser und gleichzeitig vorverdichtete Luft in den Kompressionsraum gefördert wird. Solche Luftkompressoren haben bisher keine wesentliche Mehrleistung ergeben, als die bekannten, ohne Vorverdichtung der Luft arbeitenden hydraulischen Luftkompressoren, und
ίο zwar aus dem Grunde, weil in den Kompressoren stets ein die Leistung des Strahl apparates beeinträchtigender Gegendruck herrscht. Nach vorliegender Erfindung wird nun das Auftreten eines solchen Gegendruckes im Kompressor vollständig vermieden, indem zwei in an sich bekannter Weise abwechselnd Druckluft liefernde Kessel vorgesehen werden, von denen jeder durch einen besonderen Strahlapparat gespeist wird. Beide Strahlapparate werden durch ein gemeinsames Steuerorgan abwechselnd betätigt, welches seinerseits von in den Kesseln befindlichen Schwimmern aus, auf pneumatischem Wege seine Betätigung erfährt und mit einem gleichfalls beiden Kesseln gemeinsamen Auslaßorgan für das Druckwasser gekuppelt wird. Durch diese Anordnung ist erreicht, daß bei Beginn der Arbeitsperiode des Strahlapparates in dem vollständig entleerten Kessel nur Atmosphärendruck herrscht und beim Betriebe keine durch die automatische Steuerung der Strahlapparate bedingte Gegendrücke auftreten, so daß der Strahlapparat seine volle Leistungsfähigkeit ungehindert entfalten kann.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein schematisch Erfindung; Fig. 2 zeigt eine Einzelheit desselben im größeren Maßstab.
I und II sind zwei nebeneinanderstehende Druckkessel und K der Sammler für die Druckluft, von dem ein Rohr w zu dem Druckmesser M führt; vom Rohr w zweigt ein zur Verbrauchsleitung führendes Rohr α ab. Der Sammler steht mit den Kesseln I, II durch ein Rohr r mit Absperrorgan s und Rückschlagventil t in Verbindung und Rückschlagventile nx, n2 sind zwischen das Rohr r und die Kessel I, II eingeschaltet.
Jeder Kessel I, II ist mit einem durch Druckwasser betriebenen Luftinjektor J1, J2 gebräuchlicher Art ausgestattet, wobei gemäß der Erfindung in die Luftsaugrohre dieser Injektoren Rückschlagventile O1, O2 eingeschaltet sind. In jedem der Kessel ist ein Hebel I1, b2 an einem Ende bei W1 bzw. m2 gelagert, der am anderen Ende einen Schwimmer S1 bzw. S2 trägt. Jeder dieser Hebel betätigt ein Absperrorgan U1 bzw. d2 in einem Rohr C1 bzw. C2, das den Luftraum des Kessels I bzw. II mit einem Zylinder ^1, f2 auf dem zugehörigen Kessel verbindet. In diesen Zylindern bewegen sich Kolben ^1 bzw. g2, welche Zahnstangen H1 bzw. h2 tragen, die in einen Trieb ζ auf einem Dreiweghahn D im Druckwasserzuleitungsrohr E eingreifen. Dieser Hahn überwacht den Druckwasserzutritt zu den beiden Injektoren in der Weise, daß ihnen Druckwasser abwechselnd zugeführt wird. F1, F2 sind die Wasserablaufrohre der beiden Kessel, D1 ist ein mit dem Hahn D durch geeignetes Gestänge L verbundener Hahn, der
gehaltener Schnitt eines Apparates nach der j den Wasserablauf durch die Rohre F1, F2
derart überwacht, daß, wenn in den Kessel I durch den Injektor J1 Wasser einströmt, der Hahn D1 das Abflußrohr F1 absperrt, dagegen das Rohr F2 offen hält.
Ist nun das Abflußrohr F2 durch den Hahn D1 abgesperrt und der Injektor J2 mit dem Wasserzuleitungsrohr E durch den Hahn D verbunden, so strömt Druckwasser durch den Injektor/2 in den Luft unter Atmosphärendruck enthaltenden Kessel II, wobei gleichzeitig Luft durch den Injektor in diesen Kessel gefördert und damit die im Kessel enthaltene Luftmenge vergrößert und zusammengedrückt wird, bis infolge der Steigerung des Luftdruckes die Saugwirkung des Injektors J2 aufhört. Das Druckwasser fließt aber noch weiter in den Kessel II, wodurch die Luft in demselben noch weiter zusammengedrückt wird und schließlich durch das Rückschlagventil n2 und das Rohr r in den Sammler K strömt; der Wasserabfluß durch den Injektor J2 nach außen wird durch das Rückschlagventil O2 verhindert.
Hat der Wasserstand im Kessel II eine bestimmte Höhe erreicht, so wird der Schwimwer S2 dieses Kessels gehoben und das Absperrorgan A2 geöffnet, so daß Druckluft durch das Rohr c2 in den Zylinder f2 strömt und den Kolben g2 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung hebt. Dabei dreht die Zahnstange A2 den Trieb ζ und Hahn D so weit, daß der Druckwasserzufluß zum Injektor J2 abgesperrt und zum Injektor Z1 des Kessels I freigegeben wird. Das Druckwasser strömt nun in den letzteren und drückt die Luft in denselben, wie vorstehend für den Kessel II beschrieben, zusammen, während aus dem Kessel II das Wasser durch Rohr F2 und Hahn D1 abläuft, der vom Hahn D aus durch das Gestänge L umgestellt worden ist.
Sobald das Wasser aus dem Kessel II abzulaufen beginnt, läuft auch im Injektor J2 etwa zurückgebliebenes Wasser in den Kessel II herab und Außenluft strömt durch das Rückschlagventil o2 und den Injektor in diesen Kessel, wodurch letzterer mit Luft unter Atmosphärendruckgefüllt wird. Der Schwimmer S2 geht herab und schließt das Absperrorgan cZ2, aber ein in letzterem angeordnetes oder damit in Verbindung stehendes Rückschlagventil e2 wird durch die Druckluft im Zylinder f2 geöffnet, so daß der Druck im letzteren gleichfalls auf Atmosphärendruck sinkt.
Das Rückschlagventil n2 verhindert das Rückströmen der Druckluft aus dem Sammler K in den Kessel II während das Wasser aus letzterem abläuft.
Sobald der Kessel I so weit mit Wasser gefüllt ist, daß der Schwimmer S1 in demselben emporgeht und Druckluft aus ihm durch das Rohr C1 und Absperrorgan äx in den Zylinder f1 , strömen läßt, geht der Kolben ^1 des letzteren empor, da mittlerweile, wie beschrieben, der Luftdruck im Zylinder f2 auf Atmosphärendruck gesunken ist und die Hähne D, D1 werden so eingestellt, daß der Wasserzufluß zum Injektor J1 und der Wasserablauf durch das Rohr F2 abgesperrt und das Wasserabflußrohr F1 geöffnet wird. Sodann füllt sich der Kessel II wieder mit Wasser, während das Wasser aus dem Zylinder fx durch ein Rückschlagventil ex entweicht, das in dem Absperrorgan U1 des in den Kessel I führenden Rohres C1 angeordnet ist oder damit in Verbindung steht. Die Ventile oder Hähne 0, O1 werden zweckmäßig so eingestellt, daß zum Füllen des einen Kessels ebensoviel Zeit benötigt wird, wie zum Entleeren des anderen. Es wird so Druckwasser abwechselnd in die Kessel I und II strömen gelassen, die ihrerseits Druckluft in den Sammler K fördern, so daß das Gebläse ununterbrochen fortarbeitet, so lange dem Rohr E Druckwasser zugeleitet wird, oder die Entnahme von Druckluft aus dem Behälter K unterbrochen wird. In letzterem Falle steigt der Druck im Kompressionsraum des betreffenden Kessels, wodurch die Geschwindigkeit des durch den Injektor strömenden Wassers immer mehr verringert wird, bis schließlich das Wasser im Saugrohr des Injektors ansteigend das Ventil O1 bzw. o2 schließt und den Injektor ohne anzusaugen so lange durchströmt, bis die Spannung im Kessel die Höhe des Wasserleitungsdruckes erreicht. In diesem Augenblick ist der ganze Apparat selbsttätig abgestellt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Hydraulischer Luftkompressor mit zwei abwechselnd arbeitenden Kompressionskammern, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwasser in die Luft unter Atmosphärendruck enthaltenden und von Wasser entleerten Kompressionskammern durch Wasserstrahlapparate strömt, welche während der Einströmung Luft über Rückschlagventile ansaugen, zum Zweck, durch Ausnutzung der kinetischen Energie des einströmenden Druckwassers zu der in der Kompressionskammer bei Beginn der Wassereinströmung vorhandenen Luftmenge noch ein weiteres Luftquantum hinzuzufügen und so die Leistung des Kompressors per Volumeneinheit verbrauchten Druckwassers
zu erhöhen. '
2. Luftkompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei durch die erzeugte Druckluft betätigte und zur abwechselnden In- und Außerbetriebsetzung der Strahlapparate dienende Steuerkolben durch ein auf das Absperrorgan für die Wasserzuleitung zu den Strahlpumpen wir-
kendes Getriebe zwangläufig miteinander verbunden sind.
3. Wasserstrahlgebläse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan, welches an dem innerhalb des Kessels befindlichen Ende der Druckluftleitung angeordnet ist, eine den Kompressionsraum des Kessels mit der Druckluftleitung verbindende Bohrung besitzt, in welcher ein Rückschlagventil vorgesehen ist, das beim Rückgang des Steuerkolbens den Austritt der Luft aus dem Steuerzylinder in den Kompressionsraum des Kessels gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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