DE272479C - - Google Patents

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DE272479C
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rollers
roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/30Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
    • B41F31/304Arrangements for inking roller bearings, forks or supports

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 272479 KLASSE 15 d. GRUPPE
in AUGSBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einstellen von Tragzapfen der sogenannten Massewalzen, die zum Einfärben von Druckformen dienen. Derartige Walzen, Reib- und Auftragwalzen, werden bekanntlich, wenn sie in Arbeitsstellung kommen sollen, den Nacktwalzen bzw. der Druckform genähert; wenn sie in Ruhestellung kommen sollen, wieder von ihnen entfernt. Es geschieht dies in der Regel in
ίο der Weise, daß die Auftragwalze in der exzentrischen Bohrung eines Zapfens gelagert wird. Wird der Zapfen um seine Welle gedreht, so wird die Auftragwalze von der benachbarten Walze abgehoben. Derartige Vorrichtungen sind von Bedeutung für ein einwandfreies Einfärben der Druckform. Die Tragzapfen müssen sich verdrehen und in beiden Endstellungen, besonders in der Arbeitsstellung, in der Weise feststellen lassen, daß eine vollkommen sichere Lagerung der Massewalzen gewährleistet wird. Bei den gebräuchlichen Einrichtungen können die Massewalzen beim Drucken leicht in Schwingungen geraten. Die Folge davon sind Ungleichmäßigkeiten im Einfärben der Druckform. Besonders tritt dieser Nachteil dann auf, wenn die Maschine längere Zeit in Betrieb gewesen ist und wenn sich die Feststellvorrichtungen abgenutzt haben. Bei den gebräuchlichen Einrichtungen wird meist eine federnde Einschnappvorrichtung zum Feststellen des Zapfens in seiner Endstellung verwendet. Die Feder dieser Einstellvorrichtung wird nach längerer Betriebsdauer häufig schlaff, so daß ein sicheres Arbeiten der Vorrichtung nicht mehr gewährleistet ist.
Die Einrichtung muß ferner möglichst einfach sein. Es muß eine Sicherung gegen eine Verschiebung- des Zapfens in der Längsrichtung vorhanden sein. Die Einrichtung muß weiterhin so beschaffen sein, daß sich die Walzen leicht herausnehmen lassen. Das Verstellen der Walze muß auf möglichst einfache Weise geschehen können. Die Wichtigkeit der zuletzt genannten Forderung ist besonders einleuchtend, wenn man bedenkt, daß an einer modernen Sechsrollen-Rotationsmaschine nicht weniger als i68 derartige Walzen vorhanden sind, die täglich mehrmals an- und abgestellt werden müssen.
Beim Gegenstand der Erfindung werden die genannten Nachteile vermieden; es werden zugleich die erwähnten Forderungen erfüllt. Die neue Einrichtung unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen grundsätzlich dadurch, daß das Feststellen der Walzen in den Endstellungen durch Zusammenklemmen des Tragzapfenlagers erfolgt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. ι zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Einzelheit des Erfindungsgegenstandes. Der Tragzapfen ist mit α bezeichnet, die exzentrische Bohrung, in' die die Auftragwalze eingesetzt wird, mit b. c ist das Lagergehäuse des Tragzapfens. In den Zapfen ist eine Nut d eingefräst, die sich nur auf einen Teil des Tragzapfenumfanges erstreckt. Eine Schraube e ist in das
Lagergehäuse c eingeschraubt und greift mit ihrem Ansatz f, der als Anschlag dient, in die Nut d. Hierdurch ist der Zapfen gegen Verschiebung in der Richtung seiner Achse gesichert. Der Tragzapfen läßt sich so weit verdrehen, bis der Anschlag f gegen das Ende der Nut d stößt. Die beiden Ruhestellungen des Zapfens sind also durch die beiden Endflächen g und h der Nut d festgelegt. Hierdurch wird erreicht, daß der Zapfen nicht über seine Endstellungen hinaus verdreht werden kann, wie das bei bekannten Einrichtungen der Fall ist. Das Feststellen des Tragzapfens in den beiden Endstellungen erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel mit Hilfe der Flügelschraube i. Das Lagergehäuse ist an der Stelle k geschlitzt. Durch Anziehen der Flügelmutter wird das Lagergehäuse zusammengeklemmt, so daß der Zapfen eine starre Verbindung mit dem Gehäuse bildet. An die Nut d schließt sich in rechtem Winkel eine zweite Nut I an, die eine Verschiebung des Tragzapfens in seiner Längsrichtung ermöglicht. Die Nut I trifft mit der Nut d etwa in deren Mitte zusammen, so daß eine Verschiebung des Tragzapfens in der Längsrichtung nicht möglich ist, wenn sich der Zapfen in seinen Endstellungen befindet.
Eine weitere Verbesserung der Einrichtung läßt sich durch Anordnung einer Feder m erreichen. Diese Feder legt sich mit ihrem einen Ende gegen den Stellring n, der mit dem Tragzapfen fest verbunden ist, mit dem anderen Ende gegen die Büchse c. Sie wirkt einem vollständigen Herausziehen des Tragzapfens entgegen.
Ein weiterer Vorzug der neuen Einrichtung besteht darin, daß sich die Klemmvorrichtung, die zum Feststellen des Tragzapfens in seinen Endstellungen dient, zugleich mit der Vorrichtung zum Einstellen des Lagergehäuses in senkrechter Richtung vereinigen läßt. Wie die Fig. 2 zeigt, dient die Klemmschraube i zugleich als Einstellschraube und als Tragbolzen für das Lagergehäuse. Sie ist durch die Traverse 0 hindurchgeführt, die fest am Lagergehäuse angebracht ist, und wird durch den Schraubenkopf p und den Stellring q an dieser Traverse gehalten. Der Teil des Tragbolzens, der durch die unteren Teile r des Lagergehäuses hindurchgeführt ist, ist mit Gewinde s versehen. Die Einstellung des Lagergehäuses in senkrechter Richtung erfolgt durch Drehen des Schraubenkopfes p.
Will man die Walzen an- oder abstellen, so hat man nur die Klemmschraube i zu lösen und kann dann mit Hilfe des Handgriffes t die Walze verdrehen. Wenn die Walze in ihre Arbeitsstellung gedreht worden ist, muß die Klemmschraube wieder angezogen werden. Will man die Walze herausnehmen, so muß man die Klemmschraube i lösen und die Walze so weit verdrehen, daß der Anschlag f in der Nut I gleiten kann. Man kann hierauf den Tragzapfen in seiner Längsrichtung herausziehen; hierbei behält man die linke Hand frei, so daß man hiermit die Walze fassen und ein Herausfallen der Walze verhüten kann. Wenn der Tragzapfen herausgezogen ist, kann man dem Zapfen a wiederum eine kleine Drehung erteilen und den Zapfen in dieser Stellung feststellen. Zu diesem Zweck ist die Nut u im Zapfen angebracht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Feststellen von verdrehbaren Tragzapfen für Massewalzen von Druckereimaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellen der Walzen in den Endstellungen durch Festklemmen des Tragzapfens im Tragzapfenlager erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festklemmen des Tragzapfens und zum Einstellen des Tragzapfenlagers in senkrechter Richtung ein einziger Bolzen dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT272479D Active DE272479C (de)

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DE (1) DE272479C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219950B (de) * 1964-12-11 1966-06-30 Planeta Veb Druckmasch Werke Einrichtung an einer Lageranordnung fuer den Reibzylinder in Feucht- und Farbwerken von Druckmaschinen zum Ausbau des Reibzylinders

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219950B (de) * 1964-12-11 1966-06-30 Planeta Veb Druckmasch Werke Einrichtung an einer Lageranordnung fuer den Reibzylinder in Feucht- und Farbwerken von Druckmaschinen zum Ausbau des Reibzylinders

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