DE272633C - Schlüssel zum öffnen von konservenbüchsen - Google Patents
Schlüssel zum öffnen von konservenbüchsenInfo
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- DE272633C DE272633C DE1913272633D DE272633DA DE272633C DE 272633 C DE272633 C DE 272633C DE 1913272633 D DE1913272633 D DE 1913272633D DE 272633D A DE272633D A DE 272633DA DE 272633 C DE272633 C DE 272633C
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- DE
- Germany
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- key
- branches
- opening
- winding
- shaft
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/40—Devices for engaging tags, strips, or tongues for opening by tearing, e.g. slotted keys for opening sardine tins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Containers Opened By Tearing Frangible Portions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 646. GRUPPE
RENE LANDON in BORDEAUX, Frankr.
Schlüssel zum Öffnen von Konservenbüchsen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1913 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schlüssel zum leichten öffnen von Konservenbüchsen.
Die Erfindung ist im einzelnen auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Aufriß des Schlüssels, der im Eingriff mit dem Reißlappen dargestellt ist, mit welchem die aufzumachende Konservenbüchse versehen ist.
Fig. ι ist ein Aufriß des Schlüssels, der im Eingriff mit dem Reißlappen dargestellt ist, mit welchem die aufzumachende Konservenbüchse versehen ist.
Fig. 2 und 3 sind Aufrisse des Endes des Schlüsselschaftes und zeigen die verschiedenen
Lagen des Reißlappens während des Zurückziehens des Schlüssels, nachdem die Büchse
geöffnet ist.
Fig. 4 ist ein Aufriß des bekannten Schlüssels, der durch die Erfindung verbessert werden
soll.
Der bekannte Schlüssel besteht aus einer Stange a, die vorzugsweise einen halbkreisförmigen
Querschnitt hat, und die so zusammengedreht ist, daß der Griff a1 des Schlüssels
durch eine Schlinge der Stange gebildet wird und der Körper des Schlüssels durch die
zwei Zweige der Stange, die umeinander gedreht sind. Bei diesem Schlüsselsystem besteht
an den Enden der zwei Zweige ein nicht verdrehter Teil, so daß durch die Enden
α2, α3 der Zweige (Fig. 4) Gabelzinken
gebildet werden, die zwecks Öffnung der Büchse in Eingriff mit dem Reißlappen b
gebracht werden können.
Bei dieser Anordnung kommt es häufig vor, daß der in Eingriff mit der Gabel stehende
Lappen aus der Gabel springt, bevor das Aufwickeln des Deckels auf den Schaft genügend
vorgeschritten ist. Es kommt auch vor, daß, wenn es der Gabel gelungen ist, den Lappen mitzunehmen, die Zinken sich
unter der Anstrengung verbiegen (vor allem, wenn der Schaft des Schlüssels von kleinem
Durchmesser ist), wodurch die wiederholte Verwendung des Schlüssels ausgeschlossen ist.
Der Gabelschlüssel mit großem Durchmesser bringt den Nachteil mit sich, daß er die kurzen
Lappen abrutschen läßt. Ferner tritt oft, wenn das Aufwickeln auf dem Ende des Schlüssels vor sich geht, ein Riß im Deckel
der Büchse auf, welcher den Lappen entlang verläuft.
Dank der Anordnung, welche den Gegenstand der Verbesserung bildet, werden diese
Nachteile vermieden.
Gemäß der Erfindung geschieht das Zusammendrehen, das heißt das Aufwickeln der zwei
Zweige der Stange umeinander, in dem Teil 1 des Schlüsselkörpers (Fig. 1), der nach dem
Ring hin liegt, sehr gedrängt und mit Linksgewinde. Dieses Aufwickeln wird auf eine genügende
Strecke 2 unterbrochen und nachher auf eine Strecke 3 bis zu den Enden der Zweige, aber mit Rechtsgewinde von größerer
Steigung, fortgesetzt. Dieser Teil des Schlüssels dient als Stütze beim Aufwickeln des
Deckels und verhindert das Einreißen. Die Anordnung des linksgängigen Gewindes für
den Teil ι und des rechtsgängigen für den Teil 3 verstärkt den ganzen Schlüssel, weil beim
Aufwickeln die Kraft bestrebt ist, beide Gewinde dichter zusammenzudrücken. In dem
zwischenliegenden Teil 2, wo das Gewinde unterbrochen ist, sind die Zweige der Stange weit
genug voneinander entfernt, um in diesem Teil des Schlüssels ein Zapfenloch oder ein
verlängertes Loch c zu bilden, in das man den Reißlappen b leicht einführen kann, wie
die Fig. 1 es zeigt. Das Aufwickeln des Reißlappens und des Deckels geschieht also
wie mit den festen Schlüsseln, die mit einem Zapfenloch versehen sind. Das Herausziehen
des Schlüssels dagegen geschieht durch Gleiten und Drehen, indem der Lappen b leicht in
dem Spalt geführt wird, welcher sich zwischen dem Zapfenloch c und den Enden der Zweige
befindet, um schließlich aus dem Schlüssel zu springen und so zu ermöglichen, daß derselbe
von neuem benutzt werden kann.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die aufeinanderfolgenden Lagen δ1, δ2, δ3, δ4, welche der
Reißlappen b zwischen den Zweigen der Stange beim Herausziehen einnimmt.
Man sieht leicht, daß die Nachteile der Vorrichtung gemäß Fig. 4 vollständig beseitigt
sind. -
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schlüssel zum Öffnen von Konservenbüchsen, dessen Schaft aus zwei schraubenförmig zusammengedrehten Streifen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungsrichtung der Streifen im unteren Teil des Schaftes zu der im oberen Teil desselben entgegengesetzt verläuft und an der Umkehrstelle eine Einführungsöffnung zwischen beiden Streifen gebildet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE272633C true DE272633C (de) | 1914-04-06 |
Family
ID=91196791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913272633D Expired DE272633C (de) | 1913-09-19 | Schlüssel zum öffnen von konservenbüchsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE272633C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3159311A1 (fr) * | 2024-02-16 | 2025-08-22 | L'oreal | Dispositif de prélèvement de fibres capillaires |
-
1913
- 1913-09-19 DE DE1913272633D patent/DE272633C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3159311A1 (fr) * | 2024-02-16 | 2025-08-22 | L'oreal | Dispositif de prélèvement de fibres capillaires |
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