DE2728652C2 - Tonbandgerät-Anordnung aus einem Tonbandgerät und einer sprachgesteuerten Starteinrichtung - Google Patents

Tonbandgerät-Anordnung aus einem Tonbandgerät und einer sprachgesteuerten Starteinrichtung

Info

Publication number
DE2728652C2
DE2728652C2 DE2728652A DE2728652A DE2728652C2 DE 2728652 C2 DE2728652 C2 DE 2728652C2 DE 2728652 A DE2728652 A DE 2728652A DE 2728652 A DE2728652 A DE 2728652A DE 2728652 C2 DE2728652 C2 DE 2728652C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape recorder
microphone
connection
voice
starting device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2728652A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2728652A1 (de
Inventor
Teruo Hachioji Tokyo Iwasawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympus Corp
Original Assignee
Olympus Optical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympus Optical Co Ltd filed Critical Olympus Optical Co Ltd
Publication of DE2728652A1 publication Critical patent/DE2728652A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2728652C2 publication Critical patent/DE2728652C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing

Landscapes

  • Signal Processing Not Specific To The Method Of Recording And Reproducing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Tonbandgerät Anordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein Vorsatzteil mit Schalteinrichtungen zum Steuern des Betriebs eines Tonbandgeräts ist bereits in. Form eines sprachgesteuerten Starters bekannt, der den Betrieb des Tonbandgeräts automatisch in Abhängigkeit davon steuert, daß einem Mikrofon Sprachsignale zugeführt werden. Bei einer bekannten Anordnung tritt ein sprachgesteuerter Starter in Abhängigkeit vom Empfang eines Sprachsignals durch ein Aufnahmcmikrofon, das zUfri Tonbandgerät gehört, in Tätigkeit, um eine Schalteinrichtung der Stromversorgungsschaltung zu betätigen und hierdurch die Stromquelle mit den elektrischen Schaltkreisen des Tonbandgeräts zu verbinden, so daß das Tonbandgerät automatisch auf ·, den Aufnahmebetrieb umgeschaltet wird. Diese Betriebsweise ermöglicht eine wirtschaftliche Ausnutzung der Stromquelle und verhindert die Vergeudung elektrischer Energie, denn die Verbindung zwischen den elektrischen Schaltkreisen des Tonbandgeräts und der
lu Stromquelle wird automatisch in Abhängigkeit vom Vorhandensein oder Fehlen von vom Mikrofon aufzunehmenden Sprachsignalen gesteuert. Bei dieser bekannten Anordnung werden jedoch sämtliche Schaltkreise des Tonbandgeräts in Abhängigkeit von dem
ι. Sprachsignal ein- bzw. abgeschaltet, und daher ist es unmöglich, ein in dem Tonbandgerät untergebrachtes Mikrofon zu benutzen, um der Starteinrichtung ein Sprachsignal zuzuführen, es sei denn, die Betriebsspannung werde von außen zugeführt. Dies hat seinen Grund
m darin, daß dem Mikrofon sonst keine Betriebsspannung zugeführt wird, da die elektrischen Schaltkreise des Tonbandgeräts im abgeschalteten Zustand gehalten werden, bevor ein Sprachsignal zugeführt wird. Wenn das eingebaute Mikrofon der Starteinrichtung das
2Ί erforderliche .Sprachsignal zuführen soll, muß daher das Tonbandgerät mit einem besonderen Anschluß versehen sein, damit das Mikrofon von ujßen mit einer Betriebsspannungsquelle verbunden werden kann. Dies ist bei Anordnungen der Fall, bei denen dem
in Tonbandgerät ein Ausgangssignal der Starteinrichtung von außen zugeleitet wird.
Bei der bekannten Anordnung ergibt sich ein weiteres Problem, wenn auf die Steuerung durch die Starteinrichtung verzichtet jedoch die Verbindung zwischen der
jj Starteinrichtung und dem Tonbandgerät nicht unterbrochen werden soll. Für diesen Fall müßte man einen gesonderten Umschalter vorsehen. Außerdem läßt sich kein Überwachungs- oder Mithörvorgang durchführen, wenn die sprachgesteuerte Starteinrichtung mit dem Tonbandgerät über den Monitors Schluß verbunden bleibt, während sie abgeschaltet ist.
Bei einer Tonbandgerät-Anordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs (Electronic Design. 27. Sept. 1975. S. 100) aus einem üblichen Tonbandgerät und einer
J". sprachgesteuert^ Starteinrichtung ist diese batteriebetrieben und über /wei Kabel mit dem Tonbandgerät /u verbinden, wenn dieses einen Mikrofon- und Aufnahmesignalanschluß (sogenannter Monitoren Schluß) und einen Motorsteueranschluß (sogenannter
Vi Fernbedienungsanschluß) hat Das im Tonbandgerät vorgesehene Mikrofon muß in der Autnahmebereit Schaftsstellung, in der der Tonbandmotor abgeschaltet it, um aus ihr von der sprachgesteuerten Starteinrich tung in die Bctriebsstellung eingeschaltet werden zu
ij können, ständig mit Betriebsspannung versorgt werden Das Mikrofonsignal wird durch den Aufnahme-Wieder gäbe Verstärker des Tonbandgeräts verstärkt und gelangt dann an den Mikrofonsignalanschluß und über das eine Kabel auf den einen Eingang eines Kompara
ho tors der Starteinrichtung, an dessem anderen Eingang eine V<jn einem ajs Spannungsteiler ausgebildeten Pegelregler zum Einstellen des Schallpegels, bei dem die Starteinrichtung in Tätigkeit tritt und den Motörstfomkreis schließt, abgegriffene Vergleichsspannung liegt.
Übersteigt das Mikrofonsignal diese Vergleichsspannung, schaltet ein Schalttransislor der Schalteinrichtung durch und führt so über das zweite Kabel zum Schließen des Motorstromkreises. Hierbei kommt es jedoch
aufgrund des hohen Motaranlaufstromes zu einem Spannungsabfall der Betriebsspannung und damit zu einer Verringerung des Verstärkungsfaktors des Verstärkers und des Mikrofonausgangssignals, die so groß ist, daß die Vergleichsspannung nicht mehr überschritten wird. Um ein sofortiges Abschalten des Tonbandgeräts durch die Schalteinrichtung zu vermeiden, ist die Starteinrichtung so ausgebildet, daß zwar die Einschaltung schnell, die Abschaltung jedoch stark verzögert erfolgt. Ein unstabiler Betrieb ist so nur teilweise und zu Lasten der einstellbaren Mindestempfindlichkeit vermieden. Da aber der Verstärkungsfaktor erheblich schwanken kann, ist der Start des Tonbandgeräts nicht einwandfrei sichergestellt. Dies ist bei unterschiedlichen Stimmen oder anderen Tonquellen besonders ausgeprägt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit, mit der das Tonbandgerät der eingangs genannten Tonbandgerät-Anordnung sprachgesteuert eingeschaltet wird, und den Bedienungskomfort zu erhöhen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch gekennzeichnet.
An ein Tonbandgerät ansteckbare Vorsatzgiräte sind an sich bekannt (DE-GM 74 18 568), jedoch nicht in Verbindung mit einer sprachgesteuerten Starteinrichtung. Gerade hier führt die Aufsteckbarkeit nicht nur zur Vermeidung von Kabeln und damit zur Komfortverbesserung sondern besonders zu handlichen Gerätekombinationen insbesondere bei in der Hand haltbaren Kassettenrekordern.
Dadurch, daß die Spannungsversorgung des Mikrofons des Tonbandgerätes von dessen Batterie automatisch durch das Aufstecken der Starteinrichtung erfolgt, weil über sie die Triggerspannung für den Schalttransistör für die Spannungsversorgung des Mikrofons geleitet wird, wird ohne gesonderte Schalterbetätigung das Mikrofon für die Sprachsteuerung bei ihrem Bedarf eingeschaltet und so der Bedienungskomfort erhöht.
Die Verstärkung des Mikrofonsignals erfolgt nicht durch den Aufnahme-Wiedergabe-Verstärker des Tonbandgeräts sondern durch einen in der sprachgesteuerten Starteinrichtung vorgesehenen, mit stabilisierter Batteriespannung betriebenen Verstärker Dies vermeidet gerade beim Start belastungsabhängige Veranderungen des Verstärkungsfaktors und damit Empfindlichkeitsschwankungen und er/ielt so eine hohe Einschaltsi cherhsit, ohne daß es einer besonderen Batterie in der Starteinrichtung bedürfte
Die bekannte Anordnung würde einen speziellen Schalter erfordern, wewn es möglich sein soll, die Starteinrichtung außer Betrieb zu setzen, ohne ihre Verbindung mit dem Tonbandgerat /u losen. Hingegen wird bei der neuen Anordnung ein entsprechendes Ergebnis einfach durch Einschalten des Pausenschalters erreicht, so daß ein spezieller Umschalter überflussig ist.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand einer schematischen Zeichnung naher erläutert, inder zeigt
Fig. 1 die Ansicht eines Miniaturkassettenrekorders mit aufgesteckter sprachgesteuerter Starteinrichtung;
Fig.2 eine auseinandergezogene Schrägansicht des Kassettenrekorders und der Starteinrichtung nach Fig.l;
Fig.3 eine Schrägansicht der Kupplung- bzw. Steckseite der Starteinrichtung nach F i g. 1 und 2;
F i g. 4 das Blockschaltbild einer Ausführungsform der sprachgesteuerten Stafiünrichtung für einen Kassettenrekorder;
Fig. 5 das Schaltbild einer speziellen Schaltung der spraehgesteuerten Starteinrichtung;
F i g. 6 die Anschaltung des Mikrofons und
s F i g. 7 und 8 Schaltungen eines Schallpegeleinstellers des Verstärkers der Starteinrichtung.
In den F i g. 1 und 2 ist ein als Miniaturkassettenrekorder ausgebildetes Tonbandgerät 1 dargestellt, von dessen Vorderseite la eine Kassettenaufnahmekammer
κι zugänglich ist, deren Abdeckung 3 mit einem Fenster 3a mit Hilfe eines Scharniers 4 schwenkbar angelenkt ist. Unterhalb der Kassettenaufnahmekammer befindet sich hinter einem Gitter 5 ein Lautsprecher. An der oberen Stirnfläche \b ist ein Schnell-Vor- und -Rückspulknopf 7
is für das Tonband, eine Schalleintrittsöffnung 8 für ein in den Rekorder eingebautes Mikrofon 34 (s. Fig.4) und ein Pausenknopf 9 eines Pausenschalters 33 (s. Fig.4) angeordnet. In die rechte Seitenwand Ic sind weitere Betätigungsknöpfe 10, nämlich ein Aufnahmeknopf, ein
»η Wiedergabekopf und ein Stoppknopf und in die linke Seitenwand Ic/ein Auswerferknop" 11, mit dem nach dem öffnen der Abdeckung 3 eine Kassette ausgewor fen werden kann, eingebaut. Oberhalb der Abdeckung 3 ist eine Anzeige 6 vorgesehen, die jeweils anzeigt, daß
2S das Gerät auf Aufnahme geschaltet und die batterie betrieb-fähigist.
Die untere Stirnfläche Ie des Tonbandgeräts 1 bildet eine Anbaufläche für eine sprachgesteuerte Starteinrichtung 2. Gemäß F i g. 2 weist diese Anbaufläche Ie
i<> eine Gewindebohrung 12 auf, in die e:ne Verbindungsschraube 22 eingeschraubt werden kann, mit der die Starteinrichtung 2 gemäß Fig. 3 versehen ist. Ferner weist die Anbaufläche zwei Lagebestimmungsnuten 13a und 136, mehrere elektrische Buchsen 14a bis 14c/und
si eine Buchse 15 zi.-m Anschließen eines Wechselstrcmvorsatzteilsauf.
Die mit dem Tonbandgerät 1 verbindbare Starteinrichtung 2 nach F i g. 3 besitzt ebenfalls eine Anbaufläche 2b. die zu der Anbaufläche 1 e des Torbandf eräts 1 komplementär ist und gegenüber deren mittlerem Teil die Verbindungsschraube 22 nach außen ragt. Zu beiden Se :en der Schraube 22 befinden sich zwei Lagebestimmungsrippen 23a und 23b, die in die Nuten 13a und 13f> in der unteren Stirnwand Ie des Tonbandgeräts passen.
4') Unterhalb der Rippen sind mehrere Kontaktstifte 24a bis 24c/angeordnet, die in die zugehörigen Buchsen 14a bis 14t/ des Tonbandgeräts passen. Die Verbindungsschraube 22 ragt durch das Gehäuse der Starteinrichtung 2, in dem sie drehbar gelagert ist. Gemäß F i g 1
V) und 2 weist die Schraube 22 einen gegenüber der Stirnseite 2c der Starteinrichtung 2 vorspringenden Drehknopf 22a auf. Die Schraube 22 bildet einen Masseanschluß für die elektrischen Schaltkreise der Starteinrichtung 2. Die Schaltkreise sowohl des
r>i Tonbandgeräts als auch der Starteinrichtung sind mit der durch das Gehäuse gebildeten Masie durch die Schraube 22 verbunden, wenn die Starteinrichtung an dem Tonbandgerät befestigt ist.
F ig 4 und 5 zeigen die elektrische Schaltung der
Mi Starteinrichtung I. Diese umfaßt einen Verstärker 25, eine Gleichrichterschaltung 26, einen Spannungskonstanthalter 27 zum Erzeugen einer konstanten Spannung aus der Batteriespannung, einen Schmitt-Trigger 28 und eine von diesem gesteuerte Transistor-Schaltein-
es richtung 29. Gemäß F i g. 5 ist der Verstärker 25 als dreistufiger Verstärker mit Transistoren QX, Q2, Q3, Kondensatoren Cl, C2, C3 und Widerständen RX, R 2, R 3, R 4, R 5 und R 6 ausgebildet. Der Kontaktstift
24c/ ist mit dem Eingang des Verstärkers verbunden, der das Mikrofonsignal verstärkt, bevor es der nachfolgen* den Gleichriehtefschallung 26 zugeführt wird, zu der ein Feldeffekttransistor Q4, Kondensatoren CA, C5, Widerstände RT, RS sowie Dioden Dl, D2 gehören, und der das Ausgangssignal des Verstärkers 25 gleichrichtet, bevor es dem Schmitt-Trigger 28 zugeführt wird.
Der Spannungskonstanthalter 27 umfaßt Transistoren Q 5, Q 6, einen Kondensator C 6 und Widerslände R% R 10, R 11 und /?12. Diese Schaltung hat die Aufgabe, eine Spannung, die einer Stromquelle innerhalb des Tonbandgeräts 1 entnommen wird, zu stabilisieren, wenn die Stromquelle mit der sprachgesteuerten Starteinrichtung verbunden wird, und diese stabilisierte Spannung dem Verstärker 25 und der Gleichrichterschallung über eine Entkopplungsschalfung mit dem Widerstand R 9 und dem Kondensator C6 zuzuführen. Der Schmitt-Trigger 28 mit den Transistoren QT, QS, dem Kondensator CT und den Widerständen R 13, R 14, R 15, R 16 und R 17 spricht auf ein Ausgangssignal des Gleichrichters 26 an. wenn der Schallpegel einen vorbestimmten Wert erreicht und bestimmt den Schallpegel für die nachfolgende Schalteinrichtung 29.
Die Schalteinrichtung 29 umfaßt Transistoren Q 9, Q10. einen Kondensator CS und einen Widerstand R18. Wird die Schalteinrichtung 29 durch ein Ausgangssignal des Schmitt-Triggers 28 geinggert. wird der Transistor Q 10 in den leitenden Zustand versetzt, so daß der mit ihm verbundene Kontaktstift 24a über den Emitter-Kollektor-Weg dieses Transistors mit dem Kontaktstift 24c verbunden wird, der über die Buchse 14c mit dem Motorsli umkreis 32 des Tonbandgeräts 1 verbunden ist. Der Widerstand R 18 und der Kondensator CS bilden einen Ladekreis, durch den der Transistor Q 10 allmählich abgeschaltet wird, wenn die Schalteinrichtung 29 abgeschaltet wird. Die Erholungszeit der sprachgesteuerten Starteinrichtung wird durch die elektrischen Werte des Kondensators CS und des Widerstandes R 7 bestimmt.
Gleichrichterschaltung 26 (Kondensator C6) mit dem Spannungskonstanthalter 27 (Widerstand /?9) angeschlossen, um gemäß F i g. 4 einem Schalttransistor Q11 des Mikrofons 34 des Tonbandgeräts 1 eine Triggerspannung über ihn und die Buchse 146 zuzuführen, damit eine Betriebsspannung zum im Gehäuse des Tonbandgeräts 1 untergebrachten Mikrofons gelangt, wenn die Starteinrichtung 2 mit dem Tonbandgerät 1 verbunden wird.
F i g. 4 enthält auch eine vereinfachte Darstellung der elektrischen Schaltkreise des Tonbandgeräts 1. Hierbei ist die Anordnung derart, daß der Verstärker innerhalb des Tonbandgeräts normalerweise an die Stromquelle angeschlossen ist. während die Verbindung zwischen dem Motorstromkreis des Tonbandgeräts und der Stromquelle durch die sprachgesteuerte Starteinrichtung 2 gesteuert wird, da die an den Verstärker angelegte Spannung eine lange Anstiegzeit hat, während die dem Motorstromkreis des Bandtransportmotors zugeführte Spannung schnell ansteigt.
Gemäß F i g. 4 enthält das Gehäuse des Tonbandgeräts 1 eine Stromquelle in Form einer Batterie 30, die mit der Buchse 14a und einem Verstärker 31 verbunden ist. Der Motorstromkreis 32 steht über einen Pausenschaker 33 in Verbindung mit der Batterie 30; er bleibt offen, wenn das Tonbandgerät 1 durch die Starteinrichtung 2 automatisch gesteuert werden soll. Beim Betrieb mit Sprachsteuerung wird somit der Motorstromkreis 32 über die Schalteinrichtung 29 der Starteinrichtung 2 über die Anschlüsse 24c und 14c gesteuert. Die Batterie » 30 ist außerdem über eine in der Vorwärtsrichtung gepolte Diode Di mit einem Betätigungskreis des in das Tonbandgerät eingebauten Mikrofons 34 verbunden. Zu dem Betätigungskreis gehören der Schalttransistor QIl und ein Widerstand R 19. Hierbei wird die
in Spannung der Batterie 30 über die Diode D3 dem Kollektor des Transistors QIl zugeführt. Die Anordnung ist derart, daß dann, wenn an die Basis des Transistors QIl eine bestimmte Spannung angelegt wird, dieser Transistor leitfähig wird, um dem Mikrofon
1-5 34 die Betriebsspannung zuzuführen. Bei einer Ausführungsform ist das Mikrofon 34 als Hochleistungs-Elektret-Kondensatormikrofon ausgebildet und seine Aus gangsklemme mit der Buchse XAd und dem Tonband-Verstärker 31 verbunden. Normalerweise, d. h. beim
2Π Betrieb ohne Sprachsteuerung, wird das Mikrofon 34 von einer dargestellten Mikrofonspannung-Zuführungsklemme aus gespeisl. die sich in dem Tonbandgerät 1 befindet.
Ordnet man die Ansetzfläche 2b der Starteinrichtung
2~> 2 vorder unteren Stirnwand Ie des Tonbandgeräts 1 an und bringt man die Rippen 23a und 236 in Eingriff mit den Nuten 13a und 136, kann man die Starteinrichtung gemäß Fib«. I mit dem Tonbandgerät verbinden, indem man die Schraube 22 in die Gewindebohrung 12
«ι eingeschraubt. Hierbei werden die Kontaktstife 24a bis 2Ad der Starteinrichtung mit den Buchsen 14a bis XAd des Tonbandgeräts in Eingriff gebracht, um den elektrischen Teil der Starteinrichtung an den elektrischen Teil des Tonbandgeräts anzuschließen. Da hierbei
i> der Pausenschalter 33 geöffnet bleibt, ist das Tonbandgerät für den Aufnahmebetrieb bereit. Die Batterie 30 des Rekorders ist dann mit dem elektrischen Teil der sprachgesteuerten Starteinrichtung verbunden, die somit betriebsbereit ist. Außerdem ist die Ausgangsklemme des Mikrofons 34 über die Anschlüsse XAdund 2Ad mit dem Eingang des Verstärkers 25 der oirjr «-ktitnar vprKnnrlrti
A\p
der Trat sistor-Schalteinrichtung 29 der Starteinrichtung <.tel t über die Anschlüsse 24c und 14c mit dem j Motorstromkreis 32 des Tonbandgeräts 1 in Verbindung. Schließlich bewirkt die Herstellung einer Verbindung zwischen den Anschlüssen 24£> und 146. daß die Ausgangsspannung des Spannungskonstanthalters 27 in der Starteinrichtung der Basis des Schalttransistors
in QIl der Mikrofonsteuerschaltung im Tonbandgerät 1 zugeführt wird. Daher wird dieser Transistor leitfähig, so daß dem Mikrofon 34 die erforderliche Batteriespannung zugeführt wird, um betriebsfähig zu sein. Somit wird das Tonbandgerät in einem Zustand gehalten, bei
« dem sich der Verstärker in Betrieb befindet und nur noch der Motorstromkreis 32 durch die sprachgesteuerte Starteinrichtung 2 gesteuert werden muß.
Empfängt unter diesen Umständen das Mikrofon 34 ein Sprachsignal, wird sein Ausgangssignal dem Eingang
en des Verstärkers 25 der Starleinrichtung 2 zugeführt, so daß der Transistor Q10 der Schalteinrichtung 29 leitfähig wird. Sobald dies geschieht, wird ein die Anschlüsse 14a, 24a. den Transistor QlO und die Anschlüsse 24c 14centhaltender Leitungsweg geschlos-
fo sen. um die Spannung der Batterie 30 dem Motorstromkreis 32 des Tonbandgeräts zuzuführen, so daß der Motor in Betrieb gesetzt wird, um das Magnetband der eingelegten Kassette zu transportieren. Da sich die
beschriebenen Vorgänge innerhalb kürzester Zeit abspielen, wird der Motor im wesentlichen gleichzeitig mit der Zuführung eines Sprachsignals zu dem Mikrofon
34 in Betrieb gesetzt, so daß eine Verzögerung bei der Inbetriebsetzung des Motors vermieden wird.
Gemäß Fig.6 kann man einen Kondensator ClO zwischen der Basis des Transistors QIi und Masse schatten, um einen Filterkreis zu bilden, der von dem Motor stammende Brummfrequenzen fernhält.
Bei der beschriebenen Anordnung ist es möglich, den Schallpegel, bei dem die sprachgesteuerte Starteinrichtung anspricht, unter Berücksichtigung der akustischen Umgebungsverhältnisse bei der Aufnahme auf einen optimalen Wert einzustellen. Gemäß F i g. 7 ist zwischen die erste Stufe 25a, der das Mikrofon- bzw. Spracheirv gangssignal über das Mikrofon 34 zugeführt wird und eine zweite Stufe 256 des Verstärkers 25 ein Pegelregler
35 geschallet. Der Pegelregler 35 ist durch einen
Regelwiderstand gebildet, der es ermöglicht, den Eingangspegel der zweiten Stufe 25b stufenlos zu Verstellen. Somit kann man den Pegdreglef 35 entsprechend den akustischen Umgeburtgsverhältnissen verstellen, um einen optimalen Pegel festzulegen, bei dem die sprachgesteuerte Starteinrichtung einschalten Soll. In einer ruhigen Umgebung, in der Töne mit sehr niedrigem Pegel aufgenommen werden können, wird der Pegelregler 35 auf einen niedrigen Pegel eingestellt werden. In geräuschvoller Umgebung wird man dagegen den Pegelregler 35 auf einen entsprechend höheren Schallpegel einstellen.
F i g. 8 zeigt eine weitere Ausführungsforrh eines Pegelreglers 36 mit zwei Feslwiderständeti R 20 und R 21 mit Unterschiedlichen W'iderständswefilen, die sich mit Hilfe eines Umschalters 5 nach Bedarf in den Stromkreis einschalten lassen, um einen hohen bzw, einen niedrigen Schallpegel einzustellen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Tonbandgerät-Anordnung bestehend aus einem Tonbandgerät mit
    — einem steuerbaren Pausenschalter im Motorstromkreis,
    — einem zweiadrigen Motorsteueranschluß für die Funktion des Pausenschalters,
    — einem eingebauten Mikrofon und
    — einem ein von diesem empfangenes Signal abgebenden zweiadrigen Mikrofonsignalanschluß,
    sowie bestehend aus einer sprachgesteuerten Starteinrichtung für das Tonbandgerät mit
    — einem Pegelregler zum Einstellen eines Schallpegels, bei dem die Starteinrichtung in Tätigkeit tritt und den Motorstromkreis schließt,
    — einer Schallpegel-Detektorschaltung und
    — einer Schalteinrichtung, die bei Feststellung des eingestellten Schallpegels den Motorstromkreis schließt,
    dadurch gekennzeichnet,
    — daß die sprachgesteuerte Starteinrichtung (2) unmittelbar formschlüssig unter Herstellung der Verbindung zum Mikrofonsignalanschluß (12, 14d) und zum Motcrsteueranschluß (14a, 14c/ des für Batteriebetrieb ausgebildeten Tonbandgeräts (1) mit diesem verbindbar ist (mittels Kontaktstiften (24a, 24c, 24c/ und Verbindungsschraube 22),
    — daß an -ar einen Ader (14a^des Motorsteueranschlusses der eine Pol der Batterie (30),
    deren anderer Pol mit der Masseader (Gewindebohrung 12) des MikroVmsignalanschlusses (i4d) verbunden ist, und der eine Anschluß des Pausenschalters (33)
    und an der anderen Ader (Hemdes Motorsteueranschlusses der andere Anschluß des Pausenschalters (33), liegt,
    — daß dem Mikrofon (34) eine Betriebsspannung von der Batterie über einen Schalttransistor (Q 11) zuführbar ist. dem eine Triggerspannur.j, über einen weiteren Verbindungsanschluß (14έ>. 24Z^aUS der Starteinrichtung zugeführt wird,
    — daß das Mikrofon (34) direkt am Mikrofonsignalanschluß (12, 14</,Hiegt und
    — daß in der Starteinrichtung (2) ein aus der Batterie (30) über einen Spannungskonstanthalter (27) gespeister Verstärker (25) der Schallpegel-Detektorschaltung (26,28) vorgeschaltet ist. dem das Mikrofonsignal zugeführt wird (über Anschluß 24c/;.
DE2728652A 1976-06-25 1977-06-24 Tonbandgerät-Anordnung aus einem Tonbandgerät und einer sprachgesteuerten Starteinrichtung Expired DE2728652C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1976083695U JPS533008U (de) 1976-06-25 1976-06-25

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2728652A1 DE2728652A1 (de) 1977-12-29
DE2728652C2 true DE2728652C2 (de) 1981-10-01

Family

ID=13809620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2728652A Expired DE2728652C2 (de) 1976-06-25 1977-06-24 Tonbandgerät-Anordnung aus einem Tonbandgerät und einer sprachgesteuerten Starteinrichtung

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4120009A (de)
JP (1) JPS533008U (de)
DE (1) DE2728652C2 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4258402A (en) * 1977-11-21 1981-03-24 Olympus Optical Co., Ltd. Small size tape recorder with adapter
JPS5517826A (en) * 1978-07-20 1980-02-07 Olympus Optical Co Ltd Voice starting device for tape recorder
JPS5580839A (en) * 1978-12-13 1980-06-18 Olympus Optical Co Ltd Sound starting device for tape recorder
JPS6017066Y2 (ja) * 1979-02-02 1985-05-27 オリンパス光学工業株式会社 テ−プレコ−ダ
USD267172S (en) 1979-10-11 1982-12-07 Pemberton John H Tape recording and playback apparatus
FR2486288A1 (fr) * 1980-07-01 1982-01-08 Kanny Louis Dispositif electronique pour mise en marche et arret automatique par la parole d'un magnetophone
JPS5720937A (en) * 1980-07-11 1982-02-03 Olympus Optical Co Ltd Automatic starter
US4548511A (en) * 1981-10-08 1985-10-22 Kabushiki Kaisha Suwa Seikosha Electronic timepiece with voice memory
JPS59135370A (ja) * 1983-01-24 1984-08-03 Shin Kobe Electric Mach Co Ltd 波形観測装置
DE3500280A1 (de) * 1985-01-05 1986-07-10 Helmut Graf von 2000 Hamburg Zedlitz und Trützschler Geraet der elektrischen informationstechnik

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7418568U (de) * 1974-11-07 Funktionelle Musik Gmbh Steuergerät für Tonbandgeräte
FR2121976A5 (de) * 1971-01-13 1972-08-25 Labophone
US4041250A (en) * 1974-12-23 1977-08-09 Olympus Optical Co., Ltd Coupling device for cassette tape recorder
US4000517A (en) * 1975-11-10 1976-12-28 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Remotely controllable recorder

Also Published As

Publication number Publication date
DE2728652A1 (de) 1977-12-29
US4120009A (en) 1978-10-10
JPS533008U (de) 1978-01-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69123263T2 (de) Batterieschutzsystem
DE69423488T2 (de) Spannungsregler
WO2005042313A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum steuern einer gleichspannung
DE2728652A1 (de) Tonbandgeraetanordnung
DE3744104C2 (de) Schaltung und Verfahren zum Steuern des Gleichstroms zu einer Telefonschnittstellenschaltung
DE1130474B (de) Schaltungsanordnung fuer einen amtsgespeisten Fernsprechteil-nehmerapparat fuer wahlweisen Freisprechbetrieb mit einem Transistor-Hoerverstaerker
DE2844529A1 (de) Spannungsversorgungsschaltung
DE4034096A1 (de) Schaltungsanordnung zum selbsttaetigen ein- und/oder ausschalten von mobilen geraeten
DE2529560A1 (de) Geraet zur automatischen telephonanrufbeantwortung
DE3830555A1 (de) Betaetigungsvorrichtung fuer bewegbare teile zum schliessen von oeffnungen in fahrzeugen
DE2226595B2 (de) Fernbedienungssystem
DE2916749A1 (de) Stromversorgungsschaltung fuer ein blitzlichtgeraet
DE3308181C2 (de) Schaltungsanordnung für ein Kassettengerät
DE4213730A1 (de) Audiosystem mit zweispannungs-stromversorgung mit einschwingabgleich
DE2921712A1 (de) Vorrichtung zur fernsteuerung der winkelposition einer drehantenne
DE19638129C2 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Steuerung der Ausgangsleistung von Sendeendstufen
DE4233475C2 (de) Schaltungsanordnung zum Stummschalten von Tonteilen
DE3940295A1 (de) Hochfrequenzsender mit geregelter ausgangsleistung
DE2942435C2 (de) Elektrische Schaltung für eine Kamera
DE4008161C1 (en) Integrated circuitry projecting and controlling electrical appts. - has voltage limiter delivering pulse signal to counter if mains voltage is applied in-front of main switch
DE3402285C2 (de)
DE4105942C2 (de) Anlaufschaltung fuer eine steuerschaltung
DE2917100C2 (de) Ein-/Ausblendschaltung für einen NF-Verstärker
DE19643125C2 (de) Türsprechsystem
DE6902395U (de) Diktiergeraet

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee