DE2728652C2 - Tonbandgerät-Anordnung aus einem Tonbandgerät und einer sprachgesteuerten Starteinrichtung - Google Patents
Tonbandgerät-Anordnung aus einem Tonbandgerät und einer sprachgesteuerten StarteinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tonbandgerät Anordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein Vorsatzteil mit Schalteinrichtungen zum Steuern
des Betriebs eines Tonbandgeräts ist bereits in. Form
eines sprachgesteuerten Starters bekannt, der den Betrieb des Tonbandgeräts automatisch in Abhängigkeit
davon steuert, daß einem Mikrofon Sprachsignale zugeführt werden. Bei einer bekannten Anordnung tritt
ein sprachgesteuerter Starter in Abhängigkeit vom Empfang eines Sprachsignals durch ein Aufnahmcmikrofon,
das zUfri Tonbandgerät gehört, in Tätigkeit, um eine Schalteinrichtung der Stromversorgungsschaltung
zu betätigen und hierdurch die Stromquelle mit den elektrischen Schaltkreisen des Tonbandgeräts zu
verbinden, so daß das Tonbandgerät automatisch auf ·, den Aufnahmebetrieb umgeschaltet wird. Diese Betriebsweise
ermöglicht eine wirtschaftliche Ausnutzung der Stromquelle und verhindert die Vergeudung
elektrischer Energie, denn die Verbindung zwischen den elektrischen Schaltkreisen des Tonbandgeräts und der
lu Stromquelle wird automatisch in Abhängigkeit vom
Vorhandensein oder Fehlen von vom Mikrofon aufzunehmenden Sprachsignalen gesteuert. Bei dieser
bekannten Anordnung werden jedoch sämtliche Schaltkreise des Tonbandgeräts in Abhängigkeit von dem
ι. Sprachsignal ein- bzw. abgeschaltet, und daher ist es
unmöglich, ein in dem Tonbandgerät untergebrachtes Mikrofon zu benutzen, um der Starteinrichtung ein
Sprachsignal zuzuführen, es sei denn, die Betriebsspannung werde von außen zugeführt. Dies hat seinen Grund
m darin, daß dem Mikrofon sonst keine Betriebsspannung
zugeführt wird, da die elektrischen Schaltkreise des Tonbandgeräts im abgeschalteten Zustand gehalten
werden, bevor ein Sprachsignal zugeführt wird. Wenn das eingebaute Mikrofon der Starteinrichtung das
2Ί erforderliche .Sprachsignal zuführen soll, muß daher das
Tonbandgerät mit einem besonderen Anschluß versehen sein, damit das Mikrofon von ujßen mit einer
Betriebsspannungsquelle verbunden werden kann. Dies ist bei Anordnungen der Fall, bei denen dem
in Tonbandgerät ein Ausgangssignal der Starteinrichtung von außen zugeleitet wird.
Bei der bekannten Anordnung ergibt sich ein weiteres
Problem, wenn auf die Steuerung durch die Starteinrichtung verzichtet jedoch die Verbindung zwischen der
jj Starteinrichtung und dem Tonbandgerät nicht unterbrochen
werden soll. Für diesen Fall müßte man einen gesonderten Umschalter vorsehen. Außerdem läßt sich
kein Überwachungs- oder Mithörvorgang durchführen, wenn die sprachgesteuerte Starteinrichtung mit dem
Tonbandgerät über den Monitors Schluß verbunden bleibt, während sie abgeschaltet ist.
Bei einer Tonbandgerät-Anordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs (Electronic Design. 27. Sept.
1975. S. 100) aus einem üblichen Tonbandgerät und einer
J". sprachgesteuert^ Starteinrichtung ist diese batteriebetrieben
und über /wei Kabel mit dem Tonbandgerät /u verbinden, wenn dieses einen Mikrofon- und
Aufnahmesignalanschluß (sogenannter Monitoren Schluß) und einen Motorsteueranschluß (sogenannter
Vi Fernbedienungsanschluß) hat Das im Tonbandgerät
vorgesehene Mikrofon muß in der Autnahmebereit
Schaftsstellung, in der der Tonbandmotor abgeschaltet
it, um aus ihr von der sprachgesteuerten Starteinrich
tung in die Bctriebsstellung eingeschaltet werden zu
ij können, ständig mit Betriebsspannung versorgt werden
Das Mikrofonsignal wird durch den Aufnahme-Wieder
gäbe Verstärker des Tonbandgeräts verstärkt und gelangt dann an den Mikrofonsignalanschluß und über
das eine Kabel auf den einen Eingang eines Kompara
ho tors der Starteinrichtung, an dessem anderen Eingang
eine V<jn einem ajs Spannungsteiler ausgebildeten
Pegelregler zum Einstellen des Schallpegels, bei dem die Starteinrichtung in Tätigkeit tritt und den Motörstfomkreis
schließt, abgegriffene Vergleichsspannung liegt.
Übersteigt das Mikrofonsignal diese Vergleichsspannung,
schaltet ein Schalttransislor der Schalteinrichtung durch und führt so über das zweite Kabel zum Schließen
des Motorstromkreises. Hierbei kommt es jedoch
aufgrund des hohen Motaranlaufstromes zu einem
Spannungsabfall der Betriebsspannung und damit zu einer Verringerung des Verstärkungsfaktors des Verstärkers
und des Mikrofonausgangssignals, die so groß ist, daß die Vergleichsspannung nicht mehr überschritten
wird. Um ein sofortiges Abschalten des Tonbandgeräts durch die Schalteinrichtung zu vermeiden, ist die
Starteinrichtung so ausgebildet, daß zwar die Einschaltung schnell, die Abschaltung jedoch stark verzögert
erfolgt. Ein unstabiler Betrieb ist so nur teilweise und zu Lasten der einstellbaren Mindestempfindlichkeit vermieden.
Da aber der Verstärkungsfaktor erheblich schwanken kann, ist der Start des Tonbandgeräts nicht
einwandfrei sichergestellt. Dies ist bei unterschiedlichen Stimmen oder anderen Tonquellen besonders ausgeprägt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit, mit der das Tonbandgerät der eingangs
genannten Tonbandgerät-Anordnung sprachgesteuert eingeschaltet wird, und den Bedienungskomfort zu
erhöhen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch gekennzeichnet.
An ein Tonbandgerät ansteckbare Vorsatzgiräte sind an sich bekannt (DE-GM 74 18 568), jedoch nicht in
Verbindung mit einer sprachgesteuerten Starteinrichtung. Gerade hier führt die Aufsteckbarkeit nicht nur
zur Vermeidung von Kabeln und damit zur Komfortverbesserung sondern besonders zu handlichen Gerätekombinationen
insbesondere bei in der Hand haltbaren Kassettenrekordern.
Dadurch, daß die Spannungsversorgung des Mikrofons des Tonbandgerätes von dessen Batterie automatisch
durch das Aufstecken der Starteinrichtung erfolgt, weil über sie die Triggerspannung für den Schalttransistör
für die Spannungsversorgung des Mikrofons geleitet wird, wird ohne gesonderte Schalterbetätigung
das Mikrofon für die Sprachsteuerung bei ihrem Bedarf eingeschaltet und so der Bedienungskomfort erhöht.
Die Verstärkung des Mikrofonsignals erfolgt nicht durch den Aufnahme-Wiedergabe-Verstärker des Tonbandgeräts
sondern durch einen in der sprachgesteuerten Starteinrichtung vorgesehenen, mit stabilisierter
Batteriespannung betriebenen Verstärker Dies vermeidet gerade beim Start belastungsabhängige Veranderungen
des Verstärkungsfaktors und damit Empfindlichkeitsschwankungen und er/ielt so eine hohe Einschaltsi
cherhsit, ohne daß es einer besonderen Batterie in der
Starteinrichtung bedürfte
Die bekannte Anordnung würde einen speziellen Schalter erfordern, wewn es möglich sein soll, die
Starteinrichtung außer Betrieb zu setzen, ohne ihre Verbindung mit dem Tonbandgerat /u losen. Hingegen
wird bei der neuen Anordnung ein entsprechendes Ergebnis einfach durch Einschalten des Pausenschalters
erreicht, so daß ein spezieller Umschalter überflussig ist.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist im
folgenden anhand einer schematischen Zeichnung naher erläutert, inder zeigt
Fig. 1 die Ansicht eines Miniaturkassettenrekorders
mit aufgesteckter sprachgesteuerter Starteinrichtung;
Fig.2 eine auseinandergezogene Schrägansicht des
Kassettenrekorders und der Starteinrichtung nach Fig.l;
Fig.3 eine Schrägansicht der Kupplung- bzw. Steckseite der Starteinrichtung nach F i g. 1 und 2;
F i g. 4 das Blockschaltbild einer Ausführungsform der sprachgesteuerten Stafiünrichtung für einen Kassettenrekorder;
Fig. 5 das Schaltbild einer speziellen Schaltung der
spraehgesteuerten Starteinrichtung;
F i g. 6 die Anschaltung des Mikrofons und
s F i g. 7 und 8 Schaltungen eines Schallpegeleinstellers des Verstärkers der Starteinrichtung.
s F i g. 7 und 8 Schaltungen eines Schallpegeleinstellers des Verstärkers der Starteinrichtung.
In den F i g. 1 und 2 ist ein als Miniaturkassettenrekorder ausgebildetes Tonbandgerät 1 dargestellt, von
dessen Vorderseite la eine Kassettenaufnahmekammer
κι zugänglich ist, deren Abdeckung 3 mit einem Fenster 3a
mit Hilfe eines Scharniers 4 schwenkbar angelenkt ist. Unterhalb der Kassettenaufnahmekammer befindet sich
hinter einem Gitter 5 ein Lautsprecher. An der oberen Stirnfläche \b ist ein Schnell-Vor- und -Rückspulknopf 7
is für das Tonband, eine Schalleintrittsöffnung 8 für ein in
den Rekorder eingebautes Mikrofon 34 (s. Fig.4) und ein Pausenknopf 9 eines Pausenschalters 33 (s. Fig.4)
angeordnet. In die rechte Seitenwand Ic sind weitere Betätigungsknöpfe 10, nämlich ein Aufnahmeknopf, ein
»η Wiedergabekopf und ein Stoppknopf und in die linke
Seitenwand Ic/ein Auswerferknop" 11, mit dem nach
dem öffnen der Abdeckung 3 eine Kassette ausgewor
fen werden kann, eingebaut. Oberhalb der Abdeckung 3 ist eine Anzeige 6 vorgesehen, die jeweils anzeigt, daß
2S das Gerät auf Aufnahme geschaltet und die batterie
betrieb-fähigist.
Die untere Stirnfläche Ie des Tonbandgeräts 1 bildet
eine Anbaufläche für eine sprachgesteuerte Starteinrichtung 2. Gemäß F i g. 2 weist diese Anbaufläche Ie
i<> eine Gewindebohrung 12 auf, in die e:ne Verbindungsschraube 22 eingeschraubt werden kann, mit der die
Starteinrichtung 2 gemäß Fig. 3 versehen ist. Ferner weist die Anbaufläche zwei Lagebestimmungsnuten 13a
und 136, mehrere elektrische Buchsen 14a bis 14c/und
si eine Buchse 15 zi.-m Anschließen eines Wechselstrcmvorsatzteilsauf.
Die mit dem Tonbandgerät 1 verbindbare Starteinrichtung 2 nach F i g. 3 besitzt ebenfalls eine Anbaufläche
2b. die zu der Anbaufläche 1 e des Torbandf eräts 1
komplementär ist und gegenüber deren mittlerem Teil die Verbindungsschraube 22 nach außen ragt. Zu beiden
Se :en der Schraube 22 befinden sich zwei Lagebestimmungsrippen 23a und 23b, die in die Nuten 13a und 13f>
in der unteren Stirnwand Ie des Tonbandgeräts passen.
4') Unterhalb der Rippen sind mehrere Kontaktstifte 24a
bis 24c/angeordnet, die in die zugehörigen Buchsen 14a
bis 14t/ des Tonbandgeräts passen. Die Verbindungsschraube 22 ragt durch das Gehäuse der Starteinrichtung
2, in dem sie drehbar gelagert ist. Gemäß F i g 1
V) und 2 weist die Schraube 22 einen gegenüber der
Stirnseite 2c der Starteinrichtung 2 vorspringenden Drehknopf 22a auf. Die Schraube 22 bildet einen
Masseanschluß für die elektrischen Schaltkreise der Starteinrichtung 2. Die Schaltkreise sowohl des
r>i Tonbandgeräts als auch der Starteinrichtung sind mit
der durch das Gehäuse gebildeten Masie durch die
Schraube 22 verbunden, wenn die Starteinrichtung an dem Tonbandgerät befestigt ist.
F ig 4 und 5 zeigen die elektrische Schaltung der
Mi Starteinrichtung I. Diese umfaßt einen Verstärker 25,
eine Gleichrichterschaltung 26, einen Spannungskonstanthalter
27 zum Erzeugen einer konstanten Spannung aus der Batteriespannung, einen Schmitt-Trigger
28 und eine von diesem gesteuerte Transistor-Schaltein-
es richtung 29. Gemäß F i g. 5 ist der Verstärker 25 als
dreistufiger Verstärker mit Transistoren QX, Q2, Q3, Kondensatoren Cl, C2, C3 und Widerständen RX,
R 2, R 3, R 4, R 5 und R 6 ausgebildet. Der Kontaktstift
24c/ ist mit dem Eingang des Verstärkers verbunden, der
das Mikrofonsignal verstärkt, bevor es der nachfolgen* den Gleichriehtefschallung 26 zugeführt wird, zu der ein
Feldeffekttransistor Q4, Kondensatoren CA, C5,
Widerstände RT, RS sowie Dioden Dl, D2 gehören,
und der das Ausgangssignal des Verstärkers 25 gleichrichtet, bevor es dem Schmitt-Trigger 28 zugeführt
wird.
Der Spannungskonstanthalter 27 umfaßt Transistoren Q 5, Q 6, einen Kondensator C 6 und Widerslände
R% R 10, R 11 und /?12. Diese Schaltung hat die
Aufgabe, eine Spannung, die einer Stromquelle innerhalb des Tonbandgeräts 1 entnommen wird, zu
stabilisieren, wenn die Stromquelle mit der sprachgesteuerten Starteinrichtung verbunden wird, und diese
stabilisierte Spannung dem Verstärker 25 und der Gleichrichterschallung über eine Entkopplungsschalfung
mit dem Widerstand R 9 und dem Kondensator C6 zuzuführen. Der Schmitt-Trigger 28 mit den Transistoren
QT, QS, dem Kondensator CT und den Widerständen R 13, R 14, R 15, R 16 und R 17 spricht
auf ein Ausgangssignal des Gleichrichters 26 an. wenn der Schallpegel einen vorbestimmten Wert erreicht und
bestimmt den Schallpegel für die nachfolgende Schalteinrichtung 29.
Die Schalteinrichtung 29 umfaßt Transistoren Q 9,
Q10. einen Kondensator CS und einen Widerstand
R18. Wird die Schalteinrichtung 29 durch ein Ausgangssignal des Schmitt-Triggers 28 geinggert. wird
der Transistor Q 10 in den leitenden Zustand versetzt, so daß der mit ihm verbundene Kontaktstift 24a über den
Emitter-Kollektor-Weg dieses Transistors mit dem Kontaktstift 24c verbunden wird, der über die Buchse
14c mit dem Motorsli umkreis 32 des Tonbandgeräts 1 verbunden ist. Der Widerstand R 18 und der Kondensator
CS bilden einen Ladekreis, durch den der Transistor
Q 10 allmählich abgeschaltet wird, wenn die Schalteinrichtung
29 abgeschaltet wird. Die Erholungszeit der sprachgesteuerten Starteinrichtung wird durch die
elektrischen Werte des Kondensators CS und des Widerstandes R 7 bestimmt.
Gleichrichterschaltung 26 (Kondensator C6) mit dem Spannungskonstanthalter 27 (Widerstand /?9) angeschlossen,
um gemäß F i g. 4 einem Schalttransistor Q11
des Mikrofons 34 des Tonbandgeräts 1 eine Triggerspannung über ihn und die Buchse 146 zuzuführen,
damit eine Betriebsspannung zum im Gehäuse des Tonbandgeräts 1 untergebrachten Mikrofons gelangt,
wenn die Starteinrichtung 2 mit dem Tonbandgerät 1 verbunden wird.
F i g. 4 enthält auch eine vereinfachte Darstellung der elektrischen Schaltkreise des Tonbandgeräts 1. Hierbei
ist die Anordnung derart, daß der Verstärker innerhalb des Tonbandgeräts normalerweise an die Stromquelle
angeschlossen ist. während die Verbindung zwischen dem Motorstromkreis des Tonbandgeräts und der
Stromquelle durch die sprachgesteuerte Starteinrichtung 2 gesteuert wird, da die an den Verstärker
angelegte Spannung eine lange Anstiegzeit hat, während die dem Motorstromkreis des Bandtransportmotors
zugeführte Spannung schnell ansteigt.
Gemäß F i g. 4 enthält das Gehäuse des Tonbandgeräts 1 eine Stromquelle in Form einer Batterie 30, die
mit der Buchse 14a und einem Verstärker 31 verbunden ist. Der Motorstromkreis 32 steht über einen Pausenschaker
33 in Verbindung mit der Batterie 30; er bleibt offen, wenn das Tonbandgerät 1 durch die Starteinrichtung
2 automatisch gesteuert werden soll. Beim Betrieb mit Sprachsteuerung wird somit der Motorstromkreis
32 über die Schalteinrichtung 29 der Starteinrichtung 2 über die Anschlüsse 24c und 14c gesteuert. Die Batterie
» 30 ist außerdem über eine in der Vorwärtsrichtung gepolte Diode Di mit einem Betätigungskreis des in
das Tonbandgerät eingebauten Mikrofons 34 verbunden. Zu dem Betätigungskreis gehören der Schalttransistor
QIl und ein Widerstand R 19. Hierbei wird die
in Spannung der Batterie 30 über die Diode D3 dem Kollektor des Transistors QIl zugeführt. Die Anordnung
ist derart, daß dann, wenn an die Basis des Transistors QIl eine bestimmte Spannung angelegt
wird, dieser Transistor leitfähig wird, um dem Mikrofon
1-5 34 die Betriebsspannung zuzuführen. Bei einer Ausführungsform
ist das Mikrofon 34 als Hochleistungs-Elektret-Kondensatormikrofon
ausgebildet und seine Aus gangsklemme mit der Buchse XAd und dem Tonband-Verstärker
31 verbunden. Normalerweise, d. h. beim
2Π Betrieb ohne Sprachsteuerung, wird das Mikrofon 34
von einer dargestellten Mikrofonspannung-Zuführungsklemme aus gespeisl. die sich in dem Tonbandgerät 1
befindet.
Ordnet man die Ansetzfläche 2b der Starteinrichtung
Ordnet man die Ansetzfläche 2b der Starteinrichtung
2~> 2 vorder unteren Stirnwand Ie des Tonbandgeräts 1 an
und bringt man die Rippen 23a und 236 in Eingriff mit
den Nuten 13a und 136, kann man die Starteinrichtung
gemäß Fib«. I mit dem Tonbandgerät verbinden, indem
man die Schraube 22 in die Gewindebohrung 12
«ι eingeschraubt. Hierbei werden die Kontaktstife 24a bis
2Ad der Starteinrichtung mit den Buchsen 14a bis XAd
des Tonbandgeräts in Eingriff gebracht, um den elektrischen Teil der Starteinrichtung an den elektrischen
Teil des Tonbandgeräts anzuschließen. Da hierbei
i> der Pausenschalter 33 geöffnet bleibt, ist das Tonbandgerät
für den Aufnahmebetrieb bereit. Die Batterie 30 des Rekorders ist dann mit dem elektrischen Teil der
sprachgesteuerten Starteinrichtung verbunden, die somit betriebsbereit ist. Außerdem ist die Ausgangsklemme
des Mikrofons 34 über die Anschlüsse XAdund 2Ad mit dem Eingang des Verstärkers 25 der
oirjr «-ktitnar vprKnnrlrti
A\p
der Trat sistor-Schalteinrichtung 29 der Starteinrichtung
<.tel t über die Anschlüsse 24c und 14c mit dem
j Motorstromkreis 32 des Tonbandgeräts 1 in Verbindung. Schließlich bewirkt die Herstellung einer Verbindung
zwischen den Anschlüssen 24£> und 146. daß die
Ausgangsspannung des Spannungskonstanthalters 27 in der Starteinrichtung der Basis des Schalttransistors
in QIl der Mikrofonsteuerschaltung im Tonbandgerät 1
zugeführt wird. Daher wird dieser Transistor leitfähig,
so daß dem Mikrofon 34 die erforderliche Batteriespannung zugeführt wird, um betriebsfähig zu sein. Somit
wird das Tonbandgerät in einem Zustand gehalten, bei
« dem sich der Verstärker in Betrieb befindet und nur
noch der Motorstromkreis 32 durch die sprachgesteuerte Starteinrichtung 2 gesteuert werden muß.
Empfängt unter diesen Umständen das Mikrofon 34 ein Sprachsignal, wird sein Ausgangssignal dem Eingang
en des Verstärkers 25 der Starleinrichtung 2 zugeführt, so
daß der Transistor Q10 der Schalteinrichtung 29 leitfähig wird. Sobald dies geschieht, wird ein die
Anschlüsse 14a, 24a. den Transistor QlO und die Anschlüsse 24c 14centhaltender Leitungsweg geschlos-
fo sen. um die Spannung der Batterie 30 dem Motorstromkreis
32 des Tonbandgeräts zuzuführen, so daß der Motor in Betrieb gesetzt wird, um das Magnetband der
eingelegten Kassette zu transportieren. Da sich die
beschriebenen Vorgänge innerhalb kürzester Zeit abspielen, wird der Motor im wesentlichen gleichzeitig
mit der Zuführung eines Sprachsignals zu dem Mikrofon
34 in Betrieb gesetzt, so daß eine Verzögerung bei der Inbetriebsetzung des Motors vermieden wird.
Gemäß Fig.6 kann man einen Kondensator ClO
zwischen der Basis des Transistors QIi und Masse
schatten, um einen Filterkreis zu bilden, der von dem Motor stammende Brummfrequenzen fernhält.
Bei der beschriebenen Anordnung ist es möglich, den Schallpegel, bei dem die sprachgesteuerte Starteinrichtung
anspricht, unter Berücksichtigung der akustischen Umgebungsverhältnisse bei der Aufnahme auf einen
optimalen Wert einzustellen. Gemäß F i g. 7 ist zwischen
die erste Stufe 25a, der das Mikrofon- bzw. Spracheirv
gangssignal über das Mikrofon 34 zugeführt wird und
eine zweite Stufe 256 des Verstärkers 25 ein Pegelregler
35 geschallet. Der Pegelregler 35 ist durch einen
Regelwiderstand gebildet, der es ermöglicht, den Eingangspegel der zweiten Stufe 25b stufenlos zu
Verstellen. Somit kann man den Pegdreglef 35
entsprechend den akustischen Umgeburtgsverhältnissen
verstellen, um einen optimalen Pegel festzulegen, bei dem die sprachgesteuerte Starteinrichtung einschalten
Soll. In einer ruhigen Umgebung, in der Töne mit sehr
niedrigem Pegel aufgenommen werden können, wird der Pegelregler 35 auf einen niedrigen Pegel eingestellt
werden. In geräuschvoller Umgebung wird man dagegen den Pegelregler 35 auf einen entsprechend
höheren Schallpegel einstellen.
F i g. 8 zeigt eine weitere Ausführungsforrh eines Pegelreglers 36 mit zwei Feslwiderständeti R 20 und
R 21 mit Unterschiedlichen W'iderständswefilen, die sich
mit Hilfe eines Umschalters 5 nach Bedarf in den
Stromkreis einschalten lassen, um einen hohen bzw, einen niedrigen Schallpegel einzustellen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Tonbandgerät-Anordnung bestehend aus einem Tonbandgerät mit— einem steuerbaren Pausenschalter im Motorstromkreis,— einem zweiadrigen Motorsteueranschluß für die Funktion des Pausenschalters,— einem eingebauten Mikrofon und— einem ein von diesem empfangenes Signal abgebenden zweiadrigen Mikrofonsignalanschluß,sowie bestehend aus einer sprachgesteuerten Starteinrichtung für das Tonbandgerät mit— einem Pegelregler zum Einstellen eines Schallpegels, bei dem die Starteinrichtung in Tätigkeit tritt und den Motorstromkreis schließt,— einer Schallpegel-Detektorschaltung und— einer Schalteinrichtung, die bei Feststellung des eingestellten Schallpegels den Motorstromkreis schließt,dadurch gekennzeichnet,— daß die sprachgesteuerte Starteinrichtung (2) unmittelbar formschlüssig unter Herstellung der Verbindung zum Mikrofonsignalanschluß (12, 14d) und zum Motcrsteueranschluß (14a, 14c/ des für Batteriebetrieb ausgebildeten Tonbandgeräts (1) mit diesem verbindbar ist (mittels Kontaktstiften (24a, 24c, 24c/ und Verbindungsschraube 22),— daß an -ar einen Ader (14a^des Motorsteueranschlusses der eine Pol der Batterie (30),deren anderer Pol mit der Masseader (Gewindebohrung 12) des MikroVmsignalanschlusses (i4d) verbunden ist, und der eine Anschluß des Pausenschalters (33)und an der anderen Ader (Hemdes Motorsteueranschlusses der andere Anschluß des Pausenschalters (33), liegt,— daß dem Mikrofon (34) eine Betriebsspannung von der Batterie über einen Schalttransistor (Q 11) zuführbar ist. dem eine Triggerspannur.j, über einen weiteren Verbindungsanschluß (14έ>. 24Z^aUS der Starteinrichtung zugeführt wird,— daß das Mikrofon (34) direkt am Mikrofonsignalanschluß (12, 14</,Hiegt und— daß in der Starteinrichtung (2) ein aus der Batterie (30) über einen Spannungskonstanthalter (27) gespeister Verstärker (25) der Schallpegel-Detektorschaltung (26,28) vorgeschaltet ist. dem das Mikrofonsignal zugeführt wird (über Anschluß 24c/;.
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1976
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1977
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- 1977-06-24 DE DE2728652A patent/DE2728652C2/de not_active Expired
Also Published As
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