DE272964C - - Google Patents

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DE272964C
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Germany
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axis
knurled wheel
eccentric
knurling
footwear
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D93/00Edge-indenting machines

Landscapes

  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 272964 KLASSE 71c. GRUPPE
WILHELM SCHRODER in BERLIN.
Schuhwerk-Rändelmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1912 ab.
Um den oberen Rand der hervorstehenden Sohlen von Schuhwerk mit Eindrücken, den sogenannten falschen Stichen oder Stichstupfen, zu versehen, waren bisher zwei Maschinen erforderlich. Die eine diente zur Herstellung der Stichstupfen und die andere zum Glätten und Polieren derselben. Die den Erfindungsgegenstand bildende Maschine bezweckt nun die gleichzeitige Ausführung der beiden Arbeiten, so daß eine zweite Maschine erspart und die für die Herstellung der falschen Stiche aufzuwendende Zeit etwa um die Hälfte verringert wird.
Zur Erreichung dieses Zweckes erhält das Rändel- und Polierwerkzeug durch ein Exzenter ο. dgl. eine kreisende oder ellipsenförmige Bewegung.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt der Maschine,
Fig.[2 die Draufsicht derselben ohne Deckel, wobei sie derart nach hinten geneigt ist, daß ihre obere Gehäusefläche in wagerechter Ebene liegt, und
Fig. 3 ein Diagramm zur Darstellung der Bewegungen des Werkzeugträgers, welche der besseren Übersicht wegen stark übertrieben sind.
Der Werkzeugträger ι ist in der Bohrung einer Muffe 2 verschiebbar und mittels einer an seinem hinteren Ende sitzenden Schelle 3 mit einem Zylinder 4 verbunden, welcher eine exzentrische Bohrung besitzt. In letzterer liegt ein Exzenter 5 der Antriebswelle 6, die einerseits in einer Buchse 7, anderseits im Gehäusedeckel 8 gelagert ist. Die Muffe 2 ist mittels Zapfen 9 und 10 um eine zu ihrer Längsachse senkrechte Achse drehbar angeordnet, indem Zapfen 9 im Gehäusedeckel und Zapfen 10 in einem Lager 11 gelagert sind. Diese Anordnung gestattet die freie Bewegung des Werkzeugträgers 1 durch das Exzenter 5, wobei das Werkzeug oder Rändelrädchen 12 eine kreisende Bewegung ausführt. Dasselbe sitzt lose auf dem Lagerbolzen. Die kreisende Bewegung ist in Fig. 3 durch einen punktierten Kreis dargestellt, während die strichpunktierten Linien den Werkzeugträger. in verschiedenen Stellungen andeuten. Auf dem Wege von α nach b wird das Rändelrädchen über den Sohlenrand bewegt und versieht diesen mit Eindrücken, die durch Zurückziehen des Werkzeuges auf dem Wege b-c geglättet und poliert werden. Dieser Vorgang wiederholt sich, indem sich das Rändelrädchen von c nach d wieder auf dem Sohlenrande abrollt und daher rändelnd wirkt, von d nach α glättet und poliert.
Verlegt man den Drehpunkt der Muffe 2 weiter nach vorn oder hinten, so entsteht eine ellipsenförmige Bewegung des Werkzeuges 12, und zwar liegt die große Halbachse der Ellipse wagerecht quer zur Achse des Rändelrädchens, wenn man den Drehpunkt nach hinten verlegt, dagegen fällt sie mit der Achse des Rändelrädchens zusammen, wenn eine Verlegung des Drehpunktes von Muffe 2 nach vorn vorgenommen wird.
Der zum Aufsetzen des Werkstückes dienende. Tisch 13 ist an einem drehbar angeordneten Arm 14 beweglich angebracht und
kann durch einen verstellbaren Anschlag, z. B. eine Schraube 15, in beliebig gewünschter Stellung gestützt werden. Der Arm 14 steht unter dem Einfluß einer Druckfeder 16, welche ihn nach oben drückt und durch die Schraube 19 reguliert werden kann. ' Die Lage des Armes 14 wird durch eine Anschlagschraube 17 nach oben begrenzt. An dem Arm hängt ein Bügel 18, dessen unteres Ende durch eine
ίο Stange o. dgl. mit einem Trethebel zu verbinden ist, um den Werktisch zwecks Aufsetzens des Werkstückes etwas zurückbewegen zu können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schuhwerk-Rändelmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß dem drehbaren, Rändelrädchen (12) eine in der Ebene des zu bearbeitenden Sohlenrandes kreisende, kreisförmige oder ellipsenförmige Bewegung erteilt wird, zu dem Zwecke, Riefen auf dem Sohlenrande herzustellen und zu glätten.
  2. 2. Schuhwerk-Rändelmaschine nach Anspiruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (1) des drehbaren Rändelrädchens (12) in ihrer Längsrichtung hin und her bewegt wird durch ein Exzenter (5),· dessen Triebachse (6) senkrecht zur Achse (1) des Rändelrädchens (12) gelagert ist, und daß dabei die Hülse (2), in der die Achse (1), des Rändelrädchens gelagert und geführt ist, um eine parallel zu der Triebachse (6) des Exzenters (5) gelagerte Achse (9, 10) schwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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