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GESICHTS- UND KOPFSCHUTZ
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Die Erfindung betrifft Schutzvorrichtungen gegen Feuer und Rauch.
Insbesondere richtet sich die Erfindung auf eine Gesichts- und Kopfschutzmaske,
die beim Ausbruch eines Feuers Schutz bietet gegen das Feuer und gegen das Einatmen
von Rauch.
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Die derzeit verwendeten Vorrichtungen, beispielsweise Gasmasken, Sauerstoffmasken
u. dgl., die dazu dienen sollen, Opfer von Bränden, Rauch, giftigen Gasen und ähnlichen
Katastrophenbedingungen zu schützen, stehen in aller Regel den Hausbewohnern und
mit Sicherheit nicht allen von ihnen zur Verfügung, wenn sie in einem Gebäude eingeschlossen
sind. Eine solche gebräuchliche Vorrichtung ist selbstverständlich zu teuer, zu
platzaufwendig in der Lagerhaltung und zu kompliziert, um von einer ungeübten Person
im Katastrophenfall bedient zu werden, wenn sich nömlich die Hausbewohner plötzlich
unter
schwerem emotionalen Streß befinden. Hinzu kommt folgendes. Selbst wenn nämlich
eine solche bekannte Sicherheitsausrüstung den Hausbewohnern zugänglich gemacht
werden könnte, müßte sie aufgrund ihrer relativ komplizierten Konstruktion und Funktionsweise
periodisch überprüft und gewartet werden, um im Bedartstall eine zuverlässige Betriebsweise
sicherzustellen. Ohne Frage sind solche konventionellen Schutzvorrichtungen zu teuer
und zu platzaufwendig, als daß sie auf Massenbasis von Hausbewohnern verwendet werden
könnten.
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Der Erfindung liegt daher vor allen Dingen die Aufgabe zugrunde, eine
nur einmal verwendbare Schutzvorrichtung zu schaffen, die ihrem Träger oder Benutzer
Schutz gegen Feuer und das Einatmen von Rauch und giftigen Gasen bietet. Die Vorrichtung
soll äußerst billig in der Herstellung sowie kompakt und wenig platzaufwendig sowohl
in der Lagerhaltung als auch bei der Benutzung sein.
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Ferner soll die Vorrichtung während der Lagerhaltung keiner Wartung
bedürfen, und sie soll sich einfach und schnell aus der Lagerungsstellung in die
Benutzungsstellung bringen lassen.
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Die Erfindung schafft eine Schutzvorrichtung, die aus einer Lagerungsstellung
in eine Benutzungsstellung bringbor ist, um den Benutzer gegen die tödlichen Auswirkungen
von Feuer, Rauch und dem Einatmen giftiger Dämpfe zu schützen. Die Vorrichtung weist
in der Lagerungsstellung eine Hülle aus tronsparentem, feuerbeständigem Blattoaer
Plattenmaterial auf 1 wobei ein Hüllenabschnitt eine an lstzt-r-m befestigte poröse
Gesichtsmaske einschließt
und wobei ferner eine offenbare, luftdichte
Öffnung vorhanden ist, um Zugang zur Gesichtsmaske zu schaffen und die Möglichkeit
zu bieten, daß die Gesichtsmaske aus der Hülle herausgezogen wird, wodurch die Vorrichtung
in die Benutzungsstellung gelangt.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergebon sich aus der folgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der beiliegenden
Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in: Figur 1 einen Grundriß der Schutzvorrichtung
nach der Erfindung in der Lagerungsstellung, wobei die Gesichtsmaske in die zugehörige
einstückige, tronsprzrente und luftdichte Hülle eingefaltet ist; Figur 2 einen Schnitt
entlang der Linie 2-2 in Figur 1; Figur 3 eine Vorderansicht der Schutzvorrichtung
nach Figur 1 in geöffneter Stellung fertig für die Benutzung, wobei die tülle geöffnet
ist, um als Schutzkappe getragen zu werden; Figur 4 eine perspektivische Vorderansicht
ähnlich der nach Figur 2, wobei die Schutzvorrichtung in der Benutzungsstellung
getragen wird; Figur 5 eine rückwürtige Ansicht der Schutzvorrichtung in der Stellung
nach Figur 4; Figur 6 einen Schnitt durch die mehrlagige Gesichtsmaske der Schutzvorrichtung
nach den Figuren 2 und 3.
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Wie es sich insbesondere aus den Figuren 1 bis 3 ergibt1
trägt
die Schutzvorrichtung nach der Erfindung insgesamt die Bezugsziffer 10. Sie besitzt
eine Hülle 12, die sich, wie es noch beschrieben werden soll, in eine Schutzkappe
14 verwandeln läBt und die eine gefaltete Gesichtsmaske 16 umschließt. Sie wird
luftdicht verschlossen durch einen nur einmal verwendbaren Dichtstreifen 36.
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Die Hülle 12 besteht aus transparentem, feuer- und hitzebeständigen
Bahnmaterial, beispielsweise aus Tetrafluorkohlenstoff (FEP) mit einer Dicke von
vorzugsweise 0,01 bis 0,5 mm (.5-20 thousandths of an inch). Die Gesichtsmaske 16
besteht aus einer Mehrzahl rechteckiger Lagen 17 aus gewebtem Textilmaterial, das
entlang den Seiten- und Unterkanten 20 bzw. 22 in geeigneter Weise vernäht sein
kann.
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Jede der Lagen ist perforiert und die Lagen sind so angeordnet, daß
die Perforationen ausreichend gegeneinander versetzt sind, wenn die Lagen vernäht
werden, so daß die Gesichtsmaske 16 die Rauchpartikel obfiltern, dem Benutzer jedoch
noch ein einfaches Atmen durch die Mske gestatten kann. Alternativ dazu kann die
Gesichtsmaske 16 aus Schaumstoff oder einem anderen porösen Material bestehen, welches
sich zum Filtern von Rauchpartikeln, giftigen Dämpfen und dgl. eignet.
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In der Lagerungsstellung der Vorrichtung 10 bildet die Hülle 12 Vorderabschnitte
und Rückenabschnitte 24 bzw. 26. Sie besitzt außerdem eine längliche, schmale Öffnung
28, die sich fast über die gesamte Breite des Vorderabschnitts 24 erstreckt. Die
Vorder- und Rückenabschnitte 24 und 26 gehen an ihren Unterkanten in einen Basisstreifen
30 über. Die Öffnung 28 liegt direkt neben dem oberen Ende des Basisstreifens 30.
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Die Gesichtsmaske 16 ist mit ihrer Oberkante 32 an der Innenfläche
des Vorderabschnitts 24 vernäht oder in anderer geeigneter Weise befestigt, und
zwar nahe der Öffnung 28 sowie parallel dazu und in der gleichen Erstreckung. Ein
Paar von Zugbändern 34 ist jeweils mit seinem einen Ende an den gegenüberliegenden
freien Ecken der Gesichtsmaske 16 befestigt.
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Gemäß Figur 2 kann die Gesichtsmaske 16 in geeigneter Weise zur Hälfte
eingefaltet werden, so daß die Schutzvorrichtung 10 in ihrer Lagerungsstellung gemäB
Figur 1 und 2 ein im wesentlichen flaches Päckchen bildet.
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Vorzugsweise wird die Gesichtsmaske 16 in der Lagerungsstellung mit
Wasser oder mit irgendeinem anderen Fluid angefeuchtet oder getränkt, welches in
der Lage ist, Rauchpartikel zurückzuhalten und die Luft zu kühlen, die durch die
Maske hindurch zur Nase und zum Mund des Benutzers gelangt, und zwar für den Fall
eines Feuers oder anderer Bedingungen, die mit Rauch bzw. giftigen Dämpfen verbunden
sind. Um die Fähigkeit, Rauch und giftige Dämpfe zu filtern, noch weiter zu erhöhen,
kann die Gesichtsmaske 16 granulierte Kohlepartikel 19 oder andere Filtermittel
enthalten, die zwischen die die Maske bildenden Bahnen eingelegt sind. Die Hülle
12 ist ferner mit dem nur einmal verwendbaren Dichtstreifen 36 versehen, der einen
luftdichten Verschluß für die Öffnung 28 bildet, um die Gesichtsmaske 16 während
der Lagerhaltung der Vorrichtung in angefeuchtetem Zustand zu halten. Der Dichtstreifen
36 wird vorzugsweise mit einem Paar von Zuglappen 40 versehen, so daß der Benutzer
den Dichtstreifen 36 einfach abziehen kann und dadurch die Öftnung 28 autreißt,
woraufhin die Gesichtsmaske 16 durch die Öffnung gezogen und die Hülle 12 aufgefaltet
werden kann. Die Hülle gelangt in die Benutzungsstellung gemäß Figur 3 und
bildet
dann die Kappe 14.
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Vor ihrer Benutzung hebt man die Schutzvorrichtung 10 vorzugsweise
in der Lagerungsstellung gemaß Figur 1 und 2 in einer Tischschublade oder an einem
anderen geeigneten Platz auf. Sofern Feuer, Rauch oder giftige Dämpfe auttreten,
kann der Benutzer die Vorrichtung 10 schnell und einfach in die Benutzungsstellung
bringen, und zwar folgendermaßen. Er zieht lediglich an einem der Zuglappen 40,
um den Dichtstreifen 36 abzureißen und die Öffnung 28 zu öffnen. Sodann greitt er
durch die Öffnung 28 ins Innere der Hülle 12, um die Gesichtsmaske 16 durch die
Öffnung 28 herauszuziehen. Der Benutzer kann, sofern ertorderlich, die Hülle 12
öffnen, um sie in die Kappe 14 zu verwandeln, wobei sie eine im wesentlichen zylindrische
Form einnimmt, wie es in Figur 3 dargestellt ist.
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Der Benutzer setzt sodann die Kappe 14 auf seinen Kopf, wie es Figur
4 zeigt, wobei die Gesichtsmaske 16 von der unteren Kante des Vorderabschnitts 24
nahe dar Öffnung 28 herunterhängt. Die Gesichtsmaske 16 und der Vorderabschnitt
24 mit der Kante 32 sind so dimensioniert, daß dann, wenn die Schutzvorrichtung
10 gemaß Figur 4 auf den Kopf des Benutzers gesetzt ist, die Augen des Benutzers
hinter dem transparentem Vorderabschnitt 24 Liegen, und zwar geringfügig oberhalb
der Offnung 28, wuhrend die Gesichtsmaske 16 die Nase und den Mund des Benutzers
überdeckt, um ein Atmen durch die Maske hindurch zu gestatten. Gleichzeitig umgibt
der Busisstreifen 30 des Ruckenabschnitts 26 den jacken des Benutzers, um sicherzustellen,
duß die Haare vollständig überdeckt sind, um sie wegen ein Anbrennen durch das Feuer
zu schützen. Der Benutzer zieht sodann die Bänder 34 hinter seinen Nacken, wobei
die Gesichtsmaske
16, wie es in Figur 4 gezeigt ist, unter sein
Kinn greift.
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und er betestigt anschließend die Bänder 34 über rückwärtigen Klappen
42. Letztere können gemäß Figur 5 am Basisstreifen 30 vorgesehen sein, um einen
engen Sitz der Schutzvorrichtung 10 über dem Kopf und dem Nacken des Benutzers sicherzustellen.
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Die Gesichtsmaske 16 kann ferner mit einem biegbaren Kunststoft- oder
Metallstreifen 44 versehen sein, der zwischen benachbarten Gewebelagen der Maske
sitzt und vom Benutzer so eingestellt werden kann, daß er auf dem Nasenrücken sitzt,
um einen engen Sitz der Maske 16 über dem Gesicht des Benutzers sicherzustellen
und um zu vermeiden, daß der Vorderabschnitt 24 vor den Augen beschlågt, was andernfalls
durch den Atmen des Benutzers hervorgerufen werden konnte In der Benutzungsstellung
der Schutzvorrichtung 10 noch Figur 4 schützt also die Kappe 14 die Augen, den Kopf,
die Ohren und das Haar des Benutzers gegen die Einwirkung von Feuer und Hauch, wuhrend
die Gesichtsmaske 16 sein Atmungssystem gegen die Auswirkungen von eingeatmetem
Rauch und eingeatneten giftigen Dwnpfen abscnirmt. Es ergibt sich also, daB dio
Chancen des Benutzers, seinen eg sicher durch einen von Feuer, Rauch und oder schadlichen
Dampfen beeinflußten Bereich zu finden, ganz erheblich ansteigen, ohne daß es erforderlich
ware1 auf Gasmasken, Souerstoffflaschen, ',chutzbrillen oder andere Ausrüstungen
zuruckzugreifen, die platzaufwendig, teuer und in der Regel den Opfern einer Katastrophe,
beispielsweise Feuer, Rauch oder giftigen Dampfen, nicht zuganglich sind.
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Da außerdem die Schutzvorrichtung 10 wirtschaftlich in der Herstellung,
kompakt in der Lagerhaltung und einfach in der
Verwendung ist,
kann man sie an sämtliche Bewohner eines Gebäudes verteilen, mit der Aussicht, daß
sie von sämtlichen Bewohnern benutzt wird, um sicher aus dem Gebäude entfliehen
zu können, wenn es zu einem Feuer, zu Rauch, zu giftigen Dämpfen oder ähnlichen
Unglücksfällen kommt.
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Die Erfindung wurde oben zwar im Zusammenhang mit einem speziellen
Ausführungsbeispiel erläutert, jedoch sei darauf hingewiesen, daß letzteres lediglich
die Anwendung des erfindungsgemäßen Grundgedankens verdeutlichen soll. Im Rahmen
der Erfindung sind vielfältige Abwandlungsformen möglich.
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Zusammenfassend schafft die Erfindung eine Schutzvorrichtung gegen
Feuer, Rauch und giftige Dämpfe, die eine luftdichte Hülle aus feuerbeständigem,
transparentem Bahnmaterial aufweist. Letztere umschließt eine daran befestigte,
vorher befeuchtete poröse Gesichtsmaske. Die Vorrichtung wird dadurch in die Betriebsstellung
gebracht, daß man die Hülle öffnet. Letztere verwandelt sich in eine Kopfkappe,
die den Kopf und die Augen des Trägers schützt.
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AuBerdem wird die Gesichtsmaske aus der Hülle herausgezogen, so daß
sich letztere von der Kappe aus über die Nase und den Mund des Trägers erstreckt,
um das Einatmen von Rauch und giftigen Dämpfen zu verhindern.
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L e e r s e i t e