DE273231C - - Google Patents

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DE273231C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B5/00Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment
    • H02B5/02Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment mounted on pole, e.g. pole transformer substation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In einem Verteilungsnetz für elektrische Energie müssen Schaltmasten für Transformatoren geringerer Leistung vielfach vorgesehen werden, bei denen keine derartig umfangreiche Eisenkonstruktion nötig ist, wie beispielsweise für Schaltmaste, die durch einen metallischen viereckigen Turm gebildet werden, der die Leitungen in sich aufnimmt und als Transformatorstütze dient. Um nun die Installations- kosten zu verringern und um namentlich den Raumbedarf für den Mast in der Querrichtung zu verringern, ist bereits vorgeschlagen worden, den Transformator auf einem Auflager anzuordnen, das von zwei Holzstangen eingefaßt wird. Eine derartige Anordnung kann aber nur dann als Aufnehmer für eine Leitung dienen/ wenn man den Stangen Druckstreben oder Seitenstreben gibt. Auch ist dabei keine Vorkehrung getroffen, um die verschiedenen Schutzapparate anzubringen, die zwischen die Leitung und den Transformator geschaltet werden müssen, um die Überwachung und Bedienung zu erleichtern und das Personal gegen die Gefahr elektrischer Schläge zu schützen.
Die Erfindung hat nun einen Schaltmast zum Gegenstand, welcher in den besonderen Fällen, für die er bestimmt ist, die gleiche Sicherheit bietet wie eine Maststation. Der Schaltmast wird im wesentlichen durch ein Gerüst gebildet, das aus zwei Beinen besteht, welche einerseits eine Bedienungsplattform und andererseits ein Auflager für den Transformator oder irgendeinen anderen Apparat, beispielsweise einen ölschalter, stützen. In ihrem oberen Teil tragen die Beine eine Lyra mit Traversen oder vorspringenden Armen, auf denen die Apparate des Mastes befestigt sind. Diese Anordnung gewährleitst die Sicherheit des Überwachungspersonals infolge der besonderen Gruppierung der einzelnen Teile des Mastes. Der auf das Auflager gebrachte Transformator ist von der Bedienungsplattform durch ein Blech getrennt, welches die beiden Mastbeine verbindet, einen Schirm bildet und selbst als Wand einer Kabine benutzt werden kann, welche von der Plattform aus zugänglich ist und die Niederspannungsapparate, wie das Schaltbrett, den Zähler usw. einschließen kann. Von der Plattform aus kann der Arbeiter mit keinem der Hochspannungsapparate in Berührung kornmen, jedoch kann er die Trennschalter und die Sicherungen bedienen. Zu diesem Zweck muß er aber eine Zange benutzen, welche mit isolierten Handgriffen versehen ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. ι und 2 zeigen im Aufriß und Seitenriß eine Ausführung des Mastes gemäß der Erfindung, wobei ein Teil der senkrechten Streben weggeschnitten ist. Fig. 3 zeigt eine schaubildliehe Darstellung des Gestells mit Kabine, Auflager und Plattform.
Das Gestell des Mastes besteht im wesentlichen aus der Vereinigung von zwei schrägen Beinen (Fig. 1 und 2). Diese bestehen aus entsprechenden gewalzten U-Eisen, welche dem
Winde, wenn er in der ,Richtung der Leitungen bläst, nur einen geringen Widerstand darbieten. Im oberen Teil tragen die Beine ι eine mit Rippen versehene Lyra 2 von U-förmigeni Querschnitt, deren Seitenwände gewissermaßen die Beine 1, auf denen sie befestigt sind, verlängern. Die Arme der Lyra 2 sind in ihrem oberen Teil durch eine wagerechte Traverse 3 verbunden, unter der eine zweite Traverse 4 hindurchgeht und senkrecht dazu an der oberen befestigt ist. Das Ganze bildet eine Art Kreuz, dessen Arme durch schräge Verstärkungsstreben 5 miteinander verbunden sind. Ein j Blitzableiter überragt und beschützt die ganze Konstruktion.
Die Lyra 2 trägt in einer gewissen Höhe zwischen ihren Armen einen Rahmen 6 aus Flacheisen, der mit ihr verbolzt ist.
Der Rahmen 6 springt an einer Seite der Lyra 2 vor. Seine Seitenarme sind an den Lyraarmen befestigt und durch ein flaches, der Lyra paralleles Quereisen 7 versteift.
An ihrem oberen Teil tragen die Beine 1, welche den Mast bilden und die Apparate aufnehmen und die in das Innere der Lyra 2 vorspringen, wagerechte U-Eisen 8, welche parallel zu dem oberen rechteckigen Rahmen 6 angeordnet sind und nach derselben Richtung wie er vorspringen. Diese Eisen 8 bilden Ausleger, welche Tragringe 9 aufnehmen, an denen die zum Hinaufziehen des Transformators 10 benutzten Flaschenzüge aufgehängt werden.
Die Beine 1 tragen ferner an der einen Seite der sie begrenzenden parallelen senkrechten Ebene eine Plattform 11. und an der anderen Seite ein Auflager 12 für den Transformator. Die Bedienungsplattform 11 wird aus zwei wagerechten U-Eisen gebildet, welche an den Beinen 1 befestigt sind und einen Fußboden und ein Schutzgeländer 13 tragen. Das Auflager 12 ist mit den Beinen 1 durch die Streben 15 verschraubt, so daß es, um den Transformator 10 an seinen Platz zu bringen, nach Losschrauben und Abnahme der schrägen Ver-Stärkungsstreben 15 auf den Arm des Trittes 17 verschoben werden kann, welch letzterer unter der Plattform 11 liegt. Dann springt kein Teil mehr über die Beine 1 hinaus und der Transformator 10 kann mittels der Ausleger 8 und der Zughaken 9 gehoben werden. Dann wird, das Auflager 12 wieder in seine Stellung gebracht, auf die Beine 1 und die Verstärkungsstreben 15 gestützt, so daß man nunmehr den Transformator 10 auf das Auflager setzen kann. Zu diesem Zweck wird das Auflager aus einem hufeisenförmigen U-Eisen gebildet, dessen parallele Seitenwände zwischen dem aus den Beinen 1 gebildeten Gerüst, zwischen den unteren Stegen der U-Eisen der Plattform 11 und zwischen den Stegen der Führungsstützen 14 geführt werden.
Eine vordere Stange 16 durchquert die Seitenwände des Auflagers 12 und dient als Anschlag, wenn letzteres unter die Plattform 11 zurückgezogen wird. Das Auflager trägt ferner einen Vordertritt 17, der an den Beinen 1 gleiten kann, um normalerweise unter dem Auflager 12 und der Plattform 11 zu verschwinden, oder um über das Auflager 12 nach außen hinausgezogen zu werden (s. strichpunktierte Linie), falls dies zur Besichtigung, Reparatur oder sonstigen Benutzung durch das Überwachungspersonal des Netzes notwendig ist.
Die Plattform 11, welche allein zugänglich ist (zu diesem Zweck weisen die Beine 1 Steiglöcher 18 in regelmäßigen Abständen auf), entspricht der Niederspannungsseite, während das Auflager 12, das den Transformator 10 trägt, der Hochspannungsseite entspricht und unzugänglich ist. Die Niederspannungsseite wird von der Hochspannungsseite durch eine Schutzblechwand 19 getrennt, welche an den Stegen der Beine 1 des Mastes angenietet ist. Dieses Blech 19 bildet ferner gemeinsam mit den Beinen 1 und einem Blechrahmen 22, der sich auf letztere stützt, eine Art Kabine, in der die Niederspannungsapparate, wie die Schalttafel, der Zähler, die Verbindungen und Abführungen für Niederspannung eingeschlossen sind. Die Kabel 21 der letzteren durchqueren den unteren Teil der Kabine und laufen entlang den U-Eisenförmigen Beinen und in deren Innerem abwärts. Eine Tür 20 verschließt diese Kabine und öffnet sich nach der Plattform 11 zu, so daß die in der Kabine enthaltenen Apparate abgelesen und revidiert werden können. Die Apparate sind dabei vollkommen von der Hochspannung isoliert.
Das so gebildete Gerüst des Mastes ist in den Erdboden eingesetzt, um eine vorzügliche Erdung zu erzielen, und um einen elektromagnetischen Schirm zu bilden, der das Ganze wie eine Glocke mit dem Potential ο umgibt, da der Kopf der Armatur den üblichen geerdeten Draht tragen kann. Die Füße der Beine 1 sind in einem Sockel 23 aus armiertem Beton eingebettet, welcher eine Wanne 24 bildet, deren geneigte Wände das Stehenbleiben von Regenwasser am Fuße der Beine 1 selbst verhüten und eine Sammelrinne bilden, in welche die Erdungsplatten 25 eintauchen. Der Sockel ist im Boden der Grube angeordnet, in welcher man aufeinanderfolgende Decken aus pulverisiertem und gut gesetztem Koks und aus von Steinen gereinigter Humuserde bildet; auf diese wird eine Bettung von großen Steinen aufgebracht, welche die Filtrierung des Oberflächenwassers ermöglicht, das durch eine obere Kiesdecke, welche auf gleicher Höhe mit dem Erdboden liegt, hindurchfließt.
Die in der Grube liegenden Enden der Beine 1 sind mit Zementmilch bedeckt, die sich bis auf
eine gewisse Höhe über den Erdboden erhebt. An ihrer Eintrittsstelle sind die Beine ι durch eine Decke aus Zement umgeben, deren Neigungen ebenfalls das Stehenbleiben von Wasser um die Metallbeine herum verhüten.
Der so gebildete Mast kann verschiedene elektrische Apparate aufnehmen, deren Stellungen gegeneinander je nach der Bestimmung oder dem besonderen Zweck des Mastes sich
ίο ändern können.
Bei der dargestellten Ausführung trägt der obere kreuzförmige Rahmen 3, 4, 5 die Eintritt- und Austritt-Isolatoren der Leitungen und infolgedessen auch die Trennorgane. Der mittlere Rahmen 6 trägt die elektrischen Schutzorgane, wie Drosselspulen, Schmelzsätze usw., die so angeordnet sind, daß sie gegebenenfalls von der Plattform 11 bedient werden können, obgleich sie so untergebracht sind, daß die Sicherheit des Personals in elektrischer Hinsicht unter allen Umständen gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltmast für Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus zwei schrägen Beinen (1) bestehendes lotrechtes Gerüst, das auf der einen Seite eine Bedienungsplattform (11) und auf der anderen Seite ein zurückschiebbares Auflager (12) für den Transformator (10) oder ähnlichen Apparat trägt, eine Lyra (2) aufnimmt, die durch einen wagerechten Kreuzrahmen (3, 4) überragt wird und einen aus ihrer Mitte herausragenden Rahmen (6) trägt, welche Rahmen die zum Transformator führenden Hoch-Spannungsapparate aufnehmen, wobei der Transformator durch eine an dem Gerüst angebrachte Schutzwand (ig) abgetrennt ist, die als Wand einer die Niederspannungsapparate aufnehmenden und von der Platt- form aus zugänglichen Kabine benutzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE273231C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5695296A (en) * 1995-02-20 1997-12-09 Nifco, Inc. Connector for plates
WO2018059919A1 (de) * 2016-09-29 2018-04-05 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung und verfahren zur wartung von hochspannungsschaltern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5695296A (en) * 1995-02-20 1997-12-09 Nifco, Inc. Connector for plates
WO2018059919A1 (de) * 2016-09-29 2018-04-05 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung und verfahren zur wartung von hochspannungsschaltern

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