DE273360C - - Google Patents

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DE273360C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/10Arrangements in buildings for the disposal of refuse
    • E04F17/12Chutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 273360 KLASSE 37/. GRUPPE
Allseitig geschlossener Schütttrichter für Müll.
Zusatz zum Patent 273359.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1913 ab. Längste Dauer: 23. November 1927.
Der allseitig geschlossene Schütttrichter für Müll nach Patent 273359 gehört zur Klasse derjenigen, bei welchen eine aufklappbare, in der Verschlußlage in der Wandebene liegende Tür mit dem Boden einen stumpfen Winkel bildet, und bei welchem sich der Schütttrichter in einen, ihn dicht umhüllenden Gehäuse bewegt. Der Schütttrichter nach Patent 273359 ist dadurch gekennzeichnet, daß eine am unteren Ende der Rückwand des Trichters eingehängte Klappe in der Verschlußlage des Trichters durch ihr Gewicht so ausschwingt, daß sie die Öffnung nach dem Abfallrohr freigibt, beim Beginn der Schließbewegung des Trichters aber durch einen Anschlag an dem den Trichter umgebenden Gehäuse verschlossen wird und während der ganzen Bewegung des Trichters verschlossen gehalten wird sowie daß der Trichter am oberen Ende durch einen Klappdeckel geschlossen ist, der infolge der Anordnung seiner Drehachse an der Rückwand des Trichters erst geöffnet werden kann, wenn der Trichter ganz aus der Wand herausgeklappt ist.
Diese Anordnung setzt voraus, daß der Schütttrichter an einem Abfallrohr angebracht ist, welches sich unmittelbar hinter dem Schütttrichter befindet. Es ist also Voraussetzung, daß die Wandstärke der Mauer, in welcher der Schütttrichter angebracht ist, mindestens so stark ist, wie das Abfallrohr und der Schütttrichter zusammengenommen.
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Es ist nun vorteilhaft, den Schütttrichter an solchen Wänden anzubringen, welche nur eine Steinstärke besitzen. Man könnte bei dieser Anordnung den Schütttrichter seitlich vom Rohr in der Wand anbringen. Dadurch würde aber ein verwickelter und teurer Anschlußstutzen erforderlich sein, wenn der Schütttrichter im Sinne des Patents 273359 ausgeführt würde, nämlich derart, daß die schwingbare Klappe an dem unteren Ende der Rückwand des Trichterkastens angebracht ist. Dagegen wird die Anordnung für die seitliche Anbringung des Schütttrichters wesentlich vereinfacht, wenn die schwingbare Klappe nicht an dem unteren Ende der Rückwand, sondern an dem unteren Ende einer der Seitenwände des Trichters, und zwar der rechten oder linken angebracht ist.
Diese Anordnung ist bei der Ausführungsform vorliegender Verbesserung dargestellt.
In Fig. ι ist die Ansicht der Müllschütte mit teilweise weggebrochener Vorderwand, in Fig. 2 ein senkrechter Schnitt veranschaulicht.
Die Klappe 10 ist an einer der Seitenwände 6 (bei der dargestellten Ausführungsform an der linken) angebracht; das den Trichter umgebende Gehäuse 11, 12, 13 mündet mit seinem Abschlußschlund 13 auch seitlich in die Abfallschlotte, so daß es das Müll u. dgl. in eine Schlotte überführen kann, die von dem Raum nur durch einen Stein oder eine noch geringere Breite abgeschlossen ist.
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Die Klappe io ist um ein Gelenk g drehbar, das an der Seitenwand 6 sitzt. Ein Anschlag 14 schließt beim öffnen der Vorderwand 1 des Trichterkasteris, wobei die Klappe 10 in die Höhe geht, sofort diese Klappe, so daß wie bei Patent 273359 mit dem Niederklappen des Trichters durch den Anschlag 14 die Klappe 10 geschlossen gehalten wird.
Der Anschlag 14 kann auch als Rolle ausgebildet sein, um die Reibund zwischen der Klappe 10 und der Widerlage zu verhindern und dadurch in bekannter Weise die gleitende Reibung in rollende, zur Verminderung der zur Bewegung nötigen Kraft umzuwandeln.
Das den Trichter umgebende Gehäuse 11, 12, 13 kann aus Blech hergestellt werden, kann auch aus Gußeisen bestehen oder aus Mauerwerk. In letzterem Falle wird der herausklappbare Trichter nur an einem an der Türwand anliegenden eisernen Rahmen in einem Gelenk beweglich befestigt. Auch hier tritt die Wirkung ein, daß mit dem Herausklappen des Müllschluckers aus der Wand sofort die Klappe zwangschlüssig geschlossen gehalten wird. Nur wenn der Trichter vollständig in die Wand hineingeschoben ist, wird die Klappe 10 von dem Anschlag (Rolle) 14 freigegeben; die Klappe kann sich öffnen und das eingeworfene Müll kann in das Abfallrohr rutschen. Die Klappe hängt senkrecht und legt sich deshalb, sobald das Müll durchgerutscht ist, an die Wandungen des beweglichen Trichters an und bildet deren unteren Verschluß.

Claims (2)

35 Patent-An Sprüche:
1. Allseitig geschlossener Schütttrichter für Müll nach Patent 273359, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingende Klappe (10) an einer der Seitenwände angebracht ist und das den Trichter umgebende Gehäuse (11, 12,13) seitlich von der Vorderwand des Mülltrichters angesetzt ist, so daß der Schütttrichter auch für solche Müllkanäle angewendet werden kann, welche von dem Raum nur durch ein schwaches Mauerwerk getrennt sind.
2. Schütttrichter nach Patent 273359, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag durch eine Rolle (14) gebildet wird, welche gegen die senkrecht hängende und deshalb den Selbstschluß herbeiführende Klappe (10) wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT273360D Active DE273360C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131865B (de) * 1956-04-27 1962-06-20 Ontwerp & Exploitatiebureau Ia Einwurfvorrichtung fuer einen Muellabfuehrschacht

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131865B (de) * 1956-04-27 1962-06-20 Ontwerp & Exploitatiebureau Ia Einwurfvorrichtung fuer einen Muellabfuehrschacht

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