DE273365C - - Google Patents

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DE273365C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273365 KLASSE 42 δ. GRUPPE
RUDOLF WAHN in WIEN.
Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat zur Bestimmung von Drahtbrüchen bei Drahtseilen, bei welchem eine zwei- oder mehrteilige, mit ihrer Mittelöffnung auf das zu untersuchende Seil aufsteckbare Schablone die einzelnen Seillitzen so weit umfaßt, daß eine Verdrehung der Schablone gegenüber dem Seilquerschnitt ausgeschlossen ist und bei einer gegenseitigen Verschiebung zwischen Seil und Schablone jeder Ausschnitt derselben stets ein und dieselbe Litze des Seiles umschließt, wodurch man beim Auffinden des Drahtbruches, was durch das Anstoßen der vorstehenden Drahtenden an die Schablone ermöglicht wird, in der Lage ist, festzustellen, welcher Litze der Bruch angehört.
Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Fig. ι zeigt einen Querschnitt des Apparates, welcher in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt ist. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform in Vorderansicht, und Fig. 4 stellt dieselbe in Seitenansicht, teilweise im. Schnitt, dar.
Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen ist die Schablone s zweiteilig ausgebildet. Ihre Mittelöffnung ist dem Profil des zu untersuchenden Seiles angepaßt, wobei die Vorsprünge der Schablone in die zwischen den Seillitzen vorhandenen Rillen ragen, so daß eine Verdrehung der Schablone gegenüber dem Seilquerschnitt nicht möglich ! ist. Die Ausschnitte für die einzelnen Seillitzen können mit einer Bezifferung versehen sein. Die beiden Hälften der Schablone sind mittels aufschraubbarer Laschen k verbunden und mittels eines Kugellagers] j an einem Gehäuse h gelagert. In radialen Bohrungen dieses Gehäuses sind Bolzen m geführt, deren ins Gehäuseinnere ragende Enden Lagerschalen / tragen. Zwischen den Lagerschalen und der inneren Wand des Gehäuses h sind Federn f angeordnet, welche die Lagerschalen I gegen die Mitte des Gehäuses drücken. Das Gehäuse h ist mit einer Dille d ausgerüstet, in die ein Stiel gesteckt werden kann.
Soll nun ein Drahtseil untersucht werden, so wird die Schablone samt ihrer Führung auf das Drahtseil aufgesteckt, wobei die Lagerschalen I das Drahtseil federnd zwischen sich einschließen. Wird der Apparat bei seinem Stiel erfaßt und längs des Seiles fortbewegt, so wird die Schablone entsprechend den Schraubengängen der Seillitzen verdreht. Ist irgendwo ein Drahtbruch vorhanden, so stößt das vorstehende Ende des gebrochenen Drahtes gegen die Schablone, aus deren Bezifferung man gleich ersehen kann, welcher Litze der Bruch angehört.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform besteht die Schablone s aus gleich viel Sektoren, als Seillitzen vorhanden sind. Jeder dieser Sektoren wird von einem
unter der Wirkung einer radial nach innen drückenden Feder g stehenden Bolzen i getragen, dessen oberes Ende gegen eine Markiervorrichtung η wirken kann. Zwischen der Markiervorrichtung η und dem Bolzen i geht ein Papierstreifen p hindurch, dessen Aufwickelwalzen durch ein Zahnrädergetriebe ζ mit einer auf dem Gehäuse h angeordneten Verzahnung in zwangläufiger Verbindung stehen.
ίο Am Ringe r, der um das Gehäuse h drehbar ist, befindet sich für jeden Bolzen i eine solche Markiervorrichtung. Außerdem ist am Ringe r eine zweiteilige Blechtrommel t angeordnet, welche den Zweck hat, die Markiervorrichtung vor der Berührung mit dem Schmiermaterial zu schützen.
Soll mit der beschriebenen Vorrichtung ein Drahtseil untersucht werden, so wird dieselbe auf das Drahtseil aufgeschoben und längs desselben fortbewegt. Steht irgendwo ein Drahtende vor, so wird der betreffende Sektor des Segmentes s zurückgeschoben, wodurch der Bolzen i am dazugehörigen Papierstreifen p eine Marke eindrückt. Da sowohl die Segmentstücke als auch die Lagerschalen I nachgiebig gelagert sind, können sie den vorstehenden Drahtenden ausweichen, so daß der Apparat ungehindert über das ganze Drahtseil geschoben werden kann. Die Papierstreifen zeigen dann durch die eingedrückten Marken, wie viel Draht bräche in jeder einzelnen Litze vorhanden sind.
Der Apparat kann auch in der Weise ausgeführt sein, daß das Gehäuse, auf welchem die Schablone drehbar gelagert ist, fest angeordnet ist. In diesem Falle muß das Seil durch die Schablone hindurchgezogen werden.
Anstatt der Lagerschalen können auch Friktionsrollen vorgesehen sein.
Die Lagerung der Schablone am Gehäuse h kann auch mittels kegelförmiger Friktionsrollen erfolgen, die den Vorteil bieten, daß sie auch den in achsialer Richtung wirkenden Druck aufnehmen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche Γ
    ι. Apparat zur Bestimmung von Drahtbrüchen bei Drahtseilen, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwei- oder mehrteilige, mit ihrer Mittelöffnung auf das zu untersuchende Seil aufsteckbare Schablone die einzelnen Seillitzen so weit umfaßt, daß eine Verdrehung der Schablone gegenüber dem Seilquerschnitt ausgeschlossen ist und bei einer gegenseitigen Verschiebung zwischen Seil und Schablone jeder Ausschnitt derselben stets ein und dieselbe Litze des Seiles umschließt, wodurch man beim Auffinden des Drahtbruches, was durch das Anstoßen der vorstehenden Drahtenden an die Schablone ermöglicht wird, in der Lage ist, festzustellen, welcher Litze der Bruch angehört.
  2. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone aus so viel Sektoren besteht, als das zu untersuchende Seil Litzen aufweist, wobei jeder Sektor an einem unter Federwirkung stehenden Bolzen angeordnet ist, der' zur Markierung eines bei der Drehung der Schablone zwangläufig beweglichen Papierstreifens dient, so daß sämtliche Drahtbrüche jeder einzelnen Litze festgestellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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