DE2736162C2 - - Google Patents

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DE2736162C2
DE2736162C2 DE19772736162 DE2736162A DE2736162C2 DE 2736162 C2 DE2736162 C2 DE 2736162C2 DE 19772736162 DE19772736162 DE 19772736162 DE 2736162 A DE2736162 A DE 2736162A DE 2736162 C2 DE2736162 C2 DE 2736162C2
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • H04N9/12—Picture reproducers
    • H04N9/16—Picture reproducers using cathode ray tubes
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    • H—ELECTRICITY
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbfernsehbildröhre mit einer Ablenkeinheit, welche ein Horizontal- und ein Vertikalablenkspulensystem enthält, wobei um die Bildröhre Mittel zum Erzeugen eines statischen magnetischen Achtpol-Korrekturfeldes vorgesehen sind, dessen Pole gegenüber den Horizontal- und Vertikalablenkachsen jeweils um 22,5° versetzt angeordnet sind.
Eine derartige Fernsehbildröhre ist aus der GB-PS 7 50 310 bekannt, in der zur Korrektur der kissenförmigen Raster­ verzeichnung in einer Schwarz-Weiß-Fernsehröhre ein statisches magnetisches Achtpolfeld angewandt wird.
Das statische Achtpolfeld kann in dem Ablenkspulensystem z. B. dadurch erzeugt werden, daß in die Ablenkeinheit eine Anzahl von Dauermagneten aufgenommen wird. Auch ist es möglich, in dem Ablenkspulensystem acht Korrekturspulen aufzunehmen, mit deren Hilfe durch eine Gleichstrom­ erregung das statische Achtpolfeld erzeugt wird. Diese Spulen können von Sattel- oder Toroidtyp sein. Es hat sich herausgestellt, daß das Anbringen des Achtpols in dem Ablenkspulensystem auf diese Weise für Farbfernsehbild­ röhren mit drei konvergierenden Elektronenstrahlen weniger geeignet ist, weil ein derartiges Achtpolfeld die Konvergenz stört. Für Farbbildröhren wird das Achtpolfeld vorzugsweise in oder in einiger Entfernung von dem auf der Bildschirmseite liegenden Ende des Ablenksystems angeordnet. Wenn das Achtpolfeld in dem Ablenkspulensystem erzeugt wird, müssen bei Farbfernsehbildröhren zusätzliche Maßnahme getroffen werden, um eine gute Konvergenz beizubehalten. Bei Schwarz-Weiß-Bildröhren kann der Achtpol ohne weiteres in die Ablenkspuleneinheit aufge­ nommen werden.
Um den Achtpol für die Korrektur der Rasterform bei einer Farbfernsehbildröhre anwenden zu können, soll der Einfluß auf die Konvergenz möglichst gering sein.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Farbfernsehbildröhre mit einer Ablenkeinheit zu schaffen, bei der nahezu keine Beeinflussung der Konvergenz auftritt.
Diese Aufgabe wird bei einer Farbfernsehbildröhre eingangs erwähnter Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die genannten Mittel beim bildschirmseitigen Ende der Ablenk­ einheit angebracht und außerdem Mittel beim anderen Ende der Ablenkeinheit zum Erzeugen eines zweiten statischen Achtpolfeldes mit entgegengesetzter Polarität angeordnet sind.
Der erste Achtpol für die Korrektur der Rasterform kann auf verschiedene Weise ausgebildet werden. Es können z. B. vier oder acht Dauermagnete verwendet werden, die z. B. derart angeordnet sind, daß die Pole in Form eines Ringes miteinander fluchten oder auf radialen Linien liegen. Die Magnete können im Gehäuse des Ablenkspulensystems unterge­ bracht, nahe diesem Gehäuse angeordnet oder in einiger Entfernung von diesem Gehäuse, z. B. an dem Kolben der Bildröhre, befestigt sein. Die Mittel zum Erzeugen des Achtpol-Korrekturfeldes können auch aus vier oder acht Spulen oder Elektromagneten bestehen.
Die Stärke des zweiten Achtpols kann derart gewählt werden, daß praktisch keine Beeinflussung der Konvergenz auftritt. Dabei wird der erste Achtpol, der die Raster­ verformung bestimmt, von dem zweiten Achtpolfeld nur in geringem Maße beeinträchtigt.
Der zweite Achtpol kann, ebenso wie der erste Achtpol, auf verschiedene Weise mit Hilfe von Spulen, Elektro- und Dauermagneten, erzielt werden.
Die Erfindung läßt sich mit Erfolg in Schwarz-Weiß- Fernsehbildröhren anwenden. Auch läßt sich die Entfernung bei Farbbildröhren von u. a. dem "Delta"-Typ anwenden, in denen die Elektronenstrahlen durch die Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks gehen, das in einer zu der Röhren­ achse nahezu senkrechten Ebene liegt. Es stellt sich aber heraus, daß sich die Erfindung auch für Farbbildröhren vom "In-line"-Typ eignet, in denen die Elektronenstrahlen nahezu in derselben Ebene liegen.
Bei Anwendung des statischen Achtpols sind keine sich mit der Ablenkung ändernden Spannungen oder Ströme erforderlich. Es sind also auch keine zusätzlichen Schaltungen zum Erzeugen dieser Spannungen oder Ströme erforderlich. Der dynamische Charakter der benötigten Korrektur wird bei Anwendung der Erfindung durch die Ablenkung des Elektronenstrahls selbst erhalten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Farbbildröhre vom "In-line"-Typ,
Fig. 2 ein Achtpolfeld und die infolge dieses Feldes auf den Elektronenstrahl einwirkenden Kräfte,
Fig. 3 den Effekt des Achtpols auf die Rasterform,
Fig. 4 bis 12 eine Anzahl der Möglichkeiten zum Erzeugen eines Achtpolfeldes.
Die in Fig. 1 dargestellte Farbfernsehbildröhre enthält eine Kolben 1, der mit einem Hals 2 und einem trichter­ förmigen Teil 3 versehen ist. Im Hals 2 sind drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme 7, 8 und 9 angeordnet. Die Farbfernsehbildröhre ist vom "In-line"-Typ, so daß die Achsen der Elektronenstrahlerzeugungssysteme 7, 8 und 9 nahezu in einer Ebene liegen. Die von diesen Elektronen­ strahlerzeugungssystemen erzeugten Elektronenstrahlen werden von einem Ablenkspulensystem 11 abgelenkt und erreichen durch die Öffnungen 6 in der Farbauswahl­ elektrode 5 den Bildschirm 4. Die drei Elektronenstrahlen passieren die Öffnungen 6 unter einem kleinen Winkel zueinander, dem sogenannten Farbauswahlwinkel, und treffen demzufolge jeweils nur das Leuchtstoffgebiet der zuge­ ordneten Farbe.
Das Ablenkspulensystem 11 kann eine Anzahl von Sattel­ spulen und/oder Toroidspulen enthalten. Eine wichtige Eigenschaft der Röhre ist die Konvergenz. Unter Konvergenz ist zu verstehen, daß die drei Elektronenstrahlen 27, 28 und 29 nahezu in einem Punkt in den Öffnungen 6 der Farbauswahlelektrode 5 zusammentreffen. Die Strahlen müssen nicht nur in einem Punkt in der Mitte der Farb­ auswahlelektrode konvergieren, sondern diese Konvergenz muß auch während der Ablenkung mit dem Ablenkspulen­ system 11 erhalten bleiben. Dies ist erforderlich, weil sonst die roten, grünen und blauen Teilbilder nicht mehr völlig zusammenfallen und gefärbte Ränder an den Über­ gängen im Bilde auftreten. Eine gute Konvergenz in der Mitte der Farbauswahlelektrode einer Farbbildröhre läßt sich mit einfachen Mitteln erzielen. Es ist jedoch besonders schwierig, auch für die Teile der Farbauswahl­ elektrode, an denen eine starke Ablenkung der Elektronen­ strahlen stattfindet, eine gute Konvergenz aufrecht­ zuerhalten. Dies ist auf den ungleichen Einfluß des Ablenkfeldes auf die drei Elektronenstrahlen zurück­ zuführen.
Eine andere wichtige Eigenschaft ist das Ausmaß der Rasterverzeichnung. Die Rasterverzeichnung, die sich in einer kissenförmigen und/oder tonnenförmigen Verzeichnung des Bildes äußert, wird größtenteils infolge einer nicht­ linearen Ablenkung durch das Ablenkspulensystem erhalten.
Bei Farbfernsehbildröhren ist die Konvergenz von wesent­ licher Bedeutung. Die häufig erhebliche Verzeichnung, die oft bei Ablenkspulen mit einer guten Konvergenz auftritt, wurde bisher dadurch korrigiert, daß Ströme durch die gesonderten Windungspakete des Ablenkspulensystems geschickt werden. Die Korrekturströme müssen von zusätz­ lichen Schaltungen erzeugt werden, so daß diese Lösung umständlich und teuer ist. Nach der Erfindung kann die Korrektur bei einer Farbbildröhre vorzugsweise mit Hilfe eines statischen magnetischen Achtpolfeldes erfolgen, das in oder nahe bei dem Ende des Ablenkspulen­ systems 11 auf der Seite des Bildschirmes 4 liegt und von einer Anzahl von Magneten 12 erzeugt wird. Das Achtpolfeld kann mit Hilfe von Dauermagneten oder mit Hilfe von Elektromagneten oder Spulen erzeugt werden. Die Spulen oder Magnete können in dem Ablenkspulensystem 11 ange­ ordnet sein. Auch ist es möglich, daß sie in einiger Ent­ fernung von diesem Sysem auf der Bildschirmseite z. B. mit Hilfe von Bügeln oder Streifen montiert sind. Da der Einfluß dieses Achtpolfeldes auf die Konvergenz sich als noch zu groß erweist, wird am anderen Ende ein Achtpol­ feld, dessen Polarität der des ersten Achtpolfeldes entgegengesetzt ist, mit Hilfe einer Anzahl von Magneten 13 erzeugt, wodurch dieser Einfluß ausgeglichen wird, ohne daß der positive Einfluß auf die Raster­ verzeichnung wesentlich geändert wird.
In Fig. 2 ist ein Achtpolfeld schematisch mittels einer Anzahl von Feldlinien 14 dargestellt. Die Achsen X und Y fallen mit dem mit den Ablenkrichtungen zusammenfallenden Achsensystem zusammen. Die Kräfte F, die auf jeden Elektronenstrahl einwirken, sind in der Figur angegeben. Die Pole (N und S) liegen zwischen den Achsen. Das Acht­ polfeld braucht nicht völlig symmetrisch zu sein. Wenn der Achtpol nicht völlig symmetrisch gemacht wird, werden außerdem Mehrpolfelder höherer Ordnung (z. B. ein Zwölfpol, Sechzehnpol) erhalten, wodurch Fehler höherer Ordnung im Raster korrigiert werden können.
In Fig. 3 ist eine kissenförmige Verzeichnung des Rasters dargestellt (volle Linie). Durch Anwendung der Erfindung wirken die Kräfte F derart auf den (die) Elektronen­ strahl(en) ein, daß das Raster korrigiert wird (gestrichtelte Linie). Die Rasterverzeichnung kann auch tonnenförmig sein. Um diese Rasterverzeichnung zu korrigieren, muß die Polarität des Achtpols derart sein, daß die Kräfte F gerade umgekehrt gerichtet sind.
In den Fig. 4 bis 12 sind eine Anzahl von Möglichkeiten zum Erzeugen eines Achtpols dargestellt.
Fig. 4 zeigt, wie mit vier Dauermagneten 15, 16, 17 und 18 ein Achtpolfeld erzeugt werden kann.
Fig. 5 veranschaulicht, wie dies mit einem dauer­ magnetischen Ring 19 erfolgen kann.
Fig. 6 und 7 zeigen Elektromagneten 20 und 21, welche die Dauermagnete der Fig. 3 und 4 ersetzen können.
Fig. 8 zeigt ein Achtpolfeld mit acht Dauermagneten 22. Diese Magnete können im Ablenkspulensystem 11 angeordnet oder in geringer Entfernung von diesem System montiert sein.
Fig. 9 zeigt, daß es auch möglich ist, einen Achtpol mit einer Anzahl von Spulen 23 zu erzeugen.
Fig. 10 stellt die Toroidausführung eines Achtpols dar. Rings um ein magnetisches Joch 24 sind eine Anzahl von Spulen 25 angeordnet.
In Fig. 11 sind zwei als Achtpol ausgeführte Magnet­ ringe 26 und 27 mit magnetischen Gebieten 42 dargestellt. Wenn diese Ringe gegeneinander verdreht werden, kann die Stärke des Achtpolfeldes eingestellt werden. Die gleich­ zeitige Drehung der beiden Ringe kann mit Hilfe eines Ritzelgetriebes erfolgen, das in Fig. 12 dargestellt ist. Am Ring 26 ist ein Zähnekamm 28 am Ring 27 ein Zähne­ kamm 29 angebracht, wobei diese Kämme mittels eines Ritzels 30 miteinander gekuppelt sind. Dieser einstellbare Achtpol wird vorzugsweise verwendet, wenn die Konvergenz mit einem zweiten Achtpol korrigiert wird, der vor der Ablenkeinheit 11 liegt.

Claims (3)

1. Farbfernsehbildröhre mit einer Ablenkeinheit, welche ein Horizontal- und ein Vertikalablenkspulensystem enthält, wobei um die Bildröhre Mittel zum Erzeugen eines statischen magnetischen Achtpol-Korrekturfeldes vorgesehen sind, dessen Pole gegenüber den Horizontal- und Vertikalablenkachsen jeweils um 22,5° versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel (12) beim bildschirmseitigen Ende der Ablenk­ einheit (11) angebracht und außerdem Mittel (13) beim anderen Ende der Ablenkeinheit zum Erzeugen eines zweiten statischen Achtpol­ feldes mit entgegengesetzter Polarität angeordnet sind.
2. Bildröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (12, 13) aus vier oder acht Dauermagneten (15 bis 18) bestehen.
3. Bildröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (12, 13) aus vier oder acht Spulen (20) oder Elektro­ magneten (21) bestehen.
DE19772736162 1976-08-24 1977-08-11 Vorrichtung zur wiedergabe von fernsehbildern, ablenkspulensystem fuer eine derartige vorrichtung und mit einem derartigen ablenkspulensystem versehene bildroehre Granted DE2736162A1 (de)

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DE2736162A1 DE2736162A1 (de) 1978-03-09
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