DE2740975C2 - Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen eines Eisstopfens in einer Großrohrleitung - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen eines Eisstopfens in einer Großrohrleitung

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DE2740975C2 DE2740975A DE2740975A DE2740975C2 DE 2740975 C2 DE2740975 C2 DE 2740975C2 DE 2740975 A DE2740975 A DE 2740975A DE 2740975 A DE2740975 A DE 2740975A DE 2740975 C2 DE2740975 C2 DE 2740975C2
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Herstellen eines Eisstopfens in einem Abschnitt einer aus Großrohren bestehenden Förderrohrleitung, wobei die Vorrichtung mit einer den Rohrleitungsabschnitt umschließenden und um den Außenumfang des Rohrleitungsabschnittes eine endseitig geschlossene Ringkammer ausbildende Umhüllung sowie die Umhüllung durchsetzende Einrichtungen zum Zu- und Abführen eines Kältemittels aufweist. Beim Verfahren nach der Erfindung ist ferner davon ausgegangen, daß ein Abschnitt der Förderrohrleitung in einer gasdichten, isolierenden Umhüllung bis zum Gefrieren des im Förderrohrleitungsabschnitt enthaltenen Wasservolumens durch in der Umhüllung in einem aus vielen Einzelrohren bestehenden Verteilerrohrsystem geführtes Kältemittel abgekühlt wird.
Eine Vorrichtung der oben angegebenen Gattung ist bereits aus der US-PS 38 27 282 bekannt Diese bekannte Vorrichtung hat in erster Linie den Nachteil, daß bei relativ groß dimensionierten Rohren nicht rasch genug ein als Verschlußkörper dienender Eisstopfen erreicht werden kann, da die Gefr>erwirkung der bekannten Vorrichtung nicht intensivierbar und steuerbar ist
Aus der US-PS 24 83 082 ist bereits eine zweischalige Vorrichtung mit direkter Beaufschlagung eines einzufrierenden Rohres bekannt
Aus der US-PS 34 98 071 ist bereits eine Verteilungseinrichtung für Kältemittel, bestehend aus einem flexiblen Metalldraht bekannt
.Aus der FR-Patentanmeldung 22 77 295 ist bereits ein Schalenkörper mit einer Verteilereinrichtung und aus der DD-PS 77 874 ist bereits ein Rohrsystem mit einer Umhüllung bekannt Ferner ist aus der DE-GM 75 15 747 bereits ein Reservoir mit Steuerungs- bzw. Zulassungseinrichtungen für ein Kühlmittel bekannt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Gegenstand nach der US-PS 38 27 282 die Gefrierwirkung weiter zu intensivieren und gleichzeitig das Fortschreiten der Eisstopfenbildung zu überwachen sowie daraufhin bei Bedarf die Zufuhr von Kältemitteln zu steuern. Ferner wird angestrebt, ein Verfahren der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß die vorstehend genannte Aufgabe mit Hilfe der Vorrichtung nach der Erfindung gelöst werden kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird hinsichtlich der zu schaffenden Vorrichtung durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst und wird hinsichtlich des zu schaffenden Verfahrens durch die im Patentanspruch 17 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Gegenstände der Patentansprüche 1 und 17 sind im Stand der Technik nicht vorbekannt, insbesondere nachdem es sich dort um einen geschlossenen Kühlmittelkreis mit einem Rohrsystem handelt, an dem keine Austrittsöffnungen für das Kühlmittel vorgesehen sind.
Der mit Hilfe der Erfindung erzielbare technische Fortschritt ergibt sich in erster Linie daraus, daß durch das direkte Aufbringen des Kühlmittels auf den einzufrierenden Rohrabschnitt mit Hilfe der Verteilereinrichtungen und der zugehörigen Steuereinrichtungen eine intensivere und raschere Abkühlung erfolgt, wobei das Wachstum des sich bildenden Eisstopfens als Folge der gleichmäßig vorgenommenen Verteilung des Kältemittels gleichmäßig und somit in alle Richtungen fortschreitend erfolgt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung nach der Erfindung sind in den Patentansprüchen 2 bis 16 und vorteilhafte Ausführungsformen des Verfahrens nach der Erfindung sind in den Patentansprüchen 18 bis 28 beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und unter Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines typischen Pipeline-Systems,
F \ g. 2 einen vereinfachten Seitenriß eines Testabschnittes der in F i g. 1 gezeigten Pipeline,
Fig. 3 einen vereinfachten Seitenriß einer kälteerzeugenden Umhüllung, die um den in Fig. 2 gezeigten
Pipeline-Abschnitt montiert ist,
Fig.4 einen teilweise geschnittenen Seitenriß entlang der Linie IV-IV1
F i g. 5 einen Seitenriß der in F i g. 3 gezeigten Vorrichtung, geschnitten entlang der Linie V-V, und ,
F i g. 6 eine schematische Übersicht zur Verdeutlichung des gesamten erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In Fig. 1 ist ein vereinfachtes Pipeline-System 10 gezeigt. Das Pipeline-System 10 enthält eine Ausgangs- m station 12, die dazu dient, flüssige Produkte, typischerweise Rohöl, Erdgas oder raffinierte Erdölprodukte wie Benzin, Flugzeugtreibstoff oder ähnliches in die Pipeline zu pumpen. Die von der Pumpstation 12 kommenden Flüssigkeiten passieren ein Ventil 14 und gelangen in is einen Teilbereich 16 der mit Schleusen 18 und 20 versehenen Pipeline; ferner weist die Pipeline 16 Hauptventile 22,23 und 24 auf. Ein zweiter Abschnitt 26 der Pipeline besitzt Schleusen 28 und 30 an jedem Ende sowie Hauptleitungsventile 32 bis 35. Eine bei 36 :o dargestellte Empfangsstation kann eine weitere Pumpstation, eine Raffinerie, eine Verteilerstation oder ähnliches sein. Eine Verzweigungsleitung 38 endet in einer Schleuse 40. Die Pipeline 16 kann einen Durchmesser bis zu 60 Zoll (152 cm) aufweisen und kann 2Ί durch Schweißen zusammengefügt sein.
Die drei Schleusen 20,28 und 40 können miteinander verbunden sein, um Verschlußpfropfen vorwärts abzugeben oder zu empfangen. Typischerweise werden die Schleusen 20 und 40 zum Empfangen von Verschlußpfropfen verwendet, während die Schleuse 28 typischerweise zum Vorwärtsbewegen eines Verschlußpfropfens benutzt wird. Von der Schleuse 28 kann ein Verschlußpfropfen durch Verschließen der Ventile 42, 44, öffnen des Endverschlusses 46 und Einführen des Verschlusses J5 in die öffnung des Rohres 48 in Gang gesetzt werden.
Das in Fig. 1 gezeigte Leitungssystem kann insgesamt mehrere hundert Kilometer lang sein.
Das hydrostatische Prüfen einer Pipeline 16, die in Betrieb ist, d. h. die eine Flüssigkeit 50 (z. B. Rohöl) führt .;o (Fig.2), erfolgt dadurch, daß die Flüssigkeit 50 mit Wasser 52 durch einen Pfropfen 54 verschoben wird, welcher von irgendeiner günstig gelegenen Schleuse, z. B. der Schleuse 20, hinter der Flüssigkeit 50 hergeschoben wird, indem das Wasser 52 als Vorschubflüssigkeit verwendet wird. Ein zweiter Pfropfen 56 wird hinter das Wasser 52 und vor der Flüssigkeit 50 eingeschoben. In die Leitung 16 wird eine hinreichende Menge Wasser 52 eingegeben, um den zu prüfenden Abschnitt 16Tzu füllen. Als nächstes wird ein kurzer 5« Längsabschnitt oder Bereich 52P des Wassers in der Leitung 16 gefroren, um an einer vorbestimmten Stelle (z. B. Station »F«) der Leitung 16 einen Eispfrcpfen 52P zu erzeugen.
Der Eispfropfen 52P kann durch Verwendung des in den F i g. 3,4 und 5 allgemein mit dem Bezugszeichen 60 versehenen Apparates gefroren werden. Die Vorrichtung 60 umfaßt eine Umhüllung, die im wesentlichen zylindrische Halbschalen 64 und 66 aufweist die um die Rohrleitung 16 montiert sind und eine ringförmige 6Ci Kammer 70 bilden. Die Kammer 70 besitzt obere und untere Kammerbereiche zum Aufnehmen des flüssigen Kühlmittels. Ein Dichtungsmittel 72 wird dazu verwendet die Naht zwischen den Halbschalen 64 und 66 der Kammer 70 abzudichten. Das Dichtungsmittel 72 ist zwischen sich in Längsrichtung erstreckenden Flanschabschnitten 74,76 und 78,80 jeder Halbschale 64 und 66 angeordnet Die Halbschalen 64 und 66 weisen femer sich radial erstreckende Flanschteile 82, 84 und 86, 88 auf, die mit dem äußeren Umfang der Rohrleitung 16 in Eingriff sind. Die Endteile 64—66 und die Endteile 82—88 bilden, wenn sie um die Pipeline 16 montiert sind, die ringförmige Kammer 70. Die innere Fläche des Dichtungsmittels 72 und die sich in Längsrichtung erstreckenden Flansche 74—80 sind miteinander beispielsweise durch eine Schraube 90 und eine Mutter 92 verbunden.
Eine Isoliermaterialschicht 94 ist auf der äußeren Oberfläche der Halbschalen 64 und 66 angeordnet. Das Isoliermaterial ist vorzugsweise Schaumstoff aus Polyurethan, das an der äußeren Oberfläche der zylindrischen Halbschalen festgeklebt ist. Jedoch können ebensogut andere Schaumstoffe mit guten thermischen Isoliereigenschaften wie Polystyrol, Gummi und Silikon verwendet werden.
Die sich radial erstreckenden Endflanschabschnitte 82—88 weisen vorzugsweise in Längsrichtung ausgeweitete Abschnitte 100—106 an jedem Ende der Umhüllung 60 auf, um die Abdichtung rings um die Rohrleitung 16 zu vervollständigen. Die ausgeweiteten Abschnitte 100—106 können an der Rohrleitung 16 durch Aufpressen mittels Metallbänder (nicht gezeigt) befestigt sein.
Ein allgemein mit 110 bezeichneter Verteiler ist innerhalb der Kammer 70 angeordnet und dient dazu, den kälteerzeugenden Kühlmittelfluß im wesentlichen gleichförmig innerhalb der Kammer zu verteilen. In der hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Verteiler 110 eine obere Hälfte 112 und eine untere Hälfte 114, die der oberen Halbschale 64 und der unteren Halbschale 66 der Umhüllung 60 entsprechen. Jeder Verteiler 112 und 114 besteht aus einem geraden Rohr mit einer Anzahl von Öffnungen, mit denen mehrere Verteilerrohrleitungen 116 und 118 strömungsmäßig verbunden sind. Die Verteiler 112 und 114 sind jeweils strömungsmäßig mit einer Einlaßöffnung 120 und 122 verbunden, um den Strom des kälteerzeugenden Kühlmittels in die Kammer 70 zu ermöglichen. Wie aus F i g. 4 hervorgeht, verlaufen die Einlaßöffnungen 120 und 122 radial durch die Wandungen 64 und 66 der Umhüllung 60 und ferner durch die Isolierschicht 94. Die Rohrleitungselemente 116 und 118 sind, wie man sieht, im wesentlichen gekrümmte Bauteile, die an die Krümmung der in der Mitte angeordneten Pipeline 16 angepaßt sind. Jedes Verteilerrohr weist eine Anzahl von Öffnungen oder Auslassen 124 und 126 auf, entsprechend der oberen und unteren Hälfte der Kammer 70. Die Öffnungen 124 und 126 sind so angeordnet, daß sie das Kühlmittel direkt in die Kammer und in Richtung auf die Oberfläche der Pipeline 16 auslassen, vorzugsweise in einem rechten Winkel bezüglich der Oberfläche der Pipeline 16. Da die Verteiler 112 und 114 miteinander nicht strömungsverbunden sind, ist es möglich, Kühlmittel unterschiedlicher Eigenschaften und Strömungsgeschwindigkeiten in zwei Hauptabschnitte der Kammer 70 zu schicken, was der Implementierung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung entspricht wie es im nachhinein noch erklärt wird. Während des Austausches der Wärme von dem Wasservolumen innerhalb der Pipeline 16 zu dem umgebenden Kühlmitte! innerhalb der Kammer 70 verdampfen große Mengen des flüssigen Kühlmittels und bilden somit Dampf oder Gas. Dieser Dampf wird aus der Kammer 70 über eine Auslaßöffnung 128 ausgelassen, welche durch die Umhüllungswand 64 und durch die umgebende Isolation 94 verläuft Der Dampf
kann in die Umgebung abgelassen werden; vorzugsweise jedoch wird er unter den Endteiien der Uinhiillungswandungen 64 und 66 ausgelassen, um die äußere Oberfläche der freiliegenden und nichtisolierten Pipeline zu kühlen.
Beim Betrieb stellt die Vorrichtung 60 eine bezüglich Strömungsmitteln dichte, thermisch isolierte Kammer dar, in die ein Kühlmittel, wie beispielsweise flüssiger Stickstoff, abgegeben wird, bis wenigstens ein Teil der umschlossenen Übertragungsleitung 16 in einem Bad des flüssigen Kühlmittels untergetaucht ist. Grundsätzlich wird die Wärme von der Oberfläche der Pipeline 16 an das umgebende Kühlmittelbad durch konvektive Wärmeübertragung übertragen, wobei relativ heiße und kalte Bereiche in dem umgebenden Strömungsmittel vermischt werden, wenn das Strömungsmittel in Bewegung gebracht wird.
Der Wärmetausch wird teilweise dadurch erzielt, daß Ströme flüssigen Kühlmittels von den Öffnungen 124 und 126 der Rohrleitungen 116 und 118 abgegeben werden. Es wurde jedoch erkannt, daß die Verteilung des Kühlmittels über die Oberfläche der Pipeline 16 in hohem Maße durch die Verwendung einer Schicht 132 eines permeablen, d. h. durchlässigen Materials verbessert werden kann; diese Schicht dient zum Zierstreuen der Ströme flüssigen Kühlmittels, die auf die Pipeline 16 gerichtet werden. Das permeable Material besteht vorzugsweise aus einem Material, welches durch das Kühlmittel leicht durchnäßt wird. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Schicht 132 permeablen i< > Materials aus einer Hülse eines geflochtenen Materials, wie beispielsweise einem Drahtsieb. Jedoch kann eine Zerstreuungsvorrichtung auch aus einer perforierten Metallbahn oder aus einem Geflecht aus rostfreiem Stahl oder Glasfasern bestehen.
Bei der Verwendung der Einrichtung 60 zum Gefrieren eines Eispfropfens wird die Pipeline 1:6 an der zum Gefrieren bestimmten Stelle in einer Länge freigelegt, die ausreichend groß ist, die Einrichtung 60 um die Pipeline zu montieren. Die Pipeline 16 wird mit Wasser gefüllt, das vorzugsweise in Ruhezustand gehalten wird, was natürlich nicht möglich ist, wenn in der Leitung ein Leck ist. Die die Pipeline 16 umgebende Schutzhülle wird vorzugsweise in dem Bereich entfernt, in dem die Umhüllung 62 installiert werden soll. Nachdem die Umhüllung um die Pipeline herum befestigt ist, wird die gesamte Hülle 60 mit einem Isoliertuch oder einer Decke 140 bedeckt, um die Geschwindigkeit des Wärmeaustausches an der Schnittstelle zwischen der Umhüllung 62 und der Pipeline 16 zu erhöhen (siehe F i g. 6). Nachdem der Prüfabschnitt der Pipeline durch die thermisch isolierte Kammer 70 eingeschlossen ist, wird flüssiger Stickstoff oder irgendein anderes kälteerzeugendes Kühlmittel in die Kammer 70 eingelassen, bis wenigstens ein Teilbereich und vorzugsweise die gesamte eingeschlossene Pipeline 16 in einem Bad des flüssigen Stickstoffs eingetaucht ist Der flüssige Stickstoff wird in die Kammer 70 eingelassen, wie es durch die Pfeile 144 angedeutet ist, vorzugsweise bis die Kammer 70 im wesentlichen mit dem flüssigen Stickstoff gefüllt ist Der Strom des flüssigen Stickstoffs in die Kammer 70 wird während eines vorbestimmten Intervalls beendet, während der flüssige Stickstoff als Reaktion auf den Wärmeaustausch von der eingeschlossenen Pipeline 16 verdampft, wobei der Dampf oder das Gas durch die Auslaßöffmmg 128 in einen Verteiler 146 ausgelassen wird, so wie es durch die Pfeile 147 angedeutet wird; dort wird er durch ein Paar Rohrleitungen 148 und 150 geteilt und unter die Isolierdecke 140 abgelassen, die die Endteile der Vorrichtung 160 bedeckt; dieser Vorgang ist durch die Pfeile 149 und 151 angedeutet. Zusätzlicher flüssiger Stickstoff wird in die Kammer 70 eingelassen, falls ein Wiederauffüllen des verdampften Kühlmittels notwendig ist.
Die Geschwindigkeit und Frequenz, mit der der flüssige Stickstoff in die Vorrichtung 60 eingelassen wird, kann durch Fühlen der Temperatur auf der Oberfläche der eingeschlossenen Pipeline 16 beim Füllen der Kammer 70 bestimmt werden. Dies kann manuell oder automatisch mit einem Temperaturanzeiger 152 geschehen, der auf die Temperaturschwankungen innerhalb eines Temperaturfühlers 134 anspricht, welcher in Berührkontakt mit dem eingeschlossenen Abschnitt der Pipeline 16 steht und der von dem umgebenden flüssigen Stickstoff mittels einer Isolierschicht 156 isoliert ist. Die Sonde 154 ist elektrisch mit einem Temperaturanzeiger 122 über eine Kabelverbindung 158 verbunden. Zusätzlicher flüssiger Stickstoff wird in die Kammer 70 geleitet, um den verdampften Stickstoff wieder aufzufüllen, falls die Temperatur der Pipeline 16 bis auf einen vorbestimmten Pegel ansteigt, der oberhalb der auf dem Temperaturanzeiger 152 kenntlich gemachten Temperaturgrenze liegt, wenn die Kammer 70 im wesentlichen mit dem flüssigen Stickstoff gefüllt ist.
In der Kammer 70 ist ein Pegelsteuerelement 159 angebracht, das zur automatischen Steuerung des Flusses des flüssigen Stickstoffs dient. Das Pegelsteuerelement 159 kann ein Abstandswandler herkömmlicher Bauart sein, der ein elektrisches Steuersignal 161 als Antwort auf das Verschieben des Steuerelements bezüglich einer festgelegten Entscheidungsschwelle liefert. Das Pegelsteuersignal 161 sowie ein Temperatursteuersignal 163 bilden die Eingangsgrößen für eine Flußsteuereinheit 165. Ein Flußsteuerventil 167 spricht auf ein Flußsteuersignal 169 der Steuereinheit 165 an, um die Menge des flüssigen Stickstoffs zu bemessen, die erforderlich ist, um einen vorbestimmten Flüssigkeitsstand in der Kammer 70 aufrechtzuerhalten. Das Flußsteuersignal 169 spricht auf eine vorbestimmte Funktion des Flüssigkeit-Pegelsteuersignals 161 sowie des Pipeline-Temperatursteuersignals 163 an, um eine positive Steuerung des 'Pegelstandes des flüssigen Stickstoffs in der Kammer 70 zu liefern.
Ein wichtiger Schritt beim hydrostatischen Prüfen und bei Reparatur oder Änderungsmaßnahmen unter Verwendung eines Eispfropfens besteht in der Bestimmung des Zeitpunktes, zu dem ein ausreichender Eispfropfen 52/> innerhalb des Testabschnittes 16 Γ der Pipeline !6 gebildet ist Ein Verfahren, mit dem Gewißheit über das Vorhandensein eines Eispfropfens innerhalb des Testabschnittes 167 geschaffen werden kann, besteht darin, die Geschwindigkeit der Bildung von Kristallen innerhalb des Wasservolumens bei dessen Gefrieren zu messen. Dies wird erfindungsgemäß mittels eines Tonindikators 160 erreicht, der die Amplitude oder Frequenz des innerhalb des gefrierenden Wasservolumens erzeugten Tons mißt, während sich beim Gefrieren des Wassers die Eiskristalle ausbreiten und miteinander in Berührung kommen. Ein elektrisches Signal, das proportional ist zu dem Geräusch, daß durch die kollidierenden Eiskristalle erzeugt wird, wird mittels eines Wandlers 162 generiert, der in Kontakt mit der Außenoberfläche der Pipeline 16 steht und elektrisch mit dem Tonindikator 160 über eine
Leitung 164 verbunden ist. Durch Experimente wurde verifiziert, daß während des Gefricrvorganges der Wasserabschnitt innerhalb des Prüfbereiches 16 Γ die Frequenz und die Amplitude des durch die kollidierenden Eiskristalle erzeugten Geräusches schnell anwachsen, wenn der Gefriervorgang beginnt, und dann kontinuierlich abklingen und einen Normalwert annehmen, nachdem der Eispfropfen gebildet ist.
Ein wichtiger Schritt gemäß der vorliegenden Erfindung besteht in dem »Umrühren« des flüssigen Stickstoffs, der die Pipeline 16 in Form eines Kühibades umgibt. Diese wird — wie schon oben erwähnt — durch Auslassen eines Stickstoffgasstroms durch das Bad flüssigen Stickstoffs bewirkt, wie es durch Pfeile 164 in F i g. 6 angedeutet ist. Im früheren Stadium des Gefriervorgangs kann eine stärkere Badbewegung wünschenswert sein; diese kann auf einfache Weise durch das Auslassen von Stickstoffdampf durch die Einlaßöffnung 122 hervorgerufen werden.
Ein Vorkühlen der Ringkammer kann dadurch bewerkstelligt werden, daß durch die Einlaßöffnung 120 Stickstoffgas in die Kammer für einen bestimmten Zeitraum eingelassen wird, bevor das flüssige Kühlmittel in die Kammer gegeben wird, so daß die relativ warme Oberfläche der Pipeline (annähernd 300° Kelvin) auf eine relativ niedrige Temperatur von kochendem Stickstoff (etwa 77° Kelvin) abgekühlt wird.
Untersuchungen an Ort und Stelle sowie Laborteste haben Gewißheit darüber gegeben, daß die Eigenschaften einer Rohrleitung, die gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Vorrichtung unter Druck gesetzt und gefroren wurden, in keiner Weise beeinträchtigt wurden.
Der flüssige Stickstoff kann selbstverständlich über die Oberfläche des eingeschlossenen Pipelineabschnittes dadurch verteilt werden, daß einfach ein Strom flüssigen Stickstoffs direkt auf die Oberfläche der Pipeline gerichtet wird. Jedoch wird der flüssige Stickstoff gleichförmiger und vollständiger über die Oberfläche verstreut, indem ein Strom flüssigen Stickstoffs direkt auf die Oberfläche eines permeablen Mediums, wie z. B. eines gewobenen Netzes 132 gerichtet wird, das direkt auf der eingeschlossenen Oberfläche des umschlossenen Pipelineabschnitts 16 angeordnet ist. Zusätzlich zu dieser Fähigkeit des Zerstreuens des flüssigen Stickstoffs über der Oberfläche der eingeschlossenen Pipeline 16 dient das permeable Medium 132 ferner zum Umrühren des die umschlossene Pipeline umgebenden flüssigen Stickstoffs durch die Auftriebsbewegung der Stickstoffgasblasen durch den flüssigen Stickstoff, wobei diese Blasen durch die Wärmeübertragung produziert werden, die von den eingetauchten Abschnitten der eingeschlossenen Pipeline an unregelmäßigen Stellen der Oberfläche des permeablen Mediums 132, das bei den eingetauchten Abschnitten der Übertragungsleitung angeordnet ist, stattfindet.
Flüssiger Stickstoff ist als Kühlmittel bevorzugt. Eine
große Menge flüssigen Stickstoffs kann sicher und leicht mittels eines tragbaren Containers 170, der in Fig.6 dargestellt ist, zu dem Arbeitsplatz transportiert werden. Eine Flüssigkeitsleitung 172 ist mit der Flüssigkeitseinlaßöffnung 120 strömungsverbunden, und
ίο eine Luftleitung 174 ist mit der Dampf-Einlaßöffnung 120 zum Auslassen von Dampf in die Kammer 70 strömungsverbunden. Eine Pumpe 176 steuert die Strömungsgeschwindigkeit des flüssigen Stickstoffs und des Dampfes durch die Flüssigkeitsleitung 172 und die Luftleitung 174.
Kann unter Berücksichtigung der Temperaturanzeige des Anzeigegerätes 152 und der Tonanzeige des Anzeigers 160 angenommen werden, daß der Eispfropfen gefroren ist, so kann das hydrostatische Prüfen
beginnen, indem auf einer Seite des Eispfropfens (Ph) der Druck langsam erhöht wird, um seinen ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen (siehe F i g. 2 und 6). Wenn der Druck auf der Rückseite (Pl) nicht anwächst, wenn zusätzliches Wasser in den Testabschnitt 16 T gepumpt wird, so bedeutet dies, daß der Eispfropfen vollständig gefroren ist. Daraufhin wird zusätzliches Wasser in den Abschnitt 16 T gepumpt, bis der gewünschte Testdruck in diesem Bereich erreicht ist. Der Testdruck für über der Erde liegende Rohrleitungen sowie der Schleuse 18
und der Auslaßrohrleitung, die zu der Station 12 gehört, liegt typischerweise im Bereich zwischen 1962 und
2747 bar und somit etwas höher als die normalen Prüfdrücke für eingegrabene Abschnitte der Leitung 16.
Ist der Prüfdruck erreicht, so wird er über eine längere Zeitperiode hin aufrechterhalten, typischerweise 24 Stunden lang. Jede Veränderung des Drucks, der nicht auf Temperaturschwankungen zurückzuführen ist, zeigt ein Leck an. Ein Ansteigen des Drucks Pl zeigt in Verbindung mit einem Druckabfall in dem Testbereich
an, daß der Eispfropfen entlang der Leitung verschoben wurde, oder daß der Eispfropfen ein Leck aufweist. Ein Druckabfall auf der Rückseite ohne einen Druckabfall auf der Prüfseite zeigt an, daß zwischen dem Eispfropfen 52P und dem Hauptleitungsventil 23 ein Leck vorhanden ist
Nach einem erfolgreichen Prüfvorgang wird der Pfropfen 52P schmelzen, und das Wasservolumen 52 wird in eine andere Stellung innerhalb der Leitung zwecks eines weiteren Testes vorwärtsbewegt. Das
Abschmelzen des Eispfropfens 52 wird durch Öffnen eines Abflußventils 130 in der unteren Hälfte 66 der Umhüllung 62 erleichtert, damit der flüssige Stickstoff schnell aus der Kammer 70 entweichen kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (28)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen eines Eisstopfens in einem Abschnitt einer aus Großrohren bestehenden Förderrohrleitung, mit einer den Rohrleitungsabschnitt umschließenden und um den Außenumfang des Rohrleitungsabschnitts eine endseitig geschlossene Ringkammer ausbildenden Umhüllung sowie die Umhüllung durchsetzenden Einrichtungen zum Zu- und Abführen eines Kältemittels, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (60) aus zwei gasdicht miteinander verbindbaren Halbschalen (64, 66) besteht, daß jeder Halbschale eine Kältemittel-Ausgabeeinrichtung (112, 116,124; 114, 118,126) zugeordnet ist, welche eine Vielzahl von im Inneren der Ringkammer (70) in gleichmäßigen Abständen über die Länge der Umhüllung verteilten, entsprechend der Krümmung rtes Rohrleitungsabschnittes (Ϊ6) gebogenen Verteilerrohre (116, 118) autweist, in welchen jeweils eine Vielzahl von auf die Oberfläche des Rohrleitungsabschnitts gerichteten Kältemittel-Austrittsöffnungen (124, 126) vorgesehen sind, durch welche die Ringkammer mit Kältemittel füllbar ist, und daß in der Umhüllung eine auf der Oberfläche des Rohrleitungsabschnitts 2r> angeordnete permeable Einrichtung (132) aus einem vom Kältemittel gut durchnäßbaren Material vorgesehen ist, um das flüssige Kältemittel über die Oberfläche des Rohrleitungsabschnitts zu zerstreuen, in
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die permeable Zerstreuungseinrichtung (132) aus einer Hülse aus gewobenem Material besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- J5 zeichnet, daß die Hülse (132) als Drahtsieb ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstreuungseinrichtung (132) aus einem perforierten Bandmaterial besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstreuungseinrichtung (132) aus einer Faserpackung besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserpackung aus rostfreiem Stahl besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserpackung aus Fiberglas besteht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kältemittel-Austrittsöffnungen (124, 126) so ausgerichtet sind, daß ein austretender Kältemittelstrom unter einem rechten Winkel auf die Oberfläche der Zerstreuungseinrichtung (132) auftrifft.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Isoliermaterialschicht (94) auf der äußeren Oberfläche der Halbschalen (64,66) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auslaßeinrichtung (128) für gasförmiges Kältemittel aus der Ringkammer (70) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (128) für gasförmiges Kältemittel an eine Rohrleitung (150) angeschlossen ist, die in angrenzend an die Umhüllung (60) vorgesehene Vorkühlzonen mündet, wobei die beiden Vorkühlzonen eine lsoliermantelung (140) zum Abdecken der Enden der Umhüllung und der zugeordneten Abschnitte der Förderrohrleitung (16) aufweisen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Isoliermaterialschicht (94) aus Polyurethan-Schaumstoff besteht, welcher auf die äußeren Oberflächen der Halbschalen (64, 66) geklebt ist
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß ein gasförmiges Kältemittel in die Ringkammer (70), vorzugsweise in den Bereich des von der unteren Halbschale (66) definierten Teils der Ringkammer einbringbar ist
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin ein Reservoir (170) vorgesehen ist, daß eine Vorratsmenge eines Kältemittels in flüssiger sowie in gasförmiger Phase innerhalb des Reservoirs vorgesehen ist, wobei das Kältemittel von dem flüssigen in den gasförmigen Zustand unterhalb eines vorbestimmten Atmosphären-Druck- und Temperaturbereiches übergeht, daß eine Zuleitungseinrichtung (172) für das Kältemittel vorgesehen ist, mit dem dieses aus dem Reservoir (170) zu der Ausgabeeinrichtung (112, 116,124; 114,118,126) leitbar ist, daß eine Einrichtung (165, 167, 169) zum Steuern der Durchflußgeschwindigkeit des Kältemittels durch die Zuieitungseinrichtung (172, 174) vorgesehen ist, und daß eine Einrichtung (152, 154, 160, 162, 164) zum Feststellen des Gefrierens eines Wasservolumens oder -abschnitts innerhalb des von der Umhüllung (62) eingeschlossenen Bereiches der Rohrleitung (16) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Feststellen des Gefrierens eine Einrichtung (154, 152) aufweist, die zum Fühlen der Temperatur auf der von der Umhüllung (62) eingeschlossenen Oberfläche der Rohrleitung (16) dient, und daß eine Einrichtung (160,162) vorgesehen ist, die dazu dient, das bei der Bildung der Eiskristalle erzeugte Geräusch festzustellen.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (176), mit deren Hilfe den Kältemittel-Ausgabeeinrichtungen (112,116,124; 114,118,126) der Halbschalen (64,66) selektiv die flüssige bzw. die gasförmige Phase des Kältemittels zuführbar ist.
17. Verfahren zum Herstellen eines Eisstopfens in einem Abschnitt einer aus Großrohren bestehenden Förderrohrleitung, bei welchem ein Abschnitt der Förderrohrleitung in einer gasdichten isolierenden Umhüllung bis zum Gefrieren des im Förderrohrleitungsabschnitt enthaltenen Wasservolumens durch in der Umhüllung in einem aus vielen Einzelrohren bestehenden Verteilerrohrsystem geführtes Kältemittel abgekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderrohrleitungsabschnitt aus Öffnungen in dem Verteilerrohrsystem direkt mit einem flüssigen Kältemittel beaufschlagt wird, und daß das flüssige Kältemittel mittels durchgeleitetem weiteren Kältemittel bewegt oder umgerührt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Kältemittel als ringförmiges Bad um den Rohrleitungsabschnitt angeordnet wird und daß die Geschwindigkeit, mit welcher sich innerhalb des Flüssigkeitsvolumens
beim Gefrieren Kristalle bilden, gemessen wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Messen der Kristallbildungsgeschwindigkeit dadurch bewerkstelligt wird, daß die Amplitude des Geräusches festgestellt wird, welches innerhalb des Flüssigkeitsvolumens durch die Kristallbewegung beim Gefriervorgang entsteht
20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Messen der Kristallbildungsgeschwindigkeit dadurch bewerkstelligt wird, daß die Frequenz des Geräusches gemessen wird, welches innerhalb des Flüssigkeitsvolumens durch die Kristallbewegung beim Gefrieren entsteht
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Beaufschlagen mit flüssigem Kältemittel eine Beaufschlagung des Rohrleitungsabschnittes mit einem gasförmigen Kältemittel erfolgt.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet daß das Beaufschlagen mit gasförmigem Kältemittel während des Beaufs,:hlagens mit flüssigem Kältemittel fortgesetzt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet ciaß das flüssige Kühlmittel über ■ wenigstens einen Teil des Rohrleitungsab-Schnitts zerstreut wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Zerstreuen des Kältemittels dadurch bewerkstelligt wird, daß ein Strom des flüssigen Kältemittels in Richtung auf die Oberfläche des Rohrleitungsabschnittes gerichtet wird.
25. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet daß das Zerstreuen dadurch bewerkstelligt wird, daß ein Strom des flüssigen Kältemittels in Richtung auf die Oberfläche eines permeablen Mediums gerichtet wird, welches auf dem Rohrleitungsabschnitt angeordnet ist.
26. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet daß das Umrühren des flüssigen Kältemittels durch Durchleiten eines gasförmigen 4ü Kältemittelstroms durch das flüssige Kältemittel geschieht.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß ein Strom eines gasförmigen Kältemittels auf die eingeschlossene Oberfläche des Rohrleitungsabschnittes gleichzeitig mit dem Strom des gasförmigen Kältemittels durch das flüssige Kältemittel geleitet wird.
28. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Umrühren des flüssigen Kältemittels durch die Auftriebsbewegung von Kältemittelgasblasen bewerkstelligt wird.
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