DE2741237A1 - Selbstverteidigungsgeraet - Google Patents

Selbstverteidigungsgeraet

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DE2741237A1
DE2741237A1 DE19772741237 DE2741237A DE2741237A1 DE 2741237 A1 DE2741237 A1 DE 2741237A1 DE 19772741237 DE19772741237 DE 19772741237 DE 2741237 A DE2741237 A DE 2741237A DE 2741237 A1 DE2741237 A1 DE 2741237A1
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DE
Germany
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self
trigger
handle
nozzle
capsule
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Withdrawn
Application number
DE19772741237
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English (en)
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Geb Peter Lore Gaeng
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B3/00—Sticks combined with other objects
    • A45B3/14—Sticks combined with other objects with weapons
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H9/00—Equipment for attack or defence by spreading flame, gas or smoke or leurres; Chemical warfare equipment
    • F41H9/10—Hand-held or body-worn self-defence devices using repellant gases or chemicals
    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B15/00—Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives
    • G08B15/02—Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives with smoke, gas, or coloured or odorous powder or liquid
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B21/00—Umbrellas convertible into walking sticks
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B9/00—Details
    • A45B9/02—Handles or heads

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Description

  • Selbstverteidigungsgerät
  • Die Erfindung betrifft ein Selbstverteidigungsgerät in Gestalt eines Griffes mit eingebauter Srrahvorrichtung.
  • Zur Selbstverteidigung sind Spray-Flaschen mit Tränengas oder einem anderen Reizstoff bekannt, die in der Tasche oder Handtasche mitgeführt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Selbstverteidigungsgerät der eingangs genannten Gattung zu schaffen, das infolge seiner Ausgestaltung als Griff mit einem Gegenstand verbunden werden kann, --- ohne daß man einen separaten Gegenstand zur Selbstverteidigung mitsichführen muß. Weiterhin besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, daß dieses erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät eine Auslösevorrichtung aufweist, die nicht ungewollt betätigt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Griff eine Halterung, eine Düse und einen Auslöser aufweist, wobei eine Kapsel mit der Düse abschraubbar verbunden ist und diese Kapsel unter Schraubverbindung mit dem Auslöser die Inbetriebnahme des Geräts ermöglicht.
  • Das erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät besitzt gegenüber dem bekannten Stand der Technik den Vorteil, daß sein Auslöser absolut sicher arbeitet, wodurch ein Sprühvorgang nur dann einsetzt, wenn willentlich der Auslöser betätigt worden ist. Vor der Inbetriebnahme des Geräts ist die Eapsel mit der Düse abschraubbar verbunden. Diese Verbindung kann über ein Gewinde stattfinden oder über einen Bajonettverschluß. Bei der Inbetriebnahme des Geräts wird die Eapsel von der Düse abgeschraubt und legt somit die Düsenbohrung frei. Diese Kapsel wird sodann mit dem Auslöser verbunden, der mit der Kapsel auf dieselbe Weise verbunden wird, wie die Kapsel mit der Düse verbunden war. Gleichzeitig wird der Auslöser infolge der Verbindung mit der Kapsel entsichert. Anschließend ist es möglich, durch Betätigung des Auslösers den Sprühvorgang einzuleiten. Nach der gewlinschten Inbetriebnahme des Gerätes kann dieses durch Entfernung der Kapsel von dem Auslöser und Verbindung der Kapsel mit der Düse wieder gesichert werden.
  • Das erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät weist darüberzhinaus eine Halterung auf, die es ermöglicht,den Griff vorteilhafter,weise mit einem ansich bekannten Regenschirm oder Spazierstock zu verbinden. Diese Halterung kann z.B. als Platte ausgestaltet sein, auf die der gewUnschte Gegenstand aufgeschraubt werden kann. Ebenfalls kann die Halterung als Zapfen, Vertiefung oder Bohrung an der der Düse gegenüberliegenden Seite des Griffes ausgestaltet sein, wobei der Gegenstand das entsprechende Ansatzstück aufweist. Außerdem ist es auch möglich, den Gegenstand mit dem Griff mittels eines Bajonettverschlußes zu verbinden.
  • Vorteilhafterweise ist die Verbindung der Kapsel mit der Düse derart ausgestaltet, daß ein gasdichter Verschluß der Düse bewirkt wird, so daß dadurch eine weitere Sicherung gegen einen ungewünschten Sprühvorgang gewährt wird.
  • Der Vorteil des erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts besteht gegenüber dem bekannten Stand der Technik darin, daß jedermann es in Gestalt eines Griffes eines Gegenstandes mitführen kann, ohne daß es notwendig istsein ein zusätzliches Selbstverteidigungsgerät mit sich zu führen, das im Falle einer gewünschten Inbetriebnahme aus der Tasche oder Handtasche genommen werden muß, um anschließend verspätet den Sprühvorgang auszulösen. Im Gegensatz dazu ist es mit dem erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgerät möglich, das gesicherte oder entsicherte Gerät in der Hand zu halten, ohne das es als solches zu erkennen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Figur 1: Einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Selbstverteidigungsgerät in gesichertem Zustand, Figur 2 einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts, das teilweise gezeichnet istim gesicherten Zustand, Figur 3 einen Querschnitt des Selbstverteidigungsgeräts gemäß Figur 2, nach der Linie A-A, Figur 4 einen Längsschnitt des erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts gemäß Figur 1 in entsichertem Zustand, Figur 5 einen Längsschnitt eines Selbstverteidigungsgeräts, das teilweise gezeichnet ist, in entsichertem Zustand, Figur 6 einen Längsschnitt eines Selbstverteidigungsgeräts in entsichertem Zustand, das teilweise gezeichnet ist'und Figur 7 eine besonders bevorzugte Ausgestaltung, wobei das erfindungsgemäße Selbstverteidigungegerät mit einem ansich bekannten Regenschirm verbunden ist.
  • Figur 1 zeigt ein Selbstverteidigungsgerät, das aus einem Griff 1 besteht, in dem sich eine Sprühvorrichtung 2 befindet. Diese Sprühvorrichtung ist in Gestalt einer Gaspatrone gezeichnet. Der Griff 1 besteht aus zwei Teilen 1 a und 1 b, die mittels einer Schraubverbindung 3 verbunden sind, um das Auswechseln der Sprühvorrichtung 2 zu ermöglichen.
  • Vor der Sprühvorrichtung 2 befindet sich im Innern des Griffes 1 eine Düse 4, die die Gestalt einer zentralen Bohrung in dem Teil 1b des Griffes 1 hat. Diese Düse 4 ist mittels einer Kapsel 5 verschlossen. Am entgegengesetzten Ende des Griffes befindet sich der Auslöser 6 und die Halterung 7. In Figur 1 ist die Halterung 7 in Gestalt einer Platte gezeichnet. Wie oben ausgeführt ist es aber auch möglich,irgendeine andere Halterungsvorrichtung zu verwenden, mit der das gezeigte Selbstverteidigungsgerät als Griff mit einem Gegenstand verbunden werden kann. Der Auslöser 6 ist in Figur 1 als Stab gezeichnet, der im gesicherten Zustand über die Oberfläche des Griffes 1 herausragt. Neben dem Auslöser 6 befindet sich ein Langloch 8 in dem Teil 1 a des Griffes 1.
  • Figur 2 zeigt einen Teilschnitt eines Selbstverteidigungsgeräts. Figur 3 zeigt den Querschnitt der Ausführungsform gemäß Figur 2 nach der Linie A-A.
  • Hierbei ist eine Ausführungsform eines Selbstverteidigungsgeräts mit einem gesicherten Auslöser 6 gezeichnet. Der Auslöser 6 besteht aus drei Teilen: dem Kolben 6a, dem Becher 6b und der Feder 6c. Der Kolben 6a reicht über die Oberfläche des Griffes 1 hinaus und wird mittels der Feder 6c so weit nach oben über die Oberfläche des Griffes gedrückt, bis der untere Teil 9 des Kolbens 6a von der Einbuchtung 10 des Griffes 1 am weiteren Herausgleiten aus dem Griff 1 gehindert wird.Dadurch wird bewirkt, daß sich gemäß Figur 3 der Kolben 6a oberhalb der Sprühvorrichtung 2 befindet und auch bei Betätigung des Auslösers 6 durch Bewegung in Richtung des Langloches 8 kein Druck auf die Sprühvorrichtung 2 ausgeübt werden kann. Gemäß dieser Ausführungsforin ist also das erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät in gesichertem Zustand gegen einen ungewollten Sprühvorgang gesichert.
  • Figur 4 zeigt das erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät gemäß Figur 1 in entsichertem Zustand. Hierbei wurde die Kapsel 5 von der Düse 4 entfernt und mit dem Auslöser 6 verbunden. Wird der Auslöser 6 zusammen mit der Kapsel 5 in Richtung des Langloches 8 bewegt (inner Zeichnung Figur 4 nach rechts), so wird ein Druck auf die Sprühvorrichtung 2 ausgeübt und dadurch das Ventil betätigt, 12 das infolge dieser Krafteinwirkung auf die Bohrung der Düse 4 gedrückt wird. Dadurch strömt das in der Sprühvorrichtung befindliche Gas durch die Bohrung 12 der Düse 4 hindurch.
  • Figur 5 zeigt einen Teilschnitt eines erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts. Figur 5 entspricht dem entsicherten Zustand des Auslösers 6, der in Figur 2 in gesichertem Zustand gezeichnet ist. Dieser Auslöser 6 besteht ebenfalls aus dem Kolben 6a der Feder 6c und dem Becher 6b. Die Kapsel 5 ist unter Schraubverbindung mit dem Becher 6b verbunden. Dadurch wird der vorspringende Teil 13, der mittig im Innern der Kapsel 5 angeordnet ist, nach unten gedrückt und der Kolben 6a bewegt sich infolge dieser Kraft einwirkung nach unten unter Zusammendrücken der Feder 6c. Nachdem die Kapsel 5 auf den Auslöser 6 geschraubt ist, befindet sich der untere Teil des Kolbens 6a hinter der Sprühvorrichtung 2. Bewegt man nun die Kapsel 5 mit dem Auslöser 6 in Richtung des Langloches 8, so drückt der untere Teil (siehe Figur 3 Bezugszeichen 9) auf die Sprühvorrichtung 2.
  • Figur 6 zeigt das vordere Ende des Selbstverteidigungsgeräts in entsichertem Zustand. Hierbei liegt das Ventil 11 an der Bohrung 12 der Düse 4 an. Wiikt nun eine Kraft, wie sie oben beschrieben wurde, auf das Ventil 11, so wird dieses auf die Bohrung 12 der Düse 4 gedrückt und ein Teil des in der Sprühvorrichtung 2 befindlichen Gases strömt durch die Bohrung 12 in das Freie. Das vordere Ende des Selbstverteidigungsgeräts weist an der Außenseite der Düse 4 ein Schraubengewinde 16 auf, das entsprechend dem Schraubengewinde des Bechers 6b der Figur 5 ausgestaltet ist.
  • Demgemäß ist es möglich, die Kapsel 5 nach der Sicherung des Auslösers 6 durch Abschrauben der Kapsel 5 von dem Becher 6b auf die Düse 4 zu schrauben und dadurch eine zusätzliche Sicherung gegen einen unerwünschten Sprühvorgang zu bewirken.
  • Die in Figur 2, Figur 3, Figur 5 und Figur 6 gezeichnete Ausführungsform der Sicherung bzw. Entsicherung des erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts soll keinesfalls die Erfindung einschränken, sondern dient nur als Beispiel für eine solche Sicherungsmöglichkeit.
  • Figur 7 zeigt die Verbindung des Griffes 1 mit einem an sich bekannten Gegenstand. Hierbei wurde der Griff 1 mit einem ansich bekannten Regenschirm 14 verbunden, der z.B. auf die Halterung 7 aufgeschraubt worden ist.
  • Ebenfalls ist es möglich den Stab 15 des Regenschirmes 14 in eine als Bohrung ausgestaltete Halterung des Griffes 1 einzuführen und damit den Griff 1 mit dem Regenschirm 14 zu verbinden.
  • L e e r s e i t e

Claims (3)

  1. Patentansprüche 9 Selbstverteidigungsgerät in Gestalt eines Griffes mit eingebauter Sprühvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) eine Halterung (7), eine Düse (4) und einen Auslöser (6) aufweist, wobei eine Kapsel (5) mit der Düse (4) abschraubbar verbunden ist und diese Kapsel (5) unter Schraubverbindung mit dem Auslöser (6) die Inbetriebnahme des Gerätes ermöglicht.
  2. 2. Selbstverteidigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Halterung (7) der Griff (1) mit einem ansich bekannten Regenschirm (14, 15) verbunden wird.
  3. 3. Selbstverteidigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Halterung (7) der Griff (1) mit einem ansich bekannten Spazierstock verbunden wird.
DE19772741237 1977-09-13 1977-09-13 Selbstverteidigungsgeraet Withdrawn DE2741237A1 (de)

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DE19772741237 DE2741237A1 (de) 1977-09-13 1977-09-13 Selbstverteidigungsgeraet

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0360542A3 (de) * 1988-09-22 1991-02-20 Leon Rosen Kennzeichnungsanlage zum Verbrechensschutz
US5397029A (en) * 1994-02-16 1995-03-14 West; William D. Personal protection device
DE10161221A1 (de) * 2001-12-13 2003-07-24 Bodyguard Technologies Gmbh Schirm zur Verteidigung

Cited By (4)

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DE10161221B4 (de) * 2001-12-13 2004-11-25 Bodyguard Technologies Gmbh Schirm zur Verteidigung

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