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Selbstverteidigungsgerät
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Die Erfindung betrifft ein Selbstverteidigungsgerät in Gestalt eines
Griffes mit eingebauter Srrahvorrichtung.
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Zur Selbstverteidigung sind Spray-Flaschen mit Tränengas oder einem
anderen Reizstoff bekannt, die in der Tasche oder Handtasche mitgeführt werden können.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Selbstverteidigungsgerät
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, das infolge seiner Ausgestaltung als
Griff mit einem Gegenstand verbunden werden kann, --- ohne daß man einen separaten
Gegenstand zur Selbstverteidigung mitsichführen muß. Weiterhin besteht die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung darin, daß dieses erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät
eine Auslösevorrichtung aufweist, die nicht ungewollt betätigt werden kann.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Griff eine
Halterung, eine Düse und einen Auslöser aufweist, wobei eine Kapsel mit der Düse
abschraubbar verbunden ist und diese Kapsel unter Schraubverbindung mit dem Auslöser
die Inbetriebnahme des Geräts ermöglicht.
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Das erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät besitzt gegenüber dem
bekannten Stand der Technik den Vorteil, daß sein
Auslöser absolut
sicher arbeitet, wodurch ein Sprühvorgang nur dann einsetzt, wenn willentlich der
Auslöser betätigt worden ist. Vor der Inbetriebnahme des Geräts ist die Eapsel mit
der Düse abschraubbar verbunden. Diese Verbindung kann über ein Gewinde stattfinden
oder über einen Bajonettverschluß. Bei der Inbetriebnahme des Geräts wird die Eapsel
von der Düse abgeschraubt und legt somit die Düsenbohrung frei. Diese Kapsel wird
sodann mit dem Auslöser verbunden, der mit der Kapsel auf dieselbe Weise verbunden
wird, wie die Kapsel mit der Düse verbunden war. Gleichzeitig wird der Auslöser
infolge der Verbindung mit der Kapsel entsichert. Anschließend ist es möglich, durch
Betätigung des Auslösers den Sprühvorgang einzuleiten. Nach der gewlinschten Inbetriebnahme
des Gerätes kann dieses durch Entfernung der Kapsel von dem Auslöser und Verbindung
der Kapsel mit der Düse wieder gesichert werden.
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Das erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät weist darüberzhinaus
eine Halterung auf, die es ermöglicht,den Griff vorteilhafter,weise mit einem ansich
bekannten Regenschirm oder Spazierstock zu verbinden. Diese Halterung kann z.B.
als Platte ausgestaltet sein, auf die der gewUnschte Gegenstand aufgeschraubt werden
kann. Ebenfalls kann die Halterung als Zapfen, Vertiefung oder Bohrung an der der
Düse gegenüberliegenden Seite des Griffes ausgestaltet sein, wobei der Gegenstand
das entsprechende Ansatzstück aufweist.
Außerdem ist es auch möglich,
den Gegenstand mit dem Griff mittels eines Bajonettverschlußes zu verbinden.
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Vorteilhafterweise ist die Verbindung der Kapsel mit der Düse derart
ausgestaltet, daß ein gasdichter Verschluß der Düse bewirkt wird, so daß dadurch
eine weitere Sicherung gegen einen ungewünschten Sprühvorgang gewährt wird.
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Der Vorteil des erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts besteht
gegenüber dem bekannten Stand der Technik darin, daß jedermann es in Gestalt eines
Griffes eines Gegenstandes mitführen kann, ohne daß es notwendig istsein ein zusätzliches
Selbstverteidigungsgerät mit sich zu führen, das im Falle einer gewünschten Inbetriebnahme
aus der Tasche oder Handtasche genommen werden muß, um anschließend verspätet den
Sprühvorgang auszulösen. Im Gegensatz dazu ist es mit dem erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgerät
möglich, das gesicherte oder entsicherte Gerät in der Hand zu halten, ohne das es
als solches zu erkennen ist.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1: Einen
Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Selbstverteidigungsgerät in gesichertem
Zustand, Figur 2 einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts,
das teilweise gezeichnet istim gesicherten Zustand, Figur 3 einen Querschnitt des
Selbstverteidigungsgeräts gemäß Figur 2, nach der Linie A-A, Figur 4 einen Längsschnitt
des erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts gemäß Figur 1 in entsichertem Zustand,
Figur 5 einen Längsschnitt eines Selbstverteidigungsgeräts, das teilweise gezeichnet
ist, in entsichertem Zustand, Figur 6 einen Längsschnitt eines Selbstverteidigungsgeräts
in entsichertem Zustand, das teilweise gezeichnet ist'und Figur 7 eine besonders
bevorzugte Ausgestaltung, wobei das erfindungsgemäße Selbstverteidigungegerät mit
einem ansich bekannten
Regenschirm verbunden ist.
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Figur 1 zeigt ein Selbstverteidigungsgerät, das aus einem Griff 1
besteht, in dem sich eine Sprühvorrichtung 2 befindet. Diese Sprühvorrichtung ist
in Gestalt einer Gaspatrone gezeichnet. Der Griff 1 besteht aus zwei Teilen 1 a
und 1 b, die mittels einer Schraubverbindung 3 verbunden sind, um das Auswechseln
der Sprühvorrichtung 2 zu ermöglichen.
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Vor der Sprühvorrichtung 2 befindet sich im Innern des Griffes 1 eine
Düse 4, die die Gestalt einer zentralen Bohrung in dem Teil 1b des Griffes 1 hat.
Diese Düse 4 ist mittels einer Kapsel 5 verschlossen. Am entgegengesetzten Ende
des Griffes befindet sich der Auslöser 6 und die Halterung 7. In Figur 1 ist die
Halterung 7 in Gestalt einer Platte gezeichnet. Wie oben ausgeführt ist es aber
auch möglich,irgendeine andere Halterungsvorrichtung zu verwenden, mit der das gezeigte
Selbstverteidigungsgerät als Griff mit einem Gegenstand verbunden werden kann. Der
Auslöser 6 ist in Figur 1 als Stab gezeichnet, der im gesicherten Zustand über die
Oberfläche des Griffes 1 herausragt. Neben dem Auslöser 6 befindet sich ein Langloch
8 in dem Teil 1 a des Griffes 1.
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Figur 2 zeigt einen Teilschnitt eines Selbstverteidigungsgeräts. Figur
3 zeigt den Querschnitt der Ausführungsform gemäß Figur 2 nach der Linie A-A.
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Hierbei ist eine Ausführungsform eines Selbstverteidigungsgeräts mit
einem gesicherten Auslöser 6 gezeichnet. Der Auslöser 6 besteht aus drei Teilen:
dem Kolben 6a, dem Becher 6b und der Feder 6c. Der Kolben 6a reicht über die Oberfläche
des Griffes 1 hinaus und wird mittels der Feder 6c so weit nach oben über die Oberfläche
des Griffes gedrückt, bis der untere Teil 9 des Kolbens 6a von der Einbuchtung 10
des Griffes 1 am weiteren Herausgleiten aus dem Griff 1 gehindert wird.Dadurch wird
bewirkt, daß sich gemäß Figur 3 der Kolben 6a oberhalb der Sprühvorrichtung 2 befindet
und auch bei Betätigung des Auslösers 6 durch Bewegung in Richtung des Langloches
8 kein Druck auf die Sprühvorrichtung 2 ausgeübt werden kann. Gemäß dieser Ausführungsforin
ist also das erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät in gesichertem Zustand gegen
einen ungewollten Sprühvorgang gesichert.
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Figur 4 zeigt das erfindungsgemäße Selbstverteidigungsgerät gemäß
Figur 1 in entsichertem Zustand. Hierbei wurde die Kapsel 5 von der Düse 4 entfernt
und mit dem Auslöser 6 verbunden. Wird der Auslöser 6 zusammen mit der Kapsel 5
in
Richtung des Langloches 8 bewegt (inner Zeichnung Figur 4 nach rechts), so wird
ein Druck auf die Sprühvorrichtung 2 ausgeübt und dadurch das Ventil betätigt, 12
das infolge dieser Krafteinwirkung auf die Bohrung der Düse 4 gedrückt wird. Dadurch
strömt das in der Sprühvorrichtung befindliche Gas durch die Bohrung 12 der Düse
4 hindurch.
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Figur 5 zeigt einen Teilschnitt eines erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts.
Figur 5 entspricht dem entsicherten Zustand des Auslösers 6, der in Figur 2 in gesichertem
Zustand gezeichnet ist. Dieser Auslöser 6 besteht ebenfalls aus dem Kolben 6a der
Feder 6c und dem Becher 6b. Die Kapsel 5 ist unter Schraubverbindung mit dem Becher
6b verbunden. Dadurch wird der vorspringende Teil 13, der mittig im Innern der Kapsel
5 angeordnet ist, nach unten gedrückt und der Kolben 6a bewegt sich infolge dieser
Kraft einwirkung nach unten unter Zusammendrücken der Feder 6c. Nachdem die Kapsel
5 auf den Auslöser 6 geschraubt ist, befindet sich der untere Teil des Kolbens 6a
hinter der Sprühvorrichtung 2. Bewegt man nun die Kapsel 5 mit dem Auslöser 6 in
Richtung des Langloches 8, so drückt der untere Teil (siehe Figur 3 Bezugszeichen
9)
auf die Sprühvorrichtung 2.
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Figur 6 zeigt das vordere Ende des Selbstverteidigungsgeräts in entsichertem
Zustand. Hierbei liegt das Ventil 11 an der Bohrung 12 der Düse 4 an. Wiikt nun
eine Kraft, wie sie oben beschrieben wurde, auf das Ventil 11, so wird dieses auf
die Bohrung 12 der Düse 4 gedrückt und ein Teil des in der Sprühvorrichtung 2 befindlichen
Gases strömt durch die Bohrung 12 in das Freie. Das vordere Ende des Selbstverteidigungsgeräts
weist an der Außenseite der Düse 4 ein Schraubengewinde 16 auf, das entsprechend
dem Schraubengewinde des Bechers 6b der Figur 5 ausgestaltet ist.
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Demgemäß ist es möglich, die Kapsel 5 nach der Sicherung des Auslösers
6 durch Abschrauben der Kapsel 5 von dem Becher 6b auf die Düse 4 zu schrauben und
dadurch eine zusätzliche Sicherung gegen einen unerwünschten Sprühvorgang zu bewirken.
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Die in Figur 2, Figur 3, Figur 5 und Figur 6 gezeichnete Ausführungsform
der Sicherung bzw. Entsicherung des erfindungsgemäßen Selbstverteidigungsgeräts
soll keinesfalls die Erfindung einschränken, sondern dient nur als Beispiel für
eine solche Sicherungsmöglichkeit.
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Figur 7 zeigt die Verbindung des Griffes 1 mit einem an sich bekannten
Gegenstand. Hierbei wurde der Griff 1 mit einem ansich bekannten Regenschirm 14
verbunden, der z.B. auf die Halterung 7 aufgeschraubt worden ist.
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Ebenfalls ist es möglich den Stab 15 des Regenschirmes 14 in eine
als Bohrung ausgestaltete Halterung des Griffes 1 einzuführen und damit den Griff
1 mit dem Regenschirm 14 zu verbinden.
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L e e r s e i t e