DE2746403C2 - Schaltvorrichtung - Google Patents

Schaltvorrichtung

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DE2746403C2
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Hanomag AG
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Hanomag Baumaschinen GmbH, 3000 Hannover
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/26Generation or transmission of movements for final actuating mechanisms
    • F16H61/34Generation or transmission of movements for final actuating mechanisms comprising two mechanisms, one for the preselection movement, and one for the shifting movement
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für die Betätigung eines Wechselwendegetriebes mit einem um zwei Achsen verschwenkbaren Schalthebel zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses und der Drehrichtung mit mehreren Vorwärts- und Rückwärtsgängen, wobei der Schalthebel mit einer Sperrvorrichtung versehen ist.
  • Eine solche Einrichtung ist aus der US 29 17 941 bekannt. Hier ist es jedoch möglich, sofort von der höchsten Vorwärtsgeschwindigkeit auf die höchste Rückwärtsgeschwindigkeit zu schalten, so daß das Getriebe überhohen Beanspruchungen ausgesetzt ist.
  • Weitere Schaltvorrichtungen sind aus der US 37 79 614, der US 29 51 393 und der DE-OS 25 47 563 bekannt. Auch diese weisen ähnliche Mängel auf und sind darüber sehr kompliziert im Aufbau. Sperreinrichtungen sind, falls sie überhaupt vorhanden sind, an Schaltkulissen angebracht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schaltvorrichtung zu schaffen, bei der die oben genannten Nachteile nicht auftreten und mit geringstem Bauaufwand eine sichere Schaltung bewirkt wird.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zwischen den Schaltstellungen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt, Neutralstellungen für den Schalthebel vorgesehen sind, und der Schalthebel um eine Achse im niedrigsten Gangbereich zwischen den Schaltstellungen für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt schwenkbar ist und durch Schwenken um die andere Achse in die verschiedenen Fahrgeschwindigkeitsstufen bringbar ist, wobei die Sperre derart ausgebildet ist, daß sie aus jeder Gangschaltstellung das Umlegen des Schalthebels in eine Neutralstellung gestattet, aber in den höheren Gangstufen ein Durchschalten aus dem Vorwärtsgangbereich in den Rückwärtsgangbereich oder umgekehrt verhindert.
  • Wenn die erfindungsgemäße Steueranordnung in dieser Weise benutzt wird, so ergibt sich, daß ein Richtungswechsel nur aus den niedrigsten Gängen heraus möglich ist, wobei jedoch die Neutralstellung aus jedem Gang heraus erreicht werden kann, indem der Steuerhebel um eine zweite Achse verschwenkt wird. Dies stellt eine sichere Anordnung dar, die es ausschließt, direkt aus den höchsten Vorwärtsgang in den höchsten Rückwärtsgang zu schalten.
  • Vorzugsweise ist die Sperre im wesentlichen aus einer parallel zur Schwenkachse des Schalthebels verlaufenden und mittels des Schalthebels quer zu sich selbst verschiebbaren Stange gebildet, die an einem Hebel sitzt, der auf einer Achse in einer den Hebelausschlag begrenzenden, etwa U- oder V-förmigen Gehäuseausssparung gelagert ist.
  • Weitere Vorteile und Besonderheiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Eine Ausführungsform wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt
  • Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kettenfahrzeuges;
  • Fig. 2 eine Draufsicht auf die Steueranordnung auf einem Fahrzeug gemäß Fig. 1;
  • Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 2;
  • Fig. 4 einen Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3;
  • Fig. 5a einen Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 4;
  • Fig. 5b eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5a, jedoch einer anderen Ausführungsform;
  • Fig. 6 eine schematische Darstellung der möglichen Schaltoperationen.
  • Das Raupenfahrzeug 10 besitzt einen Motor 12 mit einem Getriebe 14 und einer weiteren Getriebeeinheit 16, welche die Ketten 18 antreibt. Der Fahrerstand 20 ist mit einer Steuervorrichtung 22 für das Getriebe 14 ausgestattet.
  • Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, weist die Steuervorrichtung 22 ein Steuerglied in Form eines Schalthebels 24 mit einem Handknopf 26, umgeben von einer Gummimanschette 28, auf. Die Manschette 28 dichtet eine Öffnung 30 in der Platte 32 ab, welche Teil des Steuerungsgehäuses 34 ist.
  • Die den Rückwärtstrieb, die Neutralstellung und den Vorwärtstrieb bezeichnenden Buchstaben "R", "N" und "F" sind entlang einer Kante der Platte 32 vorgesehen und die die einzelnen Gänge bezeichnenden Ziffern "1", "2", "3" längs der anderen Kante.
  • Gemäß Fig. 3 führt der Hebel 24 durch die Öffnung 30 hindurch und lagert mit seiner Nabe 36 auf einem Bolzen 37 in den beiden Schenkeln eines Blockes 39; dieser seinerseits mit seinem quer zur Drehachse 37 verlaufenden Drehzapfen 38 drehbar in einem festen Gehäuseteil 40, so daß für den Hebel 24 zwei Drehachsen 37, 38 gebildet sind. Ein Kragen 42 drückt den Block 39 auf den Teil 40, der selbst fest mit dem Gehäuse 34 verbunden ist.
  • Im Oberteil des Blocks 40 ist eine V-förmige Aussparung oder Nut 44 vorgesehen, in welcher eine Anschlagsperre für den Schalthebel 24 lagert.
  • Diese ist aus einem L-förmigen Anschlag 48 gebildet, der aus einem Bolzen 50 besteht, welcher auf eine Platte 52 aufgeschweißt ist, die drehbar in der Nut 44 auf einem Bolzen 54 lagert, so daß der Bolzen 50 quer über die Öffnung 30 verläuft. Der Anschlag 48 ist also um eine Achse schwenkbar, die parallel zur Drehachse 38 des Hebels 24 verläuft.
  • An der Nabe 36 des Hebels 24 sitzt ein Hebelarm 80, welcher mit einer Stange 56 über ein Kugelgelenk 58 verbunden ist, welches in der Achsrichtung der Schwenkachse 38 liegt. Das andere Ende der Stange 56 ist über ein Kugelgelenk 60 an einen Übertragungshebel 62 angelenkt, welcher drehbar auf einer Achse 64 lagert. Das andere Ende des Übertragungshebels 62 ist mit einer Stange 66 verbunden, welche die Gangschaltung des Getriebes 14 bewirkt.
  • Der Block 39 ist mit einem Arm 68 versehen, welcher in eine Richtung weist, die etwa senkrecht zum Hebelarm 80 verläuft. Ein Kugelgelenk 70, in der Achse des Bolzens 37 liegend, verbindet den Arm 68 mit der Stange 72, die über ein Kugelgelenk 74 mit einem zweiten Übertragungshebel 76 verbunden ist, der ebenfalls drehbar auf der Achse 64 lagert und über einen Hebel 78 zum Steuerventil für die Richtungseinstellung des Getriebes 14 verbunden ist.
  • Die Steuerung arbeitet wie folgt:
  • Eine Bewegung des Hebels 24 in einer Richtung parallel zu den Ziffern "1", "2", "3" entspricht einer Drehung der Nabe 36 um die erste Drehachse 37. Der Arm 80 überträgt diese Bewegung auf den Hebel 62 zwecks Schaltung des ersten, zweiten oder dritten Getriebeganges, je nach der Stellung des Hebels 24.
  • Ein Verschwenken des Hebels 24 parallel zu den Buchstaben "R", "N" und "F" bewirkt eine Drehung des Blocks 39 um die Achse 38 relativ zum Block 40. Dies stellt eine Bewegung in der zweiten Drehachse dar. Auf diese Weise wird der Arm 68 bewegt, was über den Übertragungshebel 76 auf den Hebel 72 übertragen wird. Die Bewegung des Hebels 76 betätigt ein Steuerventil über den Hebel 78, um in die Vorwärts-, Rückwärts- oder die Neutralstellung zu schalten, je nach der Stellung des Hebels 24. Das Verschwenken des Hebels 24 in dieser Ebene bewirkt keine Bewegung des Übertragungshebels 62, da die Drehachse 37 der Drehachse des Kugelgelenkes 58 entspricht.
  • Die kardanische Aufhängung des Steuerhebels 24 erlaubt also ein Verschwenken des Hebels in zwei Ebenen. Der Hebel 24 wird dabei durch den Anschlag 48 daran gehindert, vom dritten Vorwärtsgang in den dritten Rückwärtsgang zu schalten, was durch die Anschlagsperre 48 bewirkt wird.
  • Der Bolzen 50 des Anschlages erstreckt sich quer über die Öffnung 30, jedoch nur bis zur Ziffer "2", so daß eine Bewegung des Hebels 24 aus dem ersten Vorwärtsgang in den ersten Rückwärtsgang nicht behindert wird.
  • Der Anschlag behindert nur eine Bewegung des Hebels 24, wenn er sich in Stellung "2" und "3" befindet.
  • Wie aus Fig. 5a zu ersehen ist, kann der Anschlag 48 zwei Stellungen einnehmen, je nach dem, aus welcher Ausgangsposition die Bewegung des Steuerhebels 24 erfolgt, wenn er sich in Höhe der Stellung "2" oder "3" befindet. Wie aus Fig. 5b zu ersehen ist, kann der Steuerhebel 24 aus einer Stellung, die mit "F" oder "R" bezeichnet ist, in die Neutralstellung geschwenkt werden, jedoch nicht darüber hinaus in die entgegengesetzte Richtung, was durch den Anschlag 48 verhindert wird.
  • Gemäß der oben beschriebenen Anordnung kann ein Richtungswechsel nur in der Stellung für den ersten Gang erfolgen. Das kugelförmige Ende des Bolzens 50 erleichtert die Bewegung des Hebels 24 aus der Stellung 1 in die Stellung 2 nach einem Richtungswechsel. Die Neutralstellung des Hebels kann aus jeder Richtungseinstellung und aus jeder Gangstufe heraus erfolgen.
  • In Fig. 6 ist gezeigt, daß der Schalthebel 24 in der Ebene I-I in Neutralstellung "N" um die Achse 37 hin- und herschwenkbar ist. Der Anschlag 50 erstreckt sich lediglich über die beiden Gänge "2" und "3". Andererseits ist der Schalthebel 24 quer zur Ebene I-I verschwenkbar um die Achse 38. Die Anschlagsperre 48, 50 ist infolge ihrer Lagerung im V-förmigen Ausschnitt 44 nur zwischen den beiden Sperrstellungen "a" und "b" hin- und herbewegbar. Sie verhindert das Direktschalten des Hebels 24 beispielsweise aus dem dritten Vorwärtsgang "F 3" in den dritten Rückwärtsgang "R 3". Die Ausgangsstellung soll beispielsweise die in Fig. 6 gezeigte sein, in der sich der Schalthebel 24 (ausgezogen und schraffiert) in der Stellung "N" befindet. Aus dieser Stellung heraus ist infolge der Sperre 50 nur ein Schalten aus der Neutralstellung "N" in einen der Vorwärtsgänge "F 1", "F 2" oder "F 3" möglich. Ein sofortiges Durchschalten aus einem dieser Gänge in einen der Rückwärtsgänge "R 2" oder "R 3" wird durch die in Stellung "b" befindliche Sperre 50 verhindert. Um diese Gänge zu schalten, muß der Hebel 24 zunächst in Höhe des ersten Vorwärtsganges "1" gebracht und unter Umgehung der Sperre 50 in den ersten Rückwärtsgang "R 1" und anschließend in die folgenden Rückwärtsgänge "R 2" oder "R 3" gebracht werden. Auch hier verhindert die Sperre 50, die dabei in die Stellung "a" gelangen würde, ein direktes Durchschalten in die gegenüberliegenden Vorwärtsgänge.

Claims (3)

1. Schaltvorrichtung für die Betätigung eines Wechselwendegetriebes mit einem um zwei Achsen verschwenkbaren Schalthebel zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses und der Drehrichtung mit mehreren Vorwärts- und Rückwärtsgängen, wobei der Schalthebel mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schaltstellungen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt Neutralstellungen für den Schalthebel (24) vorgesehen sind, und der Schalthebel (24) um eine Achse (38) im niedrigsten Gangbereich zwischen den Schaltstellungen für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt schwenkbar ist und durch Schwenken um die andere Achse (37) in die verschiedenen Fahrgeschwindigkeitsstufen bringbar ist, wobei die Sperre (48, 50) derart ausgebildet ist, daß sie aus jeder Gangschaltstellung das Umlegen des Schalthebels (24) in eine Neutralstellung gestattet, aber in den höheren Gangstufen ein Durchschalten aus dem Vorwärtsgangbereich in den Rückwärtsgangbereich oder umgekehrt verhindert.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (48, 50) im wesentlichen aus einer parallel zur Schwenkachse (38) des Schalthebels (24) verlaufenden und mittels des Schalthebels (24) quer zu sich selbst verschiebbaren Stange (50) gebildet ist, die an einem Hebel (48), auf einer Achse (54) in einer den Hebelausschlag begrenzenden etwa U- oder V-förmigen Gehäuseaussparung (44) gelagert ist.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer verschiebbaren Stange gebildete Sperrvorrichtung (50) im Bereich der Neutralstellungen angeordnet ist.
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