DE2747196C2 - Vergleichseinrichtung zum Vergleichen von Informationen variabler Länge - Google Patents

Vergleichseinrichtung zum Vergleichen von Informationen variabler Länge

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DE2747196C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vergleichseinrichtung zum Vergleichen von Informationen variabler Länge gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Vergleichseinrichtung kann beispielsweise bei der Auswertung von bei der Datenerfassung von Verkaufsvorgängen an elektronischen Registrierkassen entstehenden Streifen für Zwecke der Statistik und Warenbewegung mit Hilfe der automatischen Datenverarbeitung verwendet werden.
Hierbei werden Informationen in Form von Informationssä tzen gespeichert, die beispielsweise jeweils eine Kundenspalte, eine Warennummerspalte, eine Mengenspalte, eine Betrag* spalte usw. als Kombination von Wörtern enthalten. Die Mengenangabe und die Betragsangabe werden als Zahlen beispielsweise 123, 124 oder 1231 als binäre Codierungen behandelt.
Kundennummern und Warennummern entsprechen vorbestimmten Zahlen, die als feste Daten angesehen werden. Es sei angenommen, daß die Kundennummer aus Angaben für einen »Bezirk«, eine »Geschäftsart« und eine »laufende Nummer« bestehen. In diesem Falle wird etwa der »Bezirk« durch eine »1« entsprechend der Codierung »0001«. die Art des Geschäftes durch eine »2« entsprechend »0010« und die laufende Nummer durch »3« entsprechend der Codierung »0011« ausgedrückt. Somit besteht die Kundeiinummcr aus 123.
■to d.h. »000100100011«. Hat der Kunde nun noch eine Filiale, dann wird am Ende noch eine »1« angehängt, so daß sich für die Filiale die Nummer »1231«. d.h. eine Codierung »0001001000110001 ergibt. Eine andere Kundennummer kann dann »124« einsprechend der
«5 Codierung »000100100100« sein. Es gibt nun Fälle, wo die Informationssätze entsprechend der zahlenmäßigen Größe eines darin enthaltenen Wortes zu ordnen sind, etwa bei absteigenuer Reihenfolge für die obengenannten konkreten Zahlen 1231, 124 und 123. Andererseits
so kann aber auch eine Reihenfolge gewünscht sein, die der Klassifizierung entspricht, d. h.. daß beispielsweise die zweite Stelle 1231 hinter dem Hauptgeschäft 123 und vor einer anderen Kundennummer 124 zu stehen kommen soll. Die beiden Vergleichsartcn sind nachstehend mit einer entsprechenden Ausrichtung nach der höchsten bzw. niedrigsten Ziffernstelle bezeichnet. Man kann auch von einem größenmäßigen Vergleich und einem Klassifizierungsvergleich (analog der Dezimalklassifikation) sprechen.
Es ist demnach Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vergleichseinrichtung zum Vergleich von Informationen variabler Länge zu schaffen, mit der sowohl ein zahlenmäßiger Größenvergleich als auch ein Klassifikationsvergleich durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vergleichseinrichtung mit den Merkmalen des Kennzeichens des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung ermöglicht somit zwei vollkommen
verschiedene Vergleiche mit praktisch den gleichen Schaltungseinheiten, d. h. nur mit einem geringen Schaltungsmehraufwand, auf kürzestem Wege durchzuführen.
Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vergleichseinrichtung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vergleichseinrichtung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockdiagramm einer Vergleichseinrichtung zum Vergleichen von Informationen variabler Länge,
Fig.2 eine Anordnung eines Informationssatzes in einem Speicher,
F i g. 3 ein Schaltungsdiagramm einer Steuereinheit, die zum Steuern des Auslesens aus dem in Fig. I gezeigten Speicher dient, und
Fig.4 ein Schaltungsdiagramm einer in Fig. 1 gezeigten Vergleichsvorrichtung.
In Fig. 1 ist eine Ausffihrungsform der Erfindung dargestellt. Die Erläuterung der Erfindung geh; aus von der Annahme, daß zwei Informationssätze verglichen werden sollen. Eine Anzahl solcher Informationssätze ist jeweils in einem ersten und zweiten Speicher 11a und 116, die jeweils aus einem Schreib-ZLesespeicher bestehen, gespeichert. Das Format jedes in den Speichern 11a und 1 16 gespeicherten Informationssatzes weist mehrere variable, in den Speichern 11a und 116 angeordnete Informationsworte auf. die seriell angeordnet sind und durch Wortmarkierungen voneinander getrennt sind.
Die Fig. 2 zeigt das Format eines einzelnen Informationssatzes. in dem Re eine Satzmarkicrung und Wc eine Wortmarkierung kennzeichnen. Eine Anzahl von seriell angeordneten und durch Satzmarkicrungen voneinander getrennien Informationssätzen sind in einem Hauptspeicher IO untergebracht. Die Schreibund Lcscoperationen der Information in und aus dem ersten und zwjiten Speicher 11a und I Ib erfolgt unter Steuerung durch die Steuei schaltungen 12a bzw. 126. Die durch die Steuerschaltungen 12a und 126 adressierte und ausgelesene Information wird einer Vergleich-Vorrichtung 13 und einem dritten Speicher 14 zugeführt.
Mit dem Bezugszeichen 15 ist ein Programmspeicher gekennzeichnet, in dem das Adrcßbeluhlssignal desjenigen Wortes geladen ist. welches aus einem zu vergleichenden Satz direk' verglichen werden soll. Darüber hinaus ist in dem Programmspeicher 15 ein Signal gespeichert, das entscheidet, ob die Wortinformation unter der spezifizierenden Adresse in aufsteigender oder absteigender Ordnung behandelt werden soll (»I« bedeutet einen Befehl »absteigende Reihenfolge«, und »0« bedeutet einen Befehl »ansteigende Reihenfolge«). Ebenso ist ein Befehlssignal »obere Ziffernausrichtung« oder »untere Ziffernausrichtung« gespeichert. Bei der Vergleichsopcraiion hängt die obere oder untere Ziffernaiisrichtiing von der Informationsar! der numerischen Information und der Sortierinformation ab. »0« isi dem Befehl für die obere Ziffernausrichtung zugeordnet, um festzulegen, daß bei der Ausführung des Vergleichs die oberen Ziffern der zu vergleichenden Wörter ausgerichtet werden sollen; »I« bedeutet einen Befehl für die untere Ziffernausrichtung. um festzulegen. da3 bei der Ausführung des Vergleichs die unteren Ziffern der Wörter eingerichtet werden.
Bestehen z. B. Sai/infor, uitioiien aus einer Kombination von Informationswörlcrn wie »Kundencode«.
»Artikelcode»«, »Lange«, »Stuckpreis«. »Betrag« und dergleichen, so gibt es Fälle, in denen einem kleineren Betrag des einen zuerst die Priorität zugeordnet wird, während bei der anderen Vergleichsart dem kleineren Kundencode die Priorität zugeordnet wird. Im ersten Fall wird die Betragsspalte (Adreßzahl »4«) aufgerufen, und die Beträge werden verglichen. Sind die Beträge gleich, so werden die Kundencodes (Adreßzahl »0«) verglichen, um deren Reihenfolge herauszufinden. Um
"' dies zu erreichen, sind in dem Programmspeicher 15 die Programme gemäß folgender Tabelle gespeichert:
X »1« (niedrigst- »0« höchst
wertige Ziffer) werti?e Ziffer)
Y »0« (ansteigend) »0« (ansteigend)
Z »4« (Botrag)
»0« (Kunde)
Durch einen Schiebebefehl gesteuert, werden die Inhalte des Programmspeichers 15 nacheinander in der Reihenfolge 1,11... ausgelesen. Diese Befehlssignale, die durch »1« oder »0« dargestellt werden, werden an dem Speicher abgegriffen und der Vergleichsvorrichtung 13 zugeführt. Die numerische Information mit einer Adressierung, wie z. B. »Betrag« (Adreßzahl »4«) und »Kunde« (Adreßzahl »0«), wird als Adreßinformation
>o den Steuerschaltungen 12a und 126 über eine Steuereinheit 16 zugeführt. Nach Empfang des von dem Programmspeicher 15 zugeführten BefelssignaiS vergleicht die Vergleichsvorrichtung 13 die aus dem ersten Speicher 11a ausgelesene Wortinformation a mit der • 35 aus dem zweiten Speicher 116 ausgelesenen Wortinformation 6. und sie erzeugt Ausgangssignale »A«, »ß« oder » = (gleich)« und gibt sie an die Steuerschaltung 16. Das Signal A stellt einen Befehl dar, den Informa'ionssatz aus dem ersten Speicher 11a auszulesen; B stellt einen Befehl zum Auslesen der Satzinformation aus dem zweien Speicher 116 dar. Daraufhin wird der liiformationssatz, der das ausgewählte und verglichene Informationswort enthält, aus dem Speicher 11a oder 116 gelesen und in den dritten Speicher 14 (z.B. ein
« RAM) geladen. Wird ein Befehl » = « durch die Vergleichsvorriehlung 13 erzeugt, so wird an den Programmspeicher 15 über die Steuerschaltung 16 ein Schiebebefehl gegeben, damit aus dem Programmspeieher 15 die anschließende Vergleichsbedingung ausgele-
sen wird. Erzeugt die Vcrgleichsvorrichtung 13 den Auslcsebefehl »A« oder »ß«, so gibt die Steuerschaltung 16 ein Voreinstell-Kommando an den Programmspeicher !5. um ihn in seinen Anfangs-Auslesezustand zurückzuversetzen, während zur gleichen Zeit ein Schreibbefehl über die Steuerschaltung 14«? an den dritten Speicher 14 gegeben wird.
Die Bezugszeichen 17a und 176 bezeichnen Detektoren, die zum Feststellen der Wortmarkierungen (We) und der Satzmarkier jngen (Re) in der aus den Speichern I Ia und 116 gelesenen Informationsspitzen dienen, um hierdurch die Sieuerschaltungcn 12a und 126 zu steuern. Die Sleuerschaltungen 12a und 126 erzeugen Signale, die das laufende Auslesen der Wortinformation anzeigen, welche ihrerseits der Vergleichsvorrichtung 13 zugeführt wird, wo die Anzahl der Ziffern der Informationssätze und auf Zifferngleichheit geprüft wird.
Die Einzelheiten der Steuerschaltuneen 12a und 126
sind in F i g. 3 dargestellt. Dort ist mit dem Bezugszeichcn 12.1-1 ein Zähler bezeichnet, der dazu dient, die Adressen mehrerer Wörter in dem Informationssatz festzustellen. Der Zähler wird durch die Satzmarkierungen Re, die durch die Detektorschaltung 17a festgestellt werden, zurückgesetzt und fortlaufend durch die Wortmarkierungen We, die durch die Detektorschaltung 176 festgestellt werden, weitergezahlt. Das Ausgangssignal des Zählers 12.7-1 wird an einen Koinzidenzscruiltkrcis l2a-2 geleitet. Weiterhin empfängt die Koinzidenzschaltung 12.7-2 numerische Information /um Adressieren des zu vergleichenden Wortes. Diese Iformation wird über die Steuerschaltung 16 aus dem Programmspeicher zugeführt. Die Koinzidenz zwischen dem Ausgang des Zählers 12.7-1 und der numerischen Information veranlaßt, daß der Koinzidenzschaltkreis 12.7-2 ein Koinzidenzsignal erzeugt, welches wiederum als laufendes Lesesignal der Vergleichsvorrichtung 13 über ein UND-Glied 12.1-3 zugeleitet wird. Ein Lesebefehl-Signal von der führenden Adresse des in dem Speicher 11a gespeicherten Informationssatzes wird über ein ODER-Glied 12.7-4 von der Steuerschaltung 12a abgegriffen. Das heißt, dem ODER-Glied 12,7-4 werden ein Startbefehl-Signai zum Starten des Lesens, das Befehlssignal » = « von der Steuerschaltung 16 und das Befehlssignal »A« aus der Vergleichsvorrichtung 13 zugeführt. Als Antwort auf diese Befehlssignale beginnt das Auslesen der Informationssätze aus dem Hauptspeicher 10, wobei der Informationssatz sukzessive und an seinem Anfang beginnend ausgelesen wird. Das Befehlssignal »4« aus der Vergleichsvorrichtung 13 wird an ein UND-Glied 12,7-3 gegeben. Zu diesem Zeitpunkt ist das UND-Glied 12.7-3 gesperrt, um die Abgabe des laufenden Lesesignals zu blockieren. Bei dieser Anordnung werden die zu vergleichenden intormationssätze in dem ersten und /weiten Speicher 11,7 bzw. 116 gespeichert. Im Anfangsstadium des Vergleichsbefehls werden Signale zum Adressieren der zuerst zu vergleichenden Wörter an die Koinzidenzschaltungen 12a-2 und 126-2 der Steuerschaliungen I2a bzw. 126 gegeben. Mit dem in dem Programmspeicher 15 angeordneten Programm. \mc es in der obigen Tabelle gezeigt ist. werden die aufgelesenen Informationswörter a und 6. die den Betraijsfeldern mit der Adreßzahl »4« der in den Speichern I Ia und I 16 gespeicherten Informationssät-/en entsprechen, zu der Vergleichsvorrichtung 13 übertragen. Diese Informationswörter a und b werden in dieser Schaltung verglichen unter Berücksichtigung der Ausrichtung der »untersten Ziffern« und dem Befehl "ansteigender Vergleich« aus dem Programmspeicher 15. Resultiert aus dem Vergleich der Befehl »A«. was die Auswahl des Informationswortes aus dem ersten Speicher I la bedeutet, so erregt dieser Lesebefehl über das ODER-Glied 12a-4 die Steuerschaitung 12a, um den in dem ersten Speicher 11a gespeicherten Informationssatz auszulesen. Zu diesem Zeitpunkt gibt die Vergleichsvorrichtung 13 ferner einen Befehl an die Steuerschaltung I4a ab. um hierdurch den ausgelesenen informationssatz in den dritten Speicher 14 zu laden und den Programmspeicher 15 auf die Anfangsbedingung voreinzustellen.
Andererseits lädt beim Befehl »S« der aus der rührungsadresse ausgeiesene Befehl, der über das ODER-Glied 126-4 der Steuerschaltung 126 ausgegeben wird, den in dem Speicher 116 gespeicherte Informationssatz in den dritten Speicher 14. Zusätzlich wird, wenn die Vergleichsvorrichtung 13 den Gleichheitsbefehl » = « abgibt, ein Schiebebefehl an den Programmspeicher 15 gegeben. Dann wird die Adresse aufgerufen, um das betreffende Informationswort aus dem ersten und zweiten Speicher 11a bzw. 116 auszulesen, und es wird die Vergleichsoperation ausgeführt, wie sie zuvor beschrieben wurde. Entsprechend dem Resultat des Vergleichs wird der Speicher 11,7 oder 116 angesprochen, um den Informationssatz aus dem Speicher I la oder 116 in den dritten Speicher
ίο 14 zu übertragen.
F i g. 4 zeigt ein Sehaluingsdiagramm der Vergleichs vorrichtung 13. wie sie in der oben beschriebenen Anordnung verwendet wird. Die Information a. die aus dem ersten Speicher 1 la ausgelesen wird, wird nach und nach von dem höchstwertigen Bit zum niedrigstwertigen Bit einem UND-Glied 18a zugeführt. Dasselbe geschieht für die Information 6. die zu dem Speicher 116 gehört und dem ÜND-Giicd iS6 zugeführt wird. Die Ausgangssignalc von Negatoren 19a und 196. die die Informationseingänge für a und 6 koppeln, werden zur Steuerung der UND-Glieder 18.7 und 186 verwendet. Anders ausgedrückt, wirken die UND-Glieder 18a und 186 derart zusammen, daß die ankommende Information bitweise verglichen wird, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, wenn diese nicht koinzident sind. Dies bedeutet z. B.. daß, wenn das eine Bit der ankommenden Information »1« ist und das andere Bit »0« ist. dasjenige UND-Glied 18a oder 186 ein Ausgangssignal erzeugt, welches an seinem Eingang ein Bit »1« empfängt. Die Ausgangssignale der UND-Glieder 18a und I86werden UND-Gliedern 20a und 206 sowie einem ODER-Glied 21 zugeführt. Auf diese Weise durchläuft das Ausgangssignal des ODER-Glieds 21 die Verzögerungsschaltung 22. das UND-Glied 23 und das ODER-Glied 21. Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 22 wird durch einer. Negator 24 invertiert. um die UND-Glieder 20a und 206 zu steuern. Die Informationswörter a und 6 in dem ersten und zweiten Speicher 11 a und 116. die V9n den in Fig. 1 gezeigten Steuerschaltungen 12a und 126 kommen, werden durch ein ODER-Glied 25 verknüpft und als Gattersignal dem UND-Glied 23 zugeführt.
Unter der Bedingung, daß die Ausleseinformation a und 6 den UND-Gliedern 18a und 186 zugeführt wird, liegen die Informationswörter a und 6 an. und somit wird an das UND-Glied 23 das Steuersignal angelegt. Unter dieser Bedingung wirken die UND-Glieder 18a und 186 zusammen, um den Bit-Vergleich durchzuführen: stellen sie eine Nichtkoinzidenz fest, was bedeutet, daß eines der Bits größer ist als das andere, so wirri das festgestellte Signal in der Verzögerungsschaltung 22 über das ODER-Glied 21 gespeichert und läuft über das freigegebene UND-Glied 23. um den obenerwähnten Weg zu durchlaufen. Hierzu speichert die Verzögerungsschaltung 22 stets eine »1« und sperrt dann die UND-Glieder 20a und 206. Nur das Resultat des Bitvergleichs, der ausgeführt wurde, bevor die Verzögerungsschaltung 22 eine »1« erzeugte, wird durch die UND-Glieder 20a und 206 geleitet, um ein Flipflop 26a oder 266 zu setzen und das Resultat des Vergleichs darin zu speichern.
Die Ausgangssignale der UND-Glieder 20a und 206 werden über UND-Glieder 27a und 276 sowie ODER-Glieder 28a und 286 an UND-Glieder 29a und 296 bz\y. UND-Glieder 30a und 306 gelegt. Die Ausgangssignale der UND-Glieder 29a und 306 gelangen zu einem ODER-Glied 31a. während die Ausgangssignale der UND-Glieder 30a und 296 an ein ODER-Glied 316 gelangen. Durch die ODER-Glieder
31 oder 316 wird der erste oder zweite Speicher 11a bzw. 1 16 aufgerufen und über den Befehl »Au oder »ß« die zugeordneten Informationssätze ausgelesen. Es sei daran erinnert, daß das Signal für eine abfallende Reihenfolge durch eine logische »1« dargestellt wird, während das Signal für eine ansteigende Reihenfolge durch eine logische »0« dargestellt wird. Diese Signale werduu aus dem Programmspeicher 15 ausgegeben und stellen Befehlssignale dar. um zu entscheiden, ob das Informationswort in der absteigenden Reihenfolge von großen zu kleinen Werten oder in ansteigender Reihenfolge von kleinen zu großen Werten genommen wird. Diese Signale werden direkt den UND-Gliedern 29.1 und 296 oder über einen Negator 32 den UND-Gliedern 30;) und 30b zugeführt. Die Informationswörter ;; und b werden weiterhin an UND-Glieder 33.1 und 336 gegeben. Die UND-Glieder 33a und 336 sind über Negatoren 34a und 34/? gekoppelt, denen die Signale a und b zugeführt werden, wie es aus der Zeichnung ersichtlich ist. Die UN D-Glieder 33a und 336 werden durch das Ausrichtesignal für die untere Ziffer »1« aus dem Programmspeicher 15 freigegeben, und die Ausgangssignale der UND-Glieder 33a und 336 werden an die ODER-Glieder 28a bzw. 286gelcgt.
Die Informationswörter werden aus dem ersten und zweiten Speicher lla bzw. 116 beginnend am Wortanfang. seriell und bitsynchron abgerufen. Auf diese Weise werden die Längen der betreffenden jeweiligen Informationswörter, die aus den Speichern llaund 116ausgelesen werden,durch die UND-Glieder 33a uiid 336 verglichen, so daß die Anzahl der Ziffern der gleichzeitig ausgelesenen Inforniationswörter verglichen \s orden. Bei numerischer Information werden auch deren Werte miteinander verglichen. Auf diese Weise kann herausgefunden werden, welche Informa-· tion bezüglich der Ziffernzahl oder — bei gleicher Zifferrizah! - bezüglich des Wertes größer ist.
Das Befchlssignal für die obere Ziffemausrichtung »0«, das aus dem Programmspeicher 15 entnommen wird, wird einem Negator 35 zugeführt, wo es als Gattersteuerung wirksam ist. Das bedeutet, der Ausgang des Negators 35 wird den UND-Gliedern 27a und 276 zugeführt, um diese zu öffnen.
Das Ausgangssignal des ODER-Glieds 25 zum Feststellen der Informationswörter a und 6 wird einer monostabilen Kippstufe zugeführt. Die monostabile Kippstufe 36 erzeugt einen Kippimpuls bei der abfallenden Flanke des Ausgangssignals des ODER-Glieds 25. Der erzeugte Signalimpuls wird über eine Vcrzögerungsschaltung 37 einem Negator 38 zugeführt. Das Signal von dem Negator 38 setzt die Flipflops 26a und 266 zurück. Das Ausgangssignal der monostabilen Kippstufe 36 ist mit UND-Gliedern 39a. 39£> und 40 verbunden. Die Ausgangssignale der Flipflops 26a und 266 im gesetzten Zustand und das Signal »1« für untere Ziffemausrichtung werden an die UND-Glieder39a und 396 gegeben, deren Ausgangssignale wiederum den ODER-Gliedern 28a und 286 zugeführt werden. Die Signale der Fiipflops 26a i:nd 266 im zurückgesetzten Zustand werden dem UND-Glied zugeführt, das das Gleichheitssignal ( = ) des Vergleichsergebnisses erzeugt.
Besteht die Adreßinformation aus den Sortierworten, wie z. B. »Kunde«, so werden in der beschriebenen Vergleichsvorrichtung 13 die oberen Ziffern dieses ö Sortierwortes ausgerichtet, und der Vergleich erfolgt von den oberen zu den unteren Ziffern in absteigender Reihenfolge. Diesmal liefert der Programmspeicher 15 das Befehlssignal »0« für obere Ziffemausrichtung. welches durch den Negator 35 invertiert wird und dann den UND-Gliedern 27a und 276 zugeführt wird. Unter diesen Bedingungen werden die aufgerufenen »Kundencodierungen« aus dem ersten und zweiten Speicher 11a und 116 in Richtung vom Anfang der Codierung /u ihrem Ende ausgelesen und dann den UND-Gliedern 18a und 186 zugeführt. Dort werden die Bits, aus denen die Codierungen bestehen, von den oberen bis zu den unteren Ziffern verglichen. Ist eines der Bits »1« und das andere »0«, so erzeugt dasjenige UND-Glied 18a oder 186 ein Ausgangssignal, dem die »1« zugeführt wird, Erzeugt beispielsweise das UND-Glied 18a das Ausgangssignal, so ist die Codierung »a« größer als die Codierung »6«. Das Ausgangssignal durchläuft die UND-Glieder 20a und 27a sowie das ODER-Glied 28a und gelangt zu den UND-Gliedern 29a und 30a. Speichert der Programmspeicher 15 ein Programm, um die informationswörter in ansteigender Reihenfolge auszugeben, dann erhält das UND-Glied 30a ein Gattersignal an einem seiner Eingänge, und das Ausgangssignal des ODER-Glieds 316 ermöglicht, daß das UND-Glied 30a das Befehlssignal »ß« erzeugt, um das Auslesen des Informationssatzes aus dem zweiten Speicher 116 festzulegen.
Diesmal war ein Befehl für die obere Bitausrichtung gegeben, so daß die UND-Glieder 33a und 336 gesperrt blieben und kein Vergleich zwischen den Wortlängen ausgeführt wurde. Weiterhin werden die Ausgangssignale der UND-Glieder 20a und 206 von der oberen zur unteren Ziffer hin verglichen, um eines der Flipflops 26a und 266 zu setzen. Die Ausgangssignale der F'.iptlops werden jedoch nicht verarbeitet.
Dann ist die Leseoperation aus dem ersten und zweiten Speicher 11a und 116 abgeschlossen, und die Informationswörter a und 6 sind verglichen. Zu diesem Zeitpunkt erzeugt die rnop.osiabile Kippstufe 36 ein Ausgangssignal, um die Flipflops 26a und 266 in ihren Änfangszustand zurückzusetzen.
Erzeugt eines der UND-Glieder 18a und 186 ein Ausgangssignal, so durchläuft das Vergleichs-Ausgangssignal den Weg über die Verzögerungsschaltung 22, das UND-Glied 23 und das ODER-Glied 21. Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 22 sperrt das UND-Glied 20a über den Negator 24, um einen weiteren Vergleich der noch nachfolgenden niedrigeren Bits zu stoppen. Der Grund hierfür liegt darin, daß. wenn die relativen Wortlängen beim Vergleich der oberen Bits gefunden wurden, der Vergleich der nachfolgenden unteren Bits nicht mehr notwendig ist. Die den obengenannten Weg durchlaufende Information wird am Ende des Vergleichs der Informationswörter entfernt.
Sind unter den obengenannten Bedingungen die aus den ersten und zweiten Speicher 11a und 116 ausgelesenen Informationswörter gleich, so erzeugt keines der UND-Glieder 18a und 186 ein Ausgangssignal, während die Informationswörter a und 6 durchlaufen. Dies bedeutet, daß sich beide Flipflops 26a und 266 in ihrem zurückgesetzten Zustand befinden und die monostabile Kippstufe 36 ein Ausgangssignal erzeugt. Zu diesem Zeitpunkt erzeugt das UND-Glied 40 ein Gleichheitssignal (=).
Der soweit beschriebene Vorgang bezieht sich auf die Ausrichtung der oberer. Bits von Sortiercodierungen. Im Fall zu vergleichender numerischer Information liefert der Programmspeicher 15 das Befehlssignal »1« für untere Ziffemausrichtung an die Vergleichsvomchtung
13. Genauer gesagt werden Gattersignale an die UND-Glieder 33a und 336 sowie die UND-Glieder 39a und 396 gelegt. Unter diesen Umständen werden die aus dem ersten und zweiten Speicher 11 a und 11 b gelesenen Informationswörtcr a und bdurch die UND-Glieder 18a und 186 so miteinander verbunden, daß sie von den oberen zu den unteren Bits hin verglichen werden. Das Resultat des Vergleichs wird in den Flipflops 263 und 26b gespeichert. Wird angenommen, daß das Informationswort a größer ist als das Informationswort b, dann wird das Flipflop 26a gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt werden die UND-Glieder 27« und 27b gesperrt, so daß durch die Kombination der UND-Glieder 18a und 18t kein Vergleichs-Ausgangssignal erzeugt wird, im Gegensatz zu dem Vergleich der Sortiercodierungen.
Andererseits werden die Informationswörter a und b durch die Kombination der UND-Glieder 33a und 336
10
miteinander verglichen. Das größere dieser beiden Signale öffnet eines der UND-Glieder 33a und 336, um das entsprechende ODER-Glied 28a oder 286 zu öffnen. Auf diese Weise erzeugt das ODER-Glied 31,7 oder 316 ein Aiisgangssignal ais Resultat des Vergleichs entsprechend dem Befehlssignal für ansteigende oder abfallende Reihenfolge.
Sind die aus den Speichern 11 a und 116 ausgelesenen, zu vergleichenden Informationswörter gleich, so wird durch die UND-Glieder 33a und 336 kein Ausgangssignal erzeugt. Die UND-Glieder 39a oder 396. die am Ende des Durchlaufs der Informationswörter gesperrt werden, stellen den Setzzustand der Flipflops 26a oder 266 fest, um ein Aiisgangssignal an die ODER-Glieder 28a oder 286 abzugeben, welches die relativen Langer· repräsentiert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

'.'" Ι'.."' Patentansprüche:
1. Vergleichseinrichtung zum Vergleichen von Informationen variabler Länge mit einem Haupt- : speicher zum Speichern einer Vielzahl von Informavtionssätzeri, die durch Satzmarkierungen voneinander; getrennt sind,· in entsprechenden Adressen, wobei der Informationssalz aus einer Vielzahl von Wörtern variabler Länge .besteht, die durch Wort- ; markierungen getrennt sind,
einem ersten Speicher zum Speichern von zumindest einem ersten Wort eines ersten Informationssatzes, das aus dem Hauptspeicher für einen Vergleich ausgelesen wird,
einem zweiten Speicher zum Speichern von zumindest einem ersten Wort eines mit dem ersten Informationssatz zu vergleichenden zweiten Infor-•mationssatzsS. wobei das erste Wort des zweiten .. Informationssatzes dem ersten Wort des ersten ; .Informationssatzes in seiner Bedeutung entspricht,
einer Vergleichsvorrichtung zum Vergleichen der aus dem ersten und zweiten Speicher ausgelesenen • Wörter, und
einem dritten Speicher zum Speichern eines der ausgelesenen Wörter auf der Grundlage eines Vergleichs durch die Vergleichsvorrichtung, wobei das in dem dritten Speicher nach dem Vergleich durch die Vergleichsvorrichtung gespeicherte Wort wiederum übsr den Hauptspeicher in den ersten Speicher eingelesen wird, zumindest ein erstes Wort '·. eines mit dem zweiten als nä^nstes zu vergleichenden dritten Informationssatzes in den zweiten Speicher eingeschrieben wird us.J die entsprechenden Wörter wiederum aus dem ersten und /weiten Speicher zu einem Vergleich ausgelesen werden, so daß die in dem Hauptspeicher gespeicherten Informationssätze in einer vorbestimmten Reihenfolge geordnet werden.
dadurch ge k en η ζ eich η et. daß eine mit der Vergleichsvorrichtung (13) verbundene Vorrichtung (15) vorgesehen ist, die eine vorbestimmte von zwei Vergleichsarten bestimmt, wobei bei der ersten Vergleichsart die Werte sich entsprechender Ziffern von die Wörter darstellenden numerischen Codierungen verglichen werden, während bei der zweiten Vergleichsart zusätzlich und gleichzeitig die Wortlänge verglichen wird, und daß die Vcrgleichsvorrichtung(13) bei Empfang eines die erste Betriebsart bezeichnenden Ausgangssignals von der Vorrichtung (15) nacheinander die Werte der Ziffern, beginnend mit den höchsten Ziffernstellen, der entsprechenden ersten Wörter aus dem ersten und zweiten Speicher (11a, üb) vergleicht, während sie bei Empfang eines die zweite Betriebsart angebenden Ausgangssignals zusätzlich die Wortlänge der verglichenen ersten Wörter vergleicht und bei gleicher Wortlänge den Ziffernvergleich bei ungleicher Wortlänge jedoch diese für die Vergleichsentscheidung verwendet.
2. Vergleichseinrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (15) zur Bestimmung der Vergleichsart ferner angibt, ob gemäß dem Vergleichsergebnis das größere oder das kleinere Wort in dem dritten Speicher (14) zu speichern ist.
3. Vergleichseinrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsvurrichtung (13) Vorrichtungen (18a. 196, 186, 19a) zum aufeinanderfolgenden Vergleichen der Werte entsprechend der Ziffern der entsprechenden aus dem ersten und zweiten Speicher (Ha, 11 ty ausgelesenen Wörter und zum Ausgeben einer eine Eins enthaltenden Wortziffer als ein größeres Wort beim ersten Auftreten einer Nichtkoinzidenz zwischen den Ziffern aufweist, wobei der Vergleich Tiit den ersten Bits der Wörter beginnt.
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