DE275155C - - Google Patents

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DE275155C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 275155 -KLASSE 72/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1912 ab.
Um das Feuerfeld der Geschütze besser auszunutzen, sind Visiereinrichtungen geschaffen worden, die sowohl mit abhängiger als auch mit unabhängiger Visierlinie benutzt werden können.
Bei Visiereinrichtungen mit unabhängiger Visierlinie, d. h. bei solchen, bei welchen die Einstellung des Geländewinkels durch Bewegen eines um die Schildzapfen drehbaren Zahn-
.o bogens samt dem Rohr und die Einstellung des Entfernungswinkels durch Bewegen des Rohres an diesem Zahnbogen entlang erfolgt, ist der Erfindung gemäß die Einrichtung getroffen, daß dieser Zahnbogen entsprechend verlängert und mit einem die Visiermittel tragenden Schieber versehen ist, der der Entfernung nach auf diesem Zahnbogen verstellbar ist. Bei einer derartigen Ausbildung der Visiereinrichtung ist durch die Einstellung des
ίο Schiebers noch eine Einstellung des Schußwinkels möglich, wenn eine Verstellung der unabhängigen Visierlinie nicht mehr möglich ist.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
An der Lafette α des Geschützes ist eine zu beiden Seiten der Lafette mit Ritzeln b versehene Welle c gelagert, die durch den an der linken Seite des Geschützes gelagerten Schnekkentrieb d gedreht werden kann. Mit den Ritzeln b sind zwei starr miteinander verbundene Zahnbögen e, die in Hülsen f gelagert sind, in Eingriff; in die Zahnbögen e greifen weiter zwei Ritzel g ein, die auf der an der Wiege h gelagerten Welle i befestigt sind. Diese Welle kann durch den an der rechten Seite des Geschützes befindlichen Schneckentrieb k gedreht werden. Bei der Drehung wird die Wiege mit dem darauf befindlichen Geschützrohr um die Schwenkachse des Geschützes I an den Zahnbögen entlang bewegt. Dadurch erfolgt die Einstellung des Schuß- oder Entfernungswinkels, der auf einer an der rechten des Geschützes befindlichen, nicht gezeichneten Teilungstrommel abgelesen werden kann. Durch Bewegen des Triebes d wird der Zahnbogen samt Wiege und Geschützrohr um die Schwenkachse gedreht. Auf diese Weise kann also die Ausschaltung des Geländewinkels erfolgen. \
Die Visiereinrichtung unterscheidet sich nun von andern mit unabhängiger Visierlinie dadurch, daß die aus Kimme und Korn oder einem Visierfernrohr bestehenden Visiermittel nicht unmittelbar auf einem der beiden Zahnbögen, gewöhnlich dem auf der linken Geschützseite befindlichen, angebracht sind, sondern an einem Schieber m (Fig. 3, 4) sich be-
finden, der auf dem verlängerten Zahnbogen der Entfernung gemäß nach der Teilung eingestellt werden kann. Die Verstellung des Schiebers m auf dem Zahnbogen e erfolgt durch einen am Schieber gelagerten Trieb n, der in die Zähne des Zahnbogens eingreift.
Die Einstellung des Schußwinkels durch Verstellung der unabhängigen Visierlinie durch den an der rechten Seite des Geschützes befindlichen Trieb k ist nur bis zu einer bestimmten Grenze möglich. Über diese Grenze hinaus kann eine Einstellung des Schußwinkels nunmehr durch Verstellung der unabhängigen Visierlinie erfolgen, indem der Schieber an dem Zahnbogen der Entfernung gemäß eingestellt wird. Durch die Geländewinkelrichtmaschine wird dann dem Rohr die nötige Überhöhung gegeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 2c
    Visiereinrichtung an Geschützen, bei der die Einstellung des Geländewinkels durch Bewegen eines um die Schildzapfen drehbaren Zahnbogens samt dem Rohr und die 2j Einstellung des Entfernungswinkels durch Bewegen des Rohres an diesem Zahnbogen entlang erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem entsprechend verlängerten Zahnbogen ein die Visiermittel tragender 3t Schieber vorgesehen ist, der der Schußentfernung nach eingestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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