DE2755352A1 - Schattierungsmarkierer fuer textilstoffbahnen - Google Patents
Schattierungsmarkierer fuer textilstoffbahnenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06H—MARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
- D06H1/00—Marking textile materials; Marking in combination with metering or inspecting
- D06H1/02—Marking by printing or analogous processes
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Description
dadurch, daß die Andruckwalze erhabene Kissen im Abstand längs der ümfangsfläche aufweist, die mit entsprechenden
Zeichen auf der Druckwalze korrespondieren, so daß eine Spannung, die sonst längs der Längskanten des Textilstoffes,
der ausgebreitet wird, durch die ungleiche Friktion eingeführt würde, die von Andruck- und Druckwalze auf den Stoff
ausgeübt wird, durch die Tatsache ausgeglichen wird, daß die losen Teile zwischen den erhabenen Kissen auf der Andruckwalze
durchhängen und die gespannten Teile des Stoffes die Sehne zwischen den in Umfangsrichtung benachbarten erhabenen
Kissen auf der Andruckwalze überspannen, so daß die Hetto-Spannung
auf Null gemittelt wird. In den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind die Kissen auf der Andruckwalze
und die erhabenen Zeichen auf der Druckwalze in entsprechenden Wendeln angeordnet. Die Andruckwalze, die Druckwalze
und die Auftragwalze werden alle mit motorischen Antrieben angetrieben, die auch die Ausbreitungsvorrichtung
antreiben, so daß der Stoff spannungslos ausgebreitet wird.
Die Erfindung betrifft Geräte zur Markierung von Textilien
und insbesondere ein Gerät zur Schattierungsmarkierung von textlien Stoffen.
Vie in der Bekleidungsindustrie bekannt ist, ist es erwünscht,
identifizierende Markierungen, gewöhnlich aufeinanderfolgende
Zahlen, auf die Rückseite der Gtoffbahn zu stempeln, während diese mit einer Stoffausbreitun^svorrichtung auf
einem Ausbreitungstisch ausgebreitet wird. Der Zweck dieser Maßnahme liegt darin, daß, wenn ein Stapel Kleidungsstückteile
aus den Lagen des ausgebreiteten Stoffes ausgeschnitten werden, die Stücke einer einzelnen Lage identifiziert und
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zusaamen kombiniert werden können, um ein einzelnes
Kleidungsstück zu formen, so daß jede Möglichkeit von Variationen in der Farbschattierung des Stoffes von Lage
zu Lage eliminiert wird.
Verschiedene Versuche sind gemacht worden, erfolgreiche Schattierungsmarkierer herzustellen (US-PS 3 902 4-13,
3 951 397 und 3 939 766). Ein bekannter Schattierungsmarkierer (US-PS 3939 766) besteht aus einem Rahmen, der Druckräder
trägt, die Reihen von Markierungsdrucklettern auf den Umfangen aufweisen und die dadurch gedreht werden, daß der
Stoff sich in Anlage an den Druckrädern bewegt. Es ist ein Mechanismus vorgesehen, mit dem Druckfarbe nur auf
ein ausgewähltes Druckelement aufgetragen wird, so daß zwar alle Druckelenente oder Lettern am Stoff anliegen, aber
nur das ausgewählte Element sein Bild abdruckt. Es sind ferner Einrichtungen vorgesehen, um das Druckrad synchron
mit dem Mechanismus zum Farbauftrag zu drehen, so daß das Druckelement, das mit Farbe zu versehen ist, manuell ausgewählt
werden kann. Beim Durchlauf durch den Schattierungsmarkierer, der auch auf die otoffausbreitungsvorrichtung
montiert ist, läuft das Tuch über eine Ambosswalze auf
einer Seite des Stoffes, während ein Paar Druckräder auf der der Ambosswalze gegenüberliegenden Seite gegen den Stoff
drücken, um die Schattierungsmarkierungen aufzudrucken. Die Bewegung des Stoffes durch den Schattierungsmarkierer
dreht die Druckräder und den Farbauftragsmechanismus, ebenso wie eine Auftragswalze, die den Farbauftragsmechanismus mit
Farbe versieht.
2r.i dieser Art eines Schattierungsmarkierers gibt es mehrere
Probleme. Das erste Problem ergibt sich daraus, daß eine erhebliche Spannung in den Stoff eingeführt wird, weil der
Stoff beim durchlauf durch die Schattenmarkierung auf den
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— it —
(ρ
Ausbreiturgstisch als Antriebskraft zum Drehen der Druckträger
verwendet wird. Dadurch kann der Stoff bei der Ausbreitung verzogen werden, wenn es sich um einen locker
gewebten Stoff handelt, beispielsweise Wirkware. Ein weiteres Problem besteht darin, daß die Spannung eine Verschmierung
beim Abdruck der Schattierungsmarkierungen hervorrufen kann. Ein weiteres Problem liegt darin, daß
die durch den Kontakt mit der Ambosswalze und den Druckrädern hervorgerufene Spannung ungleichmäßig über die Breite
des Stoffes verteilt sein kann, so daß ein Knick oder eine Falte in dem Stoff entsteht, ehe dieser durch den Druckteil
des Schattierungsmarkierers hindurchläuft. Dadurch kann das abgedruckte 3ild unterbrochen werden, so daß es nicht
mehr erkennbar ist.
Diese und weitere Nachteile bekannter Schattierungsmarkierungsvorrichtungen
werden erfindungsgemäß mit einem verbesserten StoffSchattierungsmarkierer beseitigt, der auf eine Stoffausbreitungsmaschine
montiert ist und der wenigstens eine mit Druckfarbe versehene, drehbare Druckwalze mit
erhabenen Zeichen auf der Umfangsflache aufweist und einen
gegenüberliegenden Andruckzylinder, wobei die Stoffbahn mit ausgewählten Zeichen über ihre Breite von der Druckwalze
bedruckt wird, wenn die Stoffbahn während des Ausbreitungsvorgangs zwischen Druckwalze und Andruckwalze hindurchgeführt
wird. Die Verbesserung nach der Erfindung besteht aus einer Einrichtung zur Synchronisierung der Drehung der
Druckwalze mit der Drehung der Andruckwalze und erhabenen
Kissen auf der Umfangsflache der Andruckwalze, wobei jedes
der erhabener. Kissen so positioniert ist, daß es mit wenigstens einem der erhabenen Zeichen auf der Druckwalze
korrespondiert.Durch diesen Mechanismus wird die Spannung,
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die längs den Längskanten der Stoffbahn durch Andruck- und
Druckwalzen eingeführt wird, ausgeglichen. Das ist darauf zurückzuführen, daß die losen Teile der Stoffbahn zwischen
den erhabenen Kissen herabhängen und die gespannten Teile
die Sehne zwischen den in Umfangsrichtung benachbarten erhabenen Kissen überspannen. Bei einer bevorzugten Ausführungsfonn
der Erfindung ist die Einrichtung zur Synchronisierung der Drehung von Druck- und Andruckwalze motorisiert
und treibt die Andruck- und Druckwalze ohne Rücksicht auf die Kraft derTudibahn, wenn diese ausgebreitet wird, so daß
die Stoffbahn durch den Schattenmarkierer hindurchgeführt wird. Das ist im Gegensatz zu bekannten Schattierungsmarkierern, bei denen die Bewegung des Tuches beim Ausbreiten
selbst die Drehung von Andruck- und Druck-Walzen erzwang. Auf diese Weise wird keine Spannung in den Stoff eingeführt
und ein Verschmieren der abgedruckten Zeichen auf dem Stoff wird erheblich reduziert. Diese motorisierte Einrichtung
treibt auch den Ausbreiter selbst, um weiter jede Spannung zu reduzieren, die sonst in den Stoff eingeführt
werden könnte. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die erhabenen Zeichen auf der Druckwalze und
die erhabenen Kissen auf dem Andruckzylinder in korrespondierenden Wendeln angeordnet, so daß jede Spannung oder
Lose im Stoff veranlaßt wird, sich quer zu bewegen, mit dem Endeffekt, daß die Spannung quer über die Bahn ausgeglichen
wird. Die erhabenen Zeichen oder die erhabenen Kissen sind vorzugsweise nachgiebig. In der bevorzugten
Ausführungsform ist der Abstand zwischen der Andruckwalze und den Druckrädern kontrollierbar, um unterschiedliche
Stoffbahndicken berücksichtigen zu können. Weiter kann durch Kontrolle des Abstandes zwischen Andruckwalze und
Truckrädern der otoff mehr oder weniger schnell ausgegeben
werden.
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Demit die Stoffbahn anfänglich zwischen Andruckwalze und
Druckwalze eingeführt werden kann, ist die Andruckwalze schwenkbar in den Schattierungsmarkierer montiert, so daß
sie aus einer geschlossenen Fosition, eng der Druckwalze benachbart, in eine offene Position, weg von der Druckwalze,
geschwenkt werden kann. Es ist eine Synchronriemeneinrichtung vorgesehen, um die Synchronisation zwischen der Andruckwalze
und der Druckwalze aufrechtzuerhalten, wenn die Andruckwalze zwischen der geschlossenen und der offenen Position geschwenkt
wird, so daß nach dem Rückschwenken von einer offenen Fosition in die geschlossene Position die erhabenen Kissen der Andruckwalze
weiterhin mit den entsprechenden erhabenen Zeichen der Druckwalze korrespondieren.
lurch die Erfindung soll deshalb ein Schattierungsmarkierer-Zusatz
für eine Tuchausbreitmaschine verfügbar gemacht werden, die einen Walzenspalt für den Textilstoff während der
Schattenmarkierungs-Verarbeitung bildet, ohne daß eine Spannung oder ein Verziehen in irgendeiner Achse in den
Textilstoff eingeführt wird.
Veiter soll durch die Erfindung ein Schattierungsmarkierer-Zusatz
für eine Ausbreitmaschine verfügbar gemacht werden, die die Spannung in der Stoffbahn während des Schattierungsmarkierungsvorganges
ausgleicht.
Weiter soll durch die Erfindung eine Schattierungsmarkierung für eine Textilstoffausbreitemaschine verfügbar gemacht
werden, die motorisiert ist, um im Textilstoff weder quer noch längs eine Spannung zu erzeugen, wenn der Textilstoff
ausgebreitet und gleichzeitig schattierungsmarkiert wird.
Diese und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung gewisser bevorzugter
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Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit der
Zeichnung; es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische, teilweise weggeschnittene Ansicht einer Schattierun&smarkierungs- und
Ausbreit-Vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 2 schematisch perspektivisch Druckwalzen,
Andruckwalzen, Farbauftragwalze und Farbwalze der Ausführungsform nach Fig. 1;
eine Ansicht der linken Seite des Schattierungsmarkierers nach der Erfindung gemäß Fig. 1;
eine teilweise geschnittene Ansicht entsprechend der Linie 4—4 in Fig. 3;
eine teilweise geschnittene Ansicht entsprechend der Linie 5-5 in Fig. 3;
einen Schnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 4; einen Schnitt längs der Linie 7-7 in Fig. 5;
einen Schnitt längs der Linie 8-8 in Fig. 6;
schematisch eine Ansicht von Druckwalze, Andruckwalze, Farbauftragswalze und Farbwalze
der Ausführungsform des Schattierungsmarkierers nach Fig. 1;
Fig.10 einen Schnitt des Indexmechanismus zur Positionierung
der erhabenen Zeichen des Druckzylinders hinsichtlich der Farbauftragswalze
des Schattierungsmarkierers nach der Erfindung genäß Fig. 1;
Fig. 11 schematisch einen Schnitt längs der Linie 11-11
in rig. 9;
Fig. 12 einen Schnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 3; und
«09825/0786 omGINAL
Fig.13 einen Schnitt längs der Linie 13-13 in Fig.
Gemäß Fig. 1 und 3 wird der Anmeldungsgegenstand von einem Ausbreiterschlitten IO getragen, der aus einer vertikalen
linken Seitenplatte 12 und einer vertikalen rechten Seitenplatte 14 zusammengesetzt ist, die mit Querträgern 16 im
Abstand voneinander gehalten werden. Der Ausbreiter läuft auf Rädern 18 und 19, die drehbar in die Seitenplatten 12
bzw. 14 montiert sind. Die Räder 18 rollen auf einer Schiene 20, die auf einen horizontalen, ebenen Ausbreittisch 22
montiert ist. Die Seitenplatte 14 hat mit Gummi versehene Räder 19, die drehbar montiert sind und längs der flachen
Oberfläche des Tisches 22 rollen. Der Ausbreittisch 22 kann sich über beliebige Längen erstrecken, beispielsweise
15 Meter. Die Breite des Tisches 22 ist etwas größer als
die des Ausbreiters 10, um der Breite eines Tuchballens Rechnung zu tragen. Der Tuchballen 26 wird auf einer
Welle 28 getragen, die ihrerseits an jedem Ende drehbar auf einem Hollenpaar 30 gelagert ist, das am oberen Ende
eines senkrechten Schenkels 24 montiert ist, der an jeder der Seitenplatten 12 und 14 befestigt ist.
Da die Position des Schattenmarkierers 10 mit Bezug auf die Breite des Ausbreitetisches 22 fixiert ist, da die
Räder 18 auf der Geitenschiene 20 laufen, ist es manchmal notwendig, den Ballen 26 in Querrichtung zu verschieben,
um ihn richtig auszufluchten und im Schattenmarkierer und auf dem Tisch 22 zu zentrieren. In Fig. 1 und 15 ist ein
Mechanismus dargestellt, mit dem das durchgeführt werden ' kann. Ein zylindrischer Führungsring 36 ist auf das linke
Ende der V/eile 28 zwischen Ballen 26 und Rollen J>0 montiert.
Ein Hebelarm 34 ist schwenkbar an einem Ende am vertikalen
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Schenkel 24 montiert und trägt ein Gabelrollenpaar 35 am anderen Ende. Die Rollen 35 werden vom Ring 36 gefangengehalten. Ein Gewindestab 32 mit einem Knopf an einem Ende
ist drehbar in den Vertikalschenkel 24 montiert. Sein anderes Ende ist in den Mittelteil des Hebelarms 34 eingeschraubt.
Venn der Stab 32 manuell gedreht wird, kann der Hebelarm 34 im Uhrzeigersinn, oder gegen den Uhrzeigersinn,
gesehen in Fig. 13, geschwenkt werden. Das hat den Effekt, daß der zylindrische Laufring zusammen mit der Welle 28
quer mit Bezug auf den Schattierungsmarkierer bewegt wird. Das erlaubt es, den Ballen 26 einstellbar im Schattierungsmarkierer zu zentrieren.
Um den Schattierungsmarkierer 10 längs des Ausbreitungstisches 22 zu fördern, ist ein Elektromotor 38 durch ein
rechtwinkliges Untersetzungsgetriebe 40 angekuppelt, das eine Ausgangswelle 41 auf der dem Motor 38 und dem Untersetzungsgetriebe
40 entgegengesetzten Seite der Seitenplatte 12 aufweist. Eine V-Riemen-Scheibe 42 ist auf diese
Welle 41 montiert. Die Scheibe 42 ist mittels eines V-Riemens 45 mit einer Scheibe 44 verbunden. Die Scheibe 44 ist auf
eines der Räder 18 montiert. Der Motor 38 ist umkehrbar,
so daß ndt den Scheiben 42 und 44 auf das Rad 18 übertragene
Kraft den Ausbreiter 10 in jeder Richtung längs des Ausbreitungstisches treiben kann. Der Motor wird mit zwei
Schwenkarmen 48 kontrolliert, die schwenkbar auf die Seitenplatte 12 montiert sind und die an ihren freien Enden
schwenkbar mit einem horizontalen Stab 50 verbunden sind,
der in Gleitblöcke 52 montiert ist, die an der Seite der'
Seitenplatte 1? befestigt sind. Ein Doppelende-Hebenocken 54-int
auf den rltab 50 montiert, um zwei Mikroschalter 56 und
5P zu betätigen, die an der Seitenplatte 12 befestigt sind.
Venn einer der Arme ^-8 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird,
uni den horizontalen Stab 50 nach rechts zu verschieben,
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gesehen in Fig. 1, betätigt das iiebeende des Nockens 54
den Schalter 53, der dafür sorgt, daß der Motor 38 in der richtigen Richtung rotiert, um den Schattierungsmarkierer
10 nach rechts, gesehen in Fig. 1, zu treiben. Umgekehrt, wenn der Schwenkarm 48 im Uhrzeigersinn verdreht wird, um
die Stange 50 nach links zu verschieben, schließt das
Hebeende des Nockens 54 den Schalter 56, so daß der Motor 33 den Schattierungsnarkierer nach links treibt, gesehen
in Fig. 1. Eine Doppelende-Feder 60, die auf die Seitenplatte
12 montiert ist, sorgt dafür, daß die Stange 50 den Nocken 5^ zwischen den Schaltern 56 und 58 zentriert,
wenn keine Kraft auf die Schwenkarme 48 wirkt.
Die Schattierungsmarkierungseinrichtung nach der Erfindung wird vom Ausbreiter 10 getragen und ist so betreibbar,
daß Identifizierungsmarkierungen auf die Rückseite des Tuches gedruckt werden, wenn dieses den Ballen verläßt,
aber ehe es auf dem Tisch 22 ausgebreitet wird. Der Schattierungsmarkierer ist in der Lage, die Markierungen
für jede aufeinanderfolgende Tuchlage zu ändern.
liach dem Verlassen des Tuchballens 26 passiert die Stoffbahn
62 zur rechten Seite des Ausbreiters 10, gesehen in Fig. 3^ und läuft unter einer rückwärtigen oberen Walze
64 durch. Danach passiert sie über und um eine vordere
obere Walze 66 und nach unten zwischen einer Andruckwalze 68 und einer oberen, Einer-Druckwalze 70 und einer unteren,
Zehner-Druckwalze 72. Die Anordnung der Andruckwalze 68 mit Bezug auf die Druckwalzen 70 und 72 ist der Art, daß %
die Andruckwalze sich rechts von der Stoffbahn 62, gesehen in Fig. 3, befindet und die Druckwalzen 70 und 72 sich
links von der Bahn 6? befinden, gesehen in Pig. 3. I.'ach
dem Verlassen der Zehner-iruckwalze 7? läuft die Bahn 62
zwischen zwei unteren oder Boden-Walzen 76 und 78 durch. Die Bahn fällt danach spannungslos auf den Tisch 22Λ wenn
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sich, der Ausbreiter 10 längs des Tisches bewegt. Wie noch
näher erläutert wird, werden die Andruckwalze 68 und die Druckwalzen 70 und 72 mit dem Motor 68/Um5IXe1SaAn'62 durch
den Schattierungsaiarkierer zu ziehen, so daß die Bahn 62,
die zwischen den Walzen 76 und 78 fällt, praktisch keine Längsspannung erfährt. Sie läuft synchron mit der Geschwindigkeit
des Ausbreiters 10 aus, wenn sich dieser längs des Tisches 22 bewegt. Wie noch näher erläutert wird,
weisen die druckwalzen 70 und 72 jede eine Anzahl Bänder 80 aus erhabenen Druckzeichen 82 auf. Diese Bänder erstrecken
sich in Umfangsrichtung um die Walzen und haben in Längsrichtung der Walzen jeweils Abstände, d.h., quer
zur Breite des Schattenmarkierers. Jedes Band 80 besteht, wie erwähnt, aus einer Vielzahl erhabener Zeichen 82 in
Segmenten. Die Zeichen bilden eine Folge von Markierungen, beispielsweise eine Nummernfolge, um das Band 80. Einzelne
Zeichen werden selektiv mit erhabenen Kissen 86 mit Farbe versehen, die um den Umfang einer Farbübertragwalze 84
in Abständen angeordnet sind, die etwa parallel zur Andruckwalze 68 und im Abstand von dieser auf der der Druckwalze
68 entgegengesetzten Seite der Druckwalzen 70 und 72 angeordnet
ist. Die Drehorientierung der Zylinder 70 und 72 kann selektiv mit Bezug auf die Lage der erhabenen Farbübertragskissen
86 auf der Farbübertragswalze 74 geändert
werden, wie noch näher erläutert wird, so daß einzelne Zeichen der Druckwalzen 70 und 72 selektiv mit Farbe
versehen werden können, mit Ausschluß der restlichen erhabenen Zeichen der Druckwalzen 70 und 72.
Auf die erhabenen Farbübertragskissen 86 wird Farbe mittels einer Farbwalze 88 aufgetragen, die der Farbübertragswalze
84- benachbart angeordnet ist. Die Farbwalze 88 bildet einen permanenten Farbvorrat. Alle Walzen 64- - 78
einschließlich und 84 und 88 erstrecken sich alle parallel
zueinander und horizontal mit Bezug auf den Tisch 22. Sie
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erstrecken sich auch quer zwischen den Ceitenplatten 12
und 14 und sind drehbar zwischen diesen abgestützt.
Aus Fig. 4 und 9 ist zu erkennen, daß das erhabene Zeichenband 80 der Einer-Walze 70 axial gegen das erhabene Zeichenband
80 der Zehner-Walze 72 versetzt ist, so daß sich das Band 80 der Walze 70 etwas links vom Band 80 der Walze
72 befindet, gesehen in Fig. 4. Damit können die numerischen Markierungen auf dem Band 80 der Walze 72 in der
linken Spalte auf die Stoffbahn 62 gedruckt werden, d.h., an der Zehner-Stelle, und die Zeichen vom Band 80 des
Zylinders 70 in der rechten Spalte auf der Bahn 62, d.h., in der Einer-Spalte. Der Zweckmäßigkeit der Darstellung
halber sind gemäß Fig. 11 auf die Bahn 62 als numerische Markierungen die Ziffern 00 aufgedruckt. Es könnte jedoch
Jede numerische Kombination abgedruckt werden, und typischerweise würde die numerische Markierung die Nummer der
Lage sein, die auf dem Tisch 22 abgelegt ist. Gemäß Fig. 11 ist das linke Zeichenband 80 das Zeichenband, das
auf die Walze 70 montiert ist, während das Zeichenband 80, das rechts in der Figur erscheint, das Band ist, das auf
die Walze 72 montiert ist. Es ist zu berücksichtigen, daß,
wenn die Zahlen auf den Stoff gedruckt werden, ihre Reihenfolge umgekehrt erscheint.
In Verbindung mit rig. 10 wird die Einrichtung beschrieben,
nit der die Zeichen 82 relativ zur Andruckwalze 68 und der Farbwalze 84 indexiert werden können. Es ist klar,
da3 der gleiche Mechanismus zur Drehung der Walzen 72 und 17O verwendet wird, und deshalb wird nur eine einzige
Beschreibung für den Mechanisc-ius zum Indexieren des Zylinders
~>? gegeben, wobei gleiche Bauteile für den Zylinder n0
-it mit Strich versehenen Bezugszeichen bezeichnet sind.
lie Walze 72 ist auf eine rotierende Welle 90 montiert,
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die am linken Ende koaxial in eine Zylinderhülse 92 montiert ist. r.ülsenlager 9^ an beiden Enden des Inneren
der Hülse 92 reduzieren die Reibung zwischen der Welle
und der Hülse 92. Anschließend an die Platte 95 in Richtung weg von der Walze 72 ist ein erstes Zahnrad 96
montiert. Diesem Zahnrad 96 ist ein Zahnrad 98 mit
kleinerem Durchmesser benachbart, und angrenzend an das Zahnrad 98 befindet sich ein Abstandsring 100. Der Abstandsring
100 liegt gegen eine Seite des Lagerkranzes einer Lagereinheit 102 an, die in einem Kragen 104 gehalten wird,
der in die Seitenplatte 12 montiert ist. Das Lager 102 wird im Kragen mittels eines kreisförmigen Klemm- oder
Kalterings 106 gehalten, der in das äußere Ende des
Kragens 104 montiert ist. Die Hülse 92 ist im Lager 102
auf einer kreisförmigen, mit Flanschen versehenen Hülse abgestützt. Die Hülse 108 hat eine Anzahl von in Umfangsrichtung
voneinander entfernten Querlöchern 110, die einen federbelasteten Stift 114 aufnehmen, der in ein kreisförmiges
Element 112 am Ende der Welle 90 montiert ist. Lurch Drehen der Welle 90 durch Verwendung des Elementes
kann der Stift 114 selektiv mit irgendeinem der Löcher ausgefluchtet werden. Das fixiert die winkelmäßige Orientierung
der Walze 72 mit Bezug auf die Zahnräder 96 und 98, die auf die Hülse 92 montiert sind. Wie noch näher erläutert
viri, indexiert das auch die Zeichen 82, die auf die
Uarangsflache der V.'alze 72 montiert sind, mit Bezug auf
die Andruckwalze 68 und die Farbübertragungswalze 84,
weil alle diese verschiedenen Walzen mit Zahnrädern miteinander verbunden sind. Eine Rückhaltemutter 116 auf
des Außenende der iiülse 92 liegt gegen die Hülse 108 am
Ir.de der VeIIe 90 an, um die ganze Einheit fest zwischen
der. oeiter.platten 12 und 14 zu halten. Weiter wird die
'.'altecutter 116 dazu verwendet, die Walzen 72 und 70 mit
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dem Rest des Mechanismus zu zeiten.
Die Getriebeverbindungen zwischen den verschiedenen rotierenden Elementen werden anhand von rig. 4-, 5» 6 und 8
beschrieben. Das Zahnrad 96 der Druckwalze 72 känmt mit
einem Zahnrad 118 der Farbübertragswalze 84-. Das entsprechende Zahnrad 96' der Druckwalze 70 kämmt ebenfalls
mit dem Zahnrad 118, jedoch nicht mit dem Zahnrad 96. Das Zahnrad 98 der Druckwalze 72 kämmt mit einem Zahnrad 120,
das auf eine Synchron-Registrier-Welle 122 montiert ist,
die in Verbindung mit der Andruckwalze 68 verwendet wird, wie noch näher erläutert wird. Auf das der Seitenplatte
nächste Ende der Andruckwalze 68 ist ein Zahnrad 124 montiert i das mit den Zahnrädern 96 und 96' kämmt. Wie am
besten in Fig. 6 und 8 erkennbar ist, kämmt das Zahnrad mit einem Zahnrad 126 und das Zahnrad 120 mit einem Zahnrad
128. Die Zahnräder 126 und 128 sind auf eine einzelne Velle 130 über Eine-Umdrehung-Kupplungen, im Uhrzeigersinn,
bzw. gegen Uhrzeigersinn, montiert. Das erleichtert den Antrieb der Druckeinheit in nur einer Richtung, unabhängig
von der linearen Bewegungsrichtung der Ausbreitereinheit
mit Bezug auf den Tisch. Um einen Freilauf der beiden Druckwalzen 70 und 72 zusammen mit der Andruckwalze 68 beim
schnellen Stoppen des Ausbreiter-Srhattierungsmarkierers zu verhindern, absorbiert eine elektrische Bremse, die
mit ihren_b.eiden Hälften auf die Seitenwand 12 bzw. den
Zylinder/montiert ist, die Drehenergie der Druckeinheit, wenn sie erregt ist. Durch Kontrolle der Kupplung I3I
kann der Antrieb von der Welle 531 selektiv eingerückt und
gelöst werden. Die Welle I30 ist drehbar in die Seitenplatte 12 montiert, und das Znde der Welle IJO,
das sich auf der Seite der Seitenplatte 12 gegenüber den Zahnrädern 126 und 128 befindet, trägt eine Scheibe 1?2.
Die Scheibe 152 wird mit einem Riemen 13^· angetrieben,
dessen anderes Ende um eine Scheibe 136 geführt ist.
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Vie aus Fig. 12 erkennbar ist, ist die Scheibe 136 die
Abtriebscheibe eines Mechanismus 138 für variable Drehzahl.
Der Mechanismus 138 für variable Drehzahl weist zusätzlich zur Scheibe 136 eine Scheibe 142 mit V-förmigen
Platten auf, deren effektiver Durchmesser durch Einstellung eines Hebelarms durch einen Knopf 140 verändert werden kann.
Durch Drehen des Knopfes 140 kann der effektive Durchmesser der Scheibe 142 kontinuierlich verändert werden.
Ein Riemen 144 ist um die Scheibe 142 und eine Scheibe geschlungen, die durch eine elektrisch betätigte Kupplung
14-8 mit der Abtriebwelle 41 des Untersetzungsgetriebes
verbunden ist. Der Bedienungsmann kann also durch entsprechende elektrische Signale an die Kupplungen 148 und
131 dafür sorgen, daß die Druckwalzen und die Andruckwalze und die Farbauftragwalze ebenso wie die Farbwalze
alle drehbar mit dem Motor 38 mit einer Drehzahl angetrieben werden, die mittels des Knopfes 140 einstellbar
ist, so daß der Schattierungsmarkierungsmechanismus synchron mit der Geschwindigkeit des Ausbreiterschlittens 10
gemacht werden kann.
Ss ist noch zu erwähnen, daß die Farbübertragwalze 84
auf eine 'Welle 150» zusammen mit dem Zahnrad 118 montiert
ist. Am dem Zahnrad 118 entgegengesetzten Ende der Welle ist ein Zahnrad 152 montiert, das mit einem Zahnrad 154
kämit, das auf die Farbwalze 88 montiert ist, wie am
besten in Fig. 4 erkennbar ist. Alle rotierenden Elemente des ochattierungsnarkierers werden also mit dem Kotor
angetrieben,statt daß sie durch die Kraft der Tuchbahn in Drehung versetzt werden, wenn diese sich beim Ausbreiten
durch den Schattierungsmarkierer bewegt.
5ov.eit wie beschrieben, ist der Schattierungsmarkierer
nach der Erfindung nicht ganz unähnlich dem Schattierungsniarkierer
nach der US-Po 3 939 766, nur daß der vorliegende
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Cchactierungsxsrkierer motorisch angetrieben ist, während
der bekannte Schattierungsmarkierer durch die Kraft der
Stoffbahn bewegt wird, die durch den Schattierungsmarkierer
läuft. Wie oben erwähnt, besteht ein Problem bekannter Schattierungsmarkierer darin, daß die Tuchbahn
bein Durchlauf durch den Schattierungsraarkierer durch ungleichmäßige Spannung an den Längskanten der Stoffbahn
eine Falte annimmt. Dieses Froblem wird erfindungsgeaiäß
durch Bänder 156 vermieden, die in axialem Abstand über
die Länge der Andruckwalze 68 angeordnet sind. Die Bänder umfassen die Andruckwalze und weisen eine Anzahl
erhabener Kissen 158 auf. Die Lagen der Kissen 158 um den
Umfang der Andruckwalze 68 sind so gewählt, daß sie mit dem Funkt zusammenfallen, an dem die erhabenen Zeichen
des Druckwalzenbandes 80 gegen die Stoffbahn 62 pressen. Wenn also die Stoffbahn zwischen den Druckwalzen 70 oder
n" und der Druckwalze 68 hindurchläuft, wird sie hauptsächlich
dadurch kontaktiert, daß zwischen die erhabenen Zeichen 82 und die entsprechenden erhabenen Kissen 158
der Bänder 156 gepreßt wird. Die Indexmechanisinen zuin Drehen
der Druckwalzen 70 und 72 mit Bezug auf die Färbübertragwalze
84 sind so dimensioniert, daß die erhabenen Zeichen auch in Ausfluchtung mit wenigstens einem der erhabenen
Kissen 158 eines bestimmten Eandes 156 kommen.
Das Mittel, durch das dieser Mechanismus die Ungleichmäßigkeit
und Längsspannung der Stoffbahn eliminiert, besteht darin, daß, wenn eine bestimmte Längskante der
Stoffbahn beim Durchlauf über die Druckwalze 68 straff gespannt wird, sie die Sehne zwischen den in Umfangrichtung
benachbarten Kissen 158 überspannt. Wenn die Längskante
Lose bekommt, neigt sie dazu, zwischen in Umfangsrichtung benachbarte Kissen 158 zu fallen. Der Ketto-Sffekt dieses
Vorganges ist, daß die Längsspannung an beiden Kanten sich schließlich ausgleicht. Mit einer konventionellen Andruck-
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walze oder Ämbosswalze, wie sie manchmal in einigen
Schattierungsaaarkierern genannt wird, ist keine Vorkehrung
dafür getroffen, solche Lose aufzunehmen, und diese wird
kumulativ zu einem Knick aufgebaut, der schließlich zu einer solchen Größe anwächst, daß sich eine Falte ergibt,
so daß die Schattierungsmarkierungs-Aufdrucke auf der
Stoffbahn unterbrochen werden. In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nehmen die Kissen 158 ein modifiziertes
Vendelmuster an, wie am besten in Fig. 5 und 11 erkennbar
ist. Bei dieser Ausführungsform müssen auch die erhabenen Zeichen 82 eine wendeiförmige Anordnung haben. Die wendeiförmige Anordnung der erhabenen Zeichen 82 und der erhabenen
Kissen 158 bezieht sich auf die Längsachsen der Walzen 70,
72 und 68. Das heißt, die Kissen neigen dazu, einer Wendel zu folgen, die die Walzen umfaßt. In anderen Ausführungsformen können auch andere Muster verwendet werden, beispielsweise
ein Heringsgrätenmuster. Es ist nur notwendig, daß das von den Kissen der erhabenen Zeichen auf den
Druckwalzen angenommene fluster eine zum Muster der erhabenen Kissen auf der Andruckwalze entgegengesetzte Richrung
hat. Der Zweck irgendeines dieser Muster besteht darin, daß Ungleichmäßigkeiten in der Stoffbahn von der
nitte der Stoffbahn zu der Außenkante "ausgewalzt" werden, so daß der Ausgleich der Spannung an den Längskanten der
Stoffbahn beschleunigt wird.
Die Einrichtung, mit der die erhabenen Zeichen 82 selektiv
mit Farbe versehen werden, ist am besten in Fig. 9 erkennbar. Die Farbübertragwalze QM- weist zwei erhabene*
Teile 86 auf, die um 180° versetzt sind. Indem selektiv die winkelnäßige Orientierung der Druckwalzen 70 oder 72
rsit Bezug auf die Farbübertragswalze 84 eingestellt wird,
kasn ein ausgewähltes erhabenes Zeichen auf diese Weise
.../18
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act
in Umfangsausrichtung mit einem del* erhabenen Kissen 86
gebracht werden. Die Druckwalzen 70 und 72 weisen drei Satz Zahlen im Abstand um ihren Umfang auf, in dem versetzten
Küster, wie oben beschrieben. Las Verhältnis der
Irehzahlen der Druckwalzen 70 und 7? mit Bezug auf die
Farbübertragswalze 84 ist so, daß die Druckwalzen drei vollständige Umdrehungen für je zwei vollständige Umdrehungen
der Farbübertragswalze 84 machen. Auf diese V/eise können
die Druckwalzen 70 und 72 in der beschriebenen Weise so
eingestellt werden, daß ein bestimmtes erhabenes Zeichen immer mit einem der erhabenen Kissen der Farbübertragswalze
84 ausgefluchtet ist, so daß nur dieses erhabene Zeichen
mit Farbe versehen wird. Dieses eingefärbte Zeichen wird dann auf die Stoffbahn 62 abgedruckt, wenn diese zwischen
der Andruckwalze 68 und den Druckwalzen 70 und 72 durchläuft.
Die Kissen 86 berühren, wie oben erwähnt, die Farbwalze 88 bei jeder vollständigen Umdrehung, so daß sie
ausreichend Farbe aufnehmen, die zu den erhabenen Zeichen übertragen werden muß. Die Menge der übertragenen Farbe
wird sorgfältig kontrolliert, so daß ein Verschmieren vermieden wird.
lamit die Baiin 62 anfänglich zwischen den Druckwalzen 70
und 72 und der Andruckwalze 68 durchgeführt werden kann, ist die Andruckwalze drehbar zwischen zwei Gchwenkarme
montiert, die an ihren unteren Enden an die Seitenplatten und 14 montiert sind. Dadurch kann die Druckwalze 68
zwischen einer geschlossenen Position, eng den Druckwalzen 70 und 72 benachbart, und einer offenen Position,
weg von den Druckwalzen 70 und 72, bewegt werden.
Kniegelenke 174, die an einem Ende mit den Schwenkarmen und am anderen Ende mit einer Welle 176 verbunden sind,
die mittels Handgriffen 178 an jedem Ende verdrehbar ist,
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ÜA
werden dazu verwendet, die Andruckwalze in die geschlossene
und die offene Fosition zu schwenken. Ein Hikroschalter
13C, der auf die Seitenplatte 14- montiert ist, wird vom
Schwenkarm 69 berührt, wenn sich die Druckwalze in der geschlossenen Position befindet. Der Schalter 180 ist mit
den Steuerungen für den Ausbreiterschlitten 10 verbunden, so da3 der Schlitten nicht versehentlich im Schattierungsmarkierungsbetrieb
betrieben werden kann, wenn sich die Andruckwalze in der offenen Position befindet. Es ist zu
erwähnen, daß der Grad, zu dem die Andruckwalze 68 zur
Anlage an die Druckwalzen 70 und 72 gepresst wird, dadurch einstellbar ist, daß die Länge des Kniegelenks 174- eingestellt
wird. Die Zeichen 82 oder die Kissen 158 sind
vorzugsweise nachgiebig. Wegen dieser Nachgiebigkeit kann die Kate, mit der der Stoff zwischen der Andruckwalze und
den Druckwalzen hindurchgeführt werden kann, in gewissem Grade kontrolliert werden. Wenn die Andruckwalze 68 näher
an die Druckwalzen 70 und r}2 gequetscht wird, kann die
Rate der Stoffgeschwindigkeit erhöht werden. Diese Erhöhung der Bate findet mit der elastischen Verformung
der Zeichen 82 oder der Kissen 158 statt. Umgekehrt, wenn
die Andruckwalze 68 nicht in engen Eingriff mit den Druckwalzen 70 und 72 gepresst wird, kann die Zuführrate
des Stoffes verringert werden. Auf diese Weise können geringe Differenzen in der Zuführrate durch unterschiedliche
Stärken der Stoffbahn 62 kompensiert werden.
Um die Ausfluchtung der Kissen 158 mit den erhabenen Zeichen 82 aufrechtzuerhalten, wenn die Andruckwalze 68
von der Anlage an den Druckwalzen weggeschwenkt wird, um anfänglich den Stoff zwischen die Druckwalzen und die
Andruckwalze hindurchzuführen, weist die Synchronisierwelle
122 eine Scheibe 160 an ihrem der Seitenplatte 14 benachbarten Ende auf, in die dieses Ende drehbar
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montiert ist. Las entsprechende ^nde der Aridruckwalze 68
weist ebenfalls eine Riemenscheibe 162 auf. Wie an besten in Fig. 7 erkennbar ist, ist ein Synchronriemen 164 um
die Scheiben 162 und 160 herumgeführt und läuft über eine freilaufende Scheibe 166, die drehbar im unteren Teil des
Schwenkarms 69 montiert ist. Eine Lose im Riemen 164 wird von einer Scheibe 168 aufgenommen, die drehbar auf einen
L-formigen Schenkel 170 montiert ist, der schwenkbar auf
die Seitenplatte 14 montiert ist und der mit einer Feder belastet ist, von der ein Ende an den freien Schenkel des
Elementes 170 befestigt ist und das andere Ende an der Seitenplatte 14.
809825/0765
Claims (1)
- L12 P5 DPatentansprücheEin Schattierungsmarkierer für Textilstoffbahnen, der auf eine Stoffausbreitemaschine montiert ist und wenigstens eine mit Farbe zu versehende drehbare Druckwalze mit erhabenen Zeichen und eine dieser gegenüberliegende Andruckwalze aufweist, so daß die Stoffbahn beim Durchlauf zwischen der Druckwalze und der Andruckwalze während des Ausbreitungsvorganges über ihre Breite mit ausgewählten Zeichen von der Druckwalze bedruckt wird, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Synchronisierung d«r Drehung der Druckwalze mit der Drehung der Andruckwalze und erhabene Kissen auf der Umfangsflache der Andruckwalze, wobei jedes der erhabenen Kissen so positioniert ist, daß es ait wenigstens einem entsprechenden erhabener. Zeichen auf der Druckwalze korrespondiert, so da3 ungleiche Spannung, die längs der Längskante der Stoffbahn durch Andruck- und Druckwalzen eingeführt wird, über die 3reite der Stoffbahn ausgeglichen wird, wenn die losen Teile der Stoffbahn zwischen den erhabenen Kissen durchgängen und die gespannten Teile der Stoffbahn die Sehne zwischen in Umfangs- · richtung benachbarten erhabenen Kissen überspannen.Schattierungsinarkierer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine motorisierte Zahnradverbindung zur synchronen.../A2OWGlNAL INSPECTED 809825/078$- fr -Drehung von Andruck- und Druck-Walzen, um die Stoffbahn durch der. Cch&ütierungsaarkierer hindurchzuziehen.3. Schattierungsmarkierer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die motorisierte Getriebeverbindung die Ausbreitemaschine synchron mit den Druck- und Andruck-Walzen antreibt, so daß der Stoff spannungslos ausgebreitet wird.4. Schattierungsmarkierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erhabenen Zeichen auf der Druckwalze und die erhabenen Kissen auf der Andruckwalze in korrespondierenden Wendeln angeordnet sind.3>. Schattierungsmarkierer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Schwenkarme, mit denen die Andruckwalze schwenkbar in den Schattierungsmarkierer montiert ist, so daß die Andruckwalze von einer geschlossenen Position, eng benachbart der Druckv/alze, in eine offene Position, weg von der Druckwalze, geschwenkt v/erden kann, um das Einführen der Stoffbahn zwischen die Walzen zu erlauben, und einen Zahnriemen und eine Zahnscheibe, mit der die Synchronisierung zwischen der Andruckwalze und der Druckwalze aufrechterhalten wird, wenn die Andruckwalze zwischen der geschlossenen und der offenen Position verschwenkt wird.809825 /0786
Applications Claiming Priority (1)
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| US05/750,806 US4092020A (en) | 1976-12-15 | 1976-12-15 | Shademarker |
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|---|---|
| DE2755352A1 true DE2755352A1 (de) | 1978-06-22 |
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ID=25019243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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- 1976-12-15 US US05/750,806 patent/US4092020A/en not_active Expired - Lifetime
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| CA1083411A (en) | 1980-08-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |