DE276047C - - Google Patents

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DE276047C
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valves
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rocker arms
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/12Transmitting gear between valve drive and valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
u 276047-KLASSE 46 £. GRUPPE
MARC BIRKIGT in LEVALLOIS-PERRET, Seine.
Ventilsteuerung für Explosionsmotoren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Ventilsteuerung
für Explosionsmotoren, bei welcher die Ventile im Z3'linderkopf angeordnet sind und von umlaufenden Nockenscheiben mittels Schwinghebel angetrieben werden.
Bei den Steuerungen dieser Art wurden die Achsen der Schwinghebel entweder auf beiden Seiten derselben mittels dichtanschließender Lager abgestützt, oder sie wurden nur einseitig
ίο in Lagern gehalten, wobei dann auf der anderen Seite der Schwinghebel durch Splinte o. dgl. gesicherte Stellscheiben vorgesehen wurden, die den Zweck hatten, achsiale Verschiebung im Betriebe zu verhindern. Bei der ersteren Bauart sind die Ventile und Ventilfedern, nur nach Herausziehen der Achsen und Herausheben der Schwinghebel zugänglich; bei der anderen Anordnung lassen sich zwecks Freilegung der Ventile die Schwinghebel zwar nach Abnahme oder Verstellung der Sicherungsscheiben seitlich verschieben, jedoch sind die Achsen der Schwinghebel in diesem Falle im Betriebe gegen Durchbiegung nur mangelhaft abgestützt. Der Erfindungsgegenstancl vereinigt nun die Vorteile der bekannten Anordnungen, und vermeidet andererseits die genannten Nachteile. Die Achsen der Schwinghebel sind nämlich bei der vorliegenden Steuerung während des Betriebes zu beiden Seiten fest abgestützt, während nach Abnahme des Gehäusedeckels zwecks Nachsehens der Ventile die Schwinghebel ohne weiteres aus der wirksamen Lage verschoben werden können, ohne daß die Lösung von Befestigungen oder das Abbauen sonstiger Maschinenteile erforderlich ist.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schwinghebel in ihrer wirksamen Lage lediglich durch am abnehmbaren Deckel des Ventilsteuergehäuses angebrachte und zugleich zur Abstützung der Schwinghebelachsen dienende schalenförmige Anschläge gehalten werden, so daß nach Abnahme des Deckels die Schwinghebel ohne weiteres verschoben und somit die Ventile freigelegt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht als Beispiel einen Vierzylindermotor, dessen Steuerung in der angegebenen Weise ausgebildet ist.
Fig. ι zeigt teils eine Oberansicht, teils einen Längsschnitt des Ventilsteuergehäuses.
Fig. 2 und 3 sind zwei senkrechte Schnitte gemäß 2-2 und 3-3 in Fig. 1.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch den Deckel des Steuergehäuses gemäß 4-4 in Fig. 1.
Wie insbesondere Fig. 1 und 2 erkennen lassen, sind die Ventile eines jeden Zylinders symmetrisch zu der durch sämtliche vier Zylinder gehenden Mittelebene angeordnet, wobei sich die Einlaßventile α1 und die Auslaßventile α2 in einer Reihe befinden und in bekannter Weise von einer einzigen sich oberhalb sämtlicher Zylinder erstreckenden Nockenwelle e mittels Schwinghebel f angetrieben werden. Die Steuerwelle e, die Schwinghebel f, ferner die Köpfe α der Ventilspindeln und die Ventilfedern d befinden sich in einem oberhalb der Zylinderköpfe ausgebildeten Gehäuse, welches nach Abnahme des oberen Abschlußdeckels c zugänglich ist.
Die Schwinghebel f sitzen auf symmetrisch zu beiden Seiten der Nockenwelle angeordne-
ten Achsen g; im vorliegenden Falle ist die Einrichtung so getroffen, daß die Schwinghebel sämtlicher Einlaßventile und die Schwinghebel sämtlicher Auslaßventile je auf einer einzigen durchlaufenden Achse angeordnet sind. Die Achsen g sind dabei an ihren Enden und in der Mitte durch feste Lager Ji abgestützt, so daß jeder Schwinghebel auf einer Seite eine feste Anlage findet.
ίο Gemäß der vorliegenden Erfindung ist nun auf der anderen Seite eines jeden Schwinghebels weder ein festes Lager noch sonst ein mit der Achse der Schwinghebel verbundenes Befestigungsglied vorgesehen, vielmehr sind die Schwinghebel nach dieser Seite frei verschiebbar, doch werden sie im Betriebe in ihrer wirksamen Lage durch Anschläge c1 festgehalten, die am Deckel c des Steuergehäuses sitzen. Diese Anschläge werden zweckmäßig schalenförmig ausgebildet (Fig. 4), so daß sie die Achsen g auf der oberen Hälfte umfassen.
Wie ohne weiteres ersichtlich ist, verhindern die Deckelansätze c1, daß die Schwinghebel sich im Betriebe seitlich verschieben, außerdem bilden sie eine gute Abstützung für die Achse der Schwinghebel. Tritt eine Betriebsstörung ein und wird der Deckel c des Steuergehäuses zwecks Nachsehens der Ventile abgenommen* so sind sämtliche Schwinghebel ohne weiteres nach einer Seite frei verschiebbar; man kann daher zu den Spindelköpfen α oder den Ventilfedern d usw. gelangen, ohne daß es notwendig ist, irgendwelche Teile zu demontieren oder Befestigungen zu lösen. Letzteres ist insofern noch ein Vorteil, als kleinere Befestigungsglieder beim Nachsehen der Ventile nicht verlegt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ventilsteuerung für Explosionsmotoren mit im Zylinderkopf angeordneten Ventilen, die durch seitlich auf ihren Achsen verschiebbare Schwinghebel angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebel (f) in ihrer wirksamen Lage lediglich durch am abnehmbaren Deckel (c) des Ventilsteueigehäuses angebrachte und zugleich zur Abstützung der Schwinghebelachsen (g) dienende schalenförmige Anschläge (c1) gehalten werden, so daß nach Abnahme des Deckels die Schwinghebel ohne weiteres verschoben und somit die Ventile freigelegt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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