DE276268C - - Google Patents

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DE276268C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 276268 KLASSE 4-g. GRUPPE
KOSMOS G. μ. β. H. in GÖRLITZ.
Die vorliegende Neuerung bildet eine Verbesserung der bekannten Brenner aller Größen und für Gase aller Art, z. B. auch für Hochofen-, Koks- oder Generatorgase, und bewirkt eine innigere Mischung der sich in kurzer Zeit nur träge mit der Verbrennungsluft mischenden" Gase als die bisher bekannten Brenner. Der auf der Zeichnung dargestellte neue Brenner wird dadurch gekennzeichnet,
ίο daß der Einsatz α in der Mischkammer des Gehäuses b am besten durch Fältelung von Blech sektorartige Fächer c erhält, die abwechselnd nebeneinander (Fig. 2) die Mischluft P und das Gas G zum Mischraum d führen. Die Faltenwände für den Zufluß des Gases sind an einen ringförmigen Gaszuführungsarm angeschlossen, der außen durch die Wandung der Kammer b begrenzt ist. Es wird also sowohl die Mischluft als auch das Gas in schmale Ströme zerlegt, deren Breite radial gemessen etwa dem Abstand des Mittelringes e vom Mantel b entspricht. An den Fächermündungen können zweckmäßig die Blechenden in achsial gerichtete Streifen f
»5 zerschnitten und schraubenartig verdreht sein. Die Ströme von Luft und Gas kommen durch die hiermit erzielten Wirbelbahnen zu noch innigerer Mischung.
Es sind schon Gasbrenner mit sektorartigen Fächereinsätzen bekannt. Diese sind aber bisher am Umfang des Brennerkopfes angebracht, so daß die Flamme auf dem Ende des Einsatzes aufsitzt. Es verbleibt also keine Zeit für das Gasgemisch, welches dem Einsatz entströmt, sich noch zu mischen, nachdem es den Einsatz verlassen hat. Vielmehr findet diese Nachmischung der beiden Gemischbestandteile des Einsatzes sogleich in der Flamme statt. Auch wird bei diesen bekannten Brennern ein Gemisch von Gas und Primärluft einerseits,. mit. der Sekundärluft andererseits, durch den Einsatz zusammengeführt, während das Vermischen des Gases mit der Primärluft nicht durch den Einsatz beschleunigt und verbessert wird. Dieses erste Vermischen des Gases mit der Primärluft soll aber gerade bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung verbessert werden, und zwar durch Zerlegen der beiden Ströme in schmale Strombänder mit möglichst großen Berührungsflächen.
Es sind zwar auch Brenner bekannt, bei denen durch Anordnung von zwei Einsätzen in der unteren Mischrohröffnung eine innige Mischung des Gases mit der angesaugten Primärluft erzielt werden soll. Diese Einsätze bestehen aber aus schraubenförmigen Flügeln, die zum Teil an der äußeren Wand der Gaskammer und zum Teil am Deckel eines die Gaszufuhr regelnden Gasventils befestigt sind.
Bei diesen Einsätzen wird aber nicht sowohl der Primärluftstrom und der Gasstrom in parallel zusammengeführte Einzelströme zerlegt, sondern Gas und Luft werden durch den Austrittsspalt des Gasventiltellers schräg gegeneinander geführt und gemischt.
Den bekannten Brennern gegenüber weist der neue Brenner die Vorteile auf, daß in einfachster Weise die Parallelströme des Gases und der Mischluft besonders innig infolge der Anordnung schraubenartig verdrehter Blech-
enden f der Kammerausgänge gemischt werden, und daß der Mischeinsatz sich leicht zur Besichtigung und Reinigung herausnehmen läßt, weil er in das untere Ende des Mischrohres b eingebaut ist.
Die Zufuhr der Mischluft läßt sich in bekannter Weise durch den Schraubteller g regeln, dessen Führung in neuartiger Weise als Rohr h ausgebildet ist. Durch dieses Rohr
ίο und den Ring läßt sich durch Einführen eines brennenden oder funkengebenden Körpers mit genügend langer Stange die Gasflamme anzünden und im Betrieb jederzeit beobachten. Weitere Mengen von Mischluft, falls solche nötig, können in bekannter Weise, etwa an der Brennseite, durch einen Ringschieber i eingestellt werden. Da aus praktischen Gründen der Brennerraum nur verhältnismäßig kurz gemacht werden kann und das Gas meist mit großer Geschwindigkeit ausströmt, so steht zum Vermischen von Gas und Luft im Mischraum d nur ein Bruchteil von Sekunden Zeit zur Verfügung. Daraus ergibt sich, daß die besonderen Mittel, welche eine innige Mischung durch Auflösen in schmale Einzelströme c und gegebenenfalls noch durch die in einfachster Weise erzielten Wirbelbahnen f gewährleisten, sehr vorteilhaft sind, um eine kürzere heißere Flamme und damit eine bessere Heizkraftausnutzung zu erzielen.
Der neue Brenner eignet sich für alle Heizzwecke und kann von den kleineren bis zu den größten Abmessungen, z. B. von Hochofengasbrennern, hergestellt werden. Die Ausbildung des zentralen hohlen Schaftes insbesondere wird bei sokhen Brennergrößen verwendet, bei denen hierdurch keine nachteilige Vergrößerung des Gesamtquerschnittes des Brennerrohres eintritt.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Gasheizbrenner zur Erzeugung eines innigen Gasluftgemisches im Brennerrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdüse aus einem in einer ringförmigen Kammer
(b) eingebauten ringförmigen Einsatz (c) mit wellenartig gefalteter Wandung besteht, so daß zwischen den durch die Falten gebildeten Gasaustrittsöffnungen Zuflußöffnungen für die Mischluft liegen.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falten des Einsatzes an der Ausmündung in das Mischrohr (d) zu schraubenartig gedrehten Enden (f) ausgebildet sind.
3. Brenner nach Anspruch 1 mit einem die Luftzufuhr in den Einsatz (c) regelnden Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber einstellbar auf einem hohlen Schaft (A) zum Anzünden und Beobachten der Flamme angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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