DE277432C - - Google Patents

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DE277432C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B11/00Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water
    • A46B11/001Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs
    • A46B11/002Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs pressurised at moment of use manually or by powered means
    • A46B11/0024Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs pressurised at moment of use manually or by powered means with a permanently displaceable pressurising member that remain in position unless actuated, e.g. lead-screw or ratchet mechanisms, toothpaste tube twisting or rolling devices
    • A46B11/0027Lead-screw mechanisms

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  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9. GRUPPE
FRITZ NEUMEYER in NÜRNBERG.
bewegtem Preßkolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1913 ab.
Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung handelt es sich um einen Rasiereinseifpinsel, dessen Griff als Behälter zur Aufnahme von Seifenmasse ausgebildet und für den Vorschub der Masse ein durch Schraubenspindel bewegter Preßkolben vorgesehen ist. Bei diesem Pinsel besteht der Übelstand, daß nach Entleerung des Behälters Reste der Seifenmasse sowohl in dem Behälter als auch
ίο an den in diesem befindlichen einzelnen Teilen verbleiben, und daß es außerordentlich schwierig ist, die Seifenreste zu entfernen und die einzelnen Teile zu reinigen. Dieser Nachteil soll durch die vorliegende Erfindung behoben werden, indem bei dem Pinsel nicht nur in bekannter Weise der die Borsten tragende Kopf für das Neufüllen entfernbar ist, sondern auch die anderen an und im Behälter befindlichen Teile so weit zerlegt werden können, daß die Reinigung des Behälters und dieser Teile ohne Mühe vollkommen durchgeführt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch den Pinsel, die Fig. 2a und 2b Seitenansichten der Teile des zerlegten Pinsels, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht der Fig. 2b in Richtung des Pfeiles D, und Fig. 5 ein zum Zerlegen des Pinsels dienendes Hilfsgerät.
An dem als Behälter 1 ausgebildeten Griff des Rasierpinsels sitzt abnehmbar der mit Bürsten versehene Kopfteil 2, der im Innern eine trichterförmige Auslaßöffnung 3 aufweist. Diese Öffnung wird durch das Vorderende eines Ausstoßstabes 4 verschlossen gehalten, an welchem außerhalb des Behälters eine mit gerauhtem Rande versehene Scheibe 7 befestigt ist. Der Stab 4 sitzt in einer hohlen Schraubenspindel 5, die an einer mit gerauhtem Rande versehenen Scheibe 6 sitzt. Auf der Spindel verschraubt sich bei Drehung der Scheibe 6 ein mit Gewinde versehener Preßkolben 5, der mit einer Korkscheibe 9 belegt ist.
Für den Gebrauch wird durch Drehung der Schraube 6 der Preßkolben 8 um ein geringes Stück vorbewegt, wodurch die Seifenmasse im Behälter 1 zusammengedrückt wird. Wird nun der Ausstoßstab 4 mittels der Scheibe 7 zurückgezogen, so wird die Auslaßöffnung des Trichters 3 freigegeben, und die Seifenmasse kann durch die Öffnung zwischen die Borsten treten, worauf der Ausstoßstab 4 zum Verschluß der Auslaßöffnung wieder vorgeschoben wird. Der Pinsel kann hierauf in üblicher Weise nach Eintauchen in Wasser zum Einseifen gebraucht werden.
Ist nun die Seifenmasse im Behälter 1 verbraucht und soll das Innere des Behälters sowie Preßkolben, Schraubenspindel, Ausstoßstab von den anhaftenden Seifenmassenresten befreit und gereinigt werden, so wird zunächst der Kopfteil 2 in bekannter Weise abgenommen. Um aber auch die anderen Teile von dem Behälter 1 entfernen zu können, sind an seinem Umfang in der Nähe des anderen En-
des des Behälters zwei oder mehrere federartig wirkende, nockenartige Ausbuchtungen io und Ii vorgesehen (Fig. 2a und 3). Im geschlossenen Zustand des Behälters legen sich diese Ausbuchtungen hinter den nach innen gefalzten Rand der Scheibe 6, deren innerer Durchmesser dem der Röhre 1 entspricht. Da aber der durch die Nocken 10 und 11 gebildete Durchmesser größer ist, so wird die Scheibe 6 in achsialer Richtung festgehalten und gesichert. Für das Entfernen der Scheibe 6 vom Behälter 1 wird der Schlüssel (Fig. 5) mit seinen Enden 14 und 15 in Löcher 12 und 13 der Scheibe 6 eingeführt, und zwar im rechten Winkel zu den Ausbuchtungen 10 und 11 (s. Fig. 3). Durch eine entsprechende Drehbewegung des Schlüssels wird die Scheibe 6 mit der Schraubenspindel und dem Preßkolben vom Behälter 1 dadurch gelöst, daß die federnd wirkenden Ränder der Scheibe 6 auf den keilförmigen Vorsprung io und ii abgleiten. Die Teile 6, 7 und 8 können dann ohne Mühe abgenommen und gereinigt werden. Die Nocken können auch als Federn ausgebildet und aufgenietet oder aufgelötet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:.
    Rasiereinseifpinsel mit im Behälter befindlichem, durch eine Schraubenspindel bewegten Preßkolben, dadurch gekennzeichnet, daß das den letzteren tragende, in bekannter Weise durch Flansch mit dem Behälter verbundene Kopfstück durch Zurückdrängen federnder Zungen an demselben mittels eines Schlüssels gelöst werden kann, um nach Abnehmen der Pinselfassung den Behälter in alle seine Teile zerlegen und vollständig reinigen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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