DE277663C - - Google Patents
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- Publication number
- DE277663C DE277663C DENDAT277663D DE277663DA DE277663C DE 277663 C DE277663 C DE 277663C DE NDAT277663 D DENDAT277663 D DE NDAT277663D DE 277663D A DE277663D A DE 277663DA DE 277663 C DE277663 C DE 277663C
- Authority
- DE
- Germany
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- axle
- track
- load
- central position
- roller conveyor
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/26—Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
- B61F5/28—Axle-boxes integral with, or directly secured to, vehicle or bogie underframes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277663 KLASSE 2Od. GRUPPE
Achslager für Eisenbahnfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein . Achslager für Eisenbahnfahrzeuge, durch dessen Verwendung
sich jede Achse einzeln unabhängig von der anderen bei der Einfahrt in Gleiskrümmungen
nach dem jeweiligen Krümmungsradius selbsttätig einstellt und bei der Ausfahrt aus Gleiskrümmungen selbsttätig in die
Normalstellung zurückkehrt.
Es sind Achslager bekannt geworden, bei
ίο denen eine begrenzt bewegliche Lagerbüchse
durch Kugeln oder kugelförmige Ansätze gestützt wird und zwischen Anschlägen in der
Fahrtrichtung pendeln kann,' wodurch in Gleiskrümmungen ein Schrägstellen der Radsätze
erzielt werden soll. Bei dieser Einrichtung kann die Lagerbüchse nicht in ihrer
Mittellage verharren, sondern muß nach der einen oder anderen Seite bis zu ihrem Anschlag
pendeln, weil bei der Unterstützung der
ao Lagerbüchse durch eine Kugel oder einen kugelförmigen Ansatz die Entfernung zwischen
Achsmittel und Stützpunkt in der Mittellage am größten, in jeder anderen Lage aber kleiner ist. Für das Einstellen der Rad-.sätze
ist daher lediglich der Ausschlag maßgebend, der durch die beiden Anschläge der pendelnden Lagerbüchse gegeben ist. Ein Einstellen
der Radsätze für jeden beliebigen Kurvenradius wird daher durch eine derartige Kugelunterstützung nicht erreicht.
Ferner sind Einrichtungen bekannt, bei denen sich die zu einem Drehgestell vereinigten
Achsen mittelbar durch das Drehgestell nach dem Krümmungsradius einstellen und hierbei die Wagenlast mittels beweglicher
segmentartiger Stützen etwas anheben können, so daß die gehobene Wagenlast das Drehgestell
bei der Ausfahrt, aus der Kurve wieder in die Mittellage zurückbringen hilft. Diese
Einrichtungen sind jedoch von den Achslagern getrennt angeordnet und daher verhältnismäßig
umständlich und kostspielig.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß
das Achslager zur Aufnahme der Achslast mit einer flachgekrümmten Abrollwiege ausgerüstet
ist, die in der Gleisrichtuhg aus ihrer Mittellage nach beiden Seiten herausschwenkbar
eingerichtet ist, hierbei auf einer sie als Hüllkurve umschließenden, in einem besonderen
Gehäuse oder Bügel angeordneten Abrollbahn zwangläufig geführt und gleichzeitig vermöge einer in der Achsrichtung doppelt
schwalbenschwanzförmigen Erweiterung der Abrollbahn auch, in wagerechter Ebene begrenzt
drehbar ist. Es wird hierdurch erreicht, daß bei jeder unter der Einwirkung ■
von äußeren Kräften erfolgenden Schwenkbewegung des Achslagers die in der Mittellage
durch den Unterstützungspunkt der Abrollwiege und den Achsmittelpunkt gehende Druckrichtung der Achslast allmählich aus
der senkrechten in eine immer stärker zum Achsmittel geneigte Lage übergeht, wodurch
einerseits bei der Einfahrt des Wagens aus einem geraden in einen gekrümmten Gleisstrang,
infolge des hierbei am Radspurkranz auftretenden und an den Achsschenkeln als Kräftepaar wirkenden Drehmomentes, jedes
der beiden Achslager der Vorderachse nach entgegengesetzten Richtungen zum Ausschwenken
gebracht und die Achse selbst nach dem
jeweiligen Krümmungsradius selbsttätig eingestellt wird. Die Achslast wird dabei so lange
angehoben, bis Gleichgewicht zwischen dem Drehmoment und dem mit dem Drehwinkel der Achse wachsenden Lastmoment eingetreten
ist. Andererseits wird bei der Ausfahrt des Wagens aus dem gekrümmten in den ge- \
raden Gleisstrang die Achse infolge Nachlassens des Drehmomentes und des wieder auf
ίο ο zurückstrebenden Lastmomentes selbsttätig
in die Mittellage zurückgebracht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in drei verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen einen Radsatz mit den beiden Achslagern in der Mittelstellung, und
zwar ist in Fig. 1 der Querschnitt durch den Achslagerkasten in der Richtung n-n der
Fig. 2 dargestellt, während in Fig. 2 der Achslagerkasten in einer Aufsicht mit einem Ausschnitt
in der Richtung a-a^-b-c-d^-d der Fig. 1
gezeichnet ist.
Fig. 3 und 4 zeigen den Radsatz mit den beiden Achslagern nach der Einfahrt in eine
Gleiskrümmung um den Winkel α gedreht, und zwar ist Fig. 3 ein Querschnitt durch den
Achslagerkasten L in der Richtung M1-W1 der
Fig. 4. In diesem Querschnitt ist dargestellt, wie die Seitenkraft S1 die Lagerbüchse / aus
der Mittellage p-p in die Lage P1-P1 ausgeschwenkt
hat, wodurch die Druckrichtung der Achslast aus der senkrechten Lage x-mo-y in
die geneigte Lage X1-WIi-V1 übergegangen und
dadurch die Achslast um das Stück h angehoben worden ist. In Fig. 4 sind die beiden
Achslagerkasten in der Richtung a-a^-b-c-d^-d
der Fig. 3 geschnitten gezeichnet und lassen erkennen, wie die beiden Lagerbüchsen / nach
verschiedenen Seiten aus ihrer Mittellage herausgeschwenkt und gleichzeitig um den Winkel
α in wagerechter Ebene verdreht sind. Die Verdrehung wird bewirkt durch den Schienendruck
D am Hebelarm t gegen den Radspurkranz Y1. Das Moment D · t wird auf die
Achslager als Kräftepaar S1-S2 übertragen,
. wirkt hier als Kraftmoment S1 · s und erzeugt das Lastmoment G · g.
Fig. 5 und 6 zeigen eine andere Ausführungsform des Achslagers I1 in der das Wachsen
des Anhubes der Achslast und das Wachsen der Lastmomente (G1 ·#"-,, G2-^2, G3-^3)
mit der Größe des Ausschlages {xx M1V1,
Xoin2y2, x3m3y3) der Lagerbüchse I angegeben
ist. In jeder Stellung kann das Maß des Anhubes an der Hubkurve ζ abgegriffen
werden. Die Abrollwiege w ist hier ebenso wie in den Fig. 1 bis 3 flachgekrümmt, die
Abrollbahn r gerade dargestellt. Die Hüllkurven b und c umschließen die. Bahn der Abrollwiege
.beim Ausschwenken und ermögliehen auch eine Drehung des Achslagers in
wagerechter Ebene bis zum Anschlag der geneigten Kanten k gegen den Lagerkasten L1 in
Fig. 6.
Fig. 7 zeigt eine dritte Ausführungsform des Achslagerkastens, bei der sowohl die Abrollwiege
als auch die Abrollbahn gekrümmt sind, wodurch bei geringer Länge der Abrollwiege
eine große Hubhöhe nach der Hubkurve ζ erzielt werden kann.
Ferner zeigen Fig. 8 bis 11 die beiden Radsätze eines Wagens im Grundriß und Aufriß
in dem Augenblick, indem der vordere Radsatz in eine Gleiskrümmung eingefahren und
bereits aus der gezeichneten Mittellage
in die — gezeichnete Kurvenstellung gebracht ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Achslager für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Aufnahme der Achslast angeordnete, in der Gleisrichtung aus ihrer Mittellage nach beiden Seiten herausschAvenkbare flachgekrümmte Abrollwiege («>) auf einer sie als Hüllkurve (b c) umschließenden, in einem besonderen Gehäuse oder Bügel (/) angeordneten Abrollbahn (r) zwangläufig geführt wird und gleichzeitig in einer in der Achsrichtung doppelt schwalbenschwanzförmigen Erweiterung (^1C1) der Abrollbahn auch in wagerechter Ebene begrenzt drehbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277663C true DE277663C (de) |
Family
ID=533740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277663D Active DE277663C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277663C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2390317A1 (fr) * | 1977-05-10 | 1978-12-08 | Henricot Usines Emile Sa | Dispositif de liaison pour le montage d'un palier d'essieu sur un vehicule ferroviaire |
| EP0080068A1 (de) * | 1981-11-24 | 1983-06-01 | Waggon Union GmbH | Lagerung des Radsatzes an Eisenbahnfahrzeugen in einem Drehgestellrahmen |
-
0
- DE DENDAT277663D patent/DE277663C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2390317A1 (fr) * | 1977-05-10 | 1978-12-08 | Henricot Usines Emile Sa | Dispositif de liaison pour le montage d'un palier d'essieu sur un vehicule ferroviaire |
| EP0080068A1 (de) * | 1981-11-24 | 1983-06-01 | Waggon Union GmbH | Lagerung des Radsatzes an Eisenbahnfahrzeugen in einem Drehgestellrahmen |
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