DE27771C - Herstellung der Spulen auf den Kernen elektrischer Maschinen - Google Patents
Herstellung der Spulen auf den Kernen elektrischer MaschinenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate. /J V
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1883 ab.
Die Erfindung besteht in einer neuen Art der Bildung inducirter Körper (Ringe, Scheiben
u. s. w. irgend welcher Art).
Gewöhnlich werden die inducirten Körper mit isolirtem Draht umwickelt, und es ist bekannt,
welche Schwierigkeiten man bei diesen Arbeiten zu überwinden hat, um einen Körper
zu erhalten, welcher zugleich vollständig rund, gänzlich isolirt und insbesondere vollkommen
äquilibrirt ist. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, soll die Herstellung der inducirten
Windungen dieser Körper entweder durch Giefsen oder auf elektrolytischem Wege bewirkt
werden, so dafs dann eine leichte Bearbeitung dieser Körper zur vollständigen Aequilibrirung
derselben möglich wird. Es werden zu diesem Zwecke an denjenigen Stellen des Eisenkernes,
welche die inducirte Spirale einnehmen soll, geeignete Isolirungen in passender Weise angebracht,
und zwar durch Aufstecken von Scheiben aus isolirendem Material, welche zweck mäfsige
Ausschnitte haben, so dafs die Verbindung der einzelnen Windungen mit einander bei dem späteren Giefsen bezw. bei dem Niederschlagen
des Metalles auf elektrolytischem Wege erreicht wird.
Diese Zwischenräume werden derart bemessen, dafs der Querschnitt derselben gleich
ist dem Querschnitt der inducirten Spirale. Der so vorbereitete Körper wird einfach in das
elektrolytische Bad getaucht und in demselben so lange belassen, bis der Niederschlag in der
erforderlichen Dicke sich gebildet hat, oder das betreffende Material wird über den so präparirten
Kern gegossen, so dafs dasselbe an den isolirten Stellen haften bleibt. Man erhält auf
diese Weise eine Spirale ohne Ende und ohne Unterbrechung der Continuität, welche man nur
in der gewöhnlichen Weise mit den Lamellen des Collectors zu verbinden hat.
Die beiden beschriebenen Methoden der Herstellung der mducirten Windungen durch Giefsen
oder auf elektrolytischem Wege können auch für die Herstellung von inducirenden Elektromagneten
benutzt werden.
Sowohl bei dem elektrolytischen Verfahren, als bei der Herstellung der inducirten Spirale
durch Gufs beabsichtigen die Erfinder, irgend ein beliebiges leitendes Material zu verwenden;
in letzterem Falle aber (also beim Giefsen) empfiehlt sich besonders Aluminium, dessen Schmelzpunkt
verhältnifsmäfsig niedrig liegt, wodurch die Operation erleichtert wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der isolirte inducirte Kern dargestellt, wie er in die"
Gufsform oder in das elektrolytische Bad gebracht werden soll.
Die Fig. 1 und 2 zeigen in Ansicht und Schnitt die Anordnung der isolirenden Spirale a
auf dem Kern c,. in deren leeren Zwischenräumen die leitende inducirte Spirale b durch
Claims (1)
- Giefsen oder auf elektrolytischem Wege hergestellt wird.Beim elektrolytischen "Verfahren kann die isolirende Spirale α aus irgend einem Isolationsmaterial bestehen, z. B. aus Bristolpapier, welches auf den Kern aufgeklebt wird.Beim Gufsverfahren kann die isolirende Spirale ebenfalls aus einem beliebigen isolirenden Material bestehen. Dasselbe mufs jedoch gleichzeitig die Eigenschaft der Unverbrennlichkeit besitzen, wie z. B. Asbest.Patenτ-Anspruch:Die Herstellung von inducirten Windungen und inducirenden Elektromagneten für dynamoelektrische Maschinen auf elektrolytischem Wege oder durch Giefsen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27771C true DE27771C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27771D Active DE27771C (de) | Herstellung der Spulen auf den Kernen elektrischer Maschinen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE27771C (de) |
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