DE277765C - - Google Patents
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- DE277765C DE277765C DENDAT277765D DE277765DA DE277765C DE 277765 C DE277765 C DE 277765C DE NDAT277765 D DENDAT277765 D DE NDAT277765D DE 277765D A DE277765D A DE 277765DA DE 277765 C DE277765 C DE 277765C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/002—Siemens-Martin type furnaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
- Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 277765 KLASSE 18 £. GRUPPE
KNOX PRESSED & WELDED STEEL COMPANY in PITTSBURGH, Penns., V. St. A.
und die Luftkanäle in eine gemeinsame Stirnwand eingebaut sind.
Bei Herdöfen mit Regenerativfeuerung, insbesondere zur Stahlerzeugung, bei welchen der
Heizgaskanal und die Luftkanäle in eine gemeinsame Stirnwand eingebaut sind, stößt die
wirksame Wasserkühlung der der größten Hitze ausgesetzten Teile auf Schwierigkeiten. In dem
Mauerwerk vorgesehene Hohlräume zur Aufnahme von Wasser kühlem erschwerten einerseits
die Auswechselung der durch das Feuer be-.
ίο schädigten Teile, andererseits beschränkten sie
die Kühlwassermengen, weil die Grenzen für die Abmessungen der Hohlräume und ihrer
Kühlkästen durch die Dicke der Mauerwände eng gezogen sind. Diese kleinen Abmessungen
Wären dann besonders nächteilig, wenn das Kühlwasser kesselsteinbildende Verunreinigungen
enthielt, die ein schnelles Durchbrennen der engen Hohlräume herbeiführten.
Um lange Betriebsstörungen zu vermeiden, ist aber eine schnelle Auswechselung der dem
Feuer ausgesetzten Teile, insbesondere des Mundstückes für den Heizgaskanal, notwendig.
Man kam daher zunächst auf den Vorschlag, die den Luftkanälen und dem Heizkanal gemeinsame
Stirnmauer aufzugeben und jene als selbständige Türme mit aufgesetzten, also auswechselbaren
Köpfen, die von allen Seiten zugänglich waren, hochzuführen.
Für Herdöfen, bei welchen Luftkanäle und Gaskanal von einer gemeinsamen Stirnwand umfaßt werden, gab man die Auswechselbarkeit des Mundstückes auf.
Für Herdöfen, bei welchen Luftkanäle und Gaskanal von einer gemeinsamen Stirnwand umfaßt werden, gab man die Auswechselbarkeit des Mundstückes auf.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Mittel, um auch bei Herdöfen, bei welchen Luftkanäle
und Gaskanal von einer gemeinsamen Stirnmauer umfaßt werden, das wassergekühlte Mundstück auswechselbar zu machen, und dazu
noch in einer Weise, die die Kühlung mit größeren Wassermengen, also wirksamer als bisher
überhaupt·, ermöglicht und gleichzeitig auch. die Kühlung der benachbarten Luftkanäle durch
dasselbe Kühlwasser gestattet.
Der Erfindungszweck wird erreicht zunächst durch einen durchgehenden, den Heizgaskanal
kreuzenden Querkanal von einer Breite, die der gewünschten auszuwechselnden Länge des Heizgaskanalmundstückes
entspricht. Das Mundstück selbst ist als gemauerte Queröffnung in einen dem Querschnitt des durchgehenden Querkanals
entsprechenden selbständigen Kühlkasten eingebaut, der so viel Wasser aufzunehmen vermag,
als das eingebaute Mundstück an Innenraum freiläßt, und gleichzeitig die benachbarten
Wände der Luftkanäle kühlt. Der Kühlkasten ist in seinem Querkanal auf Schienen gelagert,
so daß er leicht herausgeschoben und durch einen neuen bereitgehaltenen Kühlkasten mit
eingebautem Mundstück ersetzt werden kann.
Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung, in welcher zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Heizkanal,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II der Fig. 1,
60
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des Kühlkastens mit eingebautem Mundstück.
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. i, ■ · .
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht des durch die Mitte des Mundstückes durchschnittenen
Kühlkastens.
Es bezeichnen: 2 das Trägergerüst, 3 das
Herdgewölbe, 4 den Herd, 5 die Luftkanäle, 6 eine Schlackenkammer, 7 den Gaskanal, 8 eine
Schlackenkammer, 9 die Mündung der Luftkanäle 5 in den Herd, ηα das wassergekühlte
Mundstück des Gaskanals 7, das gemäß der Er-. findung auswechselbar gemacht werden soll.
Das Mundstück ηα ist in einen besonderen Kühlkasten 10 (Fig. 3 und 5) eingebaut. Die Seitenwände 12 des Mundstückes bilden mit dem Gewölbe und dem Boden in dem Kühlkasten 10 eine Queröffnung. Der Kühlkasten 10, der an ao einem Griff 15 herausgezogen werden kann, liegt auf Schienen 13 in einem durchgehenden Querkanal 14, dessen Breite der Länge des auszuwechselnden Mundstückes ηα entspricht. Die Zu- und Ableitung des Kühlwassers erfolgt durch die Röhren 16 und 18 mit Zweigleitun. gen 17; ig ist der Ablaßstutzen.
Das Mundstück ηα ist in einen besonderen Kühlkasten 10 (Fig. 3 und 5) eingebaut. Die Seitenwände 12 des Mundstückes bilden mit dem Gewölbe und dem Boden in dem Kühlkasten 10 eine Queröffnung. Der Kühlkasten 10, der an ao einem Griff 15 herausgezogen werden kann, liegt auf Schienen 13 in einem durchgehenden Querkanal 14, dessen Breite der Länge des auszuwechselnden Mundstückes ηα entspricht. Die Zu- und Ableitung des Kühlwassers erfolgt durch die Röhren 16 und 18 mit Zweigleitun. gen 17; ig ist der Ablaßstutzen.
Der nicht auswechselbare Teil 7* des Gaskanals erhält auch Wasserkühlungen 20, 24, 25
innerhalb der Wände 21, 22, 23. Die Arbeitsöffnung 26 ist durch einen Stein 27 abge-
schlossen. Das durch Schicht 30 isolierte Deckengewölbe 28 des Gaskanals 7 hat auch
Wasserkühlung 29, 29a.
Claims (1)
- Pa ten t-An s PRU c η :Auswechselbares, wassergekühltes Mundstück für die Heizgaskanäle an Herdofen mit Regenerativfeuerung, insbesondere zur Stahlerzeugung, bei welchen der Heizgaskanal und die Luftkanäle in eine gemeinsame Stirnwand eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (ya) in einen Kühlkasten (10) eingebaut ist, der in einen den Heizkanal (7) kreuzenden durchgehenden Quer kanal (14) eingeschoben wird .und gleichzeitig die benachbarten Wandungen der Luftkanäle (5) kühlt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277765C true DE277765C (de) |
Family
ID=533840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277765D Active DE277765C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277765C (de) |
-
0
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