DE277876C - - Google Patents

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DE277876C
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Germany
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rollers
chair
roller
trousers
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/62Accessories for chairs
    • A47C7/64Hat or coat holders

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34g. GRUPPE
FRANZ SCHIKORR und GEORG WOLFF in BERLIN.
Die Erfindung betrifft einen Stuhl, der zum Aufnehmen von Kleidungsstücken bestimmt ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Stuhl, dessen Lehne in bekannter Weise am oberen Rand zweckmäßig nach Art eines Kleiderbügels ausgebildet ist, eine Vorrichtung zum Aufhängen, Spannen und Bügeln der Beinkleider o. dgl. besitzt, und zwar besteht diese Vorrichtung im wesentlichen aus zwei im ίο oberen Teil dei Lehne angeordneten, in der Schlußstellung fest gegeneinander gepreßten Rollen, von denen die eine fest, die andere dagegen derart verschiebbar ist, daß sie von der festen Rolle entfernt werden kann und in der geöffneten Endstellung durch eine selbsttätige Sperrvorrichtung gehalten wird. Auch können die Rollen hohl ausgebildet sein zu dem Zwecke der Einführung von Heizkörpern.
Die Vorteile, die der neue Stuhl, insbesondere für die Bedürfnisse des reisenden Publikums, aufweist, sind offenbar, so daß sich ein näheres Eingehen hierauf erübrigt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Es zeigen:
Fig. ι den Stuhl von hinten gesehen,
Fig. 2 einen Schnitt nach LinieA-B der Fig.i, Fig. 3 und 4 Einzelheiten in vergrößertem Maßstabe.
Der Stuhl a, dessen Lehne b oben in üblicher Weise eine kleiderbügelartige Form mit einem Halsansatz aufweist, trägt im oberen Teil der Lehne zwei Rollen d und e, deren Zapfen in in den Wandungen der Lehne b vorgesehenen, schloßartigen Gehäusen f lagern. Die obere Rolle d besitzt ein festes Lager g, während die untere Rolle e in einem Schlitz m verschiebbar geführt ist. Das gegenseitige Anpressen der beiden Rollen erfolgt mittels Federn h, die einerseits an den auf den Zapfen der Rolle e befindlichen Gleitlagern i angreifen und andererseits in den Gehäusen f befestigt sind.. Das Lager i läuft nach unten in ,einen federnden Hebel I aus, dessen freies Ende:'# umgebogen ist. An den unteren Enden der ,Gehäuse /"befindet sich je eine Öffnung n. ' ■■:■■'■
Die Rolle e kann nun in Richtung des Pfeiles 1 in dem Führungsschlitz m unter Überwindung der Kraft der Federn h nach unten gezogen werden (punktierte: Stellung), um zwischen den Walzen oder Rollen d und e einen Zwischenraum zum Einlegen der Beinkleider o. dgl. zu schaffen. Beim Erreichen der tiefsten Lage der Rolle e schnappt der Knopf k des Hebels I auf beiden Seiten der Lehne in die Aussparung η ein (Pfeilrichtung 2) und hält so die Rolle e fest. Für das Lösen genügt ein Druck auf die Knöpfe k in Richtung des Pfeiles 3 (Fig. 1), worauf die Rolle e unter Einwirkung der Federn h sogleich in ihre Ausgangslage zurückgeht.
Die Enden der Beinteile der Beinkleider werden durch eine Klemmvorrichtung gehalten, die sich an den Füßen c des Stuhles befindet und im
wesentlichen aus einer Leiste ο sowie einer exzentrisch wirkenden Rolle p besteht, die mittels eines Handgriffes r bewegt werden kann. Durch Drehen der Rolle p in Richtung des Pfeiles 4 wird das zwischen der Leiste 0 und der Rolle p befindliche Beinkleid 0. dgl. festgehalten. Es kann dann also das Spannen der Beinkleider zwischen den Rollen d, e erfolgen, worauf die Rolle e in die Schlußstellung aus der Offenstellung zurückgebracht wird. Die Beinkleider unterliegen jetzt also der Pressung durch die Rollen d, e, so daß sie straff gespannt gehalten werden. Beim Herausnehmen des Beinkleides wird die Klemmvorrichtung p, 0 gelöst, worauf die Beinteile durch die fest gegeneinander liegenden Rollen d, e gezogen werden, so daß ein Bügeln erfolgt. Dieses kann in der Wirkung noch verstärkt werden, wenn man eine oder beide Rollen d, e heizt, etwa durch Einschieben von Heizkörpern in die dann hohl ausgebildeten Rollen.
Es versteht sich, daß die Ausbildung der einzelnen Teile beliebig sein kann, ohne daß dadurch etwas am Wesen der Erfindung geändert wird.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Stuhl mit an der Rückenlehne angeordneter Vorrichtung zum Strecken der Hosen, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Ende der Stuhllehne (b) zwei in der Schlußstellung durch Federn (A) fest gegeneinander gepreßte Rollen (d, e) gelagert sind, von denen die eine fest, die andere in einem Führungsschlitz (m) derart verschiebbar angeordnet ist, daß sie für das Einlegen des betreffenden Bekleidungsstückes von der festen Rolle entsprechend weit entfernt werden kann und in der Endstellung durch eine selbsttätige Sperrvorrichtung (k, n) festgehalten wird.
2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen oder Rollen d, e) hohl ausgebildet sind zum Zwecke der Einführung von Heizkörpern. .
3. Stuhl nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der hinteren Stuhlbeine eine wagerechte Leiste (0) angeordnet ist, gegen die eine exzentrisch gelagerte Welle (p) drückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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