DE277975C - - Google Patents
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- DE277975C DE277975C DENDAT277975D DE277975DA DE277975C DE 277975 C DE277975 C DE 277975C DE NDAT277975 D DENDAT277975 D DE NDAT277975D DE 277975D A DE277975D A DE 277975DA DE 277975 C DE277975 C DE 277975C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
- F23H9/02—Revolving cylindrical grates
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H2700/00—Grates characterised by special features or applications
- F23H2700/005—Rotary grates with vertical axis
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277975 -KLASSE 24«. GRUPPE
Mittelzapfen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dampfkesselfeuerung mit Drehrost, bei welcher die
Verbrennungsluft durch einen hohlen Mittelzapfen zugeführt wird. Eine derartige Feuerung
ist bisher so ausgeführt worden, daß der mit dem Rost sich drehende Mittelzapfen mit verschiedenen gleich großen Öffnungen ausgestattet
war, aus welchen die Verbrennungsluft in die hohl ausgebildeten Roststäbe übertrat.
ίο Bei dieser bekannten Anordnung konnte man
die Luftzufuhr zu den verschiedenen Roststellen nicht regeln, es ist aber wichtig, daß
man an die Roststellen, welche mit frischer Kohle beschickt sind, Luft in anderem Maße
heranbringen kann, als zu solchen Roststellen, bei denen die Brennstoffschicht schon weit
heruntergebrannt ist.
Erfindungsgemäß ist der feststehende hohle Mittelzapfen mit solchen Durchbrechungen versehen,
deren Größe dem mit der fortschreitenden Verbrennung sich verändernden Luftbedarf
angepaßt ist. Die Aschenwanne, d. h. der Raum unter dem Rost, ist dabei durch radiale
Wände unterteilt, so daß unter dem Rost einzelne Kammern entstehen, in welche je
nach ihrer Lage mehr oder weniger Luft von dem hohlen Mittelzapfen aus eingeblasen wird.
Die Einrichtung läßt sich auch in der Weise
umkehren, daß der hohle Mittelzapfen mit dem Rost drehbar ist. In dem Falle erhält der
hohle Zapfen auf seinem Umfange gleich große Luftöffnungen, während ein nunmehr feststehender
nabenartiger Hohlkörper der ebenfalls feststehenden Aschenwanne mit verschieden großen Durchbrechungen versehen
ist, so daß Luft in verschiedenem Maße zu den einzelnen Stellen der festen Aschenwanne
und somit zum Rost gelangt.
Ein Ausführungsbeispiel der Feuerung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 einen Grundriß mit teilweisem Schnitt, ' Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2.
Als Beispiel für die Ausführung des Drehrostes ist ein Wasserrohrkessel mit geraden
Rohren (Yarrow-Typ) gewählt. Zwischen den beiden Unterkesseln, die einen ungefähr quadratischen
Raum abgrenzen, befindet sich ein Drehrost r. Dieser wird durch einen an seinem
Umfange angebrachten Schneckenkranz r1 vermittels
einer nicht gezeichneten Schneckenwelle in Rotation versetzt.
An einer Seite des Kessels erstreckt sich ein Einbau ν bis zur Mitte des Drehrostes, der den
Füllschacht f für die Kohlen sowie einen Schlackenräumer s aufnimmt und dazwischen
einen Teil des Rostes für Besichtigung und Reparaturen frei läßt.
Während der Drehung des Rostes rutschen durch den Füllschacht f die Kohlen auf den
Rost r und werden von diesem je nach Einstellung eines Streichbleches t in bestimmter
Schichthöhe mitgenommen. Die Kohlen passieren zunächst das Zündgewölbe g, wo sie
zur Entzündung gebracht werden, und gelangen dann in den Feuerraum, um während der
Weiterdrehung des Rostes allmählich zu Asche und Schlacke zu verbrennen.
Die Asche fällt in die als Ring ausgebildete, mit Wasser gefüllte Aschenwanne a, von wo sie
durch Klappen o. dgl. entfernt wird.
Die Luftzufuhr geschieht wie folgt:
Die Luft unter dem Rost tritt zentral durch die Öffnungen ο des feststehenden, runden Körpers c in die rotierende Aschen wanne α durch ίο Löcher i in-deren Nabe ein, wobei vermittels verschiedener Größe der Ausschnitte ο und entsprechender Teilung des Aschenraumes durch radiale Wände r2 die Luftzufuhr gemäß der allmählichen Entgasung der Kohle an den versehiedenen Brennstellen entsprechend bemessen werden kann. Sekundärluft läßt sich sowohl im Innern des Feuerraumes durch die Löcher I, als auch von dem Einbau ν her durch die Löcher d einführen. Auch an noch anderen Stellen macht die Zuleitung von Sekundärluft, wenn sie zweckmäßig erscheint, keine Schwierigkeit.
Die Luftzufuhr geschieht wie folgt:
Die Luft unter dem Rost tritt zentral durch die Öffnungen ο des feststehenden, runden Körpers c in die rotierende Aschen wanne α durch ίο Löcher i in-deren Nabe ein, wobei vermittels verschiedener Größe der Ausschnitte ο und entsprechender Teilung des Aschenraumes durch radiale Wände r2 die Luftzufuhr gemäß der allmählichen Entgasung der Kohle an den versehiedenen Brennstellen entsprechend bemessen werden kann. Sekundärluft läßt sich sowohl im Innern des Feuerraumes durch die Löcher I, als auch von dem Einbau ν her durch die Löcher d einführen. Auch an noch anderen Stellen macht die Zuleitung von Sekundärluft, wenn sie zweckmäßig erscheint, keine Schwierigkeit.
Die Rostbewegung und die Luftzufuhr lassen sich einzeln und im Verhältnis zueinander den
verschiedenartigsten Betriebsverhältnissen anpassen.
In Fig. 3 ist beispielsweise links eine runde Form für die Luftöffnungen i der Aschenwannennabe
gezeichnet, während auf der rechten Seite die bezüglichen Durchbrechungen i1
schlitzartig ausgebildet sind.
Bei der Verteilung der Luft ist natürlich in jedem Falle darauf zu achten, daß keine Luft
unter den Rostteil tritt, der sich in dem Einbau ν befindet. Im übrigen ist die Luftverteilung
zweckmäßig so vorzunehmen, daß die meiste Luft unter das Zündgewölbe und dann an die Stelle geführt wird, wo die Kohle aus
dem Zündgewölbe in das Innere der Rostanlage tritt.
Nach dem Ende der Verbrennungsbahn hin hat sich dann die Luftzufuhr allmählich zu
verkleinern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Dampfkesselfeuerung mit Drehrost und hohlem, die Verbrennungsluft zuführenden Mittelzapfen, -dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des nicht drehbaren Mittelzapfens (c) mit Durchbrechungen (0) versehen ist, deren Größe dem mit fortschreitender Verbrennung sich verändernden Luftbedarf angepaßt ist, während die Nabe der durch radiale Wände (r 2) unterteilten Aschenwanne (a) Öffnungen (i) besitzt, die über die Durchbrechungen (0) des Mittelzapfens (c) hinweggleiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277975C true DE277975C (de) |
Family
ID=534018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277975D Active DE277975C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277975C (de) |
-
0
- DE DENDAT277975D patent/DE277975C/de active Active
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