DE277975C - - Google Patents

Info

Publication number
DE277975C
DE277975C DENDAT277975D DE277975DA DE277975C DE 277975 C DE277975 C DE 277975C DE NDAT277975 D DENDAT277975 D DE NDAT277975D DE 277975D A DE277975D A DE 277975DA DE 277975 C DE277975 C DE 277975C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
air
openings
central pin
combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT277975D
Other languages
English (en)
Publication of DE277975C publication Critical patent/DE277975C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • F23H9/02—Revolving cylindrical grates
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00—Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/005—Rotary grates with vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277975 -KLASSE 24«. GRUPPE
Mittelzapfen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dampfkesselfeuerung mit Drehrost, bei welcher die Verbrennungsluft durch einen hohlen Mittelzapfen zugeführt wird. Eine derartige Feuerung ist bisher so ausgeführt worden, daß der mit dem Rost sich drehende Mittelzapfen mit verschiedenen gleich großen Öffnungen ausgestattet war, aus welchen die Verbrennungsluft in die hohl ausgebildeten Roststäbe übertrat.
ίο Bei dieser bekannten Anordnung konnte man die Luftzufuhr zu den verschiedenen Roststellen nicht regeln, es ist aber wichtig, daß man an die Roststellen, welche mit frischer Kohle beschickt sind, Luft in anderem Maße heranbringen kann, als zu solchen Roststellen, bei denen die Brennstoffschicht schon weit heruntergebrannt ist.
Erfindungsgemäß ist der feststehende hohle Mittelzapfen mit solchen Durchbrechungen versehen, deren Größe dem mit der fortschreitenden Verbrennung sich verändernden Luftbedarf angepaßt ist. Die Aschenwanne, d. h. der Raum unter dem Rost, ist dabei durch radiale Wände unterteilt, so daß unter dem Rost einzelne Kammern entstehen, in welche je nach ihrer Lage mehr oder weniger Luft von dem hohlen Mittelzapfen aus eingeblasen wird.
Die Einrichtung läßt sich auch in der Weise
umkehren, daß der hohle Mittelzapfen mit dem Rost drehbar ist. In dem Falle erhält der hohle Zapfen auf seinem Umfange gleich große Luftöffnungen, während ein nunmehr feststehender nabenartiger Hohlkörper der ebenfalls feststehenden Aschenwanne mit verschieden großen Durchbrechungen versehen ist, so daß Luft in verschiedenem Maße zu den einzelnen Stellen der festen Aschenwanne und somit zum Rost gelangt.
Ein Ausführungsbeispiel der Feuerung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 einen Grundriß mit teilweisem Schnitt, ' Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2.
Als Beispiel für die Ausführung des Drehrostes ist ein Wasserrohrkessel mit geraden Rohren (Yarrow-Typ) gewählt. Zwischen den beiden Unterkesseln, die einen ungefähr quadratischen Raum abgrenzen, befindet sich ein Drehrost r. Dieser wird durch einen an seinem Umfange angebrachten Schneckenkranz r1 vermittels einer nicht gezeichneten Schneckenwelle in Rotation versetzt.
An einer Seite des Kessels erstreckt sich ein Einbau ν bis zur Mitte des Drehrostes, der den Füllschacht f für die Kohlen sowie einen Schlackenräumer s aufnimmt und dazwischen einen Teil des Rostes für Besichtigung und Reparaturen frei läßt.
Während der Drehung des Rostes rutschen durch den Füllschacht f die Kohlen auf den Rost r und werden von diesem je nach Einstellung eines Streichbleches t in bestimmter Schichthöhe mitgenommen. Die Kohlen passieren zunächst das Zündgewölbe g, wo sie zur Entzündung gebracht werden, und gelangen dann in den Feuerraum, um während der
Weiterdrehung des Rostes allmählich zu Asche und Schlacke zu verbrennen.
Die Asche fällt in die als Ring ausgebildete, mit Wasser gefüllte Aschenwanne a, von wo sie durch Klappen o. dgl. entfernt wird.
Die Luftzufuhr geschieht wie folgt:
Die Luft unter dem Rost tritt zentral durch die Öffnungen ο des feststehenden, runden Körpers c in die rotierende Aschen wanne α durch ίο Löcher i in-deren Nabe ein, wobei vermittels verschiedener Größe der Ausschnitte ο und entsprechender Teilung des Aschenraumes durch radiale Wände r2 die Luftzufuhr gemäß der allmählichen Entgasung der Kohle an den versehiedenen Brennstellen entsprechend bemessen werden kann. Sekundärluft läßt sich sowohl im Innern des Feuerraumes durch die Löcher I, als auch von dem Einbau ν her durch die Löcher d einführen. Auch an noch anderen Stellen macht die Zuleitung von Sekundärluft, wenn sie zweckmäßig erscheint, keine Schwierigkeit.
Die Rostbewegung und die Luftzufuhr lassen sich einzeln und im Verhältnis zueinander den verschiedenartigsten Betriebsverhältnissen anpassen.
In Fig. 3 ist beispielsweise links eine runde Form für die Luftöffnungen i der Aschenwannennabe gezeichnet, während auf der rechten Seite die bezüglichen Durchbrechungen i1 schlitzartig ausgebildet sind.
Bei der Verteilung der Luft ist natürlich in jedem Falle darauf zu achten, daß keine Luft unter den Rostteil tritt, der sich in dem Einbau ν befindet. Im übrigen ist die Luftverteilung zweckmäßig so vorzunehmen, daß die meiste Luft unter das Zündgewölbe und dann an die Stelle geführt wird, wo die Kohle aus dem Zündgewölbe in das Innere der Rostanlage tritt.
Nach dem Ende der Verbrennungsbahn hin hat sich dann die Luftzufuhr allmählich zu verkleinern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampfkesselfeuerung mit Drehrost und hohlem, die Verbrennungsluft zuführenden Mittelzapfen, -dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des nicht drehbaren Mittelzapfens (c) mit Durchbrechungen (0) versehen ist, deren Größe dem mit fortschreitender Verbrennung sich verändernden Luftbedarf angepaßt ist, während die Nabe der durch radiale Wände (r 2) unterteilten Aschenwanne (a) Öffnungen (i) besitzt, die über die Durchbrechungen (0) des Mittelzapfens (c) hinweggleiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT277975D Active DE277975C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE277975C true DE277975C (de)

Family

ID=534018

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT277975D Active DE277975C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE277975C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2343954C3 (de) Drehrohrofen zur Verbrennung von Abfällen
DE415130C (de) Feuerung fuer Muellverbrennungsoefen
DE2223631A1 (de) Verbrennungsofen fuer fluessige brennstoffe
DE609979C (de) Vorrichtung zum Erwaermen von schweren Arbeitsstuecken
DE575253C (de) OEl- oder Gasbrenner mit vor der Austrittsduese verschieb- oder drehbar angeordneter, von dem Brennstrahl beaufschlagter Prallplatte
DE701731C (de) Staubfeuerung
DE413457C (de) Fahrbarer Rost fuer Gaserzeuger und Feuerungen
DE131966C (de)
CH313507A (de) Heizkessel
AT145569B (de) Feuerung für Holzdauerbrandöfen u. dgl.
DE497107C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Inbetriebnahme von kohlenstaubgefeuerten Herdoefen, bei welchen zunaechst die Verbrennungskammer auf Temperatur gebracht und alsdann der Herd beheizt wird
AT78706B (de) Länglicher, in der Gicht geschlossener Hochofen zum Brennen von Kreide, Steinen und dgl.
DE590133C (de) Kohlenstaubbrenner
DE317318C (de)
AT80303B (de) Wanderrost. Wanderrost.
DE322906C (de) Feuerung fuer Dampfkessel zur gleichzeitigen Beheizung mit festen und fluessigen Brennstoffen
DE402793C (de) Regelschieber fuer Feuerungen
DE350118C (de) Feuerung mit einem durch eine Verdraengevorrichtung beschickten Rost mit davorliegendem Entzuendungsherd
DE630125C (de) Heizkessel mit Fuellschacht und unterem Abbrand
DE673064C (de) Rauchrohrkessel mit OElfeuerung, insbesondere fuer Lokomotiven
DE347542C (de) Wanderrost mit in einer einzigen wagerechten Ebene liegenden Rostteilen
DE350265C (de) Wanderrost mit je auf zwei Quertraeger gereihten Roststaeben
DE736410C (de) Feuerungsrost
DE259656C (de)
DE433072C (de) Gliederkessel fuer Zentralheizungen