DE278461C - - Google Patents

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DE278461C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/08Cartridge belts
    • F42B39/10Machines for charging or for extracting cartridges from feed belts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 278461 KLASSE 72 d. GRUPPE
LOUIS SCHMEISSER in ERFURT.
Maschine zum Füllen von Patronengurten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1914 ab.
Es ist bereits eine Maschine zum Füllen von Patronengurten bekannt geworden, bei der die Trommel, über welche der Patronengurt läuft, der von ihr weitertransportiert wird, ihre Drehung dadurch erhält, daß die Handhabe, vermittels welcher die Patronen in den Gurt hineingestoßen werden, am Ende des geradlinigen Vorwärtsschubes gedreht wird. Ferner ist es bei einer Maschine zum Nachdrücken
ίο der Patronen im Patronengurt bekannt gewoiden, die Trommel durch auf ihrem Umfange angeordnete, zickzackförmige Einschnitte, in die ein federnder Zapfen des mittels eines schwingenden Handhebels bewegten Stoßbolzens eingreift, zu drehen.
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen besteht die Erfindung darin, daß die den Patronengurt weiterschaltende, gezahnte Trommel dadurch in Drehung versetzt-wird, daß sich das Gehäuse nebst der Trommel auf einer Grundplatte verschiebt, wobei eine an der Grundplatte angeordnete Schaltklinke in die Zähne eingreift.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Maschine. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt der Maschine, Fig. 2 die hintere Ansicht, Fig. 3 eine Ansicht auf die Tischplatte und einen Teil der Trommel und Fig. 4 einen abgebrochenen Querschnitt nach A-B von Fig. 1.
Das Gehäuse A lagert der Länge nach verschiebbar in einer prismatischen Nut der Grundplatte B, welche vermittels ihrer Klemmschraube an eine Tischplatte o. dgl. angeschraubt werden kann (Fig. 1). Die vordere Stirnseite der Trommel C, welche drehbar an dem Gehäuse A sitzt, ist gezahnt. In dem hinteren Ende der Grundplatte B ist um einen Zapfen d eine Schaltklinke D schwingbar gelagert, die von der Feder d1 belastet ist und mit ihrem vorstehenden Ende d2 in die Zähne der Trommel C eingreift (Fig. 3).
Am vorderen unteren Ende des Gehäuses A ist in einer Quernut eine Klinke E um einen Zapfen e schwingbar gelagert, die von der Feder e1 derart belastet ist, daß ihr Ende es in die Quernut b der Grundplatte B eingreift
(Fig. 4)· ■
An dem Gehäuse A ist eine Stange H verschiebbar gelagert, die hinten die Handhabe G und vorn einen Arm K trägt, an dem sich eine zum Aufweiten der Gurttaschen dienende Klinge L befindet.
Die Wirkungsweise der Maschine ist nun folgende:
Nachdem der leere Patronengurt auf. die Trommel C aufgehängt ist und Patronen in den Trichter F, welcher an dem Gehäuse A sitzt, gebracht wurden, zieht man vermittels der Handhabe G Stange H und die mit ihr verbundenen, der Länge nach in dem Gehäuse A verschiebbar gelagerten Teile der Platte / und den Arm K nebst der Klinge L zurück, bis der Arm K an die Hinterwand des Gehäuses A stößt, wobei die Klinge L in die Tasche des Patronengurtes eindringt und diese aufweitet. Die unterste Patrone in dem Trichter F, welche vorher über dem Stoßbolzen i lag, fällt jetzt herunter in die Ladebahn und liegt mit ihrem Boden vor der Stirnseite des Stoß-

Claims (1)

  1. bolzens i und mit der Geschoßspitze auf der Trommel C hinter der geöffneten Tasche des Patronengurtes.
    Während dieser Rückwärtsbewegung blieb das Gehäuse A in der Stellung Fig. ι stehen, da das Ende e3 der Klinke E in die Quernut b der Grundplatte B eingetreten war und eine Längsverschiebung des Gehäuses A auf der Grundplatte B verhinderte.
    ίο Sobald jetzt vermittels der Handhabe G die Stange H und die mit dieser verbundenen Teile /, K und L wieder nach vorn geschoben werden, stößt die Stirnfläche des Stoßbolzens i gegen den Boden der vor ihm lagernden Pail 5 trone und schiebt diese in die geöffnete Tasche des Patronengurtes hinein, während die Klinge des Taschenöffners L sich aus dem Gurt zurückzieht und der Patrone Platz macht.
    Am Ende dieser Vorwärtsbewegung läuft die Steigfläche k am unteren Ende des Armes K gegen die Steigfläche e2 der Klinke E (Fig. 1, 4), die hierbei so bewegt wird, daß ihr entgegengesetztes Ende e3 außer Eingriff mit der Quernut b der Grundplatte B gelangt. Das jetzt nicht mehr mit der Grundplatte B durch die . Klinke E gekuppelte Gehäuse A bewegt sich nun, durch die Platte/ vorgestoßen, nach vorn, so daß die Nase d'2 der Schaltklinke D der Grundplatte B in Eingriff mit den Zähnen der Trommel C gelangt und diese so weit dreht, daß der Patronengurt mit seiner nächsten Tasche in die Feststellung gelangt.
    Nach jedem Zurückziehen der Handhabe G und Wiedervorschieben derselben wiederholt sich dasselbe Spiel.
    Wie sich ergibt, kann die Maschine nicht weiterarbeiten, wenn die Vorwärtsbewegung der Handhabe G nicht so weit erfolgte, daß der die Trommel während der Vorschubbewegung der Patrone in bekannter Weise feststellende Federbolzen M und die Klinke E ausgelöst wird, und darauf die Trommel C so weit in Drehung gebracht wird, daß das Patronenband in seine nächste Feststellung transportiert wird.
    Pa τ en τ -Α ν Spruch:
    Maschine zum Füllen von Patronengurten, dadurch gekennzeichnet, daß die den Patronengurt bewegende Trommel (C) an ihrer vorderen Stirnseite mit Schaltzähnen versehen ist und dadurch in Drehung versetzt wird, daß das Gehäuse (A) mit der Trommel auf der Grundplatte (B) verschoben wird, wobei eine an dieser Grundplatte angebrachte Schaltklinke (D) in die Zähne der Trommel eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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