DE278765C - - Google Patents

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DE278765C
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DE
Germany
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lever
float
locking lever
nose
control lever
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DENDAT278765D
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English (en)
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/18Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns
    • E03D1/183Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns with bell or tube siphons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 278765 -. KLASSE 85 h. GRUPPE
LEONHARD DRISSEL-RUDIN in BASEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember iqoo auf Grund der Anmeldung in der Schweiz vom 15. April 1912 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Abortspülvorrichtung mit Heberspülkasten, bei der ein von Hand bewegter Steuerhebel einen Sperrhebel trägt, welch letzterer nach Öffnen des Zulaufventils den Steuerhebel festhält und durch die Bewegung des Schwimmerhebels aus-. gelöst wird. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß der Sperrhebel einen Ansatz trägt und eine mit einer Nase versehene Auslösklinke mit dem Schwimmerhebel gelenkig verbunden ist derart, daß beim Sinken des Schwimmers die Nase gegen den Ansatz drückt und dadurch der Sperrhebel den Steuerhebel freigibt, wobei das Zulaufventil geschlossen wird.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Vorrichtung dargestellt und zeigt:
Fig. ι und 2 einen Vertikalschnitt durch die erste Ausführungsform bei beginnender Füllung und bei beginnender Entleerung des Spülkastens,
Fig. 3 einen Grundriß zu Fig. 1,
Fig. 4 und 5 einen Vertikalschnitt der zweiten Ausführungsform nach erfolgter Entleerung und mit teilweise gefülltem Spülkasten.
Der Spülkasten α ist durch ein Rohr b mit dem Wasserzuflußventil c verbunden. Das Ventil c wird durch Niederdrücken des Handhebels c1 geöffnet, so daß Wasser aus der Druckleitung c2 in das Rohr b gelangen kann. Im Spülkasten α ist ein ungleicharmiger Steuerhebel d um einen an der Wand des Kastens gelagerten Zapfen d1 drehbar befestigt. Der kürzere Arm des Hebels d ist durch die Stange e mit dem Hebel c1 verbunden; der längere Arm trägt einen Zapfen d2. Um einen an der Wand des Kastens α ungefähr senkrecht oberhalb des Zapfens d% befestigten Bolzen f kann der an seinem freien Ende die Schwimmerkugel g1 tragende Hebel g ausschwingen. Auf dem Bolzen d2 ist ein Doppelhebel h, ein sogenannter Sperrhebel, drehbar gelagert, welcher an seinem unteren Ende ein Gegengewicht A2 trägt und am oberen Ende einen Einschnitt t besitzt, welcher beim Anheben des längeren Hebelarmes von d in den Bolzen f einfällt und daran hängen bleibt. Unterhalb des Drehpunktes d2 trägt dieser .Sperrhebel h einen auf beiden Seiten vorstehenden Stift h1. Zum. Abfluß des Wassers aus dem Spülkasten dient das Heberrohr k.
Am Hebel g ist in g2 drehbar eine mit Nasen i1, i2 versehene Auslöseklinke i gelagert, welche am Stift h1 anliegt.
Die Wirkungsweise der ersten Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist nun folgende: Bei entleertem Spülkasten befindet sich die Klinke i bezüglich des Stiftes h1 in der in
Fig. i" durch punktierte Linien angedeuteten Lage. Beim Niederdrücken des Hebels c1 tritt aus der Druckleitung ca durch das Ventil c Wasser in den Kasten a. Gleichzeitig fällt durch - Anheben des langen Armes des Steuerhebels d, Welcher den um den Stift d2 drehbaren Hebel A trägt, unter dem Einflüsse des Gegengewichtes der obere Einschnitt t dieses Steuerhebels über den Bolzen f ein und ist somit der Steuerhebel d
ίο auf diese Weise in gehobener Stellung festgehalten, so daß auch beim Loslassen des Hebels c1 das Ventil c geöffnet bleibt. Das Steigen des Wassers im Kasten α hat ein Heben des Schwimmers g1 zur Folge und die Nase i1 der Auslöseklinke * fällt über den Stift A1. Ist der Kasten a gefüllt, so findet die Entleerung desselben durch das Heberrohr k statt und senkt sich der Wasserspiegel im Kasten, da die Entleerung durch Rohr k schneller vonstatten geht als das Nachfüllen durch das Rohr,δ. Ein Senken des Wasserspiegels im Kasten hat auch ein Senken des Schwimmers g1 zur Folge, wodurch die Auslöseklinke i abwärts bewegt wird und wobei die Nase i1 den Stift A1 des Sperrhebels A mitnimmt, diesen letzteren um seinen Drehpunkt d'2 dreht, so daß sich das obere Ende des Sperrhebels A vom Bolzen f löst und der längere Hebelarm des Steuerhebels d mit dem Sperrhebel h infolge seiner Schwere sich abwärts senkt und das Schließen des Ventils c bewirkt. Bei weiterem Sinken des Schwimmers gleitet die Nase i1 vom Stift A1 ab. und die Klinke i gelangt in die in Fig. 1 durch punktierte Linien angegebene Lage und das Heberrohr k entleert den Kasten α vollständig, so daß während der Nichtbenutzung der Kasten a leer bleibt.
Die zweite Ausführungsform wird dadurch erhalten, daß der Sperrhebel A sowie die Auslöseklinke i umgekehrt werden. In diesem Zustande befindet sich der Einschnitt t des Sperrhebels A auf der entgegengesetzten Seite des Bolzens f. Die Nase i% des Auslösehebels i wird im Gegensatz zum ersten Beispiel, wo der Stift A1 beim Fallen des Schwimmers bewegt wurde, beim Heben des Schwimmers diesen Stift A1 mitziehen.
Wie bei der ersten Ausführungsform liegt die Auslöseklinke i am Stifte A1 des Sperrhebels an.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist nun folgende: Beim Niederdrücken des Hebels c1 wird der längere Arm des Steuerhebels d angehoben und der Einschnitt t des Sperrhebels A fällt über den Bolzen f, so daß der Hebel d festgehalten und die Wasserzufuhr gesichert ist. Dabei liegt die Klinke i auf dem Stift A1 auf (Fig. 4). Durch das Füllen des Kastens α hebt sich der Schwimmer g1, wodurch die Klinke i angehoben wird. Die Nase i% ist so angeordnet, daß sie beim Steigen des Wassers den Stift A1 mitnimmt und dadurch den Einschnitt t des Sperrhebels A vom Bolzen f löst, bevor das Wasser so weit gestiegen ist, daß es durch das Heberrohr k sich entleert, wie in Fig. 5 gezeigt ist.. Durch das Auslösen des Sperrhebels A wird die Wasserzufuhr abgestellt. Bei nochmaligem Drücken auf den Griff c1 wird der lange Arm des Steuerhebels d aus der in Fig. 5 gezeigten Lage angehoben, der Einschnitt i des Sperrhebels A fällt über den Bolzen f ein, wobei die Nase i% der Auslöseklinke vom Stifte A1 entfernt wird. Beim Heben des Wasserspiegels tritt nun der Heber k in Funktion und die Entleerung beginnt, wobei sich der Schwimmer g1 senkt und die Auslöseklinke über den Stift A1 gleitet, bis die Nase i% ungefähr in die in Fig. 4 dargestellte Lage zum Stifte A1 kommt. Nach erfolgter Entleerung des Kastens füllt sich derselbe sofort wieder, bis die Nase i2 durch Heben des Schwimmers g1 den Stift A1 mitnimmt und dadurch den Sperrhebel auslöst und die Wasserzufuhr abbricht. Bis zur nächsten Benutzung bleibt der Spülkasten also gefüllt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Abortspül vorrichtung mit Heberspülkasten, bei der ein von Hand bewegter Steuerhebel einen Sperrhebel trägt, welch letzterer nach Öffnen des Zulaufventils den Steuerhebel festhält und durch die Bewegung des Schwimmers ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (h) einen Ansatz (A1) trägt und eine mit einer Nase (i1) versehene Auslöseklinke (i) mit dem Schwimmerhebel (g) gelenkig verbunden ist, derart, daß beim Sinken des Schwimmers (g1) die Nase (i1) gegen den Ansatz (h1) drückt und dadurch der Sperrhebel (A) den Steuerhebel
(d) freigibt, wobei das Zulaufventil geschlossen xoo wird.
2. Abortspül vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Heben des Schwimmers der Ansatz (A1) des Sperrhebels (A). durch die Nase (i2) der Klinke (i) mitgenommen wird und dadurch der Sperrhebel (h) ausgelöst wird, worauf sich das Zuflußventil schließt, und daß nach abermaliger Einstellung des Steuerhebels (d) von Hand der Sperrhebel (A) ersteren festhält, bis der n0 Spülkasten gefüllt Und durch den Heber entleert ist, wobei sich der Schwimmer senkt und die Nase (*a),in die zum Eingriff mit dem Ansatz (A1) bereite Lage bringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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