DE279480C - - Google Patents

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DE279480C
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DE
Germany
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adhesive
stack
container
paper
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DENDAT279480D
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Publication of DE279480C publication Critical patent/DE279480C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/02Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles
    • B05C1/027Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles only at particular parts of the articles

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 279480-KLASSE 54 d. GRUPPE
FRITZ GOLDMANN in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1914 ab.
Zum Bestreichen von stapelweise liegenden Papierblättern an einem Rand mit Klebstoff werden Einrichtungen benutzt, bei denen der Papierstapel mit dem zu bestreichenden Rand unter einem Klebstoffbehälter ruht, der mit seiner mit Ausflußöffnungen für den Klebstoff versehenen Bodenwand auf dem Stapel lastet, in festen Leisten oder Schienen der Grundplatte geführt ist und das Hervorziehen der
ίο einzelnen Blätter gestattet, die dadurch an der gewünschten Stelle nacheinander mit einer genügenden Menge Klebstoff bestrichen werden. Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige Vorrichtung, die hauptsächlich solche Papierstreifen mit Klebstoff versehen soll, welche zum Umwickeln um Briefumschläge u. dgl. dienen. Gemäß der Erfindung ist der röhrenförmige Klebstoffbehälter in einer Hülse geführt, die schwingbar befestigt und in beliebiger Schräglage gegenüber der Grundplatte einstellbar ist und eine Anzahl ineinandergesteckter anderer Hülsen trägt, welche die Auswechslung verschieden breiter Klebstoffbehälter ermöglichen, damit die Vorrichtung auch für Papierstreifen anderer Breite ohne weiteres verwendbar ist, denen entsprechend die zum Zusammenhalten des Streifenstapels dienenden Führungen der Grundplatte eingestellt werden können. In Verbindung mit diesem Halter wird ein .Streifenabheber verwendet, der es dem Arbeiter ermöglicht, den oberen Streifen Surch Zusammenschieben seiner Enden in der Mitte so vom Streifenstapel abzuheben, daß der obere Streifen leicht erfaßt werden kann, ohne dazu die Finger anfeuchten zu müssen. Es wird dem Arbeiter dadurch auch möglich, der verhältnismäßig sehr schnell arbeitenden Briefumschlagmaschine unbedingt zu folgen, so daß er nicht gezwungen ist, diese von Zeit zu Zeit stillzusetzen, was einen Verlust an Leistung bedeuten würde.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 im senkrechten .Mittelschnitt durch den Halter dar. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2 und Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie 3-3 in Fig. 1.
Auf einer Grundplatte α sind Querführungen b und c so befestigt, daß ihr gegenseitiger Abstand entsprechend verschiedenen Breiten von Bändern oder Streifen einstellbar ist. Die Einstellung kann mittels Schlitzführungen und Klemmschrauben erfolgen. Arri einen Ende des Halters ist ein ebenfalls verstellbarer Anschlag d vorgesehen, gegen den sich der Streifenstapel e mit seiner einen Stirnseite legt. Die Einstellung des Anschlages d bestimmt die Länge der Gummierung. Zwischen dem Anschlag d und den Führungen c ist in einem an der Grundplatte α befestigten Rahmen / bei f eine Hülse g schwingbar gelagert. In diese sind mehrere Hülsen h ineinander eingeschoben, die sich mit Bunden h' auf den oberen Rand der. äußeren Hülse g bzw. auf die Bunde h' der darunter befindlichen Hülsen h stützen. Die Hülsen h haben den Zweck, daß in jeder derselben ein passender röhrenförmiger Klebstoffhalter i frei verschiebbar gelagert werden kann, der je nach der Breite der zu
verarbeitenden Streifen«? ausgewechselt wird. Unter Umständen würde es auch genügen, wenn ein und derselbe Behälter i mit auswechselbaren Mundstücken für den Auslaß des Klebstoffs versehen wird. Der Behälter i ruht mit seinem Boden i' und einem Überzug k auf einem Ende des Streifenstapels e. Der Überzug k kann aus irgendeinem geeigneten Stoff bzw. Gewebe bestehen, das geeignet ist, den
ίο durch die Löcher des Bodens i' tretenden Klebstoff über die ganze Bodenfläche gleichmäßig zu verteilen und den Klebstoff über die ganze Breite des obersten Streifens aufzubringen. Eine Stellschraube/ dient dazu, dem Klebstoffbehälter i die richtige Auflage auf dem Stapel e zu geben. Am Rahmen / ist ein Ansatz nc vorgesehen, der zur Abstützung des Klebstoffbehälters i dient, wenn dieser vom Stapel e abgehoben werden soll. Der Behälter i besitzt zu diesem Zweck einen Stützring n, der gleichzeitig zum Festklemmen des Überzuges k dienen kann. Zum Abheben ist es nur notwendig, den Behälter i so weit hochzuheben und seitwärts zu kippen, daß der Ring η auf den Vorsprung" m gesetzt werden kann. Am Fuß des Klebstoffbehälters ist ein Ventil geeigneter Form eingesetzt, das gestattet, die Öffnungen im Boden i' beliebig weit zu öffnen oder ganz abzusperren, um auch die austretende Klebstoffmenge regeln zu können.
Zweckmäßig wird der Klebstoff behälter ζ. B. über Nacht entleert und mit seinem Überzug k in Wasser gelegt oder gereinigt, so daß er nach Wiederfüllung mit Klebstoff stets gebrauchsfertig ist. Zur Herausnahme braucht der Behälter nur um den Zapfen/' geschwenkt zu werden.
Damit der Arbeiter die Streifen entnehmen kann, ohne den Finger anfeuchten zu müssen, ist am Rahmen α bei a' ein Hebel 0 gelagert, der eine Öse oder einen Griff 0' besitzt. Am oberen Ende des Hebels 0 ist ein Finger p angelenkt, der eine Reibfläche p' besitzt, mit der er unter seinem Eigengewicht oder unter Federwirkung auf den Stapel e gedrückt wird. Eine nicht dargestellte Feder ist ferner bestrebt, den Hebel 0 stets gegen den Finger p zu schwingen. Faßt, der Arbeiter mit dem Finger in die Öse 0', dann kann er den Hebel 0 gegen den Behälter i schwingen, wodurch der oberste Streifen des Stapels e am einen Ende von dem Finger p mitgenommen und nach oben ausgebogen wird, wie punktiert angedeutet, so daß er leicht erfaßt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff auf im Stapel übereinanderliegende Papierstreifen .■ mittels eines auf dem Stapel ruhenden Klebstoffbehälters, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoffbehälter (i) in einer schwingbar befestigten und in beliebiger Lage einstellbaren Hülse (g·) geführt ist, die eine geneigte Lagerung des Klebstoffbehälters zum Papierstapel gestattet und als Träger für mehrere ineinandergesteckte Hülsen (h) dient, welche die Auswechslung verschieden breiter Klebstoffbehälter ermöglichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf dem Papierstapel (?) ruhenden Mitnehmer (/>), der an einem von Hand schwenkbaren Arm 7i> (0) gelagert ist und ein leichtes Abhebendes jeweils oberen, mit Klebstoff versehenen Papierstreifens gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE279480C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0563417A1 (de) * 1991-10-28 1993-10-06 Highland Supply Corporation Klebstoffauftragsapparat

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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