DE279730C - - Google Patents

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DE279730C
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boiler
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fat
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DENDAT279730D
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F1/00—Fertilisers made from animal corpses, or parts thereof
    • C05F1/02—Apparatus for the manufacture
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00—Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10—Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/20—Fertilizers of biological origin, e.g. guano or fertilizers made from animal corpses
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00—Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141—Feedstock
    • Y02P20/145—Feedstock the feedstock being materials of biological origin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■- M 279730 KLASSE 16. GRUPPE
EDUARD MEYN in HAMBURG.
Einrichtung zum Sterilisieren von Kadavern u. dg
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine neue Ausführungsform jener Apparate zur Sterilisierung und Aufschließung von tierischen Produkten, namentlich Kadavern, bei welchen dem Sterilisator die Wärme von einem Teil einer in sich geschlossenen Warmwasserheizanlage zugeführt wird und -.· bei denen die vom Heizkörper ausgehenden beiden Zirkulationsrohre in einen hochstehenden derartigen Heizkörper oben und unten frei
ίο einmünden und dieser von einem offenen Verdampfgefäß umgeben ist.
Diese bisher übliche Einrichtung hat jedoch den Mangel, daß aus dem offenen Verdampfgefäß Dämpfe in die Luft entweichen, also üble Gerüche frei werden können und auch ein gewisser Wärme verlust unvermeidlich ist.
Nach vorliegender Erfindung ist nun die Einrichtung derartig vervollkommnet, daß auch die Sterilisierung der in das Verdampfgefäß eingeleiteten, die Kühlung bewirkenden Abwässer o. dgl. in völlig geschlossenem Raum und unter demselben Druck und bei derselben Temperatur stattfindet, bei welcher die im Sterilisator befindlichen Materialien behandelt werden, ohne daß Dämpfe und Gase frei werden können und ein Verlust an Wärme eintritt. Zu dem Zweck bildet die Apparatur ein gänzlich in sich geschlossenes System.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dar, wobei angenommen ist, daß es sich um die Verarbeitung von Seuchekadavern, ungenießbarem Fleisch, Fisch u. dgl. zu Fleischmehl, Fett und Leim handelt.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt.
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δ ist ein zylindrischer liegender Kessel, der unten an der einen Stirnwand einen Entleerungsstutzen δ4 hat und innen zentrisch um Zapfen a1, a% drehbar gelagert eine Siebtrommel α enthält, die von außen durch die Schnecke f und das Schneckenrad e in Umdrehung versetzt werden kann. Der Kessel δ ist von einem Mantel c umgeben, welcher den eigentlichen Dampfkessel darstellt und vom Rost k aus von außen beheizt wird. Kessel δ hat einen Domaufsatz bzw. Füllstutzen δ1, welcher durch den Deckelverschluß δ2 dampfdicht verschlossen werden kann. Durch diesen Stutzen werden die zu verarbeitenden Materialien in den Siebzylinder a eingebracht, welcher zu diesem Zweck ebenfalls einen abnehmbaren Deckelteil hat. Diese Einrichtung ist an sich bekannt.
Kessel δ ist durch den Rohrstutzen δ5 unter Zwischenschaltung eines Hahnes g1 mit dem Gefäß g verbunden, welches zur Aufnahme der sich bildenden flüssigen Produkte (Fett und Leimwasser) dient. Dem Wasserraum C des Kessels schließt sich an seiner tiefsten Stelle die Rohrleitung d% an, die innerhalb des allseitig geschlossenen Gefäßes d zu einer Schlange ausgebildet ist, die in dem Rohr d1 wieder oben in den Wasserraum C einmündet. - Der Kessel δ ist außerdem durch ein Rohr d^ unter Einschaltung eines Absperrventils d5 mit dem Gefäß d verbunden und läuft das Rohr d4· innen in d in den Stutzen d6 aus.
Der Apparat wird in der Weise benutzt, daß man nach Öffnung des Verschlusses δ2 und des Deckverschlusses von α die zu verarbeitenden Materialien in den Siebkessel α einbringt, die
Deckel wieder schließt und nun den Kessel C anheizt, so daß sich Dampf von 4 bis 5 Atm. Spannung entwickelt. Die Hähne g1 und d& sowie das Ventil ds sind dabei offen. Der allseitig vom Dampfkessel C umgebene Kessel δ und der Inhalt des Siebkessels α nehmen nun bald ebenfalls die Temperatur des in C befindlichen Wassers und Dampfes an; da der Dampf aber auch aus C oben durch das Röhr d1 in die Schlange d2 treten kann, wird er sich zunächst in dem vorläufig kälteren Gefäß d abkühlen und wieder als Wasser nach unten durch d3 in den Wasserraum C des Kessels abfließen, mithin ein reger Kreislauf des Kesselwassers stattfinden.
Durch die Erhitzung der in α enthaltenen Materialien entweicht deren Wassergehalt, das Fett schmilzt, und die Flüssigkeiten sammeln sich unten in δ bis zur Höhe des in den Kessel ragenden Stutzens δ5, um durch diesen und g1 in den Fettabscheider g abzufließen. Anderseits gelangt der verdampfende Wassergehalt der in dem Siebkessel α befindlichen Materialien durch ds, dl, de in das Gefäß d, schlägt sich anfänglich hier nieder und trägt mithin noch zur Kühlung des durch die Schlange d2 gehenden . Kesseldampfes bei, so daß der Kreislauf des Wassers im Kessel C dadurch noch beschleunigt, wird. Das Fett und das Leimwasser, welche durch δ5, g1 in den Fettabscheider g gelangen, werden daselbst in bekannter Weise voneinander getrennt und kann das Leimwasser durch die Leitung h, h1 mittels einer Pumpe i durch die Leitung«1 in das Gefäß d gedrückt werden, so daß die Schlange d% bei eintretender voller Wirksamkeit des Apparates völlig vom Leimwasser umgeben und dieses durch den die Schlange durchströmenden Kesseldampf sehr stark erhitzt wird, mithin ein Teil seines Wassers verdampft und nun als hochgespannter Dampf durch d6 in den Kessel b tritt. Die eingedickte Leimbrühe kann zeitweilig durch den Stutzen d1 abgelassen werden. Da das leichtere Fett oben auf dem Leimwasser schwimmt, so kann sich dasselbe nie unten auf der tiefsten Stelle des Kessels b sammeln, sondern schießt durch den in δ hineinragenden Rohrstutzen δ5 unmittelbar in den Fettabscheider, kann sich daher nicht in δ festsetzen und braun werden.
Ist der Fett- und Wassergehalt gänzlich aus den Materialien entfernt, so. wird der Hahn g1 und das Ventil d& geschlossen (das etwa noch unten in δ befindliche Leimwasser kann durch eine Nebenleitung abgelassen werden) und wird die Siebtrommel a in langsame Umdrehung versetzt. Die noch etwas feuchte Fleischmasse fällt durch den Siebmantel von α und kann diese' Absiebung nötigenfalls (wenn die Materialien nicht an sich genug Knochen und feste schwere Bestandteile haben) durch Einlegen von Walzen oder Kugeln in die Siebtrommel α gefördert werden. Die hierbei sich entwickelnden übelriechenden Gase können durch den Stutzen δ3 in einen Kondenstopf abgeleitet werden. Das getrocknete Fleischmehl wird schließlich durch die Entleerungsöffnung bl entfernt. Die in Fig. 1 unten an der Siebtrommel angegebenen Ansätze wirken als schrägstehende Kratzer Und fördern bei Drehung der Trommel α die Bewegung des Fleischpulvers gegen die Entleerungsöffnung δ4 hin.
Wie ersichtlich, bildet die ganze Anlage ein völlig in sich geschlossenes System, in dessen Teilen überall die gleiche Temperatur und derselbe Dampfdruck vorhanden ist; Wärmeverluste sind fast gänzlich unmöglich, die Sterilisierung aller Materialien, auch der sich ergebenden flüssigen Produkte, findet in der vollkommensten Weise statt, ohne daß dabei Gase und Dämpfe in die Luft entweichen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Sterilisieren von Kadavern 0. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das hochstehende, zur Aufnahme und Eindickung der Leimbrühe dienende Verdampfgefäß (d) völlig geschlossen und mit dem Innern des Kessels (δ) durch ein Dampfrohr (d6, dA) verbunden und der mit dem Kessel (δ) in Verbindung stehende Fettabscheider (g) durch eine geschlossene Leitung (h, i1) ebenfalls mit dem Gefäß (d) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT279730D Expired DE279730C (de)

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