DE27C - Akkumulator zum Betriebe von Hutpressen - Google Patents

Akkumulator zum Betriebe von Hutpressen

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DE27C
DE27C DE27DA DE27DA DE27C DE 27 C DE27 C DE 27C DE 27D A DE27D A DE 27DA DE 27D A DE27D A DE 27DA DE 27 C DE27 C DE 27C
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Germany
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accumulator
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presses
pump
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DE27DA
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Grahl und Hoehl Zu Dresden
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Grahl und Hoehl Zu Dresden
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/04Blocking; Pressing; Steaming; Stretching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Claims (1)

1877.
GRAHL & HÖHL in DRESDEN. Accumulator zum Betriebe von Hutpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. August 1877 ab.
Der Accumulator besteht aus zwei oder mehreren vertical stehenden, luft- und wasserdichten Röhren, die auf einen Druck von 80 Atmosphären probirt, und unter einander verbunden sind. Die übrige Anordnung kann nach den localen Verhältnissen geändert werden. Auf der' Zeichnung ist die einfachste Anordnung gewählt. Die zwei Accumulator-Röhren A1 und A1 stehen auf dem Wasserkasten B, der gleichzeitig auch das Ausrück- und Sicherheitsventil C, sowie den hier weggelassenen Pumpenstiefel einer einfach wirkenden Wasserpumpe trägt, deren Ventilgehäuse V mit noch einem zweiten Speise- oder Retourventil ν und mit der Röhre Ax verbunden ist. Der ganze Kasten wird beim Aufstellen in einer Ecke des Locales in der Erde versenkt eingemauert, und das Vorgelege R der Pumpe an die Wand be-. festigt. Das Sicherheits- und Ausrückventil C steht ebenfalls auf dem Wasserkasten," ist aber in die Druckleitung eingeschaltet, die nach den Pressen führt. Dasselbe hebt sich bei dem Maximaldrucke und hebt dann mittels der Zugstange S den Ausrückhebel H, und vermittels des kleinen Stäbchen ί das Saugventil der Pumpe. Zur Vorsorge, falls das Ausrücken durch irgend einen Grund versagen sollte, hebt sich der Kolben c (Fig. 2) so weit, bis ■ er an der Schraube η anstöfst und dadurch wird der innere Kolben c, um seinen Spielraum hineingedrückt und das Ventil m geöffnet, so dafs das Wasser durch drei Löcher / (Fig. 2) in den inneren Kolben tritt und durch denselben ins Freie gelangt. Beim Vermindern des Druckes sinkt der Kolben wieder zurück und drückt beim Aufstofsen unten das Ventil m wieder zu. Da nun die Zugstange S, sowie das Stäbchen ί und auch die Schraube 11 zum Verstellen eingerichtet sind, so hat man es in der Hand, das Auslaufventil m beim jedesmaligen Ausrücken der Pumpe functioniren zu lassen, oder auch nur, wenn die Ausrückung versagt hat. Es dürfte das Letztere aber sehr selten vorkommen. M ist. ein Manometer für 50 oder 60 Atmosphären Ueberdruck.
Das Füllen des Accumulators geschieht auf folgende Art:
Man schliefst das untere Verbindungsventil Q (Fig. 1), sowie durch den Hahn U die Druckleitung und auch das Ausrückventil, sowie das Luftventil χ und füllt durch die Pumpe das Rohr A, bis oben mit Wasser, wodurch man dann in A.L nahe 2 Atmosphären Spannung der Luft erhält, schliefst dann ? und öffnet χ und T, damit das Wasser wieder abläuft. Schon beim zweiten Mal Füllen, weifs man die Zahl der Pumpenstöfse, welche nöthig ist, das Rohr Ax bis ganz oben zu füllen, so dafs man mit Leichtigkeit diese Füllung und Entleerung 50 bis 60 Mal nach einander ganz genau ausführen kann, wodurch man dann eine Spannung der Luft in A, von 40 Atmosphären oder mehr erhält, was dann als Maximaldruck für die Pressen genügt. Nun füllt man das Rohr A1 so weit mit Wasser, dafs dasselbe ausreicht, um beide Rohre bis zur Mitte des Wasserstandglases auszufüllen und öffnet dann P und Q, wodurch Wasser und Luft in beiden Röhren ins Gleichgewicht kommen. Oeffnet man dann noch i/und regulirt C, so kann die Arbeit mit den in Verbindung stehenden Pressen beginnen und der ganze Apparat arbeitet dann selbstthätig fort, d. h. er rückt bei einer Differenz von 3 bis 4 Atmosphären Druck allein aus und ein. Ist alles sehr gut dicht, so nimmt die Luft im Accumulator zu, bis durch unvorsichtig weites und langes Offenhalten der Ausgänge nach den Pressen wieder Luft abgelassen wird.
Es läfst sich aber auch leicht auf die oben beschriebene Weise Luft nachfüllen.
Der Patent-Anspruch gründet, sich besonders auf die Eigenthümlichkeit dieses Accumulators, dafs derselbe durch zwei oder mehrere unter einander verbundene Röhren hergestellt wird, wodurch die Möglichkeit gegeben wird, den Accumulator mit comprimirter Luft bis zu jeder beliebigen Spannung zu füllen, ohne eine Luftpumpe zu gebrauchen. Es hat dies besonders den Vortheil der wesentlichen Vereinfachung und billigeren Herstellung, weil eine so gute Luftpumpe, welche Luft nur bis 10 Atmosphären comprimirt, schon sehr theuer und auch sehr schwer intact zu halten ist. Ferner hat es auch den Vortheil, dafs im Accumulator das Luftvolumen viel gröfser gemacht werden kann, wenn man die Luft allein bis 40 oder 50 Atmosphären comprimirt anstatt bis 10, woraus folgt, dafs dieser Accumulator leicht 10 bis 12 Pressen treiben kann, während die gewöhnlichen und auch die von England mit den Pressen gelieferten immer für 2 bis 3 Pressen einen Accumulator und ein Pumpwerk gebrauchen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE27DA 1877-08-02 1877-08-02 Akkumulator zum Betriebe von Hutpressen Expired - Lifetime DE27C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR100833633B1 (ko) * 1999-06-07 2008-05-30 니코메드 게엠베하 산에 불안정한 활성 화합물을 포함하는 신규 제제 및 투여형태

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KR100833633B1 (ko) * 1999-06-07 2008-05-30 니코메드 게엠베하 산에 불안정한 활성 화합물을 포함하는 신규 제제 및 투여형태

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