DE280148C - - Google Patents

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DE280148C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength
    • G07F17/045Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength for weighing persons

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■-M 280148" KLASSE 43 h. GRUPPE
JOSEF PAUPA und GUSTAV F. HOCHRIEM in CHICAGO.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Feststellvorrichtung für den Gewichtsbalken von selbstkassierenden Wagen, bei welchen durch Betreten der Plattform eine senkrecht geführte Stange betätigt wird. Bei der Erfindung wird die Bewegung dieser Stange auf einen gleichzeitig mit der Münzeneinwurfsvorrichtung in Zusammenwirkung stehenden doppelarmigen Hebel übertragen, dessen freies Ende zur Bewegung einer zweiten senkrecht geführten, den Wiegebalken feststellenden Stange dient. Um zu verhindern, daß beim Versuch, nach Betreten der Plattform den Gewichtsbalken mit Gewalt ■ ohne Münzeneinwurf in die normale Lage zu bringen, ein Verbiegen oder Bruch der hierbei besonders beanspruchten Teile stattfinden kann, ist der Arm des Doppelhebels, welcher die obere senkrechte Stange betätigt, aus zwei Teilen hergestellt, die durch eine Feder nachgiebig miteinander verbunden sind, so daß bei dem erwähnten Versuch der federnde Arm des Doppelhebels nachgibt und keinerlei Beschädigung eintreten kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar : .
Fig. ι die Wage selbst, an welcher die Feststellvorrichtung angebracht werden soll,
Fig. 2 den Kopf der Wage mit der Feststellvorrichtung in vorderer Ansicht, wobei der innere Mechanismus zum Teil freigelegt ist,
Fig. 3 und 4 die am Gewichtsbalken wirkende Stange in vorderer und Seitenansicht,
Fig. 5 den doppelarmigen Feststellhebel in größerem Maßstabe.
Die unter der Plattform α der Wage nach Fig. ι angeordneten Wiegehebel sind mit den unteren Enden der senkrecht geführten Stangen b und c verbunden. Die Stange b ist am oberen Ende mit dem Wagebalken d (Fig. 2) verbunden, während das obere Ende der Stange c an dem um den Zapfen e drehbaren doppelarmigen Hebel f angreift und mit diesem lösbar verbunden ist. Im Kopf der Wage sind die beiden Gewichtsbalken g und h mit den darauf verschiebbaren Gewichten g' und hf angeordnet. Über dem Doppelhebel f ist die senkrecht gelagerte Stange i (Fig. 3 und 4) angeordnet, deren oberes Ende ϊ umgebogen ist und an dem oberen Gewichtsbalken g angreift. Der freie Arm des doppelarmigen Hebels f, welcher gegen die Stange i wirkt, besteht aus zwei senkrecht gegeneinander drehbaren Teilen, die durch eine Feder k miteinander verbunden sind (Fig. 5). .
Beim Betreten der Plattform wird die Stange c nach unten gezogen, dadurch der Hebel f nach oben zu gedreht, die Stange i angehoben und mit dieser der Gewichtsbalken h aus der Gleichgewichtslage in eine obere Stellung gedreht, in welcher das Wiegen der die Plattform belastenden Person oder sonstigen Gegenstandes ohne Einwurf eines Geldstückes nicht möglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Feststellvorrichtung für den Wiegebalken von selbstkassierenden Wagen, dadurch
    gekennzeichnet, daß der eine Arm eines drehbar gelagerten und mit dem Münzeneinwurf in Zusammenhang stehenden Doppelhebels (f), der bei Belastung der Plattform eine senkrecht gelagerte und gegen den oberen Gewichtsbalken (h) wirkende Stange (i) bewegt, aus zwei gegeneinander senkrecht drehbaren und federnden Teilen besteht, um beim Versuch, den nach Belastung der Plattform durch die senkrechte Stange (i) festgestellten Gewichtsbalken (h) gewaltsam in die normale Lage zu bringen, eine Nachgiebigkeit dieses Armes zu ermöglichen.
    ." Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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