DE2802980C2 - Trommelbremse - Google Patents
TrommelbremseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Trommelbremse mit zwei mit Reibbelägen versehenen Bremsbacken, die an ihren
einander zugekehrten Enden an einem Lagerbock abgestützt und durch eine zwischen ihren anderen Enden
wirkende Betätigungseinrichtung an eine umlaufende Bremstrommel andrückbar sind, mit einem an dem einen
Bremsbacken nahe der Betätigungseinrichtung schwenkbar gelagerten Handbremshebel, der zum Andrücken
der Bremsbacken an die Bremstrommel in eine Nut einer zwischen den Bremsbacken nahe der Betätigungsvorrichtung
angeordneten Druckstrebe eingreift und mit einer automatischen Nachstellvorrichtung zusammenwirkt
und mit die Lösestellung des Handbremshebeis begrenzenden zwischen diesem und dem einen
Bremsbacken vorgesehenen Anschlägen und einer den Hebel normalerweise in der Lösestellung haltenden Feder.
Bei Trommelbremsen dieser Art (DE-OS 26 2S 205) sind die Anschläge, die die Lösestellung des Handbremshebels
bezüglich des diesen schwenkbar lagernden Bremsbackens begrenzen, von wesentlicher Bedeutung
für den Ausbau der Bremstrommel, da die automatische Nachstellvorrichtung den Abstand zwischen der
Bremstrommel und den Reibbelägen der Bremsbacken unabhängig von dem Verschleiß der Reibbeläge auf einen
verhältnismäßig engen Betriebsspalt begrenzt
Bei diesen bekannten Trommelbremsen bestehen die Anschläge aus einer am Handbremshebel angeordneten
Nase, die in der Lösestellung durch eine einerseits an dem den Abstandhaltern zugeordneten Distanzstück
und andererseits an dem den Handbremshebel schwenkbar tragenden Bremsbacken angreifende
Schraubenfeder in Anlage an dem Rand des Bremsbakkenstegs gehalten wird. Unter der Wirkung von Fahrbahnstößen
bei schlechten Straßenzuständen kann dabei jedoch in nachteiliger Weise der Fall eintreten, daß
die Anschlagnase unbeabsichtigterweise vom Stegrand freikommt und sich längs des Stegs verschiebt, so daß
sich vor allem der zur Betätigung der Betriebstrommel mit Hilfe der Betätigungseinrichtung erforderliche
Bremshub beträchtlich erhöht Außerdem wirkt die Schraubenfeder nicht nur in Längsrichtung des Distanzstückes,
sondern sucht dieses auch in einer zur Trommelachse senkrechten Ebene um die Berührungsstcllc
zwischen dem Distanzstück und dem den Handbremshebel tragenden Bremsbacken zu verschwenken. Dies
führt häufig zu einer Funktionsverschlechterung der automatischen Nachstellvorrichtung.
Demgegenüber soll erfindungsgemäß eine Trommelbremse
der eingangs erwähnten Art geschaffen werden, bei der die Anschläge einen Ausbau der Bremstrommel
unter Verringerung des Bremsbackenabstands ermöglichen und zugleich sichergestellt wird, daß die Anschläge
nicht unbeabsichtigterweise außer Eingriff kommen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Trommelbremse der eingangs erwähnten Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Feder eine gebogene,
im wesentlichen in paralleler Richtung zur Trommelachse zwischen ihren beiden am Handbremshebel anliegenden
Enden wirkende Blattfeder ist, deren Mittclabschnitt von der den Steg des einen Bremsbackens und
so den Handbremshebel aufnehmenden Nut in der Druckstrebe
unter Vorspannung gehalten ist.
Bei der erfindungsgemäßen Trommelbremse wird die Gefahr einer unbeabsichtigten Unwirksamkeit der Anschläge
vermieden und dennoch sind gegenüber den bekannten Trommelbremsen keine zusätzlichen Bauteile
erforderlich, da auf die üblicherweise zwischen dem Distanzstück und dem dem Handbremshebel zugeordneten
Bremsbacken wirksame Schraubenfeder verzichtet und diese durch eine andere Federeinrichtung ersetzt
wird. Da außerdem das Distanzstück durch diese Federeinrichtung nicht in Schwenkrichtung beaufschlagt
wird, wird die Funktionsweise der Nachstellvorrichtung nicht beeinträchtigt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung greift die Federeinrichtung zumindest an einer parallel zurTrommclachse mit den Anschlägen im wesentlichen fluchtenden Stelle am Handbremshebel an, und in diesem Fall empfiehlt es sich, daß die Fedcrcinrichtung
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung greift die Federeinrichtung zumindest an einer parallel zurTrommclachse mit den Anschlägen im wesentlichen fluchtenden Stelle am Handbremshebel an, und in diesem Fall empfiehlt es sich, daß die Fedcrcinrichtung
noch an einer weiteren, im Bereich der Schwenkachse des Handbremshebels gelegenen Stelle auf den Hebel
einwirkt
Vorzugsweise besteht die Federeinrichtung aus einer an ihren beiden Enden auf den Handbremshebel und an
ihrem Mittelabschnitt auf das Distanzstück einwirkenden Metallblattfeder.
Ausführungsbeispiele werden anhand der Zeichnungen erläu tert. Es zeigt
F i g. t die Aufsicht einer Trommelbremse nach der Erfindung;
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 der F i g. 1;
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 der F i g. 1;
Fig.4 eine perspektivische Darstellung eines Teils
der Nachstellvorrichtung der Trommelbremse gemäß Fig. 1;
F i g. 5,6 und 7 unterschiedliche Betriebszustände der
Nachstellvorrichtung in schematischer Darstellung und
F i g. 8 eine perspektivische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform der Federeinrichtung einer Troinmelbremse
gemäß F i g. 1.
Gemäß den F i g. 1 bis 7 enthält die Trommelbremse einen plattenförmigen, feststehenden, mit dem Fahrzeug
verbundenen Bremsträger 10.. an dem zwei Bremsbacken 12, 14 gleitend geführt sind, die jeweils aus einem
Steg und einem mit verschleißarmen Reibbelägen versehenen Flansch bestehen. Zwischen den beiden benachbarten
Enden 18, 20 der Bremsbacken 12, 14 ist eine Betätigungseinrichtung in Form eines hydraulischen
Radbremszylinders 16 wirksam. Zwischen den 3u Backenenden 18, 20 bzw. 26, 28 ist jeweils eine Rückslell-Schraubenfeder
30 bzw. 32 angeordnet, die die Bremsbackenenden in Richtung des Radbremszylinders
16 bzw. des Lagerbocks 22 zurückstellt. Im Bereich des Bremsbackenendes 20 ist am Steg des Bremsbackens 14
über einen Niet 36 oder dgl. ein Handbremshebel 34 schwenkbar angelenkt, der an seinem freien Ende 38
umgebogen irid mit dem Ende eines Handbremskabels 40 verbindbar ist. Die Schwenkbewegung des Hebels 34
um den Niet 36 wird an den Bremsbacken 12 über Abstandhalter einschließlich eines Distanzstücks 42 übertragen,
dessen Form am deutlichsten aus F i g. 2 ersichtlich ist. Das Distanzstück 42 ist an jedem Ende mii einer U-förmigcn
Nut 44,46 versehen, die den Steg des entsprechenden Bremsbackens 12 bzw. 14 aufnimmt. In der
Nut 46 sitzt außerdem der Handbremshebel 34 mit einem bestimmten Spiel zum angrenzenden Nutseitenrand
48. Die Abstandhalter enthalten ferner eine weiter unten im einzelnen beschriebene, automatische Nachstellvorrichtung
72, die zwischen dem Distanzstück 42 und dem Bremsbacken 12 wirksam ist und in der Lösestellung
den Abstand zwischen den zugeordneten Enden 18,20 der Bremsbacken 12,14 in Abhängigkeit von
dem Verschleiß der Reibbeläge vergrößert.
Um die nicht gezeigte Bremstrommel ausbauen zu können, sind lösbare Anschläge vorgesehen, die normalerweise
die Lösestellung des Handbremshebels 34 bezüglich des Bremsbackens 14 definieren, jedoch ein Verschwenken
des Hebels 34 über die Lösestellung hinaus ermöglichen, wenn die Trommel ausgebaut werden soll.
Diese Anschläge bestehen in bekannter Weise aus einer in den Handbremshebel 34 eingeprägten Nase 50, die
mit dem Innenrand 52 des Stegs des Bremsbackens 14 zusammenwirkt, und einer dem Niet 36 zugeordneten
Feder 54. die eine geringfügige Verschiebung des Hebcls
34 vom Steg des Bremsbackens 14 fort gestattet, so daß die Nase 50 vom Innenrand 52 freikommen kann
und unter der Wirkung du.' Rückstellfeder 30 über den Steg des Bremsbackens 14 frei gleitet.
Eine im wesentlichen rechteckige Metallblattfeder 56 sichert den Handbremshebel 14 in der Lösestellung, in
der die Nase 50 am Innenrand 52 des Stegs des Bremsbackens 14 anliegt, und verhindert, daß sich die Nase 50
unbeabsichtigt über den Steg des Bremsbackens 14 bewegt, wenn das Fahrzeug eine Fahrbahn mit einem
schlechten Straßenzustand befährt
Die Feder 56 greift derart am Distanzstück 42 und am
Handbremshebel 34 an, daß sie diesen im wesentlichen parallel zur Bremstrommelachse beaufschlagt und in
Anlage am Steg des Bremsbackens hält Wie Fig.3
zeigt ist die Feder 56 zu diesem Zweck um ihre Längsachse gebogen, so daß ihr mittlerer Abschnitt an dem
dem Hebel 34 zugekehrten Seitenrand 48 der Nut 46 anliegt ihr eines Ende 58 auf den Handbremshebel 34 im
Bereich des den Hebel schwenkbar lagernden Niets 36 einwirkt und ihr anderes Ende 60 an einer parallel zur
Trommelachse mit der Nase 50 im wesentlichen fluchtenden
Stelle des Handbremshebels 34 angreift Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den F i g. 1 bis 3 enthält das
Ende 60 der Feder 56 drei Federzungen, von denen die eine Federzunge 62 in einer Ausnehmung 64 des Handbremshesels
34 sitzt, während die beiden anderen Federzungen 66 beidseitig der Ausnehmung 64 am Handbremshebel
34 federnd abgestützt sind. Die Ausnehmung 64 wird vorzugsweise gleichzeitig mit der Nase 50
in den Hebel 34 eingeprägt
Außerdem ist der Mittelabschnitt der im wesentlichen rechteckigen Blattfeder 50 in die Nut 46 zwischen dem
Nutgrund 68 und einem Vorsprung 70 eingepaßt der im Bereich des geöffneten Nutendes eine Widerlagerfläche
am Nutseitenrand 48 bildet Vor dem Zusammenbau wird die Blattfeder 56 um ihre Längsachse zwischen
ihren Enden 58 und 60 gebogen, so daß sie im zusammengebauten Zustand im wesentlichen parallel zur
Trommelachse zwischen dem Nutseitenrand 48 und dem Handbremshebel 34 vorgespannt ist. Durch entsprechende
Wahl dieser Vorspannung der Feder 56 wird verhindert, daß die Nase 50 zufällig freikommt und
über die dem Handbremshebel 34 benachbarte Seitenfläche des Stegs des Bremsbackens 14 wandert, ein solches
Lösen und Verstellen der Nase 50 jedoch erforderlichenfalls möglich ist. Außerdem sind die Federzungen
66 flexibler als der übrige Teil der Metallblattfeder 56. Infolgedessen können diese Federzungen beim Zusammenbau
das Betriebsspiel aufnehmen. Bei übermäßigen Vibrationserscheinungen jedoch verbiegen sich die Federzungen
66, so daß das Ende 60 der Blattfeder 56 über die gesamte Breite am Handbremshebel 34 anliegt, wodurch
die durch die Feder 56 aufgebrachte Haltekraft erhöht und ein unbeabsichtigtes Freikommen der Nase
50 verhindert wird. Wenn der Verschleiß der Reibbeläge der Bremsbacken 12,14 und/oder der nicht gezeigten
Bremstrommel so groß ist, daß die Bremstrommel ausgebaut werden muß. muß die Nase 50 infolge der Anordnung
der Nachstellvorrichtung 72 längs der dem Hebel
34 zugekehrten Seitenfläche des Stegs des Bremsbackens 14 verstellt werden. Hierzu wird das freie Ende
38 des Hebels 34 entgegen der Kraft der Feder 56 über
eine zu diesem Zweck im Bremsträger 10 ausgebildete Öffnung 39 vom Bremsbacken 14 fortgedrückt, bis die
Nase 50 nicht mehr i?n Innenrand 52 des Stegs des Bremsbackens 14 anliegt. Dabei ermöglicht die dem
Niet 36 zugeordnete Feder 54 ein geringfügiges Verkippen des Hebels 34 vom Bremsbacken 14 fort um den
Niet 36. Daraufhin kann die Rückstellfeder 30 den Hebel 34 im Sinne der F i g. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn
über die aus der Nachstellvorrichtung 72 und dem Distanzstück 42 bestehenden Abstandhalter um den Niet
36 verschwenken.
Die zwischen dem Distanzstück 42 und dem Bremsbacken 14 angeordnete, automatische Nachstellvorrichtung
enthält einen Nachstellhebel 74, der über einen Niet 76 oder dgl. am Steg des Bremsbackens 12 im
Bereich des Bremsbackenendes 18 schwenkbar gelagert ist. Wie Fig.4 zeigt, trägt der Nachstellhebel 74 an
seinem freien Ende eine Mutter 78, die am Hebel 74 durch eine Drahtreibfeder 80 angebracht ist. Die Mutter
78 wirkt mit einer Schraube 82 zusammen, deren Kopf 84 mit einem Schlitz 85 versehen ist, in den der Steg des
Bremsbackens 12 eingreift, wodurch eine Drehung der Schraube 82 bezüglich des Bremsbackens 12 verhindert is
wird. Der Nachstellhebel 74 liegt ferner am Nutgrund der den Bremsbseken J2 sufp.ehmenden Nut A4 an, so
daß die aus dem Distanzstück 44, dem Hebel 74, der Mutter 78 und der Schraube 82 bestehende Abstandsvorrichtung
gemeinsam mit der Rückstellfeder 30 die Enden 18, 20 der Bremsbacken 12, 14 in der Lösestellung
auf einem veränderlichen Abstand hält. Dieser Abstand ist abhängig von der Stellung der Mutter 78 auf
der Schraube 82, wobei sich die Mutter 78 auf der Schraube 82 in Richtung einer Vergrößerung dieses Abstands
verdrehen kann, gegen eine Drehung in entgegengesetzter Richtung jedoch infolge der Verbindung
mit dem Ende des Nachstellhebels 74 über die Reibfeder 80 gesichert ist. Eine Drehung der Mutter 78 in Richtung
einer Vergrößerung des Abstands zwischen den Bremsbackenenden 18,20 wird durch eine zweite Drahtreibfeder
86 bewirkt, deren eines Ende 88 mit einem vorgegebenen Spiel in einem Schlitz 90 im freien Ende eines
Hebels 92 sitzt, dessen anderes Ende am Nachstellhebel 74 über einen Niet 94 oder dgl. schwenkbar gelagert ist.
Eine einerseits am Hebel 92 nahe dem Niet und andererseits am Nachstellhebel 74 nahe seinem freien Ende
angreifende Schraubenfeder 96 hält den Schlitz 85 des Schraubenkopfes 84 in Eingriff am Innenrand des Stegs
des Bremsbackens 12 und drückt den Hebel 92 im Sinne der F i g. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Niet 94.
Infolgedessen liegt der Hebel 92 unabhängig von der Stellung der Bremsbacken 12,14 ständig am Nutgrund
der Nut 44 im Distanzstück 42 an.
Wenn die Reibbeläge der Bremsbacken 12, 14 neu sind und sich die Bremse in der Lösestellung befindet,
nimmt das Ende 88 der Feder 86 etwa die in Fig.5 gezeigte Lage im Schlitz 90 ein. Bei Betätigung des Radbremszylinders
16 Vt ürden die Enden 18, 20 der Bremsbacken
12 bzw. 14 auseinandergedrückt, bis die Reibbeläge mit der Bremstrommel zusammenwirken. Dabei
folgt der Nachstellhebel 74 unter der Wirkung der Feder 96 der Bewegung des Bremsbackens 12, während
der Hebel 92 um den Niet 94 verschwenkt, so daß sich der Schütz 90 bezüglich des Endes 88 der Feder 86
verschiebt Wenn der Spalt zwischen den Bremsbelägen der Bremsbacken 12,14 und der Bremstrommel so groß
ist daß das Ende 88 der Feder 86 lediglich von dem einen zum anderen Seitenrand des Schlitzes 90 gelangt
wie dies in F i g. 6 gezeigt ist, wird die Mutter 78 nicht auf der Schraube 82 verdreht Wenn jedoch der Verschleiß
der Reibbeläge größer als dieser vorgegebene Betriebsspalt ist trifft der obere Rand des Schlitzes 90
auf das Ende 88 der Feder 86 und diese wird auf der Mutter 78. die durch die Reibfeder 80 gehalten ist verdreht,
da die der Feder 86 erteilte Stellbewegung in Richtung einer Vergrößerung ihrer Schraubenwinduneen
und somit einer Verringerung der Reibkraft zwischen der Feder 86 und der Mutter 78 wirkt. Bei Druckentlastung
des Radbremszylinders 16 kehren die Bremsbacken 12,14 und Hebel 74,92 in die in F i g. I gezeigte
Stellung zurück, so daß die Feder 86 nach dem Durchlaufen des Betriebsspalts in entgegengesetzter Richtung
um einen Winkel verdreht wird, der gleich dem Drehwinkel der Feder 86 bei Betätigung des Radbremszylinders
16 ist. Eine Drehung der Feder 86 in diesem Drehsinn wirkt in Richtung einer Verringerung des Durchmessers
der Schraubenwindungen der Feder 86, so daß die Reibungskraft zwischen der Feder 86 und der Mutter
78 größer als die Reibungskraft zwischen der Feder 80 und der Mutter wird. Infolgedessen dreht die Feder
86 die Mutter 78 auf der Schraube 82 in einer einer Trennbewegung des freien Endes des Nachslcllhebels
74 vom Bremsbacken 12 entsprechenden Richtung. Daher wird der Abstand zwischen den Bremsbackenenden
18,20 in der Lösestellung geringfügig größer, als er vor Betätigung des Radbremszylinders 16 war.
Vorzugsweise ist eine Hülse 98 aus weichem Material, etwa elastischem Kunststoff, zum Schutz der noch unbenutzten
Gewindegänge der Schraube 82 auf den unbenutzten Schraubenabschnitt aufgesetzt
Falls keine Anschläge etwa in Form des Anschlags 50 vorhanden sind, durch die sich die Enden 18, 20 der
Bremsbacken 12, 14 näher zusammenbewegen lassen, ist es daher bei Anordnung einer Nachstellvorrichtung
der oben beschriebenen Art unabhängig von dem Verschleiß der Reibbeläge in der Praxis unmöglich, die
Bremstrommel auszubauen.
Die Form der Feder 56 und die Form und Ausbildung der den Handbremshebel in der Lösestcllung festlegenden
Anschläge lassen sich natürlich abwandeln. So ist beispielsweise bei der Feder 56 in der Ausführungsform
gemäß F i g. 8, wo die der ersten Ausführungsform entsprechenden Federteile durch das gleiche, jedoch um
100 erhöhte Bezugszeichen gekennzeichnet sind, am Ende 160 der Feder 156 lediglich eine Federzunge 164
ausgebildet, die in die Ausnehmung des Handbrcmshcbels
eingreift. Hierbei entfallen zwar die obenerwähnten, insbesondere beim Einbau der Feder durch die Zungen
66 der Feder 56 erzielten Vorteile, jedoch wird die Form der Feder und somit auch vor allem das Schnittwerkzeug
zur Herstellung der Feder beträchtlich vereinfacht
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- .Patentansprüche:!.Trommelbremse mit zwei mit Reibbelägen versehenen Bremsbacken, die an ihren einander zugekehrten Enden an einem Lagerbock abgestützt und durch eine zwischen ihren anderen Enden wirkende Betätigungseinrichtung an eine umlaufende Bremstrommel andrückbar sind, mit einem an dem einen Bremsbacken nahe der Betätigungseinrichtung schwenkbar gelagerten Handbremshebel, der zum Andrücken der Bremsbacken an die Bremstrommel in eine Nut einer zwischen den Bremsbacken nahe der Betätigungsvorrichtung angeordneten Druckstrebe eingreift und mit einer automatischen Nachstellvorrichtung zusammenwirkt und mit die Lösestellung des Handbremshebels begrenzenden zwischen diesem lad dem einem Bremsbacken vorgesehenen Anschlägen und einer den Hebel normalerweise in der Lösestellung haltenden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (56) eine gebogene, im wesentlichen in paralleler Richtung zur Trommelachse zwischen ihren beiden am Handbremshebel (34) anliegenden Enden wirkende Blattfeder ist, deren Mittelabschnitt von der den Steg des einen Bremsbackens (14) und den Handbremshebel (34) aufnehmenden Nut (46) in der Druckstrebe (42) unter Vorspannung gehalten ist
- 2. Trommelbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die FeJer (56; zumindest an einer mit den Anschlägen (50, 52) «m wesentlichen fluchtenden Stelle (64) am Handbremse bei (34) anliegt.
- 3. Trommelbremse nach Anspnich 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Feder (56) zwischen dem Nutgrund (68) und einer Gegenfläche (70) am Nutseitenrand (48) gesichert ist.
- 4. Trommelbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Gegenfläche (70) an einem am Nutseitenrand (48) ausgebildeten Vorsprung (70) vorgesehen ist
- 5. Trommelbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (56) mit mindestens einer in eine entsprechende Ausnehmung (64) des Handbrernshebels (34) eingreifenden Federzunge (62) am Handbremshebel (34) anliegt.
- 6. Trommelbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag am Handbremshebel (34) als gleichzeitig mit der Ausnehmung (64) in den Handbremshebel (34) eingeprägte Nase (50) ausgebildet ist die am inneren Rand (52) des zugeordneten Bremsbackens (!4) zur Anlage kommt.
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- 1978-01-25 ES ES466318A patent/ES466318A1/es not_active Expired
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