DE2804045C2 - - Google Patents
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- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
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- F15B13/0416—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor with means or adapted for load sensing
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Steuervorrichtung für wenigstens
einen hydraulisch betriebenen Verbraucher mit den im Oberbegriff des
Anspruchs 1 näher angegebenen Merkmalen.
Aus der GB-PS 14 01 602 ist eine derartige Steuervorrichtung für
lastunabhängige Durchflußregulierung bekannt, bei welcher der Schieber
des Wegeventils außer einer Neutralstellung lediglich zwei über
Bereiche sich erstreckende Arbeitsstellungen einnehmen kann, bei denen
die erste Steuerleitung voll zugesteuert wird, während die vom
Schieber gebildete, verstellbare Drosselstelle proportional zum Hub
des Schiebers mehr oder weniger stark aufgesteuert ist. Dabei wird der
Lastdruck jeweils über eine zweite Steuerleitung zur Druckwaage
geleitet. Nachteilig bei dieser Steuervorrichtung ist, daß die
Steuerleitung zur Last nicht voll abgesperrt werden kann und keine
Drosselung der ersten Steuerleitung in einem Feinsteuerbereich möglich
ist. Daher ist es nicht möglich, zur Erzielung eines maximalen
Durchflußstroms zum Verbraucher die wirksame Druckdifferenz zu erhöhen.
Weiterhin ist von Nachteil, daß die Strömung des Steueröls
zur Last über Drosselrückschlagventile vorgenommen wird. Dies führt
bei Parallelbetätigung zu einem allerdings begrenzten Lastabfall sowie
zu zusätzlichem Aufwand.
Weiterhin ist aus der DE-AS 19 59 764 eine Steuervorrichtung für einen
hydraulisch betriebenen Verbraucher und für lastunabhängige Durchflußregulierung
bekannt, bei der jedoch keine vom Pumpenkanal über eine
Drossel und den Schieber zum Tank geführte Steuerleitung vorhanden
ist. Dies bedeutet, daß auch in den Endlagen des Schiebers der Einfluß
der Lastkompensation nicht voll ausschaltbar ist und somit auf die
Druckwaage anstelle des Lastdruckes nicht der volle Pumpendruck, sondern
ein davon mehr oder weniger stark abweichender Zwischendruck einwirkt.
Dabei muß dieser Steuerdruck über ein verzweigtes, enges Kanalsystem
zur Druckwaage geleitet werden. Zwar könnte hier erreicht werden,
daß in Endstellungen der volle Pumpenstrom zum Verbraucher geleitet
würde, wenn die den Druckwaagekolben belastende Feder entsprechend
stark ausgelegt wird; dies hätte jedoch beträchtliche Energieverluste
in Neutralstellung des Schiebers zur Folge. Außerdem baut das Wegeventil
dieser Steuervorrichtung mit Hohlschieber und innenliegenden Rückschlagventilen
relativ aufwendig. Zudem hat die Steuervorrichtung den
Nachteil, daß durch die Lage der Rückschlagventile der Lastdruck an
einer Stelle abgegriffen wird, wo der Druck um die vom Rückschlagventil
verursachte Druckdifferenz niedriger liegt als der eigentliche
Lastdruck und somit die Druckwaage entsprechend höher eingestellt sein
muß, was auch zu Energieverlusten führt.
Ferner ist aus der DE 25 14 624 A 1 eine Steuervorrichtung für lastunabhängige
Durchflußregulierung bekannt, die mit einem Steuerkreis arbeitet,
bei dem Steueröl stromabwärts der verstellbaren Drosselstelle
im Schieber aus den Verbraucheranschlüssen entnommen wird. Dieses
Steueröl wird einerseits zu einer dem einzelnen Schieber zugeordneten
Druckwaage und andererseits zu einer System-Druckwaage geführt, wobei
der Lastdruck im Steuerkreis einerseits gesteuert über den Schieber
bei dessen Schalten und andererseits ständig über eine Drossel zum
Tank abgebaut werden kann. Nachteilig ist somit, daß eine vom Pumpenkanal
abzweigende Steuerleitung nicht vorliegt und daß in Arbeitsstellung
ständig ein Steuerölstrom zum Tank abfließt, der nicht nur einen
Energieverlust darstellt, sondern vor allem die Arbeitsweise im Feinsteuerbereich
empfindlich stören kann.
Ausgehend von der eingangs genannten Steuervorrichtung ist es Aufgabe
der Erfindung, diese Steuervorrichtung möglichst einfach so auszubilden,
daß bei energiesparender Arbeitsweise neben einer lastdruckkompensierten
Steuerung in einem Feinsteuerbereich ein maximaler Durchfluß
in einem Endstellungsbereich erzielbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den im Kennzeichenteil des Anspruches 1
näher angegebenen Merkmalen.
Auf diese Weise wird neben einer energiesparenden, lastdruckkompensierten
Steuerung im Feinsteuerbereich ein Endstellungsbereich ermöglicht,
in dem die lastkompensierte Steuerung aufgehoben und ein maximaler
Durchfluß zum Verbraucher gesteuert wird. Dabei werden zudem in
Neutralstellung die Energieverluste niedrig gehalten, indem die Druckwaage
von einer schwachen Feder belastbar ist und somit die Pumpe bei
einem niedrigen Druck entlastet wird.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen
Steuervorrichtung möglich, die vor allem deren einfache Bauweise
unterstützen. Zweckmäßig läßt sich die Steuervorrichtung nach den
Ansprüchen 6 und 8 ausbilden, wodurch die Schieber kompakt und einfach
bauen und sich die zweite Drossel leicht unterbringen läßt, wobei jedoch
die Energieverluste in Neutralstellung etwas höher werden, so daß
sich diese Bauart besonders dann eignet, wenn die Einschaltzeit des
Neutralumlaufs im Betrieb niedrig liegt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Steuervorrichtung,
Fig. 2 ein Schaltschema der Steuervorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Schaltschema einer zweiten Steuervorrichtung und
Fig. 4 ein Schaltschema einer dritten Steuervorrichtung.
Die Fig. 1 zeigt eine Steuervorrichtung 10 mit einer Anschlußplatte
11 einem ersten (12) und zweiten Wegeventil 13 und einer
Endplatte 14. Die beiden Wegeventile 12, 13 sind untereinander
gleich, so daß nur auf das erste Wegeventil 12 näher eingegangen
wird.
Das erste Wegeventil 12 nimmt in einer Gehäuse-Längsbohrung
15 einen Schieber 16 auf, der in üblicher Weise die Verbindungen
zwischen fünf Arbeitskammern für den Zulauf 17, die Verbraucher
18, 19 und den Rücklauf 21, 22 steuert. Dabei bildet
der Schieber 16 mittels Feinsteuerfasern verstellbare Drosselstellen
23, 24, die jeweils in dem zum Verbraucher geleiteten
Druckmittelstrom wirksam werden. Angrenzend an eine Rücklaufkammer
21 liegen eine erste (25), zweite (26) und dritte Steuerkammer
27. In die dritte Steuerkammer 27 wird über Bohrungen 28
im Schieber 16 der jeweilige Lastdruck geleitet. Am Schieber 16
sind zwei den Steuerkammern 25, 26 zugeordnete Steuerbunde 29,
31 ausgebildet, welche die Verbindung zwischen der ersten (25)
und zweiten Steuerkammer 26 beeinflussen und die jeweils eine als
Kerbe am Umfang ausgebildete zweite Drossel 32, 33 aufweisen.
Die Steuervorrichtung 10 hat einen Pumpenkanal 34, von dem Zulaufkanäle
35, 36 mit Rückschlagventilen 37 zu den Zulaufkammern
17 beider Wegeventile 12, 13 führen. Ferner hat sie einen
verzweigten Rücklaufkanal 38, der alle Rücklaufkammern 21, 22
verbindet. Vom Pumpenkanal 34 zweigt in der Anschlußplatte 11
eine erste Steuerleitung 39 ab, die über eine erste Drossel 41
und die jeweils zweite (26) und erste Steuerkammer 25 beider
Wegeventile 12, 13 zum Rücklaufkanal 38 in der Endplatte 14
führt. Ferner ist zwischen den Pumpenkanal 34 und den Rücklaufkanal
38 in der Anschlußplatte 11 eine Druckwaage 42 geschaltet,
deren Steuerkolben 43 einerseits vom Druck im Pumpenkanal
34 und andererseits vom Druck in der ersten Steuerleitung 39 -
stromabwärts der ersten Drossel 41 und stromaufwärts von dem
Schieber 16 - und der Kraft einer Feder 44 beaufschlagt wird.
Zugleich ist diese federbelastete Seite über eine zweite Steuerleitung
45 mit dem jeweiligen Lastdruck beaufschlagbar, indem
im Wegeventil 12 von der dritten Steuerkammer 27 über ein Rückschlagventil
46 ein Kanal 47 zu dem durch beide Wegeventile 12,
13 verlaufenden Kanalabschnitt der zweiten Steuerleitung 45
führt. Ein Druckbegrenzungsventil 48 sichert die federbeaufschlagte
Stirnseite der Druckwaage 42 ab.
Wie Fig. 2 als vereinfachte Darstellung der Steuervorrichtung
10 nach Fig. 1 deutlich zeigt, weist der Schieber 16 eine Neutralstellung
51 auf, an die sich bei Auslenkung nach beiden
Seiten jeweils eine erste Stellung 52 anschließt, während in
Endstellungen der Schieber 16 zweite Stellungen 53 aufweist.
In der ersten Stellung 52 ist jeweils die Drosselstelle 23 bzw.
24 wirksam und zugleich wird über eine der Bohrungen 28 der
Lastdruck abgegriffen. Außerdem liegt in der ersten Steuerleitung
39 eine der zweiten Drosseln 33 bzw. 32. In der zweiten
Stellung 53 ist die Drosselstelle 23 bzw. 24 nicht mehr wirksam
und die jeweilige Verbindung voll aufgesteuert; gleichzeitig
ist aber die erste Steuerleitung 39 unterbrochen. Die
erste Stellung 52 erstreckt sich über einen beträchtlichen Bereich
des Schieberhubes, der praktisch den Bereich der Feinsteuerung
darstellt, während die zweite Stellung 53 nur einen
kleinen Teil des Schieberhubes ausmacht und praktisch seiner
jeweiligen Endstellung entspricht.
Die Wirkungsweise der Steuervorrichtung 10 ist wie folgt:
Befinden sich die Schieber 16 beider Wegeventile 12, 13 in ihrer
Neutralstellung, so fließt das von der Pumpe 54 geförderte Öl
über die Druckwaage 42 in der Anschlußplatte 11 zurück in den
Rücklaufkanal 38. Dabei bestimmt die Feder 44 am Steuerkolben
43 den von der Pumpe 54 aufzubringenden Druck.
Wird ein Schieber 16 eines Wegeventils 12 aus seiner Neutralstellung
51 heraus bewegt, so wird über eine der Drosselstellen
23 bzw. 24 die Zulaufkammer 17 mit einer Verbraucherkammer 18
bzw. 19 verbunden, während die andere Verbraucherkammer 19 bzw.
18 zur Rücklaufkammer 21 bzw. 22 entlastet wird. Gleichzeitig
wird aber über die Bohrungen 28 im Schieber 16 die gerade mit
der Zulaufkammer 17 verbundene Verbraucherkammer 18 bzw. 19 mit
der dritten Steuerkammer 27 verbunden, die über die zweite
Steuerleitung 45 und Rückschlagventil 46 mit der federbeaufschlagten
Stirnseite des Steuerkolbens 43 Verbindung hat. Zudem
wird noch die erste Steuerleitung 39, die in Neutralstellung
offen war, durch eine der zweiten Drosseln 33 bzw. 32
gedrosselt. Das über die erste Drossel 41 von Pumpenkanal 34
einströmende Öl kann nicht mehr ungedrosselt über die erste
Steuerleitung 39 zum Tank abfließen, sondern nur angedrosselt.
Die Drossel 33 bzw. 32 wird vorteilhaft so groß ausgelegt, daß
sich - unter der Voraussetzung, daß in keiner der Verbraucherkammern
18, 19 ein Lastdruck ansteht - in der zweiten Steuerkammer
26 und damit am Steuerkolben 43 nur ein Druck ausbildet,
der zu einem im Feinsteuerbereich gewünschten Druckgefälle
an der Drosselstelle 23 bzw. 24 führt. Da dieser Druck die
Kraft der Feder 44 an der Druckwaage 42 unterstützt, schließt
der Steuerkolben 43 soweit, bis in dem Pumpenkanal 34 ein Druck
angestaut ist, der zum Anheben der Last erforderlich ist. Dabei
fließt zusätzliches Öl infolge der Last aus der vom Zulaufdruck
beaufschlagten Verbraucherkammer 18 bzw. 19 über die Bohrungen
28 im Schieber 16 in die dritte Steuerkammer 27 und weiter in
die zweite Steuerleitung 45. Da aber die Drossel 33 unverändert
bleibt, wird auch in der zweiten Steuerleitung 45 ein höherer
Druck angestaut, der auf die Druckwaage 42 einwirkt. Sobald
sich dann aber die Last bewegt, entsteht in der zulaufseitig
gelegenen Verbraucherkammer 18 bzw. 19 ein Druckabfall,
der sich über die Bohrungen 28 auf das Steuerölsystem auswirkt
und den weiteren Druckanstieg verhindert. Über einen dem Feinsteuerbereich
entsprechenden Hub des Steuerschiebers 16, in
dem also die Drosselstelle 23 bzw. 24 proportional zur Auslenkung
aufgesteuert werden kann, ist somit eine lastkompensierte
Steuerung des Verbrauchers möglich.
Wird gegen Hubende des Schiebers 16 die zweite Stellung 53 erreicht,
so wird die erste Steuerleitung 39 durch die den Steuerbunden
29, 31 benachbarten Kolbenabschnitte vollständig abgesperrt.
Gleichzeitig ist die Drosselstelle 23 bzw. 24 nicht
mehr wirksam und die Verbindung zum Verbraucher damit voll aufgesteuert.
Nun schließt der druckausgeglichene Steuerkolben 43
unter der Kraft der Feder 44 die Verbindung zum Rücklaufkanal 38.
Die gesamte von der Pumpe 54 geförderte Menge fließt somit zum
Verbraucher bei - entsprechend der Auslegung - minimal möglichem
Druckgefälle, wobei die Lastkompensation ausgeschaltet ist.
Auf diese Weise wird eine Steuerung möglich, die in Neutralstellung
die gesamte Pumpenmenge bei möglichst niedrigem Druckgefälle
zum Tank leitet, im Feinsteuerbereich eine lastkompensierte
Steuerung mit niedrigen Leistungeverlusten und proportionaler
Durchströmung der Öffnungsquerschnitte erlaubt und in Endstellungen
bei ausgeschalteter Lastkompensation eine maximale Ölversorgung
des Verbrauchers gestattet.
Bei Parallelbetätigung der Schieber 16 beider Wegeventile 12,
13 werden im Feinsteuerbereich der ersten Stellung 52 zwei
Drosseln 33 bzw. 32 hintereinandergeschaltet, wodurch sich
der Steuerdruck entsprechend erhöht. Eine Erhöhung des Steuerdrucks
und damit der Durchflußmenge läßt sich auch erreichen,
wenn die den Drosselstellen 23, 24 zugeordneten Lastabgriffs-
Bohrungen so gelegt werden, daß im Verlaufe des Hubes die anfänglich
zugesteuerte Bohrung in die Zulaufkammer 17 eintaucht
und dann einen um das Druckgefälle zwischen Zulaufkammer 17
und Verbraucherkammer 18 erhöhten Lastdruck an die Druckwaage
42 meldet. Das Druckbegrenzungsventil 48 dient der Maximaldruck-
Absicherung. Die Rückschlagventile 46 verhindern bei Parallelbetätigung
eine Strömung vom hohen zum niedrigen Lastdruck.
Fig. 3 zeigt eine zweite Steuervorrichtung 60 mit einem ersten
Wegeventil 61, das sich vom Wegeventil 12 nach Fig. 1 und 2
dadurch unterscheidet, daß die zweite Drossel 62 nicht mehr im
Schieber 63 selbst, sondern in der ersten Steuerleitung 39 stromaufwärts
vom Schieber 63 im Gehäuse angeordnet ist. Dadurch ergibt
sich eine einfachere Bauweise der Steuervorrichtung 60,
insbesondere die Steuerbunde am Schieber entfallen. Durch die
in Neutralstellung nicht abschaltbare, zweite Drossel 62 ergibt
sich jedoch ein höherer Neutralumlaufdruck. Das zweite
Wegeventil 64 weist nun keine zweite Drossel auf, da deren
Funktion von der Drossel 62 im Gehäuse übernommen wird. Selbstverständlich
kann die zweite Drossel 62 auch in der Anschlußplatte
11 untergebracht werden.
Fig. 4 zeigt eine dritte Steuervorrichtung 70, die sich von
der Steuervorrichtung 60 nach Fig. 3 vor allem wie folgt unterscheidet:
Die zweite Drossel 71 liegt stromabwärts vom ersten (72) und zweiten Wegeventil 73 in der ersten Steuerleitung 39 in der Endplatte 74. Zudem entfällt die zweite Steuerleitung 45 in der in Fig. 3 gezeichneten Form; der Lastdruck wird unmittelbar im Schieber 75 über ein Rückschlagventil 76 in die erste Steuerleitung 39 geführt. Auf diese Weise ergibt sich eine äußerst einfache und raumsparende Bauart; jedoch benötigt sie im Schieber angeordnete Rückschlagventile und die Wirkung der zweiten Drossel 71 kann in Neutralstellung des Schiebers auch nicht ausgeschaltet werden.
Die zweite Drossel 71 liegt stromabwärts vom ersten (72) und zweiten Wegeventil 73 in der ersten Steuerleitung 39 in der Endplatte 74. Zudem entfällt die zweite Steuerleitung 45 in der in Fig. 3 gezeichneten Form; der Lastdruck wird unmittelbar im Schieber 75 über ein Rückschlagventil 76 in die erste Steuerleitung 39 geführt. Auf diese Weise ergibt sich eine äußerst einfache und raumsparende Bauart; jedoch benötigt sie im Schieber angeordnete Rückschlagventile und die Wirkung der zweiten Drossel 71 kann in Neutralstellung des Schiebers auch nicht ausgeschaltet werden.
Selbstverständlich sind Änderungen an der gezeigten Steuervorrichtung
möglich, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.
So kann anstelle der in Fig. 1 gezeigten zweiten Steuerleitung
45, bei der die Lastdrücke parallel abgegriffen werden, der jeweilige
Kanal 47 unmittelbar im gleichen Gehäuse, stromaufwärts
von der zweiten Steuerkammer 26 in die erste Steuerleitung 39
geführt werden. Ebenso kann eine Wegeventilbauart verwendet
werden, bei der die Bohrungen 28 ins Gehäuse verlegt sind. Anstelle
von Wegeventilen mit zwei Verbraucheranschlüssen sind
auch solche mit einem Verbraucheranschluß einsetzbar. Auch
die Anordnung der Arbeits- und Steuerkammern kann beliebig
sein, ebenso sind die Steuerkanten und Drosseln am Schieber
anders ausführbar, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.
Claims (7)
1. Steuervorrichtung für wenigstens einen hydraulisch betriebenen
Verbraucher und für lastunabhängige Durchflußregulierung, mit wenigstens
einem Wegeventil, das ein Gehäuse mit einer Arbeitskammern
aufweisenden Bohrung hat, in der ein axial verschiebbarer, einen
Pumpenkanal mit dem Verbraucher und/oder den Verbraucher mit einem
Rücklaufkanal zum Tank über wenigstens eine verstellbare Drosselstelle
verbindender Schieber angeordnet ist, sowie mit einer Druckwaage,
deren Steuerkolben zur Aufrechterhaltung einer konstanten
Druckdifferenz am Schieber von einer Feder und in Gegenrichtung von
der Druckdifferenz dieser durch den Schieber verstellbaren Drosselstelle
beaufschlagt wird, und mit einer vom Pumpenkanal über eine
Drossel und den Schieber zum Tank geführten Steuerleitung, die
stromabwärts von der Drossel und stromaufwärts vom Schieber mit der
federbelasteten Stirnseite des Steuerkolbens Verbindung hat, wobei
die federbelastete Stirnseite über eine zweite Steuerleitung mit dem
jeweiligen, mit die Druckdifferenz bildenden Lastdruck im Verbraucher
beaufschlagbar ist und der Schieber neben einer Neutralstellung
mindestens eine erste Arbeitsstellung aufweist, in der die verstellbare
Drosselstelle wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der
ersten Arbeitsstellung die Steuerleitung (39) zum Tank hin offen ist
und in der Steuerleitung (39) eine zweite, eine Druckerhöhung auf
die federbelastete Stirnseite des Steuerkolbens (43) bewirkende
Drossel (32, 33; 62) liegt und daß der Schieber (16) mindestens eine
zweite Arbeitsstellung (53) aufweist, in der die verstellbare Drosselstelle
(23, 24) voll geöffnet und die Steuerleitung (39) unterbrochen
ist und daß die erste Arbeitsstellung (52) zwischen der Neutralstellung
(51) und der zweiten Arbeitsstellung (53) liegt.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Drossel (32, 33) am Schieber (16) angeordnet ist und in
der Neutralstellung (51) und in der zweiten Arbeitsstellung (53) in
der Steuerleitung (39) unwirksam und in der ersten Arbeitsstellung
(52) wirksam ist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerleitung (39) im Bereich des Schiebers (16) über zwei
nebeneinanderliegende Steuerkammern (25, 26) geführt ist und der
Schieber (16) wenigstens einen, die Verbindung zwischen den beiden
Steuerkammern steuernden Bund (29, 31) aufweist, an dem die zweite
Drossel (32, 33) ausgebildet ist.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Drosselstelle (32, 33) als eine am Umfang des Bundes (29,
31) angeordnete Kerbe ausgebildet ist.
5. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Steuerkammern (25, 26) und den Arbeitskammern
(17, 18, 19, 21, 22) des Wegeventils (12) eine dritte
Steuerkammer (27) angeordnet ist, die über Bohrungen (28) im Schieber
(16) mit stromabwärts der verstellbaren Drosselstelle (23, 24)
liegenden Bereichen der Arbeitskammern verbindbar ist und die über
die zweite Steuerleitung (45) mit einem die dritte Steuerkammer (27)
absichernden Rückschlagventil (46) mit der Druckwaage (42) Verbindung
hat.
6. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Drossel (62) stromabwärts von der ersten Drossel (41) und
der Abzweigung zur Druckwaage (42) sowie stromaufwärts vom Schieber
(63) in die Steuerleitung (39) geschaltet ist.
7. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Drossel (71) stromabwärts vom Wegeventil (72, 73), insbesondere
in einer Endplatte (74), in die Steuerleitung (39) geschaltet
ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19782804045 DE2804045A1 (de) | 1978-01-31 | 1978-01-31 | Steuervorrichtung fuer einen hydraulisch betriebenen verbraucher |
| US05/969,218 US4325410A (en) | 1978-01-31 | 1978-12-13 | Control device for a hydraulically operated load |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782804045 DE2804045A1 (de) | 1978-01-31 | 1978-01-31 | Steuervorrichtung fuer einen hydraulisch betriebenen verbraucher |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2804045A1 DE2804045A1 (de) | 1979-08-09 |
| DE2804045C2 true DE2804045C2 (de) | 1989-08-10 |
Family
ID=6030784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782804045 Granted DE2804045A1 (de) | 1978-01-31 | 1978-01-31 | Steuervorrichtung fuer einen hydraulisch betriebenen verbraucher |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4325410A (de) |
| DE (1) | DE2804045A1 (de) |
| FR (1) | FR2416366A1 (de) |
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