DE2804779B2 - Mehrscheiben-Drehfilter - Google Patents

Mehrscheiben-Drehfilter

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DE2804779B2
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/70Filters with filtering elements which move during the filtering operation having feed or discharge devices
    • B01D33/74Filters with filtering elements which move during the filtering operation having feed or discharge devices for discharging filtrate
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    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
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    • B01D33/21Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces with hollow filtering discs transversely mounted on a hollow rotary shaft

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Description

Die Erfindung betrifft ein Mehrscheiben-Drehfilter, bei welchem die drehbaren Filterscheiben jeweils zumindest teilweise in eine Suspension in einem Trog eintauchen, wobei jede Filterscheibe eine vorgebbare Zahl von sektorförmigen Filterzellen aufweist, die mittels eines Zellenträgers an einer drehbar gelagerten, als Hohlwelle ausgebildeten Filterwelle befestigt sind und wobei jede Filterzelle über eine eigene Filtratleitung mit einer Steuerscheibe verbunden ist.
Bei Scheibenfiltern dieser Art ist es bekannt, daß jede Filterzelle durch ein separates Filtratrohr oder Absaugrohr, welches durch die als Hohlwelle ausgebildete Filterwelle hindurchgeführt ist, mit dem Steuerkopf verbunden ist. Der Steuerkopf ist in einu Filtrations-, eine Wasch-, eine Trockensaug- und euie Kuchenabnahme-Zone aufgeteilt Mit dieser an sich bekannten Einzelverrohrung der verschiedenen Sektoren der Filterscheiben wird zwar gewährleistet, daß zur Abnahme des Filterkuchens die Druckluft, welche in die Filtratleituüg eingeblasen wird, um den Filterkuchen von dem Filtertuch abzusprengen, die verschiedenen Filtersektoren praktisch mit jeweils demselben Druckimpuls beaufschlagt. Auf diese Weise läßt sich eine über die gesamte Fläche der Filterzellen verhältnismäßig gleichmäßige Kuchenabnahme erreichen. Diese Anordnung bringt jedoch den erheblichen Nachteil mit sich, daß in der Filterwelle entsprechend der Anzahl der Scheiben und Sektoren eine unter Umständen sehr große Anzahl von Rohren untergebracht werden muß. Eine solche Konstruktion, bei welcher relativ dicke Rohrbündel entstehen können, ist sowohl bei der Herstellung als auch bei Reparaturen außerordentlich aufwendig. Es ist nämlich verhältnismäßig schwierig, einen Verschleiß an den Filtratrohren überhaupt zu erkennen, und es ist äußerst problematisch und zeitaufwendig, die verhältnismäßig schlecht zugänglichen Filtratrohre auszuwechseln, wenn ein entsf rechender Verschleiß dies erforderlich werden läßt.
Insbesondere bei der Filtration von abrasiven Medien ist der Verschleiß der Filtratrohre so hoch, daß die Standzeiten bis zur Auswechslung unter Umständen nur wenige Monate betragen. Es ist somit lästig, ein Mehrscheiben-Drehfilter für verhältnismäßig lange Zeit außer Betrieb setzen zu müssen, um die durch Verschleiß unbrauchbar gewordenen Filtratrohre auszuwechseln. Für diese Arbeiten ist der finanzielle Aufwand außerdem durch den hohen Zeitaufwand und die verhältnismäßig komplizierten Arbeitsgänge sehr hoch.
Es ist bereits der Versuch unternommen worden, den baulischen und wartungstechnischen Aufwand im Zusammenhang mit den Filtratrohrcn dadurch zu verringern, daß das Filtrat von den einzelnen Zellen der hintereinander bzw. nebeneinander angeordneten Scheiben in einem gemeinsamen Filtratrohr durch die Filterwelle abgezogen wird. Bei dieser bekannten Anordnung besteht jedoch eine erhebliche Schwierigkeit darin, die Druckluft möglichst gleichmäßig auf die einzelnen Filterscheiben zu verteilen. Da die Luft nämlich grundsätzlich den Weg des geringsten Strömungswiderstandes nimmt, werfen diejenigen Scheiben, welche näher an dem Steuerkopf sitzen, den Filterkuchen leichter und vollständiger ab als solche Fi'terscheiben, die eine größere Entfernung von dem Steuerkopf haben, welcher die Druckluftzufuhr steuert. Nicht abgeworfene Teile des Filterkuchens filtrieren jedoch bei einer nachfolgenden Umdrehung des Filters wiederum Feststoff an. Beim dann folgenden Zyklus ist die Dicke des Filterkuchens größer als in benachbarten Bereichen, in denen der Filterkuchen vollständiger abgeworfen wurde. Der Filterkuchen bleibt daher in den unvollständig abgeworfenen Bereichen feuchter, da die Luft zum Trockensaugen vorzugsweise durch die dünneren Filterkuchenabschnitte hindurchgeht. Unter diesen Voraussetzungen kann es zu erheblichen Betriebsstörungen kommen, weil die Restfeuchte des abgeworfenen Feststoffes ansteigt und im übrigen ein Anbacken des Filterkuchens im Abwurfschacht verursachen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mehrscheiben-Drehfilter der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem die dem Verschleiß unterworfenen Filtratrohre im Bedarfsfall besonders rasch und leicht ausgewechselt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der Zellenträger eine das Filtrat aus der radial nach
ίο innen verlaufenden Richtung in eine im wesentlichen axiale Richtung umlenkende Krümmereinrichtung aufweist, daß zwischen der Steuerscheibe und der Krümmereinrichtung jeweils ein gerader Rohrabschnitt die Filtratleitung bildet und daß die Rohrabschnitte außerhalb der Filterwelle angeordnet sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Gemäß der Erfindung ist der außerordentlich große Vorteil erreichbar, daß die Standzeiten des Drehfilters bis zum Auswechseln von Filtratrohren gegenüber herkömmlichen Scheibenfiltern wesentlich erhöht werden. Wenn jedoch nach längerer Standzeit und der Filtration von stark abrasiven Stoffen sich eine Überprüfung und gegebenenfalls eine Auswechslung «on Filtratrohren als notwendig erweist, so erweist sich die erfindungsgemäße Anordnung insbesondere deshalb als besonders vorteilhaft, weil lediglich gerade Rohrabschnitte, die keinerlei Krümmung aufweisen, ausgebaut und durch neue Rohrabschnitte ersetzt werden müssen. Diese geraden Rohrabschnitte, die vorzugsweise durch eine lösbare Verbindung befestigt sind, können leicht und schnell aus ihrer Befestigung herausgezogen werden, um in ähnlich vorteilhafter Weise entsprechende Ersatzteile einzusetzen. Diese Arbeiten werden gemäß der Erfindung dadurch erleichtert, daß die auszuwechselnder Rohrabschnitte, welche außerhalb der Filterwelle angeordnet sind, leicht zugänglich sind. Dadurch wird auch eine Überprüfung des jeweiligen Zustandes der Rohrabschnitte stark erleichtert.
Die Erfindung bedient sich der Erkenntnis, daß der größte Verschleiß im Bereich der Umlenkung des Filtrats auftritt, während hingegen selbst bei stark abrasiven Medien der Verschleiß in geraden Rohrabschnitten wesentlich geringer ist. Es wird daher gemäß der Erfindung das Filtratrohr jeweils derart ausgebildet, daß ein gegen Verschleiß besonders widerstandsfähiger Krümmerabschnitt im Zellenträger gebildet wird, der durch Formgebung und Materialauswahl ohne besonderen technischen Aufwand außerordentlich lange Standzeiten gewährleistet. Vorzugsweise können die verhältnismäßig kleinen Bereiche, welche dem Verschleiß besonders stark ausgesetzt sind, entweder durch entsprechend große Wanddicke oder durch die Verwendung von speziellen Verschleißplatten, die zugleich als Umlenkplatten wirken, so abgesichelt werden, daß sich auch bei härtesten Anforderungen sehr lange Standzeiten ergeben. An derartige Krümmerabschnitte schließen sich dann für die Filtratleitung bis zum Steuerkopf ausschließlich gerade Rohrabschnitte an, die dem Verschleiß weniger stark ausgesetzt sind und die überdies leicht zugänglich und somit leicht auswechselbar sind.
Vorzugsweise ist auch vorgesehen, daß die Filtratrohre einen verhältnismäßig großen Querschnitt haben, so daß sich ein großer spezifischer Absaugquerschnitt ergibt. Diese Bauweise führt zu entsprechend niedriger Strömungsgeschwindigkeit und demgemäß zu verhält-
nismäßig geringem Verschleiß in den Filtratrohren.
Da gemäß der Erfindung nach entsprechendem Verschleiß lediglich gerade Rohrstücke auszuwechseln sind, ergibt sich der weitere Vorteil, daß diese Rohrstücke oder Rohrabschnitte ohne Demontage des Steuerkopfes durch diesen herausgezogen werden können.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß für diejenige Filterscheibe, welche auf der Steuerkopfseite angeordnet ist, ein Filtratrohr entfallen kann, weil die Steuerscheibe direkt über eine entsprechende Dichtungsscheibe mit der im Zellenträger angeordneten Krümmereinrichtung verbunden werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben: in dieser zeigt
F i g. 1 einen schematischen Teilschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei welcher der gerade Rohrabschnitt des Filtratrohres im Zellenträger endet,
Fig.2 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1, bei welcher jedoch der gerade Rohrabschnitt des Filtratrohres in einer benachbart zu der Steuerscheibe angeordnete Dichtungsscheibe endet,
Fig.3 eine alternative Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in einem Teilschnitt,
F i g. 4 in einem schematischen Teilschnitt die Art der Befestigung des Zellenträgerfußes an der Filterwelle und
Fig.5a bis 7b verschiedene Befestigungsarten des geraden Rohrabschnittes im Zellenträger bzw. in der Dichtungsscheibe.
Gemäß Fig. 1 und 2 sind auf einer Filterwelle 5, die um eine Filterwellenachse 8 drehbar ist, auf einem bestimmten Abstand voneinander Zellenträger 1 und Γ angebracht. Die F i g. 1 und 2 zeigen in bezug auf die Befestigung der Zellenträger nur eine prinzipielle Darstellung, während Einzelheiten der verschiedenen Befestigungsarten aus der F i g. 4 näher ersichtlich sind.
Auf dem Zellenträger 1 ist eine strichpunktiert dargestellte Filterzelle 6 angebracht. In den Saugphasen strömt Filtrat entlang der durch Pfeile 27 markierten Richtung aus der Filterzelle 6 durch die Krümmereinrichtung 7 bzw. T des Zellenträgers 1 bzw. Γ, und dieses Filtrat wird durch eine Dichtungsscheibe 3 und weiter durch eine Steuerscheibe 4 zum Steuerkopf hin abgeführt. Das Filtrat gelangt von der im linken Teil der F i g. 1 dargestellten Filterscheibe aus dem Zellenträger 1 unmittelbar in die Dichtungsscheibe 3 und die anschließende Steuerscheibe 4. Dabei wird das Filtrat innerhalb des Zellenträgers 1 durch die Krümmereinrichtung 7 hindurchgeführt, in welcher die Filtratleitung in einem verhältnismäßig großen Bogen geführt ist, d. h„ der entsprechende Rohrbogen weist einen Krümmungsradius R auf, der etwa dem doppelten Durchmesser der Filtratleitung entspricht Wenn der Zellenträger beispielsweise als Gußteil ausgebildet ist und aus einem entsprechend verschleißfesten Material besteht, lassen sich mit der in den F i g. 1 und 2 schematisch dargestellten Anordnung große Standzeiten erreichen, denn es ist aus der Zeichnung ersichtlich, daß gemäß der Erfindung insbesondere in dem Außenbogen eine erhebliche Wandstärke vorhanden ist, so daß dieser durch Verschleiß besonders gefährdete Bereich auch bei stark abrasiven Stoffen einen störungsfreien Betrieb über längere Betriebszeiten gewährleistet.
Das Filtrat wird gemäß F i g. 1 und 2 aus dem Zellenträger 1' durch den geraden Rohrabschnitt 2 abgeführt. Dieser gerade Rohrabschnitt 2 ist durch den Zellenträger 1 hindurchgeführt und endet im linken Teil dieses Zellenträgers. Die verschiedenen vorzugsweisen Möglichkeiten der Befestigung des geraden Rohrabschnittes 2 im Zeilenträger 1 sind in den Fig. 5a bis 7b im einzelnen näher veranschaulicht.
Die Anordnung gemäß F i g. 2 unterscheidet sich von der in der Fig. 1 dargestellten Konstruktion im wesentlichen nur dadurch, daß der gerade Rohrabschnitt 2 bis in die Dichtungsscheibe 3 geführt ist und dort befestigt ist. Diese Befestigung kann in verschiedener Weise ausgeführt werden, wie es in den F i g. 5a bis 7b beispielsweise dargestellt ist.
Um den geraden Rohrabschnitt 2 auszuwechseln, ist es lediglich erforderlich, dieses Rohrstück durch die Steuerscheibe 4 gemäß der Darstellung in den F i g. 1 und 2 nach links herauszuziehen und durch ein entsprechendes neues Rohrstück zu ersetzen. Da diese geraden Rohrabschnitte 2 außerhalb der Filterwelle 5 leicht zugänglich angeordnet sind und keine Krümmungen oder Biegungen aufweisen, ist bei einer entsprechenden lösbaren Verbindung das Herausziehen eines durch Verschleiß unbrauchbar gewordenen Rohrabschnittes ebenso wie das Einsetzen eines neuen Rohrabschnittes so einfach, daß nach besonders raschem Auswechseln das Filter innerhalb relativ kurzer Zeit wieder betriebsfertig ist.
Während gemäß der Darstellung in den F i g. 1 und 2 die Krümmereinrichtungen 7 und T jeweils den gleichen
jo Krümmungsradius R aufweisen, könnte grundsätzlich die Anordnung auch so getroffen sein, daß für die Krümmereinrichtung T ein größerer Krümmungsradius vorgesehen wird als für die Krümmereinrichtung 7, da die Filtratleitung für die Krümmereinrichtung T bei dem Zellenträger Γ weiter nach innen gezogen wird als bei dem Zellenträger 1.
In den Fig. 1 und 2 sind zur Vereinfachung der Darstellung nur zwei Filterscheiben gezeichnet, denn es ist leicht vorstellbar, daß beispielsweise rechts neben dem Zellenträger Γ ein weiterer (nicht dargestellter) Zellenträger angeordnet sein kann. Wenn bei einem auf diese Weise gebildeten Drei-Scheiben-Filter ein weiterer Zellenträger für eine weitere Filterscheibe vorhanden ist, so wird gemäß der Erfindung ein weiteres Filtratrohr unterhalb bzw. innerhalb des Rohrabschnittes 2 zum Steuerkopf 4 geführt. Ein solcher weiterer gerade Rohrabschnitt würde durch den Zellenträger 1' hindurchgeführt und wäre natürlich entsprechend länger ausgebildet.
Die F i g. 3 veranschaulicht eine alternative Ausführungsform zu der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Bauweise des erfindungsgemäßen Filters. Bei dieser alternativen Ausführungsform sind auf der Filterwelle 5 in entsprechender Weise zwei Zellenträger 11 bzw. 11' angebracht. Die Krümmereinrichtungen 17 bzw. 17' sind bei dieser Ausführungsfcrm derart gebildet, daß praktisch zwei Bohrungen im wesentlichen senkrecht aufeinandertreffen. Die eine dieser Bohrungen ist in radialer Richtung und die andere dieser Bohrungen ist in praktisch achsparalleler Richtung geführt. Auf diese Weise entsteht in dem scheibenartig oder scheibenförmig ausgebildeten Zellenträger 11 bzw. 11' eine Strömungsumlenkung für das Filtrat. Der besonders verschleißgefährdete Bereich ist bei dieser alternativen Ausführungsform durch eine Umlenkplatte 16 bzw. 16' gesichert. Diese Umlenkplatte, welche auf ihrer Innenseite konkav ausgebildet ist, übernimmt eine Doppelfunktion, indem sie einerseits für eine möglichst
glatte Umlenkung der Filtratströmung sorgt und andererseits nach entsprechender Abnutzung in besonders einfacher Weise ausgewechselt werden kann. Wenn daher bei der in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nach längerer Betriebszeit ein erheblicher Verschleiß an den Filtratrohren aufgetreten ist, so ist es nicht erforderlich, den gesamten Zellenträger auszutauschen. Es genügt vielmehr, lediglich die Verschleißplatte 16 bzw. 16' zu ersetzen und gegebenenfalls den geraden Rohrabschnitt 12 auszutauschen, wie es oben anhand der F i g. 1 und 2 bereits erläutert wurde.
Gemäß F i g. 4 sind an der Filterwelle 5, welche um die Filterwellenachse 8 drehbar ist, im linken Teil eine Halterung 22 für einen Zellenträgerfuß 23 und im rechten Teil eine entsprechende Halterung 22' für einen Zellenträgerfuß 23' angeordnet. Gemäß der Darstellung ist der Zellenträgerfuß jeweils mit der zugehörigen Halterung verschraubt. Bei dieser Anordnung kommt es darauf an, daß der Außendurchmesser der Halterung 22 kleiner ist als der Innendurchmesser des Zellenträgerfußes 23', so daß erforderlichenfalls der auf dem Zellenträgerfuß 23' angeordnete Zellenträger über die Halterung 22 hinweggeschoben werden kann, wenn eine entsprechende Demontage erforderlich werden sollte. Bei einem Drei-Scheiben-Filter wäre die Anordnung in analoger Weise natürlich derart getroffen, daß ein dritter Zellenträgerfuß einen größeren Innendurchmesser hätte als der Außendurchmesser der Halterung 22'. Lediglich zur Vereinfachung der Darstellung sind nur zwei Halterungen mit entsprechendem Zellenträgerfuß gezeichnet
In den Fig.5a bis 7b sind verschiedene Möglichkeiten der Befestigung des geraden Rohrabschnittes 2 im Zellenträger 1 veranschaulicht, die jedoch nur als Beispiele dienen. Gemäß Fig.5a ist ein O-Ring 20 in einer entsprechenden Ringnut im Zellenträger 1 angeordnet und dient zur Abdichtung zwischen dem Rohrabschnitt 2 und dem Zellenträger 1. In einer ähnlichen Darstellung ist in der F i g. 5b ebenfalls eine Abdichtung mit Hilfe eines O-Ringes dargestellt, wobei jedoch im Unterschied zur Anordnung gemäß F i g. 5a der O-Ring 21 in einer entsprechenden Ringnut im Rohrabschnitt 2 angeordnet ist.
Die Fig.6a veranschaulicht eine Anordnung, bei welcher der Rohrabschnitt 2 in dem Zellenträger 1 eingeklebt ist.
Gemäß F i g. 6b ist der Rohrabschnitt 2 im Zellenträger 1 eingerollt, indem ein Ringwulst 24 gebildet ist, der sich nach außen in das Material des Zellenträgers 1 hineingedrückt hat.
In der Fig. 7a hat der Rohrabschnitt 2 einen stirnseitigen, nach außen stehenden Bördelrand 25, welcher in eine entsprechende Vertiefung im Zellenträger 1 hineingreift und auf diese Weise den Rohrabschnitt 2 im Zellenträger 1 festlegt.
Gemäß F i g. 7b ist der Rohrabschnitt 2 durch ein bei 26 dargestelltes Gewinde in den Zeilenträger 1 eingeschraubt.
Die in den Fig. 5a bis 7b dargestellten Befestigungsund Dichtungsmöglichkeiten lassen erkennen, daß in Abhängigkeit von der jeweiligen konstruktiven Gestaltung des erfindutigsgemäßen Drehfilters unter Berücksichtigung des vorliegenden Anwendungsfalles jeweils die zweckmäßigste Anordnung ausgewählt werden kann.
Während in der Zeichnung die Anordnung der geraden Rohrabschnitte 2 derart getroffen ;st, daß diese Rohrabschnitte im wesentlichen parallel zu der Filterwellenachse 8 verlaufen, kann zur Unterstützung des Filtratablaufes in den Saugphasen vorgesehen sein, daß die geraden Rohrabschnitte 2 derart gegenüber der Filtratwellenachse 8 geneigt eingebaut sind, daß in den Saugphasen diese Rohrabschnitte jeweils von dem Zellenträger zu der Steuerscheibe ein Gefälle aufweisen. Es sind zwar dann bei dieser Anordnung nach wie vor gerade Rohrabschnitte vorhanden, die jedoch ähnlich wie bei einer Schraubenlinie mit außerordentlich hoher Steigung oder wie bei einer Verdrillung oder Verseilung von einzelnen Kabeladern angeordnet sind. Nach wie vor lassen sich derartige Rohrabschnitte leicht auswechseln und begünstigen überdies durch ihre geneigte Anordnung den Filtratablauf.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (23)

Patentansprüche:
1. Mehrscheiben-Drehfilter, bei welchem die drehbaren Filterscheiben jeweils zumindest teilweise in eine Suspension in einem Trog eintauchen, wobei jede Filterscheibe eine vorgebbare Zahl von sektorförmigen Filterzellen aufweist, die mittels eines Zellenträgers an einer drehbar gelagerten, als Hohlwelle ausgebildeten Filterwelle befestigt sind, und wobei jede Filterzelle über eine eigene Filtratleitung mit einer Steuerscheibe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellenträger (1, 11) eine das Filtrat aus der radial nach innen verlaufenden Richtung in eine im wesentlichen axiale Richtung umlenkende Krümmereinrichtung (7, 17) aufweist, daß zwischen der Steuerscheibe (4) und der Krümmereinrichtung (7, 17) jeweils ein gerader Rohrabschnitt (2,12) die Filtratleitung bildet und daß die Rohrabschnitte außerhalb der Filterwelle (5) angeordnet sind.
2. Drehfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmereinrichtung (7) als integraler Bestandteile des Zellenträgers (1) ausgebildet ist und daß der Zeilenträger (1) ein Gußkörper ist.
3. Drehfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand der Filtratleitung im Bereich der Krümmereinrichtung (7) gegenüber der übrigen Filtratleitung eine wesentlich vergrößerte Dicke aufweist.
4. Drehfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtratleitung im Bereich der Krümmereinrichtung (7) entlang einem Kreisbogen geführt ist.
5. Drehfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius (R) der Filtratleitung im Bereich der Krümmereinrichtung (7) größer ist a!s der Durchmesser der Filtratleitung.
6. Drehfilter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius (R) der Filtratleitung im Bereich der Krümmereinrichtung (7) dem doppelten Durchmesser der Filtratleitung entspricht.
7. Drehfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellenträger (11) scheibenförmig ausgebildet ist und daß die Krümmereinrichtung (17) durch zwei im wesentlichen senkrecht zueinander stehende Bohrungen gebildet ist, die jeweils im wesentlichen radial bzw. axial innerhalb des Zellenträgers (11) aufeinanderstoßen.
8. Drehfilter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Außenbogen der Krümmereinrichtung lösbar eingesetzte und auf ihrer Innenseite abgerundete Umlenkplatte (16) vorgesehen ist.
9. Drehfilter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Umlenkplatte (16) aus einem hochverschleißfesten Material besteht.
10. Drehfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (2, 12) für weiter vom Steuerkopf (4) angeordnete Filterscheiben jeweils radial innerhalb der näher an der Steuerscheibe angeordneten Filterscheiben verlaufen.
11. Drehfilter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (2, 12) für weiter von der Steuerscheibe (4) entfernte Filterscheiben jeweils durch die Zellenträger (1, U) der näher an der Steuerscheibe (4) angeordneten Filterscheiben hindurchgeführt sind.
12. Drehfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (2, 12) mit ihrer der Steuerscheibe (4) zugewandten Stirnseite in dem der Steuerscheibe (4) benachbarten Zeilenträger (1) enden (F i g. 1).
13. Drehfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die der Steuerscheibe
ίο (4) zugewandten Stirnseiten der Rohrabschnitte (2, 12) in einer Dichtungsscheibe (3) enden (F i g. 2), die zwischen dem zu der Steuerscheibe (4) benachbarten Zellenträger (1, 11) und der Steuerscheibe (4) angeordnet ist.
14. Drehfilter nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten der Rohrabschnitte (2,12) jeweils lösbar angebracht sind.
15. Drehfilter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung und Abdichtung ein O-Ring(20) im Zeilenträger (1) vorgesehen ist.
16. Drehfilter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung und Abdichtung ein O-Ring (21) am Rohrabschnitt vorgesehen ist.
17. Drehfilter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (2) im Zellenträger
eingeschraubt ist (F i g. 7b).
18. Drehfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (2) im Zellenträger (1) eingeklebt ist (F i g. 6a).
19. Drehfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (2) im Zellenträger (1) eingerollt ist (F i g. 6b).
20. Drehfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (2)
im Zellenträger(1)eingebördelt ist(Fig. 7a).
21. Drehfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellenträgerfuß (23, 23') jeweils lösbar an einer außen auf der Filterwelle (5) angeordneten Halterung (22, 22') angebracht ist und daß der Innendurchmesser eines Zellenträgerfußes (23') jeweils größer ist als der Außendurchmesser der Halterung (22) für einen zur Steuerscheibe (4) hin benachbarten Zellenträgerfuß (23).
22. Drehfilter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellenträgerfuß (23, 23') an der Halterung (22,22') angeschraubt ist.
23. Drehfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Rohrabschnitte (2, 12) jeweils gegenüber der Filterwellenachse (8) im Sinne einer Verdrillung derart geneigt angeordnet sind, daß der zu einem in der Trockensaugzone befindlichen Filtersektor gehörende Rohrabschnitt (2, 12) vom Zellenträger (1,11) zur Steuerscheibe (4) ein Gefälle hat.
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