DE2804815C2 - Elektromagnetischer Schalter, insbesondere für Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Elektromagnetischer Schalter, insbesondere für Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen

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DE2804815C2
DE2804815C2 DE19782804815 DE2804815A DE2804815C2 DE 2804815 C2 DE2804815 C2 DE 2804815C2 DE 19782804815 DE19782804815 DE 19782804815 DE 2804815 A DE2804815 A DE 2804815A DE 2804815 C2 DE2804815 C2 DE 2804815C2
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Karl-Heinz Ing.(grad.) 7303 Neuhausen Bögner
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity
    • H01H51/065Relays having a pair of normally open contacts rigidly fixed to a magnetic core movable along the axis of a solenoid, e.g. relays for starting automobiles

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Description

Stand der Technik Der elektromagnetische Schalter hat ein topfförmirv c »· j u · ges Gehäuse !,andern ein Magnetkern 2 angeordnet ist. Die Erfindung geht von einem elektromagnetischen <so an welchem eine Federscheibe 3 anliegt. An der anderen Schalter nach der Gattung des Hauptanspruchs aus. Bei Seite der Federscheibe 3 ist eine Abdeckkappe 4 aus einem aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift Isolierstoff in den Randabschnitt 5 des Gehäuses 1 ein-41 767 bekannten Schalter sitzt die Kontaktbrücke gesetzt, welcher um einen Haltebund 6 der Abdeckkapauf einem Ansatz des Kontaktbrückenträgers und Iiegt pe 4 gebördelt ist. In die Abdeckkappe 4 sind zwei Konmit einer Seite an einem Bund des Kontaktbrückenträ- 65 takte 7 und 8 eingeformt, die in einen Schaltraum 9 gers an. Die Kontaktbrücke ist auf dem Kontaktbrük- ragen, welcher vom Magnetkern 2 und der Abdeckkapkentrager durch eine Isolierstoffscheibe gehalten, wel- pe 4 umschlossen ist. Die Anschlußenden der Kontakte ehe auf dem Schaltbolzen angeordnet ist und an einer 7 und 8 ragen durch die Abdeckkappe 4 nach außen Der
Boden des Gehäuses 1 hat eine öffnung, in dem eine Messinghülse 10 angeordnet ist, die sich in das Gehäuse 1 erstreckt und auf dem Magnetkern 2 endet Auf de,-Messinghülse 10 sitzt ein Wicklungsträger 11, auf dem eine aus Einzugs- und Haltewicklung bestehende Wicklung 12 untergebracht ist In der Messinghülse 10 ist ein Anker 13 schüttelfest geführt
Der Anker 13 hat eine Längsbohrung 14, in der ein Betätigungsbolzen 15 befestigt ist Der Betätigungsbolzen 15 ragt mit einem Anschlußende aus dem Anker 13 und erstreckt sich mit dem anderen Ende in einen erweiterten Abschnitt 16 der Längsbohrung 14, an welchen sich ein trichterförmiger Endabschnitt 17 anschließt In der Bohrung 16 sitzt ein Abschnitt einer Druckfeder 18, deren Endwindungen aufgeweitet sind, wodurch das Federende im Anker 13 befestigt ist
Der andere Endabschnitt der Druckfeder 18 sitzt in einer Ringnut 20 des Magnetkerns 2.
Der Schaltbolzen 19 hat einen Führungsbund 21, mit dem er in einer Längsbohrung 22 des Magnetkerns 2 verschiebbar gelagert ist Auf dem Schaltbolzen 19 ist ein Koniaktbrückenträger angeordnet. Der Kontaktbrückenträger ist aus einer Anschlagbuchse 2Γ» und einer Haltebuchse 24 gebildet Die den Kontaktbrückenträger bildenden Buchsen 23 und 24 bestehen aus isolierendem Kunststoff. Die Anschlagbuchse 23 hat an ihrer am Boden einer Vertiefung 25 des Magnetkerns 2 liegenden Stirnseite eine Anschlagschulter 26 (F i g. 1). An ihr liegt ein Ende einer Kontaktfeder 27 an, welche sich mit ihrem anderen Ende am Führungsbund 21 des Schaltboizens 19 abstützt Die Anschlagbuchse 23 hat an ihrer anderen Stirnseite eine ringförmige Ausnehmung 28. Die Trägerbuchse 24 hat einen Aufnahmeabschnitt 29, an den sich ein Haltebund 30 anschließt Der übrige Teil der Trägerbuchse 24 ist als Trägerteil 31 ausgebildet, der zugleich als Rastabschnitt einer Verriegelungseinrichtung des Kontaktträgers 23, 24 am Schaltbolzen 19 dient. Auf dem Trägerteil 31 sitzt eine Kontaktbrücke 32. Der Trägerteil 31 ist in Längsrichtung kreuzweise geschlitzt Sein Endabschnitt ist mit nach innen gerichteten Rastnasen 33 versehen. Die Rastnasen 33 sind in einer Ringnut 34 des Schaltboizens 19 eingerastet. Am Aufnahmeabschnitt 29 der Trägerbuchse 24 liegt ein Ende einer Rückführfeder 35 an, welche sich mit ihrem anderen Ende an einer Ausnehmung 36 der Abdeckkappe 4 abstützt.
Zum Vormontieren der »Baueinheit Kontaktbrücke« werden auf den Schaltbolzen 19 die Kontaktfeder 27 und die Anschlagbuchse 23 gesteckt. Die Kontaktbrükke 32 wird auf den Trägerteil 31 der Trägerbuchse 24 gesteckt. Die Trägerbuchse 24 wird nun auf den Schaltbolzen 19 geschoben. Die Kontaktbrücke 32 liegt dabei an der Anschlagbuchse 23 an und die Anschlagbuchse 23 wird zusammen mit der Trägerbuchse 24 entgegen der Kraft der Kontaktfeder 27 weiter auf den Schaltbolzen 19 geschoben, bis die Rastnasen 33 in die Ringnut 34 des Schaltbolzens 19 einrasten. Die Kontaktbrücke 32 ist dann auf dem Trägerteil 31 zwischen dem Haltebund 30 der Trägerbuchse 24 und der Stirnseite der Anschlagbuchse 23 federnd gehalten, wobei die Kontaktfeder 27 die Anschlagbuchse 23 an die Kontaktbrücke 32 drückt. Die Kontaktbrücke 32 ist dadurch auf dem Schaltbolzen 19 bewegbar angeordnet. Die federnde Lagerung der Kontaktbrücke 32 verhindert einen harten Aufschlag der Kontaktbrücke 32 auf die Kontakte 7 und 8 bei Erregung der Wicklung 12 und erzeugt die erforderliche Kontaktkraft.
In F i g. 1 ist der Magnetschalter in Ruhestellung dargestellt Bei erregter Wicklung 12 wird der Anker 13 zum Magnetkern 2 hin in die Messinghülse 10 gezogen. Der Betätigungsbolzen 15 bewegt sich dabei auf den Schaltbolzen 19 zu. Gleichzeitig beim Einziehen des Ankers 13 wird über das nicht dargestellte Einspurgetriebe. dessen Einrückgabel in ebenfalls nicht dargestellter Weise mit dem aus dem Anker 13 ragenden Ende des Betätigungsbolzens 15 gekoppelt ist, das Andrehriizel einer Andrehvorrichtung in den Zahnkranz einer
ίο Brennkraftmaschine eingespurt Kurz vor dem Ende der Einspurbewegung ist der Anker 13 soweit in die Wicklung 12 gezogen, daß der Betätigungsbolzen 15 mit seiner Stirnseite am Schaltbolzen 19 anliegt Die Rückführfeder 35 hält die Kontaktbrücke 32 noch in ihrer Offenstellung. Wird der Anker 13 völlig an den Magnetkern 2 gezogen, dann drückt der Betätigungsbolzen 15 entgegen der Kraft der Federn 27 und 35 die Kontaktbrücke 32 an die Kontakte 7 und 8. Dadurch wird der ebenfalls nicht dargestellte Motor der Andrehvorrichtung eingeschaltet und über das kraftschlüssig mit dem Motor verbundene und in den Zahnkranz eingespurte Andrehritzel wird die Brennkraftmaschine angeweht.
Ist die Brennkraftmaschine angelaufen, wird die Stromzufuhr zum Magnetschalter abgeschaltet. Der Anker 13 wird von der Druckfeder 18 vom Magneikern 2 wieder zurückgeschoben. Der Schaltbolzen 19 wird durch die Kraft der Federn 27 und 35 in seine in F i g. 1 dargestellte Ruhestellung zurückgeschoben, dabei wird die Kontaktbrücke 32 wieder von den Kontakten 7 und 8 abgehoben. Der Motor der Andrehvorrichtung ist dann stromlos und kommt zum Stillstand.
Ein zweites Ausführungsbeispiel des Kontaktbrükkenträgers nach F i g. 2 hat eine Anschlagbuchse 37 lediglich mit einer Anschlagschulter 26 für die Anlage der Kontaktfeder 27, welche sich wiederum am Führungsbund 21 des Schaltbolzens 19 abstützt. Eiine Trägerbuchse ist in zwei durch einen Längsschnitt hergestellte Schalen 38 und 39 geteilt Sie haben wiederum einen Aufnahmeabschnitt 29 für die Rückführfeder 35 und einen Haltebund 30. Ein Trägerteil 40 ragt nicht mehr über die Kontaktbrücke 32 hinaus, so daß üich die Vertiefung an der der Kontaktbrücke 32 zugewandten Stirnseite der Anschlagbuchse 37 erübrigt Der Trägerteil 40 ist wiederum mit nach innen gerichteten Rastnasen 33 versehen, welche in die Ringnut 34 des bchaltbolzens 19 eingerastet sind. Die Ringnut 34 ist lediglich entsprechend der Länge des Trägerteils 40 gegenüber dem Trägerteil 31 nach F i g. 1 versetzt angeordnet.
Bei einer Abwandlung des Kontaktbrückenträgers 37 bis 39 nach F i g. 2 ist eine Trägerbuchse 41I nicht völlig in zwei Schalen getrennt, sondern nur soweit geschlitzt, daß zwei gegeneinander federnde Schalen durch einen Steg 44 miteinander verbunden sind. Durch diese Maßnahme kann die Montage der »Baueinheit K.ontaktbrükke« erleichtert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
Anschlagscheibe anliegt, die ebenfalls auf dem Scbalt-Patentansprüche: bolzen sitzt und in eine Ringnut des Schaltbolzens radial
gepreßt ist Die Anschlagscheibe dient einerseits über
1. Elektromagnetischer Schalter, insbesondere für die Isolierstoffscheibe als Halte- und Anschlagbund für Andrehvorrichtungen für Brennkraftmaschinen, mit 5 die auf dem Schaltbolzen längsbewegbar angeordnete einem Gehäuse, in dem ein Wicklungsträger mit ei- Kontaktbrücke mit -träger und andererseits als Anner Erregerspule und einer Führungshülse unterge- schlag für eine Rückführfeder. Die Kontaktbrücke ist bracht ist, in welcher ein Magnetanker geführt ist, hier in nachteiliger Weise mit zu vielen Einzelteilen be- und mit einem an einer Stirnseite des Gehäuses an- festigt Deren Anzahl und Zusammenbau ist bei Großgeordneten Magnetkern, an welchem sich der Ma- io mengenfertigung zu teuer geworden. Außerdem erforgnetanker federnd abstützt, und in dem ein Kontakt- dert das Einpressen der Anschlagscheibe ein verhältnisbruckenträger und ein Schaltbolzen, zwischen wet- mäßig kompliziertes und somit ebenfalls teueres Werkchen eine Kontaktfeder eingesetzt ist, bewegbar ge- zeug,
lagert sind und in einen Schaltraum ragend eine
Kontaktbrücke tragen, welcher Schaltraum von ei- 15 Aufgabe, Lösung und Vorteile der Erfindung
ner Kappe abgedeckt ist, an deren Innenseite sich
der Kontaktbrückenträger über eine Rückführfeder Der Erfindung iiegt die Aufgabe zugrunde einen
federnd abstützt, und mit zwei Hauplstromkontak- elektromagnetischen Schalter der eingangs genannten ien. welche in der Kappe angeordnet sind, da- Art zu schaffen, bei dem die Nachteile der bekannten durch gekennzeichnet, daß der die Kon- 20 Lösung vermieden werden und der in seinem Aufbau für taktbrucke<33) tragende Kontaktbrückenträger (23, eine vereinfachte Großmeneenfertigung geei<met ist 24; 37 bis 39; 37,41) aus einer auf dem Schaltbolzen wozu Schaltbolzen, Kontaktbrücke und Kontaktbrük-(19) bewegbar sitzenden Anschlagbuchse (23), an der kenträger als eine in einfacher Weise vormontierte Baudie sich am Schaltbolzen (19, 21) abstützende Kon- einheit auszubilden sind.
taktfeder (27) anliegt, und einer Trägerbuchse (24) 25 Zur Lösung der Aufgabe sind die im Kennzeichen des besteht weiche einen Haltebund (30) hat, an dem die Hauptanspruchs angegebenen Maßnahmen vorgeseauf der Trägerbuchse (24) sitzende Kontaktbrücke hen.
(32) anliegt, und mit mindestens einem Rastvor- Dabei ist von Vorteil, daß die Kontaktbrückenbefesti-
sprung (33) versehen ist der in eine Ausnehmung gung am Schaltbolzen aus billigeren und weniger Ein-(34) des Schaltbolzens (19) eingerastet ist 30 zelteilen ermöglicht wird, wobei das die Kontaktbrücke
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- tragende Isolierstoffteil am Schaltbolzen einrastet und zeichnet daß cue Trägerbuchse (24) einen radial fe- als Aufnahme für die Rückführfeder dient die ebenfalls dernden Abschnitt (31) hat de; an den Haltebund zur vormontierten Baueinheit gehört (30) grenzt auf dem die Kontaktbrücke (32) sitzt und Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten
an dem mindestens ein Rastvorsi: ung (33) ausgebil- 35 Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im detlst; . Hauptanspruch angegebenen Schalters möglich. Beson-
J. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ders vorteilhaft sind die einzelnen Ausbifdungen der zeichnet, daß die Trägerbuchse aus zwei Halbscha- Trägerhülse des KontaktbrückentrSgers sowie die Auslen (38 und 39) gebildet ist welche je einen Rastvor- führung des Schaltbolzens ebenfalls ε-is Kunststoff um sprung (33) aufweisen, der in die Ausnehmung (34) 40 das Gewicht zu verringern, sowie um Schüttelschäden des Schaltbolzens (19) greift unterschiedlich harter Werkstoffe und Isolierprobleme
4. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zu vermeiden, zeichnet, daß die Trägerbuchse (41) längsgeschlitzt
ist bis auf einen Haltesteg (42) im Haltebund (30), die Zeichnung
Kontaktbrücke (32) trägt und mit mindestens einem 45
Rastvorsprung (33) versehen ist, der in die Ausneh- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
mung (34) des Schaltbolzens (19) greift. Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da- F i g. 1 einen elektromagnetischen Schalter mit einem durch gekennzeichnet daß Kontaktbrückenträger ersten Ausführungsbeispiel für einen Kontaktbrücken-(23, 24; 37 bis 39; 37, 41) und Schaltbolzen (19) aus 50 träger im Längsschnitt,
Kunststoff bestehen. F i g. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel des Kontakt
brückenträgers, und
F i g. 3 eine Abwandlung des Kontaktbrückenträgers
nach F i g. 2. 55
Beschreibung der Erfindung
DE19782804815 1978-02-04 1978-02-04 Elektromagnetischer Schalter, insbesondere für Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen Expired DE2804815C2 (de)

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