DE2804815C2 - Elektromagnetischer Schalter, insbesondere für Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen - Google Patents
Elektromagnetischer Schalter, insbesondere für Andrehvorrichtungen von BrennkraftmaschinenInfo
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- H01H51/00—Electromagnetic relays
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Description
Stand der Technik Der elektromagnetische Schalter hat ein topfförmirv
c »· j u · ges Gehäuse !,andern ein Magnetkern 2 angeordnet ist.
Die Erfindung geht von einem elektromagnetischen <so an welchem eine Federscheibe 3 anliegt. An der anderen
Schalter nach der Gattung des Hauptanspruchs aus. Bei Seite der Federscheibe 3 ist eine Abdeckkappe 4 aus
einem aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift Isolierstoff in den Randabschnitt 5 des Gehäuses 1 ein-41
767 bekannten Schalter sitzt die Kontaktbrücke gesetzt, welcher um einen Haltebund 6 der Abdeckkapauf
einem Ansatz des Kontaktbrückenträgers und Iiegt pe 4 gebördelt ist. In die Abdeckkappe 4 sind zwei Konmit
einer Seite an einem Bund des Kontaktbrückenträ- 65 takte 7 und 8 eingeformt, die in einen Schaltraum 9
gers an. Die Kontaktbrücke ist auf dem Kontaktbrük- ragen, welcher vom Magnetkern 2 und der Abdeckkapkentrager
durch eine Isolierstoffscheibe gehalten, wel- pe 4 umschlossen ist. Die Anschlußenden der Kontakte
ehe auf dem Schaltbolzen angeordnet ist und an einer 7 und 8 ragen durch die Abdeckkappe 4 nach außen Der
Boden des Gehäuses 1 hat eine öffnung, in dem eine Messinghülse 10 angeordnet ist, die sich in das Gehäuse
1 erstreckt und auf dem Magnetkern 2 endet Auf de,-Messinghülse
10 sitzt ein Wicklungsträger 11, auf dem eine aus Einzugs- und Haltewicklung bestehende Wicklung
12 untergebracht ist In der Messinghülse 10 ist ein Anker 13 schüttelfest geführt
Der Anker 13 hat eine Längsbohrung 14, in der ein Betätigungsbolzen 15 befestigt ist Der Betätigungsbolzen
15 ragt mit einem Anschlußende aus dem Anker 13 und erstreckt sich mit dem anderen Ende in einen erweiterten
Abschnitt 16 der Längsbohrung 14, an welchen sich ein trichterförmiger Endabschnitt 17 anschließt In
der Bohrung 16 sitzt ein Abschnitt einer Druckfeder 18, deren Endwindungen aufgeweitet sind, wodurch das Federende
im Anker 13 befestigt ist
Der andere Endabschnitt der Druckfeder 18 sitzt in einer Ringnut 20 des Magnetkerns 2.
Der Schaltbolzen 19 hat einen Führungsbund 21, mit dem er in einer Längsbohrung 22 des Magnetkerns 2
verschiebbar gelagert ist Auf dem Schaltbolzen 19 ist ein Koniaktbrückenträger angeordnet. Der Kontaktbrückenträger
ist aus einer Anschlagbuchse 2Γ» und einer
Haltebuchse 24 gebildet Die den Kontaktbrückenträger bildenden Buchsen 23 und 24 bestehen aus isolierendem
Kunststoff. Die Anschlagbuchse 23 hat an ihrer am Boden einer Vertiefung 25 des Magnetkerns 2 liegenden
Stirnseite eine Anschlagschulter 26 (F i g. 1). An ihr liegt ein Ende einer Kontaktfeder 27 an, welche sich
mit ihrem anderen Ende am Führungsbund 21 des Schaltboizens 19 abstützt Die Anschlagbuchse 23 hat
an ihrer anderen Stirnseite eine ringförmige Ausnehmung 28. Die Trägerbuchse 24 hat einen Aufnahmeabschnitt
29, an den sich ein Haltebund 30 anschließt Der übrige Teil der Trägerbuchse 24 ist als Trägerteil 31
ausgebildet, der zugleich als Rastabschnitt einer Verriegelungseinrichtung des Kontaktträgers 23, 24 am
Schaltbolzen 19 dient. Auf dem Trägerteil 31 sitzt eine Kontaktbrücke 32. Der Trägerteil 31 ist in Längsrichtung
kreuzweise geschlitzt Sein Endabschnitt ist mit nach innen gerichteten Rastnasen 33 versehen. Die
Rastnasen 33 sind in einer Ringnut 34 des Schaltboizens 19 eingerastet. Am Aufnahmeabschnitt 29 der Trägerbuchse
24 liegt ein Ende einer Rückführfeder 35 an, welche sich mit ihrem anderen Ende an einer Ausnehmung
36 der Abdeckkappe 4 abstützt.
Zum Vormontieren der »Baueinheit Kontaktbrücke« werden auf den Schaltbolzen 19 die Kontaktfeder 27
und die Anschlagbuchse 23 gesteckt. Die Kontaktbrükke 32 wird auf den Trägerteil 31 der Trägerbuchse 24
gesteckt. Die Trägerbuchse 24 wird nun auf den Schaltbolzen 19 geschoben. Die Kontaktbrücke 32 liegt dabei
an der Anschlagbuchse 23 an und die Anschlagbuchse 23 wird zusammen mit der Trägerbuchse 24 entgegen
der Kraft der Kontaktfeder 27 weiter auf den Schaltbolzen 19 geschoben, bis die Rastnasen 33 in die Ringnut 34
des Schaltbolzens 19 einrasten. Die Kontaktbrücke 32 ist dann auf dem Trägerteil 31 zwischen dem Haltebund
30 der Trägerbuchse 24 und der Stirnseite der Anschlagbuchse 23 federnd gehalten, wobei die Kontaktfeder 27
die Anschlagbuchse 23 an die Kontaktbrücke 32 drückt. Die Kontaktbrücke 32 ist dadurch auf dem Schaltbolzen
19 bewegbar angeordnet. Die federnde Lagerung der Kontaktbrücke 32 verhindert einen harten Aufschlag
der Kontaktbrücke 32 auf die Kontakte 7 und 8 bei Erregung der Wicklung 12 und erzeugt die erforderliche
Kontaktkraft.
In F i g. 1 ist der Magnetschalter in Ruhestellung dargestellt
Bei erregter Wicklung 12 wird der Anker 13 zum Magnetkern 2 hin in die Messinghülse 10 gezogen.
Der Betätigungsbolzen 15 bewegt sich dabei auf den Schaltbolzen 19 zu. Gleichzeitig beim Einziehen des Ankers
13 wird über das nicht dargestellte Einspurgetriebe. dessen Einrückgabel in ebenfalls nicht dargestellter
Weise mit dem aus dem Anker 13 ragenden Ende des Betätigungsbolzens 15 gekoppelt ist, das Andrehriizel
einer Andrehvorrichtung in den Zahnkranz einer
ίο Brennkraftmaschine eingespurt Kurz vor dem Ende der
Einspurbewegung ist der Anker 13 soweit in die Wicklung 12 gezogen, daß der Betätigungsbolzen 15 mit seiner
Stirnseite am Schaltbolzen 19 anliegt Die Rückführfeder 35 hält die Kontaktbrücke 32 noch in ihrer Offenstellung.
Wird der Anker 13 völlig an den Magnetkern 2 gezogen, dann drückt der Betätigungsbolzen 15 entgegen
der Kraft der Federn 27 und 35 die Kontaktbrücke 32 an die Kontakte 7 und 8. Dadurch wird der ebenfalls
nicht dargestellte Motor der Andrehvorrichtung eingeschaltet und über das kraftschlüssig mit dem Motor verbundene
und in den Zahnkranz eingespurte Andrehritzel wird die Brennkraftmaschine angeweht.
Ist die Brennkraftmaschine angelaufen, wird die Stromzufuhr zum Magnetschalter abgeschaltet. Der
Anker 13 wird von der Druckfeder 18 vom Magneikern 2 wieder zurückgeschoben. Der Schaltbolzen 19 wird
durch die Kraft der Federn 27 und 35 in seine in F i g. 1 dargestellte Ruhestellung zurückgeschoben, dabei wird
die Kontaktbrücke 32 wieder von den Kontakten 7 und 8 abgehoben. Der Motor der Andrehvorrichtung ist
dann stromlos und kommt zum Stillstand.
Ein zweites Ausführungsbeispiel des Kontaktbrükkenträgers nach F i g. 2 hat eine Anschlagbuchse 37 lediglich
mit einer Anschlagschulter 26 für die Anlage der Kontaktfeder 27, welche sich wiederum am Führungsbund 21 des Schaltbolzens 19 abstützt. Eiine Trägerbuchse
ist in zwei durch einen Längsschnitt hergestellte Schalen 38 und 39 geteilt Sie haben wiederum einen
Aufnahmeabschnitt 29 für die Rückführfeder 35 und einen Haltebund 30. Ein Trägerteil 40 ragt nicht mehr
über die Kontaktbrücke 32 hinaus, so daß üich die Vertiefung
an der der Kontaktbrücke 32 zugewandten Stirnseite der Anschlagbuchse 37 erübrigt Der Trägerteil
40 ist wiederum mit nach innen gerichteten Rastnasen 33 versehen, welche in die Ringnut 34 des bchaltbolzens
19 eingerastet sind. Die Ringnut 34 ist lediglich entsprechend der Länge des Trägerteils 40 gegenüber
dem Trägerteil 31 nach F i g. 1 versetzt angeordnet.
Bei einer Abwandlung des Kontaktbrückenträgers 37 bis 39 nach F i g. 2 ist eine Trägerbuchse 41I nicht völlig
in zwei Schalen getrennt, sondern nur soweit geschlitzt, daß zwei gegeneinander federnde Schalen durch einen
Steg 44 miteinander verbunden sind. Durch diese Maßnahme kann die Montage der »Baueinheit K.ontaktbrükke«
erleichtert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Anschlagscheibe anliegt, die ebenfalls auf dem Scbalt-Patentansprüche:
bolzen sitzt und in eine Ringnut des Schaltbolzens radial
gepreßt ist Die Anschlagscheibe dient einerseits über
1. Elektromagnetischer Schalter, insbesondere für die Isolierstoffscheibe als Halte- und Anschlagbund für
Andrehvorrichtungen für Brennkraftmaschinen, mit 5 die auf dem Schaltbolzen längsbewegbar angeordnete
einem Gehäuse, in dem ein Wicklungsträger mit ei- Kontaktbrücke mit -träger und andererseits als Anner
Erregerspule und einer Führungshülse unterge- schlag für eine Rückführfeder. Die Kontaktbrücke ist
bracht ist, in welcher ein Magnetanker geführt ist, hier in nachteiliger Weise mit zu vielen Einzelteilen be-
und mit einem an einer Stirnseite des Gehäuses an- festigt Deren Anzahl und Zusammenbau ist bei Großgeordneten
Magnetkern, an welchem sich der Ma- io mengenfertigung zu teuer geworden. Außerdem erforgnetanker
federnd abstützt, und in dem ein Kontakt- dert das Einpressen der Anschlagscheibe ein verhältnisbruckenträger
und ein Schaltbolzen, zwischen wet- mäßig kompliziertes und somit ebenfalls teueres Werkchen
eine Kontaktfeder eingesetzt ist, bewegbar ge- zeug,
lagert sind und in einen Schaltraum ragend eine
lagert sind und in einen Schaltraum ragend eine
Kontaktbrücke tragen, welcher Schaltraum von ei- 15 Aufgabe, Lösung und Vorteile der Erfindung
ner Kappe abgedeckt ist, an deren Innenseite sich
der Kontaktbrückenträger über eine Rückführfeder Der Erfindung iiegt die Aufgabe zugrunde einen
federnd abstützt, und mit zwei Hauplstromkontak- elektromagnetischen Schalter der eingangs genannten
ien. welche in der Kappe angeordnet sind, da- Art zu schaffen, bei dem die Nachteile der bekannten
durch gekennzeichnet, daß der die Kon- 20 Lösung vermieden werden und der in seinem Aufbau für
taktbrucke<33) tragende Kontaktbrückenträger (23, eine vereinfachte Großmeneenfertigung geei<met ist
24; 37 bis 39; 37,41) aus einer auf dem Schaltbolzen wozu Schaltbolzen, Kontaktbrücke und Kontaktbrük-(19)
bewegbar sitzenden Anschlagbuchse (23), an der kenträger als eine in einfacher Weise vormontierte Baudie
sich am Schaltbolzen (19, 21) abstützende Kon- einheit auszubilden sind.
taktfeder (27) anliegt, und einer Trägerbuchse (24) 25 Zur Lösung der Aufgabe sind die im Kennzeichen des
besteht weiche einen Haltebund (30) hat, an dem die Hauptanspruchs angegebenen Maßnahmen vorgeseauf
der Trägerbuchse (24) sitzende Kontaktbrücke hen.
(32) anliegt, und mit mindestens einem Rastvor- Dabei ist von Vorteil, daß die Kontaktbrückenbefesti-
sprung (33) versehen ist der in eine Ausnehmung gung am Schaltbolzen aus billigeren und weniger Ein-(34)
des Schaltbolzens (19) eingerastet ist 30 zelteilen ermöglicht wird, wobei das die Kontaktbrücke
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- tragende Isolierstoffteil am Schaltbolzen einrastet und
zeichnet daß cue Trägerbuchse (24) einen radial fe- als Aufnahme für die Rückführfeder dient die ebenfalls
dernden Abschnitt (31) hat de; an den Haltebund zur vormontierten Baueinheit gehört
(30) grenzt auf dem die Kontaktbrücke (32) sitzt und Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten
an dem mindestens ein Rastvorsi: ung (33) ausgebil- 35 Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im
detlst; . Hauptanspruch angegebenen Schalters möglich. Beson-
J. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ders vorteilhaft sind die einzelnen Ausbifdungen der
zeichnet, daß die Trägerbuchse aus zwei Halbscha- Trägerhülse des KontaktbrückentrSgers sowie die Auslen
(38 und 39) gebildet ist welche je einen Rastvor- führung des Schaltbolzens ebenfalls ε-is Kunststoff um
sprung (33) aufweisen, der in die Ausnehmung (34) 40 das Gewicht zu verringern, sowie um Schüttelschäden
des Schaltbolzens (19) greift unterschiedlich harter Werkstoffe und Isolierprobleme
4. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zu vermeiden,
zeichnet, daß die Trägerbuchse (41) längsgeschlitzt
ist bis auf einen Haltesteg (42) im Haltebund (30), die Zeichnung
Kontaktbrücke (32) trägt und mit mindestens einem 45
Rastvorsprung (33) versehen ist, der in die Ausneh- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
mung (34) des Schaltbolzens (19) greift. Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da- F i g. 1 einen elektromagnetischen Schalter mit einem
durch gekennzeichnet daß Kontaktbrückenträger ersten Ausführungsbeispiel für einen Kontaktbrücken-(23,
24; 37 bis 39; 37, 41) und Schaltbolzen (19) aus 50 träger im Längsschnitt,
Kunststoff bestehen. F i g. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel des Kontakt
brückenträgers, und
F i g. 3 eine Abwandlung des Kontaktbrückenträgers
nach F i g. 2. 55
Beschreibung der Erfindung
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19782804815 DE2804815C2 (de) | 1978-02-04 | 1978-02-04 | Elektromagnetischer Schalter, insbesondere für Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2804815A1 DE2804815A1 (de) | 1979-08-09 |
| DE2804815C2 true DE2804815C2 (de) | 1986-09-04 |
Family
ID=6031171
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Country Status (1)
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