DE2804848C2 - Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Bauteile - Google Patents

Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Bauteile

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    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B21/00Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
    • F16B21/02Releasable fastening devices locking by rotation

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Bauteile (Primär- und Sekundärbauteil), bestehend aus einer am Primärbauteil drehfest abstützbaren und beide Bauteile über Ausnehmungen durchgreifenden Lagerhülse und einem in dieser Lagerhülse drehbar und entgegen der Wirkung einer Feder axial verschiebbaren Riegelbolzen, der in einem die Lagerhülse beidseits überragenden Querriegei endet, welcher in zwei senkrecht zueinander stehenden Positionen in stirnseitigen, von axialen Vorsprüngen begrenzten Rastkerben der Lagerhülse rastbar ist und in der einen Position (Verriegelungsposition) unter der Last der Feder am Sekundärbauteil und in der anderen Position (Entriegelungsposition) bei abnehmbarem Sekundärbauteil am Primärbauteil anliegt, wobei die Ausnehmung des Primärteilr in einer von der Entriegelungsposition des Querriegels abweichenden Richtung einen Bereich maximaler lichter Weite (Maximalweile) aufweist, durch den der Querriegei hindurchführbar ist.
Bei Befestigungsvorrichtungen dieser Art (US-PS 31 36 017 und 37 44 101) sind zwei durch eine bestimmte Winkelstellung des Querriegels definierte Arbeitspositionen vorgesehen, nämlich eine Entriegelungsposition, bei welcher der Sekundär-Bauteil abnehmbar ist und eine Verriegelungsposition, bei welcher der Querbolzcn am Sekundärbauteil anliegt. Bei abgenommenem Sekundärbauteil ist die Befestigungsvorrichtung vom Primärbauteil ablösbar, wenn der Qucrricgcl die gleiche Winkelstellung einnimmt, wie in Verriegelungsposition. Dies bedeutet, daß die Verriegelungsrichtung des Querbolzens gleichzeitig auch seine Montage- bzw. Ablöserichtung ist. Eine solche Konzeption hat den Nachteil, daß sich die Befestigungsvorrichtung unbeabsichtigt und unerwünschterweise vom Primärbauieil lösen und verlorengehen kann, insbesondere dann, wenn sie von wenig geübten Personen oder blind, d. h. ohne visuelle Kontrolle, beispielsweise bei Nacht ohne künstliche Beleuchtung zu handhaben ist. Dies ist besonders nachteilig, wenn die Befestigungsvorrichtung planmäßig in Verbindung mit dem Primärbauteil aus der Serienfertigung zur Montage bzw. zum Kunden entlassen wird.
Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Gattung ohne Erhöhung des baulichen Aufwandes und ohne Beeinträchtigung der schnellen und einfachen Lösbarkeit bzw. Handhabung derart weiterzubilden, daß ein Lösen oder ein Verlust aus dem Primärbauteil auch bei unsachgemäßer oder unübersichtlicher Handhabung der Befestigungsvorrichtung praktisch ausgeschlossen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Maximalweite der Ausnehmung im Primärbauteil in einer von den Achsen (Verriegelungsachse; Entriegelungsachse) des in Ver- und Entriegelungsposition befindlichen Querriegels abweichenden Richtung (Montage- bzw. Ablöserichtung) verläuft und größer ist als die lichte Weite dieser Ausnehmung in Richtung Verriegelungsachse und in Richtung Entriegelungsachse und daß in dieser Montage-Ablöserichtung die Befestigungsvorrichtung bei einer labiler. Stellung des Quer, iegels vom Pr.rnärbauteil abnehmbar ist.
Bei einer solchen Ausbildung kann die Befestigungsvorrichtung auch allein in Verbindung mit dem Primärteil ausgeliefert und transportiert werden, ohne daß die Gefahr ihres Verlierens besteht.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die in Verriegelungsposition befindliche Befestigungsvorrichtung in Draufsicht von der Riegelseite her gesehen,
Fig. 2 eine Ansicht der Anordnung nach Fig. 1 aus Richtung Ader Fig. 1,
Fig. 3 einen teilweisen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß F i g. 2,
F i g. 4, 5 Ausschnitte aus den plattenartigen Bauteilen 10 und 11 in Draufsicht,
F i g. 6, 6a den Riegelbolzen der Befestigungsvorrichtung in einer der F i g. 1 bzw. der F i g. 3 entsprechenden Stellung,
F i g. 7, 7a die Lagerhülse der Befestigungsvorrichtung in einer der F i g. 1 bzw. der F i g. 2 entsprechenden Stellung.
Fig. 8 die Schraubenfeder der Befestigungsvorrichtung,
F i g. 9, 9a den Betätigungskopf des Riegelbolzens für manuelle Betätigung in Draufsicht und Seitenansicht.
Fig. 10, 10a den Betätigungskopf des Riegelbolzens für Werkzeugbetaiigung in einer den Fig. 9 bzw. 9a entsprechenden Stellung,
F i g. 11 die Lagerhülse und den Riegelbolzen der Befestigungsvorrichtung in einer Ansicht gemäß Fig. 1 bei in Lntriegelungsposition befindlichem Querriegel in größerem Maßstab und
Fig. 12 die teilweise längsgeschnittene Anordnung gemäß F i g. 11 in einer Ansicht gemäß F i g. 2. (Der in strichpunktierter Linienführung dargestellte Riegelbolzen mit Betätigungskopf befindet sich in Entriegelungsposition y-y.)
Die Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Bauteile (Primärbauteil 10 und Sekundärbauteil 11) insbesondere zweier plattenförmiger Bauteile besteht im wesentlichen aus einer Lagerhülse 14 und einem in dieser Lagerhülse drehbar und entgegen der Wirkung einer Feder 18 axial verschiebbaren Riegelbolzen 17. Die Lager hülse 14 ist über einen Radialflansch 14a mit AnlagesL-hulter 14/" am Primärbauteil 10 abstützbar und durchgreift beide Bauteile über Ausnehmungen 12, 13. Auf der einen Seite der Anlageschulter 14/" ist die Lagerhülse zylindrisch gestaltet. Auf der anderen Seite der Anlageschulter 14/" weist die Lagcrhülse einen quadratischen Durchgriffsabschnitt 146 auf. Die lichte Weite der Lagerhülse 14 ist im zylindrischen Abschnitt wesentlich großer als im Durchgriffsabschnitt 146, so daß am Übergang zu diesem Abschnitt eine Ringschulter 23 gebildet ist. Die Ringschulter dient als Widerlager für eine den Schaft
des Riegelbolzens 17 umschließende Schraubenfeder 18. In die Stirnseite des quadratischen Durchgriffsabschnittes 146 sind Rastkerben 15a und 156 eingebracht. Die an ihrer Basis etwa kreisförmig verlaufenden Rastkerben 15a sind diametral angeordnet, d. h. sie fluchten miteinander. Die Fluchtlinie verläuft in der Entriegelungsachse y-y(Fig. 1,11). Die in der Verriegelungsachse x-x verlaufende Fluchtlinie der diametral angeordneten Rastkerben 156 verläuft senkrecht zur Fluchtlinie der Rastkerben 15a. Alle Rastkerben 15a, 156 sind jeweils auf einer Seite von axialen Vorsprüngen 14c der Wandung der Lagerhülse 14 begrenzt. Vorsprünge 14c enden in planen, senkrecht zur Drehachse a-a (Fig. 3) verlaufenden Flächen. Auf der jeweils anderen Seite sind die Rastkerben 15a, 156 von axialen Vorsprüngen 14c/begrenzt, die dachförmig gestaltet sind und somit je in einem First 14c auslaufen. Die Firste 14e verlaufen in der Montage- bzw. Ablöserichtung z-z und erreichen in axialer Richtung nicht ganz die axiale Höhe der Vorsprünge 14c Der Riegelbolzen 17 und der Betätigungskopf 19 bzw. 20 für den Riegelbolzen sind je durch gesonderte Spritzlinge gebildet und stehen miteinander im Gewindeeingriff. Zu diesem Zweck ist der Schaft des Riegelbolzens 17 mit einem Gewindeeingriff 176 versehen, der mit einem Innengewinde d?s topfförmigen Betätigungskopfes 19 bzw. 20 korrespondiert. Der mit dem Riegelbolzen verschraubte Betätigungskopf 19 bzw. 20 taucht drehbar in den zylindrischen Abschnitt der Lsgerhülse ein und ist innerhalb der Lagerhülse zusammen mit dem Riegelbolzen entgegen der Wirkung der Feder 18 axial verschiebbar. Dabei ist die den Schaft des Riegelbolzens 17 umschließende Schraubenfeder 18 einerseits an der Schulter 23 der Lagerhülse 14 und andererseits an der Stirnkante des Betätigungskopfcs abgestützt. Die Stirnfläche 21 (Fig. 12) des Riegelbolzens 17 und die an dieser Stirnfläche anliegende, basale Anlagefläche des Betätigungskopfes t9, 20 sind je mit Rippen bzw. Rastkerben versehen, die miteinander korrespondieren und bei vollständig hergestellter Schraubverbindung zwischen Betätigiingskopf 19, 20 und Riegelbolzen 17 ineinandergreifen und sich teilweise hintergreifen (in F i g. 12 nicht sichtbar). Auf diese Weise wird eine Drehsperre gebildet, die ein Abschrauben des Betätigungskopfes nur unter Anwendung extrem hoher Drehmomente zuläßt. An dem vom Gewindeabschnitt 176 abgewandten Ende läuft der Riegelbolzen 17 in den Querriegel 17;/ aus, deren einer zum Schaft des Riegelbolzens symmetrischen Anordnung die Lagerhülse beidseits radial überragt. Der Querriegel weist auf der dem Betätigungskopf 19; 20 zugewandten Seite eine Schneide 17c auf, die in Längsrichtung des Querriegels verläuft. Die freien Enden des Querriegeis 17a sind dachartig gestaltet, wobei die Dachflächen einen Winkel von ca. 45° einschließen und einen kurzen First 17c/ (Fig. 6, 11) bilden, der parallel zur Drehachse verläuft. Der Durchmesser des Schaftes des Riegelbolzens 17 entspricht der lichten Weite der Lagerhülse 14 im Durchgriffsabschnitt 146 und ist in diesem Abschnitt bei Axialbewegung geführt. Der Querriegel ist in zwei senkrecht zueinander stehenden Positionen in den stirnseitigen, von den axialen Vorsprüngeii 14c und 14c/ begrenzten Rastkerben 15a und 156 der Lagerhülse 14 rastbar. In Verriegelungsposition, welche durch die Verriegelungsachse x-x (Fig. 1) definiert ist, liegt der Querriegel unter der Last der Schraubenfeder 18 am Sekundärbauteil Il und in der Entriegelungsposition, die durch die Entriegelungsachse y-y definiert ist, bei
abnehmbarem Sekundärbauteil H am Primärbduteil 10 an. Die maximale lichte Weite (Maximalweite) der Ausnehmung 12 im Primärbauteil 10 verläuft in einer Montage- bzw. Ablöserichtung ζ·ζ(Γ i g. 1. Pig. 11). Im zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Montage- bzw. Ablöserichtung z-z die diagonale im quadratischen Durchgriffsabschnitt 146 der Lagerhülse 14.
Denkbar ist aber auch ein zylindrischer Durchgriffsabschnitt der Lagerhülse, welcher einer zylindrischer Ausnehmung im Primärbauteil 10 entsprechen müßte. In diesem Falle wäre die Maximalweite der Ausnehmung 12 in Ablöserichtung (z-z) beispielsweise durch halbkreisförmige, diagonal angeordnete Erweiterungen erreichbar (nicht gezeichnetes Ausführungsbeispiel).
Die Ausbildung der Lagerhülse mit einem Durchgriffsabsehnitt 146 quadratischen Querschnitts ist insofern fertigungsfreundlich, als sich eine gesonderte Drehsicherung der Befestigungsvorrichtung im Primärbautetl erübrigt, wenn die Ausnehmung 12 in ihrer geometrischen Grundform dem Querschnitt des Durchgriffsabschniites 146 entspricht. Die Montage- bzw. Ablöserichtung z-z schließt zur Verriegelungsachse x-x und zur Entriegelungsachse y-y je einen Winkel von 45° ein. Die Maxinialweite der Ausnehmung 12 verhält sich somit zu ihrer lichten Weite in der Ver- und Entriegelungsachse x-x; y-y so wie die Diagonale eines Quadrates zu dessen Seitenfläche. Die Ausnehmung 13 im Sekundärbauteil 11 ist in der Entriegelungsachse y-y um zwei einander gegenüberliegende, mittige, halbkreisförmige Erweiterurgsausschnitte 13a vergrößert. Insoweit weisen die Ausnehmungen 12 und 13, 13a der beiden Bauteile 10, 11 unterschiedliche geometrische Grundformen auf, wobei die quadratische Grundform der Ausnehmung 12 des Primärbauteils der durch die Erweiterungsausschnitte 13a vergrößerten Ausnehmungen 13 des Sekundärbauteils voll enthalten ist.
Jm Ausführungsbeispiel der F i g. 2, 9 und 9a läuft der Betätigungskopf für manuelle Betätigung in ein scheibenförmiges Griffteil 19a aus. im Ausführungsbeispiel der Fig. 3. 10, 10a und 12 ist der Betätigungskopf 20 für Werkzeugbetätigung kappenartig ausgebildet und mit einem Schlitz 24 für den Eingriff des Werkzeuges versehen. Der Querriegel 17a weist eine solche Länge und eine derartige dachartige Gestaltung seiner freien Enden auf, daß die Befestigungsvorrichtung nur bei strenger Ausrichtung des Querriegels 17a in Montage- bzw. Ablöserichtung z-z auf das Primärbauteil 10 aufschiebbar bzw. von diesem ablösbar ist. Zweckmäßigerweise sind außer der Schraubenfeder 18 alle Bauteiie der Befestigungsvorrichtung durch Kunst-■;toffsnrii7linge gebildet.
Die Befestigungsvorrichtung wird wie folgt gehandhabt: In der Regel wird die Befestigungsvorrichtung bereits im Fcriigungsbetrieb. d. h. vor der eigentlichen Montage der miteinander zu verbindenden Bauteile mit dem Primärbauteil dadurch verbunden, dall der '< Durchgriffsabschnitt 146 der Verricgelungshülsc 14 bei strenger Ausrichtung des Querriegels 17,i in der Montagcrichtung (bzw. Ablöserichiung) z-z durch die Ausnehmung 12 des Primärbauteils 10 hindurchgeschoben wird. Bei Einstellung des Qucrriegels in Montage-
K) richtung z-z liegen die Schneiden 17c des Querriegels in labiler, d. h. nur unter aktiver, bewußter manueller Einflußnahme der bedienenden Person beizubehaltender Stellung an den Firsten 14e der axialen Vorsprünge XAd an. Da also hierbei der Querricgel 17./ keine
;r) Ruhestellung hat, tendiert er unter der Wirkung der Feder 18 dazu, von den axialen Yorsprünger. \4d abzurutschen. Insofern kann der Durchgriffsabschnitt 146 der Verriegelungshülse 14 nur dann in die Ausnehmung 12 eingeschoben und dementsprechend auch wieder gelöst werden, wenn der Querriegel 17a durch die handhabende Person in seiner labilen Stellung streng in Montagerichtung bzw. Ablöserichtung z-z auf den Firsten 14e gehalten wird. Dies trifft umso mehr zu, als beim Einschieben die Firste 14c/(Fig. 6, 11) der
2"> Enden der Querriegel 17a an der Innenkante der Ausnehmung 10 in deren Ecken berührend entlang gleiten. Insoweit hindert eine geringfügige Abweichung des Querriegels 17a von der Montage-Ablöserichtung z-z ein Einschieben bzw. ein Abziehen der Verriegelungshülse 14 in die Ausnehmung 12 bzw. aus dieser Ausnehmung.
Das Sekundärbauteil wird dadurch am Primärbauteil befestigt, daß es unter Durchgriff des Durchgriffsabschnittes 146 bzw. der Vorsprünge 14c, XAd durch die Ausnehmung 13 in Anlage an das Primärbauteil 10 gebracht und danach der Querriegel 17a unter Überspringen der Axialvorsprünge \Ad in Verriegelungsachse x-x überführt wird. Wie aus den Fig. 1, 3 ersichtlich, liegt der Querriegel 17a in dieser Position mit seinen freien Enden am Sekundärbauteil unter der Last der Vorspannung der Feder 18 an und verklemmt diesen mit dem Primärbauteil. Soil der Sekundärbauteil abgenommen werden, so wird der Querriegel 17a in umgekehrter Drehrichtung unter Überspringen der Axialvorsprünge 14c/ in die Entriegelungsachse y-y gelegt, so daß die freien Enden des Querriegels 17a durch die Erweiterungsausschnitte 13a hindurchschlüpfen können.
Das Abführen des Querriegels in Verriegelungs- bzw. Entriegelungsachse ist dadurch wesentlich erleichtert, daß dieser Querriegel an den Dachflächen der Axialvorsnrünee 14i/auf- und abeleiten kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Bauteile (Primär- und Sekundärbauteil), bestehend aus einer am Primärbautei! drehfest abstützbaren und beide Bauteile über Ausnehmungen durchgreifenden Lagerhülse und einem in dieser Lagerhülse drehbar und entgegen der Wirkung einer Feder axial verschiebbaren Riegelbolzen, der in einem die Lagerhülse beidseits überragenden Querriegel endet, welcher in zwei senkrecht zueinander stehenden Positionen in stirnseitigen, von axialen Vorsprüngen begrenzten Rastkerben der Lagerhülse rastbar ist und in der einen Position (Verriegelungsposition) unter der Last der Feder am Sekundärbauteil und in der anderen Position (Entriegelungsposition) bei abnehmbarem .Sekundärbauteil am Primärbauteil anliegt, wobei die Ausnehmung des Primärteils in einer von der Entriegelungsposition des Querriegels abweichenden Richtung einen Bereich maximaler lichter Weite (Maximalweite) aufweist, durch den der Querriegel hindurchführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Maximalweite der Ausnehmung (12) im Primärbauteil (10) in einer von den Achsen (Verriegelungsachse x-x; Entriegelungsachse y-y) des in Ver- und Entriegelungsposition befindlichen Querriegels [Wa) abweichenden Richtung (Montage- bzw. Ablöserichtung z-z) verläuft und größer ist als die lichte Weite dieser Ausnehmung (12) in Richtung Verriegelungsachse (x-x) und in Richtung Entriegelungsachse (y-y)\mA daß in dieser Montage-Ablöserichtimg (z-z) die Befestigungsvorrichtung bei einer labilen Stellung des Querriegels (17.7,) vom Primärbauteil (10) abnehmbar ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Vcrriegelungsachsc (x-x) als auch die Entriegelungsachse (y-y) mtl der Montage- bzw. Ablöserichtung (z-z) einen Zentriwinkel (λ) von 45' einschließt.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die Lagerhülse im Durchgriffsabschnitt einen quadratischen Querschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (12) im Primärbauteil (10) von quadratischer Grundform ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (12; 13, i3a) der beiden Bauteile (10, 11) unterschiedliche geometrische Grundformen aufweisen, wobei die geometrische Grundform der Ausnehmung (12) des Priniaibaiitcils in der Ausnehmung (13) des Sckundärbuuteils voll enthalten ist.
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die diagonal gelegenen, axialen Vorsprünge (i4d) dachförmig ausgebildet sind und einen First (t4e^aufweisen.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den axialen Vorsprüngen (14(7,1 zugewandten Kanten des Querriegcls (\7n) als Schneide (17c) ausgebildet sind.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine solche Länge des Querricgels (\7a) und eine derartige dachartige Gestaltung der freien Enden
dieses Querriegels (17a), daß die Befestigungsvorrichtung nur bei strenger Ausrichtung des Querriegels (\7ü) in Montage-Ablöserichtung (z-z) bei Aneinanderlage von First (14e,'und Schneide (\7c)in labiler, manuell beibehaltener Stellung vom Primärbauteil (10) ablösbar ist.
8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ablösung der Befestigungsvorrichtung vom Primärbauteil (10) die Firste (14e^an der Innenkante der Ausnehmung (10) in deren Ecken gleitend anliegen.
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